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Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien
 
Gottfried

Sizilien
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graphgraph
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Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      05.09.2010 19:34:40 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Es war in einer der dreckigsten und verruchtesten Hafenspelunken, die man in Sizilien finden konnte.
Dort trank Gottfried und feierte das Söldnerleben mit vielen seiner Kameraden. Es war ein barbarisches Trinkgelage, das selbst die härtesten Nordmänner unter den Söldnern als Gotteslästerung empfanden.
Gottfried fühlte sich wohl. Man trank und feierte. Die große Stadt war voll und viele Händler trieben ihr Unwesen auf den lauten und überfüllten Märkten der Stadt. Der Lärm war nichts gegen die lauten Jubelrufe und Gesänge der Söldner. Der Geruch des Fischmarktes drang bis in die hinterste Ecke der Spelunke ein und vertrieb das feine Aroma des Weines. Doch das war man gewohnt. Den ganzen Morgen über trank man schon und somit feierte man den ganzen Tag schon die eigentlichen Annehmlichkeiten eines sizilianischen Söldnergelages. Mit jedem neuen Fass, dass man unter tosendem Jubelsgebrüll anschlug sanken die wenigen, aber doch respektierten Sitten und Geflogenheiten untereinander. Mit jedem neuen Gast, der durch die schwere Holztür in die stickige und überfüllte Kaschemme eintrat wuchs die Anspannung. Die harten und kampfeslustigen Söldner sangen und riefen Lobeslieder auf ihr angenehmes Leben.

Plötzlich kippte die Stimmung. Gottfried wurde von einem dahergelaufenem Schiffsjungen angestoßen und reagierte mit einem wilden Aufschrei der Empörung. Direkt darauf kam eine Antwort aus der hintersten Ecke des Raumes. Es flog eine Flasche, begleitet mit üblen Worten. Das war zu viel. Erst der kleine Schiffsjunge mit seinem frechen Benehmen sich mitten unter einen Haufen Söldner zu drängeln und sich einen Weg freizuschubsen, dann die Flasche, die Gottfried nur um einige Augenblicke verpasste. Voller angestauter Wut packte er den Schiffsjungen, der ja der eigentliche Auslöser war, stemmte ihn über seinen Kopf unter flehenden Angstschreien des Kleinen und warf diesen dann unter einem animalischen Gebrüll in die nächste Tischgruppe. Der Junge würde es sich von nun an überlegen in eine Spelunke zu gehen, die voller aggresiver Sölder belagert wird. An dem Tisch saßen einige Bekannte Gottfrieds, die sich mit ihm auf der letzten Wüstenexpediton die Beine im Sand vertreten hatten. Nur, in diesem Moment war dies egal. Es kam, wie so oft zu einem Kräftemessen.

Bevor einige Schläge auf Gottfried niederregneten erkannte er im Rauche des Gefechtes Wüstenkrieger, der sich mit wutverzerrter Fratze auf seinen jüngeren Söldnerkumpanen stürtze.
Die geladene Stimmung im Raum entlud sich in einer Schlägerei unter den angetrunkenen und kampfesbereiten Söldnern, die sich mal wieder über eine kleine Abwechslung freuten und jede Schlägerei mitmachten. Die Einrichtung wurde zweckentfremdet und bevor man sich versah, flogen Stühle und Flaschen, wurden Schläge verteilt und eingesteckt.
Gottfried hatte sich aus den Klauen Wüstenkriegers gerissen und haute zweimal kräftig zurück. Mit der starken Rechten zielte er auf das Kinn und mit der präzisen Linken haute er seinem Kontrahenten in den Bauch. Es war ein großes Chaos und viele unter ihnen waren in jeder bezahlten Schlacht treue und zuverlässige Schildpartner, doch hier in dieser unbedeutenden Spelunke zeigte sich der wahre Wert der sizilianischen Söldner, ihr Spaß an dem was sie taten.


Gottfried Söldner Siziliens Nachfahre des Zaren Sir Schurrstein


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Ibrahim

Sizilien
RITTER-RAT
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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      05.09.2010 20:01:29 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Illugi und einige andere hatten die Suche nach dem fremden Eindringling beendet und waren nun ins Hafenviertel Sicilias gezogen um sich in einer Hafenkaschemme volllaufen zu lassen. Schon bevor Illugi die Tür aufgestoßen hatte, vernahmen sie lautes Gerumpel und Gegröhle, wie sie es erwarteten. Kaum hatte Illugi den Raum betreten, zerschellte ein Hocker neben ihm an der Wand. Völliges Durcheinander herrschte im Schankraum und die gesamte Gesellschaft war dabei sich gegenseitig auseinander zu reißen. Illugi wandte sich an seine Begleiter und lachte...

Na da sind wir ja genau richtig hier...und gerade rechtzeitig.

Der alte Zottel warf seinen Fetzen von Hut ab, nahm ein Bein des zerschellten Hockers auf und klopfte damit vergnüglich in seine Handfläche, bevor er weiter in den Raum vordrang und den ersten suchte, der auch nur den kürzesten Blickkontakt aufbaute. Er fand ihn schnell und zog ihm das Teil über den Schädel. Damit war der alte Sack angekommen. Er ließ seinen Knüppel fallen und blickte suchend durch die Menge. Irgendwer würde sich schon finden, denn hier war jeder in fröhlichster Prügellaune. Auch die anderen mischten sich unter die Meute, die das Gebäude zum Zittern brachte. Die ganze Szenerie wurde durch die Spielmannsleute begleitet, die nun richtig aufspielten. Niemand zerrte sie mit in das Getümmel. Ihre Aufgabe hier war eine andere und darüber war man sich ohne Worte einig...ein ungeschriebenes Gesetz unter den Dreckssäcken Siziliens.


Wut ist das Geheimnis
das Geheimnis meiner Kraft
Und wenn ihr anfangt, mich zu mögen
Weiß ich, ich hab was falsch gemacht!

...denn wir sind das Salz in der Suppe. Ohne uns führte das Mittelmeer Süßwasser!
 
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Skade Blodhar

Mauren
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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      06.09.2010 07:38:22 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Gorgana hatte sich mit Argja und deren Sohn gerade zugeprostet, als sie, den Becher schon an den Lippen, von hinten angerempelt wurde und mit einem Rutsch unter dem Tisch landete. Sie hatten zwar das angehende Gerangel verfolgt, sich aber raushalten wollen.
Argjas Sohn half der jungen Kriegerin auf und sah besorgt auf Gorgana hinab. Er war in seinem jungen Alter schon jetzt größer als sie und bemühte sich, für Gorganas Geschmack, gar allzu oft um ihre Gesellschaft, anders als ihr Gatte.
Der Junge versuchte Gorgana, sie und das Kind, das sie trug, vor dem Gedränge schützen wollend, in den hinteren Teil des Raumes zu ziehen. Doch Gorgana wehrte sich. Von ihrer Schwangerschaft war noch kaum etwas zu sehen und auch nichts zu merken, bis auf ihre Stimmungsschwankungen. Jetzt war sie in der Stimmung sich zu schlagen. Mit wem war ihr egal. Sie fuhr sich mit ihrer Zunge über die Zähne und musste feststellen, dass ihr eine kleine Ecke ihres Schneidezahnes fehlte. Die wird wohl jetzt auf dem Grund ihres Weinbechers liegen, dachte sie. Außer sich vor Wut, wegen des Zahnes und der Schmach unterm Tisch gelegen zu haben, riss Gorgana sich von Argjas Sohn los, verschränkte die Finger beider Hände ineinander und stürzte sich so, ihre Doppelfaust als Hammer schwingend, in die sich prügelnde Masse.
Sie wurde geschubst und traf einen Kopf. Der dazugehörende Körper hatte am Tisch gesessen und über ein Pergament gebeugt gelesen. Sein weißer Umhang lag neben ihm auf der Bank…


 
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Kjell Hargraschson

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      06.09.2010 17:41:16 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Nun wurde es Hargrasch doch zu bunt, er wollte sich einfach nur volllaufen lassen und wieder mal ein paar Met in sich hineinschütten und die verdammten Cordos vergessen, bei denen er sich die Hacken wund gelatscht hatte und dafür mehrere Wochen Kerker geschenkt bekam. Nun saß er am Tisch neben Olaf seinem, der wieder irgendwelche dämlichen Briefe an seinen neuen Christenfreunde verschickte, da flog ihm ein Flasche um die Ohren, welche hinter ihm an der Wand zerschellte. Er war mit seinem Sohn Tariq hier, welcher seit seiner Flucht aus der Wüste ständig an seiner Seite war - er wollte viel lernen, vor allem viel über den Kampf und da war er bei seinem Vater genau richtig. Seine Tochter - war es überhaupt seine Tochter? Hargrasch konnte das nicht glauben - blieb lieber auf seinem Anwesen in Sicilia und war auch sonst nicht sonderlich interessiert. Sie langweilte sich anscheinend bei Hargrasch und er selbst wusste auch nicht wirklich wie er das ändern sollte. Er hatte keinerlei Erfahrung mit kleinen Mädchen und was diese so taten. Also ließ er sie bei Shandra.

Ihr volltrunkenen Idioten - Jetzt gibts was drauf und danach bezahlt mir jemand meinen Met. Mit diesem Satz stürmte Hargrasch in die sich prügelnde Menge und verpasste dem erstbesten eine mit der Faust. Tariq war begeistert von dem Treiben und er stellte sich auf den Tisch von wo aus er den besten Überblick hatte, er hieb sogar einem der Trunkenbolde eine leere Flasche auf den Schädel, als dieser sich seinem Vater von hinten nähern wollte.


Krieger Siziliens
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Harald Olafsson

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      06.09.2010 20:54:47 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Olaf saß an in einer Ecke der Spellunke an einem der Tische und studierte einen Brief, den er an die pästlichen Legaten zu Rom schicken wollte... er hatte beschlossen sich auf heiligem Boden taufen zu lassen und bereitete bereits die Abreise mit einer kleinen Gesandschaft vor.

In der Spellunke wurde es zusehends lauter... aber Olaf störte sich nicht an den Reibereien. Er hatte schon viele mitgemacht, war derzeit jedoch nicht in Prügellaune... die Zeiten hatte er hinter sich gelassen. Seine Blicke lagen auf dem Manuskript, als er ein ihm bekanntes Grunzen vernahm, welches scheinbar gerade zur Türe hereingekommen war... Illugi. Olaf seufzte, legte das Pergament zur Seite und schaute auf. Durch den Nebel konnte er sehen, wie Illugi einen Mann mit einem Knüppel niederschlug und sich dann suchend im Raume umschaute. Etwas entfernt waren der junge Gottfried und der, der sich Wüstenkrieger nannte in einem "Gespräch" vertieft und der Tumult breitete sich langsam im ganzen Saale aus.

Die Spielleute spielten eifrig weiter und unterstrichen die Atmosphäre mit aufpeitschenden Klängen.
Olaf lehnte sich entspannt zurück und betrachtete wie in einer anderen Welt das Geschehen.

Am Nachbartisch saß Hargrasch der gröhlende Heide mit seinem Sohn. Olaf bedauerte den Sohn, solch einen rohen Vater als Oheim zu besitzen, denn der junge war klaren Verstandes wie Olaf feststellen durfte.
Als ein Krug an der Wand neben Hargrasch zerschellte, stürzte dieser sich sogleich in die Menge. Olaf hatte nichts anderes erwartet, war dieser Grobian doch stets zu Reibereien aufgelegt.


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Gottfried

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      07.09.2010 00:27:13 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Nachdem sich Gottfried seiner Widersacher entledigt hatte, schnappte er sich eine auf dem Tisch stehende halb leere Weinflasche trank sie leer und haute sie direkt auf den Kopf von einem dieser sitzenden nicht kämpfenden Feiglinge. Als der Glückliche sich umdrehte, erkannte der junge Söldner Olaf Skaflocson. Er war wohl dabei, irgendwelche Zettel zu sortieren. Auf jeden Fall würde er jetzt keine Zettel mehr studieren. Jetzt würde er kämpfen. Sein Gesicht war voller Blut von der Blatzwunde der nun zerbrochenen Flasche.
Bevor sich Gottfried über das doofe Gesicht Olafs freuen konnte, bekam er schon eine Faust ins Gesicht. Dies konterte er zwar, doch der eine Schlag des Christen hatte gesessen. Er sah Sterne und hatte Probleme sich auf den Beinen zu halten. Bevor Gottfried umfiel, maulte er Olaf noch an: "Du elendes Katholikenschwein..." Danach war für Gottfried die barbarische Schlägerei vorbei. Die wenigen noch stehenden Söldner würden sich nun weiter die Köpfe einhaun, weil sie das eben am besten konnten.


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Akay ibn Ulvbarn al Rami

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      07.09.2010 21:59:29 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Ulven wartete seit Wochen auf Nachrichten seiner Söhne aus dem Osten und seine Geduld neigte sich dem Ende, er setzte den Metkrug noch einmal an und sah ein letztes mal richtung Hafen bevor er sturzbertunken durch die Hintertür in die Taverne stolperte - mitten in den Tumult hinein.

Er zog den Kopf ein, als eine Weinflasche sicheren Kurses in seine Richtung flog, er versuchte auszuweichen aber das Geschoss traf ihn dennoch und setzte sein rechtes Auge Schachmatt.
Wütend fing er an um sich zu schlagen und traf mit seiner Faust auf einen Brustharnisch aus Metall - Olaf sah ihn kurz Fassungslos an und dann verschwand er wieder in der Menge, Ulven brüllte mit schwerer Zunge AUS DEM WEG IHR BASTARDE, und versuchte sich Platz zu verschaffen wobei er lediglich Siegfried am Arm traf und sonst nur mit den Fäusten die Luft umrührte - dann war er mittendrin und bekam von allen Seiten Schläge ab, wobei er die Orientierung endgültig verlor. Er traf noch den einen oder anderen bevor er nur noch Hargrasch mit seinem dämlichen Grinsen vor sich erkannte, ein dumpfer Schlag gegen seinen Brustkorb der ihm die Luft raubte und Ulven konnte nur noch ein Uhhh von sich geben bevor er die Augen verdrehte und sich übergab, danach sank er zusammen wie ein nasser Sack und bekam von den weiteren Geschehnissen nichts mehr mit.


 
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Skade Blodhar

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      08.09.2010 08:31:42 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Nachdem Gorgana versehentlich ihren Gemahl am Kopf getroffen hatte und ihn mit vor Schrecken geweiteten Augen ansah, wurde sie auch schon wieder in das Kampfgetümmel gesogen. Sie bekam etliche Schläge ab, konnte aber nie genau ausmachen, von wem die kamen. Gorgana selbst landete nicht einen Treffer mehr. Gerade als sie sich auf einen Gegner zu konzentrieren versuchte, bekam sie einen Schlag auf den Arm und Argja zog Gorgana aus dem Getümmel. Sie wurde von der Freundin in eine Ecke geschoben und Argja raunte ihr zu: „ Gorgana, denk an dein Ungeborenes. Willst du, dass du es verlierst? Also, du bleibst jetzt genau hier stehen!“ Mit diesen Worten stürzte sich die alte Argja wieder in den Kampf.
Nachdem sich die Reihen der sich Prügelnden immer mehr verdünnt hatten und nur noch ein sizilianischer Raufbold stehen blieb, bekam Gorgana glänzende Augen. Es war Ihr Gemahl, der als Sieger in der Mitte des Raumes stand und er wirkte wie früher, als der große Wikinger auf Gorgana. Sie war mächtig stolz auf ihn, ging auf ihn zu, sah ihn verliebt an und raunte ihrem Gemahl ins Ohr: „Glückwunsch… es wird ein Junge, Olaf. Ich habe es gesehen.“
Durch einen Zwischenruf kehrte Gorgana in die Welt zurück. Jemand rief: „ Hej, ihr alten Rauf- und Saufbolde, wie wäre es denn mit einem Turnier?“
Diese Idee begeisterte die Anwesenden und wurde wenig später auch umgesetzt.

Gorgana blieb nicht lange im Turnier. Sie musste im Duell gegen ihren Gemahl antreten und verlor, wenn auch knapp.
Stattdessen zog sie mit einem Heer nach Palermo, um auf den Lehen der Ritter nach dem Rechten zu sehen und die Lager zu leeren.
Noch auf dieser Reise wurde Gorganas und Olafs Sohn geboren.


 
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Harald Olafsson

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Re:Barbarische Kneipenschlägerei in Sizilien      08.09.2010 16:29:56 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Die Kneipenschlägerei aus Olafs Sicht

Olaf, der sich zurückhalten wollte, saß abseits und beobachtete das Geschehen. Sein Wein war mittlerweile leer und die verrohten Söldner prügelten wie wild auf sich ein. Erste Zähne flogen, es krachte und Inventar ging zu Bruch... vermutlich auch Knochen, aber in dem Getöse war es kaum zu vernehmen...

Mit desinteressiertem Blick suchte Olaf im Getümmel nach bekannten Gesichtern und erhob sich schließlich, um sich einen weiteren Kelch des köstlichen Weines beim Wirt zu ordern, dem es aufgrund der Schlägerei nicht möglich war seinen Thresen zu verlassen. Auf dem Boden lagen erste "Knaben", vornehmlich aus dem Süden, für die die Schlägerei bereits beendet war. Mit Schlachtfeld erprobtem Schritt überquerte Olaf die ruhenden Körper der schmächtigen Gesellen und näherte sich dem Thresen.
Aus dem Getümmel schnellte plötzlich Ulven hervor, der alte Weggefährte noch aus dänischen Schlachten, der Olaf einen mächtigen Schlag in die Rippen verpasste und dabei selbst überrascht dreinblickte, ehe er wieder im Getümmel verschwand.

Grummelnd raunte Olaf dem alten Weggefährten hinterher "So dankt man es einem alten Waffenbruder... Mistkerl... kannst froh sein, dass ich nicht zur Schlägerei aufgelegt bin! Denn Gott der Allmächtige hält nichts von solch frivolem Gezänke!"

Nach wie vor die Fassung behaltend schritt Olaf über die leblosen Körper hinweg zum Thresen. Dort angekommen bestellte er sich einen Kelch des guten Weines und zahlte mit barer Silberunze.

"Schau Dir nur diese verlausten Dreckskerle an..." raunte Olaf dem Wirt über den Thresen zu "...prügeln sich wie die Knaben! Es ist ein Jammer, welch Sitten hier vorherrschen... damals war alles besser... an Sveigir's Hof in Dänemark hätte es soetwas nicht gegeben... er hätte mit harter Hand für Ruhe gesorgt!"

Der Blick schweifte über das "Schlachtfeld". Flaschen flogen und Mobiliar zerbrach unter berstendem Getöse.
Sein Blick erspähte Illugi, der mitten in der Menge wuselte und kräftig mit allen Vieren und seinem Dickkopf am austeilen war. Kopf schüttelnd murmelte Olaf

"Dieser Horde fehlt einfach die Führung... keinerlei Würde... selbst die Anführer stehen mitten im Getümmel und prügeln sich mit den niedersten Bauern... welch ein..."

Den Satz beenden konnte er nicht, denn durch eine heimtückische Attacke mit einer Flasche wurde er förmlich vom Hocker am Thresen gefegt. Einer der jungen heidnischen Heisssporne schien die Gelegenheit für günstig befunden zu haben sich dem mittlerweile frommen Olaf zu entledigen. Aus der Wunde kläffte Blut und Olaf rang nach Fassung... solch hinterhältige und feige Angriffe... nie hätte er es für möglich gehalten soetwas in eigenen Gefilden miterleben zu müssen.
Olaf stieß sich kurz nach hinten ab, bis er mit dem Rücken am Thresen saß. Dann verpasste er dem umgestürzten Hocker einen Tritt, so dass dieser dem Knilch beim Aufprall das Gleichgewicht nahm. Mit einem kräftigen Ruck stand Olaf wieder auf den Beinen. Blut rann aus der klaffenden Wunde über sein Gesicht und der Hass auf diesen kleinen, armseeligen Heiden wuchs in ihm heran. Nur schwerlich hätte er diese Wut verbergen können, doch er versuchte es garnicht. Ohne Waffe, nur mit blanker Faust wie er es gelernt hatte, ging er auf den jungen heidnischen Recken los und donnerte diesem die mächtige Faust zwischen die Augen. Gottfried leistete erbittlichen Widerstand, doch der Wut und Kampferprobtheit Olafs konnte er wenig Gegenwehr zollen und ging schon bald unter den Faustschlägen zu Boden, nicht konnte noch einen Fluch auszustoßen, ehe Olaf ihm die Lichter ausprügelte. Wie in Rage schlug er auf den bewusstlosen Heiden ein, der ihn so hinterhältig attackiert hatte...

Erst ein Schlag vor den Kopf liess ihn wütend herumfahren, und er blickte in das erschreckte Gesicht seiner Gemahlin. Die Zeit schien einen Augenblick lang still zu stehen, als sie von hinten gepackt und wieder ins Getümmel gezogen wurde. Olafs Augen weiteten sich, denn sie trug sein Kind unter der Brust. Er sah, wie einige der Männer nach ihr schlugen und Zorn wallte in ihm auf.

"Ihr elenden Heidensäue! Ist euch nichtmals das ungeborene Leben heilig?!?"

Noch einen Schlag um sicher zu gehen, dass der Heide unter ihm sich nicht mehr bewegte, dann liess Olaf von dem Mann ab und erhob sich mit Hasserfülltem Blick.
Bisher war es nicht sein Kampf gewesen und er hatte vorgehabt sich herauszuhalten, doch die Hunde liessen ihm keine Wahl... es ging um sein ungeborenes Kind und er würde den Heiden eine Lektion erteilen!

Mit vor Zorn glühenden Augen stapfte Olaf auf das Getümmel zu. Schifoso tauchte vor ihm auf und Olaf versetzte ihm ohne lange zu zögern einen Schlag in die Rippen, so dass dieser wieder ins Getümmel zurücktaumelte. Eine Flasche flog dicht an seinem Gesicht vorbei und zerbarst klirrend an einem der hölzernen Pfeiler kurz bevor eine Gestalt in hohem Bogen vor selbigen stürzte und reglos liegen bliebt.

"Und Gott sprach zu seinem ausgewählten Volk: Gehet hinaus und macht Euch jene unterwürfigen Geschöpfe untertan!"

Olaf, laut rufend schlug zu. Donnernd fuhr die Faust in Hargraschs Rippen und ebnete Olafs Weg in das Getümmel. Seine Augen suchten nach seiner Gemahlin in Sorge um das ungeborene Leben.

Biljana tauchte vor ihm auf, doch Olaf beachtete sie nicht. Sie war eine Christin, und eine fromme noch dazu, das wusste Olaf, also liess er sie in Frieden und schritt weiter als Heinrich von Freiburg auftauchte, der Olaf attackierte.

Ein Schlag wie von einem schweren Hammer traf Olaf, als Heinrichs Faust sein Ziel fand. Einen Augenblick verlor Olaf die Orientierung ehe er sich wieder fassen konnte... doch der Weg zu Heinrich war Olaf bereits durch einen anderen Mann versperrt. Hjaldar, Swafnir's Sohn, der Heide. Er wirkte bereits arg angeschlagen und Olaf zögerte nicht lange ihm den Rest zu geben.

"Und der Erzengel Gabriel stieg herab und verbreitete mit flammendem Schwert den Zorn Gottes und rottete aus das elendige Gezücht, welches die Menschheit zu verderben drohte"
Mit einem mächtigen Schlag schickte er ihn in das Reich der Träume und bahnte sich seinen Weg weiter auf Heinrich zu, der in eine Schlägerei verwickelt war, aus der er letztlich als Sieger hervorging.

"Und Gott sprach: Rottet aus jene, die den wahren Weg verlassen haben!"

Ein langer Satz und Olaf war bei Heinrich, dem Christen, der Olaf zuvor attackiert hatte. Mit einem lauten Fluch auf den Lippen glitt Olaf auf einer Blutlache aus und verlor das Gleichgewicht. Noch im Sturz schlug er nach Heinrich und traf dessen Bein, ohne ernsthaften Schaden anrichten zu können. Heinrich trat nach Olaf, doch dieser rollte sich über den Boden zur Seite, sprang auf und gewann wieder Boden unter den Füßen. Mit einem Schlag vor den Kopf erwehrte er sich Schifoso, der versuchte auf ihn einzuschlagen und durch den Schlag zurücktaumelte.
Heinrich tauchte auf, schlug nach Olaf, der parierte und Heinrich einen Schlag in die Rippen versetzte.

Heinrich war ein kampferprobter Recke, das merkte Olaf nun. Denn statt unter dem Schlag nachzugeben konterte dieser und versetzte Olaf einen schmerzenden Schlag auf den linken Oberarm, der Olaf taumeln liess. Dieses Taumeln schien Heinrich jedoch falsch zu deuten und versuchte nachzusetzen, doch Olaf wich aus und verpasste Heinrich einen schweren, schmetternden Schlag an der fehlenden Deckung vorbei auf die Leber, der Heinrich nach Luft schnappen und zu Boden gehen liess.

Nun hielt Olaf kurz inne, suchte spähend das Kampffeld nach seiner Gemahlin ab. Doch er sah sie nicht und sein Herz dröhnte. Jener, der sich Wüstenkrieger nennt, tauchte in Olafs Blickfeld auf und Olaf zögerte nicht lange. Ein dumpfer Schlag traf dessen Kopf und liess ihn taumeln.
Schifoso schien seine Chance gekommen zu sehen und stürmte auf Olaf zu, der jedoch ohne zu zögern von dem Moslem abliess und den heranstürmenden Schifoso mit wütenden Schlägen eindeckte, so dass dieser zurücktaumelte und letzten Endes unter der Wucht eines Schlages von "Wüstenkrieger" reglos zusammensackte.

Nun sah er sich nurnoch Wüstenkrieger gegenüber, dem Mann, von dem er kaum mehr wusste, als dass er Moslem war.

"Ich werde Dich zurück in die Wüste schicken, wo Du hergekommen bist, heidnische Fliege!"

Wild schlagend stürzte sich Olaf auf Wüstenkrieger. Stechender Schmerz durchfuhr seinen Leib, als Wüstenkriegers Faust sich in seine Rippen bohrte. Er vermeinte seine eigenen Rippen knacken zu hören und der Schmerz war furchtbar. Im Taumeln schmetterte Olaf seinen schweren Schädel gegen Wüstenkriegers Haupt und umklammerte den Mann mit eisernem Griff, um einen Augenblick der Ruhe zu erhalten. Wüstenkrieger schien von der wirkungsvollen Kopfnuss benommen zu sein, und so lockerte Olaf den Griff, und schlug mit donnernder Faust auf den Mann ein, der letzten Endes zu Boden ging.

Mit wutverzerrtem Blick schaute sich Olaf um... es standen noch ein paar Männer, die sich jedoch rausgehalten hatten aus der Schlägerei und Olaf fauchte sie beleidigend an "Dreckiges Heidenpack... wer will noch was? Wo sind eure Götzen jetzt, Ihr Götzenanbeter?"

Olaf sah, dass keiner der Umstehenden Lust verspürte in einen Faustkampf verwickelt zu werden, so dass er sich abwandte und nach seiner Gemahlin suchte. Er fand sie in einer Ecke stehend und ein schwerer Stein fiel ihm vom Herzen, dass es ihr gut zu gehen schien...

Und so endete für ihn die wilde Schlägerei, in der er zum ersten Mal in seinem Leben die Macht seines neuen Beschützers verspürte, des mächtigen Christengottes, der von nun an sein neuer Herr war.


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Elizabeth von Igelheim: Vielleicht wirkt das etwas motivierend.
Arvid: ungern, aber gut
Elizabeth von Igelheim: Mach mal.
Arvid: moin, du bist sicher, dass ich dich verhauen soll?
Elizabeth von Igelheim: Morgen allerseits. Ich hänge gerade herum und drücke mich davor, was nützliches zu tun. Hat jemand Lust auf ein GD? Ein GD, dann gehen und was tun.