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Auf dem Rücken der Midgardschlange (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Auf dem Rücken der Midgardschlange
 
Silje Livström

Schweden
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Auf dem Rücken der Midgardschlange      18.06.2010 09:49:00 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Eine seltsame Geschäftigkeit störte diese Nacht den Schlaf der Vögel. Verstört hoben sie die Schnäbel aus dem Gefieder und wagte ein erstes sanftes Piepen als die Schritte schwerer Stiefel auf den Holzplanken dröhnten und unter dem letzen Funkeln der Sterne Pferde unruhig schnaubten. Eisen schlug auf Eisen, knappe Befehle aus Männerkehlen weckten nun auch die Jungvögel. Verschlafen und verdutzt schüttelten sie ihr Gefieder, kurz bevor die Äste unter ihren Nestern erbebten als die Reiter die Stadt verliessen und dem Hafen zustrebten.
Tief und schwer beladen lagen die Drachenboote im Wasser. Ihr Rand senkte sich nun noch weiter der Oberfläche des herrlichen, ruhig bewegten Meeres zu, als die Pferde auf die Schiffe geführt wurden. Gut geschulte, gehorsame Streitrösser aus dem Dänenland, stoische Steppenpferdchen aus den weiten Ebenen des Nordens und nervöse Gäule, die die Ohren anlegten und mit den Augen rollten, als der Boden unter ihnen nachgab.

Schon hellte sich die Welt auf. Die letzten Sterne verblassten. Nur im Osten, wo sich der Himmel in einem hellen Taubenblau bereits vom Meer getrennt hatte, blinkte verschwörerisch der Morgenstern.
Wie der Kopf eines Pferdes kurz vor dem Tjost wogten die geschnitzten und bemalten Häupter der Schiffe gen Süden, bleckten die Zähne, erblösten im immer heller werdenden Tag die mordlüsternen Augen.

Ich sah die Reihe der Schiffe entlang.
Vorneweg die der Jarle, unverwechselbar und eigen. Gleich neben der riesigen und alles überragenden pechschwarzen svarta drake das Schiff von Inkubus, nun angeführt von seinem Sohn, der keinen Zweifel daran liess, ein ebenso großer und zuverlässiger Kämpfer wie sein Vater zu werden. Daneben lag das relativ neue Schiff vom jungen Veldoras. Ruhig und aufmerksam sah ich ihn am Steven stehen und das Beladen seines Bootes überwachen. Kurz kreuzten sich unsere Blicke und ich nickte ihm zu.
Schiff um Schiff setzte sich die Reihe fort.

Die Schwedische Flotte war bereit. Bereit, den Winter abzuschütteln, der sich mal wieder viel zu lange hingezogen hatte. Bereit, den Frühlingsstürmen zu trotzen. Bereit, Rache zu nehmen. Die Zeit war gekommen. Schweden war wieder so weit, der Welt seine Anwesenheit zu zeigen.

Und nun flimmerte die Luft am Ende des Meeres und der Morgenstern erzitterte noch einmal, bevor ihm die Macht der Sonnenscheibe, die sich nun langsam langsam über den Rand der Welt schob – atemberaubend schön und von unirdischem Rot – die Kraft nahm und er kapitulierte. Und wie ein Begrüßungskomitee übernahmen die kleinen tiefhängenden Wolken nun die Farbe der Sonne, reichten ihr Rot über den ganzen Himmel hinweg, während diese sich weiter und weiter in die Höhe schob, majestätisch, ihre lebensspendende Anwesenheit verkündend und uns wieder einmal mit der Ahnung zu berühren, dass sie alleine es ist, die uns leben lässt.

Erst als sie in voller Pracht über dem Meer schwebte und ihr Blutrot gegen Orange tauschte, schickte sie den Wind.
Und wie der oberste aller Heerführer blähte er mit einem Schlag die Segel. Das schwarze der svarta drake schwang sich auf mit einem einzigen gewaltigen Knall, der Schiffsrumpf erzitterte und geschmeidig und wie von selbst glitt sie aus dem Hafen.
Ich sah, wie sich überall die Gesichter in den Wind drehten und die Vorfreude auf das was kommen würde der Geschäftigkeit den Rang ablief.

Noch einmal warf ich einen Blick auf Vaestmansland, das nun erstrahlte in der Morgensonne, dachte an meine Kinder und sah noch eine Gestalt den Steg entlang laufen und auf das letzte Schiff im Hafen springen. Es war Ante – mit zwei Ferkeln unterm Arm.


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Silje Livström

Schweden
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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      25.06.2010 10:19:51 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Dieser unvergleichliche Geruch... Frische, feuchte Luft, kalt und erdig, alter Rauch, Alkohol, verbranntes Fett, Männer und Pferde, Leder. Die Augen sind noch schwer, der Körper noch warm und er gibt seine Wärme an die kühle Luft ab, ebenso wie die dampfende Erde. Ich stehe vor dem Zelt, die Hände um den Becher mit warmen, gesüßten Brennesseltee und fühle, wie mich der neue Tag im Nacken streichelt und meine Ohren küsst. Scharren und Schnarchen, Husten, Schniefen, Gebrummel, Pferdeschnauben, Hundegebell. Ich stehe und schaue und lausche und versuche zu erahnen, was dieser Tag bringen mag. Links von mir ein bis zwei Tagesreisen entfernt sollen sich Heere gegen uns sammeln, rechts von mir liegt - ebenso weit entfernt - verbrannte Erde.
Vor mir öffnet sich ein Zelt und Szun Tzu stolpert heraus. Kratzt sich am Bauch bis er mich sieht und hebt dann die Hand zum Gruß, geht weiter in Richtung des Lagerrandes. "Ich pass auf dein Zelt auf, Szun, nicht dass plötzlich Staufer auftauchen", rufe ich ihm nach. Seine Frau Sefja sieht mich skeptisch aus der Zeltöffnung aus an. Ich lächle und mein Blick geht hoch in den stahlblauen HImmel. Er ist weit hier. Vorne, wo Schweden ist, sind ein paar luftige Wolken von der Art, die nachmittags Regen tragen. Plötzlich legt sich ein Arm um meinen Bauch und zieht mich zurück ins Zelt. Ich verschütte meinen Tee und kichere.
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ooc: von den Beteiligten abgenickt


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Letzte Änderung: 2010/06/25 10:24 von Silje Livström.
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Ezekiel

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      25.06.2010 15:21:09 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Ezekiel saß am Feuer, mit seinem Langmesser, denn er hatte das Gefühl, dass es nicht mehr so gut schnitzte. Woran dies lag, war ihm jedoch absolut nicht bewusst. Er hatte doch nur damit Büsche geschlagen, Bäume geschnitten, auf Steinen rumgehauen und Linien in den Sand gezeichnet. Also alles total Klingenfreundlich!

Es ärgerte ihn und er überlegte, wie er es wieder schärfen könnte. Er sah auf und sah den Huskjarl SzunTzu vor ihm, der in Ansprach und ihm eine Botschaft überreichte. Ezekiel dachte nichtmal daran aufzustehen und erwiderte nur, dass er kein Pferd habe auf dem er reiten könne. Aber er würde die Botschaft schon überbringen. "[...]und wenn ich dabei drauf gehe!"

Er packte seine Sechs Sachen (Langmesser, Ersatzhose, Proviant, Pergament, Federkiel und Tinte) und verließ das Lager. Etwa eine Stunde und ein paar Stolperer später, bemerkte er, dass er hätte Sieben Sachen packen sollen! "Man, Ezekiel, wie konntest du nur so dämlich sein und die Botschaft nahe der Flammen liegen lassen!", schossen Worttriaden auf Ezekiel, als er die Botschaft einsteckte und sich erneut auf den Weg machte.

"Hm.. geschärft ist mein Messer nun immernoch nicht..." und er schlug hier und da mal einen dünnen Ast ab. Dass er dadurch ein leichtes Ziel für Bogenschützen wurde, war ihm nicht bewusst.

~+~ Einige Tage später

Der Bartwuchs fing an und er bereute es nun noch viel mehr, dass er keine scharfe Klinge bei sich trug. Er hatte natürlich versucht sich die paar Haare wegzuschneiden mit seinem Langmesser... nunja, was soll man berichten - er sieht eben so aus, wie jemand aussieht, der sich zum ersten Mal rasiert und dafür eine stumpfe unhygienische Klinge verwendete! Doch nun war er da, zumindest stellte er sich so die Litauer vor. Alles ein wenig zerknirscht und dünnhäutig. Warum auch immer, waren die Schweden doch mit vielen Gaben gekommen, die man für den Wiederaufbau der Landstriche hätte nutzen können. Natürlich unter Schwedischer Führung, aber man konnte ja nicht alles haben, hat Ezekiel einmal gelernt!

Er ging auf eine, er würde es Wache nennen, zu und sprach sie an "Äh.. hallo... mein name ist Ezekiel und ich bin Schwede.." Er wies dabei auf eine kleine schwedische Flagge, die er versucht hat mit einem Stein in den Griff des Messers hineinzudrücken. "...ich habe eine Botschaft für deinen Fürsten, Sündenfroh. Erwartet eine Botschaft, also eil dich!" Gegen Ende wurde er sichtlich stärker und er wartete, ob man ihn verstünde.
 
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Ezekiel

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      25.06.2010 15:41:18 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
wenn dies ein Mod liest... bitte meine Einträge in diesem Thread löschen.... bin hier falsch *sfz*
 
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Andre von Taltitz

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      25.06.2010 22:31:39 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Langsam schritt ich über das Schlachtfeld, nahm den Geruch von Blut und Innereien, Scheiße und Urin auf. Ich ergötzte mich an den Schreien der Verwundeten und Gejammer der Sterbenden. Wenn ich einen Landsmann fand der noch lebte rief ich einige der Weiber herbei damit sie sich um ihn sorgen sollten. Fand ich einen Litauer und gar einen der verräterischen Pruzzen ließ ich Herzspalter sein Blutig Werk verrichten und öffnete Arterien, spießte Herzen auf oder schlug Schädel ein.
Fast eine Stunde musste ich suchen bis ich fand was ich wollte. Ein Krieger in den Farben Pruzzen lag mit zerschmetterten Bein am Boden, kreidebleich ob seiner Schmerzen. Ich packte ihn an den Haaren und zehrte ihn auf was ihn zu lauten Schreien verleitete. Als man sah das ich einen Feind vom Schlachtfeld schleifte ging mir mit befremdenden Blicken aus den Weg.
Ohne Rücksicht auf seine Wunde oder erst recht nicht auf seine Schmerzen zwang ich ihn in die nähe mehrere Bäume. Dort schlug ich ihn zu Boden und jagte Herzspalter durch das Knie seines zerstörten Beines. Sein Schreien war Musik in meinen Ohren.
Ich hätte ihm sagen können wer ich bin und warum ich ihm das antat, ich hätte von gebrochenen Verträgen, brennenden Dörfern und meinem ermordeten Volk reden können. Aber da er meine Sprache nicht kannte und mit Begriffen von Ehre und Ehrlichkeit nichts anfangen konnte wäre dies Sinnlos gewesen.
So wurde es eine Nacht des Schmerzes, der Qualen und des Leides für ihn ohne das ein Wort über meine Lippen kam. Sein Betteln, sein Weinen, das röcheln als seine Stimme versagte waren wie kaltes klares Wasser für meine Seele.
Niemand stellte sich mir Fragen als ich zum Lager zurück kehrte. Die angeekelten oder entsetzen Blicke die mir von den anderen Schweden zuwarfen nahm ich nicht wahr. Das man mir aus den Weg ging oder hinter meinem Rücken ausspuckte interessierte mich nicht. Mein Blick war von einem roten Schleier getrübt.
Erst als ich mich dem Gefangenen näherte stellte sich mir Elaine in den Weg.
„Szun, es reicht. Geh zu Deiner Frau und kümmere Dich um sie.“ Ihre Worte drangen durch das rauschen meines Blutes. Ohne ein Wort zu verlieren ging ich zu meinem Zelt.


 
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Thargor Thunderson

Schweden
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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      28.06.2010 18:29:33 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Seit der Befreiung der Norweger waren die Heere ständig weitermarschiert, ohne halt, ohne Rast. Erst als sie eine schwer befestigte Grafschaft im Herzen Pruzzens dem Erdboden gleich gemacht hatten wurde der Befehl zum Aufbau des Lagers gegeben.
Selbst der Thane spürte die Reise in allen Knochen als es mit der untergehenden Sonne ruhig im Lager wurde und sich alle zum Schlafen legten. Es war eine ruhige Nacht gewesen und der Kriegsrat hatte nur wenige Wachen aufgestellt damit sich so viele Krieger als möglich ausruhen konnten.
Der nächste Morgen war einem Einzug in Walhalla gleichgekommen. Die müden Muskeln und Knochen waren ausgeruht und wieder Kampfbereit, die Kleider waren an den Feuern getrocknet und mit aller Kraft streckte sich Thunder, sodass es in den Gelenken nur so knackte. Als er jedoch neben sich griff, war der Platz neben ihm bereits leer, Elaine war schon unterwegs und so fragte er sich, ob denn auch der Rest des Lagers schon wach war. Aufklärend blickte er aus dem Zelt und bemerkte das es noch ruhig war im Lager. Vor dem Zelt hatte jedoch Elaine Platz genommen. Thunder schmunzelte und zog seinen Schatz vorsichtig in das Zelt zu sich. Er stellte ihren Becher mit dem Tee zur Seite, wobei der Großteil des Getränks ohnehin auf ihm gelandet war, und küsste sie zärtlich. Langsam begann er ihren Mantel und ihr Oberteil zu öffnen, seine Finger streichelten ihre Beine entlang hoch und ihre Körper drückten sich auf der Suche nach der Wärme des anderen aneinander.

Erst als das Lager erwachte und es keine andere Möglichkeit mehr gab als aufzustehen, verließen die beiden das Zelt. Thunder wurde sofort zur Seite geholt als er das Zelt verlassen hatte, blickte nochmals zurück und nickte seiner Gemahlin lächelnd zu. Saphiron und Szun Tzu wollten nochmal die weiteren Heeresbewegungen durchgehen, und so führte der erste Weg zum Zelt des Kriegsrates.
Man wusste bereits das sich die Feinde um einen sammelten, wie ein Wolfsrudel das es auf ein Lamm abgesehen hat. Diese Wölfe haben jedoch einen Drachen erweckt, einen Drachen dem sie nicht Herr werden können, wenn er sich nicht von selbst wieder schlafen legen würde.

Bevor der Marsch fortgesetzt wurde, trainierte ein jeder wie es im Kriegsdienst üblich war. Thunder hatte an jenem Tag neben seinem Training auch noch etwas Zeit und wollte sich mal wieder um die jungen Krieger kümmern. Wie gewohnt wollte er es ihnen ohne Waffe zeigen, wie man es macht, doch er war nichtmehr der junge Kriegshuskjarl von einst. Die Jahre des Krieges, Innere und Äußere Umbrüche und harte Leben eines Kriegers hatten seine Spuren hinterlassen. In einer Unglücklichen Situation führten diese Tatsachen dazu, dass einer der Jungen einen Treffer in sein Bein landen konnte und eine tiefe Wunde hinterließ. Thunder lachte laut auf und lobte den Jungspund für diesen Treffer, auch wenn es tief in ihm Schmerzte. Es war nicht der physische Schmerz der ihm zu schaffen machte, denn in Gedanken versunken merkte er nicht mal wie man die Wunde reinigte und vernähte, vielmehr Schmerzte die Erkenntnis das er alt geworden war, und auch wenn er sich immer eingeredet hatte er wüsste es, richtig begreifen konnte er es erst in diesem Moment.

Im einen Moment noch in Gedanken versunken, setzte er schon im nächsten Moment den gewohnt ernsten Blick auf und konzentrierte sich wieder auf das Gegenwärtige. Es war Krieg, und was konnte sich ein Nordmann mehr wünschen, als Christenblut auf seinen Lippen zu schmecken, die Schreie sterbender Priester zu vernehmen, oder den Geruch nach Tod und verbranntem Fleisch zu riechen.


 
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Synithor

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      29.06.2010 10:10:21 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
In der Zwischenzeit hatte man in einem kleinen litauischen Spähervorposten von dem offensichtlichen Schweden an der äusseren Wachpostenkette gehört. Zum Glück verstanden einige auch ein paar Worte des schwedischen, waren die Plünderer doch schon oft an der Küste von Litauen gelandet.

"Unser Fürst hat den Namen Synithor. Er ist bereits mit seinen Mannen abmarschiert. Wir werden deine Nachricht ihm jedoch zukommen lassen. Und nun troll dich."

Damit hielt der eine Wachmann eine Hand ausgestreckt aus, um eine Nachricht in Empfang zu nehmen.
 
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Andre von Taltitz

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      01.07.2010 23:48:42 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Langsam kam das erste Morgenschimmern über den Horizont.
Langsam schälten wir uns aus den Schatten der Bäume und eilten mit gezückten Waffen auf die Klostergebäude zu. Niemand schlug Alarm. Niemand ahnte etwas von unserem kommen. Immer näher kamen wir dem Gebäude in dem die Mönche schliefen.
Ich wusste das bald die Glocken zum Gebet am Morgen geläutet werden sollten. Aber nicht heute. Auch morgen nicht. Niemals sollten diese Christen zu ihrem schwachen Gott beten. Wenige Schritte bevor wir die Tür erreichten wurde sie auf einmal geöffnet und ein Junge von 11 Jahren kam heraus. Ob er sich nur erleichtern wollte oder ob er eine Aufgabe hatte konnte ich nur raten, aber was immer es war, ein Schwerthieb von Rolf beendete alle seine Pläne und Pflichten. Schnell stürmten wir das Gebäude und kamen über die Mönche das sie glauben mochten die Tore ihrer Hölle sollten sich geöffnet haben.
Zwingt die Verstecke ihrer Schätze aus ihnen raus und dann stecht diejenigen ab die was verraten. Alle anderen bringt zu der großen Eiche die wir gesehen haben und legt ihnen den Strick um. Schnappt euch einen der ihren und nagelt ihn mit Kopf nach unten an die Kirchentür. Und bringt mir einen Lebend !

Ich verließ das Haus und schaute auf das Dorf das in einiger Entfernung lag. Jetzt da das Kloster keinen Alarm geben konnte würden die anderen wie eine Flut aus Schmerz und Blut über sie kommen.
Kümmert euch auch um die Lagerhäuser, wollen doch mal sehen was heute zu essen gibt. rief ich gut gelaunt einigen meiner Männer zu. Dann machte ich mich auf um die Räume des Abtes zu suchen da ich dort hoffte einiges Wertvollen zu finden.


 
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Reyvigur

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      02.07.2010 00:23:27 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Es war fast schon langweilig gegen diese schwachen Mönche zu kämpfen sie hatten nicht mal Waffen um sich zu wehren aber sie konnten wahnsinnig gut schreien und rennen das musste man ihnen lassen. Ich sah eine schwere Eichentür die abgeschlossen schien und da sie recht dick war nahm ich die Doppelklingenaxt die ich mir auf den Rücken befestigt hatte und schlug sie mit mehreren kräftigen Schlägen ein.
Ich traute kaum meinen Augen, denn nur selten hatte ich so viel Silber gesehen es musste wohl ein reiches Kloster sein und da ich es nicht alleine tragen konnte rief ich einige Krieger die mir beim tragen helfen sollten.
Anschließend übernahm ich selbst die Aufgabe die Mönche an der großen Eiche aufzuhängen und setzte mich zu Szun der einen weiteren bearbeitete

Szun mein Freund hast du denn gar kein Mitgefühl für diese schwachen Kreaturen? Sieh doch nur wie er sich im Dreck windet da sind ja selbst unsere Hunde ein freudigerer Anblick
Ich lachte und spuckte dem kriechenden Mönch ins Gesicht.Viel Spaß noch mit deinem Spielzeug aber lass dir nicht zu viel Zeit sagte ich noch und ging zurück zum Heer das sich bereits für den weiteren Marsch in Bewegung setzte


Die Wahrheit ist nicht absolut
 
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Veldoras

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Re:Auf dem Rücken der Midgardschlange      02.07.2010 01:55:39 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Vel mühte sich in einem kleinen Wäldchen, etwas abseits des Lagers, gerade schrecklich ab. Er musste etwas schlechtes gegessen haben, denn sein Magen machte ihm schwer zu schaffen. Zudem das ständige marschieren und kämpfen. Tagein - tagaus.

Als er endlich fertig war, atmete er erleichtert durch und stand auf. Dann verschränkte er seine Arme vor der Brust und betrachtete Stolz den riesigen Haufen, den er den pruzzischen Wald gelegt hatte. Als er sich gerade umdrehen wollte um zum Lager zurückzukehren, fiel im etwas äußerst Merkwürdiges auf.

Ein Pfeil. Mitten in seinem Haufen! Und an den Pfeil gebunden ein, ... ein Schriftstück? "Hmm, war das vorhin etwa auch schon da?", fragte er sich verblüfft. Er griff sich einen dünnen Ast und stocherte widerwillig in seinem Kunstwerk herum, bis er den Pfeil samt Botschaft ohne sich völlig vollzusauen herausziehen konnte.

"Das gibt's ja nicht!", sagte er laut und musste schmunzeln. Er nahm das Fundstück mit und machte sich auf den Weg zurück ins Lager. Er hatte erst vor einigen Tagen von der etwas, naja, seltsamen Art und Weise gehört, wie der die Litauer ihre Nachrichten zu überbringen pflegten.

Szun saß gerade mit einem, vermutlich unfreiwillig anwesenden, Mönch am Feuer . Er lachte und verhöhnte den bemitleidenswerten Mann.

"Hej Szun!" Dann sah er den Mönch an und lächelte freundlich. Er wandte sich wieder Szun zu: "Ähm, ich stör dich ja nur ungern. Aber ich glaube das könnte vielleicht wichtig sein."

Vel legte das Mitbringsel vorsichtig ab. "Tut mir leid, wenn es etwas stinkt, aber dafür kann ich nichts. Die Verrückten haben mitten in meinen Haufen geschossen." Nach einer kurzen Pause fügte er nachdenklich hinzu: "Es geht mich ja nichts an, aber ... vielleicht könnt ihr euch auf eine andere Art zu kommunizieren einigen. Es ist wahrlich kein rühmliches Ende für einen Krieger, mit einem Pfeil im Rücken und in seinen eigenen Exkrementen hockend zu sterben."
 
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Agilamundo Svanqvist: brauchst du nicht ^^ danke schön ;)
Wladimir Monomach: Gute Nacht. Soll ich dir ein Lied spielen?
Agilamundo Svanqvist: gute nacht ;D
Agilamundo Svanqvist: ^^ okay ... reden wir in einer woche noch mal darüber XD