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Re:Übermacht 02.08.2010 19:49:58 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Nach etlichen Wochen des Wartens zog der Händler mit der Depesche wieder ab. Dabei hatte er aber noch für den Schmuggel von kleinen Meisseln und Hämmern in die Zellen gesorgt.
Fürst von Litauen i.R., Mittelalterlicher Streiter für die Christenheit
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Re:Übermacht 03.08.2010 09:32:09 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Da Sancho Pansa seine Aufgabe als heiler auch bei den dänischen Truppen ausübte, hat er dort einige Verbündeten gewonnen.
Zwei Wächter, welche vorwiegend Nachts ihren Dienst taten, steckten Sancho heimlich ein kleines Bündel zu.
Da Sancho nichts sah, tastete er das Bündel ab und stellte fest, dass sich in ihm Ausbruchswerkzeug befand.
Sofort verteilte er es unter seinen Kameraden und der Ausbruch begann.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 03.08.2010 17:26:53 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Natürlich wurde der seltsame Händler die ganze Zeit beobachtet.
Man gab ihm zu essen und wies ihn ihm einen Platz zum schlafen zu. Nur von den jungen Bauernmädchen hielt man ihn fern.
Auch der andere Fremde der sich als Heiler versuchte fiel natürlich auf. Ayana gab die Anweisung diesen unauffällig zu beobachten. Man schickte ihm auch einige Bauern hin die sich auf den Feldern leicht verletzt hatten. Wie nicht anders zu erwarten schien er diese für dänische Wachen zu halten. Da man nicht zu 100% sicher war, ob dieser zu den Litauern gehörte ließ man ihm auch das Säckchen des Händlers überreichen. Als dieser das Werkzeug an die Gefangenen verteilte war der Beweis erbracht.
Als Ayana dies erfuhr, schickte sie viele Nordmänner in den Keller des Hauses und ließ dort alle Werkzeuge wieder einsammeln. Den Gefangenen nahm man auch alle Ihre Kleidung. Statt dessen gab man ihnen einige alte Lumpen die man bei den Bauern einsammelte.
Mit dem Fremden der sich als Heiler ausgab, verfuhr man ebenso und sperrte ihn ebenso zu den anderen in den dunklen Keller.
Als alles erledigt war, sagte Ayana zu den Wachen:
"Demnächst wenn ihr den Gefangenen Essen gebt, lasst die Luke offen als wen ihr diese vergessen hättet. Dann lasst sie entkommen. Beobachtet aus einiger Entfernung aber genau ob sie auch wirklich verschwinden. Warnt auch die Bauern vor. Wir sollten froh sein, wenn wir dies stinkende Litauer Pack los sind. Selbst für die Säue im Stall war der Gestank durch die anfängliche Anwesenheit der Litauer unzumutbar.
Wenn dieses Pack dann geflohen ist, werden sie sicherlich überall verbreiten wie heldenhaft Ihre Flucht war. Aber das sollte uns egal sein. Das Pack rühmt sich doch auch sonst immer mit Taten die sie nie vollbracht haben. Daher wird dem Pack sowieso niemand etwas glauben."
Die Männer nickten und würden die Anweisungen von der Tochter des Husjarls genauso wie von ihr angeordnet ausführen.
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Letzte Änderung: 2010/08/03 17:30 von Svana Angelina.
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Re:Übermacht 03.08.2010 17:45:08 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sancho machte sich seine Gedanken.
Das Ganze ging alles zu einfach, ihm kam es vor,daß man die Sache organisiert hatte.
Die Daenen waren zu unaufmerksam und auch sehr zuvorkommend, was er von den rauhbeinigen Nordmännern nicht kannte.
Ausserdem war ihre Ausdrucksweise sehr bäuerlich, was ihn zu dem Schluss führte, dass man versuchte ihn und die restlichen Litauer für dumm zu verkaufen.
Was soll es, Hauptsache war doch, daß sie bald frei kämen egal auf welchem Weg.
Nur sollten die Daenen ihre Häme bekommen, egal was dabei herauskam.
Es war Sancho natürlich klar, daß so viele Gefangenen ihren Tribut forderten und die Daenen diesen bezahlen müssten. Somit war ihm klar,daß sie froh waren, wen die Lager sich leerten.
Also spielte er das Spiel mit.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Letzte Änderung: 2010/08/03 17:48 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht 04.08.2010 10:48:24 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Sie waren frei.
Frische Luft und heller Tag, was für ein Genuss.
Sancho war mit einigen anderen Gefangenen frei gekommen.
Sie wurden natürlich noch beobachtet und mussten schnell schauen, dass sie sich davon machten.
Schnell in Richtung Heimat oder in ein befreundetes Land.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 05.08.2010 11:45:04 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Nun waren sie auf dm Weg.
Sancho gab seinen Leuten die Order, sich in kleineren Gruppen, in Richtung Heimat durchzuschlagen.
Unterwegs trafen sie mehrere Händler, denen sie ordentliche Kleidung und gebrauchte Waffen abkauften.
Entgegen der dänischen Ahnnahme ihnen all Hab und Gut entwendet zu haben, hatten einige Ritter ihre Silberlinge gut versteckt, sodass die dänischen Tölpel sie übersahen.
Einer der Händler fragte Sancho woher sie den kämen?
Sancho fragte, warum er dies den wissen wolle.
Der Händler antwortete:
Ich sollte eine Botschaft an gefangene Litauer in einem Lager bringen, konnte sie aber nicht weiterreichen. Die Botschaft wäre von dem neuen Fürsten in Litauen Wulfgar ohne Land II.
Ich würde sie gerne übergeben.
Sancho gab sich zu erkennen und nahm die Botschaft von Wulfgar an.
Ihm war klar, dass Wulfgar den Fürstentitel übernommen hatte um das Land zu schützen.
Ohne Führung wäre das Land ins Chaos gestürzt.
Die Nachricht von Wulfgar sagte dies genau aus und dass die Gefangenen sich keine Sorgen machen sollten.
Er werde sich um eine baldige Freilassung bemühen.
Der Händler erzählte Sancho weiterhin, dass ein kleines litauisches Heer in Richtung Polenburg unterwegs sein.
Sancho entschloss sich sofort auch zur Polenburg zu reisen.
Ein paar seiner Leute schlossen sich ihm an. Die anderen zogen gen Heimat.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Letzte Änderung: 2010/08/05 11:45 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht 05.08.2010 12:31:38 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Bevor sich Sancho von dem Händler verabschiedete, gab er ihm noch Nachrichten mit für seinen Sohn und den Verwalter Laszlo.
Mein lieber Sohn, ich bin aus der Gefangenschaft erlösst. Meine Gesundheit ist dementsprechend. Aber nichts kann mich aufhalten meinen Weg zu gehen.
Meine Hoffnung über euer Wohlergehen scheint sich zu erfüllen,den der Bote der Nachrichten hat mir dies bestädigt. Werde mit meine Kameraden noch einige wichtige Aktionen bereinigen und dann umgehend nach Hause zurückkehren. Deine Aufgabe sollte die gleiche bleiben, nur möchte ich dich bitten, dich mit Smoker in Verbindung zu setzen, da er einer der Wenigen war, welche nicht gefangen genommen wurden.
Laszlo soll dich weiterhin in deiner Aufgabe unterstützen.
Er soll aber nicht vergessen dich in der Kriegkunst weiter auszubilden.
Mir ist in der Gefangenschaft klar geworden, dass gegen solche Barbaren nichts auszurichten ist mit christlicher Menschenliebe. Darum rüste dich auch im Kampf und Geschicklichkeit.
Was mich auch freuen würde, wäre wenn ich nach Hause kommen würde und du wärst mit einer netten Maid zusammen.
Doch nun Schluss genug erholt ich muss weiter.
Mit väterlichem Gruss und einer Umarmung
Sancho Pansa
PS. Auch du sei umarmt mein Freund Laszlo alles weitere bei meiner Rückkehr.
Danach machte sich Sancho sofort auf den Weg.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Letzte Änderung: 2010/08/05 12:42 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht 05.08.2010 14:22:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Als Smoker von dem Ausbruch Sancho Pansas hörte gab er seinem Pferd die Sporen.
Er wollte ihn so schnell es geht über die Neueigkeiten berichten! Während einer kurzen Rast schrieb er ein paar Zeilen an Sanchos Sohn, der auf Soz, hoffentlich immer noch sicher war und den Bau der Schule für heiler vorantrieb!
QUOTE:
Sancho Alonso Pansa,
euer Vater schaffte den Ausbruch, wie ich es euch sagte! Der Alte Haudegen findet immer einen Weg! Ich reite ihm entgegen um ihn über alles zu berichten was ich weiß, das er ja auf dem neuesten Stande ist! Ich werde auch von eurem Brief erzählen und von dem Bau der Schule!
Wir müssen weiter! Auf bald!
Smoker
Ein Bote ritt gen Osten und Der Tross von Smoker setzte sich nach Westen ab.
Aber Smoker schaute immer wieder gen Osten!
Warum nur?
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Re:Übermacht 06.08.2010 19:16:57 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Malopolska war erreicht.
Welch eine Freude unter den Litauern, man fiel sich in die Arme und manche Freudenträne floss.
Es gab viel zu erzählen und mancher Krug wurde geleert.
Sancho begab sich gleich nach seiner Ankunft zu Wulfgar.
Mein Fürst, welch ein erhabener Anblick euch zu sehen.
Ich muss euch danken für euer schnelle Regierungsübernahme, denn dadurch wurde unser Land nicht preis gegeben.
All die Strapazen und die Mühen haben sich gelohnt, um nun einen neuen Beginn zu starten.
Doch nun erzählt mir was sich in der Zwischenzeit zu Hause und in anderen Landen, zugetragen hat.
Leider habe ich auf meinem Weg, hier her, nicht viel erfahren.
Habt ihr auch von den anderen Litauer Rittern etwas gehört?
Auch will ich in die Garde eintreten, den ich habe noch einige Rechnungen offen.
Sancho war vor Freude so überschwenglich, dass er sich nun erst mal beherrschen musste.
Ausserdem war seine Kehle sehr trocken.
Und in Polen sollte es ja gute Weine und ein süffiges Bier geben.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
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Re:Übermacht 06.08.2010 22:36:24 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Im Heerzelt des nun wachsenden Lagers empfing Wulfgar II ohne Land die Ankömmlinge.
"Nana, Graf Sancho Pansa. Setzt euch und ruht euch nach der beschwerlichen Reise aus."
Er bot dem anderen Litauer etwas Wein an.
"Die Zeit war hart und fast alle unserer Mannen sind bereits auf dem Weg zu ihren Truppenverbänden. Leider nicht alle so wie ich es mir wünschen würde. Nicht nur mein Vater ist verstorben. Auch von Kanzler Synithor hörte ich Berichte. Das ungehobelte Dänenvölkchen hat mit seinen unzivilisierten Verhalten gegenüber von hohen Edelmännern das erreicht, was sie im Kampf mit unserem ehemaligen Fürsten nicht geschafft haben. Kein Plünderer von ihnen konnte unseren Fürsten Synithor niederringen. Nun ringt er aber mit Hustenkrämpfen und Fieber, welches er sich in dem Loch einfing. Er befindet sich mit einigen Mannen auf dem Weg zur Burg von Litauen um dort das Verteidigungsheer in unsere Heimat unter sein Kommando zu nehmen um die erneuten Plünderer unter Nordbundflaggen von unserem Land zu treiben. Parallel dazu werden wir hier von der Polenburg aus das Hinterland dieser Barbaren nun in Angriff nehmen. Sie wollen nicht verhandeln mit uns, also werden wir leider gezwungen sein ein eben so stummes Spiel mit ihnen zu vollbringen. Die Order hat alle unsere noch gefangenen Männer erreicht und sie werden so schnell als ihnen möglich sich in den Sammelpunkten einfinden."
Wulfgar II nahm einen Schluck.
"Und auch unsere Verbündeten sind nicht untätig. Vor allem die Skandinavier werden sich bald wieder wundern."
Er gähnte.
"Seit nicht böse, wenn ich aber euch bald aus meinem Zelt bitten muss. Ich muss noch etliches an Archiven aufarbeiten die mein Herr Vater mir hinterlies und auch so manche Aufbauarbeit bei uns im Land wartet noch auf Entscheidungen. Ich hörte von Gräfin Ellamor, dass sie auf dem Weg wäre."
Damit nickte er zum Grafen Sancho und hoffte bei ihm auf Verständnis.
Fürst von Litauen i.R., Mittelalterlicher Streiter für die Christenheit
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