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THEMA: Re:Zug ins Ungewisse
 
Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      14.01.2009 19:10:10 --- 3 Jahre her  
Welche traumhafte Nacht. Isabell und ich, nur ein kurzes Glück. Sie wird die Reise fortsetzen und an Ihrem Ziele sich mit dem Manne treffen, dem Sie versprochen ist. Ich werde das Schiff bereits vorher verlassen müssen um meinen Auftrag zu erfüllen. Ich werde Sie nicht aufhalten, meine Zukunft ist ungewiss, besonders in den nächsten Monaten. Um so mehr genossen wir beide diese Nacht. Die Zeit an Bord des Schiffes möge nie vergehen wünschte ich mir, aber dieser Wunsch wird mir nicht erfüllt werden. Geniessen wir die Zeit die uns jetzt noch verbleibt.
Wir haben jetzt Sommer und ich war in diesem Jahr noch nicht einmal in meinem Lehen. Ich wünschte es gäbe Reisemittel die uns schneller voran bringen würden. Nur bei dieser Reise nicht. Bin ich ein schlechter Lehnsherr, weil ich meine Zeit mit dieser wundervollen Frau verbringen möchte. Sie ist zugegeben der einzige Grund warum ich im Moment voll auf zufrieden bin . Und wenn ich wieder zu Hause bin werde für diese Gefühle und meine Gedanken und Taten Buße tun müßen.


 
Letzte Änderung: 2009/01/14 19:13 von Marius vom Kreuze.
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      17.01.2009 19:49:49 --- 3 Jahre her  
Die Zeit der Unbeschwertheit neigte sich dem Ende zu. Im letzten Hafen den wir angelaufen hatten, wartete bereits eine Bote auf dieses Schiff, um mir Nachrichten zu überreichen die meinen Auftrag betrafen. Die Nachrichten wurden mir von meiner Königin gesandt und beinhalteten auch aktuelle politische Geschenisse.

Als wäre Sie in der Nähe.

Der Konflikt zwischen den Mauren und dem Kalifat Cordoba schien sich jetzt in Friedensverhandlungen fortzusetzen, eine erfreuliche Wendung, wenn auch der letzte. Was blieb den Mauren denn noch ausser Tunis. Ich frage mich, ob diese Friedensverhandlungen auch welche sein werden. Mir sind bisher keine bekannt,bei denen nicht der Sieger dem Verlierer seine Wünsche, oder besser Befehle, diktiert.

Nachdem ich in meiner Kabine mit Isabell die Karte Afrikas studierte, war ich sprachlos.
Sah den keiner was dort passierte.

Ich kenne den Kalifen der Cordobaren nicht und auch der Bey der Mauren ist mir unbekannt. Aber wenn es stimmt was ich sah und Zirid und Zenata Vasallstaaten Cordoba´s sind, dann war ich der Verzweiflung nah.
Cordoba überrannte den Nordwesten Afrikas, besetzte die vorhandenen Rohstoffquellen und setzte sie so lange militärisch unter Druck, bis diese keine Gefährdung für die Interessen Cordobas mehr darstellten und sollte die Führung dieser Länder abdanken, kamen Führer von Cordoba´s Gnade an ihre Stelle. Dabei war und ist das Reich der Mauren wahrlich kein Konkurrent für Cordoba.
Nein, hier geht es um reine wirtschaftlichen Interessen.
Cordoba scheint eine Rohstoffquelle nach der anderen für sich einzuvernehmen. Damit stellt Cordoba neben seiner militärischen Präsenz, immer mehr auch eine wirtschaftliche Macht dar.

Wenn der Traum von einer geeinten muslimischen Welt irgendwann in Erfüllung gehen soll, dann muß etwas geschehen. Cordoba wird nicht für den Dar-al-Islam stimmen, sofern man nicht seine "Stellung" berücksichtigt. Cordoba traue ich es zu, dass es seine Macht dazu ausnutzt um seine politischen Vorstellungen auch dort zu diktieren.
Freier Handel kann auch nicht erblühen, wenn ein Reich alle Rohstoffquellen kontrolliert.

Ja, so kann man auch die muslimische Welt vereinen. Aber ohne auf die Gefühle anderer Völker Rücksicht zu nehmen und Rücksichtslos allein seine Interessen durchzusetzten, dass verbreitet nur böses Blut.

Nun eine friedliche Lösung wäre ein Anfang wenn diese offen und ehrlich getroffen wurde.
Ich muß mich bemühen, mich zurückzunehmen. Politik wird von Königen und Königinnen gemacht. Wir sind höchsten nur Vermittler der Wünsche und Vorschläge in einem solchen Spiel. Schauen wir was daraus wird.


 
Letzte Änderung: 2009/01/18 16:30 von Archimbald le Moine. Grund: Änderung wegen Verstoss gegen die Enginerealität
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Re:Zug ins Ungewisse      18.01.2009 12:56:03 --- 3 Jahre her  
"SEGEL VORAUS" kam es vom Ausguck. Sofort machten Sich einige Seeleute auf in die Wanten zu klettern.
Der Käpitän stand an der Reling und suchte den Horizont mit einem dieser Ferngläser ab. "Mehrere Segel voraus, unter cordobarischer Flagge." Er schickte den Befehl zum setzen der weiteren Segel aus. "Hoffentlich schaffen wir es den Schiffen zu entkommen." "Meinen Sie wirklich, dass wir das schaffen?" "Ich glaube nicht. Und zur Zeit weiß man nicht, was von den Cordobaren zu erwarten ist. Der Konflikt mit den Mauren läßt sie unberechenbar werden. Vielleicht errichten Sie nur eine Seeblockade vor Tunis und hindern uns nur am einlaufen, vielleicht aber greifen Sie auch an."
Sie werden angreifen, aber soll ich es den Kapitän sagen? Anscheinend haben die Cordobaren herausgefunden was mich hierher bringt. Ich lief zu Isabell und klärte Sie über die neue Situation auf. "Wenn es zum Kampf kommt. Dann werden wir Seit´an Seit´kämpfen." "Es macht mich Stolz Dich kennen gelernt zu haben. Eine Fügung des Schicksals oder Gottes Wille. Mir ist nicht bang´vor dem was uns erwartet, solange Du an meiner Seite bist". Wir gingen unter Deck und riefen die anderen Ritter auf vorsorglich zu den Waffen zu greifen. Die Ritter Akritiens sammelte ich um mich. Als es immer mehr wurden war ich erstaunt, soviele habe ich gar nicht an Bord gehen sehen. "Wo kommt ihr her?" "Wir sind an allen Häfen zugestiegen immer Allein oder zu zweit. Auch uns erreichte ein Befehl unserer Königin, nun sind wir hier."
"Cordoba sendet uns ein Begrüßungskomitee um uns daran zu hindern als neutrale Wächter über die eingeleiteten Friedensverhandlungen zu wachen, bzw. dem maurischen Volk in seiner Feste beizustehen, wenn Sie alzu fordernd werden. Die Cordobaren werden unser Schiff angreifen, mit Allah´s und Gottes Wille werden wir diesen Tag überleben. Doch vorher zeigen wir den Cordobaren aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Sollte es keine friedliche Einigung geben zwischen unserer Königin und dem Kalifen bezüglich der Weiterfahrt, und sollte das cordobarische Schiff mit den Feindselikeiten beginnen werden wir zu antworten wissen. Für Akritien und für die Freiheit aller Völker!"
Mit lautem Gebrüll begaben wir uns auf Deck, und warten nun darauf was geschieht.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      18.01.2009 16:04:13 --- 3 Jahre her  
Langsam näherten sich die langen Kriegsschiffe des Kalifates der kleinen akritischen Flotte. Da kamen also die, die angeblich neutrale Vermittler sein wollten. Mit Kriegsschiffen näherten sie sich, angeführt von ihrer Königin, deren Gesinnungs und Glaubenswechsel schon zahlreicher waren, als die Freier einer durchschnittlichen Hure Roms. Ihre Männer scheint sie genau so oft zu wechseln und lässt sich nun von einem römischen Kardinal begatten. Niederträchtiges ungläubiges Gewürm!
Friedlich waren angeblich ihre Absichten, doch fordert ihre Königin einen jeden im Kalifat auf sich zu erheben und gegen den Kalifen zu stellen. Dabei bietet sie ihnen ihre volle Unterstützung an. Eine Kriegserklärung die gerne angenommen wird. Sollen diese Bauern zu spüren bekommen, was es heißt mit einem stolzen Volk voll erfahrener tapferer Soldaten im Krieg zu liegen.
 
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Re:Zug ins Ungewisse      18.01.2009 17:13:58 --- 3 Jahre her  
Die Schiffe nähern sich.
Während auf dem unserigen sich eine gespannte Ruhe breit macht, eine Ruhe die vom Sturm kündigt der folgen wird. Wird auf den Schiffen der Cordobaren das Schreien und Gebrüll lauter. Sie sind siegesgewiß. Warum auch nicht, mit der Handvoll Männern und Frauen, die meisten noch Grünschnäbel, wozu ich mich leider auch noch zählen muß, stellen wir auch keine wirkliche Gefahr für Cordoba dar.
Und wieder zeigt sich Cordobas Mut.
Ihre Zahl und Ihre Rüstung sprechen für Sie, aber wir werden Ihnen trotzdem zeigen wie freie Männer und Frauen kämpfen können.

"Habt Mut und Vertrauen. Ich und die meinen in Gott. Für Euch anderen in Allah, den einzig Gerechten und Weisen, oder an wen Ihr glaubt. Hier wird nicht wegen Religion gestritten. Ein Tyrann, ein Despot versucht die Freiheit zu zerbrechen. Dies höchste Gut von allen. Dort drüben werden Sie von einem Wolf geführt, welcher die Lämmer dieser Welt verschlingen will. Bis diese nicht mehr exestieren oder so feige sind, dass sie sich nicht mehr zeigen. Hier und Heute werden wir ihnen zeigen, wir verstecken uns nicht. Soll der Wolf kommen wir werden Ihn erschlagen." Lautes Gebrüll erhob sich von unserem Schiff. Ich forderte Ruhe ein. "Leise meine treuen Freunde. Denn als solchen will ich jeden bezeichnen der mit uns diese Schlacht schlägt. Für die Freiheit." Wurden meine Worte zum Schluß meiner Rede immer leiser, so brüllte ich die letzten heraus. " SCHLAGEN WIR DER HYDRA IHREN KOPF AB. TOD DEM TYRANNEN" "Tode dem Tyrannen" erklang es aus dem Mund der anderen wie von einem Chor.

Und wenn ich nach diesem Tage den Engeln vorsprechen muß. Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen. Ich kämpfte nicht weil Sie andersgläubig sind, ich kämpfte nicht weil ich die Cordobaren nicht mag. Ich kämpfte weil ich mich gegen einen Tyrannen erhob der Afrika mit Blut erkaufen wollte. Gott wird mir verzeihen.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      18.01.2009 20:14:56 --- 3 Jahre her  
Wir warten auf das Klirren der Waffen das Schreien der Krieger/Kriegerinnen die ihr Leben lassen werden, ihre Gesundheit. Und mir kommen nur Erinnerungen aus dem Archiv unserer Bibliothek in Erinnerung, die mir nocheinmal vor Augen führen das wir zu Recht hier sind, dass es einen Grund gab für all das.

QUOTE:
jedoch leben immer noch Menschen aus Córdoba in Andalusien, wo sie sich zunehmend mit fremden Völkern vermischen.
, eine vielsagendes Zitat. Archiviert aus den Verhandlungen zu Andalusien.
QUOTE:
Corobaren waren es die ihre "Brüder" abschlachteten. Wie mir berichtet wurde hat man die gesamte Bevölkerung in diesem Dorf getötet.
... Nach den Plünderungen zu urteilen habt ihr Cordobaren keine Ehre. ... Und Mut hat Cordoba wohl kaum. Einfach in ein ungeschütztes Fischerdorf einmarschieren und die wehrlose Bevölkerung abschlachten
, zugegeben ein Bericht vom hören sagen, zudem nur von einer Kriegspartei bestätigt. War diese Meinung objektiv? Wer aber bekennt sich schon zu seinen Verbrechen.
QUOTE:
Denn es wird immer wieder Konflikte um Andalusien geben, solange uns unser Emirat nicht endlich zusgestanden wird
Hal Foster benennt für Cordoba seine historischen Wurzeln in Andalusien, aber sein eigener König steht nicht zu denen seiner maurischen Nachbarn, die ebenfalls historischen Anspruch auf die strittigen Wadis haben. Nein, hier wurde das Schwert zum Richter. Wollte man sich um Andalusien eventuell noch mit Silber zufrieden geben. So wird hier das Blut vergossen, weil der maurische Nachbar alleine nicht in der Lage ist Cordoba Widerstand zu leisten. Vielleicht muß ein Zeichen gesetzt werden und durch die Welt gehen. Das auch andere Völker bereit sind Cordoba die Stirn zu bieten, solange es eine Außenpolitik in dieser Form betreibt.


 
Letzte Änderung: 2009/01/18 20:21 von Marius vom Kreuze.
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Re:Zug ins Ungewisse      19.01.2009 18:34:59 --- 3 Jahre her  
Gott ist mit uns. Die Schiffe Cordobas näherten sich unaufhaltsam dem unsrigen. Doch plötzlich, Flaute. Der Kapitän reagiert schnell. Er läßt seine Mannschaft zwei kleinere Boote in Wasser bringen, dazu werden lange Ruder vom Schiff ins Wasser gelassen und alle, wirklich ALLE fangen an zu rudern.
Unser Schiff ist nicht so schwer wie die Kriegsschiffe der Cordobaren. Es gelingt uns wieder etwas mehr Distanz zwischen uns und Ihnen zu schaffen.

Ich leihe mir das Fernglas des Kapitäns aus und schaue zu den zurückbleibenden Schiffen. Mein Blick fährt entlang Ihrer Linie und bleibt auf dem, wie nennt sich das, Vorschiff hängen. Dort sehe ich einen cordobarischen Ritter der wütend gestikuliert und seinem Untergebenen in seiner Wut einen Tritt verpasst. Noch vor Wut schnauffend, lehnt er sich an die Brüstung seines Schiffes, und schaut uns hinterher.

"Wir hatten Glück." Ich erschrak und hätte beinah das Fernglas ins Wasser fallen lassen, doch bekam ich es noch am Ende seiner Fassung zu fassen. Isabell war leise an mich herangetreten. "Es war hoffentlich Gottes Wille und nicht nur Glück. Denn wenn es nur Glück war, steht uns noch einiges bevor. Wir sind noch nicht im Hafen von Tunis, wo wir vorerst vor Nachstellungen der Cordobaren sicher wären." Ich drehte mich zu Ihr um. "Ich mache mir Sorgen um Dich. Was wenn Sie uns doch vorher abfangen und uns versenken. Wir wären nicht das erste Schiff das im Mittelmeer in Flammen aufgeht. Und wenn wir Tunis erreichen willst du dann immer noch weiter reisen. Bleib bei mir. Die nächsten Wochen, vielleicht Monate werden hart, aber irgendwann ist auch das ausgestanden." "Nein, das geht nicht. Ich habe eine Vereinbarung meiner Familie zu erfüllen. Wenn wir Tunis erreichen werden wir uns trennen." "Wenn dem so ist, wünschte ich mir fast uns würde der gemeinsame Tod auf diesem Schiff ereilen." "Sprich nicht so. Es gibt viel, das auf Dich und Mich wartet. Vielleicht werden wir uns irgendwann wiedersehen. und vielleicht sind wir dann frei."
Ich entledigte mich meiner vorerst nicht benötigten Ausrüstung und ging zu den anderen. Faßte an einem Ruder mit an und begann mit den anderen zu pullen. Mir wäre lieber wir würden Tunis nicht erreichen, aber hier ging es nicht nur um mein Leben.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      19.01.2009 21:31:44 --- 3 Jahre her  
Wir haben Tunis erreicht. Die Flotte der Cordobaren hat abgedreht und zieht von dannen.
Ich muß von Bord. Meine Aufgabe wartet. Mit mir verlassen alle akritischen Ritter das Schiff. Sollten die Verhandlungen scheitern werden wir der Bevölkerung von Tunis Beistand leisten oder den Mauren helfen gegen Ihre Besatzer zu kämpfen.
Nach den Wochen auf See, kommt mir der Boden unter den Füßen komisch vor. Kein Schwanken, kein Tanzen in den Wellen. Meine ersten Schritte müssen komisch aussehen, als würde ich steife Beine haben. Mein Abschied von Isabell trägt sein übriges dazu bei.
Bevor ich an Land ging haben wir uns verabschiedet. Ich wollte Sie nocheinmal fragen, ob Sie nicht bei mir bleiben möchte, aber Sie kam mir zuvor. Legte Ihren Zeigefinger auf meinen Mund, schüttelte den Kopf und gab mir zum Abschied einen langen, intensiven Kuß.
"Paß auf Dich auf. Du wirst eine andere Frau glücklich machen. Uns ist es nicht vergönnt." Sie drehte sich um und verschwand unter Deck. Ich verließ darauf das Schiff.

Unten auf der Molle des Hafen fing mich das treiben der dort arbeitenden Menschen ein. Kaum zu glauben, dass diese Stadt kaum Entfaltungsmöglichkeiten hat, liegen doch die Heere der Cordobaren und Zirids vor dessen Toren. Aber man merkt das Tunis überfüllt ist. Überall sitzen Menschen und warten. Einige auf ein Schiff das Sie fort bringt von Krieg und Tod, andere desilisioniert und fast apathisch wirkend. Teilnahmslosigkeit die sich aus den wirren der Kämpfe entwickelte. Gebrochen im Geiste. Wen trifft ein solcher Konflikt, doch immer die zivil Bevölkerung. Mir tut es leid, das wir nicht wirklich etwas daran ändern werden. Aber Freiheit und Hoffnung sind mit uns an Bord und wir werden sehen ob wir den Mauren nicht ein Stück davon wiedergeben können.


 
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Portia von Nicomedia

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Re:Zug ins Ungewisse      20.01.2009 00:54:46 --- 3 Jahre her  
Portia begann gerade sich von der Menge treiben zu lassen, da viel ihr noch etwas ein. Sie blickte sich um und sah ihren treuen Haldon.

Haldon ! Hey, Haldon! Kommt hier herrüber.

Dieser Haldon, er war ein wahrlich interessanter Mann. Und er verstand es zu führen. Auch seine Worte waren die eines freien Mannes würdig. Nun er war wirklich beachtlich, auch wenn er in letzter Zeit geistig abwesend gewesen zu sein schien. Aber das lag sicher an dieser Frau.

Portia winkte noch einmal ungeduldig zu Haldon.
Dreht sich zu ihrem zweiten Diener Habib, einem ausgezeichneten Marktschreier.

Habib, mein Bester. Verkündet das Freie Männer und Frauen eingetroffen sind um ihren Brüdern und Schwestern bei zu stehen. Und Habib, packt es in schöne Worte, das könnt ihr doch so gut. Ach ja und wenn ihr uns angekündigt habt, werdet ihr direkt zum Palast rennen und uns beim großen Bey der Mauren anmelden, es gibt viel zu bereden.

Portia blickte erwartungsvoll in Richtung Haldons
 
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Re:Zug ins Ungewisse      20.01.2009 16:56:03 --- 3 Jahre her  
Meine Königin hat gerufen, ich beschleunige meine Schritte um zu Ihr aufzuschließen.

"Wohin, meine Königin, werden wir uns jetzt begeben. Ich muß mich noch um mein Quartier kümmern. Mir wurde eine Schenke "Zum schwarzen Hengst" empfohlen. Zudem möchte ich mich mit dem Außenminster der Mauren treffen, hierzu muß ich noch eine Mitteilung verfassen."

"Wir gehen zum Bey und wenn wir Glück haben wirst du Gesandian dort auch treffen. Also nur die Ruhe. Die letzten Tage warst du mehr als abwesend und jetzt entwickelst du eine etwas hektische Aktivität. Nur die Ruhe."

MIt diesen Worten wand Sie sich um und ging mit stolzem Schritte voraus. Ich schloß mich Ihr an.


 
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