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Re:Übermacht 26.07.2010 19:13:16 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Zwischen seinen Leuten in der fast vollkommenen Dunkelheit in dem Keller stand Fürst Synithor.
Das wenige Licht in den Tagesstunden fiel nur durch wenige Ritzen in der Deckenluke. So konnte man wenigstens die Tage zählen.
"Und wieder ein Volk weniger mit dem man verhandeln sollte. Nicht nur Schweden und Norweger sind Bastarde und Hurensöhne. Kann mir mal jemand nun sagen, warum die Sachsen so lange etwas von den Dänen gehalten haben ? Mir ist kein Grund bisher eingefallen, warum sie nicht alle eher die Nachkommen von Wildschwein und Stinktieren sein sollten, als zivilisierte Menschen. Fangt an zu graben, Männer. Irgendwann werden wir raus sein und dann werden wir eben von vorne beginnen. Tod allen Nordwichten."
"TOD ALLEN NORDWICHTEN !" erscholl es aus den Mündern fast aller Litauer in dem Keller.
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Re:Übermacht 26.07.2010 19:20:50 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sancho hatte, um seiner Aufgabe gerecht zu werden, seine Rüstung und alle Atribute seines Standes abgelegt.
Er war dadurch nicht mehr als Litauer erkenntlich.
Da seine medizinischen Aktionen ihn auch bei anderen als Litauer helfen lies, befand er sich im Moment bei einem verwundeten Kasanen. Der kleine Trupp von denen lag im Innern des Stalles.
Plötzlich hörte er eine weibliche Stimme in einem strengen Befehlston rufen.
Die Frau ordnete an, dass die Litauischen in einen anderen Kerker verbracht werden sollten.
Ihnen sollte jegliche Bequemlichkeit entzogen, völlige Dunkelheit und keinen Kontakt gewährt werden.
Sancho schaute durch die kleine Türöffnung und sah eine junge dunkelhäutige Frau in dänischer Kleidung.
Sie musste eine hohe Persönlichkeit sein, den die Wachen führten sofort alle Befehle aus.
Es wurden alle Litauer aus dem Stall geführt.
Sie sagte auch, dass die Litauer Dörfer und die Gegend verwüstet hätten.
Dies entsprach nur nicht der Wahrheit. Sancho und seine Leute hatten nie etwas derartiges getan, sofern sie nicht angegriffen wurden.
Auch haben sie der Bevölkerung die Lebensmittel abgekauft und ehrlich vergütet.
Ahnscheinend war diese bestialische Art bei den Daenen so Sitte und sie übertrugen sie einfach auf die Litauer.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Letzte Änderung: 2010/07/26 19:39 von Lara al Fes.
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Re:Übermacht 27.07.2010 15:50:58 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sancho führte sein Werk als Heiler fort und hoffte auf ein einsehen der Dänen.
Doch leider musste er auch der Tatsache ins Auge sehen, dass die Daenen große Angst vor den Litauern haben, den sonst würden sie nicht solche Maßnahmen ergreifen.
Die Maßnahme, dass niemand (außer ein paar Wenigen) sich mit den Gefangenen unterhalten durften und die Litauer so abgeschirmt waren, lies nur einen Schluss zuDie Daenen machen sich in die Hosen vor den Litauern. Vor allem dieser Spitz oder wie er genannt wurde.
Sancho sah nun keinen anderen Weg, als sich dem zu fügen.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 27.07.2010 20:53:34 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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In der Grafschaft Soz führte Sancho Alonso Pansa die Geschäfte seines Vater mit Umsicht und Bedacht weiter.
Auch baute er, wie von seinem Vater gewünscht, eine Schule für Heiler aus. Er bekam von Laszlo (einem Ungarn) viel Unterstützung. Laszlo war auf einer seiner Reisen schwer erkrankt in Soz angekommen und Sancho Pansa hat ihn Monate lang gesund gepflegt. Auch hat Sancho viel mit ihm über den Glauben und die Auslegung der Bibel diskutiert. Laszlo hatte bald den Posten des Verwalters übernommen und ist geblieben.
Der alte Verwalter war aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Er bekam eine monatliche Versorgung und lebte mit seinem Weibe, weiterhin in der Nähe der Burg.
Sancho hatte mit Laszlo auch lange über seinen Wunsch einer Heilerschule gesprochen. Sie haben zusammen ein Konzept erarbeitet, was Laszlo nun mit dem Sohn von Sancho ( Alonso ) ausführte.
Es sollte nach der Rückkehr von Sancho soweit sein, dass die Schule eröffnet wurde.
Alonso machte sich natürlich Sorgen um seinen Vater, da er in Gefangenschaft geraten war. Der neue Fürst Wulfgar II ohne Land hatte ihm in einer Nachricht dies mitgeteilt.
Doch die Grafschaft und die Heilerschule nahmen ihn ganz in Anspruch, so dass er nicht viel grübeln konnte.
Laszlo bemerkte natürlich die Ängste des Jungen und beruhigte ihn mit den Worten:
Dein Vater ist ein zäher Bursche, er hat schon andere Hürden überstanden. Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er untätig rum sitzt. Er wird seine Heilerkünste an allen anwenden ob sie wollen oder nicht.
Bei diesen Worten nickte Alonso und lächelte.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Letzte Änderung: 2010/07/27 20:54 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht 28.07.2010 20:54:35 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sancho hatte alle Verwundeten versorgt und schaute täglich nach ihnen.
In seinen Pausen unterhielt er sich mit den anderen Gefangenen und betete mit ihnen.
Herr, lass alle unseren Brüder und Schwestern im Herrn diese schweren Stunden voller Glauben und Zuversicht überstehen. Gib ihnen die Kraft und den Mut, ihre Seele frei zuhalten von allen Zweifeln.
Beschütze unsere Brüder und Schwestern und unsere Kinder, welche in unserer Heimat mit uns bangen.
Lass unsere Peiniger soviel Einsicht erlangen, dass sie ihre babarischen Taten beenden und sich zum wahren Glauben wenden. Amen
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 28.07.2010 22:44:44 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Ein Bote erreichte in den Kleidern eines fahrenden Salzhändlers. den Ort des Kerkers mit den Litauern.
Er ging auf die Wachen vor dem Gebäude zu.
"Hey, werter Wachmann. Tut mir nichts. Ich bin Jude und arbeite für das Geld hart und schwer, welches ich verdiene. Egal für welche Seite es ist. Diesmal sind es die Litauer. Ich habe hier einen Brief für eure Gefangenen. Darf ich ihn euch geben, damit ihr ihn überstellt ?"
Damit schaute der Bote zu den beiden Wachen.
Fürst von Litauen i.R., Mittelalterlicher Streiter für die Christenheit
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Re:Übermacht 28.07.2010 23:17:04 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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die beiden Wachen sahen den Händler auf seinem Ochsenkarren langsam auf sie zu kommen.
Als dieser sein Anliegen vorgebracht hatte, bat man diesen zu warten.
"Soweit wir wissen dürfen die Gefangenen keine Post empfangen."
Eine der Wachen rief etwas in einer Sprache die der Händler nicht verstand.
Kurz darauf erschien ein weiterer Wachmann und bat den Händler mit ihm zu kommen
"Komm mit und stärke dich bis wir Ayana gefragt haben, ob die Gefangene die Nachricht möglicherweise doch empfangen dürfen"
Ein anderer versorgte derweil die Ochsen des Händlers....
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Letzte Änderung: 2010/07/28 23:19 von Svana Angelina.
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Re:Übermacht 29.07.2010 13:08:18 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sancho verfolgte noch immer seinen Diest als Heiler. Es vergiengen Tage und bis dato hörte man nichts mehr von den Daenen.
Dank Sanchos Hilfe sind nicht so viele Mitstreiter an ihren Wunden und Verletzungen gestorben.
In ihm keimte sein Wunsch immer mehr, seine Schule für Heiler auszubauen und in einen Orden einzutreten, zum Wohle des Herrn.
Er erinnerte sich an einen italienischen Kaufmann, welche in seiner Grafschaft zum Handeln verweilte.
Dieser erzählte von einem jungen wohlhabenden Edelmann, welcher sein ganzes Hab und Gut verschenkte, um nur zum Wohle des Herrn an den Menschen gutes tat und das Wort Gottes verbreitete.
Diese Erzählung ging Sancho nicht mehr aus dem Kopf.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 29.07.2010 18:02:20 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Und so wartete der Händler Tag um Tag mit der Nachricht in seiner Tasche.
Hoffentlich würde man ihm endlich die Nachricht abnehmen, oder ihn zu Ayana führen.
Fürst von Litauen i.R., Mittelalterlicher Streiter für die Christenheit
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Re:Übermacht 31.07.2010 06:37:44 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Smoker erhielt eine Depesche aus Soz, in der Sancho Alonso Pansa über den Fortschritt der Baumaßnahme, für die Schule für Heiler, berichtete. Sie waren schon sehr weit und er mache sich Sorgen ob sein Vater zur feierlichen Eröffnung anwesend sein könne. Desweiteren schrieb er das Laszlo ihn immer wieder versuchte zu beruhigen.
Daraufhin ließ ich ihm eine Antwort zukommen in der ich schrieb, das sein Vater immer in Gedanken bei ihm sei. Das er sich auf ihn verläßt, in Hinsicht auf den Bau der Schule, und er, höchstwahrscheinlich, erwartete das die Schule fertig sei wenn er zurück kommt.
Desweiteren erwähnte ich das ich mit Graf Magnus, einem alten Bekannten von uns aus ruhigeren Zeiten, in Kontakt getreten sei wegen dem Ordo Teutonicus. Worum es sich dabei handele würde ihm sein Vater besser erklären können. Ich ließ nur soviel durchblicken das es auch etwas mit der Schule der Heiler zu tun hätte.
Ich schließ mit den Worten das ich seinen Vater, ihn und Laszlo in meine Gebete einschließe und ihm viel Erfolg mit dem Bau wünsche.
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