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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers
 
Jasmin von Treuburg

Al Andalus
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Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      26.04.2010 16:04:42 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
QUOTE:


Edle Damen und Herren, Ehrbare Streiter von Nah und Fern - Höret, Höret!

Zu Ehren Halmar von Schellenbergs, der kürzlich von unserem Vater im Himmel zu sich gerufen wurde, veranstaltet die spanische Krone in Granda eine Turney. Jeder Streiter der für Mut und Ehre einsteht soll die Möglichkeit bekommen, daran teil zu nehmen.
Für eine standesgemäße Unterkunft ist gesorgt.
Lasst uns zu Ehren eines großen Mannes zusammen kommen und die Besten unter uns ermitteln. Es werden Wettkämpfe in den Disziplinen Melee, Tjosten und dem klassischen Duell ausgefochten.

Das spanische Königshaus freut sich über jeden ehrbaren Streiter, der sich am 01.06.1048 in Granada einfinden wird.

gez. im Namen der spanischen Krone

Jasmin von Treuburg


 
Letzte Änderung: 2010/04/26 18:50 von Tarek Yusuf al Fes.
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Marco de Tessio

Spanien
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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      06.05.2010 18:00:32 --- 4 Monate her  
Granada, Alhambra und Turnier. Diese Worte hätten sein Herz eigentlich zum Klingen bringen müssen, doch spürte er dort nur einen eisenharten Klumpen der seine Brust beinahe zusammenzuziehen schien.

Marco hatte sich vor einiger Zeit auf eine lange Pilgerreise in den Osten begeben und war nur von seinen Leibwächtern inkognito durch die Lande gezogen. Er war auf der Suche nach einem heiligen Ort von dem ihm einst erzählt worden war. Nach langer Suche fand er die Stelle abgeschieden von jeglicher menschlichen Behausung und ließ sich aus dem Erz welches dort geradezu aus dem Boden stach ein Schwert fertigen. Voller Stolz und Glück war er nach Monaten der beschwerlichen Reise auf die Burg zurückgekehrt, wo ihm eröffnet wurde das sein Rittervater Halmar vor seinen Herrn und Richter zitiert worden war und nicht länger auf Erden wandelte. Die Mauern schienen auf ihn einzustürzen und ein Abschnitt seines Lebens fand ein jähes Ende. Nun galt es den Eisernen zu ehren und sein Werk fortzuführen.

In seiner Abwesenheit hatte seine Gemahlin schon alles arrangiert und sowohl die Kirche über das Ableben eines ihrer herausragensten Mitglieder informiert, als auch ein Turnier zu seinen Ehren ausgerufen. Marco war nicht viel mehr Aufgabe gewesen als sich so schnell als möglich nach Granada zu begeben.

Nun war er dort und ritt durch das geschwungene Eingangstor, sein Blick glitt über die auf Halbmast gezogenen Flaggen und die in Erinnerung an den Großmeister des Santiago Ordens aufgezogenen Ordensflagge mit dem leuchtendroten Kreuz. Der ganze Platz vor der Alhambra war gesäumt von Zelten und aus aller Herren Länder waren Vertreter angereist um dem Großinquisitor die letzte Ehre im Turnier zu erweisen. Ein ganzer Bereich um die Alhambra herum zeigte farbenfrohe Schottische Flaggen, ein Großteil des schottischen Hochadels war angereist, da Halmar ja durch Ehebande eng mit den Schotten verbunden war und sein Sohn und Erbe auch bereits seit einiger Zeit in den schottischen Reihen diente.

Das Turnier sollte auf einem der großen Höfe stattfinden und der Kampfplatz war bereits abgesteckt worden und durch die hoch aufragenden Tribünen und Fähnchen weithin sichtbar. Darum hatten sich Ritter der verschiedensten Völker versammelt und es wurden bereits die ersten Wetten auf die anstehenden Kämpfe geschlossen.

Er gab durch Handzeichen der kleinen Kolonne mit der er nach Granada gereist war ein Zeichen und die schwarz gewandeten Männer stiegen von den Pferden ab. Marco trug einen kunstvoll gewebten schwarz gefärbten Umhang und Waffenrock über seiner Rüstung. Lediglich das königlich spanische Wappen und sein Schwertgehänge brachten etwas Farbe in die ungewohnt düstere Kleidung Marcos.

Er begab sich in den Thronsaal wo er seine Gemahlin anzutreffen hoffte, schließlich hatten sie sich auch seit einigen Monaten nicht gesehen und es galt die letzen Vorbereitungen für die baldige Eröffnung des Turnieres abzuschließen.


 
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Henriques da Braganca

Leon
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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      06.05.2010 21:16:10 --- 4 Monate her  
Kurz bevor die Stadttore geschlossen wurden erreichte ich Granada.

Den Weg zum Zeltlager der Turnierteilnehmer einschlagend begann mein Herz immer schneller zu schlagen.
Endlich würde ich Doreen wieder treffen, doch nagten Zweifel an mir. War dies Turnier, zu Gedenken und Ehren Halmar von Schellenbergs wirklich der geeignete Ort meiner Herzdame meine Liebe zu gestehen?
Ein großer Mann war gestorben und ich war beeindruckt die vielen Wappen zu sehen, größten Teils vom Hochadel aus weiten Teilen der christlichen Welt. Und alle waren sie gekommen um diesem Mann, der respektvoll der Eiserne Kanzler genannt wurde, die letzte Ehre zu erweisen.
Wahrlich kein guter Zeitpunkt um der geliebten Gräfin die Liebe zu offenbaren und um ihre Hand anzuhalten!
Ich beschloss am nächsten Morgen seine Majestät König Olibaert aufzusuchen, wer sonst konnte mir in dieser Situation ein besserer Ratgeber sein.
Das Zeltlager erreichend konnte ich das Meine recht schnell ausfindig machen.
Froh das der gute cassiani meine Botschaft mit der Bitte sich um ein Zelt für mich zu kümmern erhalten hatte stieg ich von meinem Pferd.
Bevor ich mich schlafen legte versorgte ich Antigua, meine treue, rotbraune Stute.
Am nächsten Morgen schrieb ich mich für das Turnier ein und Torheit oder Übermut für alle drei Disziplinen.
Nach dem ich gefrühstückt hatte begab ich mich zu König Olibaert.
 
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Eddard

Schottland
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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      07.05.2010 11:15:15 --- 4 Monate her  
Aufgeregt legte eddard seine Rüstung an.
Die spanische Königin, er hatte tatsächlich die spanische Königin als Gegnerin gelost bekommen.
Welch eine Ehre. Die Götter meinten es gut mit ihm.
Trotz der Tatsache, dass die Cordobaren das Turnier störten und sein König in den Kampf geritten war und ihm befohlen hatte zu verweilen und der spanischen Königin ihren Kampf zu gewähren, wäre er jetzt gerne bei Nunduun.

Es behagte ihm nicht die Seite seines Königs zu verlassen. Etwas beruhigte ihn die Tatsache, dass Cee Kay und Domnhall bei Nunduun waren. Die beiden Clan Chiefs würden dafür sorgen, dass dem König nicht zustieß.

Es wurde Zeit der Königin zu begegnen.


 
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Olibaert

Leon
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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      07.05.2010 13:48:07 --- 4 Monate her  
Mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf stand er vor ihm, der leonische Außenminister. Was war denn nur geschehen? So mutlos hatte der König ihn noch nie erblickt. Hatte er plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen? Erst vorhin sah ich Henriques da Braganca noch voller Zuversicht in die Teilnehmerliste für das Turnier eintragen, dabei munter drauflos schwatzend mit einigen anderen Rittern, die in seiner Nähe weilten. Hatten ihn die vielen aufpolierten Stahlrüstungen seiner möglichen Gegner doch zu sehr beeindruckt, lahmte gar sein treues Pferd nach dem überaus anstrengenden Ritt quer durch Iberien von Leon nach Granada und konnte daher womöglich nicht beim Tjosten antreten?

Nichts von dem war die Ursache! Henriques beichtete mir mit leiser Stimme, dass eine Frau der Grund für seine große Unsicherheit sei. Seiner großen Liebe, Gräfin Doreen, war er nach einer für ihn schier unendlich langen Zeit der Einsamkeit urplötzlich bei einem Rundgang durch die vielen Zeltlager in der Stadt über den Weg gelaufen. Sein Herz pochte dabei so schnell, dass fast sein ganzes Blut in seinen Kopf schoss und die Gräfin beim Anblick seines hochroten Gesichts anfangen mußte zu schmunzeln. Kein Wort brachte er über seine Lippen, befreite sich stattdessen schnellen Schrittes aus dieser peinlichen Situation.

"Kopf hoch, auch wenn er noch so rot ist" sprach Olibaert seinem jungen Kanzler ein wenig süffisant Mut zu. "Für eine Frau ist Verlegenheit kein Makel, sondern ein Gefühl innerer Unsicherheit. Auch zeigt es Eurer Liebsten, dass Ihr, werter Henriques, sie sehr ins Herz geschlossen habt. Zeit also, die Liebe dort endlich heraus zu lassen und Doreen Eure Zuneigung offen zu gestehen....auch wenn sie es eh schon weiß!" zwinkerte der König Henriques zu und legte seine Hand ermunternd auf seine Schulter.

"Heute Abend werde ich in meinem großen Königszelt ein feierliches Abendessen für alle unsere Landsleute hier in Granada geben . Der erste Turniertag ist voller Strapazen und jedem Ritter wird nach den kräftezehrenden Wettkämpfen ein üppiges Mahl zur Stärkung gereicht werden. Euch werde ich einen Stuhl direkt neben Doreen zuweisen. So könnt ihr ganz unbefangen beim gemeinsamen Speisen mit ihr sprechen und, wenn Ihr meint, es ist der richtige Zeitpunkt gekommen, einen Antrag machen. Genügend galizischer Wein zum Anstoßen ist in jedem Fall vorhanden!"

Der König wies seinen Diener an, einige Kerzen auf dem Tisch unmittelbar vor dem Liebespaar zu platzieren, an Romantik sollte es also nicht mangeln. Nur die richtigen Worte schienen dem Außenminister noch Probleme zu bereiten. "Denkt nicht wie ein Diplomat nur mit Eurem Kopf, sondern lasst an diesem besonderen Abend einfach Euer Herz sprechen. Sie wird es ganz sicher verstehen!"..."den Ehevertrag könnt Ihr auch später noch aushandeln" lachte der König laut auf und auch bei Henriques da Braganca löste sich allmählich die Anspannung.


Olibaert
König von Leon
ehem. Graf von Galizien
 
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Henriques da Braganca

Leon
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Den Moderatoren den

Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      08.05.2010 03:28:46 --- 4 Monate her  
Gestärkt durch die aufmunternden Worte begann sich wieder Zuversicht in meinem Herzen zu sammeln.

Ich verneigte mich vor König Olibaert. "Mein König ich danke Euch für Eure warmen Worte. Ihr habt recht zu lange habe ich auf diesen Moment diese Gelegenheit gewartet. Nun will ich es wagen. Ich muss Gewissheit haben, ob meine Gefühle erwidert werden und wenn ja ist jede weitere Stunde eine verschenkte Stunde. Ihr erlaubt wenn ich mich entferne Majestät?"
"Geht nur da Braganca und konzentriert euch jetzt erst einmal auf die anstehenden Kämpfe, der Rest findet sich Heute Abend."
Ich nickte und verließ den König von Leon.

Die Stunden verflogen und endlich war es soweit, die Kämpfe waren ausgelost.

Zu meinem Leidwesen erblickte ich Gräfin Doreen nur von der Ferne.
Auch die mir zu gelosten Gegner gaben mir wenig Anlass zur Hoffnung die zweite Runde zu erreichen.
Im Duell sollte ich auf den schottischen Baron Kratos treffen und im Tjost eine sehr erfahrene spanische Condessa Keana. Gerade bei meinem ersten Tjost hatte ich auf einen ähnlich unerfahrenen Ritter wie mich gehofft.
So setzte ich meine ganze Hoffnung in das Malee.

Ich verfolgte die die Kämpfe und freute mich für meinen Freund Graf cassiani, der den spanischen Canciller Obiewahn von Greyjoy bezwang. Ein unwahrscheinlich spannender Kampf der beide Recken bis an den Rand der körperlichen Leistigungsfähigkeit führte. Unermüdlicher Siegeswillen und die Kraft der Jugend führten cassiani dann zum Sieg und schenkten mir neue Hoffnung auch meinen Gegner bezwingen zu können.
Es folgten viele weitere interessante Kämpfe und dann kündigte der Herold die nächsten Kämpen an
Gräfin Doreen gegen Conde Walter vom Turm.
Mein Herz bebte vor Freude und es war ein Kampf aus den Lehrbuch. Der spanische Conde war ohne jede Chance. Und ich bewunderte die geschmeidigen, schnellen Bewegungen Doreens und ihre kräftigen und zielsicheren Attacken. Ich konnte mit mit dem Spanier mitfühlen, ging es mir doch bei meinem ersten Duell gegen diese überlegene Schwertkämpferin nicht einen Deut besser.
Das war der Tag an dem ich mein Herz verlor, als mich ihre funkelnden Augen anblickten und Doreen's sinnliche Lippen mir ihr erstes unwiderstehliches Lächeln schenkten.
Ein rascher Ausfall von Turms, elegant von der schwarzharrigen Ritterin abgewehrt und in einen Gegenangriff verwandelt. Treffer rechter Arm, Treffer linke Flanke, Treffer rechter Arm und der Conde ging zu Boden.
Innerlich brach ich in lauten Jubel aus doch diesmal hielt ich mich in Zaum.
Der nächste Kampf wurde von König Olibaert gegen den schottischen Baron Dughall Macbain bestritten und auch der leonesische Souverän lies an seiner Überlegenheit keine Zweifel aufkommen.
Ich begab mich in mein Zelt und legte mit Hilfe eines Knappen meine Lederrüstung an, dann begab ich mich zurück zum Kampfplatz wenig später wurden Baron Kratos und ich aufgerufen.
In diesem Kampf musste ich schmerzlich lernen, das eine Rüstung einen entscheidenden Vorteil verschafft. Fünf gegen sechs Treffer aber meine Lederrüstung hatte der meisterlich geführten Streitaxt wenig entgegen zu setzten.
Ein harter Treffer am linken Bein brachte mich aus dem Gleichgewicht und ein schnell nach gesetzter zweiter Schlag gegen den rechten Arm schickte mich endgültig in den Staub.
In ritterlicher Geste reichte mir der schottische Adlige die Hand und half mir wieder auf die Beine.

Die nun verbleibende Zeit nutzte ich um mich um Antigua zu kümmern.
Schließlich war dieser Tjost unsere Prämiere. Noch nicht einmal ein ernstes Training hatten wir bisher durchgeführt. Dann war es soweit wir wurden aufgefordert zum Kampfplatz zu kommen.
Im ersten Durchgang war mir das Glück des Anfängers hold, Das Pferd, Olenja der Condessa scheute, Keana verlor die Kontrolle und ihr Pferd ging durch und somit viel dieser Durchgang an mich und Antigua.
Im zweiten Durchgang gelang es mir ihren Treffer abzuwehren, in den zwei darauf folgenden Durchgang blockte sie meine Treffer und im fünften Durchgang stieß sie mich aus dem Sattel.
Der sechste Durchgang war dank Gotteshilfe der meine, zwar traf Condessa Keana mich, aber so unglücklich, das sie durch den Rückstoß ihrer Lanze das Gleichgewicht verlor und aus dem Sattel fiel.

Das Malee verlief recht zufriedenstellend. Zwar musste ich aufgeben, aber zu meinem Trost waren weit erfahrenere Recken weit vor mir ausgeschieden und so verließ ich erhobenen Hauptes den Turnierplatz.
In Anbetracht des feierlichen Abendessens suchte ich einen Bader auf.

Wie der König versprochen hatte saß ich an der Tafel neben Gräfin Doreen.
Es entwickelte sich schnell die gewohnte freundschaftliche Vertrautheit und wir unterhielten uns angeregt.
Nach dem letzten Gang erhob sich Doreen um einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, ich bot mich als Begleitung an was sie sehr zu meiner Freude an nahm.
Als wir ein gutes Stück Weges gegangen waren raffte ich meinen ganzen Mut zusammen

"Verehrte Doreen lange Zeit warte ich auf die Gelegenheit euch meine Gefühle zu offenbaren und euch zu sagen, das ich euch liebe. Vom ersten Tag an dem ich euch traf Doreen, bis Heute ist nicht eine Stunde vergangen, an der ich nicht an euch gedacht habe ."
Ich ging vor der so sehr geliebten Frau auf die Knie
"Doreen ich liebe euch mehr als alles Andere auf dieser Welt und bitte euch von ganzem Herzen meine Frau zu werden. Bitte nehmt dies als Zeichen meiner aufrichtigen und ehrlichen Liebe an."
Damit reichte ich das mit Rubinen besetzte Kleinod, das ich seiner Zeit bei dem alten Goldschmied in Katalonien erworben hatte.

Gebannt harrte ich auf die Antwort der Angebeteten.
 
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Doreen

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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      09.05.2010 22:11:50 --- 4 Monate her  
Von dem Antrag nach dem ersten Duelltag sehr überrascht schaute Doreen Henri ungläubig an und ihr gingen erst einmal viele Sachen durch den Kopf.

Das schweigen zwischen Ihnen wurde langsam peinlich als sie sich dann doch besann und seinen Antrag annahm.


Gräfin von Cordillera
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Henriques da Braganca

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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      10.05.2010 22:42:45 --- 4 Monate her  
Mein Herz wollte vor Glück zerbersten als ich die Worte der Angebeteten vernahm.
Langsam erhob ich mich und legte Doreen die Kette mit dem mit fünf Rubinen besetzten goldenen Kreuz um den Hals, sanft berührten meine Fingerspitzen ihren Nacken.

"Tragt dies als Zeichen meiner tiefen und aufrichtigen Liebe zu euch Doreen."
Ich nahm ihre Hand und küsste diese sanft.

"Mit der öffentlichen Bekanntmachung können wir ja bis zur Siegesfeierlichkeit warten, wenn es Euch recht ist!"
Zusammen begaben wir uns zu dem Festessen unseres Königs zurück und versuchten uns nichts anmerken zu lassen.

Am nächsten Morgen suchte ich vor Beginn des Turniers König Olibaert auf um ihm die Neuigkeit mitzuteilen.

I"ch sagte euch doch, das sich alles wird sich zum Guten fügen.
Ihr schaut Euch sicher von der Tribüne den Kampf zwischen Gräfin und mir an.
Mich wird es nicht stören zu wissen, Eure Daumen drückt Ihr an diesem Abend alleine für meine Gegnerin und nicht für Euren König, mein werter da Braganca."

Er lachte und klopfte mir auf die Schulter, wandte sich zum Gehen, drehte sich dann doch noch einmal zurück "Viel Glück beim Tjost, ich bin zuversichtlich, wer weiß vielleicht steht ihr mit eurer Zukünftigen bald zusammen im Finale!"
Auf der Tribüne sitzend verfolgte ich die Kämpfe kurz bevor Doreen und der König gegeneinander antreten würden verließ ich jedoch meinen Platz und suchte meine Braut in ihrem Zelt auf.
Ich umarmte sie "Mein Herz und meine Gedanken werden nur bei dir sein. Ich liebe dich!"Dann begab ich mich auf die Tribüne zurück.

Es war ein fantastischer Kampf, den Doreen überzeugend gewann.
Fasziniert von ihren grazilen Bewegungen und ihrer erstaunlichen Gewandtheit hatte ich nur Augen für sie und als König Olibaert zu Boden ging kostete es mich sehr viel Überwindung nicht auf zuspringen und der Siegerin zu zujubeln.

Das Tjost verlief sehr positiv, das meine Herzdame siegen würde stand für mich außer frage.
Aber beflügelt von Doreens Einwilligung und der Tatsache das ich nun wusste das ihr Herz auch für mich schlug führte mich ebenfalls zum Sieg.

So erwartete ich sehnsüchtig den nächsten Turniertag.
 
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Henriques da Braganca

Leon
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Re:Turnier zu Ehren des Eisernen Kanzlers      19.05.2010 15:45:10 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Der folgende Turniertag begann mit strahlendem Sonnenschein und ich begab mich zur Tribüne.
Gräfin Doreen kreuzte ihre Klinge mit Ximeno Jorge de Lugo.
Der andalusische Ritter schlug sich tapfer gegen meine Herzdame, doch auch ihm gelang es nicht mehr als drei Treffer zu landen und so gewann Doreen souverän auch ihren dritten Kampf.

Ich machte meiner Zukünftigen meine Aufwartung in ihrem Turnierzelt.
Wir scherzten über vergangene Tage und meine übergroße Schüchternheit, als sich die Zeltbahn an Eingang hob und ein Diener meldete das König Olibaert auf dem Wege sei.
Wir erhoben uns von den Stühlen und erwarteten das Erscheinen des Königs, der wenig später in das Zelt trat.

"Gräfin Doreen, Kanzler da Braganca. Werte Gräfin Gratulation zu eurem heutigen Sieg, verzeiht das es mir nicht möglich war selbst zugegen zu sein. Der anstehende Krieg mit Cordoba zwingt mich zurück nach Leon. Ich werde unsere Ritter sammeln und ein Heer ausheben.
Führt die Fahnen Leons bis ins Finale des Turniers. Ihr mein Kanzler werdet weiter Verbindung zu unseren Verbündeten hier in Granada halten und mir regelmäßig Bericht erstatten.
Und über die anstehende Hochzeit werden wir in Bälde sprechen. Nun verzeiht ich muss aufbrechen."


Der König lächelte kurz und verließ das Zelt wieder.
Doreen blickte mich an, hauchte mir einen Kuss auf die Wange und bemerkte mit einem verschmitzten Lächeln
"Auch für euch wird es Zeit zu gehen, ich nehme doch an das ihr nicht in diesem Aufzug zum Tjosten erscheinen wollt!"

Ich verneigte mich und begab mich in mein Zelt.

Der Tjost verlief für meine Braut sehr angenehm.
Zwei Durchgänge, zweimal lag ihr Gegner Carl von Wuertemberg im Staub.
Da hatte ich mit meinem Gegner Claudio Desid de Almudena mehr Mühe.
Erst im fünften Aufeinander treffen wollte es mir gelingen den Sieg zu erringen.
Das anerkennende Lächeln der schönsten Frau der iberischen Halbinsel war mir jedoch mehr als wert als jeder Beifall. Doreen, noch immer in ihrer Rüstung überstrahlte mit ihrem Lächeln selbst die Rot versinkende Sonne ohne Mühe.

Am darauf folgenden Tag traf die leonesische Gräfin auf Duncan MacRae of Kintail.
Der Speerkämpfer war von beeindruckender Schnelligkeit und jeder Schlag der den edlen Leib meine Geliebten traf schmerzte mich ebenso sehr wie sie.
Nach zwei Treffen am Oberkörper ging Doreen zu Boden.
Schnell erhob sie sich wieder und ich atmete auf. Die Geschlagene verneigte sich kurz vor dem Sieger und schritt erhobenen Hauptes zu ihrem Zelt.
Auch ich verließ die Tribüne und begab mich ebenfalls zu ihrer Unterkunft.

Ich betrat das Zelt und bemerkte das meine Herzdame aus einer Wunde unterhalb des rechten Rippenbogens blutete. Schnell macht ich mich daran ihr, die glücklicher Weise nur oberflächliche Wunde zu versorgen.

Der Tjost entschädigte für den Verlauf des Duells.
Doreen besiegte in fünf Durchgängen den andalusischen Amir Ximeno Jorge de Lugo.
Der seinerseits sichtlich bemüht war die Niederlage aus dem Duell vom Vortag auszugleichen.
Mir stand Gregorius der Weise gegenüber. Der 22-jährige Sayyid hatte Tags zuvor seine Sultana Jasmin von Treuburg überraschend in fünf Durchgängen bezwungen.
Aber mir war weiterhin das Glück hold und ich konnte im vierten Durchgang den Sieg davontragen.


Zusammen verfolgten Doreen und ich die Duelle von der Tribüne aus.
Der Sayyid Nuadu aus Al Andalus bezwang den schottischen Baron der Gestern Doreen besiegte.
Im zweiten Kampf des Tages setzte sich der Rey de Espania, Marco de Tessio souverän gegen seinen Landsmann und Canciller Gonzalez de Brunswiguez durch.
Im weiteren Verlauf des Tages traf die leonesische Gräfin auf den Lord High Chancellor of Scotland Ivo von Hamburg, seines Zeichens der Außenministers von Schottland.
Trotz des unglücklichen Umstandes das Doreens Pferd Grauer im dritten Durchgang durch ging und zweimal ihre Lanze brach konnte sie im sechsten Durchgang ihren Sieg sichern.
Weniger Grund zur Freude hatte ich.
Ich traf auf den Sayyid Nuadu. Wenig beeindruckt von der Tatsache dem Sieger des Malee und dem Finalgegner des spanischen Königs im Duell gegenüberzustehen, führte ich Antigua zum ersten Durchgang. Ich wehrte seinen Treffer ab. Im zweiten Durchgang zerbrach seine Lanze an meinem Schild. Im dritten Durchgang gelang es keinem von uns seinen Gegenüber zu treffen. Ich begann nervös zu werden, was ein großer Fehler war, den Antigua spürte meine Unsicherheit und wurde ihrerseits nervös und so geschah was geschehen musste. Darauf konzentriert die unruhige Stute am ausbrechen zu hindern gelang es mir zu spät den Treffer des 42jährigen zu parieren und ich landete unsanft im Sand des Turnierplatzes. Das Pferd und mich selbst für den fünften Durchgang beruhigt habend galoppierte ich meinem Gegner entgegen. Beide Ritter trafen. Dem Andalusier gelang es jedoch meinen Treffer zu parieren, seinem Treffer konnte ich nichts mehr entgegensetzen und die Wucht des Aufpralls warf mich abermals aus dem Sattel.
So platzte mein Traum von einem leonesischen Finalkampf gegen Doreen im Tjost.

Den letzten Turniertag, saß ich allein auf der Tribüne.

Im Finale der Duellanten setzte sich der spanische König überraschend deutlich gegen den andalusischen Edelmann durch.
Das Finale im Tjosten bestritt Doreen gegen meinen Vortagesgegner Nuadu.
Sehr zur Überraschung aller Anwesenden wurde dieser Kampf ebenfalls sehr klar und schnell in zwei Durchgängen entschieden. Sayyid Nuadu holte Doreen in beiden Durchgängen vom Pferd.

Am Nachmittag fand die Siegerehrung und die darauf folgende Feier statt die bis tief in die Nacht andauerte.
Den Gastgebern, unabhängig welchen Rang sie innehatten, von der Sultana bis zu den einfachen Bürgern konnte man den Stolz ansehen, das einer der ihren zwei der begehrten Trophäen erstreiten konnte.
Als die Siegerehrungen abgeschlossen waren und der erste Gang abgeräumt war erhob ich mich

"Verehrte Grand Duquesa de Al Andalus, verehrter Rey de Espania, ich möchte euch im Namen seiner Majestät König Olibaerts und des leonesischen Volkes für diese großartige Turnier danken.
Wenn auch der Anlass ein überaus trauriger und schmerzender ist.
So ist es doch äußerst beeindruckend wie viele Vertreter der Hochadels der bekannten Welt sich hier her nach Granada begeben haben um einem einzigartigen Staatsmann und glühenden und aufrechten Verfechters des Christentums zu gedenken. Halmar von Schellenberg, auch respektvoll als der Eiserne Kanzler bezeichnet, Gründer des Orden de Santiago, dessen Großmeister er war.
Er wird stets ein leuchtendes Vorbild der christlichen Ritterschaft sein.
Und vielleicht ist er und dieses Turnier hier in Granada ein Bindeglied das die iberischen Staaten und Schottland enger zusammen führt und einen dauerhaften Bund schmiedet."


Ich erhob meinen Kelch "Auf Hilmar von Schellenberg und seine ehrenwerten Nachfahren!"
Als der die Hochrufe auf den Verstorbenen abgeklungen waren erhob ich noch einmal meine Stimme.

"Zum Abschluss meiner Rede möchte ich noch meine Verlobung mit der liebreizenden Gräfin Doreen bekanntgeben. Sobald der Krieg gegen Cordoba gewonnen ist möchte ich alle hier Anwesenden nach Leon laden um mit meiner Zukünftigen und mir die Hochzeit zu begehen und gemeinsam zu feiern."Unter Beifall und Raunen nahm ich neben Doreen Platz.
Nun war es offiziell und mein Herz war um ein vielfaches leichter.
 
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