Arvid
Norweger
Beiträge: 2182
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 01.05.2010 18:09:42 --- 1 Jahr, 9 Monate her
|
|
|
Verwundert schaute ich Sol an, deren Augen nun wieder zu funkeln begannen.
„Kriegerin der Göttin Hel? Davon habe ich noch nie gehört, obwohl ich schon lange in diesem Volke lebe. Erzähle mir doch bitte mehr davon. Ich wusste nicht, dass sie auch Krieger hier bei uns hat. Auch wüsste ich gerne, was du mit deftiger mögen meinst. Denkst du dabei an Schlachten? Mich interessiert auch was es mit dem Eisvolk auf sich hat.“
Sol hatte meine Neugier aber auch Wissbegier geweckt. Nach all den Jahren gab es immer noch manches unbekannte für mich. Einige Menschen gab es bei uns die mich immer wieder vor neuen Rätseln stellten. Hoffentlich war ich nun nicht zu aufdringlich mit all meinen Fragen.
|
|
|
|
|
|
Letzte Änderung: 2010/05/01 18:11 von Arvid.
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 02.05.2010 17:17:15 --- 1 Jahr, 9 Monate her
|
|
|
"Du kennst unsere Göttin Hel nicht? Die Göttin der Unterwelt und Wächterin der Unterwelt? Wo kommst du denn her?
Sol sprang auf und schaute Angelique entgeistert an
Das du das Eisvolk nicht kennst, wundert mich nicht. Neben Vater und meiner Geschwister und mir. Gibt es nur noch ganz wenige Uberlebende des Eisvolkes.
Wir waren einst ein stolzes Volk, dass in den Bergen des Nordens gelebt haben. Einer meiner Vorfahren wollte, dass wir ein stolzes und mächtiges Volk des Norden werden, deswegen ging er ein Packt mit Hel ein. Als die Bevölkerung im Tale davon erfahren hatte, kriegten sie es mit der Angst zu tun und griffen unser Volk in der Nacht heimtückisch an und meuchelten fast alle von uns nieder. Nur mein Vater, sein Bruder, derjenige aber nur sehr schwer Verletzt und ein paar andere haben diese feige Tat überlebt. Der Bruder meines Vaters war ein direkter Nachfahrer desjenigen der den Pakt mit Hel geschlossen hatte. Da er aber so schwer Verletzt war. Übergab er die Macht und die Gaben an meinen Vater kurz bevor er starb. Unter der Führung meines Vaters wanderten die Überlebenden durch die Lande bis sie in Botton angelangt sind wo sie Vossevangen gegründet haben, da wo ich und meine Geschwister geboren und aufgewachsen sind. Da mein Vater bei mir die Zeichen der Auserwählten entdeckt hatte. Unterichtete er mich die letzten 16 Jahre im Umgang mit diesen Mächten bis ich vor ein paar Nächten von der Göttin Hel auserwählt wurde eine ihrer Kriegerinnen zu werden.
Sol schaute Angelique an, was ist denn das für eine Norwegerin dachte sie und schüttelte nur mit ihren Kopf dass ihre langen Haare nur noch so durch die Luft flog.........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
Arvid
Norweger
Beiträge: 2182
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 03.05.2010 06:00:09 --- 1 Jahr, 9 Monate her
|
|
|
Lag es an meiner komischen Sprache, wie Ran immer wieder gerne sagte und hatte Sol mich darum nicht richtig verstanden. Etwas unwillig schaute ich sie darum an. „Ich komme aus Burgund und gehöre seit fast neun Jahren zu diesem Volk. Selbstverständlich kenne ich Hell und ihre Begleiter. Meine Frage war auch nicht wer Hell sei. Ich stellte nur fest, dass ich noch nie von einer Kriegerin Hell’s bei uns hörte." Etwas milder fügte ich dann hinzu,: „Und welche Aufgabe hast du dann hier zu erfüllen? Aber sag magst du nicht auch ein Met trinken? „
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 05.05.2010 18:46:35 --- 1 Jahr, 9 Monate her
|
|
|
Sol schaute sie erstaunt an, eine von der Christenbrut war sie also einmal. Dann wird mir ja einiges klar dachte sich Sol
Aufgaben? So macht das Hel nicht. Wenn sie eine Aufgabe für mich hat. Dann sagt sie es mir in Angesicht zu Angesicht. Ansonsten habe ich nur die Aufgabe, die auch Vater hat. dem norwegischen Volk mit Axt und Leben zu dienen. Einen Met? Den nehm dankend an. Hab Dank.
Mit einem Horn Met in der Hand. Setzte sich Sol wieder auf ihren Platz und schaute in die Runde wer sonst noch da sass aber sie kannte niemanden von den Gesichtern, da sie bis dahin nur die Personen gekannt hatte mit denen Vater Umgang hatte. Aber von diesen hier, hatte sie noch niemanden gesehen......
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 21.05.2010 22:01:25 --- 1 Jahr, 8 Monate her
|
|
|
Währenddessen Sol sich mit den jungen Norwegern anfreundete, verfiel Sjur in eine Lethargie die seines gleichen suchte, er verbrachte seine Zeit nur noch in seinem Zelt. Kam nur noch raus wenn zu einer Schlacht oder einer Wanderung gerufen wurde. Are hatte sich die Sache lange angeschaut. Aber langsam machte er sich sorgen.
Are ging in das Zelt von Sjur und sprach auf ihn ein:
Sjur was ist mit dir los? Was ist damals im Wald passiert? Deine Tochter ist ja ganz verändert aber du? Antworte mir
Er schaute Sjur an, der aber sah aus als ob er durch ihn hindurchschauen würde. Are schüttelte den Kopf und verliess das Zelt wieder.
Tage später war die Schlacht gegen die Samen, an der Sjur komplett teilnahmlos teilnahm. Are hatte ihn beobachtet. Er hatte gesehen wie Sjur sich nur verteidigte. Das war nicht Sjur wie er ihn kannte.
Nach der Schlacht ging er wieder in das Zelt von Sjur und dieses Mal war er wütend.
SJUR, was ist mit dir. Du bist nicht mehr du selbst. Rede mit mir....
Are schüttelte ihn dabei und schaute ihm tief in die Augen wo er nur Leere sah. Aber als er von ihm abliess, erblickte er ein Auffunkeln in den Augen von Sjur, genau so wie früher vor einer Schlacht die Ausweglos schien. Are ging auf Abstand und wartete.......
Einige Minuten später kam wieder Leben in Sjur er sprang auf und schrie
„Segia mun ec til nafns míns, þótt ec secr siác, oc til allz øðlis: ec em Óðins sonr, Meila bróðir, enn Magna faðir, þrúðvaldr goða; við Þór knáttu hér doma. Hins vil ec nú spyria, hvat þú heitir.“
„Meinen Namen sollst du erfahren, wenn ich auch friedlos bin, und meine Abkunft auch: ich bin Odins Sohn, Meilis Bruder und Magnis Vater, der Rater Kraftherrscher …“
Are schaute ihn an und fing an zu lächeln.
Sjur dagegen fing an zu lachen. Are mein Freund, Thor ist mir erschienen, er hat mir einen Auftrag erteilt. Geh such meine Tochter ich muss mit ihr reden, und sag ihr auch wenn sie jetzt ne Kriegerin von Hel ist. Erwarte ich sie hier und zwar sofort.
Are drehte sich um, um auf die Suche nach Sol zu gehen. Jeder der ihm begegnete erkannte das Lächeln im Gesicht von Are und ahnten schon dass etwas in Bewegung geriet.
Währenddessen hörten die Krieger die gerade vor dem Zelt von Sjur vorbei gingen wir mit lauter Stimme sagte:
„Auf die Angel spießte das Ochsenhaupt, der die Menschen schirmt, der Schlange Feind; vom Grunde griff gierig den Köder, den die Asen hassen, der Erdgürter. Zur Reling riss rüstig der Wurm, den giftglänzenden, der Gatte Sifs; mit dem Hammer hieb auf des Haares Berg Walvaters Sohn dem Wolfsbruder.“
Alle schauten erstaunt, aber dann lächelten sie, denn nun wussten sie, dass der "schwarze" Norweger wieder einen Lebenswillen gefunden hatten. Einige seiner Männer machte sich auf um seinem Anführer ein grosses Horn Met zu besorgen, denn er kannte Sjur und wusste er hatte Durst und hatte viel vor jetzt.........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Letzte Änderung: 2010/05/21 22:03 von Sol om Isfolket.
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 21.07.2010 23:10:39 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Sjur stand an der Spitze seines Drachenschiffes. Wenn nicht gerade eine Schlacht war, grübelte er darüber was Thor wirklich von ihm wollte. Darüber grübelte er schon seit Jahren aber er kam einfach nicht dahinter. Was es auch immer sein sollte, er wollte es noch erledigen. Er spürte dass seine Zeit gekommen war um zu den Ahnen zu gehen.
Wenn er auf sein Leben zurückblickte war er mehr als zufrieden. Was er in seinem Leben erreicht hatte. Da spürte er eine Hand auf seiner Schulter, als er sich umblickte erkannte er seinen Alten Freund. Der wie immer etwas besorgt war. Wenn sich Sjur absonderte vom Rest.
Aber Sjur drückte seinerseit seine Hand auf die Schulter von seinem Freund und lächelte.
Keine Grund zur Sorge alter Freund, mir geht es gut. Ich versuch nur zu begreifen, was Thor von mir erwartet. Ob es das ist was ich meine mit seinem Auftrag den Kopf der Midartschlange abzuschlagen. Ich dachte immer er meine die Christen aber langsam hab ich das Gefühl es ist ein ganz bestimmter Mensch. Aber ich bin mir da nicht so sicher
Are nickte anerkennend und antwortete.
Sjur mein alter Freund, du machst dir wie immer zu viele Gedanken. Ich bin eigentlich zu dir gekommen weil ich mir Gedanken mache um deine Tochter, wir haben schon so lange nichts mehr von ihr gehört. Ich hab einfach das Gefühl. Es wird Zeit, dass sie wieder an deine Seite tritt.
Sjur schaute ihn an und nickte
Ja es stimmt, es wird Zeit, dass Sol nach Hause kommt.
Dabei lächelte Sjur leicht und schaute wieder auf die See hinaus. Seine geliebte See.....
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 23.07.2010 22:26:41 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Zwischenzeitlich, war Sjur mit seinen Mannen an Land gegangen und hatte kurz noch ein Lager aufschlagen lassen. Da bereits die nächste Schlacht anstand, war Eile geboten.
Are wartete bereits vor dem Zelt von Sjur um ihn wie immer auf das Schlachtfeld zu begleiten.
Währenddessen sass Sjur vor seinem neuen Schrein, den er sich für sich selber anfertigen liess. Darauf war Thor abgebildet wie er ihm in seiner Vision erschienen war.
In Gedanken sprach Sjur "Sol meine Tochter. Ich weiss wir dienen verschiedenen Göttern, doch jetzt ist die Zeit gekommen, da braucht dich dein Vater. Ich bitte dich komm so schnell wie du kannst zu mir hier her."
Er hatte den Gedanken noch nicht zu ende gedacht, da erhob sich Sjur bereits und packte seine Axt und ging mit einem Funkeln in seinen Augen aus seinem Zelt. Are gesellte sich sofort an seine Seite wie immer und zusammen traten sie vor die Mannen.
Männer und Frauen, es ist wieder soweit lasst uns ein paar Unwürdige von ihrer Plage erlösen.
Seine Mannen jubelten auf und marschierten hinter Sjur und Are RIchtung Schlachtfeld, wo sie bereits von den Anderen erwartet wurden. Sjur nickte allen lächelnd zu und stationierte sich im Zentrum des Heeres wie immer. Als er hörte wie hinter ihm geflüstert wurde, drehte er sich mit funkelnden Augen um.
Ja es ist eine Übermacht. Aber warum auch nicht. Dann macht es wenigstens noch mehr Spass.
Mit diesen Worten stürmte Sjur in Richtung der Feinde davon und der Rest hinter ihm her..........................
Als Sjur wieder die Augen öffnete waren einige Tage vergangen. Er schaute sich um, dass ist nicht das Schlachtfeld dachte sich Sjur. Er konzentrierte sich nochmals und öffnete erneut die Augen und blickte in die fröhlichen Augen von Sol.
Sol, mein Kind. WIe kommst du so schnell hierher und was ist eigentlich passiert?
Sol warf sich ihrem Vater um den Hals und sprach dann ganz besonnen.
Vater ich hab deine Nachricht erhalten und bin sogleich zu dir geeilt. Aber es hat ein paar Tage gedauert. Die Schlacht an der du teilgenommen hast, ging leider nicht so gut aus. Du wurdest schwer verletzt und als ich hier ankam, kämpfste du bereits darum deinen Lebenshauch zu verlieren. Ich musste mein ganzes Wissen anwenden um dich zurück zu holen. Aber jetzt gehts dir wieder besser und morgen wirst du wieder so stark sein wie eh und jeh. Aber warum sollte ich kommen. Wofür brauchst du mich?
Sjur musste lächeln, seine Tochter hatte sich in all den Jahren nicht verändert, gut so dachte er sich.
Zu Sol gewandt sprach er.
Sol ich danke für dein schnelles Erscheinen komm setzt dich und hör mir zu was ich zu sagen habe.
Sol setzte sich an den Rand des Lagers ihres Vaters und schaute ihn mit erwartungsvollen Augen an, genau so wie sie es schon so oft getan hatte.
Sjur begann zu sprechen..........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 31.07.2010 15:27:27 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Sol hatte entschlossen, ihren Vater zu begleiten bis ans Ende seiner Tage, auch hatte sie entschlossen sein Werk weiter zu führen. Alles war im Sinne von Hel. Hel hatte ihr vorausgesagt, dass sich Sjur so entscheiden würde und ihre Nähe wieder suchen würde. Sol freute sich darüber, endlich wieder an der Seite ihres Vaters zu stehen und endlich wie sie es schon so lange gewünscht hatte, zusammen mit ihm an seiner Seite auf den Schlachtfeldern der Welt zu stehen.
Als sie vernahm, dass sich ihre Reise nach Norwegen führen würde, erhellte sich ihr Gemüt noch etwas mehr. Sie spazierte von diesem Moment an mit einem Lächeln durch das Lager oder über die Planken ihres Langschiffes.
In der Zwischenzeit waren einige Wochen vergangen und Sjur stand mit Sol an seiner Seite wieder auf Norwegischem Gebiet. Sol freute sich darüber besonders, da es Jahre her war seit sie Heimatlichen Boden betreten hatte. Sie stand immer neben Sjur aber immer etwas hinter ihm um den Respekt zu zeigen der ihm gebührte. Er war ja nicht nur ihr Vater, sondern auch der Anführer der Sippe des Eisvolkes und das war für Sol immer schon etwas sehr wichtiges und beeindruckendes gewesen.
Sjur stand mit den anderen Jarlen und Huskjarlen beisammen, man besprach gerade wie die anstehende Schlacht begannen werden sollte. Sjur gab nur wenig zur Plannung bei, da jeder wusste wie der "schwarze Norweger" gepflegte mit Christen um zu gehen. Da trat ein Bote an Krig heran der kurz hinhört und ihn darauf an Sjur weiterverwies.
Sjur war bereits etwas überrascht, dass der Bote nun direkt zu ihm kam, er nahm das Schreiben entgegen und der Bote verliess darauf eiligst die Zusammenkunft. Sjur schaute ihm noch lächelnd nach, aber das Lächeln verging ihm als er die ersten Zeilen las. Susdal hatte Botten erobert,
Sjur brüllte: "Diese Ungläubigen Hunde, wagen sie es Mein Zuhause zu nehmen?"
Alles drehte sich zu Sjur um und dann erfuhren sie auch was los war, die ruhige Stimmung war auf der Stelle vorbei.
Sjur packte seine Axt und nickte Sol zu sie solle ihm folgen. Zu Krig sagt er nur.
Eines sag ich dir, zuerst die Ungläubigen hier, dann will ich das Blut von Susdal schmecken, ich werde nicht ruhen bevor meine Axt nicht das Blut dieser Ungläubigen Hunde geschmeckt hat.
Während er an den verduzten Jarlen und Huskjarlen vorbeischritt Richtung Schlachtfeld, sprach er leise aber bestimmt noch zu Sol die versuchte mit ihm Schritt zu halten.
Jetzt versteh ich was Thor mit der Midartschlange gemeint hatte.
Sol war etwas verwirrt, was hatte die Midartschlange mit diesen Susdal zu tun fragte sie während sie den Rand des Schlachtfelds erreichten und Sjur begann bereits die Uralten Runen des Eisvolkes zu beschwören, es waren genau diese Runen, vor denen sie von Sjur immer gewarnt worden sei, aus Ehrfurcht ging sie einige Schritte zurück und hörte aber ganz genau zu was ihr Vater sprach, sie wusste ja nicht ob er noch dazu kam ihr die Runen beizubringen.......
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
Svarthor
Norweger
TECH-MOD
Beiträge: 2931
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 01.08.2010 13:01:30 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Krig sah den Boten mit Sjur sprechen und verschwinden, während er ausführte, wie er sich die Niederschlagung der fehlgeleiteten Staufer vorstellte. Er kannte den ehemaligen Huskjarl recht gut und wusste, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte. Obwohl sie annährend das gleiche Alter hatten, zog Sjur ihn zuweilen wegen seiner Unruhe und der grauen Haare auf, die sich in seine Mähne geschlichen hatten.
„Gib es zu, Du wirst alt“, er schmunzelte, während der Satz durch seinen Kopf spukte und seine Augen zwischen den Krigern, mit denen er sprach und Sjur hin und her wanderten.
Er sagte: „Gut, dann machen wir es so. Wenn Eure Späher noch etwas berichten, dass ich wissen sollte, kommt damit zu mir. Ich möchte keine Staufer mehr im Hordaland, diese Christen mit ihrem Gehabe machen mich krank. Verjagt sie und wer nicht geht kommt in die Kerker, so ein Gesindel opfere ich Odhinn nicht.“
Er verließ die Gruppe und bewegte sich auf Sjur zu, der eben einen lauten Ruf ausgestoßen hatte, den Krig allerdings nicht voll verstanden hatte, weil er gerade selbst gesprochen hatte. Er hatte nur noch "… wagen es mir mein zu Hause zu nehmen.“ verstanden.
Ein seltsam gekleideter Mann, den einige misstrauisch beäugten sprach ihn an und Krig war versucht ihn von sich zu schieben, denn er mochte es nicht, wenn seine Kriger die Ruhe verloren und Sjur schien sich aufzuregen. Er ließ den Mann sprechen und erhielt eine Nachricht von weit her, die die Adern an seinem Hals und den Schläfen dazu brachte hervorzutreten, während sein Körper sich spannte und die Hand unwillkürlich Richtung Schulter fahren ließ, ein Reflex. Er hielt inne und sagte dem Mann „Geh und Danke Deinem Herrn von mir, ich stehe in seiner Schuld und sollten weitere Dinge vorfallen, so möge er mich bitte informieren.“
Krig bemerkte, dass die Leute Sjur anvisiert hatten und ihm nachsahen, als er den Ort wutschnaubend verließ und mit einigen bösen Worten, die er den ungläubigen Staufern und Susdalern gewidmet hatte an ihm vorüberging. Einige der Leute wendeten den Blick zu ihm und er sagte laut und deutlich: „Na los, es wird Zeit!“ und nickte Sjur nach.
Kurz darauf folgten sie dem vorausgehenden Kriger, dessen Tochter Sol aufopferungsvoll versuchte mit den harschen Schritten des Vaters mitzuhalten.
Krig ging einiges durch den Kopf, was in den letzten Wochen und Monaten geschehen war, während sie Sjur folgten. Seine Gedanken wanderten zum Krieg auf dem Festland, in dem sich Nordleute mit Christen schlugen, obwohl man bei dem ein oder anderen Nordmann dort inzwischen auch nicht mehr sicher sein konnte, ob er sich nicht in der Stille seiner heimatlichen Kellergewölbe nicht wegen seiner mit Wonne begangenen Verfehlungen geißelte.
Truppen des Commonwealth und der Schweden schlugen sich mit dem ‚Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen’ und deren Sklaven aus dem Osten und Süden herum, um die Dänen zu unterstützen. Er dachte an die Vergangenheit und ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht. Unmerklich flüsterte er: ‚Wer sich mit dem Teufel einlässt, lernt ihn auch irgendwann kennen’. Die Staufer, die hier gelandet waren, waren Heere, die Island vom Krieg hatten in die Heimat locken sollen und die sich auf dem Rückweg befanden. Er hätte sich eigentlich denken können, dass diese Brut nicht tatenlos an Ländereien vorüberziehen würde, deren Kriger der Gegner bei der Verteidigung des Commonwealth wähnte.
Der Satz „Frauen und Kinder zuerst“ hatte bei den Christen scheinbar eine völlig andere Bedeutung, als in zivilisierten Ländern. Nun, die Kinder der Wikinger würden ihren Spaß daran haben, den Christen die Locken abzuschneiden, wenn es ihnen gelingen sollte einen Teil von ihnen festzusetzen.
Beinahe wäre er auf Sjur geprallt, der unvermittelt stehen geblieben war.
Sjur war bereits dabei die Runen seines Volkes auf dem Boden auszubreiten und sprach leise Worte, von denen Krig nur einen Bruchteil verstand. Sol’s Augen leuchteten, während sie ihm gespannt in gebührendem Abstand lauschte. Krig hob den Arm und ließ sich einige Schritte von Sjur entfernt nieder, legte seine Axt neben sich und bedeute den anderen, es ihm gleich zu tun.
Viele wussten nicht genau, was Sjur dort tat, aber taten es Krig gleich und ließen sich um ihn herum nieder.
Es war nicht viel zu hören, nur ein leichter Wind und die gelegentlichen Geräusche von Pferden.
Allein Sjur’s Stimme erhob sich zwischen ihnen und hätte er es nicht besser gewusst, er hätte später geschworen, dass kurz zuvor noch Vögel zu hören gewesen waren. Der Himmel war an diesem Ort in dieser Jahreszeit normalerweise eher dunkel und doch schien der Wind über diesem Land für einige Augenblicke die winterliche Wolkendecke aufzulockern. Ein seltsames Zwielicht erfüllte den Ort und die Wolken erschienen blassgrau und blau, hier und dort weiß oder leicht gelb. Die Wälder in der Nähe wirkten in diesem Licht fast schon schwarz und die schroffen Felsen lagen da, als würden die Riesen, die ihre Ahnen bekämpft hatten und die sie im Ragnarøk erwarten würden zu steinernen Monumenten zusammengekauert am Boden hocken, wartend auf einen Sturm, der sie alle erfassen würde und der in einer Schlacht enden würde, in der der kleine Haufen von Kindern dieses Bodens der sich hier versammelt hatte mehr tun würde, als eine Seuche die das Land befallen hatte niederzuschlagen.
Dieser Tag gehörte ihnen und das wurde allen bewusst, während sie Sjur’s Worten lauschten und die Mutter des Nordens begann ihre Sinne in eine Zeit zurückzuführen, in der so etwas wie Christen noch nicht existierte …
A fvrore normannorvm libera nos domine!
|
|
|
|
|
|
Letzte Änderung: 2010/08/01 13:04 von Svarthor.
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Re:Die Saga vom Eisvolk 01.08.2010 15:41:43 --- 1 Jahr, 6 Monate her
|
|
|
Die Schlacht war zu ende, die Christenbrut geschlagen, tod oder gefangen genommen. Sjur stand mitten auf dem Schlachtfeld, umringt von den Körpern der Erschlagenen Feinden und sah sich um, sah auf seine Blutüberströmte Axt hinunter und lächelte. Neben sich stand seine Tochter Sol die etwas ausser Atem war aber auch glücklich war endlich an der Seite ihres Vaters in die Schlacht gezogen zu sein und die alten Runen gehört hatte, auch hatte Sol bemerkt dass sich die Natur in dem Moment verändert hatte als Sjur anfing die Runen zu sprechen sie hatte nicht viel verstanden, aber soviel hatte sie verstanden, ihr Vater war zu Hel zurück gekehrt aber hatte sich nicht von Thor abgewandt. Diese Kombination beeindruckte Sol doch sehr.
Sol schaute ihren Vater an der lächelnd da stand die Blutüberströmmte Axt streichelte in die Ferne sah und wieder etwas in der alten Sprache sagte, Sol schaute in den Himmel hinauf und bemerkte wie sich der Himmel beruhigte und sie glaubte auch wie wieder Vögel anfingen zu singen, sie glaubte während der Schlacht kein Laut vernommen zu haben der nicht von einem Menschen war.
Sie sprach zu ihrem Vater während sie wieder den Stock von Hel in die Hand nahm: Vater was sind das für Runen die du da sprichst, vor und nach der Schlacht. Ich kenn sie nicht aber ich verstehe dass sie von unserer Sprache sind?
Sjur schaute seine Tochter an, lächelte sie an:
Ja du hörtest richtig es sind die ältesten Runen die unser Volk beherrscht, sie beherrscht nur das Eisvolk und auch nur die Eingeweihten, aber jetzt nicht mehr davon, ich weise dich auf dem weiteren Weg den wir nun einschlagen um unsere Rache an denen die uns was tun wollten, Es wird einiges Zeit in Anspruch nehmen aber die werd ich mir noch nehmen bevor ich gehen werde meine Tochter
Er drehte sich mit den Worten wieder weg von Sol und sagte noch zu ihr
Jetzt, meine Tochter werde ich versuchen mich wieder zu beruhigen, ich hab für das erste meine Blutgier gestillt, aber versiegt ist sie noch lange nicht, geh und kümmere dich um unsere Verletzte und hilf ihnen mit unserer Heilmethode, damit sie schnell wieder bereit für die nächste Schlacht sind.
Während Sol nickte und Richtung der Verletzten davon eilte, schaute sich Sjur um und erblickte Krig wie er sich gerade erhob, da er anscheinend getroffen wurde, Sjur mussterte ihn. Sie waren beide fast gleich alt, obwohl das Alter es bei Sjur etwas besser gemeint hatte als bei Krig. Er nickte ihm zu und bekam die gleiche Geste von Krig zurück. Damit gab sich Sjur zufrieden, er begab sich jetzt zur nahen Küste um auf die See hinaus zu blicken immer noch die blutige Axt in der Hand, immer noch streichelte er seine Axt und sprach in der alten Sprache des Eisvolkes
Hel diese Opfer bringe ich dir dar, es war mir wie immer ein grosses Vergnügen und dir Thor danke ich dafür dass du mir den richtigen Weg gezeigt hast. Ich weiss jetzt was ich zu tun habe.
Sjur zeichnete mit der Axt das Zeichen von Tengel ins Gras und setzte sich in die Mitte und sprach zur See hinaus.....
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|