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THEMA: Re:Stierblut in Languebois
 
Balloil

Frankreich
Beiträge: 85
graphgraph
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Re:Stierblut in Languebois      19.01.2012 17:13:11 --- 3 Monate, 4 Wochen her  
Paris Außenorte und Höfe 05.05 Anno Domini 1074

2 Monate war es her das er Maximilian verscheucht hatte. Doch nun wünschte er ihn wieder zu sich. Sich zu verteidigen mit Waffe fiel im schwerer als mit bloßen Fäusten gegen das Bauerngesindel zu streiten. Denn nun stand er einem Gegner von etwa einer Tonne gegen über. Die Augen ruhten auf dem jungen Mann, ach was Mann Knappe eher gesagt. Der Stier war schon zweimal auf ihn zugestürmt und hatte ihm einen so starken Stoß verpasst das er mehrere Meter geflogen war. Das Horn hatte eines seiner Beine schwer verletzt und er versuchte noch einigermaßen eine gute Haltung zu machen. Jetzt wartete der Stier ab bis Balloil wohl endlich von selbst auf die Knie vor ihm gehen würde. Doch dieser ging nur vor 3 Dingen auf die Knie. Vor seinem König, dem Papst und Gott selbst. Somit schabte der Stier mit den Hufen und stürmte wie die gehörnte Bestie auf ihn zu.
Noch im letzten Moment gelang es ihm sich an ihm vorbeizuschleichen. Doch das würde es nur noch einmal herauszögern. seine Aggresivität erlaubte es ihm den Tod zu vergessen. Somit stand er nun stark an seiner Stelle. Der Stier musste erneut anlaufen und prallte stark auf Balloil. Doch dieser packte die Hörner und ließ sich auf den Kopf ziehen. Dann ließ er sich etwas herunter und versuchte den Steir durch seine Kraft zum Stopen zu kriegen. Doch seine Füße verschwanden in der aufgeühlten Erde. Der Stier wurde langsamer doch Schmerzenschreie schallen durch die Luft. Er hat die Tränen in den Augen und er spürt wie die Kraft aus ihm zu weichen droht. Er bricht sich einen Knöchel an und schreit lauter als je zuvor auf. Doch nun spannt er alle Musekln des jungen Athleten an und der Stier kommt ins stehen doch versucht noch den Kopf hin und her zu wirbeln. Balloil lässt den Schädel los und macht einen neuen griff am Kopf des Tieres. Doch dieser schüttelt diesen noch einmal und er wird nur lose herumgezogen. Doch dann dreht er den kopf des Tieres etwas an und zwingt diesen schließlich dazu seine Vorderbeine zu beugen. Das Tier ist nun nicht mehr stabil und somit kann Balloil es schaffen ihn auf den Rücken zu ziehen und nur noch hoffen genügend Kraft in den Armen zu haben das Tier solange zu Boden zu drücken dass es seine Stärke verlässt. Somit beginnt ein sekundernlanger Kampf um jede letzte Bewegung ihm Körper der beiden Geschöpfe. Beide Winden sich am Boden und er muss versuchen es weiterhin auf dem Rücken zu behalten. Er merkt wie ihn seine Ausdauer verlässt, doch da... der Stier gibt nun endlich auf und legt den Kopf zurück auf den Erdboden. Balloil legt sich auf den Boden und hört noch das zujubelnde Geräusch einer Bauernmenge. Da kommt auch schon einer der Bauern und hieft ihn auf den Rücken. Balloils Welt verschwindet vor seinen Augen.

6 Tage später

Auf einer Bettstatt mit Ziegenfell belegt wacht er auf. Er ist von kleinen blauen Blumen umgeben und auf ihm liegt einer ganzer Strauch Schafgabe. Es reicht so wunderbar und somit findet er auch das Bild an der Decke des Gebäudes sehr schön. Moses teilte das Meer mit seiner reinen Glaubenskraft und Gottes Hilfe. Man hatte ihm seine Kleider aus Pelz und Ziegenfell mit roten Übergewand aus gutem, glänzenden Stoff wieder angelegt und hatte ihm außerdem einen kleinen Tropfen Wasser auf die Stirn gegeben. Er fühlte sich schrecklich. doch das einizge woran er sich noch erinnern konnte war der Stier. Oja der Stier. Er hatte den Bauern eines kleinen Dorfes von der Stärke Gottes erzählt. Ja liebe leute. Denkt immer daran. Ein fester glaube hat nichts zu befürchten. Er hilft euch zu leben. Eure Existenz auf den Feldern zu behalten.
Sie hatten ihm zugerufen "Von Gott und Jesu werden meine 6 Kinder nicht satt und mein Weib wird auch nicht besser arbeiten." Somit hatte er den Mann zur Rede gestellt was denn sein Problem wäre und er erzählte, dass die Felder zu hoch verpachtet und zu hohe Steuern an den Lehensherrn gezahlt werden müssten. Dann fand Balloil den einsamen Stier auf dem Gemeindegatter.
Aber Gottes Liebe und Stärke muss euch doch allen klar sein. Was sonst lässt deine Ernte wachsen, deine Frau Kinder gebären und was sorgt wohl für eure unsterbliche Seele?
Doch die Bauern hatten ihm wieder zugerufen dass Gott sie nicht ernähren würde. Gott hätte doch nicht einmal genug Kraft die Natur vor sich zu verneigen. Doch dann hatte Balloil geschworen allein mit seinem Glauben den Stier des Gemeindepflugs zu besiegen. Und nun hatte er es geschafft. Doch erst jetzt merkte er dass er sich ohne Schmerzen nicht bewegen konnte. Er bewegte leicht den Kopf und fand die Gemeinde vor einem Altar betend wieder auf den er gebettet war. Er konnte die Augen nun nicht mehr offen halten. Er schlief wieder seine Gesundheit herbei.

Am Abend erwachte er erneut und fühlte sich neun doch tat der knöchel seines Fußes noch immer weh. Es wird dir bis in die Zukunft wehtun, dachte er dabei. Doch nun sah er wie zwei Mädchen zu kichern begannen und öffnete erst richtig die Augen. Die eine war blond und hatte schöne blaue Augen und die andere war geradeinmal wahrscheinlich sechs Jahre alt. Sie hatte das Gesicht voller Sommersprossen.
Er wacht auf schnell. Die ältere, etwa 14, war ja auch schon fast so alt wie er und überlegt ob die Bauern ihn beigesetzt hätten und diese Engel ihm zum Himmelstor helfen würden. Doch dies war unmöglich. Als ob man ihn schon nach so einer tat zu Gott berufen würde. Somit gab er nur einen Laut des Schmerzes von sich und erkannte das er aufstehen konnte. Selbst der knöchel war wieder einigermassen verheilt da eine Kräuterbinde um ihn gebunden war. Er fragte sich ob er zum Aderlass gebracht wurde.
Wo bin ich... und wie ist dein Name schönes Kind?
Valentine mein Herr und ihr seid in einem Namenlosen Dorf dessen herr uns schon lange verlassen hat.
Er nickte und merkte das das goldene Kreuz immernoch seinen Bauch schützte. Er konnte auftreten und die Schafgabe rieselte von ihm herab. Das andere Kraut blieb auf dem Altar liegen. Doch er machte sich resigniert auf den Weg zur Türe um hinaus in die welt zu schreiten. Der Dorfpfarrer kam durch die Sakristei gestürmt und
in seine Richtung. Doch Balloil winkte ab und sagte nur Erzählt niemanden etwas davon... schwört es auf die Bibel. Der Pfarrer nickte und hielt das Mädchen zurück.

Balloil öffnete die Tür und roch das frische Gras, das Vieh und das frisch geerntete Korn auf den Feldern. Dies sog er tief in sich hinein und machte den ersten wackeligen Schritt auf die Straße dessen Staub so wunderbar in den Augen brannte. Er spürte das dies nicht sein erster schritt in eine wunderbare Zukunft sein würde.


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Ich fühle mich wie Gott in Frankreich
 
Letzte Änderung: 2012/01/19 17:17 von Balloil.
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Stierblut in Languebois
Baloil 2011/12/27 18:40
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Baloil 2012/01/06 21:55
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Balloil 2012/01/16 20:49
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Balloil 2012/01/19 17:13
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Balloil 2012/01/23 19:39
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Balloil 2012/02/12 15:44
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Balloil 2012/02/19 12:07
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Balloil 2012/02/21 13:33
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Balloil 2012/03/01 19:47
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