Ritterheere-Forum
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THEMA: Re:An die polnische Ritterschaft
 
Marius vom Kreuze

Akriten
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An die polnische Ritterschaft      25.07.2010 15:03:07 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
In Pole stehend, lies Haldon vom Kreuze in den verbliebenden polnischen Provinzen folgende Botschaft anschlagen. Die Verteiler hinter den feindlichen Linien mussten sich hüten. Doch die polnischen Streitkräfte standen den Akriten gegenüber oder waren zum Schutz der Heimatburg dorthin beordert.
Daher kamen alle unversehrt zurück.

QUOTE:
An das polnische Volk,

Brüder und Schwestern im Glaube an Christi hiermit sei Euch kund getan, dass die Truppen des oströmischen Bundes in Eurem Reiche gezwungen waren und gezwungen sind gegen Euch zu kämpfen. Ihr schützt Euren Kaiser, welch ehrenhaftes Ansinnen. Doch eben jener Kaiser war es der uns dazu zwang Euer Land zu betreten.

Euer Kaiser liess Euch im Stich und jetzt sollt ihr das unvermeidliche für Sachsen verhindern. Dafür sollt ihr bluten. Wir werden uns nicht von unserem Ziel abbringen lassen. Und wenn es Polen´s Sinn ist weiterhin dem Kaiser zu dienen, so blutet aud sterbt auf dem Feld der Ehre.

Aber wenn ihr Euch besinnt, Eure Landsleute, Eure Heimat retten zu wollen, so nimmt Kontakt zu den Verbänden des oströmischen Reiches auf.

Gruß
Haldon vom Kreuze



 
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Nikolaus von Werle

Polen
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Re:An die polnische Ritterschaft      25.07.2010 23:15:14 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der polnische Reichsverweser saß gerade in seinem Zelt und ließ seine Wunden versorgen, als ein Ritter der Palastwache im Zelt erschien.

"Mein Herr, die Akriten haben in vielen Orten Nachrichten anschlagen lassen. Wir haben einige von diesen Ungläubigen aufgegriffen, getauft und sofort exekutiert. Die Nachrichten wurden entfernt und verbrannt. Ein Exemplar habe ich Euch allerdings mitgebracht. Wenn ich das Schreiben richtig deute, so wollen die Akriten sich ergeben - mein Herr."

Peter von Werle nahm das Schreiben an sich und entließ die Palastwache. Er setzte sich wieder, nahm einen Schluck Wein und las das akritische Papier.
Nachdem das Schriftstück gelesen war, hielt er es an ein Fackel und verbrannte es. Hernach rief er seinen Schreiber und ließ folgendes Schreiben aufsetzen.

QUOTE:
"An die Führung der Heiden aus Akritien,

ihr habt überall in Polen Nachrichten verbreiten lassen und dargelegt, dass Ihr Euch ergeben wollt. Dies ist reichlich unnötiger Aufwand. Eine weiße Fahne hätte völlig genügt, um Eure Aufgabe mitzuteilen.
Wir nehmen Eure Aufgabe wohlwollend zur Kenntnis. Ich werde in den nächsten Tagen mit meinen Rittern in Eurem Feldlager erscheinen, um Eure Waffen einzusammeln. Ihr werdet sicher Verständnis dafür haben, dass wir Euch und Eure Ritter für die Dauer des Krieges in einem Kriegsgefangenlager internieren müssen. Dort werden auch genügend Geistliche vor Ort sein, um Euren Rittern die Taufe der einzig wahren, römisch, katholischen und apostolischen Kirche zu spenden.
Natürlich gewähren wir Euren ungläubigen Gefährten aus Dänemark und Makedonien die selbe Vorzugsbehandlung.

mit christlichem Gruß
Peter von Werle"


Nachdem das Schreiben gesiegelt war, ließ der polnische Reichsverweser die Botschaft um einen Pfeil wickeln und die Pfeilspitze in Weihwasser tauchen. Dann rief er einen Bogenschützen übergab ihm die Pfeilbotschaft mit den Worten:

"Begebt Euch nach Krakau in die Nähe des akritischen Feldlagers und schießt die Nachricht dem ranghöchsten Akriten in den Leib, den Ihr ausmachen könnt. Nehmt noch diese Flasche mit Weihwasser mit, um den Pfeil noch einmal zu weihen, bevor Ihr ihn abfeuert.
Ach ja, noch eins - Wagt es nicht in Gefangenschaft zu geraten!"


Dann wandte sich der Werler wieder an seinen Barbier, damit der die Wunden weiter nähen konnte.


 
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Marius vom Kreuze

Akriten
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Re:An die polnische Ritterschaft      26.07.2010 10:02:14 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der Bote tat sein bestes um den Befehlen seines heren zu gehorchen, musste ihn aber enttäuschen.
** Statt einen akritischen Soldaten zu treffen, schlug der Pfeil mit seiner Botschaft dicht neben einem solchen in einen Baum ein. **
Die ihm anvertraute Botschaft wurde aber übernommen und ins Lager der Truppen des oströmischen Bundes verbracht. Dort wurde sie den Offizieren ihm Zelt des Kanzlers vorgelegt. Dieser verlas die Botschaft des Polen und musste sich bemühen nicht vor Lachen vom Stuhle zu fallen.

Aber Haldon war nicht jemand der so schnell aufgab, wenn es um den Frieden geht. Aber er würde dem polnischen Vertreter einges deutlich machen.

QUOTE:
Werter Peter von Werle,
das der Kaiser des HRRDN anscheinend blind sein muss, habt ihr mir auf das neuste bewiesen. Wie ssonst setzt man einen Manne in so hohe Dienste der nicht mal der eigenen Sprache mächtig ist. Glaubt mir wenn ich Euch mitteile, dass Euer Schreiben für große Erheiterung in unseren Reihen sorgte. Etwas das in diesen Tagen wahrlich rar gesät ist
Wir erwarten Euch und Eure Truppen gerne im Felde und nicht feige verschanzt auf Eurer Burg. Kommt in unser Heerlager und seht was wir für Euch haben. Besten Stahl der auf Euch wartet um in polnischen Blut getränkt zu werden. Macht Euch keine Sorge um unser aller Seelenheil hier sind wahrlich genug Geistliche aller Konfessionen, macht Euch also darum keine Sorgen und zerbrecht Euch nicht Euren hohlen Kopf darüber.

Also trödelt nicht sondern eilt.

Mit besten Wünschen
Haldon vom Kreuze
Außenminister der Akriten


"Nein, ein Siegel ist Verschwendung. Wer weiß was wür einen Idioten wir dort haben, der meint im Namen der polnischen Ritterschaft zu antworten.
Nähere dich der Burg und übermittel die Botschaft. Nein ich weiß was besseres. Bringt mir einen dieser polnischen Bauern, gebt ihm die Botschaft und erklärt ihm kommt er ohne Antwort zurück wird seine Familie gerichtet. Vielleicht kriegen wir ja nochmal ein so paar so lustige Zeilen.
"
Wie befohlen wurde ein Bauer der Umgebung mit Gaul und Parlamentärsfahne ausgestattet in Richtung polnische Burg verbracht. Seine Familie wurde arretiert. Haldon hatte keine Lust sich sagen zu lassen er wäre nicht so Rücksichtslos wie der Kaiser des HRRDN oder seiner inteligenten Vertreter.


 
Letzte Änderung: 2010/07/26 17:11 von Leonid Hempejevitsch.
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Tristan Redcloak

Polen
Beiträge: 41
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Re:An die polnische Ritterschaft      28.07.2010 22:22:33 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
So begab es sich, dass Piotrek der Bauer sich aufmachte, die Botschaft der Akriten zu überbringen.
Nur, wohin sollte er sein Pferd lenken? Feindliche Heere durchstreiften die Lande wie Krähenschwärme, und über vielen Ländereien seines geliebten Königreiches wehten fremde Flaggen, die er nie zuvor gesehen hatte.

In seiner Not lenkte er sein Pferd gen Westen statt gen Osten, war er doch nicht bewandert im Wissen von der Wildnis, und schaffte es den dänischen und makedonischen Plünderen so gut es eben ging aus dem Wege zu gehen. Nach zwanzig Tagen und Nächten endlich erspähte er ein Banner, welches ihm das Herz aufgehen liess: den weißen Adler auf rotem Grund Polens!

Voller frischen Mutes ritt er ans Tor der nächsten Stadt, und gab sich zwei polnischen Fußknechten zu erkennen.

Verwirrt über die Parlamentärsflagge fragten sie: "Ho, Bauer, was ist Dein Begehr?"

"Herren, mein Name ist Piotrek aus Krakau. Der König der Akriten nahm mein Weib und meinen Sohn als Geisel, und zwang mich in dieser unwürdigen Aufmachung diese Botschaft zu überbringen. Nun habe ich mich verirrt, und habe Gott sei es gedankt hierher gefunden. Sagt, welchen Namen trägt dieses Land?"

Der Ältere der Wachsoldaten lachte ohne Humor: "Du bist in der Lausitz, und gut abgekommen von Deinem Weg, wenn Du nach Kleinpolen an den Hof wolltest. Michal, geh, hol den Grafen, ich wette er wird mit dem Burschen plaudern wollen, wenn er wirklich aus Krakau kommt."


Keine halbe Stunde später stand Piotrek vor dem derzeitigen Grafen der Lausitz. Graf Gareth von Krakau schaute verwirrt auf die Aufmachung des Bauern, und als dieser ihm von seinem Schicksal berichtete, verdüsterte sich seine Miene.

"Mich wundert das Handeln des Akriten nicht, ist doch jeder polnische Bauer von höherem Stand als seine ungläubigen Hunde. Da ist es nur folgerichtig, dass er Dich zu seinem Herold erkoren hat, und Dir die noble Bürde auferlegt hat, sein Botschafter zu sein.
Ich habe indes das Schreiben gelesen, und unserer heiligen Majestät, dem König von Polen meinen treuesten Boten Mateusz geschickt, ihn über die Herausforderung der räudigen Esel in Kenntnis zu setzen. Einen Grund, seine edlen Augen mit diesem Geschmiere zu beleidigen, sehe ich nicht." sprach der Graf, und legte das Schriftstück beiseite.

"Schon jetzt marschieren die Heere unserer christlichen Brüder des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in unsere Richtung, und wir selbst führen den Kampf wo immer wir den Feind treffen. Sei unbesorgt, vor einem Zehntag hat unser Heer Krakau befreit, und wird es bald befriedet haben. Dann können wir beide wieder in unsere Heimat zurückkehren. Deinem Weib und Deinen Sohn wird es gut gehen, wenn der Akrite auch nur einen Funken Ehrgefühl im Leibe trägt." Mit diesen Worten entließ er Piotrek, und wies seinen Kämmerer an, ihn waschen zu lassen und neue Kleidung zu geben.

Was die Akriten betraf, so nahm er den Schandbrief erneut in die Hand, überflog ihn ein weiteres Mal, und schwor beim heiligen Wladislaw, dass sie für diese Unverschäntheit einmal mehr mit Blut bezahlen würden. Morgen würde er sich wieder dem polnischen Heerbann in Krakau anschließen, und der erste Ungläubige stürbe mit einem Fluch auf Haldon den in seinen Ohren.


Währenddessen ritt Mateusz, die Kunde Gareths in der Satteltasche, Richtung Kleinpolen...


 
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