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Ein Schiff der Ritter des Kreuzes nimmt sie auf und der Kapitän hat eine Botschaft Pauls von Oelinhausen für Eleonora, dass sie auf Kreta willkommen ist, als Chasarin, und da sei es egal, welcher Religion sie angehöre..
Wehmütig blickt Donna Eleonora gen Westen, wohl wissen, ihr Okzitaine wird sie nicht wiedersehen. Und während sie mit Tränen in den Augen Abschied für immer nimmt, erschrickt sie bis ins Mark.
"Einer der Passagiere an Bord ist Papist!",
mumelt sie.
"Ich erkenne das Wappen!"
Über ihre Dienstboten, die sich umhören, erfährt sie, dass es sich dabei um einen Dienstboten handelt, der im Auftrag seines Herrn nach Susdal untetwegs ist. Wenn sie richtig gehört hat, ist da ein gewisser Vicus mit an Bord, der für den Herrn Heinrich von Ratenberg als Emissionär unterwegs ist.
Donna Eleonora tut alles, um jenem Manne nicht zu begegnen, aber das ist bei der Enge des Seglers nicht zu vermeiden. Sie weiß, wie gut diese Romanos mit Gift umgehen können und die Hinterhältigkeit der Welschen ist sprichwörtlich. Sie wird also während der ganzen Reise, rund um die Uhr auf "Habt Acht" sein. Möge die Macht des Höchsten mit ihr sein...
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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