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THEMA: Re:Zug ins Ungewisse
 
Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      25.02.2009 21:18:45 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nun ist auch Kappadokien ein Teil des akritischen Reiches. Jetzt heißt es, die Grenzen zu sichern um einen weiteren Einfall fremder Truppen wenn möglich zu verhindern.

Meine Aufgaben sind damit aber noch nicht erfüllt. Ich werde im Auftrag meiner Königin mich auf Reisen begeben müssen. Nicht weit aber es wird mich einige Wochen beschäftigen. Meinen Begleitern ist dies gar nicht recht. Am liebsten würden Sie mich nach Umbart bringen und mich dort zu meiner Sicherheit wegsperren.

Fangen wir an, es wartet viel Arbeit auf mich. Zudem muss ich, sofern meine versandten Einladungen angenommen werden, eine Zusammenkunft mit Vertretern aus anderen muslimischen Staaten vorbereiten und planen.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      27.02.2009 20:31:57 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nach einem kurzen Abstecher nach Yenice, wo es mir und meinen Begleiter möglich war auch auf Umbart vorbeizuschauen, wurden wir umgruppiert. Unsere Aufgabe sollte ein diplomatischer Besuch bei unseren Nachbarn sein, aber das auftreten von Räubern in Trazepunt zwang uns erstmal nach Norden zu marschieren um nach den rechten zu sehen.
"Haldon, wann ruht Ihr Euch hier auch mal aus." Fragte Georg mit leichtem lächeln im Gesicht. "So was umhertreibendes wie Euer Völkchen ist mir bisher nicht vorgekommen." "Nun mecker nicht. Wir waren doch auf meinem Lehn, und in Yenice konntest du Dich auch etwas umsehen. Auf uns warten nun mal viele Aufgaben. Und mit Blick auf Europa, wird von uns noch mehr Aktivität und Arbeit erwartet um Kontakte zu knüpfen. Wozu diese Reise dient. Niemand hat gesagt, dass das Leben als Kanzler einfach und beschaulich ist. Und wenn Du mich begleiten willst, wirst du Dich anpassen müssen." "Ich mecker nicht. Ich aber Dein ständiges gereise erleichtert Mir nicht meine Aufgabe, Hal."
Unser Zwiegespräch ging noch eine Weile hin und her. Aber an den Gegebenheiten ändern konnte Georg auch nichts. Ich konzentrierte mich wieder auf Trazepunt und die dort erschienen Räuber. Das letzte Dorf in dem Sie aufgetaucht waren, hatten wir schon erreicht. Jetzt näherten wir uns hoffentlich Ihrem Versteck. Hierbei waren uns die Kundschafter aus der Region eine wertvolle Hilfe. Auch wenn ich glaube, das Georg sie in Verdacht hatte uns in eine Falle zu locken. Aber Edubur kannte zwei von Ihnen und er legte seine Hand für Sie ins Feuer und auf Edubur konnte ich mich bisher immer verlassen.
Wir nähern uns einem stark bewaldeten Landstrich. Schwer zu überschauen was uns auch nur kurz hinter dem Beginn des Walds auf uns wartet. Die Bäume standen so dicht das man nur ein paar Meter weit in den Wald schauen konnte.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      02.03.2009 19:45:35 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Wir sind jetzt einige Wochen wieder unterwegs und erreichen bald unser erstes Ziel. Vom Verlauf der Gespräche wird sich zeigen, ob Akritien wieder voll erblühen kann.
Und was muss ich vernehmen kaum das ich die Grenzen meines Landes hinter mir lasse. Ein Turnier wurde ausgerufen auf Ulus.
Nun muss ich mich eilen, damit ich es rechtzeitig (RL 14.03.2009) zurück schaffe.

Georg und meine restlichen Begleiter sind doch erfreut mehr von dieser Region zu sehen, als nur Umbart und Yenice. Ebudur habe ich zwischenzeitlich wieder zurück nach Yenice gesandt. Soll er dort seine frühere Aufgabe wieder aufnehmen.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      03.03.2009 17:04:38 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Au was war das. Wir sind im Dunkeln der Nacht nach Erzurun gezogen um dort nach den rechten zu schauen und uns mit den Syrern zum Manöver zu treffen. Plötzlich war die Nacht von Lärm erfüllt und wir sahen uns umringt vor Kriegern. Von welchen konnte man nicht erkennen. Uns blieb nicht viel Zeit und wir mussten uns entscheiden auf welche Seite wir standen, denn so wie es aussah waren wir mitten auf einem Schlachtfeld gezogen und befanden uns zwischen den Fronten. Um nicht von beiden Seiten aufgerieben zu werden, bezogen wir Stellung nach Süden um zu mindest der eine Gruppe zu signalisieren, dass wir auf Ihrer Seite standen.

Im nachhinein eine dumme Entscheidung. Nicht nur dass wir Position gegen unsere Freunde, die Syrer, bezogen. Nein, wir haben auch noch die Seite der Verlierer gewählt. Mit den unorganisierten Bauern von Erzurun sind wir zu Felde gezogen.

Zuerst sah es gar nicht schlecht hielten doch die akritischen Reihen stand. Aber die der Bauern zerbröselten wie ein Klumpen Sand in einer Hand. Was dazu führte, dass die Syrer die Verteidigungsreihen dort durchbrachen und uns in die Flanke fielen. Danach dauerte die Schlacht nicht mehr lang.
Als dann die ersten Strahlen der Sonne aufgingen und wir unsere Gegner erkannte war unsere Überraschung nicht zu beschreiben. Nachdem wir alle unsere Wunden geleckt hatten, und uns mit den Syrern wieder versöhnt hatten zogen wir uns nach Rum zurück.

Unser Manöver mit den Syrern hatten wir ja. Wenn es auch anders geplant war.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      04.03.2009 18:49:51 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nachdem wir uns wie geprügelte Hunde aus Erzurun nach Rum zurückzogen und uns schon weiter aufmachen wollten nach Ulus um dort am Turnier teilzunehmen erreichte uns ein Bote des Grafen Kalendin.

Dieser bat uns einige Tage in Rum, seiner Grafschaft, zu verbringen und uns als Gäste in seinem Hause zu fühlen. Die Einladung war an uns Kanzler gerichtet Johann der Starke und mir. Er würde noch nach Rum kommen, da er sich mit der Königin auf Besuch in Syrien war und erst auf den Rückweg ist.
Nachdem wir darüber gesprochen hatten, einigten wir uns einige Tage in Rum zu verbringen und danach nach Ulus zu ziehen. Mir täten einige Tage Erholung gut.

Also war es beschlossen. Den Boten sandten wir zurück um unser kommen anzukündigen.


 
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Aaron

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Re:Zug ins Ungewisse      05.03.2009 21:07:20 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nachdem der Bote den ich den Herren Haldon vom Kreuze und Johann den Starken mit der Antwort selbiger zurückkehrte wies ich meinen Haushofmeister an die Ankunft der hohen Herren vorzubereiten.
Es war viel Trubel auf dem sonst eher idylischen Landsitz und es wurde das beste Essen und die besten Weine hervorgeholt die die Grafschaft zu bieten hatte.
Auf Geheis wurden auch die besten Jäger und Pardellführer zusammengerufen um für die bevorstehende Jagd bereitzustehen.
Gaukler und Spielleute folgten dem Ruf auf den Landsitz und ihre Zahl nahm bald überhand so das einige von ihnen davongejagt werden mußten.
Doch einen Tag vor der Ankunft der hohen Herren trat der Hashofmeister an mich herran und verkündete mit stolz geschwellter Brust das alles bereitstand.


 
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      05.03.2009 21:55:00 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Unser Zug bewegte sich über die letzte Hügelkuppe. Dann sahen wir die Feste des Grafen zu Rum, Kalendin. Wir nahmen zumindest an das Sie hieß wie Ihr Graf.
Sie war keine Schönheit, so wie man es aus Yenice gewohnt ist. Aber es war eine stolz aufragende Feste mit starken wehrhaften Mauer von großen dicken Steinen. Zudem war sie festlich geschmückt, von den Zinnen wehten die Banner des Grafen . Man erwartete uns also.

Johann, ich und unsere Leibgardisten zogen durch das offene Tor in die Stadt, die zu Fuße der Feste lag. Und die Laute die man schon von weitem vernahm, Musik und Lärmen von unzähligen Menschen, wurde fast ohrenbetäubend. Solch ein Trubel hatte ich schon lange nicht gesehen. Zuletzt in Tunis, in der überfüllten Stadt der Mauren.

Wir ritten im langsamen Schritt durch die Gassen Richtung der eigentlichen Feste im Stadtkern. Die Stadt war grösser als ich es von außen vermutet hätte. Überall waren Stände von Händlern, Gauklern, Musikanten, Possenreißern, ja selbst eine kleine Bühne für das Schauspielgewerbe konnte ich sehen. Und überall waren unzählige Bauern und Stadtbewohner zu sehen die die Gassen säumten um sich an diesen Schauspiel zu ergötzen. Wir ließen uns auch treiben und näherten uns immer mehr dem Tore zur Burg. Als uns die Wache am Tor bemerkte schickte Sie einen zweiten Mann in die Burg um unser Kommen anzukündigen.

"Wann gibt was zu essen. Ich habe einen Mordshunger." fragte Georg. "Hab Geduld und schweig Georg. Du bekommst wie wir alle noch frühzeitig genung was zum schmausen. Vergess nicht die Einladung galt Johann und mir, den Kanzlern. Du als Gefolge wirst dich in Zurückhaltung und Demut üben müssen, Bruderherz" Ich wollte Ihm noch mehr die Leviten lesen, aber wir waren nur noch zehn Schritte vom Tor entfernt und dort entstand Bewegung.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      07.03.2009 14:20:25 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Nur wenige Tage der Ruhe und Ausgelassenheit war uns vergönnt, als Graf Kalendin der Ruf von Königin Portia ereilte.
"Nun, Kalendin. Die Königin ruft Euch in Ihre Dienste. Eilt und führt das Volk der Akriten zu Ruhm und Ehre." Bevor er auszog um seiner Pflicht nachzukommen, bat er mich und mein Gefolge noch einige Tage zu verweilen um uns auszuruhen. Aber hierzu verspürte ich keine Lust. Ohne den Gastgeber und einem vortrefflichen Disputanten wäre es recht Langweilig in Rum.
Ich beschloss daher mich mit den meinen wieder auf den Weg Richtung Ulus zu begeben, sofern nicht auch mich noch eine Botschaft meiner Königin ereilen sollte.


 
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Re:Zug ins Ungewisse      08.03.2009 17:07:11 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
Wieder auf den Rücken der Pferde zu sein ist kein Wohltat. was schmerzt einen der verlängerte Rücken.
Da nun Johann der Starke und Kalendin sich auf dem Weg nach Süden befanden, sollte ich mich nach Ulus begeben und die beiden schon für das Turnier voranmelden.
Auch Georg und meine anderen Begleiter freuten sich auf das Turnier. Zwar würden Se nicht teilnehmen, aber es war lange her, dass Georg einem richtigen Turnier beiwohnen konnte. "Vergiss Deine Aufgabe dabei nicht, Georg. Du bist nicht zum amüsieren hier." Zog ich Ihn neckisch auf. Er seufzte bloß und sandte wohl ein kleines Gebet zum Himmel, in dem er um Ablösung von seiner Aufgabe bat.

Wir sind nahe Trazepunt und werden die Grafschaft am Abend erreichen. Dann ist es nicht mehr so weit nach Ulus.


 
Letzte Änderung: 2009/03/08 17:07 von Marius vom Kreuze.
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Marius vom Kreuze

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Re:Zug ins Ungewisse      09.03.2009 18:02:15 --- 2 Jahre, 11 Monate her  
In der Zwischenzeit in Jerusalem:
"Meister, Meister. Jerusalem platzt aus allen Nähten. Seit einigen Tagen ist ein vermehrtes Aufkommen von Reisenden zu bemerken. In der Hauptsache Moslems, die hier nur eine Zwischenstation machen und dann weiter nach Mekka ziehen. Müssen wir uns Sorgen?"
"Nein, es ist ein gutes Zeichen. Nach so langer Zeit wieder zu sehen, dass die Hadsch durchgeführt wird. Es scheint als hätten die Beduinen sich gefestigt und die Wege nach Mekka wieder sicher gemacht. Georg schrieb, dass eventuell Halon und er nach Jerusalem kommen wollen. Sie wollen an ein Besprechung hochrangiger Persönlichkeiten teilnehmen. Hoffen wir, dass unsere Jahrhunderte währende Arbeit endlich Früchte trägt."

Etwas außerhalb Roms, ein Landhaus eines Günstlings des Vatikans:
"Es ist zum Schreien, diese Teufel haben wieder eine sichere Fahrt nach Mekka und beanspruchen, ja missbrauchen, unser geliebtes Jerusalem als Heilige Stätte für Ihren Kult. Und was tut der Papst dagegen, nichts. Er denkt er müsse Frieden in Europa stiften, wie großherzig. Aber er sollte lieber die christlichen Ritter zum Kreuzzug aufrufen und Jerusalem vor den Ansturm dieser Teufel bewahren. Viel zu lange war Jerusalem "frei". " Dies letzte Wort spuckte er förmlich aus. Der Raum war nur schwach beleuchtet. In Ihm waren im Kreise zwölf Stühle angeordnet. Auf ein jedem von diesen saß eine Person, eingehüllt in einem langen Kapuzenmantel, einer Kutte gleich. Auf den Gesichtern saßen 11 silberne Masken. Nur der Sprecher unterschied sich dahingehend von den anderen, er hatte eine goldene Maske auf dem Gesicht."Ihr werdet Eure Einflüsse geltend machen. Mir ist egal wen ihr überreden, wen ihr bestechen müsst, wer aus den Weg geräumt werden muss, damit wir unser Ziel erreichen. Ich will dass ein Heer aus Rittern sich nach Jerusalem begibt um die Stadt zu erobern für die Christenheit. Dann wird es leichter diese Moslem freunde aufzuspüren und zu vernichten und Ihnen Ihr Geheimnis zu entreißen."


 
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