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Krönungsturnier zu Chasarien 02.12.2011 18:36:17 --- 5 Monate, 3 Wochen her
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Werte Damen und Herren, Freiherrn und Freifraun, Ritter und Knappen,
Das junge chasarische Volk gibt sich die Ehre einzuladen zum Turnier anlässlich der Krönung des neuen Khagan. Lasset den Krieg ruhen und messt Euch auf dem Feld der Ehre im Kamp Einer gegen Einen.
Egal ob Christ, Muselman, Nordmann oder Jude, seid uns willkommem Ihr Herren und Damen vom ganzen Erdenrund. s wird geboten eine vielzahl von Festivitäten. Gaukeley, Musik und Tanz, Speis und Trank. Kommt und lernt neben dem Turnier unser schönes Land im Osten kennen. Das Land, welches die Steppe mit alpinen Bergen, tiefen Wäldern und lieblichem Kulturland vereint.
Alle erfahrenen Ritter (ab 100 EP) werden geladen, am "Krönungsturnier zu Chasarien für Ritter" auf der Burg zu Azgir teilzunehmen. Geboten werden Wettkämpfe imMelee, Duellieren und im Tjosten.
Alle Knappen (bis 100 EP) sind herzlich willkommen, am "Krönungsturnier zu Chasarien für Knappen", nicht weit der Burg auf der Grafschaft Bitik teilzunehmen. Messt Euch im Kampf mit gleichgesinnten Knappen im Massenkampf und im Duell.
Die Turniere werden ausgerufen für den 16. Dezember im Jahre des Herrn 1072.
Es sind Siegprämien von 20 Silberstücken ausgelobt, die Startgebühr beträgt 5 Silberstücke.
Hochachtungsvoll,
Adrian von Duderstadt
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 02.12.2011 19:21:32 --- 5 Monate, 3 Wochen her
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Bitte sendet bei Anmeldung Botschaft an den Reichsmarschall Chasariens, Sir Richard von Luenburg.
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 02.12.2011 20:46:45 --- 5 Monate, 3 Wochen her
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QUOTE: Geehrter Adrian von Duderstadt
Khagan von Chasarien
Ich möchte euch zu eurer Inthronisierung als Khagan Chasariens herzlich beglückwünschen. Leider war es zuerst der Zug nach Jerusalem, jetzt der Krieg mit Susdal, der uns hindert, einander persönlich kennen zu lernen. Dies soll aber nur aufgeschoben sein und ich freue mich schon jetzt auf ein Zusammentreffen, sei es in Chasarien oder in Byzanz.
Leider ist ein Waffenstillstand mit einem Gegner wie dem Susdaler Zaren nicht möglich zu machen. Meine Vorstösse in Richtung Frieden wurden abgelehnt, ja nicht einmal einer Verhandlungsposition für wert befunden worden. Daher sehe ich keine andere Wahl als den Krieg bis zur Erschöpfung weiter zu führen, was leider eine Anreise byzantinischer Ritter zu eurem Turnier ausschließt. Aber auch dies wird sich in friedlicheren Tagen nachholen lassen.
Bis dahin verbleibe ich in Freundschaft mit den besten Wünschen für euch und euer Volk und für eine gelungene Krönungsfeier.
Mit freundlichem Gruß
Ioannes Kantakouzenos
Protosebastos zu Byzanz
Es war wirklich ein Drama, ein menschliches Drama in dem zufällig Füchse eine Rolle spielten. Aber wir sollten nicht alles aus unserer beengten menschlichen Perspektive sehen. In der Welt der Füchse war dies ein Fuchsdrama in dem einige Menschen eine unbedeutende Rolle spielten.
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 02.12.2011 21:17:11 --- 5 Monate, 3 Wochen her
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Noch am Abend nach Erhalt, des Auftrages des Knjazes verfasste Florentina einen kurzen Brief. Am Rande des Schlachtfeldes blieb nicht mehr Zeit, als einige flüchtige Zeilen zu verfassen.
QUOTE: Werter Sir Richard von Luenburg,
ich freue mich im Auftrage meines Knjazes Smoker an dem Krönungsturnier zu Chasarien ,als Vertreter des Volkes der Kiewer Rus, teilnehmen zu dürfen.
In Begleitung meines Mannes Lambert D'Lilliaz freuen uns dem neuen König unsere Aufwartungen machen zu dürfen und werden uns alsbald auf den Weg begeben um rechtzeitig zum Turnier einzutreffen.
Hochachtungsvoll
Florentina D'Lilliaz
Die Vorbereitungen für die Reise wurden so gleich in Auftrag gegeben, war es für sie doch etwas neues, auf einem Turnier, gar so einem besonderen Turnier als Vertretung ihres Volkes aufzutreten.
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 17.12.2011 11:36:50 --- 5 Monate her
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Azgir, 16.12. 1072
Der Tag der Erföffnung der Turniere war gekommen. Am Vorabend waren alle gemeldeten hochedlen Gäste aus Kiew, die Bogytyren Florentina di Angelosanto und Gatte Lambert D'Lilliaz, sowie Blendia zu Zukansk, Khagan Bek aus Petschenegien und alle Ritter Chasariens eingetroffen. Nach einer Begrüßung der hochedlen Gäste und nachdem sie in angemessenen Quartieren untegebracht und ihnen Dienstboten zur Verfügung gestellt wurden, fand am Nachmittag eine Parade der Turnierteilnehmer auf dem Turnierplatz zu Azgir statt. Das Volk bestaunte die Ritter, welche ihre besten Rüstungen aufs sauberte poliert, ihre Wappenröcke und Standarten in den buntesten Farben und den unterschiedlichsten Wappen bestickt, zur Schau trugen. Sogar Adrian, dem der Sinn eher nicht nach Prunk und Zurschaustellung war, tauschte seinen eher schlichten Wappenrock, den er sonst zu tragen pflegte gegen denjenigen in seinen Hausfarben aus.
Die Stimmung war ausgelassen, viel Volk drängte sich zusammen, um das Spektakel zu betrachten, die Verkäufer auf dem das Tunrier begleitenden Jahrmarkt -insbesondere jene, die Speis und Trank feilboten- machten ein hervorragendes Geschäft.
Gegen Abend fand auf der Burg zu Azgir im großen Palas der Eröffnungsball statt. Adrian stand der hohen Tafel mit Caterina, der künftigen Königin, an seiner Seite vor. Es gab Gaukelei, Musik und viel Tanz. Ein Gastmahl wurde gegeben, welches den Vergleich mit den Küchen der Europäischen Königshöfe nicht zu scheuen brauchte. Die Stimmung im Saal war ausgelassen,alleine an der hohen Tafel schien sich bei Adrian und seiner Braut recht rasch die Müdigkeit der Anreise einzustellen, zogen sie sich doch bald schon unter Entschuldigungen zurück.
16.12.1072
Es war der erste Tag des Turniers. Die RItter und Knappen haten sich aufgeteilt um an ihrem jeweiligen Turnieren teilzunehmen. Die Ritter Chasariens, sowie die Gäste aus Kiew nahmen am Turnier zu Szgir teil, während alle Knappen und Blendia zu Zukansk sich nach Bitik zum Knappenturnier begaben.
Alle Teilnehmer hatten sich auf dem Turnierplatz vor der Ehrenloge eingefunden. Alle Turnierwaffen waren auf den Waffenträgern ausgestellt. Sven der Schreckliche, Graf zu Astrachan und Bischof Chasariens sollte nun eigentlich den Platz betreten um einen Gottesdienst zu halten und die ausgebreiteten Waffen zu segnen. Jedoch hatte schon lange niemand mehr den Bischof zu Gesicht bekommen. Georg bot sich an, in seinem Amt als Diakon diese Aufgabe zu übernehmen, doch Adrian winkte verärgert ab. Es wurde schnell ein Priester aus einer der umliegenden Kirchen geholt, de sichtlich unsicher und nervös einen kurzen Gottesdienst abhielt. ANschliessend segnete er die Waffen. Ein schöner Beginn..dachte Adrian verärgert, so präsentiert man sich also der Welt....
Adrian von Duderstadt wandte sich an die versammelte Menge
"Werte Damen und Herren, hochverehrte Gäste aus Kiew, Ritter Chasariens!
Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, Euch alle zum Turnier in Chasarien begrüßen zu dürfen! Wir wollen unsere Kräfte messen, einen Sieger bestimmen, unsere Kampfkunst unter beweis stellen. Vor allem aber wollen wir ein Fest halten, der Anlässe gibt es genug. Wir wollen feiern, dass Chasarien wieder einen rechtmäßigen König und eine ordentliche Regierung hat. Dass jener König eine Braut heimgeführt hat. Dass Chasarien aus dem nichts in ein blühendes Land verwandelt wurde. Mein aufrichtiger unendlich großer Dank geht an alle Chasaren, Altchasaren und Neuchasaren gleichermaßen, sowie alle die unseren Weg unterstützt haben... Keine Angst, ich werde nicht weiter viele Worte verlieren!
So achtet Ihr, die Ihr gegeneinander antretet, stets die Regeln der Ritterlichkeit. Kämpft stets ehrenhaft und aufrichtig. Möge das Turnier beginnen!"
Ein kurzer Trompetenstoß setzte ein, ein Herold trat vor die Herrschaften.
"Hochedle Damen und Herren, Edle Ritter, Freiherrn und Freifraun!
Sodann sollen beginnen die Gänge im Duell. Folgende Paarungen wurden ausgelobt:
Den Eröffnungskampf geben:
Khagan Adrian von Duderstadt
gegen
Rosha Sturmschwinge, Graf zu Atyrau
zu den weiteren Kämpfen treten gegeneinander an, die hochedlen
Dietrich von Wettin, Graf zu Volzskij
gegen
Capu, Graf auf Wolgograd
Sir Heinrich, Graf von Kulagino
gegen
Lancelot von Minas Tirith
Caterina di Angelosanto
gegen
Hofmarschall Georg zu Erkenbrecht
Lambert d`Lilliaz, Bogatyr zu Kiew
gegen
Doxaribelos, Gräfin auf Bitik
Möge der bessere gewinnen! "
Adrian blickte sich verwirrt nach Hofmarschall Georg um. Er wirkte zornig "Hofmarschall! Wo sind die Meldungen von Reichsmarschall Sir Richard, Feldmarschall Gilbert, Bischof Sven und Sir Heinrich? Alleine der mistratene Gotetsdienst.. Habt Ihr die Leute eigentlich überhaupt nicht im Griff?" Georg zu Erkenbrecht konnte nur mit den Schultern zucken "Ich fasse es nicht. gerade die KIanzler und der Bischof....sie müssten eigentlich als Beispiel für die Ritter und Knappen voran gehen. Das wird noch ein Nachspiel haben. Meine Anweisungen waren doch klar und deutlich!" Die letzten Worte flüsterte er, um die heitere Stimmung ringsum nicht zu stören "Und ist Euch aufgefallen, dass diese Florentina, die Schwester meiner Braut sich nicht zum Turnier gemeldet hat?"
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Letzte Änderung: 2011/12/17 11:44 von Adrian von Duderstadt.
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 17.12.2011 12:25:32 --- 5 Monate her
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Das Zurschaustellung von Spiegelnden Rüstungen lag den Geflügelten fern. Sie waren zwar gereinigt worden, doch die Monatelange Anreise hatte ihre Spuren hinterlassen, sowohl an Mensch als auch am Material.
So ausgelassen die Stimmung auch sein mochte, konnte sie die miese Laune des Franzosen nicht erhellen, so war es auch nicht verwunderlich das er sowohl der Zurschaustellung der Ritter als auch dem Abendlichen Eröffnungsball fern blieb. Letzeres aus einem bestimmten Grunde. Er wollte der jetzigen Königin und Verräterin an ihrem eigenen Glauben und Volke nicht begegnen. So blieb nicht nur er fern sondern auch die komplette Schwinge.
Man traf sich lieber bei den Turnierzelten um ein wenig zu an dem Feuer zu sitzen und über das weitere Vorgehen in ihrer neuen Heimat zu philosophieren. Dann gingen alle beizeiten Schlafen um am nächsten Tag den nächsten Fopa mitzuerleben. Aus reiner Etikette und Höflichkeit war er dabei als die Waffen gesegnet wurden und die lauschte der Rede des Regenten. Seine Schwingen welche im Wind surrten, waren wieder gerichtet worden und auch die Rüstung vom Staub und Dreck der Reise befreit, doch seine Miene verfinsterte sich, als der König seine Braut erwähnte und verfinsterte sich noch mehr als man ihn nicht mit vollen Titel vorstellte. Ohne eine Verbeugung zu vollziehen oder gar anzudeuten drehte er sich um und verließ den Platz vor der Ehrenloge als erster und ohne Abzuwarten ob noch was kommt. Er hatte schon jetzt nie Nase gestrichen voll und ging zügig zum Turnierzelt wo er sich kaum beruhigen konnte.
"Ich bin froh wenn alles hier erledigt ist und wir wieder verschwinden können." zischte er einen seiner Hauptleute an und legte die Schwingen wieder ab "Mach alle schon mal fertig zur Abreise, sollte ich heute ausscheiden was ich annehme ,dann verlassen wir den Ort wieder und zwar sofort und ohne Umschweife" grummelt er den Mann an welcher nickte und draußen bescheid gab, wo man sofort damit begann die Sachen wieder zusammen zupacken und alles für eine baldige Abreise vorzubereiten.
Währenddessen überlegte Lambert ob er überhaupt ernsthaft kämpfen sollte oder einfach nur ohne Rüstung da zu erscheinen und sich halbherzig zur Wehr zu setzen......
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 17.12.2011 16:50:33 --- 5 Monate her
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Wie es schien ging der ganze Tanz von neuem los, nun auf dem Turnier oder vielmehr am Vorabend des Turniers. Kaum war man zurück in Azgir gewesen waren es schon die höfischen Pflichten die Caterina eingeholt hatte, und so war man erst jubelnd vom Volk empfangen worden und nun auf einem der Bälle zugegen welche zu ehren des Turniers gegeben wurden. Und wie kaum anders erwartet war es eine doch recht steife Veranstaltung, nicht so wie die Feste auf dem Lehen ihres Gatten in Astranach sondern eben nach den hohen Regeln der Edelleute auch wenn Caterina selbige durchaus beherrschte so waren diese ihr ein Graus. Sie hätte viel lieber ausgelassen gefeiert und vor allem etwas andere Kleider getragen denn diese eng geschnürten und prunkvollen Kleider waren einfach unangenehm. So wundervoll diese aussahen und ihre ohnehin recht ansehnliche Erscheinung noch unterstrichen so waren diese Stoffe ebenso schwer und unangenehm auf der Haut und die enge feste Schnürung nahm ihr manchesmal den Bewegungsfreiraum. Doch hatte Sie gewusst worauf Sie sich einlässt als Sie Adrian´s Antrag annahm und so waren es eben jene Stunden die es nun galt durch zu halten. Immer wieder striff der Blick durch den Raum, immer wieder traten hohe Herrschaften heran um das Paar zu beglückwünschen und zu begrüssen und so war Caterina recht froh, dass selbst ihr Gatte alsbald den Rückzug bevorzugte um der Müdigkeit nach zu geben die sich eingeschlichen hatte nach der doch recht langen Reise und man sich unter Entschuldigungen für den Abend zurück zog.
Am nächsten Tag stand die offizielle Eröffnung des Turniers auf dem Plan und wie es das Protokoll verlangte war Caterina an der Seite ihres Gatten zugegen und lauschte den Worten welche verkündet wurden schweigend. So einiges schien ausserhalb der geregelten Bahnen zu laufen, so fanden sich weder die Kanzler noch der Bischof auf dem Turnierplatz ein, doch kümmerte es die junge Florentinerin eher wenig denn der Gottestdienst fand auch ohne diesen statt, wenn auch reichlich improvisiert. Wieder waren es ihre eigenen Gedanken zu dieser Sache, und es warf nicht gerade das beste Licht auf die Vertreter des Volkes, dennoch war es nicht an ihr dies zu bemägeln. Braune Augen striffen über den Turnierplatz und erhaschten ein ihr wohl bekanntes Gesicht als auch schon der Name dazu erklang und kurz biss Sie sich auf die Unterlippe und winkte einen der Pagen heran, flüsterte diesem etwas ins Ohr welcher sich sogleich zu dem Herold begab und ihm das gesagte weitergab. Caterina lächelte einstweilen zu ihrem Gatten, ein recht unschuldiges Lächeln doch war es wohl gerade an ihr die Situation noch wenigstens einigermassen zu retten denn Sie kannte den Gast aus Kiew nur zu gut. Der Herold verkündete gerade die Duellpaare des Tages als der Page ihn erreichte und verbesserte sich sogleich. „Desweiteren treten gegeneinander an Lambert d'Lilliaz, Bogatyr zu Kiew, Schwingenfürst der Geflügelten gegen Doxaribelos, Gräfin auf Bitik “ erschallte die Stimme des Herolds über den Platz, denn auch wenn eine wahrlich dem Wetter angepasste Stimmung zwischen ihr und dem ehemals getreuen Freund herrschte, so sollte dieser ebenso die Höflichkeit des vollen Titels zuteil werden. Adrian schien noch eine Menge lernen zu müssen oder galt die Schuld nun tatsächlich dem gerade vorherrschenden Chaos, dass sich die Kuriere nicht ordentlich erkundigt hatten, oder diese Information irgendwo unterging. Genau wusste es wohl keiner und doch brachte es verwirrung mit sich auch wenn Sie sich diese nicht anmerken liess.
Nachdem nun der förmliche Teil hinter einen gebracht war, begab sich Caterina in das Zelt welches für Sie und ihren Gatten aufgeschlagen war um sich für den Kampf bereit zu machen. Die Rüstung wurde angelegt, eine einfache Lederrüstung aber robust genug um so einigen Schlägen Parade bieten zu können. Jede der Schnallen wurde festgezurrt so dass der Brustharnisch perfekt sass und sich an ihren Körper schmiegte, darüber der Wappenrock welcher nunmehr die Farben Chasariens und das Wappen des Königshofes trug und dazu die restlichen Rüstungsteile welche gekonnt festgezurrt wurden von Caterina. Man merkte durchaus, dass Sie dies nicht zum erstenmal machte denn jeder Handgriff sass und hätte wohl mit geschlossenen Augen ausgeführt werden können. Zu guter letzt griff die junge Florentinerin nach dem Speer und dem Schild eh Sie sich zum Turnierplatz begab. Im vobeigehen strich Sie ihrem Gatten zärtlich über die Wange. "Wir sehen uns später mein Herz, drück mir die Daumen, dass ich nicht völlig versage auf dem Turnier" flüsterte Sie ihm noch zu eh Sie ihren Weg fortsetzte.
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 17.12.2011 19:11:24 --- 5 Monate her
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Georg bebte im Inneren vor Zorn. Als wären die hohen Herren ihm gegenüber in Verantwortung verpflichtet, dachte er. So weit es ihm möglich war, versuchte er seine wahren Gefühle zu verbergen und war demnach auch etwas milder gestimmt, als er den Edlen Sir Heinrich auf dem Plane Aufstellung beziehen sah. Zumindest er hatte es also noch rechtzeitig geschafft.
So blieb ihm auch nicht verborgen, welche Beleidigung durch den Ritter Lambert d`Lilliaz dem hohen Haus Chasariens und den anwesenden Rittern und Edlen zu Teil wurde, als jener sich ohne Gruß und Ehrenbezeugung, wie es üblich gewesen wäre, vom Plane entfernte. Georg stöhnte. Was wird dieser Tag noch an Erniedrigungen mit sich bringen? Oh Herr, was habe ich getan, dass Du mich derart strafst? Schon am Vorabend hatte der Abgesandte der Kiewer Rus für einen Affront gesorgt, als er und die seinen ohne Begründung dem Festball fern blieben.
Bis zum Beginn des Turniers war noch etwas Zeit, so orderte der Hofmarschall, statt sich angemessen auf die vor ihm liegenden Prüfungen vorzubereiten, nach dem Obersten der Wache und den Minesterialen der Innenkanzlei. Kaum waren sie anwesend, donnerte er los: Wo, in drei Teufels Namen, befinden sich die Herren Kanzler und seine Exzellenz Bischof Sven? Und was ist mit der Schwester der Königin? Wieso lieget uns keine Anmeldung zum Turniere vor? Zumindest in letzterem Fall schien sich eine Erklärung abzuzeichnen. Die hohe Dame ward offenbar in freudiger Erwartung, so dass es schien, der Medicus hätte ihr dringlich nahe gelegt, von einer Teilnahme abzusehen. Nun gut, übermittelt meine Glückwünsche und Anteilnahme. Der Kanzler schien sich wieder beruhigt zu haben. Unter diesen Bedingungen den weiten Weg in unser Reich zu unternehmen, ist wahrlich ein beachtliches Unterfangen, das unseren höchsten Respekt verdient. Doch was die hohen Herren angeht, Georg geriet erneut in Rage, so sind sie aufzufinden und haben sich darauf auf Befehl des Königs unverzüglich in einem Heer einzufinden!
Das Erschallen der Trompeten erinnerte den Ritter, dass er sich zum Turnier einzufinden hatte. Eiligst legten die Knechte letzte Hand an seiner Rüstung an, bevor er sich hinaus zu seinem Ross begab.
Si deus pro nobis, quis contra nos? Georg zu Erkenbrecht Bischof zu Azgir Khagan Bek Chasariens
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Re:Krönungsturnier zu Chasarien 17.12.2011 23:34:13 --- 5 Monate her
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Aufregend war die Anreise, sie versuchte mit Engelszungen ihren Gatten zu beruhigen, doch schien sich dieser nicht beruhigen zu wollen. Florentina freute sich gar, ihre Schwester nach so langer Zeit wieder zu sehen.
Wochenlang waren sie von Kiew nach Chasarien gereist, und es schien einmal mehr so zu sein, dass sie die Reise nicht gut vertrug. Übelkeit hatte sie immer wieder heimgesucht und so war es kaum verwunderlich, das ihr Gatte sie erneut zum Medikus schickte. Wusste Florentina, das Lambert kein Auge zutat solange er nicht wusste, das mit seiner Frau alles in bester Ordnung war.
So war ihr erster Weg in Chasarien, nachdem sie alles geordnet hatten der zum Medikus.
Ihren Mann sah sie in der Zeit nicht und sie hoffte, das er seinen Groll gegen ihre Schwester würde kontrollieren können. Die Zeit war knapp an jenem Morgen, das wusste sie wollte sie sich noch zum Turnier einschreiben.
So wartete sie ungeduldig im Zimmer auf den Medikus. Sie genoss die Gastfreundlichkeit hier, hatte sie in diesem Punkte doch auch schon ganz andere Erfahrungen machen dürfen.
Ein knarren an der Tür kündigte den Gelehrten an, welcher sogleich damit begann allerlei Untersuchungen anzustellen. Florentina mochte derlei Prozeduren nur ungern über sich ergehen lassen, doch wusste sie das Lambert niemals würde Ruhe geben.
Es dauerte eine Weile bis der Medikus ihr erklärte, das sie ein weiteres Kind unter ihrem Herzen trug, noch etwas ungläubig nickte sie und rief einen Pagen herbei.
"Bitte, teilt dem Kanzler meine Unpässlichkeit mit, sagt ihm das der Medikus mir abgeraten hat, am Turnier teilzunehmen, ich soll das Kind unter meinem Herzen nicht gefährden..."
Völlig überrascht von dem was der Medikus ihr offenbarte, musste sie nun alles neu sortieren, war doch alles anders geplant.
In ihren Ohren hörte sie Smoker schon tönen: "Jedes Mal, wenn du vor einen König trittst bist du schwanger...", sie konnte es sich bildlich vorstellen.
Sie sandte gleich auch noch einen Boten zum Khagan selbst, wollte sie ihn nicht verärgern und noch darüber hinaus, galt es den Auftrag Smokers zu erfüllen.
So bereitete sie sich in ihrem Zimmer vor, vor den König der Chasaren zu treten, auch die kleine Vittoria wurde herausgeputzt, hoffte sie es würde Caterina freuen ihre Nichte zu sehen, die große Ähnlichkeit mit ihrer eigenen Mutter hatte.
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