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THEMA: Re:Roses and Daggers
 
Lucas von Arborath

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Re:Roses and Daggers      03.01.2012 18:16:17 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
"Ja, ich weiß." Cadrael schloss seine Frau in die Arme und drückte sie an sich. Sein Gesicht zog sich kurz zusammen als sie ihm das Haar auszupfte, dann kehrte sein besorgter Blick wieder zurück. "Sie werden nur einfach viel zu schnell älter." Das wurden alle, wie es ihm schien.

Als sie von Eddard sprach, musste er darüber nachdenken wie alt dieser inzwischen wohl schon war. Er musste ja schon um die 50 sein. "Ich werde wohl einfach älter und misstrauischer." Doch er glaubte seiner eigenen Ausrede kaum.
 
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Rinaya von Punin

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Re:Roses and Daggers      03.01.2012 18:26:18 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
"Gegen das Älter werden habe ich was."
Rinaya grinste, zog die Nase kraus und kniff Cadrael in den Hintern.

"Ich schlage vor...."

"Papa!" Mit einem Rumms ging die Tür zu und ein energisches Mädchen mit rotbraunem Lockenkopf stand, einen Schmollmund ziehend, im Raum. "Papa, du hast gesagt, du gibst mir Reitstunden! Ich warte auf dich! Schon eine Ewigkeit!"

Rinaya lachte und ließ von ihrem Mann ab.
"Du hörst deine Tochter. Und heute Abend nach Sonnenuntergang erwarte ich dich im Bad."

Dann sah sie zu ihrer Tochter.
"Liadan. Wie ich sehe hast du dir die Haare selbst geflochten?"
"Ja, das habe ich."
"Und warum? Ich sagte doch, ich mache das."
"Ich kann das SELBER machen und dann mache ich das auch!"
Sie schob die Unterlippe vor und trotzte dem Blick ihrer Mutter.

"Dein Kind." meinte Rinaya nur zu Cadrael, verkniff sich ein Lachen und verließ den Raum.
 
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Lucas von Arborath

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Re:Roses and Daggers      03.01.2012 18:37:25 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
Cadrael schlug sich mental die Hand vor den Kopf. Er hatte glatt das Reiten vergessen. Widerwillig ließ er von seiner Frau ab und wandte sich der Tochter zu. "Tut mir leid, ich war mit den Gedanken ganz woanders. Dann lass uns mal gehen, ich bin sicher dein Pferd kann dich kaum erwarten."

Dein Pferd war sehr allgemein, doch er hatte dessen Namen vergessen und ließ sich besser nichts anmerken. "Wir sehen uns später im Bad." Sagte er noch zu Rinaya, bevor er auch schon am Zeige- und Mittelfinger aus energisch dem Zimmer gezogen wurde.
 
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Aidan Callahan

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Re:Roses and Daggers      06.01.2012 13:27:52 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
"Nun, ich denke wenn wir es niemandem sagen, wird es schon in Ordnung sein." schmunzelte Aidan.
"Und das mit dem Ungläubig kriegen wir schon hin." fügte er zwinkernd hinzu.

Während Aileen sprach, schob Aidan sie vorsichtig in Richtung der kreisförmig angeordneten Sessel auf der einen Seite des Raumes. Er bedeutete ihr sich zu setzen, noch während sie sprach und tat es ihr gleich.
"Es ist schön, von deiner Mutter zu hören. Ich werde mich gerne mit ihr treffen, sofern meine Zeit es gestattet. Übrigens wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte, dass sie nach Rom reist. Leon ist uns gegenüber Neutral und Diplomaten haben sowieso freien Zutritt. Gerade erst war eine Delegation aus Arabien hier.

Aber ein Turnier in Leon wäre natürlich auch eine gute Gelegenheit sich zu treffen. Habe ich dir erzählt, dass es auf einem Turnier war, dass ich deine Mutter zum ersten mal traf? Vermutlich habe ich das.

Seit wir uns in Marseille sahen ist viel geschehen, das ist wahr. Es muss ja schon... Fünf Jahre her sein? Fünf? Du musst inzwischen etwa achtzehn Sommer alt sein, nicht wahr? Und sieh, was für eine Schönheit du geworden bist."
stolz, obwohl er ja wenn überhaupt sehr wenig Anteil an Aileens Entwicklung hatte, lächelte er sie an.
"Deine Mutter schrieb, du hättest die Welt bereist. Erzähl mir davon."

Aidan rief einen Namen und kurz darauf erschien der Kammerdiener.

"Bring uns Wein, Säfte und Wasser." sagte er. Dann sah er Aileen an. "Oh, bist du hungrig?"


Papst Aidan I.
Erlangte 500 EP bei der Befreiung Jerusalems. Sieger des Duellwettstreits im Weltturnier von 1077/1078.
 
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Rinaya von Punin

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Re:Roses and Daggers      01.02.2012 12:39:30 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Aileen war etwas verwirrt angesichts Aidans Redeschwall, so dass sie sich wderstandslos auf den Stuhl setzen lies.

"Aidan. Ich meine...heiliger Vater...wie soll ich dich denn nun anreden?"
Zwischen ihren Augen bildeten sich zwei senkrechte Falten.

"Ich, ähm....bin hungrig, ja. Danke für die Frage. Und ich bin schon 22 Jahre."
Beinahe klang ihre Stimme vorwurfsvoll, so dass sie sich schnell räusperte, wartete, bis er sich gesetzt und emotional beruhigt hatte, dann setzte sie erneut an zu sprechen.

"Aidan, ich bin hier, weil ich eine Bitte habe. Ich bin sehr aufgeregt, darum gestattet mir bitte, diese zu formulieren, bevor ich den Mut verliere.
Nun...wie du weisst, war Halmar mein Großvater. Er war...ziemlich katholisch." Ihre Mundwinkel zuckten leicht, bevor sie fortfuhr.

"Du weisst auch, wer meine Mutter ist. Ich muss nicht erwähnen, wie sie zum katholischen Glauben steht. Dennoch hat sie mich immer ermuntert, alles zu erforschen, was mich interessiert und ich weiß, dass Rom sie sehr faszinierte.
Und...nun...ich würde gern eure Religion etwas näher erforschen. Ich möchte verstehen, woher meine Familie kommt und warum meine Mutter und mein Onkel sich vom Glauben ihrer Eltern abgewandt haben.
Ich möchte sehen, ob Christen wirklich so...schlimm sind."

Schnell holte sie Luft und sah ihn abschätzend an. "Bitte, Aidan, erlaube mir, eine Weile hier zu bleiben, um zu studieren. Eure Stadt, euer Land, die Sprache und euren Glauben. Bitte."

Ihr Herz klopfte schnell, als sie geendet hatte und nun sah sie ihn unsicher an.
 
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Aidan Callahan

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Re:Roses and Daggers      05.02.2012 17:12:59 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
"Oh, nenn mich nur Aidan. Wir sprechen im privaten. Den heiligen Vater bewahr dir für offizielle Anlässe auf."

Er rief nach dem Kammerdiener und ordnere an, dass eine Mahlzeit für zwei aufgedeckt wurde.

Aidan lachte, als Aileen "ziemlich katholisch" sagte.
"Du sagst das so, als wäre es ein fest definierter Begriff, eine Eigenschaft. Aber das ist nicht so. Du wirst sehen, dass ein Katholik sehr viel mit einem Nordmann gemeinsam haben kann, obwohl sie unterschiedliche Götter haben. Aber auch das kannst du in Rom sehen."
Er machte eine Pause und sah sie prüfend an, ehe er nickte.
"Sehr gerne kannst du in Rom leben und lernen. Bewahre dir einen offenen Geist und die Stadt wird dich mehr lehren können, als du in einem Leben lernen kannst.
Es wäre mir eine Ehre, wenn du meine Gastfreundschaft akzeptierst und hier wohnst. Es soll dir an nichts mangeln."
Er schmunzelte "Auch nicht an Freiheit. Immerhin bist du Rinayas Tochter."


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Re:Roses and Daggers      05.02.2012 19:10:45 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Aileen stand so schnell auf, dass der schwere Stuhl ein Stück nach hinten ruckte.
Sie blinzelte einige Male und sah ihren Gastgeber an, während sich ein breites Lächeln auf ihrem ganzen Gesicht ausbreitete.

Sie ging auf ihn zu und fiel vor ihm auf die Knie.
"Aidan..,danke! Du wirst es nicht bereuen, ich werde mich gut benehmen!
Wo du es ansprichst...wenn du möchtest, dann werde ich niemandem erzählen, wer meine Mutter ist. Wir wissen beide, dass sie nicht zweimal nachdenkt, wenn es darum geht, andere vor den Kopf zu stoßen.
Gib mir ruhig einen anderen Namen."

Ihre Wangen glühten rot vor Aufregung als sie sich wieder erhob.
In diesem Moment hätte sie es gar nicht schlimm gefunden, seine Tochter zu sein.
 
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Aidan Callahan

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Re:Roses and Daggers      07.02.2012 08:53:59 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Aidan lachte.
"Das wird nicht nötig sein. Allerdings hätte ich kein Problem, dich als mein Kind anzuerkennen. Das würde dir einiges erleichtern. Und wer weiss... vielleicht wäre es gar die Wahrheit.
Doch verleugne nicht deine Mutter. Sie ist eine Tochter der Highlands, und du bist es auch. Euer Temperament mag nicht immer ein Segen sein, doch deine Mutter verdient es respektiert und geehrt zu werden. Denn sie ist ein guter Mensch."
Aidan lächelte. Dann legte er väterlich die Hände auf Aileens Schultern.
"Trag meinen Namen, wenn du es willst.
Ich werde Mamilius anweisen, dir Räume zur Verfügung zu stellen. Er wird dir eine Zofe und eine Leibdienerin zuweisen. Wenn du ihn fragst, darfst du sie dir sicher aussuchen. Es sind keine Sklavinnen, behandle sie also gut. Sie werden dir eine Stütze in der römischen Gesellschaft sein.
Für den Anfang werde ich dir einen adeligen Begleiter zur Seite stellen. Einen Hauptmann meiner Garde und Kardinal der Kurie. Niemand kennt Rom besser als er und außer zu meinem Bruder Boreas habe ich zu niemandem mehr Vertrauen.
Behandle ihn mit Respekt, Aileen. Er ist ein Held der päpstlichen Garde und ein Champion vieler Turniere."
Dann grinste der Papst. "Aber habe keine Angst vor ihm. Er ist auch nur ein Mensch."

Aidan rief erneut nach dem Kammerdiener. Er wies ihn an, nach Kardinal von Bevertal zu schicken.


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Letzte Änderung: 2012/02/07 08:54 von Aidan Callahan.
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Gabriel von Bevertal

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Re:Roses and Daggers      07.02.2012 18:16:25 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Gabriel saß in seinem Studierzimmer über den Unterlagen welche ihm die Orden quartalsweise zukommen ließen und studierte die Berichte aus aller Welt, als es an der Tür klopfte und einer der Kammerdiener seiner Heiligkeit auf sein kurzes "Herein" eintrat und den Kardinal unterichtete er möge in die Privatgemächer seiner Heiligkeit gehen, der Papst habe eine Aufgabe für ihn.

"Dann wollen wir ihn auch nicht warten lassen. Was gibt es denn wichtiges?"

entgegnete Gabriel als er sich von seinem Stuhl erhob und sich den schweren kardinalsroten Mantel überwarf um auf dem nicht allzu weiten Weg in den Palast nicht zu frieren,denn Rom war kalt in diesem Frühjahr.

"Ich weiss es nicht Herr, ich war nicht zugegen."

"Aber ich weiss, dass euresgleichen immer ein Ohr dort hat wo es nicht sein sollte, also sprecht."

gab der Kardinal ob der Kälte etwas ungehalten von sich.

"Ihr sollt wohl eine Prinzessin aus Leon durch Rom geleiten, sie gedenkt hier im Vatikan zu studieren."

"Ihr nehmt mich doch auf den Arm...? Als wenn ich nichts besseres zu tun hätte als Babysitter für verwöhnte Staatsgäste und deren Brut zu spielen, wo versteckt sich denn der Kardinal Aussenkanzler ? Nunja ich werde ja sehen."


Motzte der Kardinal auf dem weiteren Weg vor sich hin. Endlich am Ziel angekommen ließ er sich ankündigen und trat daraufhin herein. Tatsächlich sah er dem Pontifex gegenüber ihm abgewandt eine junge Frau sitzen, als sie den Kopf drehte und er ihr Gesicht sehen konnte, platze ein verdutztes:

"IHR...."

aus ihm heraus, wobei er sich jedoch schnell wieder fing und sich in sekundenbruchteilen nun leicht den Kopf senkend an Aidan wandte:

"...ihr habt nach mir gerufen Heiliger Vater?"


youtube.com/watch?v=YFMla4TLU-A&feature=related
 
Letzte Änderung: 2012/02/07 18:18 von Gabriel von Bevertal.
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Re:Roses and Daggers      07.02.2012 22:31:55 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Aileen wartete, bis der Diener gegangen war und begann dann leise zu sprechen.

"Aidan...es ehrt mich sehr, dass du mich als deine Tochter anerkennen möchtest, doch ich wuchs als Cadraels Tochter auf und möchte dass das so bleibt. Das ändert nichts daran, dass ich dich sehr mag.

Aber es war Cadrael, der an meinem Bett wachte, wenn ich krank war und es würde sein Herz brechen, wenn ich nun erklären würde, ich wäre nicht sein Kind. Verzeih."

Sie senkte den Kopf. "Ich kann hier nur auf dein Verständnis hoffen.
Darüber hinaus haben meine Eltern mir beigebracht, alle Menschen gut zu behandeln, gerade, wenn sie für mein Wohl sorgen."

Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, herzukommen und Aileen verfluchte einmal mehr ihre Mutter, der sie die Schuld an dieser unbefriedigenden Situation gab. Aber hätte sie sich entscheiden können zwischen Cadrael und Aidan? Verstohlen sah sie den Papst an. Nun, er hatte sicherlich...als er jünger war...sprach er gerade mit ihr?

Während sie etwas ihren Gedanken nachhing und alles um sich herum vergaß, öffnete sich die Tür.
Schnell drehte Aileen sich um, um zu sehen, wer ihr Begleiter sein sollte, doch dieser schien alles andere als erfreut. Im Gegenteil, seine Reaktion auf sie war geradezu schockierend schockiert, so dass sie konsterniert aufstand, bereit, ihn zurecht zu weisen.
 
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Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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