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THEMA: Re:Übermacht
 
Alonso Pansa

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Übermacht      24.07.2010 19:10:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho ritt auf eine Anhöhe um das Kampfgebiet zu überschauen.
Das Heer befand sich mit den Verbündeten Heeren in Pommoran und bereiteten sich auf die Schlacht vor.
Als Sancho auf der Anhöhe ankam weiteten sich seine Augen.
So etwas hatte er noch nie gesehen. Das Feindliche Lager war riesig und es wehten verschiedene Standarten und Fahnen unterschiedlicher Nationen in ihm.
Es wurde ihm klar, dass ihre Heere gegen diese Überzahl unterliegen würden.
Manhold sein Leibgardist kam angeritten und berichtete ihm, dass die Order des Rückzuges ausgegeben wurde.
Ausserdem wären die Wepsen ins Lager gekommen und hätten allen geraten den Weg nach Hause einzuschlagen.
Sancho ritt sofort ins Lager zurück und gab die Befehle zum Abzug. Alles was nicht gebraucht wurde sollte zurückgelassen werden und seine Leute hätten sich unverzüglich zum Abmarsch bereit zu machen.
Dann bat er Manhold eine Aufgabe zu übernehmen.
Manhold, du wirst mit ein paar Männern die Verwundeten beschützen und für deren geordneten Rücktransport zu sorgen. Ich werde mit dem Rest meiner Leute euch Rückendeckung geben. Wir werden also immer in eurer Nähe sein.
Manhold nahm die Order an und ritt davon um alles vorzubereiten.

Sancho begab sich in das Zelt von Synithor und teilte diesem mit, was er vor hatte.

Danach begab er sich in seine Unterkunft, in der seine Diener schon alles richteten um bald möglichst abzuziehen.


Alonso Pansa
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      24.07.2010 23:05:50 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Während Manhold mit seinen Mannen alle Verwundeten auf Karren verlud, sicherte Sancho Pansa die Gegend mit dem Rest seiner Leute.
Alles musste verhältnismässig schnell gehen.
Ein Bote brachte die Nachricht, dass Kardinal Schlemmer mit seinem Heer in Kämpfe verwickelt sei.

Sancho schickte einen Boten zu Manhold, mit der Nachricht:
Werter Manhold, leider gab es noch eine Schlacht.
Kardinal Schlemmer ist mit seinem Heer angegriffen worden und wir sollten dort auch noch Verwundete aufnehmen. Bis jetzt haben wir alles unter Kontrolle.
Begebt euch mit eurem Tross in das Kampfgebiet und sammelt dort auch die Verwundeten ein.
Sodann zieht ihr in Richtung Heimat.
Bis dato werdet ihr nicht verfolgt und ihr habt einen guten Vorsprung.
Danke euch für eure Arbeit.

Mit ritterlichem Gruss Sancho Pansa


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Letzte Änderung: 2010/07/24 23:14 von Alonso Pansa.
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Synithor

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Re:Übermacht      25.07.2010 00:31:55 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Ein Befehl ereilte die Litauer um sich neu zu formieren :

"Brecht durch bis zur Pruzzenburg. Dort sehen wir dann weiter."

In der Zwischenzeit schienen die Truppen aus Litauen auf dem ungeordneten Rückzug.
 
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Alonso Pansa

Litauen
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Re:Übermacht      25.07.2010 00:47:21 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Nach dem Sancho den Befehl von seinem Fürsten erhalten hatte, schickte er Manhold einen Boten mit der Order, die Verwundeten in die Pruzzenburg in Sicherheit zu bringen.
Er machte sich mit seinen Mannen auf versprengte Verbündete und Landsleute zusammen zu suchen und ihnen den Weg zur Pruzzenburg zu weisen.


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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      25.07.2010 16:52:40 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho schickte alle seine Leute auf suche nach versprengten Truppen.
Er selbst ritt einige Meilen den Weg zurück welchen er mit seinen Leuten schon geritten war.

Plötzlich stürmten fremde Truppen aus ihrer Deckung und vielen über ihn her.
Schnell hatte er sein Schwert gezogen und hieb auf die Angreifer ein.
Sie brachten sein Pferd zu Fall und entwendeten ihm sein Schwert.
Dieser Übermacht war er nicht gewachsen und musste sich fügen.
Er wurde gefesselt und auf seinem Pferd in ein Lager gebracht.
Dort wurde er mit ein paar anderen Gefangenen in einen Stall gepfercht.

Sofort versuchte er sich neu zu orientieren um sich seiner Lage bewusst zu werden.
Doch vorerst blieb ihm nichts anderes über als sich seinem Schiksal zu überlassen.
Er war nur mit ein paar Schrammen gezeichnet und hatte ansonsten keine Wunden.
Seine Lage war also nicht so schlecht.
Nun harrte er der Dinge die noch kommen.
Da er etwas dänisch verstand, hörte er aus den Gesprächen der Bewacher, dass er und die anderen auf Pomorze gefangen gehalten wurden.
Ahnscheinend waren die Kerker schon überfüllt, so dass man die Sauställe als Kerker benutzte.


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Wladimir Monomach

Kiewer Rus
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Re:Übermacht      25.07.2010 22:08:15 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Als ein Späher aus dem Troß zu Smoker kam und von dem Angriff auf Sancho Pansa berichtete gab er seinem Pferd, La Lune, alsbald die Sporen und ritt zum besagten Ort.
Er fand nur noch Spuren eines Kampfes, in dem Sancho wohl schnell überwunden war!
Nachdem er den Spuren folgte, sah er ,aus der Deckung des Waldes, das Sancho und weitere Gefangene im Lager der Dänen und ihren Verbündeten war. Smoker war erschrocken von der Übermacht an Schilden und Schwertern der Gegner. Dann kam ein Bote vorbei, der den Befehl zum Rückzug denen überbrachte die ihn scheinbar noch nicht vernommen hatten. Als er ihn sprechen hörte packte er ihn und hielt ihn in Richtung des Lagers. "Ich will das du allen ausrichtest das wir angreifen und sie befreien!"
Doch als er nochmals auf das Lager sah, faßte er sich und ließ von der armen Seele des Boten, der in diesem Moment kreidebleich an seinen Händen herabhing, ab. "Es tut mir leid": sagte er leise. "Aber wir werden wiederkommen und dann werdet ihr wieder frei sein!" Dann setzte er den Boten auf sein Pferd und riet ihm nicht in Gefangenschaft zu geraten. Smoker setzte sich auf sein Pferd und hörte die dänischen Käscher hinter sich und gab seinem Pferd die Spohren. Nach einem Tag und einer Nacht schaute er hinter sich und war seinen Verfolgern wohl entwischt. In Gedanken bei den Gefangenen.
"Wenigstens kann sich Sancho etwas verständigen.", dachte er als er sein Lager herrichtete.


 
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      26.07.2010 10:25:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Etwas unbehaglich in seinem Saustall versuchte Sancho das beste daraus zu machen.
Die Essensrationen bestanden natürlich nur aus Wasser und Brot und diese waren nicht die Frischesten.
Seine Rüstung war total verdreckt und er konnte sich nicht viel bewegen, da der Pferch voll mit Gefangenen war.
Unter ihnen waren zum Glück auch zwei seiner eigenen Leute, wobei einer verletzt war.

Dieser erzählte Sancho, dass er beim einsammel von Verwundeten und Versprengten auch einige Feinde versorgt habe.
Leider schienen deren Landsleute das falsch zu verstehen und haben ihn Hinterrücks überfallen.
Er wurde ohne seine Gegenwehr angegriffen als er bei einem Dänen Wundversorgung machte.
Er fragte Sancho, ob dies falsch sei.

Nein mein Freund, du hast wohl gehandelt. Denn auch ein verwundeter Feind ist ein Mensch und die christliche Menschenliebe macht auch vor denen nicht Halt. Vielleicht wird diese Einstellung auch von anderen so gesehen. Ich hatte sowieso vor auf meiner Grafschaft einen Orden zu gründen in welchem Heilkundige Ritter und Bader ihr Wissen an andere weiter geben konnten. Doch leider kam mir dieser unselige Krieg dazwischen. Doch nun sollten wir hier unter den Gefangenen unseren Dienst verrichten und alle Verwundeten versorgen, soweit es uns möglich ist. Aber zuerst werde ich dich neu verbinden. Deine Wunde ist nicht sehr tief und wird gut verheilen.

Sancho machte sich ans Werk und half wo er konnte.
Seine Gedanken waren aber doch bei den vielen Verwundeten welche seine Leute eingesammelt hatten. Waren alle in Gefangenschaft geraten oder hatten einige es geschafft noch rechtzeitig zu fliehen.

Da kam Sancho eine Idee.
Er rief eine Wache und versuchte mit seinen wenigen dänisch Kenntnissen dem Manne zu erklären, dass er mit Larson von Rabenburg (dem Führer des Lagers) sprechen wolle.
Sancho bat um eine Unterredung.


Alonso Pansa
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Letzte Änderung: 2010/07/26 10:32 von Alonso Pansa.
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      26.07.2010 10:47:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Nachdem der Daene mit einem unverständlichen Gesicht und etwas murmelnd davon stapfte setzte Sancho seine begonnene Arbeit fort.

Es gab leider viele Verwundete und einige würden es nicht überleben.
Auch machte sich Sancho Gedanken über die anderen Ritter und wie es ihnen ginge.
Vielleicht waren einige entkommen und könnten sich neu formieren um ihnen aus der Patsche zu helfen.

Doch nun waren andere Aufgaben wichtig.
Er setzte seine Arbeit fort und hoffte bald Nachricht von Larson zu erhalten.


Alonso Pansa
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Re:Übermacht      26.07.2010 12:32:46 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Nach einer Weile kehrte der Daene zurück und gab Sancho zu verstehen, dass sein Herr im Moment nicht zur Verfügung stand.
Da bat Sancho ihn um etwas zu schreiben.
Die Wache trottelte wieder hinfort um der bitte nachzukommen.
Natürlich hatten ein paar Silberlinge nachgeholfen.
Nach einer geraumen Zeit brachte die Wache das gewünschte und Sancho begann eine Nachricht aufzusetzen.

QUOTE:
Werter Larson von Rabenburg,
da ich zur Zeit in eurer Gefangenschaft bin, habe ich mich bemüht meinen Mitgefangenen zu helfen.
Mit den wenigen Mitteln welche mir habhaft waren, habe ich die Verwundeten versorgt.
Leider ist es mir unter den gegebenen Umständen meiner Aufgabe gerecht zu werden, nicht möglich.
Darum habe ich eine Bitte an euch, lasst mir etwas Verbandsmaterial und Kräuter zukommen um die notwendigen Hilfen zu leisten.
Euer Gott ist bestimmt nicht abgeneigt uns diese Bitte zu gewähren.
Ich bin ausgebildeter Heiler und mir liegt das wohl unserer tapferen Truppen sehr am Herzen.
Ich bitte euch innigst mir diesen kleinen Gnadendienst zu erweisen. Zeigt euch den armen Frauen/ Männern gnädig, welche nur ihrem Land dienen.

Mit ritterlichem Grusse Sancho Pansa


Sancho rollte das Papier zusammen und bat (Silberlinge) den Wächter die Nachricht zu überbringen.


Alonso Pansa
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Letzte Änderung: 2010/07/26 12:35 von Alonso Pansa.
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Svana Angelina

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Re:Übermacht      26.07.2010 12:51:47 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Als Ayana die Tochter des dänischen Husjarls Blitz davon hörte, dass einige Litauer gefangen genommen wurden, suchte sie den Ort wo sich diese befanden auf. Sie hatte von Ihrem Vater bereits seit längerem Anweisungen erhalten wie mit solchen Gefangenen zu verfahren wäre und wie er sich deren Haftumstände vorstelltet.

Als sie dort ankam, fand sie die Litauer in einem Saustall vor.

Sie rief eine der Wachen herbei. Als dieser herbei eilte bat sie ihn, die Gefangenen zu fesseln und woanders unterzubringen.

"Ihr könnt doch die Litauer nicht hier im Saustall festhalten. Die Säue und Schweine haben solche Gesellschaft nicht verdient. Nein die Litauer können nicht hier bei den Tieren und den anderen Gefangenen bleiben."

Sie sah die Gefangenen an und sah auch den gefangenen Litauer Fürsten. Sie kannte diesen bereits. Vor vielen Jahren sah sie ihn im Kerker der Festung zu Susdal als er dort gefangen war.

"Ob er sich wohl auch an sie erinnern würde" dachte sie sich. Damals war sie noch ein junges Mädchen und zwischenzeitlich 22 Jahre alt. "Er sieht alt aus" dachte sie sich weiter.

Sie schien Aufmerksamkeit zu erregen. Das Blitz sie als kleines Mädchen in Afrika aus einem brennenden Haus gerettet hatte und sie zu sich genommen hatte wusste hier fast niemand.Von ihrem äußeren Erscheinungsbild passte sie auch gar nicht hier in den Norden. Mit ihrer duneklbraunen, fast schwarzen Haut, den langen schwarzen Haaren fiel sie hier im Norden natürlich auf.

Die Wachen taten wie geheißen und nahmen die gefangenen Litauer mit.

Ayana führte die Gruppe zu einem Bauernhaus, dass die Litauer vor kurzem nieder gebrannt hatten. Der Steinkeller des Hauses war aber noch intakt. Fenster hatte es dort auch keine, da sich der Keller vollständig unter der Erde befand.

Sie öffnete eine Luke die zum Keller führte:

"Nehmt den Gefangenen alles ab was sie bei sich tragen und verwahrt es. Dann laßt sie gefesselt an einem Seil in den Keller hinunter. Vorher schaut ihr aber, dass sich dort unten absolut nichts findet. Dort darf sich nciht einmal etwas Stroh befinden. Die Litauer sollen auf dem Steinboten schlafen.

Gebt ihnen auch keine Kerzen. Sie sollen dort unten völlig im Dunkeln leben. Zu essen gebt ihr Ihnen nur altes Brot und etwas Wasser. Aber auch das nur einmal am Tag. Schließlich haben sie hier in der Gegend alles verwüstet und die Bauern hätten kein Verständnis dafür, wenn die Litauer in der Gefangenschaft mehr zu Essen hätten als sie. Und ihr redet kein Wort mit den Gefangenen, außer unsere Thanin Aaren, ein Husjarl, unsere Jarlin Gwynn oder ich erlauben es. Auch darf sonst niemand die Gefangene sehen.

Und das eins klar ist: Die Gefangene dürfen keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Also keine Nachrichten erhalten und auch keine Nachrichten an andere schicken. Ihr seid mir mit eurem Leben dafür verantwortlich verstanden?"

Die Wachen hörten die Ansprache der Tochter des Husjarls und nickten. Sie taten wie ihnen gesagt wurde.

Und so wurden die Litauer ohne ihre Habseligkeiten in den dunklen Keller hinunter gelassen. Als sie unten waren, wurde die Luke von oben geschlossen. Anschließend legte man noch schwere Steine darauf.

Das Haus wurde streng bewacht.

Anschließend ließ sie noch Vorräte an die Bevölkerung verteilen...

Als dies geschehen war, zog sich Ayana zurück und benachrichtige die dänische Thanin sowie die Husjarle und die Jarlin Gwynn wo und wie die Litauer untergebracht waren.

Das ganze wurde selbstverständlich auch vom zuständigen dänischen Jarl beobachtet bzw. überwacht.



 
Letzte Änderung: 2010/07/26 13:01 von Svana Angelina.
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