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Re:In florentinischen Kerkern 28.07.2010 21:17:42 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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" Ihr habt erstaunliche Gaben, scheint ihr doch durch Wände hören zu können. Ich kann und werde euer Vorgehen nicht verteidigen und nicht verurteilen, ich selbst weiß nicht wie die Führung euerer Königin ist. Sollten euere Ohren auch den Beginn des Gesprächs gehört haben, so sollte euch meine Aussage nicht entgangen sein. Eine Königin die Putschisten verzeiht ist schwach, eine Königin die Putschisten vertraut ist närrisch.
Erwartet jedoch nicht von mir das ich dieses Vertrauen teile."
Der Drapier wandte sich erneut seinem eigendlichen Verhandlungspartner zu.
" Dies ist meine persöhnliche Meinung und soll keine Auswirkungen auf die Verhandlungen haben.
Sofern wir uns einig sind bitte ich euch um die Freilassung der Gefangenen".
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 13:15:57 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Tempelritter Ingo war froh das beide Seiten schnell zu einer Einigung kamen.
Nun würden sie also bald wieder die Freiheit genießen. Ingo blickte zu dem Großkomtur Eloka rüber und wartete auf ein Zeichen von Ihm. War er doch die Vertretung des Großmeisters Knorke. Die Bedingungen waren Fair so wie es sich für anständige Christen gehörte. Der Marschall hoffte, dass auch bald der Krieg zu Ende sein würde. Dieser Krieg bringt nichts als Schrecken, Tod uns Zerstörungen. Er war schon zu groß geworden und keine Seite konnte ein Vorteil erzielen. Nun lag es an den Herrschern für Frieden zu sorgen, doch würden sie sich an einen Tisch setzen. Ingo hatte viel vom Kaiser gehört. Würde er sich auf Verhandlungen einlassen oder wollte er den Krieg weiterführen seines Egos wegen
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 13:30:30 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Es war schon irgendwie amüsierend, dass der Kreuzritter ihn danach fragte etwas für den Frieden zu tun. Schon mehrfach hatten seine Heiligkeit nun derartige Anfragen erreicht. Anscheinend stand es vielen nach Frieden, doch die Fronten waren wohl zu sehr festgefahren, als dass jemand klein beigeben würde.
Wusste man eigentlich noch warum Krieg geführt wurde?
In seinem Arbeitszimmer angekommen zuckte er mit den Schultern. Der Aufruf nach einem christlichen Frieden war schnell verfasst. Für mehr als die Christen konnte und wollte er nicht sprechen. Für den Frieden der Heiden war Gott nicht zuständig.
Und kurz nachdem die Boten seine Nachricht in die Lande getragen hatten, kam auch schon die Bestäigung vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Die ihm nahen Länder streckten entlang seines Aufrufes pflichtbewusst und gottesfürchtig die Waffen.
Mehr lag nicht in seiner Macht und alles weitere hatten die noch verbliebenen Parteien zu klären. Wer am Ende die eventuelle Schuld an einer Weiterführung des Krieges tragen würde, könnte sich also in naher Zukunft zeigen.
Ohnehin war er gespannt darauf wie die Kreuzritter auf diesen Aufruf und seine Nachwirkungen reagieren würden. Den Unwillen zu einem Schritt zum Frieden würde man ihm, seiner Heiligkeit, aber nicht nachsagen können.
 Caporalmaggiore der vatikanischen Armee
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Letzte Änderung: 2010/07/29 13:34 von Sahid von Greifenfels.
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 18:06:20 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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EloKa sah Tempelritter Ingos Blick und deutete ihn richtig. Er nickte ihm zu und sagte:
"Mich deucht, ihr habt Euer Tagwerk vollbracht, mein Bruder."
Sich dem italienischen Herrn in Diensten des Vatikans zuwendend fragte er:
"Genügt Euch mein Wort, dass die Dinge wie besprochen geschehen sollen, oder wollt Ihr nach einem Sekretär schicken lassen?"
Großmeister des Ordens der Tempelritter
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 20:01:44 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Marcus ignorierte das Gerede des Templers gut.. Sprach gerade der von Verrat, der die Brüder seines Glaubens über seine Klinge springen ließ, regelmäßig? Wie dem auch sei..
„Ihr werdet umgehend in die Freiheit entlassen. Die Vertragsunterzeichnung findet statt, sobald man Rom passiert hat. Die Vertragsposten werdet ihr zuvor gewiss aufzeichnen wollen, wenn nicht, werde ich dies gerne übernehmen. Mehr Worte sind hier nicht weiter von belang, nehme ich an?“
Und kaum da Marcus den Kerker verlassen hatte, kamen Wachen und Schlüsselmeister hereingeströmt. Es galt aufzuräumen..
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 20:46:19 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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EloKa rieb sich die Handgelenke, nachdem die Ketten gelöst waren und blickte seinen Kerkermeister an.
"Geht voran, mein Bruder, ich kann mich des Weges nicht erinnern, war ich doch vor fast 3 Monaten bewußtlos, als Ihr mich herbrachtet."
Auf dem Weg ins Sonnenlicht grübelte er immer noch über Germanicus nach. Die Verhandlungen waren beendet, aber diesem zum Trotz ignorierte ihn Jener immer noch. Sollte er den Italiener früher schon einmal getroffen haben? Womöglich gar beleidigt? Er konnte sich aber an jenen Mann nicht entsinnen.
"Naja" dachte sich der Großkomtur des Ordens, "vielleicht redet er nicht mit Leuten, die die Insignien ihrer Macht nicht zur Schau stellen... Vielleicht beleidigt mein einfacher Wappenrock sein Auge."
Er sah sich im Hofe der Feste nach seinen Ordensbrüdern um. Es schienen alle zu sein, ein Teil der Verletzten war schon eher entlassen worden.
Der Großkomtur gab das Zeichen zum Sammeln und beauftragte einige der Knappen, dem Großmeister einen Ochsenkarren zu beschaffen, auf dem er seine Kräfte während der Reise schonen würde können. Auch die Fußkranken wurden auf den Karren befohlen.
"Auf denn, meine Brüder, unser Marsch wird uns durch Rom führen."
Großmeister des Ordens der Tempelritter
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Re:In florentinischen Kerkern 29.07.2010 21:29:13 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Der Drapier grinste breit und lang und seine gelben Zähne kamen zu Vorschein.
Er hatte nichteinmal seine Frau verteidigt, still nach der alten Devise: Vergiss was dich stört, dann existiert es nichtmehr.
Zufrieden verließ der Drapier seine Zelle und holte tief Luft. Nun galt es weiter gegen ein Wand anzurennen und mit Ignoranten Frieden zu schließen. Welch undankbare Aufgabe, doch er hatte es dem komischen Kauz im Kerker versprochen.
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Re:In florentinischen Kerkern 31.07.2010 13:48:39 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Marcus, Marcus so bleib doch stehen! rief AcIdPhReAk seinem Freund hinterher und wetzte die Treppen hinauf. Völlig außer Atem erreichte er Marcus und nahm ihn sich zur Seite.
Weißt du, was unsere Späher Matteo neulich entdeckt haben? flüsterte AcIdPhReAk ihm zu - Marcus runzelte die Stirn. Was meinst du denn genau?, fragte er nach.
Na auf der anderen Seite des Meeres, dort wo der Urpsrung allen Übels heran gesegelt kam, hat unser Späher einen großen versteckten Hafen in der Bucht von Epirus gefunden. Hier schau einmal, er hat ein paar Skizzen angefertigt.
AcIdPhReAk streckte ihm ein paar zerknüllte Papiere entgegen. Marcus beäugte die qualitativ minderwertige Kartographie.
Matteo sagt auch, dort wären offensichtlich auch Symbole der Kreuzritter zu sehen. Das ist das Tor zur Hölle in einem Land der Christen! Wir müssen doch etwas dagegen tun. Der Geruch des Schwefels ist noch nicht ganz verflogen, da rieche ich schon neuen Ärger.
AcIdPhReAk überschlug sich fast mit seinen Neuigkeiten, aber musste dennoch leise Bericht erstatten, denn die Spione könnten überall sein. Das bösartige Piratenpack durchquerte immer noch ihr Land. Die Ohren waren überall...
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Re:In florentinischen Kerkern 31.07.2010 16:42:46 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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"Von Epirus also.." murmelte Marcus dem bestätigend nickendem Acid entgegen. "In dem Seehoheitsgebiet des Vatikans sind keinerlei Aktivitäten der Piraten erwünscht."
Kurz daraufhin machte Marcus im Gang halt, richtete seine Kleider mit den Handflächen und zog die Brauen amüsiert hinauf. "So erfreut?" fragte der Kriegskanzler irritiert.
"Weshalb denn nicht? Wir leben im schönsten Land der Welt und heute Nacht, da werden die Funken des Feuers auf untergehenden Schiffen für ein Meer sorgen, dessen Oberfläche glitzert als würden die Sterne uns ein Geschenk darbieten."
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Re:In florentinischen Kerkern 01.08.2010 14:08:49 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Und so reiste der Großmeister nach einem eher unangenehmen von schweren Verletzungen geplagten Aufenthalt im Kerker Florenz gen Rom um von dort in See zu stechen.
Geschäftiges Treiben herrschte in der Stadt, genau wie es bei seinem letzten Besuch gewesen war. Er hörte wie man über den neuen Papst sprach und über den Krieg des Vatikans gegen seinen Orden sowie die anschließende Niederlage des Ordens. Nun, alles in allem war Rom noch immer eine schöne Stadt, doch konnte er sich des Eindrucks nicht erwehren ein paar Schatten zu viel zu haben, verschwand doch immer irgendetwas im Augenwinkel sobald er sich umdrehte. Erstaunlicherweise reagierten die Römer nicht feindseelig, trotz seines Wappenrocks, der ihn doch sehr eindeutig als Ordensbruder kennzeichnete...nun, die Römer waren schon immer ein genügsames Volk gewesen....
Nachdem der Großmeister erfuhr, dass der Papst nicht in der Stadt weilte, machte er sich auf gen Hafen um dort ein Schiffe zwecks Überfahrt gen Griechenland aufzutreiben....
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