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Die Causa Cathara 26.01.2012 10:31:16 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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In Nordafrika, in Sichtweite des alten Carthago, diktiert Eleonara ihrer Zofe folgenden Brief.
"An die Khagani der Chasaren,
Wir, Eleonora de Peyrepertuse, Rose Kataloniens, Edle Dame Katharischen Glaubens, entbieten Euch von Afrika aus nach Chasarien, unseren herzlichen Gruß.
Wir, geboren in der Katharerfestung Peyrepertuse, als Tochter Raymond de Tranceval, des Herrn über Okzitane (Südfrankreich, Nordspanien)) auf der Flucht vor den blutgierigen papistischen Mörderbanden, die meine Heimat brandschatzen, um angeblich eine Häresie auszurotten, in Wahrheit aber um im Namen der Könige von Frankreich und Spanien mit dem Segen des Vatikans sich Unsere Reichtümer sich anzueignen, bitten wir Euch uns aufzunehmen.
Wir haben nichts mehr in der Hand als die Hoffnung mit Hilfe des Allmächtigen -fern der Heimat- unseren Glauben in Freiheit leben zu dürfen.
Wir, Eleonora de Peyrepertuse, Rose Kataloniens, Edle Dame Katharischen Glaubens, entbieten Euch unseren herzlichen Gruß und bitten um die Aufnahme in Euer Volk, das Volk der Chasaren.
Eleonora de Peyreprtuse, Rose Kataloniens."
Mit starrem Blick nahm Seniora Eleonara den Brief in ihre Hand, überprüfte ihn, siegelte ihn und übergab ihn einem ihrer letzten Getreuen, stumm, er wußte auch so, was nun seine Aufgabe war.
Mit wenigen Getreuen war ihr die Flucht gelungen, aus den Feuern, die ihrer Burg, vor dem Feuer, das ihrem Leib gegolten hatte, entkommen. Nach der Politik "Tabula Rasa" ihrer Feinde sah sie für sich und ihre Glaubensgeschwister keine Chance mehr, ihe Heimat Okzitanien, die Region zwischen Loire und Ebro wieder zu sehen. Das Banner des Propheten gewährte ihr Schutz, sie als Angehörige einer Schriftreligion durfte entsprechend den Versen des Koran auf den Schutz und die Gastfreundschaft der Muslime hoffen und hatte beides erhalten. Aber ihr war klar geworden. Sie musste fort von hier, weiter weg von den Orten der grausigen Erinnerungen, weiter weg, weiter nach Osten...
Über Eilboten wurde ihr bald darauf mitgeteilt.
"Herrin",
so vermeldete ihr ein Bote,
"hier sind die Briefe, ihr seid im Chasarenlande wilkommen. es wird euch ein Segler zur Verfügung gestellt, haltet Euch bereit!"
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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Letzte Änderung: 2012/01/26 10:37 von Eleonora de Peyrepertuse.
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Re:Die Causa Cathara 27.01.2012 20:02:40 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Nach Tagen des Wartens erhält Donna Eleonora endlich eine Nachricht aus Chasarien. Sie ist dort ungeachtet ihrer tiefen Abneigung für den Vatikan und seinen Regenten willkommen. Ihr wird empfohlen, über Kreta zu segeln.
Um sicher zu sein, dass sie dort willkommen ist diktiert sie, kurz bevor sie ihren segler besteigt, folgenden Brief:
Eleonora de Peyrepertuse, Rose Kataloniens
an
Paul von Oelinghausen, den Herrn der Ritter des Kreuzes
Hoheit, Wir Eleonara de Peyrepertuse, sind auf dem Weg in die Uns selbst noch fremde Heimat Chasarien und gedenken in Euren Landen , auf Krtea Station zu machen.
Unsere Stammburg ist verwüstet, Spanier und Franzosen haben sich unter dem Vorwand eines Kreuzuges, mit Billigung des Vatikans das Land meiner Vorfahren aufgeteilt. Mir wurde von einigen Getreuen die Flucht ermöglicht. Wir stehen weiterhin fest zu den katharischen Glaubensätzen.
Seid Ihr unter diesen Umständen in der Lage und auch willens, Uns aufzunehmen, damit wir uns kräftigen können, um baldmöglichst in Richtung Chasarien weiter segeln zu können?
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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Re:Die Causa Cathara 31.01.2012 18:45:24 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Ein Schiff der Ritter des Kreuzes nimmt sie auf und der Kapitän hat eine Botschaft Pauls von Oelinhausen für Eleonora, dass sie auf Kreta willkommen ist, als Chasarin, und da sei es egal, welcher Religion sie angehöre..
Wehmütig blickt Donna Eleonora gen Westen, wohl wissen, ihr Okzitaine wird sie nicht wiedersehen. Und während sie mit Tränen in den Augen Abschied für immer nimmt, erschrickt sie bis ins Mark.
"Einer der Passagiere an Bord ist Papist!",
mumelt sie.
"Ich erkenne das Wappen!"
Über ihre Dienstboten, die sich umhören, erfährt sie, dass es sich dabei um einen Dienstboten handelt, der im Auftrag seines Herrn nach Susdal untetwegs ist. Wenn sie richtig gehört hat, ist da ein gewisser Vicus mit an Bord, der für den Herrn Heinrich von Ratenberg als Emissionär unterwegs ist.
Donna Eleonora tut alles, um jenem Manne nicht zu begegnen, aber das ist bei der Enge des Seglers nicht zu vermeiden. Sie weiß, wie gut diese Romanos mit Gift umgehen können und die Hinterhältigkeit der Welschen ist sprichwörtlich. Sie wird also während der ganzen Reise, rund um die Uhr auf "Habt Acht" sein. Möge die Macht des Höchsten mit ihr sein...
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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Re:Die Causa Cathara 31.01.2012 23:08:00 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Vicus wurde erneut von Heinrich nach Susdal geschickt wieder musste er auf ein Boot steigen Gottseidank dachte Vicus werde ich nicht mehr Seekrank. Er musste dem Käpten einem alten Schlitzohr einen ganz schönen Bazen aushändigen um auch sein Pferd mitnehmen zu dürfen.
Als Vicus so über das Boot schlenderte sah er ein Gruppe von Frauen sie währen ihm nicht aufgefallen da sie schlicht gekleidet waren. Aber als er sich der Gruppe näherte sah er wie die Frauen ihn ansahen. Ja solche Blicke kannte Vicus er war ja mit dem Heer des Vatikans in Jerusalem, dort hatten die befreiten die Kreuzritter auch so angesehen. Nein es waren nicht unfreundliche Blicke sonder es war purer Hass in ihren Blicken und den selben Blick warfen ihm diese Frauen zu. Vorallem eine sie schien die Herrin dieser Gruppe zu sein, sie war jung kein Mädchen mehr aber auch noch nicht eine reife Frau. Ihre Gestallt war wohl geformt sie war blass und nach Vicus geschmack zu dürr aber alles in allem eine atraktive Dame. Sie wird wohl eine Nonne sein oder gar eine Äbtisin dachte Vicus.
Da lief ihm der Käptenüber den Weg und er fragte ihn]Wer sind diese Frauenzimmer bei euch an Bord verehrter Käpten[/color] dabei deutete Vicus mit dem Kopf zur Gruppe der Frauen.
Der Käpten lachte und sagte: Das wird euch gefallen ehrenwerter Sergante der Garde des Papstes, diese Frauen gehören dem Orden des Katharischen Glaubens an nach den Worten griente der Käpten Vicus an als würde er gleich eine Offenbarung bekommen. Doch Vicus verzog nur das Gesicht und schaute den Käpten fragend an. Dieser war überrascht das Vicus wie es schien keine Ahnung habe was dieser Orden vertritt. Darauf sagte der Käpten etwas abschätzig: Nun gut Vicus dan klähr ich euch mal auf, dieser Orden akzeptiert den Papast nicht als Oberhaubt der Christen nein sie behaubten sogar das er nicht der Vertreter Christi auf Erden ist sonder ein Sohn Satans.
Vicus verschlug es den Atem und da er etwas einfach von Gemüt ist antwortete er: So dann werde ich mal meinen Zweihänder holen und diesen falschen Schlangen den Kopf abschlagen!
Mit diesen Worten ging er zu seinem Pferd un versuchte den mächtigen Zweihänder aus der Satteltasche seines Pferdes zu ziehen. Der Käpten rannte ihm hinterher und fiel ihm in den Arm: Haltet ein ihr unglückseliger diesen Damen darf nicht geschehen auf meinem Schiff! Sie stehen unter dem persönlichen Schutz des Paul von Oelinghausen, dem Herrn der Ritter des Kreuzes solltet ihr euch an ihnen vergehen wird er von euch Rechenschaft verlangen das würde euch das Leben kosten
Wütend schleuderte Vicus seine Waffe zu Boden und fluchte ganz unchristlich, dann stürmte er los in Richtung der Kataher, der Käpten hinterher denn er befürchtete das Schlimmste.
Vicus sah wie die Frauen hochschreckten als er auf sie zu rannte sein Kopf war wohl immer noch rot angelaufen und er schnaubte vor Wut. Ja er sah jetzt Angst in den Augen der Katharer und damit dass so blieb sagte er zu ihnen: Ich weiss wer ihr seit und ich weiss was für Blasphemie ihr verbreitet, würdet ihr nicht unter dem Schutz der Kreuzritter stehen, bei Gott ich würde euch eigen Händig in die Hölle schicken! zum seine Drohung zu unterstreichen baute er sich in seiner ganzen Grösse vor den Frauen auf.
Doch da trat ihm diese Nonne entgegen wie es schien war sie überhaupt nicht verängstigt nein sie blickte ihn mit blitzenden Augen an als würde sie ihn gleich anspringen.
Heinrich von Rätenberg Graf von Apulien
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Letzte Änderung: 2012/01/31 23:11 von Heinrich von Rätenberg.
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Re:Die Causa Cathara 01.02.2012 19:15:12 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Mit erhobenem Haupt blickte Donna Eleonora durch diesen vatikanischen Bauerntrampel hindurch und schritt erhobenen Hauptes in ihre Kammer.
Ach was war sie selig, auf Krea anzulanden, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Es tat ihr gut, in der Burg zusammen mit ihren Bediensteten einen eigenen Bereich zugewiesen zu bekommen. Hier war sie vor Vatikanischen Belästigungen sicher. Leider hatte sie nur zwei Nächte Zeit zu ruhen. Sie durchstreifte die nähere Umgebung und genoß das Hügelland.
Dann ging es wieder auf schwankende Planken, Richtung Byzanz. Ihre Enttäuschen war riesengroß, als sie feststellen musste, dass auch jener gewisse Vicus wieder mit von der Partie war.
Es war ihr eine Genugtuung, dass er zur Seite rücken musste, um ihr, der Dame von Stand, den Vortritt zu lassen. Manieren hatte der Flegel auch keine, nicht einmal die Spur einer Andeutung einer knappen Verbeugung hielt er für nötig. Schade dass sie ihre Reitpeitsche schon aus der Hand gegeben hatte.
Ein lauer Wind ließ das Segel nur leicht aufblähen, viel Fahrt gab es nicht, so blieb Donna Eleonora genügend Zeit sich von Kreta zu verabschieden, dass sie ein wenig an ihre Heimat Okzitaine erinnert hatte. Aber sie wollte weiter, weiter ihrer neuen Heimat entgegen, Chasarien, wo sie schon längst eine Siedlung ihr Eigen nannte, die sie noch nie gesehen hatte, wo es Männer und Frauen gab, die auf sie warteten, eine Votstellung, die Mut machte, die Hoffnung gab. Besonders brannte sie darauf ihre Gönnerin, die Khagani kennen zu lernen, die mit ihren guten Beziehungen sowohl zu den Rittern des Kreuzes als auch zu den Byzantinern wie ein Schutzengel über ihr zu schweben schien. Sie wußte schon, warum sie ihr Lehen nach dieser Dame benannt hatte...
Nun war das Land außer Sicht. Ein Beruf zur See wäre nie und nimmer etwas für Donna Eleonora. Selbst jetzt wo das Meer ruhig und der Wind mal so gerade eben zu spüren war, behagte ihr das Holz nicht, auf dem sie stand...
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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Re:Die Causa Cathara 02.02.2012 16:22:50 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Nun das verschlug nun Vicus die Sprache würdigte diese Krähe ihn nicht mal eines Blickes als währe er irgendein Ungeziefer! Aber einen Gegner der ihn nicht beachtete konnte Vicus auch nicht weiter angehen, darum ging er immer noch aufgebracht zurück zu seinem Pferd.
Endlich das Schiff hatte angelegt und natürlich Frau hochwohlgeboren drängelt sich als erste an Land. Auf Kreta bezog Vicus sein Quartier bei den im Hospiz bei den Kreuzrittern. Kaum hatte er alles in seiner Kammer verstaut klopfte es an seiner Türe. Vicus öffnete un da standen zwei Soldaten der Ritter des Kreuzes vor ihm. Bist du Vicus der Bote des Heinrichs von Rätenberg, Sergante der päpstlichen Garde?
Vicus nickte und verstand die Welt nicht mehr was wollten die zwei von ihm. Darauf sprach der andere Soldat: Dann müsst ihr uns folgen zur Hafenkomandantur unser komandant verlangt nach euch.
Ahha so ist das also hat mich diese Krähe beim Komandanten angeschwärzt, na das kann ja was werden.
Vicuse folgte den Soldaten und trat dann beim Komandant ein, er war ein kleiner untersetzter Mann mit schütterem Haar. Der Komandant setzte ein sehr gequältes Lächeln auf und sagte: Vicus ihr müsst wissen ich kenne euren Herrn wir waren zusammen in der Schlacht um Jerusamlem. Oha dachte Vicus das ist nicht gut für mich doch er antwortete ebenfalls sehr freundlich: Das freut mich er ist ein nobler und edler Herr und wenn ihr wollt überbringe ich ihm eure Grüsse.
Da lachte der Komandant auf und antwortete: Das war wirklich gut Vicus, aber desswegen seit ihr nicht hier und ihr wisst dass! Gestern wahrt ihr sehr ausfällig geworden gegen Eleonora de Peyrepertuse dass dulden wir nicht auf unseren Schiffen sie steht unter dem Schutz unseres edlen Paul von Oelinghausen. sollte dass nicht in euren Bauernschädel reingehen lass ich euch nächstes mal über Bord schmeissen ist das klar! Vicus sagte mit knirschenden Zähnen: Ja ich hab verstanden ich gebe euch mein Ehrenwort dass ich mich nicht nochmals so gehen lassen werde.
Der Komandant hatte nun eine hoch roten Kopf und schnauzte in Richtung Vicus: Das will ich hoffen wenn mir der Käpten nochmals so was berichtet seit ihr fällig! Nun geht mir aus den Augen, ah bevor ich es vergesse sagt eurem Herrn einen Gruss von mir. Dabei grinste der alte Kempe und klopfte Vicus auf die Schulter und schob in raus in den Korridor. So nun aber raus dachte Vicus und verliess die Hafenkomandantur.
Er war überrascht der Käpten hat ihn also angeschwärzt und nicht die olle Nonne. Wie war der Name noch mal Eleonora de Peyrepertuse man das konnte sich doch keiner merken geschweige denn aussprechen. Macht nichts hab eh nichts mehr mit ihr zutun und das ist auch gut so.
Vicus war als einer der ersten an Bord des Schiffes es ging Richtung Konstantinopel. Dort war die Heimant von Heinrichs verlobten und darum musste Vicus dauernd hin und her reisen. Ihm machte die Seefahrt nichts aus sein Onkel war Fischer und hatte ihn oft tagelang mit genommen um zu fischen.
Als er sich so etwas einrichten wollte kahm sie nein er traute seinen Augen nicht diese Eleonora mit Gefolge auf das gleiche Schiff wie er. Nicht beachten dachte vicus und blieb wie eine Salzsäule stehen als die Katharer an ihm vorbei gingen.
Endlich nahm das Schiff fahrt auf der Wind war schon recht aufgefrischt. Vicus kannte das gut von den Seefahrten seines Onkel es lag wohl eine Sturm im Anzug. Darum ging Vicus zu seinem Pferd verzürrte alles und dachte mit dieser kleinen Nussschale in einen Sturm zu geraten das wird wohl ganz schön schäppern.
Heinrich von Rätenberg Graf von Apulien
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Re:Die Causa Cathara 07.02.2012 18:19:04 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Vicus hatte recht es grollte in der Ferne und der Wind frischte zunehmends auf, dann fing es auch noch an zu regnen und Blitze zuckten durch den Himmel. Das ist die Straffegottes dachte Vicus weil wir diese Ketzer an Bord genommen haben schickt er uns nun diesen Sturm.
Dann ein helles Leuchten und ein Ohrenbetäubender Knall, es folgten unmenschliche Schreie. Jetzt sah Vicus auch warum die Brücke des Schiffes wurde wohl von einem Blitz getroffen alles brannte lichterloh. Die Matrosen rannten planlos auf dem Schiff herum und riefen sich wirres Zeugs zu. Da packte Vicus einen der Seeleute am Arm und fragte was los sei, dieser antwortete: Herr wir wissen nicht was zutun ist der Käpten und der Bootsmann liegen auf der Brücke wie Tod der Blitz hat sie voll erwischt wir sind verloren! dann riss er sich los und rannte wieder los.
Vicus stürmte nun auf die Brücke, da sah es wirklich nicht gut aus der Bootsmann hatte schwere Verbrennungen am ganzen Leibe und lag da am Boden und wimmerte ganz fürchterlich. Der Käpten lag ein Stück weiter hinten machte keinen Wank mehr sein Haut war leichenblass und er schwitze kalten Schweiss, sein Atem war flach und sehr schnell.
Da schnappte sich Vicus einen der Matrosen und brüllte ihn anLos Mann schnapp dir drei Leute und löscht das Feuer und du da geh nach unten und hohl die Nonne hoch die haben doch alle beim Medikus studiert, sie soll sich hier nützlich machen. Die Matrosen stoben auseinander als ob der Teufel hinter ihnen her währe.
Dann nahm Vicus das Steuerrad des Schiffes in die Hände und versuchte das Schiff in die Wellen zu drehen das hatte er bei seinem seinem Onkel schon oft gesehen. Doch der schwere Kahn bewegte sich kaum obwohl Vicus seine ganze Kraft einsetzte, er rief einem Matrosen zu er soll ihm helfen was dieser den auch tat. Zu zweit konnten sie das Schiff langsam drehen. Doch das Feuer hatte die Segel am Hauptmasten verbrannt es war zwar jetzt gelöscht worden doch nur mit dem Vorsegel konnte das Schiff nicht mehr richtig Fahrt machen.
Wo bleibt bloss diese Nonne wir brauchen unbedingt den Käpten oder wir sind verloren....
Heinrich von Rätenberg Graf von Apulien
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Re:Die Causa Cathara 07.02.2012 20:15:25 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Es gab ein Unwetter auf See, und Donna Eleonora konnte sich, als sie im sicheren Byzanz erwachte an nichts erinnern, ihre Großzofe, Joanna de Monte Segure allerdings um so besser. Sie erzählte ihr, das während eines Sturmes, Feuer auf dem Schiff ausgebrochen war, oder war zuerst das Feuer und dann der Sturm, egal, jedenfalls war das Schif gesunken, und jener Papist, dieser Vicus hatte großen Anteil daran, dass sowohl die Rose Katalaniens, Donna Eleonora de Peyrepertuse, als auch sie selbst die Großzofe gerettet worden sind.
"Dem hl. Nikolaos gleich hat er sich gegen die Elemente geworfen und anstelle des Kapitäns, der beim Kampf gegen die See ein Seemannsgrab erwarb, das, was von dem Schiff noch übrig war, in den Hafen von Byzanz gerettet, danach hat er dem hl.Georg gleich die Damen auf dem Schiff in eine sichere Herberge bringen lassen und mit seinen eigenen Goldstücken das Quartier finanziert Uns nänlich hat das Meer außer unserem leben alles genommen, wir sind völlig mittellos!"
Ungläubig starrte Donna Eleonorea ihre Großzofe an. Das konnte und durfte nicht wahr sein. Konnte es der Allmächtige wollen, dass dieser dem Satan dienende Knecht, ein Werkzeug war, das Gutes schafft, also so etwas wie ein Segen spendender Übeltäter war.
Bevor Donna Eleonora wieder, bedingt durch die erlittenen Strapazen in einen tiefen Schlaf fiel, gebot sie ihrer zofe Folgendes:
1) Verfasst in UNSEREM Namen einen Dankesbrief an des Vicus Herrn!
2) WIR wollen, sobald es UNSERE Gesundheit zuläßt, dieses Vicus angesichig werden! Also ladet jenen in dieses Gemäuer ein!
NOLI NOS IMPUNE LACESSIT / Niemand verletzt UNS ungestraft!
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Letzte Änderung: 2012/02/07 20:17 von Eleonora de Peyrepertuse.
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Re:Die Causa Cathara 08.02.2012 09:51:55 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Vicus konnte mit letzter Kraft dem Segen Gottes und wenn er ehrlich ist mit sehr viel Glück diesen Kahn in den Hafen von Konstatinopel bringen. Als das Schiff anlegte hatte der Sturm bereits etwas nachgelassen und der Hafenmeister mit seinen Leuten übernahm die Versorgung der Verletzten und brachte die Toten in eine nahe gelegene Kirche.
Als erstes ging nun Vicus zur Rederei die eine Niederlassung in Konstantinopel besass und erzählte ihnen von dem Vorfall. Der Eigner des Schiffes hörte sich alles genau an dann nickte er gab Vicus die Hand und bedannkte sich. Als Vicus zur Tür gehen wollte rief er Vicus nochmals zu sich und gab ihm einen Beutel mit Silber dabei sagte er: Es sind dreihunder Silberlinge ich hoffe es reicht um eure Ausgaben zu kompensieren, es müsste mehr Männer geben wie ihr es seit solltet ihr mal eine Anstellung benötigen wendet euch an mich.
Nun Vicus trat wieder ins Freie es regnet immer noch und der Wind schlug ihm die Gischt ins Gesicht. So sagte sich Vicus jetzt muss ich der Edlen Alexa den Brief meines Herren überreichen. Am Haupteingang der Stadtwache erkundigte sich Vicus nach Alexa und teilte dem Wächter mit dass er einen Brief für sie habe. Zuerst wollte der Wächter ihn nicht einlassen doch als er das Siegel des Vatikans sah wurde ihm doch etwas mulmig und er lies Vicus passieren.
Ein Bote brachte ihn zu einer Schreibstube im innern des Kasernenareals und öffnete die Türe. Vicus trat ein eine junge Frau mussterte ihn streng zugegeben vielleicht hätte er sich etwas waschen sollen uns seine Kleider sahen auch aus wie Lumpen. Vicus streckte den Brief von Heinrich, der Frau entgegen und sagte: Ein Brief von meinem Herren Heinrich von Rätenberg an euch edles Fräulen, ich soll auf Antwort warten. Sie nickte doch er sah wie sich eine Strahlen über ihr Gesicht ausbreitete dann gab sie ihm zu verstehen dass er morgen wieder kommen solle, also verliess er den Raum.
So nun brauche ich ein Quartier aus Gewohnheit ging Vicus zu dem Hospitz der Johanniter und quartierte sich dort ein. Jetzt begab er sich zum Hafenmeister erbrauchte sein Gepäck er musste sich unbedingt waschen und neu einkleiden so konnte er doch nicht unter die Leute gehen. Beim Hafenmeister bekam er sein Gepäck und auch sein Pferd war wohl auf. Hocherfreut ging Vicus zurück in sein Quartier dort angekommen wartete bereits ein Bote mit einem Brief auf ihn.
Heinrich von Rätenberg Graf von Apulien
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Letzte Änderung: 2012/02/08 09:55 von Heinrich von Rätenberg.
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Re:Die Causa Cathara 08.02.2012 14:27:07 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Ahh dachte Vicus da war aber die schöne Alexa fix mit der Antwort, er nahm den Brief entgegen und gab dem Boten ein paar Kupfermünzen dieser verneigte sich vor Vicus als währe er der Papst selbst.
Vicus ging in seine Kammer und öffnete den Brief er war sehr überrascht als er feststellte dass es ein Brief von Donna Eleonora war und er war etwas verdutzt dass ihn die Dame zu sich einlud, um sich persönlich bei ihm zu bedanken. Na das wird peinlich für mich dachte Vicus erst wollte ich die Hexe erschlagen nun rette ich ihr das Leben und dann will sie sich auch noch bedanken bei mir.
Wenn das mein Herr erfährt wird er sich königlich amüsieren bis ja bis er weiss dass Donna Eleonora eine Katharerin ist dann ist aber fertig mit Lustig. Jetzt wo Heinrich der heiligen katholischen Inqusition beigetreten ist! Nein das macht sich nicht gut für dich Vicus aber christliche Nächsliebe sollte ja auch nicht nur in der Bibel stehen man muss es auch umsetzen.
Also wusch und putze sich Vicus erstmal herraus als ob er mit seiner Verlobten anbabdeln wollte. Dann zog er sein bestes Hemd an was nicht viel heissen mag aber es war Vicus wichtig. sogleich machte er sich auf den Weg bevor er los ging steckte er noch den Beutel mit dem Silber vom Schiffseigner ein. Nach kurzer Zeit war er schon in der Herberge er fragte nach dem befinden der Donna und der Zofe da kahm diese aus einem Zimmer und winkte Vicus herbei. Dieser grinste etwas verlegen und begab sich in die Kammer der Frauen...
Heinrich von Rätenberg Graf von Apulien
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