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Re:Zug ins Ungewisse 26.01.2009 18:52:54 --- 3 Jahre her
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"Tiefe dunkle Wälder. von weitem seht ihr das satte grün der Bäume, wie das Meer so ausladend und weitreichend. Wenn Ihr aber in dieses eintaucht und Euch immer tiefer zum Herz des Waldes bewegt, wird es schwarz, weil kein Licht mehr durch die Spitzen der Bäume kommt. Es könnte manchen Bange werden, aber es ist nur friedlich und still, außer der Geräuschen der Natur." Ich blickte wohl etwas verträumt, jedenfalls schaute Gesandian mich etwas eigenartig an. "Aber Schluß mit dem Geplänkel. Die Nachrichten die ich auf meine Initiative bisher erhielt, lassen eine weitere diplomatische Mission nicht mehr zu. Die Cordobaren stellen auf stur und sind an Vorschlägen zur friedlichen Beilegung dieses Konfliktes nicht interessiert. Zudem bekommen wir aus der Heimat Nachrichten, die ein arabisches Heer auf unsere Grenze ziehend vermelden. Wohl im Auftrage Cordobars, so wie die Gerüchte klingen. Erst die Räuber, und nun ein fremdes Heer vor unseren Grenzen. Verzeiht mir daher, dass ich sehr bald aus Tunis abreisen muss, um zu Hause nach dem rechten zu schauen. Ich hätte gern den Bey getroffen, aber ich kann mir denken, dass er momentan ein sehr beschäftigter Mann sein muss. Ich danke Euch für Speis und Trank und muss mich leider empfehlen. Sollte dies alles vorbei sein, werde ich wieder nach Tunis kommen, das verspreche ich Euch. Um mir Eure Wadis anzuschauen. Ich hoffe Ihr werdet mir einen guten Führer dann empfehlen."
Ich stand auf, empfahl mich dem Zenaga und begab mich in mein Quartier.
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Re:Zug ins Ungewisse 28.01.2009 18:30:00 --- 3 Jahre her
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Nach all den schmerzlichen Nachrichten, hatte ich mich entschlossen Tunis zu verlassen. Hier konnte ich nichts mehr ausricht und zu Hause wurde ich gebraucht.
Ich verfasste kurze Nachrichten mit Abschiedsgrüssen und Einladungen nach Akritien, wenn all dies vorbei sein sollte.
Ich bezahlte mein Unterkunft und die sonstigen Rechnungen und brach auf.
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Re:Zug ins Ungewisse 30.01.2009 18:50:06 --- 3 Jahre her
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Wieder auf See. Ach ich hatte es nicht vermisst. Fester Boden unter meinen Füssen ist mir deutlich liber, als dieses schwankende blau. Ich fragte mich wie das die wilden Nordmänner wohl machten, die mehr als oft und lange auf See sein sollen um Ihre Plünderungen durchzuführen. Nein, ich liebe Erde unter meinen Füssen.
Die Fahrt ist bisher ereignislos und ich hoffe sie bleibt es auch. Mich fürchtet vor den Anblick, der mich zu Hause erwartet.
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Re:Zug ins Ungewisse 31.01.2009 17:00:04 --- 3 Jahre her
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Ich hasse das Meer. Man ist so abgeschnitten von allem und muss warten bis zum nächsten Hafen, um sich umzuhören. Oder Boten können einen nur erreichen wenn man wieder angelegt hat. So abgeschnitten zu sein mag entspannend sein, wenn man danach sucht. Aber im Moment empfinde ich diese Ruhe als Last.
Wie es wohl im Mauretanien aussieht. Mittlerweile sollten die Mauren Ihre freien Wadis wieder zurück geholt haben.
Und wie es erst zu Hause aussieht interessiert mich. Aber momentan erreicht mich keine Nachricht. Heute werden wir Sicillia anlaufen. Hoffentlich kann ich die wichtigsten Neuigkeiten erfahren, die die für mich wirklich wichtig sind. Ich hoffe den meinen geht es gut und sie sind wohlauf.
An die Heimat möcht man gar nicht denken, so wie es im Moment aussieht, wenn ich doch schon dort wäre. Man könnte den Arabern die Stirn bieten, ob erfolgreich müsste sich zeigen. Aber gar nichts machen zu können, ist schmerzvoller als im Kampf verwundet zu werden.
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Re:Zug ins Ungewisse 01.02.2009 19:47:34 --- 3 Jahre her
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Im Hafen von Sicilia erhielt ich den neusten Tratsch. Was muss ich vernehmen, die Cordobaren werfen den Mauren wie bisher Verrat an der muslimischen Sache vor und zitieren hier Briefe, die vor Jahren unter veränderten politischen Verhältnissen geschrieben wurden. Wenn diese überhaupt der Wahrheit entsprachen und nicht wieder eine Lüge der Cordobaren war.
Auch unserem Schiff waren Flotten aus fremden Reichen begegnet. Aber wen wunderst, seit dieser Konflikt schwelt ist die Piraterie hier deutlich gestiegen. Wer will es den Mittelmeer staaten verübeln das Jagd auf Piraten gemacht wird, ich nicht.
Die Sichtung eines Sarazenen Heeres ruft Empörung bei den Cordobaren hervor. Haben wir aber nicht schon vor einigen Monaten gesagt, dass das Verhalten Cordobas zu bösem Blut zwischen den muslimischen Staaten führt. Und von was für Verhandlungen wird hier geschrieben. Waren damit die einseitigen Forderungen Cordobas gemeint. Für Verhandlung spräche ein aufeinander zugehen, dies war aber hier nicht gegeben oder sollte ich während der Tage auf See etwas verpasst haben.
Die einzigen die Afrika in seinen Festen erschüttern sind die Cordobaren selbst. Von der Einheit Afrikas wird geredet. Wo soll die herkommen. Bei der Politik Cordobas wohl nur, wenn ein Reich nach dem anderen von willigen Marionetten übernommen wurde. Wer trägt Leid und Blut nach Afrika und in die muslimischen Staaten, doch wohl nur Cordoba und seine Politik.
Und die Spanier in Tunis, nun ich als Bey von Tunis hätte mir wohl auch andere freunde gesucht als das Kalifat Cordoba. Wenn Cordoba von unserer Einheit spricht läuft mir die Galle über. Cordoba zeigt nur eine Einheit -SEINE-. Und es wäre keine Schande wenn diese zerbröselt, wie ein Schiffszwieback in meiner Hand. Wer hat seine Bluthunde auf mein geliebtes Akritien gehetzt, doch wohl Cordoba. Sie brauchen nicht von Einheit sprechen und stoßen damit wohl hoffentlich auch auf taube Ohren, solange Sie Ihre Politik nicht ändern.
Drohen Sie doch schon wieder mit dem vorrücken Ihrer Heere um weiteres Leid über die Mauren zu bringen. Weil Ihnen nicht gefällt, das der Bey sich anscheinend nicht erpressen lässt.
Wenn ich nur wüsste wie es um die Heimat steht? Die Reise dauert einfach zu lange. Mit diesen Worten blickte ich zur Küste Sicilias, das wir gerade wieder verlassen hatten um unser nächste Ziel an zu steuern.
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Re:Zug ins Ungewisse 01.02.2009 20:51:21 --- 3 Jahre her
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Portia erhielt die Schreiben aus Cordoba und dem Maruenland. Sie las Sie und verfasste ein Schreiben an Haldon, auf das es einem Boten gelänge Haldon den Brief an einem Hafen zu überreichen.
QUOTE: Teurer Haldon
Viel Übles geschah in den letzten Monaten. Viel Übles wird geschehen.
Das Schreiben des Wesirs, das ,wie Ich annehme ,auch ihr erhalten habt. Scheint ein schlechter Versuch Cordobas seine Verbrechen zu rechtfertigen. Doch sollten wir wachsam sein. Denn wenn das katholische Spanien wirklich das Maurenland missbraucht um Unfrieden zu stifften, wäre es schändlich und wir allen einer Lüge aufgesessen, die unsere Welt enzweit. Doch und das will ich glauben dies alles eine weitere Lüge Cordobas ist, ist unser Kampf ein gerechter.
Doch wir müssen uns auf unsere Heimat konzentrieren, dort wird vergewaltigt,geplündert und gemordet. Dies mögen normale Mittel des Kampfes für einen Barbaren sein. Aber dies sind keine Verbrechen die wir nicht vergelten müssen. Wir müssen uns sputen, die Heimat brennt.
Haldon, ich hoffe Ihr seid wohl auf und ich bete das wir uns in friedenszeiten in der Heimat wiedersehen.
Gehabt Euch wohl
Portia von Nicomedia
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Re:Zug ins Ungewisse 05.02.2009 17:04:49 --- 3 Jahre her
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Im Hafen von Kreta erwarteten mich bereits weitere schlechte Neuigkeiten aus der Heimat. Die Araber führten Ihren Zug durch die Grafschaften von Akritien weiter. Und es war keiner da der Sie aufhalten konnte.
Auch die Botschaft meiner Königin erhielt ich in Kreta von einem Boten überreicht.
QUOTE: Meine Königin, Portia von Nicomedia,
ja auch ich habe die Gerüchte über einen Verrat der Mauren an die islamische Welt vernommen.
Nach meiner Auffassung aber ist Cordoba einen wirklichen Beweis hierfür bisher schuldig geblieben.
Kann man den Mauren vorwerfen, dass Sie in Ihrer Suche nach Freunden und wahren Partnern sich an jemanden anderen wenden als an Ihre herrschsüchtigen Nachbarn. Dafür kann niemand bestraft werden.
Der Vorwurf der Bey von Tunis würde bewusst an der Zerstörung des islamischen Gefüges in Afrika arbeiten, nun hierfür selbst ist Cordoba den Beweis schuldig geblieben. Selbst wenn man die Äußerungen des zitierten Spaniers als wahr ansehen würde, könnte man den Mauren nur Ihre Naivität vorwerfen. Nirgends wird eine Absprache erwähnt oder aufgezeigt in der der Bey von Tunis, der edle Seraphon, bewusst gegen den Islam und die muslimischen Staaten agitierte.
Die Schlußfolgerungen die hier gezogen wurden, sind allein Cordoba´s und tragen die Handschrift der Zwietracht. Ich denke, hier wird ein edler Mann in Verruf gebracht, weil an seiner Person und seiner Position, sich die Einheit Afrikas zeigte. Wer kam dem Bey nicht alles zu Hilfe. Und das hierbei auch Reiche mit nicht muslimischen Hintergrund dazugehörten sollte den Bey Stolz machen.
Das die zahlreiche Hilfe verdampfte, wie Wasser in der Wüste lag nur daran, dass Cordoba es verstand sich der helfenden Heere anzunehmen, wenn deren zahlenmäßige Größe ungefährlich für Cordoba war. Insofern klever gelöst von den Cordobaren.
Ich bin auf den Weg in die Heimat und fürchte denn Anblick dessen was uns dort erwarten wird. ich denke mit Trauer an mein Lehn und meine Gefolgsleute. Das bisherige gebaren der Araber lässt mich aber das schlimmste vermuten.
Bis zu unserem Wiedersehen in Yenice
Euer treuer Diener und Kanzler
Haldon vom Kreuze
Ich gab dem Boten meine Nachricht mit, auf das dieser Sie meiner Königin bringt.
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Letzte Änderung: 2009/02/05 17:05 von Marius vom Kreuze.
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Re:Zug ins Ungewisse 06.02.2009 21:53:17 --- 3 Jahre her
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Ah, die Küste kommt in Sicht. Die Heimat in greifbarer Nähe, jedenfalls näher als noch vor einigen Monaten. Bald bin ich zurück, dann hat diese Untätigkeit ein Ende.
Wir waren viel zu lange fort, was schamlos ausgenutzt wurde. Jetzt heißt es sammeln.
Es wird einen Neuaufbau geben müssen, wenn sich bewahrheitet was zu befürchten ist.
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Re:Zug ins Ungewisse 08.02.2009 21:22:02 --- 3 Jahre her
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Land geliebtes Land. Wieder festen Boden unter den Füssen zu haben ist einfach wundervoll. Nach Wochen auf See, bin ich froh vorerst nicht wieder zurück aufs nasse Element zu müssen.
Nach Yenice zur Lagebesprechung. Ich hoffe, dass das gros der Ritterschaft schon da ist, aber ich nicht unbedingt der letzte bin.
Ich hoffe so sehr alle die Meinen gesund wieder zu sehen. Zudem heißt es sich einen aktuellen Überblick über die Lage und den Zustand der Grafschaften zu machen. Wie arg wurde gewütet. Wie stark sind die Zerstörungen.
Wir werden sehen was wir tun können und müssen von Neuem beginnen, aber solche Rückschläge muss man hinnehmen, wenn man so naiv in den Krieg zieht.
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Re:Zug ins Ungewisse 09.02.2009 19:17:55 --- 3 Jahre her
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Kaum angelandet fertigte ich eine Nachricht für unsere Königin und sucht mir einen berittenen Boten.
" Bring diese Nachricht so schnell wie möglich nach Yenice."
QUOTE: Edle Königin, Werte Kanzler, Edle Ritter,
endlich bin ich wieder nahe der Heimat. Ich mache mich unverzüglich auf den Weg nach Yenice, doch werde ich nicht so schnell voran kommen wie ich es möchte. Werd ich doch unter Bewachung durch den Graf dieser Provinz gestellt. Da ich diesen nicht verärgern möchte, aber ´trotzdem auch Informationen über die Araber sammeln möchte, werde ich noch einige Wochen (RH-Zeit) benötigen. Sobald ich Yenice betrete werden meine ersten Schritte zu Euch führen um mich mit Euch zu besprechen.
Akritien hat schwer Leiden müssen, wegen unser´m Unbesonnene Handeln. Es gilt manches zu überdenken. Aber zu aller erst müssen wir unsere Provinzen wieder zurück holen, um unserem Volke wieder Stabilität zu geben.
Euer treuer Diener
Haldon vom Kreuze
Kanzler der Akriten
Freiherr von Umbart
Vertreter der christlichen Gemeinden
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