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Ich hatte meinen Eid dem Papst gegenüber nicht vergessen.
Schon während wir in Iberien kämpften hatte mein Verwalter in meinem Auftrag begonnen ein Kloster zu bauen. Es war ein schmuckloser Bau geworden, 25 große Schritte lang und 10 Schritte breit. Im inneren gab es mehre kleine Räume, groß genug für ein Bett und einen Waschtisch, die als Schlafräume für 20 Mönche dienten. Eine Gebetsraum und ein großes Zimmer mit Lesepulten in dem man auch Unterricht geben konnte. Für diesen Zweck standen mehre Bänke an der Zimmerwand gestapelt bereit. Der Gebetsraum war mit Bänken ausgestattet und einen kleinen hölzernen Altar an dem die Messe gelesen wurde. Ich hatte vor ihn im laufe der Zeit mit Altarschmuck und heiligen Reliquien aus zu statten
Ein kleiner Nebenbau diente als Küche und Speiseraum, der war immerhin groß genug um 50 oder 60 Menschen Platz zu bieten, stand fast genau neben dem Haupthaus. Eine Palisade, größer als ein Mann, umspannte eine große Fläche an deren Nordende das Haus stand. Am Südende befand sich das Haupttor, daneben ein Holzhaus welches mit Stroh gedeckt war. In ihm würden die Wachen, Veteranen die zu alt für den Krieg aber jung genug dafür waren, leben.
An der Ostseite standen ein Hühnerstall, eine Räucherkammer und ein Lagerhaus. Um Ratten und Mäuse entgegen zu wirken gab es auf dem Gelände ein gutes Dutzend Katzen. An der Westseite schließlich stand ein Kräutergarten, da der Klostervorsteher in der Heilkunde geschult war, und ein langes Holzhaus in dem 19 Waisenkinder aus der Umgebung untergebracht wurden. Sie wurden von den Mönchen im Lesen, Schreiben und Rechnen geschult, von den Wachen im Kämpfen, jagen und spähen und von den Dorfbewohnern der Gegend Drei Dörfer in der Umgebung waren von ihrer Fronpflicht mir gegenüber entbunden und jetzt dem Kloster verpflichtet. Eine Wassermühle, welche Unweit des Klosters gebaut wurde, stand den Bauern kostenlos zur Verfügung was ihnen den Fron um einiges schmackhafter machte. Da auch die Heilkräfte, die Räucherkammer und die Schreibkunde ihren Beitrag leisteten waren es die Menschen mehr als zufrieden mit ihren neuen Nachbarn.
Da ich den Mönchen verboten hatte zu missionieren und nur Menschen zu Katholiken zu machen die dies auch wirklich wollten schwand nach und nach das anfängliche Misstrauen
Die Waisen würden, ausgebildet in so vielen Dingen, vertrauenswürdige Männer sein. Durch ihren Katholischen Glauben zur Treue zu mir und nicht zu diesem intriganten Larrisenbund, dem arroganten naiven Kleitos oder dem machtgeilen Eckhard der Schrank noch anderen. Ich würde mehr Verbündete brauchen, Männer und Frauen von Adel. Menschen denen ich vertrauen könnte. Sefja, meine Frau war die Person der ich am meisten vertraute und immer vertrauen konnte. Auch Loken und Ronja würden dazu gehören sowie die Männer meiner Schiffe und auch mein Sohn Erik. Ich erinnerte mich an Cain, einen Krieger der aus England kam und ebenfalls Katholik war. Ich würde ihn um Hilfe bitten.
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