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Inquisition 29.08.2010 17:04:37 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Lange war es her, zu lange wenn es nach André ging, doch die Inquisition vergisst nie. Und so kam es das André auf seinen inquisitionalen Bruder, Fan Mortragson, in Paris wartete, zusammen würden sie den Prozess gegen Philippe de Valois abhalten.
"Philippe de Valois, warum musste er dies nur tun? Er hätte doch wissen müssen das er damit die Kirche verärgeren würde."
"Naja vielleicht hat er es absichtlich gemacht um die Kirche in der Bretange zu schwächen."
"Nein das glaub ich nicht, sein Vater wird schon sorge getragen haben das er in guter Christ geworden ist. Aber trotzdem was hat er sich dabei gedacht? Und dan ist er auch noch untergetraucht."
"In England soll er ja sein."
"Das ist noch nicht sicher, nur Gerüchte bis jetzt. Aber was solls es gibt genug Beweiße da ist seine Aussage nicht mehr nötig."
"Auch wieder wahr."
Nach seinem kleinen inneren Monolog richtete sich sein Blick auf seinen Becher Wein. "Hmm schon wieder leer." Und mit einem kleinen Kopfnicken machte er seine Bedienstete darauf aufmerksam und der Becher füllte sich augenblicklich. Doch bevor er den ersten Schluck nehmen konnte berat ein Bote den Raum.
"Seid gegrüßt, was habt ihr mir diesmal zu berichten?"
"Mein Heer, Fan Mortragson hat soeben das östliche Stadttor passiert."
"Sehr gut." Der Inquisitor winkte einen Jungen Mann her. "Josef, ich hoffe doch das sein Quatier schon fertig ist."
"Natürlich mein Heer, es ist alles vorbereitet, so wie ihr es wolltet."
"Gut, gut. Dan wollen wir mal los um ihn zu begrüßen."
Und so machte sich der Inquisitor auf den Weg seinen Bruder zu empfangen.
Niemand kann etwas Großes erreichen wenn er alleine steht. Wahre Helden werden immer aus einer Gruppe heraus geboren.
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Re:Inquisition 29.08.2010 17:10:32 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Rex Sopon war in Paris zugegen. Angeblich sollte sich die Inquisition hier treffen, um über einen Ritter Englands in Gericht zu gehen. Es war kein Geheimnis, dass Philippe de Valois in England weilte. Mittlerweile war er sogar zum Earl of Kent ernannt worden. Die Unterstützung Englands war ihm gewiß.
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Re:Inquisition 29.08.2010 18:09:26 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Das Gefolge ließ ich zuerst zum Quartier ziehen um sich dort nach dem langen Ritt etwas Ruhe zu gönnen. Mein Weg führte mich direkt zum Marktplatz, wo ich den Aufbau von einem Dutzend Scheiterhaufen überwachte. An der Südseite wurde währenddessen eine kleine Tribüne aus Holz errichtet.
So langsam sammelte sich das Volk am Rande des Marktplatzes. Die Nachricht eines Prozesses verbreitete sich fast von alleine und die Neugierde trieb die Menschen her. So ein Schauspiel erlebten die Meisten zum ersten Mal, keiner wollte dies verpassen.
Als sich die Vorbereitungen langsam dem Ende näherten und der Platz von einer gewaltigen Menschenmenge gesäumt war, ritt nun ein Mann auf den Platz, von seinen Untergebenen wurde ihm auf sehr direkte Weise der Weg gebahnt.
Als ich ihn sah, ging ich mit offenen Armen und einem frohen Gesicht auf ihn zu.
"Bruder Andre, es freut mich auf das Äußerste Dich zu sehen. Wir haben Großes vor und so ließ mich meine Ungeduld nicht ruhen, bis ich mit der Arbeit begann. Ich hoffe doch, dies ist auch in Deinem Sinne?"
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Re:Inquisition 29.08.2010 18:50:16 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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André war überrascht mit was für einen Eifer sein Bruder bei der Sache war, er wurde wohl sehr gut von seinem Vater erzogen.
"Bruder Fan, es erfüllt mich mit Freude euch hier in Paris zu sehen und natürlich ist es auch in meinem Sinne den Prozess so schnell es geht über die Bühne zu bringen."
André machte eine kurze Pause und nach eine kurzen Umarmung fuhr André fort.
"Komm lass uns ein paar Schitte gehen. Erzählt wie war die Reise? Hattet ihr Probleme mit Räubern oder sonstigen Gesindel?"
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Re:Inquisition 29.08.2010 19:14:57 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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"Danke der Nachfrage, Bruder. Ich denke Dir ist bekannt, dass der Balkan und damit Ungarn eine sehr unruhige Phase hinter sich hat. Allerdings ist man dadurch als Ungar nicht bei allen Völkern Europas erwünscht und gezwungen, den direkten Weg zu meiden.
So ist ein solcher Prozess eine wirklich angenehme Abwechslung. Viel zu lange hat das gemeine Volk sich Unzucht und Lastherhaftigkeit hingegeben und Du weißt selber, welche verdorbenen Personen ihm entstiegen sind. So lass uns hier ein Exempel statuieren, auf dass in der ganzen Welt bekannt wird, dass wir keine Gnade mit Häretikern und Ketzern kennen."
Wir hatten den inneren Kreis des Platzes umrundet, wo die Scheiterhaufen standen und waren nun wieder an der Holztribüne angelangt.
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Re:Inquisition 29.08.2010 19:55:03 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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"Du hast vollkommen Recht die Welt ist nicht mehr das was sie mal war. Die Menschen haben vergessen das es uns noch gibt und wir immer Wachsam sind. Dieses Exempel wird hoffentlich die Augen des Volkes öffnen. Sonst werden wir bald einen größeren Platz brauchen."
André schaute sich um und sah das es bald los gehen konnte.
"Bruder es wird bald los gehen können, bist du bereit?"
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Re:Inquisition 30.08.2010 15:07:11 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Gerade im Begriff sich auf den Weg zu seinem Londoner Stadthaus zu machen, bemerkte Troillius den Knappen des Chancellor Cedric of Kent, der ihn offenbar suchte, um eine Nachricht seines Herren zu überreichen. In dieser teilte Cedric of Kent ihm mit, dass in Paris die Vorbereitung zu einem Inquisitionsprozess liefen, der laut Gerüchten gegen den Earl of Kent, Philippe de Valois, gerichtet sein soll. Natürlich wusste Troillius, dass Philippe de Valois als Exilant nach England kam, da ihm ein Prozess drohte, doch hieß es immer, dass dieser nicht ernst genommen werden müsse. Cedrics Botschaft weckten aber daran nun Zweifel und Troillius beschloss eine Nachricht nach Paris zu senden.
QUOTE:
Werter Andre von Mure, Kanzler Frankreichs und Inquisitor der katholischen Kirche,
Gestattet mir zunächst, da dies unser erster Kontakt ist, mich als Kanzler für Äußeres Englands vorzustellen.
Nun zu dem eigentlichen Anlass dieser Botschaft:
Mir wurde zugetragen, dass Ihr in Eurer Eigenschaft als Inquisitor der katholischen Kirche derzeit in Paris einen Prozess anstrengt, bei dem angeblich über den Earl of Kent, Philippe de Valois, verhandelt werden soll. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass hier ein Irrtum vorliegen muss, ist doch Philippe de Valois als eben jener Earl nur der englischen Gerichtsbarkeit untertan. Ich bin sicher Ihr teilt diese Ansicht und werdet mir baldig mitteilen, dass die betreffenden Gerüchte nichts weiter sind als eben jene und, wie so oft, kein Funken Wahrheit in ihnen ist.
Hochachtungsvoll
Troillius
Kanzler für Äußeres Englands
Düster die Zeiten, geknechtet das Land, Zu dienen und fügen die Menschen gebannt. Kein Vogel, kein Lachen im Flur widerhallt, Die Tage so düster, die Nächte so kalt.
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Re:Inquisition 30.08.2010 18:06:21 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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"Bereit die Ungläubigen zu richten," meinte ich zustimmend.
Dann betrat ich als erster die Tribüne. Ein Trommelwirbel ertönte zu beiden Seiten und die Menge verstummte.
Als ich den Platz überblickte, sah ich dass es nahezu perfekt war. Die 12 Scheiterhaufen in der Mitte. Die Tribüne auf der Südseite, die Sonne also in meinem Rücken. Die Scheiterhaufen war von einem starken Kreis von Bewaffneten umschlossen um vor allem im weiteren Verlauf die Menge vor unbedachten Handlungen zu bewahren.
Dieser ganze Prozess diente nur ihrem Wohle, auch wenn nur die wenigsten es sofort verstehen würden, zu leicht ließ man sich von der notwendigen Grausamkeit abschrecken.
Wie ich nun die Tribüne betrat wurde währenddessen wieder die schwarze Fahne mit dem goldenen I am Mast dahinter emporgezogen und die Diener der Inquisition bekreuzigten sich bei ihrem Anblick. Ja, heute würden wir viele erleuchten und reinigen.
"Im Namen des Vaters stehen Wir hier, im Namen des Sohnes richten Wir hier und im Namen des Heiligen Geistes werden Wir die Schuldigen dem reinigenden Feuer übergeben!"
Meine Stimme tönte mühelos in nahezu perfektem Französisch über den Platz. Dies war ein Spektakel für das gemeine Volk, da sollte es auch jedes Wort verstehen.
"Die Inquisition wacht über jeden einzelnen von Gott erschaffenen Menschen! Und so sehen Wir, dass diese Stadt der Lasterhaftigkeit und dem Unglauben verfallen ist!"
Die Menge schrak zusammen.
Lächelnd sprach ich weiter.
"Doch der Gott Abrahams und Isaaks ist ein gütiger Gott, er ist bereit, euch noch einmal eure kleinen Verfehlungen zu vergeben, WENN IHR BUSSE TUT!"
Da begannen viele Stimmen in der Menge zu schreien, manche hörte ich zum ersten Mal:
"Wie Herr, sag uns wie!" "Wie sollen wir Buße tun?" "Herr, hab Erbarmen!" "Ich gebe mein ganze Geld Herr, aber zeige Gnade!" "Ja Herr, wir geben was du willst!"
"SO HÖRET! Ein Jeder spende sein halbes Vermögen der Kirche, nach dem er zur Beichte war. Wenn der Herr dies sieht und ihr zukünftig ein rechtschaffenes Leben führt, wird er Gnade an euch walten lassen und der Racheengel wird an eurer Tür vorbeiziehen."
Viele in der Menge atmeten erleichtert auf, manche riefen Dankesworte. Doch ich war noch nicht mit ihnen fertig.
"Doch Wir sagen euch, diesen Mühen werden trotzdem vergeblich bleiben. Ihr alle werdet AUF EWIG IM FEGEFEUER SCHMOOREN!"
Die Menge schrie erschrocken auf, die Frauen begannen zu weinen und klagen.
"Dies Alles wird vergeblich bleiben, denn Einige unter euch sind so verdorben, dass ihnen keine Beichte mehr helfen wird. So lange Diese unter euch weilen, SEID IHR ALLE VERLOREN!"
Als die Menge dies gehört hatte, begann ein Tumult und schließlich wurden 12 Männer und Frauen in die Mitte des Kreises gestoßen. Diese wurden sofort von einigen Bewaffneten zu Boden gedrückt, während der Rest den Kreis wieder schloß und nun für Ruhe sorgte, nachdem das Dutzend voll wahr.
Ich hatte vorerst genug getan und wand mich nun um.
"Bruder Andre, es ist dein Volk, somit ist es dein Vorrecht den Schuldspruch zu fällen."
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Re:Inquisition 30.08.2010 23:40:51 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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André hörte gespannt den Worten seines Bruders zu und war begeistert mit welcher Hingabe er die Menschen zurück auf Gottes Pfad führen wollte.
"Ich danke dir Bruder Fan." Und mit diesen Worten wande sich der Inquisitor nun den Sündern und dem Volk zu.
"Hört mich an. Diese 12 Menschen wurden überführt, ihre Lasterhaftigkeit und Gotteslästerung wurde aufgedenkt. Alle von ihnen verschrieben ihre Seele den Teufel. Ihr glaube an Gott war nicht stark genug und so verfiehlen sie den Lügen des Leibhaftigen. Ihre Sünden können nicht mehr gebüßt werden, nur das Feuer kann noch ihre Seelen erretten. Und so hört nun die Urteile der heiligen Inquisition."
"Adolphe Maitre, ist angeklagt 37 verheiratet Frauen verzaubert zu haben und sie mit schwarze Magie zum Beischlaf gezwungen zu haben. Sein Pakt mit dem Teufel besudelt das heilige Sakrament der Ehe."
André machte eine kurze Pause um die Menschen über seine Worte nachdenken zu lassen.
"Adolphe Maitre, gestand seine Taten vor 2 Tagen und unterzeichnete dieses Gestandnis." Der Inquisitor hob ein Stück Papier in die Höhe. "Er ist somit überführt und wird dazu verurteilt auf dem Scheiterhaufen zu brennen. Möge Gott seiner Seele gnädig sein."
Als André das erste Urteil ausgerufen hatte, konnte man das Heulen einiger Frauen vernehmen doch die meisten der Menschen beschimpften Adolphe Maitre als er zu seinem Scheiterhaufen geführt wurde.
Nachdem Adolphe Maitre auf dem Scheiterhaufen fest gebunden war und die Menge sich wieder beruhigt hatte fuhr André fort.
"Florel Desens, ist angeklagt die Nichtexistenz von Gott gepredigt zu haben und bezeichnete die Heilige Schrift als ein von Lügnern geschriebenes Buch."
André wurde kurz von Florel Desens unterbrochen: "Es gibt auch keinen Gott es gab ihn nie und wird ihn nie geben, die Bibel ist nichts anderes als..." bevor dieser von einer Wache zum Schweigen gebracht wurde.
"Die Inquisition hat mehrere Aussagen gesammelt die Florel Desens als Ketzer entlarven, seine Seele kan ebenfalls nur durch das Feuer errettet werden."
Und so wurde der zweite Scheiterhaufen bestückt.
"Marion Bellier, Janine Boulanger, Isabeau Lefebre, Carina Dupont, Marjorie Rozier, Annabelle Cassell, Nieves Monnier, sind beschuldigt einen Hexenzirkel gegründet zu haben. Sie sollen versucht haben dem Leibhaftigen durch Menschenopfer zu beschwören. Doch ihr Unterfangen konnte durch die Inquisition gestoppt werden."
Die Menge wurde unruhig als sie verstanden was diese Frauen getan hatten, die Wachen waren einige Minuten damit beschäftig wieder Ordnung her zu stellen und André musste warten bis er sein Urteil aussprechen konnte.
"Alle sieben Frauen haben sich Schuldig befunden und werden daher auch durch das Feuer gerichtet. Möge es ihre Seelen reinigen."
Die sieben Frauen gingen wortlos zu den Scheiternhaufen wärend faules Obst und Gemüse nach ihnen geworfen wurde. Eine der Hexen rutschte sogar auf einen Blatt Kopfsalat aus, sehr zur Freude und Belustigung aller Anwesenden. Doch nachdem auch die letze Hexe auf dem Schauterhaufen war fuhr André mit ernster Stimme fort.
"Das Ehepaar, Babett und Bernard Bouché sind angeklagt ihre 5 Kinder dem Leibhaftigen geopfert zu haben um ihr Leben zu verlängern. Auch ihre unmenschliche Sünde wurde entdeckt und wird hier und heute gerichtet."
André sah wie Mütter ihre Kinder an sich zogen als sie seine Worte vernahmen. Entsetzen zeichnete ihre Augen.
"Beide gestanden heute Nacht ihre grausame Tat und unterzeichneten diese Geständnisse." Wieder hob André die Geständnisse hoch."Auch sie werden auf dem Scheiterhaufen ihre Sünden bereuen und durch das Feuer errettet werden."
Das Ehepaar ging zu ihren Scheiterhaufen während die Menge schrie: "Die eigenen Kinder! Ihr seid Monster! Wie konntet ihr nur! Verbrennt sie, sie müssen brennen! Nieder mit dem Bösen!"
Noch während die Menschen buhten und nach dem Feuer verlangten fuhr André fort.
"Gian Mont, ist angeklagt..." Dan wurde der Inquisitor unterbrochen.
"Das ist nicht mein Name, den ich bin Papst Leon IX. Vertretter Gottes auf Erden."
"... ist angeklagt sich als Papst auszugeben und so viele Menschen in die Gotteslästerrei getrieben zu haben."
"Lügen nichts als Lügen ich bin der einzig wahre Papst. Ich bin Gott auf Erden, ich alleine nur ich und sonst niemand." Gian Augen funkelten wahnsinnig und beunruhigte nicht nur das einfache Volk, nein selbst André lief ein Schauer über den Rücken. "Und ihr alle werdet nun meine göttliche Macht zu spüren bekommen. Ich werde euch die Sonne rauben." Gian lachte laut und begang zu murmel. "Was ich euch gab das nehm ich euch. Sonne weiche vom Himmel und komme nie wieder. SONNE ERLISCHE!!!"
Doch er konnte nur kurz den Menschen einen Schrecken einjagen, den die Sonne blieb am Himmel und schien ohne unterlass. Und so verkündete André sein Urteil mit Sonnenschein.
"Auch Gian Mont wurde seiner Sünde überführt und wird als Ketzer sein Ende auf dem Scheiterhaufen finden. Möge seine Seele durch das Feuere wieder auf Gottespfaden wandeln."
Als Gian Mont zum Scheiterhaufen geschleppt wurde versuchte er noch verzweifelt die Sonne zu vernichten: "Verschwinde du Feuerball. Verschwinde ich befehle es dir. Jetzt erlisch schon du drecks Ding." Und die Menschen hatten schon wieder was zum lachen.
Doch nach einer Weile war auch der letzte Scheiterhaufen bestückt und André erhob seine Stimme.
"Mögen diese Sünder im Feuer ihr Ende finden, möge ihre Seelen gereinigt werden. Lasst uns nun beten, auf das ihre Sünden uns nicht verdorben haben, lasst uns beten auf das Gott uns verschont, lasst uns beten auf das wir unsere Sünden büßen."
Pater noster, qui es in caelis:
Sanctificetur nomen tuum:
Adveniat regnum tuum:
Fiat voluntas tua,
Sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie:
Et dimitte nobis debita nostra,
Sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.
Et ne nos inducas in tentationem,
Sed libera nos a malo.
Amen.
Und so wurden die Scheiterhaufen in brannt gesetzt während die Menschen das Gebet erklingen ließen um das sie der Inquisitor bat. Doch nicht nur das Gebet erhörte man, nein auch Schreie der Sünder erklangen, Schreie der Wut, Schreie nach Hilfe, Schreie um Vergebung.
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Re:Inquisition 01.09.2010 19:14:25 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Nachdem die Todesschreie verstummt waren und der Menschenchor genug Gebete erklingen lies, sah André mit Freuden das sich immer mehr Menschen auf dem Platz versammelten. Die Feuer brannten noch und schwarze Säulen schmückten den Himmel. Doch die langsam richtete sich die Aufmerksamkeit der Masse wieder in Richtung Bühne und somit auf die Inquisition. Und André erhob wieder seine Stimme.
"Doch wissed, die Sünde ist nicht nur unter Euch zu finden. NEIN. Jeder Mensch kann der Sünde verfallen, wenn sein Glaube nicht stark genug ist. Den jede Seele ist vor Gott gleich und jede Seele kann Schuld auf sich laden. Und so werdet nun Zeuge der Anklage gegen Philippe de Valois ehemaliger Marechal der Bretange."
Hier stoppte André und jeder konnte das Staunen der Menschen hören. "Ein Andliger vor der Inquisition?!"
"Bruder Fan Mortragson wird nun die Anklage gegen Philippe de Valois verlesen."
André drehte sich zu Fan um und sprach mit leiser Stimme.
"So Bruder nun bist du am Werk. Gottes Wille muss vollzogen werden."
Niemand kann etwas Großes erreichen wenn er alleine steht. Wahre Helden werden immer aus einer Gruppe heraus geboren.
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