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THEMA: Re:Übermacht
 
Alonso Pansa

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Re:Übermacht      07.08.2010 19:16:37 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho bedankte sich bei Wulfgar und verließ das Zelt .

Er konnte verstehen, dass Der Fürst nun seine Ruhe brauchte.
Auch er wollte sich niederlegen, aber vorher plagte ihn noch ein immenser Durst.
Er gesellte sich zu seinen Leuten, welche um ein Lagerfeuer saßen und trank mit ihnen.
Nachdem sein Durst gelöscht war, suchte er seinen Leibgardisten, um ihm einen Auftrag zu geben.
Manhold saß etwas abseits, an einem anderen Feuer.

Sancho rief ihn zu sich und gab ihm die Order:

Die Polen haben auf den Schlachtfelder Waffen und Rüstungen zusammen getragen, um sie einzuschmelzen.
Vielleicht können wir davon einige für uns umrüsten und mit unseren Farben versehen.
Da wir nur sehr schlecht gerüstet sind, wäre dies eine gute Möglichkeit.
Geht und erkundige dich, ob dies möglich wäre


Manhold entfernte sich um den Auftrag auszuführen.

Sancho lief noch etwas im Lager umher und besah in einer Koppel, polnische Pferde.
Als ein Händler zu ihm kam, wurde er schnell Handelseinig und kaufte einige Pferde.
Da seine Silberlinge diesesmal nicht ausreichten, unterschrieb er einen Schudschein.

Danach ging Sancho in sein Zelt sprach ein Gebet und legte sich zur Ruhe.


Alonso Pansa
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Letzte Änderung: 2010/08/07 19:29 von Alonso Pansa.
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      08.08.2010 22:13:52 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Am nächsten Tag begann Sancho wie üblich seinen Kontrollgang bei den Truppen.
Manhold hatte einige Rüstungsteile von gefallenen Truppen aus dem Polendepot geholt, diese wurden nun von den Rüstungschmieden umgearbeitet und unter den Truppen verteilt.
Es war natürlich kein einheitliches Bild, wie man es sonst gewohnt war, aber es musste vorerst reichen.
Die Truppen machten sich über ihr Aussehen lustig und es herrschte eine freudige Stimmung.

Die Polen unterstützten die Truppen wo es ging und es wurde alles für den Abmarsch vorbereitet.
Man wollte in die Heimat ziehen, um sich dort wieder neu auszurüsten.

Gegen mittag waren die litauischen Truppen auf dem Marsch.

Unterwegs gesellte Smoker sich zu Sancho und unterhielt sich mit Ihm.
Er berichtete von seiner Aufgabe und was er von Sanchos Sohn wusste.
So wurde der Weg ein unterhaltsames Vergnügen.


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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      09.08.2010 08:53:56 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Der Tross kam auf der Burg Prussen in Pruzzen an. Es wurde ein provisorisches Lager aufgeschlagen um sich auszuruhen und die Vorräte aufzufrischen.
Da erreichten verschiedene Nachrichten die Litauer.

In Pomorze wären noch 3 litauische Ritter gefangen und verschiedenen andere Ritter wären noch abgängig.

Sancho machte sich grosse Sorgen um diese Ritter. Was ist wenn sie von den Daenen schon getötet wurden und und die anderen irgend wo anders als Geisel gehalten wurden.

Ein Diener erzählte ihm aber, dass Ellamor und Rossi in Disna Litauen mit einer Erkrankung da nieder lagen.

Sancho suchte Smoker und fragte ihn, ob er etwas darüber wüsste.


Alonso Pansa
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Wladimir Monomach

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Re:Übermacht      10.08.2010 01:22:47 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Es war schon sehr spät und im Lager herrschte Ruhe. Nur die Wachen und ein paar Schatten wanderten durch das Lager. Smoker saß in seinem Zelt vor einem Stapel Papiere, denen er sich intensiv zu widmente. Bemerkte er Sancho doch vorerst nicht, der sich kurz räusperte.

Smoker war so in seine Papiere vertieft das er erschrak. Ihr seid es. Sancho, was treibt euch zu so später noch zu mir? Sancho erzählte ihm von den Nachrichten und von den Gerüchten die er hörte.
Sancho, treuer Freund, ich hörte auch diese gerüchte, aber kann ich euch ach nicht weiterhelfen. Aber ich werde euch wissen lassen wenn ich Informationen erhalte. ich hab alle Boten meine Boten ausgesendet um den, durch den Krieg, verlorenen Informationen zusammenzutragen. Über die Ritter in dänischer Gefangenschaft, habe ich leider nur die Information das sie wohl noch leben. Aber ich mache mir ebenso Sorgen wie ihr. Habt ihr Post von eurem Sohn erhalten? Ach, ja! Smoker ging zu einem Stapel der Privat aussah und gab ihm ein paar Briefe seines Sohnes, die Smoker während der Gefangenschaft Sanchos in empfang nahm, an ihn weiter. Ich bete täglich für unsere Ritter und hoffe meine Boten werden sie finden. Sind doch einige schon länger untergetaucht vor den Plünderern in Litauen.Er gab ihm noch eine kleinen Stoß Botschaften aus Pruzzen, die wohl wichtig waren. Dann bat er ihn zu seinem Nachtlager zu gehen, da ein langer Marsch vor ihnen war und er noch etliche Papiere abarbeiten mußte.

Als Sancho fortging, schienen Smokers Gedanken bei allen Rittern Litauens zu sein die nicht in der Sicherheit eines Heerlagers oder einer Burg waren.

Ihr tapf'ren Streiter, haltet wohl aus, wo ihr auch seid, und wir werden uns wiedersehen! Sagte er leise, für sich, und begab sich zu seiner weiteren Arbeit.


 
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      10.08.2010 15:38:35 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho war nicht ganz zufrieden nach dem Gespräch mit Smoker.
Er hatte bemerkt, dass dieser etwas abwesend war und seine Gedanken nicht ganz bei der Sache waren.
Oder bildete er sich das nur ein?
Neben Smokers Zelt standen einige Boten, welche für Smoker ritten und unterhielten sich.
Sancho bekam ein Gespräch mit, in welchem eine verwundete Susdalerin erwähnt wurde.

Sancho ging zu den Boten und sprach sie an:

Was hörte ich da gerade? Ihr reitet zwischen hier und Susdal hin und her, um Botschaften zu transportieren. Das hat wohl nichts mit unserer Aufgabe zu tun?

Ein Bote antwortete: Nein, Herr wir bringen einer Susdaler Kriegerin von unserem Herrn Nachrichten und Geschenke. Es scheint, dass unser Herr sehr verliebt ist. Dies erwiederte er mit einem Lächeln.

Sancho bedankte sich und ging in sein Zelt. Bei Kerzenschein setzte er sich an seinen Arbeitstisch und ging seinen Gedanken mit einem Glas Wein nach.

Nach einer Weile stand er auf und ging zu Bett.
Er würde morgen mal mit Smoker reden. Vielleicht konnte er ihm helfen.


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Letzte Änderung: 2010/08/10 15:48 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht      11.08.2010 09:20:47 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Früh am Morgen begab sich Sancho zu Smoker.
Der war nicht sehr erfreut ihn zu dieser Stunde zu sehen, aber er konnte ihn auch nicht abweisen.

Werter Smoker, ihr habt Sorge um eine sudaler Kriegerin, welcher wohl euer Herz gehört. Wie mir zu Ohren kam ist diese verwundet und es scheint nicht einfach zu sein.
Ich hätte vielleicht eine Lösung. Wie ihr wisst sind in meiner Heilerschule viele anerkannte Heiler zusammen gekommen, welche ihre unterschiedlichen Methoden dort eingebracht haben.
Daraus hat mein Sohn mehrere, sehr wirksame Behandlungsart entwickelt um schwere Wunden und hohes Fieber zu behandeln. Solltet ihr zustimmen, werde ich meinen Sohn beauftragen, gen Susdal zu reisen und eure Angebetete aufzusuchen und sein Bestmögliches zu tun.
Bitte sagt ja, da ich eure Sorge spüre und ich euch zu Dank verpflichtet bin, da ihr euch um meinen Sohn, in meiner Abwesenheit gekümmert habt.
Auch kann mein Sohn damit den Sinn unserer Heilerschule unter Beweis stellen.


Sancho sah Smoker an und merkte, dass diesem das Reden im Moment schwer viel.
Er wartete ab.


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Re:Übermacht      11.08.2010 10:25:25 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Smoker sah Sancho Pansa, nach einer Nacht ohne Schlaf, an. Bot ihm einen Platz an, setzte sich an seinen Tisch und ließ ihn sprechen. Je mehr er Ihm zuhörte, desto erleichterter schien Smoker. So hatte Sancho erkannt das ihn etwas bedrückt. Und er war schon gut informiert!

Smoker versuchte seine Gedanken in Worte zu fassen.

Werter Freund. Ihr habt eine gute Menschenkenntnis. Und, wie ich feststelle, seid ihr sehr gut informiert. Ich muss gestehen, ihr seid der Erste dem ich meine Situation aufzeige.
Ja, ihr habt Recht. Es geht um eine Kriegerin aus Susdal, die im Kampf wohl schwerer verwundet wurde als sie mir schrieb, um mich zu schützen. Ich spielte mit dem Gedanken zu ihr zu reisen.
Aber der Feind ist hier! Und, ist doch meine Pflicht ihm hier gegenüber zu treten. Ich würde mich freuen wenn ihr euren Sohn schicken könntet. Wüßte ich doch, dass sie in den besten Händen wäre. Aber wenn ihr ihn schickt, soll er aufpassen. Die Georgier sind in Susdal unterwegs!
Ayla al Yeshinna, so ist ihr wunderbarer Name, ist wohl in der Nähe ihres Lehens. Ich bringe euch nachher eine Karte, auf der ich ihren Aufenthaltsort kennzeichne, damit Sancho Alonso sie schnell findet.
Ich will euch nun nicht länger aufhalten, so wünsche ich doch dass sich euer Sohn schnell auf den Weg machen kann. Ich danke euch für euer Angebot und euer Verständnis.


Als Sancho das Zelt verlassen hatte setzte sich Smoker wieder an seinen Tisch. Ich hoffe ich werde mich revanchieren können. Ist dieses Angebot doch mehr als großzügig. Hoffentlich wird sie Sancho Alonso zu sich lassen. Er erschrak. Sie kennt ja weder Sancho Pansa, noch seinen Sohn.

Er lief zu Sanchos Zelt und trat ein. Sancho sah ihn an. Er reichte ihm sein Siegel.

Schickt das zu eurem Sohn. Er soll es Ayla al Yeshinna zeigen. Sah sie es doch schon oft auf meinen Briefen. Dann wird sie ihm vertrauen.

Er bedankte sich erneut und verließ das Zelt.


 
Letzte Änderung: 2010/08/11 10:32 von Wladimir Monomach.
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Re:Übermacht      11.08.2010 11:28:45 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho sah die Erleichterung in Smokers Gesicht.
Nun konnte dieser sich etwas besser auf seine Aufgaben besinnen.

An seinem Arbeitstisch begann Sancho sofort mit einer Nachricht an seinen Sohn und Laszlo.

Lieber Alonso, lange hast du von mir nichts gehört und dir wohl Sorgen gemacht.
Doch ich kann dich beruhigen, da ich mich von der Gefangenschaft gut erholt habe.
Wir haben noch eine wichtige Aufgabe, aber dann werde ich nach Hause kommen.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen.
Doch nun etwas sehr wichtiges.
Du und einige deiner treuen Freunde müssen, umgehends, nach Susdal reisen.
Dort musst du (in der Nähe ihres Lehes) Ayala al Yeshinna aufsuchen. Sie ist stark verwundet und braucht unsere Hilfe. Da sie die Herzensdame unseres Freundes Smoker ist, liegt mir die Sache sehr am Herzen.
Anbei erhälst du eine Karte, um dich in Susdal zurecht zu finden und das Siegel von Smoker, um dich auszuweisen. Bitte begib dich sofort, nach erhalt dieser Nachricht, auf den Weg.
Sei aber bedacht, dass in Susdal sich Georgier herum treiben und versuche diese zu meiden.
Für den Fall, dass es doch zu einem Treffen kommen sollte, hast du ja deine Freunde, welche wie du in der Waffenkunst sehr gut ausgebidet seit.
Also bewappne dich mit dem Nötigsten und gute Reise auf baldiges Wiedersehen.

Nun ein paar Worte an Laszlo.
Werter Freund in Abwesenheit meines Sohnes habt ihr die Aufgabe das Lehen und die Grafschaft weiterhin zu verwalten. Doch achtet bitte auch auf die Heilerschule, damit diese ihrer Aufgabe gerecht wird.
Die Reise von Alonso hat auch den Zweck unsere Schule bekannt zu machen, um etwaige Interesenten zu informieren. Bitte versorgt Alonso mit dem Nötigen und gebt ihm ein paar gute Leute mit.
In Susdal treiben sich Georgier rum. Ansonsten seit gewiss, dass ich bald zurückkehren werde.

Mit ritterlichem Gruss

Sancho Pansa



Ein Bote wurde gerufen und Sancho gab ihm die Order die Nachricht ohne Unterbrechung zu Alonso zu bringen. Eine Verzögerung wäre nicht akzeptabel.

Der Bote war sich seiner wichtigen Aufgabe bewusst und machte sich sofort auf den Weg.


Danach begann Sancho mit seinen Leuten ein leichtes Kampftrainig, um nicht ganz unvorbereitet zu sein auf etwaige Auseinandersetzungen mit den Daenen.


Alonso Pansa
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Letzte Änderung: 2010/08/11 11:33 von Alonso Pansa.
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Re:Übermacht      11.08.2010 19:21:49 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Sancho schickte einen seiner Diener zu Smoker, um ihn zu bitten, seiner Herzensdame einen Boten zu schicken und die Ankunft seines Sohnes mit einigen Helfern anzukündigen.
Danach machte sich Sancho auf den Weg zu Fürst Wulfgar.

Am Zelt des Fürsten angekommen, bat Sancho um Einlass und wurde sogleich vorgelassen.

Fürst Wulfgar schaute auf und Sancho brachte sein Begehr vor:

Werter Fürst, ich möchte euch bitten mich aus dem Heeresdienst zu entlassen.
So viele Litauer sind verwundet durch den Krieg und ich möchte mit meinen Leuten im Lande umher reisen um überall Heilerzentren zu eröffnen.
Mein Sohn ist in einer wichtigen Mission in Susdal unterwegs und versucht dort zu helfen und unsere Heilkunst zu verbreiten.
Vielleicht entsteht dadurch eine neue Verbindung mit den Susdalern.
Meine Bitte lautet nocheinmal mich zu entlassen, damit ich mich um meine Heilerkunst kümmern kann.


Sancho schaute Wulfgar an und sah in dessen Augen ein Leuchten, aber auch sehr sorgenvolle Blicke.
Er wartete geduldig ab.


Alonso Pansa
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Re:Übermacht      12.08.2010 05:28:11 --- 1 Jahr, 6 Monate her  
Smoker suchte Sancho. Er fragte seine Boten und sie wiesen auf das Zelt des Fürsten. Er ging zum Zelt. Bat dort um Einlass. Und er wurde ihm gewährt. Er betrat es. Er begrüßte den Fürsten wie es sich ziemt und fragte ob er sprechen darf. Es wurde ihm gestattet. Er schaute Sancho an und sprach.

Ich verfasste eine Nachricht und schickte den schnellsten der Boten zu ihr. So dass er euren Sohn einholte, oder gar schneller bei ihr ist. Ich hoffe er schafft es. Kenne ich sie doch wohl.

Dann drehte er sich zum Fürsten Wulfgar II ohne Land.

Mein Fürst, das wollte ich nur sagen und leider zwingt mich die Arbeit euch zu verlassen. Und ihr scheint auch genug davon zu haben?! Ich hoffe wir sprechen uns zu einem Moment in dem wir beide etwas mehr Zeit haben.

Er verabschiedete sich von beiden und ging zurück zu seinem Zelt, um die Botschaften, die sich schon häuften, abzuarbeiten
.


 
Letzte Änderung: 2010/08/12 05:28 von Wladimir Monomach.
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