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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 07.06.2010 14:14:47 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Der Tod geht auf allen Wegen und er wandelt nur auf dieser Erde, um die Menschen hinab in die Hölle zu holen, auf das sie ewiglich unter der Erde verweilen müssen. Zwar konnte ihm noch niemand entkommen, doch stets versuchten sich die Menschen diese Tatsache surreal erscheinen zu lassen, indem sie mächtigere Wesenheiten schufen (in ihren Köpfen), die sie Elohim nannten.
Die Sumerer (Polytheisten) kannten viele dieser Götter und waren sogar recht tolerant gegenüber 'fremden Wesenheiten', so nahmen sie wohl auch ab und an andere Götter in ihr Götterbild auf.
Bei sämtlichen monotheistischen Religionen gibt es gute und finstre Götter, egal ob germanischer, griechischer, römischer oder ägyptischer Götterglaube, egal ob Odin und Loki, Ra und Seth oder irgendein andere Götterpaar, die finstre Seite, die zweifelsohne auch den Tod umfasste, wurde immer durch einen finstren Gott (oder gar mehrere Götter) dargestellt, die Erlösung (etc.) wurde von hingegen von einer großartigen, glorifizierten Götterseite dargestellt.
Nun, worauf will der Autor dieses Textes hinaus? Es soll lediglich eine Entwicklung dargestellt werden, denn während die Vielgötterei auch andersnamigen Göttern die Fähigkeit zur Erlösund zusprach (die Sumerer hatten jeweils eigene Stadtgottheiten, die für jede Stadt als Erlöser galten ...), brachte der Monotheismus einen krankhaften Wahn mit sich: Selbst bei einer immensen Ähnlichkeit (gar fast einer Abstammungsverwandschaft) zweier Religionen wurden Anhänger der anderen Religionen stets verachtet, obwohl ihre Schriften lediglich einen andere Gott nannten, die Gebote aber die selben blieben.
Die ersehnte Erlösung vom Treiben des Satans (im Judentum, so wie im frühen Islam/Christentum gab es keinen Satan, Gott stand für alles, nicht nur für Dinge, die dem Menschen genehm waren) wurde also von jeder Religion für sich beansprucht und dem Ungläubigen wurde die ewige Verdammnis zuteil. Man könnte also sagen, da man nicht allen monotheistischen Religionen angehören konnte und kann, ist die Verdammnis generell der Platz an dem man sich wiederfinden wird.
Doch nun weg von diesen Ausführungen zu Franz von Tepl.
Die Muslime hatten in diesen Tagen des 11. Jahrhundert nach Christi Geburt tatsächlich eine erstaunend offene Haltung gegenüber Ungläubigen und so lebten noch immer Juden und Christen friedlich nebenher, denn die fast wesensarten Religionen waren insofern zueinander friedlich, als jeder hoffte, den anderen auf den rechten Weg zu führen (ja, gar die Juden Nordafrikas, die vermutlich größtenteils aus Konvertiten bestanden).
Nun, so hatte Franz Glück, sein Begleiter war ihm gegenüber sehr offen und so lernte er Afrika und den Islam von einer neuen, spektakulären Weise kennen. Nicht nur, das er sich mit dem Islam auseinandersetzte, er lernte auch noch die Grundzüge der Arabischen Sprache.
Der Kalif war indes lange Zeit von seinem Palaste entfernt, das Franz nebst dem Unterricht in arabisch auch noch ein zielstrebiges Interesse am Koran an den Tag legte. Von Mönchen wurde er als gelehriger Schüler bezeichnet - Mehmed hätte wohl dasselbe gesagt, denn die Alltagsgespräche führten sie bereits auf arabisch ...
Jeden Morgen nahmen sie sich die Zeit, über den Koran zu diskutieren, denn Mehmed hoffte, Franz auf den 'rechten Weg' zu geleiten. Nun endlich wurden seine Mühen ausgezahlt.
"Mehmed, ich verstehe das Arabische, ich beschäftigte mich Tag und Nacht damit. Ich verstehe, was man sagt, ich verstehe es alles.
Nun, beim letzten Moscheebesuch verstand ich das Gebet nicht, die Sprache des Glaubens war mir fremd, nun verstehe ich die Betenden und ich zolle ihnen Respekt. Nein, mehr als das. Bitte, sagt mir, wie ich einer von ihnen sein kann."
Mehmed lächelte. "Ist das euer Wille? nun, so sei es. Es ist recht simpel, es soll ja niemandem erschwert werden, in Allahs Obhut zu gelangen. Ihr müsst vor Moslems diesen Satz aussprechen:
Es gibt keinen Gott, außer Allah und sein Gesandter ist Mohammed.
3 Zeugen würden reichen, und wie gesagt: Der Stand der Zeugen ist egal.
Sehet, der Diener dort und der Schreiber zusammen mit mir. Dies würde bereits genügen."
Er zeigte auf die 2 arbeitsamen und stummen Anwesenden.
Franz nickte, änderte seine Stimmlage und klang nun gebieterisch.
Nun, man könnte sagen, die Konversion war schwierig, komplex und viel zu vielschichtig, als das man sie beschreiben könnte, das das wäre gelogen. Es war alles wirklich recht simpel.
Er befahl ihnen herzueilen.
Sie eilten.
Er befahl ihnen zu lauschen.
Sie lauschten.
Er schwur vor ihren Augen und vor Allah.
Sie nahmen den Schwur an und gingen zurück an die Arbeit.
Franz war ein Anhänger Allahs.
"Wie fühlt ihr euch?"
"Nun, wie ich mich fühle? Ich bin nun in ein größres Gotteshaus gegangen, als ich es je erblickte, verließ die Hundehütte, die sich Kirche nennt und eile auf den rechten Pfaden nun.
Nun Mehmed, lasst und bitte in die Moschee gehen, beten will ich nun, zu dem rechten Gotte, Allah."
. . .
Er tauchte vollkommen in die Masse ein. Er war einer von ihnen. Er war nicht mehr so einzigartig wie einst, aber er hatte einen Halt, wie es doch für jeden religiösen Menschen wichtig ist.
Nun, so ward er Moslem und so würde er den Kalifen bald um Arbeit bitten, wollte er doch der Gemeinschaft dienen.
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 21.06.2010 16:07:19 --- 1 Jahr, 7 Monate her
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Nun, warum ward hier nicht schon unlängst berichtet, was Franz von Tepl tat, in diesen stürmischen Zeiten, in denen ein europäischer Krieg herrschte?
Die Antwort ist sowohl simpel wie wichtig: Es gibt keine Aufzeichnungen über Franz' Treiben zu dieser Zeit.
Ja, wie verwunderlich dies doch ist!
Sonst konnten wir die Schriften, die von ihm berichten sehr genau übersetzen und fanden einen gut durchdachten Text vor, der wohl dem ein oder anderen Freude im Alltag bereitete.
Doch, nach der Konversion des Prager Mannes wird es still um ihn - Warum?
Die geschichtswissenschaftliche Fakultät zu Leipzig (Sachsen) nimmt an, das Franz sich zu dieser Zeit zurückzog, um sich in den weiten Landen Nordafrikas fortzubilden und (vorallem) um die Vorwürfe der Ketzerei etwas ins Vergessene zu rücken (Höchstwahrscheinlich träumte er immer noch davon, irgendwann einmal zurück nach Europa zu können), während die Fakultät zu München (Bayern, zwar zum Staat 'Deutschland' zugehörig, aber eindeutig nicht deutsch) behauptet, Franz sei von der Inquisition ermordet worden und sein Kumpane Mehmed hätte seine Identität ein Jahr später angenommen, um den Reichtum Franz' einzuheimsen.
Der Autor des Textes will keinerlei Urteil über diese beiden Thesen fällen (These 1 ist richtig).
Wie dem auch sei, die Fakultät Leipzig besitzt ein Schriftstück, das irgendwann im Jahre 1051 beginnt und die Geschichte des Franz von Tepls weiterführt, bis dieses Schriftstück allerdings veröffentlicht werden darf, könnte noch eine gewisse Zeit vergehen.
So wird hier gehofft, die Weltöffentlichkeit könne noch etwas warten.
So verbleibe ich,
gez. vom
Erzähler dieser Geschichte.
[Anm. des Autors: Ich bin bis zum 24.07. im Internetlosen Urlaub und so blieb mir nichts anderes übrig, als die gesamte Geschichte bis 1051 zu verbrennen. Danach geht es dann Schritt um Schritt weiter in der Geschichte um Franz. Ich bedanke mich bei allen, die dieses RP irgendwann mal gelesen haben, da sie mir das Gefühl gaben, das ich weiter schreiben sollte. Ich hoffe, es hat diesen Leuten gefallen, ich kann nur hoffen, da sich lediglich mein Gönner mir gegenüber zu meinem RP äußerte. Vielleicht finden sich ja doch irgendwann mal Leute ein, die mir eine PN schicken, in der steht, was sie an Franz doch verändern würden - Nur viele Eindrücke schaffen etwas Gutes. Also, bis später.]
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 31.07.2010 13:23:11 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Shilif, 23.12.1051
Brief Franz von Tepls an zorK, 'den Eroberer für den rechten Glauben'.
QUOTE: as-salamu 'alaikum, zorK,
der ihr der Herrscher des Westens seid,
der ihr im Sinne Allahs herrscht,
der ihr den Ungläubigen Angst einflößt,
der ihr über viele herrscht,
auch über mich.
Ich nehme nicht an, das ihr euch auf mich besinnen könnt, da seit unserem letzten Briefwechsel, die warmen Winde der Sahara schon etliche Staubkörner davon bliesen, während Allahs Gnade jedoch den Menschen dennoch fruchtbares Land gab, auf das sie der Wüste Leben einflößen sollten.
Nun, deshalb vermag ich mich erneut beim Namen zu nennen, so wie ich es einst tat.
Ich bin Franz von Tepl, der Mann, dem ihr Zugang in eure Landen gewährtet, und zwar in der schrecklichsten Zeit des Lebens - als ich in Ungnade fiel.
Damals war ich Christ - Aber ein Enttäuschter und Desillusionierter.
Heute bin ich Muslime - Ein Frommer und nach Reinheit Strebender.
Ihr gewährtet mir Gnade, so wie es euer Bote Mehmed tat (ich verlor ihn in all der Zeit leider aus den Augen), so wie es euer Volk tat.
Nun, ich danke euch, das ihr mir die Herzlichkeit Allahs entgegenbrachtet, damit ich nun Allah meine Dienste entgegenbringen kann.
Aber nun zum Anlass meines Schreibens.
Wie jeder gute Moslem plane auch ich nun die Reise gen Mekka anzutreten, da ich in eurer Armee diene und auch ein kleines Land bestellen lasse, habe ich das Geld für diesen weiten Weg bereits zur Hand und geplant habe ich diesen Friedensgang auch schon, doch eines fehlt mir.
Nun bitte ich euch darum, das ihr mir eure Zustimmung erteilt, denn ihr seid mein Oberster Feldherr, mein Oberster Herrscher und der von Allah, der Richter über uns Alle, auserwählte Herrscher.
Ich bitte euch, lasst mich nach Mekka ziehen, um meine Pflicht als Muslime zu erfüllen, mehr verlange ich nicht, und als Gegenleistung erhaltet ihr all meine Kraft und meinen Willen, in mir sollt ihr den treuesten Gefolgsmann finden, bitte, lasst mich ziehen.
Im Glaube an Allah und in tiefster Untergebenheit
gez. von Franz von Tepl
Shilif, 17. Scha`ban 443
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Letzte Änderung: 2010/07/31 13:23 von .
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 02.08.2010 17:10:21 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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QUOTE: as-salamu 'alaikum, Franz von Tepl, Gazi Córdobas,
Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich das Kernland, meines Herrschaftsbereiches sah. In den letzten Jahren fühlte ich an den Grenzen unser Machtsphären den Schmerz der Christen. Ihre Irrwege. Ihre Fehler.
Es war mir von Anfang an eine neue Perspektive, die Verwirrungen eines katholischen Kardinals kennenzulernen. Seine Beweggründe der Ohnmacht zu finden. Daher Gazi Franz, erinnere ich mich sehr gut an euch.
Viel Zeit ist vergangen und ihr ward nicht untätig. Wie ich hörte und ihr mir nun bestätigt dient ihr nun dem einzig wahren Gott auf Erden! Eure Klinge erweiterte die Grenzen meines Kalifates und so wird euch meine Gnade zuteil.
Gehet! Nach Mekka. Wie könnte ich einem gläubigen Moslem diesen Wunsch ausschlagen. Ich erinnere mich noch gut an meine Pilgerreise nach Mekka. Heute noch trage ich die Kleidung aus diesen heiligen Stätten.
So wie die Zeit vergeht, formen uns die Ereignisse und ich bin voller Spannung euch eines Tages selbst zu begegnen. Verkündet im Osten, dass das Kalifat zu Córdoba erneut erblüht und ich als Kalif meine Augen bald in diese Richtung lenken werde.
Bismillah arahmani arahim
zorK, Kalif Córdobas
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 04.08.2010 11:05:37 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Westen und Osten, Marrakesh und Ar Ramadi, Glanzzeit und Niedergang.
Während das Kalifat zu Cordoba im westlichen Mittelmeer seine Macht unter Beweis stellt, stand der islamische Osten entblößt da.
Nach der totalen Niederwerfung Cordobas im letzten großen Krieg, starb die Dynastie, die Cordoba lange Zeit führte, durch das Verschwinden des Mohammad Kamil endgültig aus.
Nun aber, ward eine neue Zeit eingeläutet worden, eine Zeit, die Cordoba mächtiger als je zuvor erscheinen lassen sollte.
Denn zorK, der zu Lebzeiten stets treuer Anhänger Allahs war, errichtete ein neues Cordoba auf den Trümmern des alten Reiches.
Von arabischen Chronisten wurde er als Philosophenherrscher bezeichnet, der nicht nur allerlei Künstler um sich scharte, sondern auch selbst nach Antworten strebte, was ihn zu einem angesehenen Denker machte.
Doch ebenso oft, wie er als Philosoph gerühmt wurde, nannte man ihn einen genialen Strategen, der allerdings seinem Gegner Gnade zuteil werden ließ, wenn sich dieser ihm und dem Willen Allahs ergab.
Unter seiner Regentschaft frohlockte das Volk und die Schatzkammern ebenso.
Nun, Cordoba hatte also einen heldenhaften Neuaufstieg vollbracht, doch wie kam es, das der Osten einen solchen Machtabfall zu verzeichnen hatte?
Nach der Ankunft der 'Abtrünnigen' aus dem Fränkischen Großreich, änderte sich die Kulturlandschaft in Arabien nachhaltig.
Dies war zum Einen an der Betitelung der herrschenden Schicht (sie führten europäische Titel) zu bemerken, als auch an den vielen europäischen Bräuchen und SItten, die sich langsam mit den Arabischen vermischten.
Nach der Konversion, der meisten Europäer zum Islam, wurde im Osten ein neuer Machtpol geboren, der die Aufgabe inne hatte, die heiligen Stätten des Islams zu verteidigen.
Nun kam es aber, dass die Christen die Araber als Gefahr für ihre Interessen sahen und die beiden Pareien mehrere Kriege wider einander ausfechteten.
Dies, sowie Missernten führten zu einem raschen Abfall der Bevölkerungsstärke, was auch die Schlagkraft und Mannzahl der Armee intensiv schwächte.
Die Macht der herrschenden Schicht nahm langsam ab und durch die schwindende Zentralgewalt in Ar Ramadi sagten sich einige Emire des Arabischen Kerngebietes los und gründeten 'Freie Grafschaften', sodass die recht junge Königin Rubi Leonie Sora von Arabien, nur über ihr Erbland (Ar Ramadi, sowie Shadir) und das Heilige Land verfügen konnte.
Die Macht Arabiens war, trotz sämtlicher Reformen der jungen Königin, gebrochen.
Von diesen sehr misslischen Umständen im Osten wusste Franz von Tepl nicht wirklich viel, er hatte natürlich von der Schwächung des Ostens gehört, doch das sie solche Ausmaße angenommen hatte, war ihm zur Zeit seines Aufenthaltes in Tunis nicht bewusst.
Der Abend war noch jung und während die Massen gemächlich zu ihren Häusern liefen, hatten sich zwei Männer in einem Teehaus niedergelassen.
Franz lächelte "Ich hätte wahrlich nicht gedacht, euch hier zu treffen, ist es doch schon so lang her, das ich euch aus den Augen verlor."
Sein Gegenüber ließ kurz die Mundwinkel nach oben zucken. "Ja, es kommt mir fast wie eine Ewigkeit vor. Verzeiht mein überstürztes Verschwinden, damals, doch ich hielt euch für selbstständig, ich irrte mich ja auch scheinbar nicht.", er nippte an seinem Tee, "...und ich hatte hier in Tunis noch einige Geschäfte zu erledigen. Doch sagt: Was bringt euch nun wieder in diese schöne Stadt?"
Franz antwortete schon fast stolz: "Nun, Mehmed, es ist meine Pilgerreise, morgen breche ich auf. Dann werde ich über den Landweg gen Mekka reisen."
Mehmed wirkte verwundert "Über den Landweg? Seid ihr euch sicher?"
Franz zögerte "Nun ... warum fragt ihr? Ich will auch meine anderen Brüder im Glauben kennenlernen."
Mehmed legte die Stirn kraus "Ein löbliches Unterfangen - Aber auch ein Schwieriges. Seid gewarnt, sobald ihr die Grenzen des Machtbereiches des Bey von Tunis überschritten habt. betretet ihr unsicheres Terrain, dort schmiedet jeder seine eigenen Gesetze.
Seit dem Zusammenbruch Arabiens ist es nicht mehr sicher, wenn ihr die Machtsphären des Kalifen verlasst."
Franz nippte an seinem Tee und kramte dann in seiner Tasche
"Mehmed, seht ... dies ist eine Depesche meines Kalifen. Ich kann nicht viel mit dem letzten Absatz anfangen.
Wie soll ich etwas verkünden? Hält man mich für einen Marktschreier?"
Mehmed überflog angespannt das Stück Pergament und lehnte sich dann über den Teetisch.
"Hört gut zu! Geht nach Mekka ... es wäre Unsinn in einer Gegend zu verkünden, das der Kalif seinen eisernen Blick nach Osten wenden wird, denn eure Stimme wird ungehört verklingen. Drum sucht in Mekka die große Moschee auf. Dort werde ich auf euch warten, denn ich werde über die See reisen und vor euch da sein.
Dann werde ich euch zu jemandem bringen, der euch zuhören wird, doch solltet ihr nicht nur eure Botschaft verkünden, ihr solltet dieser Person auch zuhören. Sie ist eine der intelligentestenPersonen, die ich traf ... und das mit ihren jungen Jahren, doch wundern tut es mich nicht. Sie hatte einen guten Vater ... "
So gingen die beiden auseinander.
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 09.08.2010 15:58:55 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Die Welt war wohl aus den Fugen geraten, wie hätte man sich sonst das absolute Patriarchat erklären sollen, das in der Welt vorherrschte?
Wie sollte man sich aufgrund des Glaubens erklären, wie es möglich war, das den Frauen keine Rechte gegeben wurden, das Tag für Tag junge Frauen vergewaltigt wurden, wie konnte man all dies rechtfertigen?
Franz versuchte nicht einmal, diese Missstände zu verstehen, geschweige denn sie zu bekämpfen, denn er war ein dummer Mensch.
Er stützte all sein Denken und Wissen auf einer goldenen Plattform des Glaubens, auf der eine undurchsichtige Kuppel aus Unwissenheit und Ignoranz thronte, die ihm und all den anderen religiös-vernarrten Menschen den Blick über den Tellerrand verbot, die ihm ein Weitergehen, zum Abgrund der Menschheit, verweigerte, eine Kuppel die jeglichen Versuch des Verstehens unterband, weil sie sonst brechen würde.
Ab und an war Franz doch recht unkonventionell für die damalige Zeit, doch alles in allem betete er eher zu Allah, als das er eine Sache selbst in die Hand nehmen würde, denn im Prinzip war er, wie jeder Fanatiker, doch recht rückständig.
Zwar erinnerte er sich noch an die Worte des Mehmed, dass es im Osten recht unsicher sei, doch ignorierte er diese Sätze, da daran sein Weltbild zerstört werden würde.
Also sah er weg, wenn jemand um Hilfe schrie und sprach nur mit Bauern und Bürgern, die er als glücklich einschätzte.
Tat er dies, da seine Ansichten zu bröckeln begannen?
Selbst für einen solch halsstarrigen Menschen wie Franz musste doch irgendwann ein führendes Licht erscheinen, das die die Ignoranz zersprengen möge, auf das die wahren Werte des Lebens ans Licht kömmen mögen, an das Licht der Wahrheit und der Humanität.
Ihm war es zwar nicht bewusst, doch so näher er Mekka kam, desto näher würde er auch dem Ende seines religiösen Weltbildes kommen.
Doch eins sei vorweggenommen: Durch schnelle und spontane innere oder äußere Revolutionen lässt sich nicht auch schnell etwas sehr Gutes vollbringen. So kam es, das er sich auch nach den folgenden Ereignissen in der schützenden Kuppel des Glaubens wohlfühlte. Doch immerhin ward er ein besser Anhänger Allahs, so dass er dem Tellerrand näher kam ... so dass er das Schlechte anerkannte und zu verbessern suchte.
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 14.08.2010 14:45:56 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Diese drei Memoranden stammen von Franz’ Reise gen Mekka.
Während die zwei ersten direkt nacheinander verfasst wurden, wurde das dritte erst kurz vor seiner Ankunft in Mekka verfasst.
QUOTE: Überall sind die Gierigen, die Mörder und die Diebe und keiner vermag sie zu halten, denn deine Zivilisation im Osten ist von der kalten Hand des Niedergangs ergriffen, die sie zieht, in der Hölle tiefsten Schlund. Sag mir, wann erhält Arabien deinen Segen zurück, auf das sie ihr Land befrieden und die Heil'gen Stätten verteid'gen mögen?
Oh Allah, wie groß ist ihre Schmach, wie groß ist ihr Versagen, das du sie so hart ließt strafen?
Was haben sie vollbracht, das du den Hass wider sie erlerntest, auf dass sie in ihrem eigenen Sud aus Heidentum und Gesetzeslosigkeit dahinschmoren sollen?
Ihre Landen sind missbraucht und entweiht, ihre Heere und ihr Mut zerschlagen, ihre Männer und noch ihre Kinder sind entehrt, wie konnten sie dir so missfallen, das du sie so tief lässt sinken?
Oder ist's dein Recht, das nun ein 'freier' Emir gegenüber Muslims töricht ist?
Ist's dein Recht, das die heil'gen Stätten nun bedroht erscheinen, da die Araber ihre Macht verloren?
Und heißt du's gut, das deine Feinde zahlreicher werden, während die Unsrigen entschwinden?
Sag mir, wie kannst du's gut heißen, was vor den Toren Mekkas, Medinas und Jerusalems geschieht?
Wie kann des Jordans Land, wo du so viele Wunder hast geschehen lassen, nun eine solche Strafe wert sein?
Ich kann deinen Willen nicht verstehen, bin nur ein armer Menschensohn, wenig Glück und noch weniger Verstamd, doch kann ich atmen und auch denken, drum fand ich einen Entschluss.
Der einz'ge Weg zur Erlösung des Ostens ist Einigkeit.
Der Westen muss dem Osten helfen, denn Islam heißt Unterwerfung und Unterwerfung heißt Einigkeit in dir, Allah, größter Richter, der über allem steht.
Ich soll mich schämen, wenn ich noch einmal sagte, du hättest viele Muslims gestraft, aber nicht alle, denn du, mein Herr, siehst uns alle einig.
Willst uns zur Einheit führen, drum soll der eine dem andern helfen, so soll Cordoba dem Osten unter die Arme fahren, um dem Osten eben solchen Glanz zu verleihen, wie Cordoba es selbt erlebt.
Ich war dumm, noch mehr, als es für unser eins üblich ist, drum sah ich nur das Leid, doch nicht die Möglichkeit.
zorK, mögest du ihn führen, der erblickte deinen Willen schon weit früher. Drum wird ... muss er es sein, der deinen Willen im Osten wieder wirken lässt!
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 15.08.2010 17:07:47 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Gülden
Im Schein der Sonne strahlte Mekka eine Aura des Schutzes und der Heilsamkeit aus, die Stadt der Wunder und der gehüteten Schätze lag nun also endlich vor Franz.
Endlich entwich der Sand dem Blickfeld und machte einer unglaublichen Schönheit Platz.
Viele Gedanken hatten sich in Franz' Hirn über seine Ankunft in Mekka eingestellt, doch keiner war mit dem Gefühl zu vergleichen, das ihm die Brust wärmte, als er sein Ziel endlich vor Augen hatte.
Wie ein Phönix war der Glauben nun aus den trostlosen Weiten des ewigen Sandes gestiegen, hatte Gefühl und Vernunft geeint und aus einem gespaltenem Manne einen Ganzen gemacht.
Eine Union.
Die Stadtore schienen ihm, als wären sie die Tore zur geistigen Erneuerung, zur mentalen Erlösung und gleichzeitig zur körperlichen Synthese.
Wahrlich, denn er hatte auf seiner langen Reise viel erdulden müssen.
Er hatte gar an manchem Abend unter dem Himmelszelt gelegen, weil er ab und an den leisen Verdacht hatte, das man ihn in einer Herberge nur ausrauben würde.
Ja, manch Gegend, in der er war, war wirklich eine Schande für die hohe Kultur der muslimischen Zivilisation. Keine Gesetze, keine Gutmenschen und - was am Schlimmsten war - kein Glauben.
Tatsächlich hatte er nur wenige getroffen, die er als Muslime bezeichnen würde. Doch die Erinnerungen an diese positiven Exemplare verblassten schnell, während die schlechten Erfahrungen ihm stets im Kopf blieben, was sein Bild vom Osten trübte. Nur an einen, den er getroffen hatte, würde er sich noch erinnern. Es war ein junger Fatimide, mit dem er sich duelliert hatte, doch sein Name war schon in Vergessenheit geraten.
Als er die Stadttore durchschritten hatte, vergaß er für wenige Sekunden, weshalb er überhaupt hier war, denn der Anblick des Inneren der Stadt war fabelhaft.
Menschen aller Farben tummelten sich hier, gar Kleine mit Schlitzaugen, von denen er noch nie etwas gehört hatte (er nahm an, sie stammten aus dem Inneren des Kontinents Africa) und ein jeder hatte seine Geschäfte zu erledigen, so dass alle, wie in einem riesigen Ameisenhaufen, umherwuselten, jeder mit jedem zusammenstieß und alle irgendetwas Belangloses murmelten, aber niemand mit irgendwem sprach.
Für ihn, einen Menschen, der die Stille liebkoste, war dieses Schauspiel mehr als nur ein Spektakel, es war eine gänzlich neue Erfahrung nach all diesen Wochen permanenter Stille, ja, er hatte schon ganz vergessen, wie es war eine Unterhaltung zu führen, hatte er doch stets nur wenige Worte mit anderen gewechselt ...
'Soldat! As Salaam Aleikum. Könnt ihr mir helfen?'
Die stark gepanzerte Stadtwache wandte sich zu ihm um.
'Was wollt ihr, Fremdling?'
Der Ton missfiel Franz.
'Ich bin kein Fremdling. Ich komme aus Cordoba, aus Allahs treuem Westen, nach den heretischen Osten und will nun in der heil’gen Stadt Mekka die große Moschee besuchen.'
Die Wache blickte düster drein.
'Heretisch nennt ihr uns? Sagt dies nicht in den Mauern Mekkas, in der Stadt, die unser Prophet zu der Seinen machte! Aber gut, ich muss euch recht geben. Der Osten ist schwach, anders als das starke Cordoba im tiefen Westen.
Aber richtet uns nicht, Cordoba ist weit und hilft uns nicht, wie sollen wir Schwachen auf die Beine kommen, wenn der Starke nicht hilft?'
Franz nickte beiläufig 'Ich will euch nicht richten, dies ist Allah vorenthalten, nicht mir. Und ihr habt schon recht, allein auf die Füß' zu kommen ist schwer. Drum hat der Kalif entschieden seinen Blick in eure niedere Richtung zu werfen, um euch erneut erstrahlen zu lassen. Nun ... könnt ihr mir sagen wo die große Moschee ist, oder könnt ihr dies nicht?'
Verdutzt antwortete die Wache 'Und solche Worte sagt ihr so beiläufig, als ob sie euch gewöhnlich erschienen? Der Kalif will uns aufrichten, damit wir Allahs Spruch standhalten? Nun, das soll erst bewiesen sein, eh ich's glaub'. Aber nun zu eurer Frage: Ja, ich kann euch die Moschee zeigen, wenn ihr nichts dagegen habt, kann ich euch geleiten, da mein Wachgang mich zu ihr hinüberträgt.'
Die beiden gingen nun zur großen Moschee, dem Ort, wo Mehmed Franz erwarten sollte.
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 16.08.2010 16:34:27 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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'Nun, ihr habt es also bis nach Mekka geschafft, Freund.', Mehmed lächelte kurz und wirkte leicht angebunden,'Franz, Mekka ist eine besondere Stadt, eine Stadt die bereits viele Menschen geprüft und verändert hat. So manches böse Herz wurde hier durchbohrt, während so manche Seele, die vom Weg abgekommen war, wieder auf die rechten Pfade gewiesen wurde.
Und nun, versteht es nicht falsch, doch es ist eine Wahrheit: Ihr seid auch nicht gänzlich auf dem rechten Weg.'
Franz stutzte: 'Mehmed, wollt ihr mir vorwerfen, das ich nicht nach den Sitten des Islams handeln würde oder wie sonst soll ich eure Anschuldigung verstehen?'
Mehmed schüttelte bedächtig den Kopf und wandte den Blick nun zu zwei Männern, die gerade durch das Haupttor der Moschee gekommen waren. 'Franz, wozu bat ich euch, meine Worte nicht falsch zu interpretieren, wenn ihr es doch tut? Wie alt seied ihr, sagtet ihr? 30? Oder gar schon 31? Und in diesem Alter seid ihr noch so unbedacht? Franz, dies könnte euch den Hals brechen - In der einen oder in der anderen Weise. Wie auch immer. Nein, ich will euch nichts vorwerfen, denn ich war es, der euch diesen Fehler erlaubte.
Seht: Ihr habt euch gänzlich verändert seit dem Tag, an dem wir uns trafen. Ihr wandelt auf Allahs Pfaden, dient dem großen Kalifen zu Cordoba und noch dazu haltet ihr euch tatsächlich strikt an die Regeln, ihr habt euch also gänzlich von eurer Vergangenheit abgewandt und euch der Wahrheit zugewandt, es ist nur ein kleines Detail, das ihr noch aus dem alten Leben mitnahmt ... ', er machte eine kurze Pause um dann sein letztes Wort mit Nachdruck zu betonen,'Franz.'
Franz' Name war Allah nicht recht? Wie war dies möglich?
'Mehmed, wollt ihr mir sagen, das ich vom rechten Pfad abgekomme bin, wegen ... meinem Namen?'
Mehmed nickte und erklärte sich:'Es war mein Fehler. Erinnert euch, ihr begannt ein neues Leben, als ihr euch Allah, dem obersten Herrscher, zuwandtet. Alles war neu und anders - Nur euer Name nicht. In eurem Name steckt viel Geschichte, ihr waret damals Kardinal und hattet ein gutes Leben, also ist mir klar, dass ihr ihn nur schwerlich hergeben wollt, doch denkt doch darüber nach ... Ihr seid nun in der Gemeinde des Islams und solltet reingewaschen, losgelöst von eurer Vergangenheit existieren können. Außerdem spüre ich es, wenn ihr Franz von Tepl bleibt, so werdet ihr erhängt unter einem Galgen endet - Vergesst nicht, dass ihr immer noch vogelfrei seid.'
Franz sinnte kurz nach. In gewisser Weise hatte Mehmed recht. Wenn er nicht mehr Franz von Tepl wäre, dann könnte er Europa wieder betreten ... seine Heimat wiedersehen. Auch wenn es ihm tief schmerzte, der Name seiner Familie sollte nicht mehr der Seine sein ... sollten die Christen ihn doch für verstorben halten.
'Nun gut, dann sagt mir: Gibt es eine Zeremonie die wir abhalten müssen? Und, welcher Name soll der Meine sein?'
Mehmed lächelte und zog eine Pergamentrolle empor. 'Sehet, hier stehen zig Namen. Wählet einen, dann ist es der Eure. Es gibt keine Zeremonie, da wir diesen Schritt schon bei eurer Konversion hätten begehen müssen.'
Eine lange Zeit verging, bis Franz wieder vom Pergament aufblickte. 'Abul Kasim Mansur.'
'So sei es, Abul. Es gibt nun keinen Franz von Tepl mehr.', Mehmed lächelte und deutete einen kurzen Applaus an, 'Erinnert ihr euch noch? Ich sagte euch in Tunis, das ihr hier eine sehr junge Person treffen würdet, die aber viel mehr über den Islam wüsste, als so manch anderer. Wollen wir sie nun aufsuchen gehen?'
Franz verneinte nicht.
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Re:Die Aufgehängten sind verflucht vor Gott 20.08.2010 09:59:49 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Es war ein sonniger Tag, dem der Junge entstieg. Wie auch sonst, Allah schenkte in seinem Großmut den Menschen in Mekka die Erleuchtung. Doch damit war nicht direkt die ewig brennende Sonne gemeint, die vom Himmel scheint. Sondern der dadurch ruhigere Gang eines Jeden. Natürlich war Mekka die Handelsstadt im Osten und die Karawanen allgegenwärtig, doch thronte über diesem Leben, das Heilige.
Meist waren es Pilger, die nach Mekka kamen, zu tausenden strömen sie in den Straßen. Getrieben vom Glauben und angekommen in der Ehrfurcht. Die Stadtherren hatten eine perfekte Stadt erschaffen, über die Jahrhunderte fanden die Worte der heiligen Schriften ihren Ausdruck in der Architektur.
Rein, weiß.
Erhaben, gigantisch.
Nicht umsonst lebte der Junge seit Jahren hier, seines Vaters willen. Seine Familie hatte er seit Jahren nicht mehr gesehen und so wurde der Geist des Propheten sein Freund. Sein Meister. In dieser heiligen Stadt würde er zu einem mündigen Menschen heranreifen. So beschreibte ihm der Vater die Notwendigkeit dieses ersten Lebensabschnittes.
Mit erhobenen Hauptes und mit dem Wissen der ihm bekannten Welt beging er den Tag.
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