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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 01:31:55 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"Ich wollte mit dir reden, aber ihr beiden schient sehr beschäftigt zu sein. Also habe ich gewartet. Ich habe nicht gelauscht ich habe höflich gewartet, bis er weg war und sich verabschieden konnte."
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 01:36:25 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"Ach hör doch auf. Ich lag lange genug im Bad, da hättest du mit mir reden können.
Wo warst du überhaupt?
Ach egal. Ich werd ein wenig schlafen."
Sie legte sich zurück und schloss wieder die Augen.
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 01:39:41 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"... Schlaf gut." Gab er dann nur von sich, stand auf und verließ das Zelt. Er musste sich dringend mit etwas anderem beschäftigen als Rinaya, denn je mehr er nun über sie nachdachte desto ungehaltener wurde er. Stattdessen zog er sich zur Mitte des Lagers zurück und setzte sich vors Feuer.
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 10:35:23 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Cedric stand ungläubig vor dem Anschlag an welchem die Auslosungen angebracht waren. Voller Vorfreude und Tatendrang war er nach Dublin gereist und nun das! Sein Turniergegner war ausgerechnet Aiden Callahan, der Innenminister des Commonwealth und wahrscheinlich einer der stärksten Teilnehmer.
Er selbst und Rex Sopon waren die einzigen anglischen Ritter hier und man hatte sich fest vorgenommen einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen und Ehre für die anglischen Waffen anzuhäufen. Nun, diese Aufgabe war für Rex Sopon vermutlich leichter stellte er fest und fragte sich welcher irische Kobold wohl für sein Pech verantwortlich war.
Nun dann. Er nahm sich vor, seine Haut teuer gegen Aiden zu verkaufen und immerhin blieb ihm noch der Massenkampf um zu sich hervor zu tun. Somit stapfte er in Richtung des Turnierplatzes davon.
Wyrd bið ful aræd Engländer
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 10:54:15 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Genevre hatte den Kampf aufmerksam verfolgt und mißbilligend den Kopf geschüttelt, als sie Rinayas anschließendes Verhalten sah.
Seufsend begab sie sich in ihr Zelt einige Sachen zusammensuchend und ging anschließend zu Rinaya herüber, aus deren Zelt Cadrael herauskam.
"Rinaya, kommt trinkt dies." begann sie in ihrer recht direkten Art das Gespräch und hielt ihr einen Becher mit warmen Gewürzwein hin. "Es schmeckt nicht besonders, aber die Kräuter tun gut. Und jetzt zeigt mir Eure Prellung. Ich mache Euch einen Wickel aus Ringelblume und kastanie darauf, dann seid ihr morgen wieder wohl auf."
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 11:37:12 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Rinaya schlug die Augen wieder auf, als Genevre hereinkam.
Ihre Augen schienen feucht, so frustriert war sie - und so sehr schmerzte ihr Knöchel noch.
Zuerst wollte sie heftig entgegnen - schließlich ließ sie sich ungern beim heulen erwischen - doch dann sah sie den Becher und hörte ihre Worte.
"Danke" entgegnete sie schlicht und überrascht.
Dann nahm sie das Tuch von ihrem pochenden Knöchel und sah zu Genevre.
"Ich werde das Turnier bestreiten mit dem Fuß eines Pferds. Und der Eleganz einer Kuh" erklärte sie lakonisch, grinste dann aber.
"Ich weiß eure Hilfe sehr zu schätzen. Ich habe einfach noch nicht die Kondition die ich gern hätte. Aber eines Tages werde ich gewinnen. Ob mit Pferdefuß oder ohne."
Dann probierte sie von dem Gewürzwein und kräuselte die Nase. "Eigentlich ganz lecker. Danke!"
Schließlich schaffte sie es, Genevre offen anzulächeln und fügte, etwas leiser, hinzu "Sagt, gibt es auch Kräuter gegen Cadraels Eifersucht? Ich befürchte, er tut irgend etwas dummes, wenn er das nicht in den Griff bekommt."
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 13:20:12 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"Heulen ist bisweilen ganz gut - es tröstet die Seele und baut Wut ab; aber gegen Eifersucht ist kein Kraut gewachsen - und versteh mich nicht falsch, aber so wie Du Dich manchmal anstellst, na ja...
Dein Knöchel ist nur halb so schlimm und beim Kampf sehen die wenigsten elegant aus, da nehme ich mich nicht aus."
Genevre plusterte die Backen und spannte die spärlich vorhandenen Muskeln an, so wie die männer es tun wenn sie ein wenig imponieren wollten. Dabei schielte sie mit den Augen.
"Siehst Du, meine gefürchtete Kampfpose - furchtbar leichtfüßig und elegant."
Schließlich schaute sie Rinaya etwas zweifelnd von der Seite an. "Sag mal, was hat man Dir bisher eigentlich beigebracht, außer Dich anscheinend ein wenig zu verziehen. Von Kräutern scheinst Du nicht viel zu verstehen, sonst hättest du Dir schon längst einen Wickel gemacht. Und Dein Benehmen ob Du Dich nun beobachtet oder unmerkt fühlst, lässt bisweilen auch zu wünschen übrig, gerade jetzt wo Du 'Kanzlerin' geworden bist."
Genevres Tonfall im letzten Teil ihrer kleinen Gardinenpredigt ließ eindeutig erkennen, was sie von Rinayas Erhebung zur Kanzlerin hielt.
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 13:29:48 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Rinaya, die angesichts Genevres Kampfpose herzlich gelacht hatte, hob nun die Augenbrauen.
"Was man mir beigebracht hat? Nun..."
Sie schien nachzudenken.
"Man brachte mir bei, meinen Weg zu gehen ohne mich anderen über Gebühr zu beugen. Aber das Wichtigste..." wieder schwieg sie kurz.
"Nicht alles zu zeigen, was ich kann. Wenn meine Gegner mich unterschätzen, kann es nur mein Vorteil sein.
Glaubst Du, Cadrael wäre noch an meiner Seite wenn das, was ihr von mir seht, wirklich alles wäre?
Ich muss nicht allen gefallen."
Und schließlich fügte sie noch leicht trotzig hinzu "ich habe um nichts gebeten. Aber ich werde alles tun, die Menschen, die mir vertrauen, nicht zu enttäuschen."
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 14:36:17 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"Vertrauen will verdient sein und nimm es mir nicht übel, ich habe meinen Dienst bereits quittiert. Nach dem Turnier geht es in die Heimat und wenn das Kind da ist, dann werde ich sehen, ob ich mich vielleicht dem König anschließe, sofern er wieder einmal in einen gerechten Krieg zieht.
Wenn Du mehr kannst solltest Du es zeigen - Verständis für andere zu zeigen ist anscheinend nicht Deine Stärke. Dein Erzieher hätte Dich den schmalen Grad zwischen Stolz und 'falschem Stolz' lehren sollen; das könnte leicht mit Hochmut verwechselt werden. Würde Cad Dir wirklich vertauen, wäre er bestimmt nicht eifersüchtig. Mein Mann schaut dem Weibsvolk gerne einmal hinterher und mit einer schöen Frau sprechen und sich galant zu unterhalten, ja das tut er für sein Leben gern. Es waren bei den Göttern viele schöne Dinger dabei und doch gab es für mich nie einen Anlass zur Eifersucht. Ich weiß dass er mich liebt - daran gibt es keinen Zweifel. Ich sehe es in seinen Augen und in seinem Lächeln wenn er mich anschaut. Er steht immer offen zu mir..."
Genevre macht eine kurze nachdenkliche Pause "... Und das tat er bereits als mein Vater gegen unsere Ehe war."
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Re:Turnier "Dílseacht, Cairdeas agus Leann" 31.05.2010 15:29:04 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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"Ihr habt euren Dienst quittiert?"
Rinaya zoh die Knie an und sah Genevre mit nachdenklichem Blick an.
"Ich verstehe nicht, was ich mit eurem Dienst zu tun habe.
Meine Aufgabe war es, die Academy hierher zu führen, weil Douglas anderweitig gebunden war.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wir sind hier, damit ist meine Aufgabe erledigt, um die ich übrigens nicht gebeten habe.
So, Vertrauen will verdient sein.
Da gebe ich euch Recht. Respekt auch.
Ich kann nun meinem Gegenüber die Möglichkeit geben, sich meines Vertrauens und Respekts würdig zu erweisen. Oder ich kann von vornherein beleidigt den Rückzug antreten.
Das ist es offenbar was Ihr tut, wobei ich natürlich sehe, dass euer Nachwuchs oberste Priorität hat und auch haben sollte.
Doch wem sollte ich zeigen, dass ich mehr kann, wenn alle wegrennen?
Wie sollte ich die nötige Selbstsicherheit entwickeln, wenn ihr nur auf Gelegenheiten wartet, mir mein Fehlverhalten aufzuzeigen und mich dann vor vollendete Tatsachen stellt?
Warum sollte ich mir überhaupt die Mühe machen, etwas zu erklären oder mich zu öffnen, wenn es doch offenbar gar niemanden interessiert? Bisher hat sich niemand die Mühe gemacht, MIT mir zu reden - vielmehr wird ÜBER mich geredet. Das ist natürlich auch ein sehr ehrenvolles und mutiges Verhalten.
Ich habe das Gefühl, ihr seid nicht hier um mich zu hinterfragen, sondern um mich zu tadeln und mir zu zeigen um wie viel besser ihr seid als ich, nachdem ihr tagelang Zeit hattet, euch Argumente zu überlegen die mich in schlechtem Licht dastehen lassen. Und mir jegliche Chance zu nehmen, mich zu beweisen, denn nun renne ich eurem Ansehen hinterher wie eine Magd ihrem Herrn.
Wie also sollte ich mich jetzt noch richtig verhalten?
Wenn das Verständnis für andere so sehr in eurem Herzen verankert ist, dann denkt doch darüber nach, welche Optionen ich habe.
Wie dem auch sei. Ich freue mich sehr, dass ihr und euer Mann euch so sehr liebt. Und dass er zu euch steht. Es gibt einem Menschen Sicherheit, wenn er weiss, dass da jemand ist, auf den er sich bedingungslos verlassen kann.
Und ja, vielleicht behandle ich Cadrael falsch. Aber das zu beurteilen steht nur ihm zu.
Und was meinen Charakter angeht - man sollte einen anderen Menschen nicht verurteilen, wenn man nicht sein Leben gelebt hat."
Obwohl sie sehr augewühlt war, war sie völlig ruhig geblieben und ihre Stimme war zu keiner Zeit laut oder schrill geworden. Nun stand sie auf und reichte Genevre die Tasse zurück.
"Vielen Dank für den Gewürzwein. Ich fühle mich schon viel besser. Und nun entschuldigt mich.
Ich denke, Bewegung wird meinen Knöchel davor bewahren, zu sehr anzuschwellen oder steif zu werden."
Sie nickte ihr zu und lächelte ein wenig, dann verließ sie ihr Zelt und steuerte den Ausgang des Lagers an.
Sie wusste, sie befanden sich in der Nähe des Meeres und es wäre doch gelacht, wenn sie keinen Pfad finden würde, der sie hinunter zum Wasser führte. Das kalte Meerwasser würde ihre heissen Wangen kühlen und ihren Fuß.
Je mehr die Geräusche des Lagers vom Toben des Wassers überlagert wurden, desto schneller humpelte sie mit zusammengebissenen Zähnen. Nichts gelernt, das war doch lachhaft.
Ach wenn doch nur ihr Bruder hier wäre! Er würde ihnen allen sagen...ja, was denn?
Rinaya blieb kurz stehen und sah sich nach einem Pfad um.
Eddard würde ihr sagen, sie solle sich nicht so anstellen.
Frustriert biss sie sich auf die Lippen und ging weiter. Hoffentlich folgte ihr niemand.
Was sie dem Meer mitzuteilen hatte ging niemanden etwas an.
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