Ritterheere-Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom (1 Leser) (1) Gast
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 1
THEMA: Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom
 
Sahid von Greifenfels

Vatikan
Beiträge: 3364
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      10.03.2010 22:15:36 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Ein tiefes Grollen durchfuhr das schwere Holz, als das vatikanische Flaggschiff steuerbord am Pier festmachte. Schon seid einiger Zeit hatte Kardinal von Greifenfels an dessen Reling gestanden und seinen Blick auf die strahlenden Türme und Mauern der ewigen Stadt gerichtet, die im Abendrot bei gutem Wind schnell näher gekommen war. Nun legten immer mehr der wichtigsten Schiffe des Vatikans in Roms Hafen an, während ein anderer Teil der versammelten Flotte dazu genötigt war vor der Bucht zu ankern. Schwere Planken wurden geschoben und feste Taue gen Festland gespannt.

Während die Matrosen noch letzte Segel und Fahnen versorgten, formierten sich bereits wieder die verschifften Soldaten für ihren Einzug, ihre wie meist so rühmliche Wiederkehr nach Rom. Seid der Sichtung der in einen rötlichen Schimmer getauchten weiß-gelben Segel, waren die Menschen Roms auf die Straßen geströmt und erwarteten jubelnd, winkend und vor Ehrfurcht ob der Armada ihres Landes staunend, die Ankunft ihres Königs, ihres geistlichen Führers; Papst Innozenz III.

Donnernd ritt Daranion auf seinem stattlichen Ross über die Planke des Flaggschiffes, ehe er sich neben seinen einzigen Vorgesetzen gesellte und mit klarer Stimme den Aufbruch der Heere zum Einzug in die Stadt befahl. Umringt von berittenen Schweizergardisten ritt zunächst Innozenz III. durch die Tore des Zentrums seiner Heimat. Die weiße Rüstung des Heiligen Vaters strahlte im reflektierenden Licht der hellen Gassen und wurde begleitet von dem tiefen Rot der Kardinalsumhänge, die ihm mit Justus dem Gerechten, Marcus Germanicus und Daranion von Greifenfels hoch zu Ross folgten. Ihnen angeschlossen waren die höchsten Heerführer des Landes, seine Exzellenz Vincent Vom Kiez, Hochmeister der Deutschritter und seine Exzellenz Wulfgard von Diepholtz, Sennemarschall des Antoniusordens.

Während sich ein Blütenregen von den ersten Häusern der heiligen Stadt auf die ersten Einziehenden niederlegte und der Jubel ob der Heimkehr ihre Herzen erfüllte betraten auch die Offiziere zu Ross und ihnen folgend die Fußtruppen der Schweizergarde, begleitet von ihrer hoch erhobenen Standarte, die gefüllten Straßen.
Hinter ihnen marschierte das gediegene Schwarz-Weiß, welches die stolzen Erscheinungen der Deutschritter kleidete und die in gleicher Formation das Ordenskreuz in die heilige Stadt trugen.
Ein wenig bunter schlossen sich die Streiter des jungen Antoniusordens als Letzte diesem Tross an, hatten sie sich wohl bisher noch nicht für eine gewisse einheitliche Ordenstracht entschieden. Gleichsam wie die anderen ehrbaren Ritter des Vatikans wurden sie dennoch gebührend gefeiert und auch der Blütenregen wagte es nicht bis zum gar letzten Mann zu versiegen.

Von Greifenfels, dessen prunkvolle Rüstung des obersten vatikanischen Heerführers wie so oft durch den roten Wappenrock mit weißem Greif, jenes Getier seines Heimatwappens, begleitet wurde, lehnte sich den Bruchteil eines Momentes ein Stück auf seinem Pferd zurück und genoss mit geschlossenen Augen zum Himmel den Empfang.
Ein weiteres Mal war er ohne Makel und ohne Ausnahme siegreich in die heilige Stadt zurückgekehrt. Ein kurzes Lippenbekenntnis dankte Gott für seine allgegenwärtige Begleitung seiner Person. Dann sah er kurz zurück zu seinen Heerführern, nochmals zu seiner Heiligkeit; er lächelte, ehe er das Winken seines Volkes zu seinen Seiten zufrieden erwiderte.


Caporalmaggiore der vatikanischen Armee
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Coraline Marichand

Freie
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      10.03.2010 23:51:00 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
So hatte sich Coraline ihre Rückkehr nach Rom sicher nie vorgestellt. Sie hatte von einem gemeinsamen Ritt geträumt, im Dunkel der Nacht, verborgen und gleichsam einfach. Schließlich war sie Jemand, der auch damals bei ihrem Weggang mehr oder unauffällig verschwunden war. Viele Jahre waren seitdem vergangen, so viel war geschehen und erlebt worden und am Wenigsten hatte sie gerechnet gemeinsam mit dem Heerzug des Vatikans diesen Weg zu beschreiten.

Beeindruckt wanderte ihr Blick immer wieder nach vorne zu den Anführern des Trosses, dort wo der Papst, Daranion und schlussendlich natürlich auch Marcus voranritten, gemeinsam mit den höheren Rittern des Vatikans, wechselte ab und an nach links oder rechts, um sich selbst zu überzeugen, dass dies kein Traum war, dem sie erlag. Das Volk feierte seine Streiter, seinen Anführer und letzten Endes somit auch sich selbst. Und sie hatten Recht dies zu tun. Mit jedem Schritt, den ihre Stute zurücklegte und dem sie ihrem ganz eigenen Traum aus Jugendtagen entgegen kam, schien auch die junge Frau aufgeregter denn je.

So viel würde sich noch verändern, ein vager Blick nach hinten, sich vergewissernd, dass es ihrem jüngsten Sohn gut ging, der, der dank des doch recht gütigen Einschreitens Innozenz‘ seit wenigen Monaten auf dieser Welt weilte und als Marcus‘ Sohn sein zukünftiges Leben beschreiten sollte. Doch die vergangenen Monate in Avignon waren bereits lange schon Geschichte, kaum dass man sie aufgefordert hatte, sich dem Heer erneut wieder anzuschließen. Kein leichtes Unterfangen, aber Gottes Prüfungen und Wege waren für sie nie in Frage gestellt worden. Alles hatte seit je her seinen Sinn gehabt. Und dass sie nun auf diesem, offiziellen Wege als Teil des Vatikans zurück in die ewige Stadt getragen wurde, würde auch seinen Sinn haben. Sie war zurück im Schoße der Kirche, ihrer Familie, und natürlich nun fortan auch ihrer ganz privaten und persönlichen Familie.

Stolz kehrte ihr Blick wieder nach vorn, sanft klopfte ihre Rechte über die Mähne ihres Pferdes, das sie inzwischen sehr zu schätzen gelernt hatte. Wie so vieles. Ein Lächeln bahnte sich einen Weg auf ihre Züge, umrahmt von den hellblonden, inzwischen zu einem einfachen Zopf geflochtenen Haaren, von dem einzelne Strähnen immer wieder heraus fielen. Straff die Haltung ihres Körpers, der inzwischen wieder einigermaßen in Form, unter der Rekrutenuniform verborgen war, die inzwischen zu ihrem Leben gehörte wie Marcus, ihr gemeinsamer Sohn und die Liebe zu Gott selbst.

Vergessen war in diesem Augenblick jener Tag, der sie von genau eben jenem Ort fortgezogen hatte, und auf vielen Umwegen wieder zurück geführt hatte. Erleichterung, die sie immer wieder durchfloss, endlich wieder angekommen zu sein.

Zuhause…
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Lady Melody

Freie
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      11.03.2010 00:30:45 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Verflucht sei der Krieg in Iberien. Sie war der Ritterschaft beigetreten, um gegen Cordoba, den Erzfeind und ungläubigen in Afrika zu kämpfen. Und was war nun? Piraten und Räuber müssen sie jagen, fast wie eine Straflegion. Unwisssentlich fühlte sie sich an Hannibal erinnert. Nur hatte Hannibal mehr Truppen... aber dafür nicht diese verfluchte Burg. Ein gigantisches Machtzentrum, eine Festungsanlage, die mit einer Handvoll alten Männern gegen ganz Europa verteidigt werden konnte. Und genau diese alten Männer hatte sie auf den Zinnen gesehen, einst stolze Christen, der sizilianische Adel, welcher in der Heimat wache schoben, beraubt von der Macht über ihr eigenes Land und ihres eigenen Glaubens. Innerlich schämte sie sich ihres sizilianischen Erbes.

Und dann die Schlachten. Die Horde griff an und lies nur Bauern zurück. Ein paar Dissidenten wurden niedergemacht, das war für eine Kriegerschar beschämend. Kaum näherte sich die Streitkraft des Vatikans, verschwanden sie hinter sizilianischen Mauern, sich selber verspottend ihrer Feigheit. Und damit es nicht genug war, zerbarst ihr Speer im Bauch eines gallurischen Bauers. Ihrer Reparaturversuche zum Trotz war er als Waffe nicht mehr brauchbar. Trotzdem sie ihn Stolz in den Farben der Deutschritter. Ein Seemann machte sich nur kurz darüber lustig, bevor sie ihn in das Meer beförderte. Sie hatte den Kampf mit den Fäusten noch nicht verlernt...

In der Formation ihrer Kampfkameraden trat sie aus dem Schlachtschiff, um emotionslos den Blumenregen über sich ergehen zu lassen. Sie fühlte sich nicht wie eine Siegerin... gewiss nicht. Gerade mit einem Krieger wie Doranion an der Spitze. Sie hatte seine Anwesenheit gemieden, nicht weil er unfreundlich war. Er war es, aber daran war sie gewohnt. Sie wusste nicht genau, was sie an ihm so aufregte....

Eine Straßenecke weiter stahl sie sich aus der Formation, verschwand durch eine Gasse an jubelnden Menschen vorbei, sie lief und lief, bis kein Jubel mehr ertönte. Den Wappenrock ihres Regimentes wurde in dem Unterschlupf, den sie in Rom bewohnte, kurzzeitig eingelagert. Anscheinend gab es etwas Zeit für eine Ruhepause in Rom, da musste eine neue Waffe her.... aber diesmal etwas besseres.... ein besserer Speer. Hatten die Makedonier nicht einen sehr guten Speer? Sie würde gleich einen Brief aufsetzen, an den König des Nachtbarlandes. Und ein Boot war zu mieten für die lange Überfahrt. Nur wo hatte sie von der Speerkunst der Makedonier gehört....


Sie fluchte laut, als sie sich erinnerte, wer ihn erwähnte.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Rahel di Lauro

Freie
Beiträge: 0
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen
Geburtstag:

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      11.03.2010 00:36:54 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Rahel , beeil dich. Der heilige Vater ist zurückgekehrt, willst du dir das etwa entgehen lassen?

Domeniko, einer der Kommilitonen, der gemeinsam mit Rahel am Morgen die ewige Stadt betreten und nun die gleiche Unterkunft, wie sie bezogen hatte, stand voll zitternder Ungeduld im Türrahmen, während die junge Italienerin sorgsam ihre wenigen Habseligkeiten in den Schränken verstaute. Auch die vom Zeugwart erhaltene Uniform einer Rekrutin der Schweizergarde fand ihren Platz in einem der Mobiliare. Sie anzuziehen hatte Rahel nicht gewagt, nicht bevor es ihr ausdrücklich erlaubt wurde und sie nicht Gefahr lief, ihre Kompetenzen zu überschreiten.
Als Domeniko, dem sie sich am Morgen nur knapp vorgestellt hatte, unangekündigt ihr Refugium betrat, war sie kurz davor in unwirsch wieder hinaus zu komplementieren, doch seine Worte hallten aufgeregt in ihrem Kopf wieder.

Der heilige Vater...

fassungslos und ergriffen von der gleichen unsteten Unruhe, die auch ihren Kommilitonen erfasst hatte und unbedacht der Gegenstände, die noch darauf warteten verstaut zu werden, erhob sich die junge Frau und folgte Domeniko aus dem Gasthaus, das vorübergehend ihr Domizil sein würde, hinaus auf die Straßen.

Augenblicklich wurde sie davon getragen, von den Massen, die sich in den Gassen versammelt hatten, wurde angesteckt von dem freudigen Lachen, das sich über die Firste der Stadt empor hob und von jeder Ecke Roms erwidert zu werden schien. Im Fackelzug der Jubilierenden eingereiht, ließ sich die junge Italienerin treiben, die dunklen Augen nicht so schnell bewegen könnend, wie sie es gern getan hätte, um alles zu erfassen, was um sie herum geschah. Den heiligen Vater direkt am ersten Abend in Rom zu sehen, war mehr als sie für sich hatte erhoffen können, auch wenn sie ihn wohl nur von Weitem würde erblicken dürfen.

Immer wieder hüpfte sie in die Höhe, um über die Köpfe der Masse hinweg sehen zu können, denn noch kannte sie weder Straßennamen, noch Wege, die für ihren Marsch von Wichtigkeit sein würden. Einzig, dass der Strom zum Hafen führte, konnte sie ohne große Probleme feststellen, den Rückweg zum Gasthaus jedoch würde sie schon jetzt nicht mehr finden. Doch was war dies für ein geringes Opfer im Vergleich dazu, sich bereits als Teil der ewigen Stadt zu fühlen und als solcher dem Papst selbst zujubeln zu können.

Als sie merkte, dass sie auch Domeniko längst aus den Augen verloren hatte, gab sie es auf sich strecken und recken zu wollen, um einen besseren Überblick zu erhalten, sondern machte sich im Gegensatz ganz klein, um durch einzelne Lücken des Pulkes schlüpfen zu können.
Nicht ohne Gerangel und einige blaue Flecken, schaffte sie es schlussendlich, einen Platz an vorderster Front zu erringen, nur um schmerzlich festzustellen, dass der Papst diesen Teil der Straße bereits passiert hatte. Lange jedoch hielt die Gram darüber nicht an, als das Hufgeklapper der Schweizergarde ihre Aufmerksamkeit weckte. Sie hatte nicht erwartet, dass dieser Anblick sie so hinfort zu reißen vermochte. Doch die Männer und Frauen zu blicken, denen sie dereinst angehören würde, war mehr als ihr junges Herz zu ertragen schien. Ungestüm pochte es gegen ihre Brust, als wolle es jeden Moment daraus hervorbrechen und dann legte sich ihr Blick auf den Anführer der stolzen Recken. Seine prunkvolle Rüstung und das Wappen auf seiner Brust wiesen ihn schnell als denjenigen aus, den sie vermeint hatte, erkannt zu haben.
Dennoch wand sie sich an einen Mann zu ihrer Rechten, um in respektvollen Ton zu fragen, wen sie vor sich sah. Die Antwort kam prompt, wenn auch mit Ungläubigkeit, dass sie nicht zu wissen schien wer Daranion von Greifenfels war.

Seine Züge waren härter, sein Eindruck imposanter, seine Gestalt jedoch jünger, als sie ihn sich nach den Briefen, die er ihr hatte zukommen lassen, vorgestellt hatte. Ehrfurcht nahm von Rahel Besitz und sie senkte den Kopf, auch wenn sie sicher sein konnte, dass er sie nicht erkennen würde, hatten sie einander doch nie zuvor gesehen. Dennoch traute sie sich nicht aufzublicken, zu dem Mann, der alles verkörperte, was sie einst zu sein wünschte und ihr wurde schlagartig klar, dass ein langer, steiniger Weg vor ihr lag.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Matteo della Torre

Sizilien
Beiträge: 1556
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      13.03.2010 20:49:14 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Matteo rieb sich die die Beulen, die sein erster Trainingskampf vor wenigen Tagen hinterlassen hatte, so schwierig hatte er sich das kämpfen nicht vorgestellt, er hatte wirklich noch eine Menge zu lernen. Während er des Abends in seiner spärlich eingerichteten Kammer in der Unterkunft in Campania sass entschwanden seine Gedanken.

Rom die ewige Stadt, der Papst musste inzwischen von den Kämpfen in Sardinien zurück gekehrt sein, gern wäre er dabei gewesen als die Schiffe in den Hafen einliefen und die Rückkehr der erfolgreichen Kämpfer Gottes gefeiert wurde. Es war erst wenige Woche her da er sich zum Dienste in den Streitkräften des Papstes gemeldet hatte, zu groß schienen die Gefahren die Rom bedrohten. Araber, Nordmänner und Räuber tummelten sich im Mittelmeer, deswegen hatte er den sicher Sitz seiner Familien verlassen. Denn in Zeiten wie diesen wurde jede Hand gebraucht und er würde für die Schwachen einstehen und die Ungläubigen das Fürchten lehren. So stellte er sich vor wie er selbst eines Tages durch die prachtvollen Straßen Roms reiten würde und die Frauen, Männer und Kinder in den Straßen auch ihm zujubeln würden.

Kein Zweifel sein Entschluss stand fest er würde sich der Schweizer Garde anschließen! Rom sollte nicht länger ein gläzender Traum bleiben und schließlich würde er auch sie dort treffen können. Matteo zog einen Brief zwischen seinen Sachen hervor ließ in aber gleich wieder verschwinden. Nein jetzt war keine Zeit weiter in Gedanken zu schwelgen er musste nach Rom koste es was es wolle, dort würde sich sein Schicksal erfüllen. Er sprang auf und verließ sein Zimmer, vergessen waren Beulen und Träumereien.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gabriel von Bevertal

Vatikan
Beiträge: 1932
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      13.03.2010 23:07:54 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Inmitten der Schweizergarde genoß auch Innozenz den triumphalen Einzug in seinen, wie er es empfand, goldenen Käfig. Die jubelnden Massen erinnerten ihn mal um mal daran, wofür er den tapferen Rittern ihre Heldentaten aufbürdete. Als sein Blick, die Menge grüssend, auf Daranion fiel, wie dieser sichtlich die Lobesrufe auf seine Werke im Glanze seiner makellosen Siege genoß.
Mit einem Schmunzeln murmelte der Pontifex für seinen Kriegskanzler jedoch verständlich vor sich hin.

„Memento moriendum esse!“
„Memento te hominem esse!“
„Respice post te, hominem te esse memento!“


Innozenz konnte sich ein Lachen nicht verkneifen als dieser sich zu ihm umwendete, breitete die Arme aus, schaute gen Himmel und sprach deutlicher.

"Alme sol, possis nihil urbe roma visere maius."

Um danach wieder der Menge zu grüßen bis sie den vatikanischen Palast erreichten.


youtube.com/watch?v=YFMla4TLU-A&feature=related
 
Letzte Änderung: 2010/03/13 23:10 von Gabriel von Bevertal.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Sahid von Greifenfels

Vatikan
Beiträge: 3364
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      14.03.2010 14:02:48 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Daranion fiel in das Lachen des Papstes ein, als er diese Worte von eben jenem Mann vernahm, der hoch zu Ross in einer ausschweifenden Geste die Arme ausbreitete, während seine weiße und prunkvolle Rüstung in der Abendsonne glänzte.

Seine Heiligkeit hatte wohl zu seinen Zeiten in Rom einiges an Zeit gehabt, wenn er sich nun schon der Dichtkunst hingegeben hatte. Dennoch kam Daranion eine Erwiederung des gleichen Dichters in den Sinn.

"Misce stultitiam consiliis brevemulce est desipere in loco."

Das folgende Grinsen aus seinem Gesicht zu verbannen vermochte er gar bis zum Ende des Einzuges nicht.


Caporalmaggiore der vatikanischen Armee
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.


Forum
Hilfe
Tutorials
Impressum
AGB
Partner
Anmeldung: 25117
Aktive:         1647
Online:         195
Gasthaus
Tamira: da können die froh sein das ich so ruhig und unscheinbar bin..
Caterina di Angelosanto: Joa die kamen mit mir nicht klar, ich war denen zu streitlustig
Tamira: na die berber doch auch cat
Will Travis: hiho Andre
Caterina di Angelosanto: adrian Duelllllll nicht vergessen
Caterina di Angelosanto: hey andre