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THEMA: Re:Zug ins Ungewisse
 
Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      11.02.2009 17:53:37 --- 2 Jahre, 12 Monate her  
Wieder in Yenice angekommen, bewegt ich mich durch die Stadt. Mir fiel auf das diese voller war als vor Beginn unserer Reise und besah mir die Leute in den Strassen genauer. Wie in Tunis waren die Strassen, wenn auch nicht so stark, angefüllt von Flüchtlingen. Die Bewohner aus den angrenzenden Grafschaften hatten anscheinend den Schutz der Feste von Yenice aufgesucht um vor übergriffen durch die Araber geschützt zu sein. Auch war das Bild der Bevölkerung hier nicht so elend anzusehen wie in Tunis, gab es doch keinen Belagerungsring um Yenice und damit kamen frische Waren und Güter in ausreichender Menge an um die Versorgung der Menschen zu gewährleisten.
Meine Schritte führten mich automatisch Richtung Palast. Ich war ungefähr noch 2 Kilometer entfernt, als ich hinter mir, aus der Richtung einer Taverne, Rufe vernahm, die anscheinend mir galten. "Mein Herr, mein Herr. So wartet doch bleibt stehen. Ich bin´s, ich, Ebudur!" Freudig drehte ich mich um. Überrascht meinen Diener so schnell wieder zu sehen. Ich hatte gehofft ihn in Yenice zu treffen, Hatte er doch hier eine Aufgabe zu erfüllen, aber so schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Er kam mit zügigen Schritten auf mich zu, der hatte sich verändert, war schlanker und kräftiger geworden. Sein früher etwas fülliger Leib war deutlich geschmälert worden. Sein Gesicht hatte einen ernsten Ausdruck bekommen, obwohl der Schalk nicht vollendends daraus verschwunden war.
"Eburdur, schön Dich zu sehen. Wie hast du die letzten Monate überstanden und was ist mit Umbart, mit meinem Lehn und den Meinen darauf. Erzähl, rasch, ich muss wissen wie es darum steht." Mit diesen Worten begrüßte ich Ihn, kaum das er bei mir stand.
"Gleich Herr, lasst Euch vorher anschauen, wie Euch Eure Reise bekommen ist." "Besser als Dir denke ich."
"Nun sieht man mir die letzte Zeit an. Dabei ging es mir eigentlich gut in Yenice. Seit dem Einfall der Araber in Rum, kamen jeden Tag Flüchtlinge hier an und die Zahl wurde täglich größer. Was gewisse Probleme mit sich brachte, aber die wurden durch die Stadtwache und die Oberen schnell geregelt und geklärt." "Sind noch mehr aus Umbart hier? Was ist Edubur nun sprich!" Beschwichtigend hob er seinen Arm.
"Keine Sorge Herr. Euer Voigt war weise. Als die Nachrichten das kommen der Araber ankündigten, sorgte er dafür das Frauen und Kinder umgehend nach Yenice verschickt wurden. Und als die Araber in Trazepunt standen brach der Rest der Bevölkerung von Umbart auf. Klugerweise führte Sie der Voigt nach Trazepunt, als die Araber nach Gerede schwenkten. Das war riskant, ging aber gut. Danach zog er nach Süden nach Yenice. Sie sind alle hier. Also nicht hier in der Stadt, aber in einer in der nähe liegenden Provinz. Diese wurde den unseren zur Neubesiedlung freigegeben. Was denen nicht zweimal gesagt werden musste. Sorge bereitete nur, ob Ihr unser Lehnsherr bleiben würdet, aber der Verwalter sagte, dass Ihr Geld da gelassen habt um ggf. ein neues Lehn zu erkaufen. Dies haben wir nun und fangen gerade an dies zu bewirtschaften."
"Gut, das freut mich zu hören. Es freut mich sehr. Richte Ihnen aus, dass ich in den nächsten Tagen vorbei schauen werde und dann wird gefeiert. Das sag ich Dir. Aber vorher muss ich den Palast, meine Rückkehr melden. Die nächsten Wochen bleiben hart für uns, wir wollen unsere Grafschaften zurück, Eburdur.
Schwöre den Voigt darauf ein, er weiß wie er das den anderen bei bringen kann. Wann kann Du zurück sein, wenn du gleich aufbrichst?
" "Heut Abend bin ich wieder da, Herr. "
"Gut dann komm zum Palast. Wir haben noch andere Dinge zu besprechen." "Oh, Oh, da gibt es auch einiges zu berichten, Herr." "Gut Heut Abend dann, ich muss zum Palast. Pass auf Dich auf Edubur. Mit dem Zusammenbruch der Grafschaften ist bestimmt auch die Ordnung auf der Strecke geblieben. Ich möchte nicht das du Räubern zum Opfer fällst. Klar." Mit einem lächeln verschwand er in der Menge. Ich wollte mich gerade umdrehen, als ich seinen Ruf nochmal vernahm. "Es ist schön das Ihr wieder da seit. HÖRT AKRITEN, HALDON VOM KREUZE IST IN DER STADT. MIT IHM KOMMT DIE GLORIE ZURÜCK IN DIE STADT."
Mit hochroten Kopf, glaube ich zumindest, drehte ich um und bewegte mich wieder in Richtung Palast. Als ich mich von Edurbr entfernte kam es mir vor als würden die Leute mich anders ansehen als vorher. Vielleicht täuschte ich mich aber auch, aber es kam mir vor als läge auf einmal Hoffnung in Ihren Blicken, als sie vernommen hatten wer ich bin.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      12.02.2009 19:58:05 --- 2 Jahre, 12 Monate her  
Am Abend suchte Ebudur mich im Palast auf, ao wie es vereinbart war. Voller Ungeduld wartete ich bereits auf sein eintreffen. "Ebudur, endlich. Komm erzähl, was ist passiert während ich fort war." Dabei forderte ich Ihn mit einer Handbewegung auf Platz zu nehmen und sich zu stärken.
"Nun Herr, am Anfang war nicht wirklich viel los. Wie ich Euch bereits schrieb, ging der Wirt seinen Geschäften nach und tat nichts was verdächtig gewesen wäre. Aber als die Araber in Rum einfielen, kam Bewegung in den Wirt. Als die ersten Gerüchte hier eintrafen, traf er sich aber mit zwei Männern in einem Lagerhaus am Rande der Stadt. Was dort gesprochen wurde kann ich nicht sagen, da es mir nicht gelang ins Lager einzudringen. Die zwei Männer waren Europäer. Nach dem das Treffen zu Ende war folgte ich nicht dem Wirt, sondern den Fremden. Sie ritten aus der Stadt. Ich kann Euch sagen, wenn mich die Stadtwache am Tor überprüft hätte, hätten Sie mich als Pferdedieb in den Kerker geworfen." "Wo ging es hin, nun sprich!"
"Über Gerede zogen Sie nach Ulus. Dort trafen Sie sich im Wald nahe unserem Lehn, mit weiteren Männern. Die Gruppe betrug danach 6 Mann. Alles Europäer und bis an die Zähne bewaffnet. Kurz nach diesem Zusammenschluss trafen die Araber in Ulus ein und überfielen ein Dorf nach dem anderen. Aber die meisten Ortschaften waren leer oder so gut wie." "War es schlimm?"
"Nun, sie waren nicht auf Freundschaftsbesuch hier. Aber mir ist nichts passiert oder schlechtes widerfahren. Sie haben sich wie Sieger benommen. Aber auch die Araber mussten Verluste hinnehmen. Wir waren noch im Wald bei Umbart, als eine arabische Patrouille durch diesen zog, 10 Mann stark. 2 Ritter, 8 Mann Gesindel. Einer der Fremden war unvorsichtig und wurde von den Arabern gesehen. Als diese versuchte ihn gefangen zunehmen, folgten Sie ihm tiefer in den Wald. Vielleicht war es auch Absicht, dass die Araber tiefer in den Wald gelockt wurden. Jedenfalls führte er Sie auf eine Lichtung. Die Araber die dachte Sie hätten leichtes Spiel mit Ihm wurden plötzlich von hinten von den Begleitern des Fremden attackiert und binnen kurzer Zeit niedergestreckt. Sie ließen keinen am Leben." Er schluckte. "Sie waren schnell, gründlich und präzise. So schnell habe ich noch nie jemanden töten sehen. Die Männer sind gut trainierte Ritter. Ich habe nicht wirklich viel raus bekommen als ich Ihnen folgte. Aber ein Gespräch habe ich erhaschen können.
Sie waren da um Euch zu töten. Sie sprachen davon, dass Euer Tot den "Orden" schwächen würde und dieser dann bald kopflos sein würde
."
Er sah mich fragend an. "Was meinten Sie damit Herr."
"Nichts Ebudur, nichts was Dich angeht." Ich war zu forsch. "Verzeih, ich wollte Dich nicht anfahren. Aber das geht Dich wirklich nichts an. Wo sind diese Männer jetzt." "Sie verließen Ulus Richtung Byzanz. Als deutlich wurde, das die Araber eine Feste dort errichteten, brachen Sie Ihre Zelte ab. Ich habe mich dann aber doch erstmal wieder nach Yenice begeben um dem Wirt weiter auf den Zahn zu füllen." "Das hast Du gut gemacht. Bleib in der Nähe von diesem Wirt und erstatte mir regelmäßig Bericht."
Mit diesen Worten entließ ich Ihn aus meinen Zimmer. Als sich die Tür hinter Ihm geschlossen hatte, dachte ich nochmal über das Gehörte nach. Ich musste umgehend nach Jerusalem schreiben.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      14.02.2009 09:38:41 --- 2 Jahre, 12 Monate her  
Nun war ich wieder auf Heereszug. Mit der Hälfte unserer Ritterschaft und deren Gefolge bewegten wir uns nach Gerede um die Grafschaft wieder zurück zu erobern.
Dies verlief einfacher als ich es erwartet hatte. Aber meine Sorge blieb, dass die Araber eventuell noch einige Überraschungen hinter lassen hatten. Zudem wusste ich nicht wie es um meine Familie in Jerusalem bestellt war, und die letzten Nachrichten von Eburdur waren nicht dazu angetan, dass ich mir dies bezüglich weniger Sorgen machten musste.

Diese Männer waren eindeutig hinter meiner Familie und deren Geheimnisse her. Sie wussten von der Bruderschaft und wollten diese eindeutig vernichten. Feinde die sich hinter dem Kreuz verstecken? Wen ich nur die Zeichen auf diesen verdammten Anhänger entziffern könnte, dass würde mich meinen Feinden zwar näher bringen, aber ich wüsste vielleicht mit wem ich es zu tun hatte.

Wenn wir unsere Grafschaften zurückerobert haben, muss ich zusehen das ich nach Jerusalem komme. Ich weiß das meine Familie auf sich alleine auf passen kann, aber wohl ist mir bei diesem Gedanken nicht. Sie alleine zu lassen wen es hart auf hart kommt.

Die Schlacht die hinter uns lag, war nicht sehr hart gewesen. Uns entgegen gestellt haben sich eigentlich nur Deserteure aus dem arabischen Heer, es schien ihnen hier besser zu gefallen als im Sand der Wüste, und Lumpengesindel, die den Wegfall von Ordnung auszunutzen suchten. Sie wurden förmlich niedergemäht. Unsere Königin schien ihren Frust abzureagieren an diesem armen Gesindel. So wild und hart drosch Sie auf diese ein. Nun verdient hatten Sie es alle mal.

Gerede ist wieder an Akritien angeschlossen. Und ich beglückwünsche Imhotep von Ataru zu seiner Ernennung zum Grafen. Mal sehen wohin uns die nächsten Schritte lenken.


 
Letzte Änderung: 2009/02/14 09:41 von Marius vom Kreuze.
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Re:Zug ins Ungewisse      14.02.2009 21:08:35 --- 2 Jahre, 12 Monate her  
An der Küste des asiatischen Teil des Bosporus, traf an diesem Abend eine kleine Gruppe von Reitern in der Taverne des Mohammad ibn Sofi ein. Die Reisenden sahen müde und geschafft aus.
"He da Bursche, bring unsere Pferde in den Stall und kümmere dich gut um Sie. Wir haben eine lange Strecke hinter uns und noch eine lange Strecke vor uns." Der Mann der sich mit diesen Worten an den Knecht des Wirtes wand, war groß, breitschultrig, kräftig aussehend und auffallend blond. Er trug an seiner linken Seite ein Kreuzschwert, und auf der rechten einen Dolch. Am Pferd von dem er gerade abstieg, war ein Langbogen und ein Köcher mit Pfeilen befestigt. Er drückte den Knecht die Zügel in die Hand, seine Begleiter taten es ihm gleich, und folgten diesem dann in die Schenke.
Die Gespräche dort verstummten, als die Gruppe den Raum betrat. Die Schenke war nicht übermäßig groß, bot aber im Moment 6 anderen Gästen, dem Wirt, seiner Bedienung und den Neuankömmlingen ausreichend Platz. Die Ankommenden setzten sich am anderen Ende der Schenke an einen ausreichend großen länglichen Tisch der allen 6 Platzt bot. Die Taverne war sonst karg eingerichtet beschränkt auf das notwendigste, was letztlich nur eine ausreichende Anzahl von Stühlen und Tischen betraf. Der einzige Wandschmuck der die Schenke zierte,hing hinter dem Wirt an der Wand der selben und war ein Krummsäbel.
Zu diesem Stück hatte der Wirt so manch spannende, grausame und abenteuerliche Geschichte zum besten gegeben. Doch die wahre Geschichte wie dieser Säbel in seinen Besitz kam, die kannte niemand.
"He Wirt, bringe er uns doch 6 Becher Wein und was gutes zu essen, wir haben eine lange Reise hinter uns und wollen uns stärken, bevor wir morgen weiterziehen." Der Wirt kam mit gewandten Schritt an den Tisch und brachte den neuen Gästen 6 Becher seines Weines, sowie einige Brathühner, die er kurz vorher von einem Bratspieß abgezogen hatte. "Hier die Herren, ich hoffe er mundet euch. Unser bester Wein und dazu einige Brathühner von meiner Frau mit ihrer geheimen Würzmischung eingerieben. Ich sage euch ihr werdet sie förmlich verschlingen." Mit diesen Worten stellte er alles ab und wand um, um wieder zurück zu seinem Platz hinter dem Tresen zu eilen. Die Gespräche wurden wieder fortgesetzt und auch die Neuankömmlinge unterhielten sich angeregt.
"Das war ein Reinfall. Wie die Idioten haben wir fast ein ganzes Jahr in Ulus auf die Rückkehr von diesem Burschen gewartet und dann kommen diese arabischen Idioten und besetzen die akritischen Grafschaften."Zischte der einer von Ihnen Richtung ihren Anführer. Dieser erwiderte gelassen. "Was regst du dich auf. Du tust ja so als wären wir die ganze Zeit nur untätig gewesen. Und unsere kleinen Übungskämpfe mit diesen arabischen Kriegern, waren doch ganz witzig. Das wir dabei ein paar unreine Seele zu Gott empfahlen kann uns nur zum guten angerechnet werden, wenn wir mal abtreten." zynisch war das Lächeln im Gesicht dieses Mannes. "Jetzt erstatten wir Bericht und lassen uns neu instruieren. Das Glück von diesem Kerl währt nicht ewig.""IIch wär aber lieber in Jerusalem dabei als hier." Want der Dritte im Bund ein. Ein Mann wie ein Fass, kleiner als seine Mitreisenden aber nicht weniger kräftig aussehend wie diese. "Schweigt, alle. Ihr wisst nicht um was es geht. Ich kann Euch nur sagen, wären wir erfolgreich gewesen, hätte man uns mit Gold überschüttet. Aber es sollte noch nicht sein, Gottes Wege sind manchmal unerklärlich. Aber es wird sich fügen so wie es sich gehört." Nach dieser zurecht Weisung, sprach keiner von Ihnen noch ein Wort. Als sie getrunken und gespeist hatten gingen zwei von Ihnen zum Tresen die anderen vier bewegten sich Richtung Ausgang. "Herr Wirt, sagt dieser Krumsäbel, der gehörte doch eurem Propheten nicht war. Ich kann die kleinen Insignien an Griff ganz deutlich erkennen." Der Wirt schrak zusammen. Niemanden hatte er die Herkunft des Säbels erzählt. Eindeutig hatte ihn sein Ohm erklärt, dass die Herkunft des Säbels ein Geheimnis bleiben muss. Dieser befand sich nun seit mehr als 300 Jahren in seinem Familienbesitz und sollte dort auch noch die nächsten 300 Jahre verweilen. Zudem musste der Mann über bemerkenswert gute Augen verfügen. Die angesprochenen Insignien des Mohammed, befanden sich zwar deutlich am Griff des Säbels. Waren aber so klein angefertigt, das man ohne einem Glas zum vergrößern sie nur für ein Teil des Musters halten musste. "Wie ... Wie .. kommt ihr darauf, Herr" Erwiderte er unsicher. Die Männer griffen zu Ihren Schwerten und zogen diese aus Ihren Scheiden. "Weil mein Herr, mir sagte das ich es hier finden würde. Ein Geschenk von Christenverrätern an muslimischen Abschaum. Und jetzt holen wir es zurück." Bei diesen Worten wollte der Wirt unter den Tresen greifen. Er hatte kaum die Hände dort als das Schwert des Mannes durch das Holz gestoßen wurde bis an sein Heft. Ein ziemlich langes Stück der Klinge fuhr in den Leib des Wirtes. Der Angreifer drehte sein Schwert, das Holz splitterte und die Klinge verquirlte die Innereien des Wirtes. Und als er das Schwert mit einem weiteren kräftigen Ruck herauszog, fielen Teile des Gedärms mit heraus. Der Wirt mit entsetzten Augen, schaute an sich herab bevor er zusammen brach. Dies war das Zeichen zum Tumult. Die anderen Gäste, die wie gelähmt der Szene gelauscht hatten sprangen auf und wollten die Schenke verlassen. Aber die 4 Begleiter versperrten die Tür und die zwei Fenster die Links und Rechts von der Tür waren. Es ging sehr schnell. Die Gäste konnten sich nicht wehren, hatten Sie noch nicht mal Schwerter zur Hand. Sie wurden von der Gruppe niedergestreckt, dabei bewegten diese Ihre Schwerter schnell und präzise. Als die Gäste und die Bedienung niedergestreckt waren gab Ihr Anführer drei seiner Männer den Befehl draußen nach dem Knecht zu suchen. Danach ging er hinter den Tresen und nahm den Säbel von der Wand. Seine Gefolgsleute kamen wieder zurück. "Er war noch im Stall mit unseren Pferden beschäftigt. jetzt ist er ziemlich kopflos." "Räumt auf, sprecht die Wache ab, und ruht euch aus bis morgen früh. Dann ziehen wir weiter." Bei diesen Worten fing er an sein Schwert zu reinigen und sich in Richtung der Gästezimmer zu bewegen die im oberen Stockwerk lagen. Seine Kumpane fingen an die Leichen in den Keller der Schenke zu werfen und den Gastraum wieder etwas herzurichten, falls noch ein Spätankömmling vorbeischauen sollte. Einer der Männer blieb wach und hielt ausschau, die anderen legten sich schlafen.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      16.02.2009 20:39:45 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Anatolien gehört wieder zum Reich der Akriten.
Die Schlacht war schnell vorüber. Die Gegenwehr die uns entgegen schlug bestand aus Gesindel, dass hoffte den Status Quo aufrecht erhalten zu können. Räuber die keine Ordnung, keine Gerichtsbarkeit wollten, die diese Leute Ihrer gerechten Strafe zu führen könnte. Nun haben Sie Ihre Strafe auch so bekommen. Die noch wenigen Bewohner der umliegenden Dörfer bejubelten die Ritter aus Akritien und die Wiederherstellung der inneren Ordnung.
Nach Yenice erging Mitteilung, auf dass die Flüchtlinge aus Anatolien sich wieder auf den Weg zurück machen würden und diesen Landstrich wieder beleben würden.
Unser Zug würde uns nun ersteinmal wieder nach Yenice bringen. Von dort waren uns alle Wege offen. Ob wir nun nach Ulus reisen würden, nach Trapezunt oder Rum.

Zur gleichen Zeit im weit entfernten Jerusalem:
In den engen Gassen der Stadt hetzt ein junger Mann durch die Strassen. "Ich muss es schaffen ich muss vor Ihnen da sein." Er eilte in Richtung des Tempelberges. Er mußte es nur bis zum Eingang der Katakomben schaffen, dort war er sicher, dort war er unter Freunden. Er war vielleicht nur noch 1Kilometer von diesen getrennt, aber auf einmal hörte er Stimmen aus der nächsten Gasse. Er stoppte so promt, dass er beinahe der länge nach hingeschlagen wäre und warf sich dann gegen die nächste Tür, die links von Ihm war und schloss diese sofort hinter sich. Kurz darauf waren die Stimmen in der Gasse, in der Nähe der Tür zu hören.
"Ich sag es dir, ich habe etwas gehört. Es kam aus dieser Gasse." Die Stimme war erregt, so als wäre Sie abgehetzt. Hatte er mehr Verfolger an seinen Hacken als er angenommen hatte. "Mach dich nicht verrückt. Dieser Verräter wird sein Ziel nicht erreichen. Wir haben einen festen Ring um den Tempelberg gezogen. Da kommt keiner durch. Weder zum Berg noch heraus. Wenn er uns durch die Lappen geht, fällt er spätestens beim Tempelberg in unsere Hände und dann wissen wir wie wir in die geheime Stadt kommen." Er biss sich vor Wut in die Hand. Die Männer schienen mehr zu wissen, als er gedacht hatte. Um so wichtiger war es die anderen zu warnen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Doch wie kam er dorthin, wenn tatsächlich ein Ring aus Bewachern um den Tempelberg lauerten.
Die Stimmen entfernten sich, als diese nicht mehr zu hören waren wartete er trotzdem noch ein - zwei Minuten um dann vorsichtig die Tür zu öffnen. Er spähte vorsichtig hinaus, die Gasse war leer. Langsam trat er aus dem Haus heraus in das er eingetreten war um sich zu verstecken. Von den beiden Männern war nichts mehr zu sehen. Er setzte seinen Weg Richtung Tempelberg langsam fort. Er versuchte keinen Lärm zu machen und näherte sich sehr langsam seinem Ziel. An jeder Ecke, an die er sich herangetastet hatte, spähte er erst vorsichtig um die Ecken um sicher zu gehen, dass dort niemand ist der auf Ihn wartete.
Er hatte nur noch einen Straßenzug zu überqueren. Danach würde aber ein größeres Stück freier Fläche kommen und dort war er wie auf den Präsentierteller. Er wollte gerade los laufen als er wieder Stimmen vernahm. Diese kamen aus der Gasse links von Ihm. Hastig trat er einen Schritt zurück. Die Stimmen, noch ein Gemurmel. wurden zusehends lauter. Verzweifelt schaute er sich um ob es eine Möglichkeit gab sich zu verstecken. Aber die Gasse war leer. Keine Kisten, Fässer oder sonst irgendetwas, dass ihm Deckung bieten könnte. Er bewegte sich vorsichtig zur nächsten Tür und probierte diese leise zu öffnen. Sie war verschlossen. Er bewegte sich wieder zurück in die Richtung aus der er gekommen war. Die Stimmen mittlerweile fast zur normalen Lautstärke angewachsen versetzten Ihn in Panik. Er wollte gerade damit beginnen wieder fortzulaufen, als aus der Richtung die er einschlagen wollte auch Stimmen erklangen. "Da ist er." Die Stimme kam von der Ecke die er eben noch passieren wollte. Gleich darauf hörte er wie Schwerter gezogen wurden. "Er ist hier." Rief die Stimme noch einmal, nur diesmal etwas lauter. "Hältst du wohl deinen Mund du Narr. Was meinst was passiert wenn noch jemand mitbekommt was hier passiert."
Die Männer näherten sich Ihm. Vom anderen Ende der Gasse kamen eilige Schritte auf Ihn zu und nur wenige Sekunden später sah er drei Männer in sein Sichtfeld kommen, alle hatten Ihre Schwerter gezogen. Er blieb mit dem Rücken zur Tür stehen. "So haben wir Dich. Bleib stehen und mach uns keinen Ärger. Unser Herr will Dich lebend sehen, obwohl es nicht die einzige Alternative ist die er uns nannte. Solltest du uns also Ärger machen, ist dein Leben nicht wirklich etwas wert." Er zog sein Schwert und machte sich nicht wirklich Hoffnung diesen Männern zu entkommen. Sie sahen aus wie erfahrenen Söldner. Kräftig allesamt. Jeder mit Schwert und Dolch bewaffnet. "Was wollt Ihr von mir. Ich habe kein Gold oder etwas anderes von Wert für Euch." "Oh, bitte beleidigt uns nicht indem Ihr uns für Räuber haltet. Nach Silber steht uns nicht der Sinn und Ihr habt sehr wohl etwas, dass von Wert ist. Sonst würde mein Herr nicht so viel Aufhebens um Euch machen." Aus der Richtung zum Tempelberg kamen zwei weitere Männer, Damit waren diese Verbrecher zu 7 und er alleine. "Herr, ich könnte etwas Hilfe hier gebrauchen. Ich werde mich eher töten, als Dein Geheimnis preis zugeben, aber ich kann nicht die Meinen warnen." sandte er ein leis´ geflüstertes Gebet in den Himmel. Er wollte gerade sein Schwert zum ersten Schlag, und wahrscheinlich auch zum letzten Schlag erheben. Als die Strasse auf einmal erfüllt war vom Lärm. Dieser kam sowohl vom Tempelberg als auch aus der Richtung aus der die drei Männer gekommen waren. Sie sahen sich um, alle, er wie seine Gegner. Es war nichts zu sehen. Plötzlich öffnete sich die Tür hinter sich. Er stürzte in den dahinter liegenden Raum. Die Tür wurde zugeschlagen.
Seine Gegner hatten es zu spät bemerkt und konnte seinen Sturz in den dahinterliegenden Raum nicht verhindern. Die Tür hatte sich gleich darauf geschlossen. Sofort begannen Sie auf die Tür einzustürmen. Als sich plötzlich die Fensterladen der umliegenden Häuser öffneten. Zuerst bemerkten Sie es nicht, als aber der erste von Ihnen mit einem Pfeil im Kopf zusammenbrach, drehten Sie sich um. Sie sahen aber nur die schwarzen Öffnungen der Fenster. Dahinter war niemand zu sehen. Dann kamen die Pfeile. Auch von den Dächern der gegenüberliegenden Häuser und dort waren schattenhafte Umrisse zu erkennen. Das war aber auch das letzte was die sieben Männer sahen, bevor sie von mehreren Pfeilen getroffen zusammen brachen.
Im Haus wurden einige Kerzen angezündet. Ein älterer Mann reichte Ihm die Hand. "Steht auf, die werdet erwarte. Kommt in den Keller, von dort führt ein Gang zu Eurem Ziel. Georg vom Kreuze steht auf und eilt Euch." Etwas verwirrt kam er auf die Beine und wurde von dem Mann in den Keller des Hauses geführt. Danach wurde er in einen Gang gezerrt und durch scheinbar endlose Gänge unterhalb der Stadt gehetzt. Solange bis sie eine große Halle erreichten. Hell erleuchtet durch zahllose Fackeln die an den Wänden hingen und dem Raum Licht spendeten. Dort sah er seinen Vater im Kreise seiner engsten Vertrauten stehen. Er eilte zu Ihm. "Vater.. Vater.. Sie sind uns Auf der Spur." "Ich weiß mein Sohn, aber wir Ihnen auch. Hier in Jerusalem werden wir unsere Schlacht schlagen und gewinnen, dessen bin ich mir sicher. Aber ich sorge mich um deinen Bruder. In Akritien hat er nicht die Hilfe die er brauchen wird. Daher wirst du und noch einige andere Männer in den nächsten Tagen aufbrechen um Ihm beizustehen." Er wollte protestieren, aber sein Vater schnitt ihm das Wort ab "Keine Widerrede. Hier kommen wir schon zu recht. Sie können nicht so agieren wie sie möchten. Der Vatikan weiß nichts von Ihren Aktionen, sonst würden Sie ganz schnell exkommuniziert werden. Das wollen Sie nicht riskieren. Aber dein Bruder, Gregor weiß nicht alles von unserem Orden. Er muss beschützt werden unter allen Umständen. Ihm steht noch großes bevor und du sollst an seiner Seite sein wenn es soweit ist."
Damit war alles gesagt. Sie verschwanden tiefer in den Katakomben unter der Stadt. Auf der Strasse blieben nur die sieben Toten zurück, die man am nächsten Morgen fand.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      18.02.2009 18:21:30 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Yenice, wo unser Heer seine Vorräte auffrischte, bewegten wir uns Richtung Norden nach Trapezunt. Vorher trafen wir uns aber noch mit dem verbündeten syrischen Heer in Yenice um unser Vorgehen abzusprechen.
Jetzt wo wir in Trapezunt stehen, ist die Laune im Heeresverband nicht so getrübt wie ich es vermutet hätte. Im Gegenteil, vielmehr liegt eine erwartungsvolle Spannung über der Truppe. Ist es als würden sie es kaum noch erwarten in den nächsten Kampf zu ziehen. Dabei ist diese Kriegslust so trügerisch, haben sich uns doch bisher nur unorganisierte Truppenreste von Deserteuren, Räuber und anderes Gesindel in den Weg gestellt. Ein kampferprobtes Heer würde zwar nicht den Willen zum Kampfe dämpfen, aber die freudige Spannung wäre wohl weggeblasen.

Zwischenzeitlich in Yenice.
Durch das Stadttor ritt eine Gruppe von 7 Rittern. In voller Rüstung und bewaffnet. Die Wachen am Tore traten auf die Strasse und hielten den Zug an. Die Wache trat an den ersten Reiter an und wand das Wort an ihn, dabei musste er er nach oben schauen. "Wer seid Ihr und wohin führt Euch Euer Weg, Fremder." Der Reiter schaute auf die Wache herab und antwortete "Ich bin Malachit von Bergen, und mein Weg führt mich nach Yenice um Euren Kanzler zu treffen."
"Welchen bzw. meint Ihr unsere Kanzlerin?" "Nein die meine ich nicht, wir suchen Haldon vom Kreuze. Euren Minister für Auswertiges. Wo finden wir Ihn." "Verzeiht, aber dieser ist nicht in der Stadt. Er befindet sich im Heeresverband. Dieser müsste zur Zeit in Trazepunt stehen. Aber wenn es nicht so eilig ist, kann ich Euch ein Gasthaus empfehlen in dem Ihr warten könnt.". Die Wache blickte noch immer zum Reiter auf. "Habt dank für Eure Auskunft, aber es eilt sehr." An seine Mitreisenden gewandt sagte er. "Wir müssen weiter ziehen. Haldon befindet sich in Trazepunt, dort müssen wir hin." Und leise an den zweiten Reiter in der Gruppe gewand flüsterten er. "Eurer Bruder ist nicht hier, Georg. Wir müssen uns eilen. Wer weiß, wer sich schon an seine Fersen geheftet hat." Die Reiter wendeten und ritten im Galopp nach Norden davon, Richtung Trazepunt. Aus dem Schatten des Stadttors trat Edubur, der Diener von Kanzler Haldon vom Kreuze und schaute den Reitern hinterher. Er verließ die Stadt rannte zum Gutshaus von Umbart und erzählte dem Voigt was er beobachtet hatte. Dieser rief sofort eine Handvoll Männer zusammen, ließ diese aufsatteln und gab Ihnen zusammen mit Edubur den Befehl zum Kanzler zu eilen um Ihm zu warnen. War er doch zwischenzeitlich von Edubur eingeweiht worden in die Vorkommnisse um Ihren Lehnsherrn.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      19.02.2009 21:09:10 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Unser Aufenthalt in Trazepunt war kurz. Die Schlacht war schnell geschlagen und gewonnen.
Um unsere Absprache mit den Syrern einhalten zu können, mussten wir sofort weiter ziehen nach Westen.
Dort wollten wir uns mit Ihren Verbänden zusammenschließen.

QUOTE:
In Trazepunt:
Mit abgehetzten Pferden erreichte der Trupp Reiter sein Ziel. Aber wieder zuspät. Nach Rückfragen bei einigen Bauern. Wurde Ihnen mitgeteilt, dass das Heer der Befreier sich nach Westen in Bewegung gesetzt hat. Aber war dessen Vorsprung nicht mehr so groß. trotzdem kostete es etwas zeit für alle 7 reiter frische Pferde auf zu treiben. Nachdem dies aber erledigt war, brachen sie sofort auf um Ihr Ziel zu erreichen.

Zwei Stunden später in Trazepunt erreichte eine Handvoll Männer in der Kleidung einfacher Leute Trazepunt und fragte ebenfalls nach dem Heer der Akriten. "Warum jetzt erst. Hättet Ihr Euch nicht vor einigen Monaten entschließen können zum Heer aufzuschließen, bzw. Euch in einem zusammen zu finden. Bei so vielen Kämpfern wären die Araber nicht so leichtfertig über uns hergefallen." Rief eine Bauer wütend zu den Männern. Aber nachdem er sich beruhigt hatte erklärte er auch diesen den Weg des Heeres. Sie brachen umgehend auf.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      20.02.2009 21:29:12 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
10.01.1030 Provinz Ulus
Unser Heer bezieht seine Angriffsstellungen. Am 30.01.1030 wird es zur Schlacht kommen. Die Gegnerischen Formationen beziehen nur schwerfällig Ihre Positionen. Auch hier scheint uns das Glück holt zu sein. Nur undisziplinierte Truppen, keine regulären Heeresverbände.

14.01.1030 Provinz Ulus
Heute Vormittag erreichte uns eine Gruppe von Reitern, die sich zu mir durchgefragt haben. Ich war mehr als nur freudig überrascht, als ich meinen älteren Bruder unter den Reitern vorgefunden hatte.

"Georg, was führt dich hierher. Ich bin überrascht Dich hier zu sehen. Ich wollte Euch auf mein Lehen einladen wenn wir unser Heerzug beendet haben, das war doch nicht etwa Hellsichtigkeit." Begrüßte ich meinen Bruder erfreut über seinen unerwarteten Besuch. "Nein Haldon, Vater schickt mich: Ich habe wichtige Nachrichten aus Jerusalem. Aber können wir das in deinem Zelt bereden." Antwortete er mit einem Lächeln im Gesicht. Es wirkte aber etwas gequält für meinen Geschmack. Ich rief einige Burschen und ließ Sie die Pferde übernehmen. Mein Bruder und seine Begleiter führte ich in mein Zelt. Ich ließ Sie auf den bequemen Kissen Platzt nehmen und reichte Ihnen Erfrischungen. Nach dieser langen Reise mussten Sie erschöpft sein.
Ich hatte mich nicht geirrt. Einige Begleiter meines Bruders fielen fast die Augen zu, als Sie auf den Kissen in bequemer Haltung platzt genommen hatten. Mein Bruder hingegen schien noch keine Erschöpfung zu spüren. "Haldon es ist wichtig, bitte hör mir genau zu." Damit bat er um meine Aufmerksamkeit. Als er diese hatte erzählte er mir von den Vorkommnissen zu Hause.
Er war damit am Ende als er sich nochmal eindringlich an mich wand. "Vater schickt diese Männer und mich um Dich zu beschützen. Wir werden von heute an Dein Schatten sein. Egal wo du hingehst. Wir werden mitgehen und keine Widerrede. Du weißt was Vater wünscht hat zu geschehen." "Ich würde nicht wagen Vaters Wusch zu widersprechen, und du weißt wie sehr ich mich freue Dich zu sehen. Ihr seid herzlichst Willkommen. Ich hoffe zudem, dass ich Euch bald mein Lehen zeigen kann. Du wirst sehen ich war nicht untätig seit meinem Auszug von zu Hause. Leider mussten wir wieder von vorn beginnen, aber meine Leute sind mir treu ergeben und wenn ich in Umbart wäre würde mir keine Gefahr drohen." Daraufhin erhoben wir unser Glas stießen an.
"Kanzler Haldon, hier sind noch mehr..." Der Bedienstete konnte den Satz nicht vollenden, da wurde er bereits ins Zelt gestoßen und 5 Männer folgte Ihm mit gezogenen Schwertern. Sie sahen sich im Zelt um und schienen überrascht zu sein. Ich hatte Ihren Anführer erkannt. "Ebudur, was soll das. Wie Räuber ins Zelt zu stürmen und meine Gäste und mich derart zu erschrecken." Fuhr ich Ihn erzürnt an. Er kniete sich nieder, seine Begleiter taten es ihm gleich und mit gesenktem Kopf bat er um Verzeihung und erklärte mir sein Verhalten. Hatte er doch gedacht es seinen wieder diese Söldner hinter mir her um mir etwas zu tun. "Bei so vielen Beschützern traut sich doch keiner an mich heran. Erhebt Euch, lasst Euch was zu Essen und zu trinken geben und dann ruht Euch aus. Morgen werdet Ihr mit mir in die Schlacht ziehen, Ebudur. Strafe muss sein."

15.01.1030 Provinz Ulus
Heute ist der Tag der Schlacht. Unser Heer ist mit meinen Beschützern etwas angewachsen. Mir ist nicht bang. Heute kann mir nichts passieren.
Als der Befehl zum Angriff kommt stürme ich mit in vorderster Linie dem Feind entgegen.


 
Letzte Änderung: 2009/02/20 21:30 von Marius vom Kreuze.
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Re:Zug ins Ungewisse      22.02.2009 21:23:12 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Ulus gehört wieder zu Akritien. Die Schlacht ist geschlagen und wieder war es die Gegenwehr nicht nennenswert. Unser vorerst letztes Ziel wird Rum sein. Unser Tross bewegt sich von Ulus über Trapezunt dorthin. Wir werden in einigen Tagen dort sein.
Seit dem mein Bruder mit seinen Leuten und einige Beschützer aus meinem Lehn bei mir sind, habe ich das Gefühl dass keiner mehr mit mir redet. Als ob sich nicht mehr an mich heran kommen würden. Ich glaube ich muss noch einmal ein ernstes Wort mit meinen Beschützern reden. Wenn sich das nicht ändert schick ich sie nach Hause.

Zur gleichen Zeit bei Rom, im Landhaus und Gutshof eines römischen Günstlings.

"Unser Plan in Jerusalem ist vorerst gescheitert. Unsere Söldner sind entdeckt und getötet worden." "Wir haben die Macht des Ordens unterschätzt, Sir." "Nein, das habe ich nicht." Die beiden Männer sitzen sich in einem abgedunkelten Raum gegenüber. Es brennt nur eine einzelne Kerze auf einem Tisch neben der Tür, ansonsten ist der Raum dunkel. "Herr, was sollen wir tun. Der Orden wird zu Gegenmaßnahmen greifen und uns nicht mehr zu ruhen kommen lassen." "Ihr seit ein Narr. Was soll der Orden denn wissen. Die Söldner können nichts verraten haben. Ihr und Eure Männer seit sicher und wohlbehalten aus Umbart zurückgekehrt. Der Orden weiß nicht wer hinter den Aktionen in Jerusalem steckt. Aber Ihr designierter Nachfolger in der Rangliste, den werden Sie jetzt besser beschützen, da gebe ich Euch recht." Das Gesicht seines Gegenübers war auf Grund der mangelnden Lichtverhältnisse nicht zu erkennen. "Was soll ich tun, Sir." "Nimm dir ein Dutzend Männer, Söldner, Landsknecht, was du finden kannst, aber vergewissre Dich, dass Sie Ihr Handwerk verstehen. Und dann reitet nach Umbart und bringt dieses Individuum um, dass sich anmaßt einen Platz in der Geschichte einnehmen zu wollen, der Ihm nicht zu steht. Wir muüssen dem Orden ausmerzen und wenn wir in Jerusalem nicht erfolgreich sein können, fangen wir am anderen Ende an und arbeiten uns dann in das Herz des Ordens vor. Und jetzt geht und kehrt erst zurück wenn ihr Eure Aufgabe erledigt habt oder Gar nicht ! " Der zweite Man erhob sich von seinem Platz, verneigte sich tief und wandte sich mit eiligen Schritten zur Tür. Bevor er Sie öffnete wand sein Auftraggeber sich noch einmal an Ihn. "Enttäuscht mich nicht noch einmal. Ich belohne gut aber ich kann auch strafen wenn versagt wird." Dann nichts mehr. Er verließ den Raum und begab sich nach draußen zu seinem Pferd.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      23.02.2009 21:44:47 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
"Georg, nun dass hast du dir wahrscheinlich schwerer vorgestellt. Aber wärst du einige Monate früher gekommen hättest du dich einem Araberheer entgegenstellen können." Sprach ich lächelnd zu meinem Bruder.
Rum war wieder Teil von Akritien und die Schlacht war so einfach wie die bisherigen. "Wenn ich gewusst hätte welche Gegner hier auf mich warten. Hätte ich Vater darum gebeten mich in Jerusalem zu behalten. Dort war mehr los." Ich sah meinen Bruder an. Er lächelte und hielt einen Brief in seiner Hand. "Nachdem was er schreibt, haben Sie die Feinde gestellt und in den Strassen Jerusalems geschlagen. Aber er schreibt auch, dass damit nur die nächste Runde in diesem Spiel eingeleitet wurde und Du in großer Gefahr bist." Bei den letzten Worten hatte sich die Miene meines Bruders verfinstert. "Was für ein Spiel, wer sind diese Männer, wo kommen Sie her und in wessen Auftrag handeln Sie." Fragte ich Ihn und rüttelte ihn an seinen Oberarmen."ich kann es Dir nicht sagen. Ich weiß selbst nicht alles. Vater wird Dich diesbezüglich informieren, wenn er die Zeit für reif hält." "Nun ich werde warten. Ich möchte aber ungern sterben ohne zu wissen warum oder wofür. Ich weiß das es mit unserer Familie zu tun hat." "Wo werden wir jetzt hinziehen?" "Keine Ahnung. Vielleicht werden wir noch nach Klappadokien marschieren. Die Gelegenheit ist günstig hierfür. Aber das entscheidet in diesem Falle unsere Königin."
Ich wollte gerade fortfahren mit meinen Gedanken über unseren Feldzug zur Rückeroberung. Als vor meinem Zelt jemand rief. "Ich bringe eine Botschaft für Kanzler Haldon vom Kreuze, lasst mich durch." Da niemand ins Zelt kam hatte er wohl Schwierigkeiten ins selbige zu kommen, also trat ich vor das Zelt. Dort stand ein Bote meiner Königin, der mir eine Depesche überreicht, nachdem ich meine Wachen vor dem Zelt überredet hatte in zu mir durch zu lassen.

Ich nahm diese und las sie in Ruhe in meinem Zelt durch. Die Aufgabe die mir gestellt wurde klang spannend, war wichtig und würde mich in andere Länder bringen. Mein Bruder würde hierüber nicht begeistert sein.


 
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