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THEMA: Re:Übermacht
 
Wulfgar II ohne Land

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Re:Übermacht      26.08.2010 03:19:06 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"Ah. Graf Sancho Pansa. Oder sollte ich nun sagen Landmeister der Deutschritter Sancho Pansa ?"
Der Fürst räusperte sich mit einem Lächeln.
"Ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich euch in eurer alltäglichen Lehenspflicht weiter als Graf anspreche, einem mehr als edlen Titel und sollte Litauen auch niemals nach eurem Orden kommen, sondern ihr habt nun die schwere Pflicht zwei Eide zu halten. Möge niemals der Tag kommen, wo eure Seele sich zwischen diesen entscheiden muss."
Ernst schaute Fürst Wulfgar II dabei auf die beiden Grafen vor sich.
"Meinem Vater und mir lag und liegt der wahre Glauben sehr am Herzen, doch euch bindet als erstes und vor der Gründung des Ordens euer Eid an Litauen und ich wurde weder gefragt ob ich euch von eurem Eid entbinde, oder ob ich Ausnahmen anerkenne."
Mit einer beschwichtigenden Geste fuhr er fort.
"Aber ihr seht mich versöhnlich. Ich werde euch versuchen keine Steine in den Weg zu legen. Jeder soll den Weg gehen, den Gott ihm auferlegt hat. Was ist also euer Anliegen ?"


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Wladimir Monomach

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Re:Übermacht      26.08.2010 04:30:44 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Mein Fürst. Ich denke ich spreche für uns beide, begann Graf Smoker.
Zuerst möchte ich mich entschuldigen, das ich euch nicht informiert habe über unsere Pläne. War ich es doch, der die Botschaften zum Orden in empfang nahm, während der Gefangenschaft Sancho Pansas. Und nach seiner Flucht aus den, nennen wir es mal, Kerkern, hatte er sicherlich angenommen ihr wäret informiert. Deshalb bin ich in diesem Fall der Schuldige.

Ich hoffe und bete das sich die Belange des Ordens niemals mit denen von Litauen überschneiden. Wäre von meiner Seite doch klar auf wessen Seite ich stehe, so wie auch ihr Sancho Pansa?!
Er blickte zu seinem Freund. Desweiteren hoffe ich das, wenn wir im Namen des Ordens ziehen, nicht Litauen in Mitleidenschaft gezogen wird. Werden wir doch unser Banner des Ordens klar zeigen und doch das Wappen Litauens mit Stolz tragen.

Zu meiner Bitte oder besser unserer! Der Marshall des Ordens wird auf der Burg zu Pruzzen erwartet. Und so wollen wir ihm die Ehre erweisen und mit Anwesenhet glänzen. Auf das wir Litauen in besten Lichte präsentieren können. Desweiteren habe ich ihn, in der Hoffnung, unsere Gegner würden langsam Ruhe geben, auch eingeladen zu der Heilerschule von Sancho Pansa zu reisen.

Ich habe sie in meiner Funktion als Summus Hospitalarius, vorläufig, zur Heilerschule des Ordens ernannt. Ich hoffe helfen zu können eine universitas magistrorum et scholarium, eine Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden, zu schaffen. In der nicht nur für das Wohle des Ordens gelehrt wird, sondern auch für das Wohle Litauens und anderer zivilisierter Völker.

Und will ich auch noch auf meiner Grafschaft nach dem Rechten sehen. Vertraue ich zwar meinem Adjutanten, Ekarius, sehr, doch ist er noch recht jung und vielleicht etwas überfordert mit den Aufgaben! Ich würde mich aber auf der Reise auf meine bevorstehenden Aufgaben in Litauen vorbereiten. Wenn ich zurück bin würde ich euch dann Vorschläge unterbreiten. Aber das ist noch nicht spruchreif.

Ich merke ich schweife ab! Will ich eure kostbare Zeit nicht länger als nötig in Anspruch nehmen. Was sagt ihr, mein Fürst, zu meiner und unserer Bitte?


Graf Smoker schaute Hoffnungsvoll zu seinem Freund Sancho Pansa und dann zum Fürsten, Wulfgar II ohne Land.


 
Letzte Änderung: 2010/08/26 04:38 von Wladimir Monomach.
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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      26.08.2010 17:47:26 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Fürst Wulfgar, hier bin ich Graf Sancho Pansa und meine Liebe gehört Litauen. Als meine Familie vor jahrzehnten aus Spanien vertrieben wurde, hat Litauen sie aufgenommen. Über die Jahre sind wir Litauer geworden und wir werden nie vergessen wo unsere Heimat ist. Auch glaube ich, dass wir dies bis dato, immer unter Beweis gestellt haben und kein Litauer uns dies aberkennt.
Meine Ambitionen zum Heilen sind nun meine grosse Leidenschaft geworden ungeachtet des Verlaufes mit dem Orden. Diese Sache hat sich entwickelt, weil meine Seele sich mehr dem Glauben zugewandt hat. Mein Gedanke war, in ein Kloster zu gehen und meinem Sohn alles zu überlassen. Doch durch den Orden ist mir vieles abgenommen worden.
Ich kann meine Heilerschule ausbauen, mich dem Glauben verhaften und meinem Land dienen.
Ich sehe darin keine Hindernisse alles miteinander zu verbinden. Es wird zwar immer etwas anders laufen als gewollt, aber so ist das Leben.

Mein Freund Smoker hat wohl andere Beweggründe, aber eines ist mir klar, seine Verbundenheit zu Litauen ist meiner gleich.

Drum seit unserer Untergebenheit bewusst und gewährt uns eure Freundschaft.


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Alonso Pansa

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Re:Übermacht      27.08.2010 13:12:13 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Kaum war Lettland erobert, zog der Tross gen Livland zu den Nachbarn aus Nowgorod.
Die Norweger hatten dort einiges verwüstet und den Nowgorodern etliche Grafschaften abgenommen.
Unser Heer sollte sie bei der Rückgewinnung unterstützen. Ausserdem waren noch Feinde im Land und die sollten in der Überzahl sein.
Somit war unsere Mission noch nicht zu Ende.


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Wulfgar II ohne Land

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Re:Übermacht      27.08.2010 13:59:31 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
"Ich werde euch so bald als möglich...und damit meine ich in den nächsten 14 Tagen...aus dem Heeresdienst entbinden und ihr könnt euch dann auf nach Pruzzen machen um dort eure neuen Ordensbrüder zu treffen. Ich wünsche euch Gottes Segen und viel Erfolg."

Damit marschierte man in Livland ein um nach den dortigen Katholiken zu schauen und sie vom nordischen Plündererjoch zu befreien.


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Re:Übermacht      28.08.2010 12:50:51 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Livland war schnell von den wenigen gepressten Bauernmilizen unter norwegischer Knute befreit.
Eine größere Verwunderung hatte man, dass die vorher noch im Kommandozelt vertretenen Polen im Gefecht die Seiten wechselten und den Bauern zu Hilfe eilten.

Dies mochte zwei Gründe haben. Die Polen wollten aus dem Gemetzel wenigstens ein gutes Manöver machen, oder sie waren gute Freunde der Norweger die nur vorgaben helfen zu wollen. Man ging in Litauen natürlich vom ersten Punkt aus.

Wichtig war aber die gemeinsame Aktion mit Nowgorod und die Gewissheit, dass die Katholiken in Livland, welche noch immer durch die Kirche von Litauen mit betreit wurden, in Sicherheit und frei ihrem Glauben leben konnten.

Man gab Befehle zum Abzug zurück in die Heimat und bereitete sich darauf vor die Grafschaft umgehend an Nowgorod zu übergeben.


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Re:Übermacht      28.08.2010 18:04:58 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Eine Botschaft erreichte das Heerlager der Litauer in Livland kurz vor ihrem Abmarsch.

"Fürst. Eine Nachricht aus Litauen. Es ist..." Man konnte dem Boten ansehen, dass er mit den Worten rang.

"Gebt schon her, es wird schon kein weiteres friedliches Verhandlungsangebot sein."

"Nein. Es ist etwas anderes, auch wenn es absehbar war."

"Nun faselt nicht so rum, worum geht es ?"

Die Nachricht wurde schweigend übergeben und schon mit den ersten Zeilen wußte Wulfgar II was das bedeutete.....seinem sonst so starren Gesichtsausdruck waren Tränen und Trauer zu entnehmen.

"Danke für die Botschaft. Ich werde mich zu gegebener Zeit darum kümmern. Geht jetzt bitte und lasst mich alleine."

Alleine in seinem Zelt trauerte nun Wulfgar II um einen Freund der Familie. Als er sich wieder im Griff hatte rief er die Männer vor dem Kommandozelt zusammen und stellte sich auf eine kleine Kiste, damit jeder ihn sehen und hören konnte.

"Männer und Frauen Litauens. Unser Herr hat in den letzten Tagen Kanzler Synithor zu sich geholt. Er starb mit einem Lächeln auf dem Gesicht und an den Nachwirkungen der Behandlung in seiner Gefangenschaft bei Barbaren und den Kämpfen, trotz seines Alters. Bis zum letzten Atemzug stand er im Dienste Litauens und damit von jedem von euch. Kniet nieder und ehrt einen großen Streiter für unser Volk und für unsere Freiheit."

Die Anwesenden waren noch geschockt, doch dann taten sie wie geheissen. Erst langsam, dann immer bestimmter.

In Stille und Andacht beteten die Soldaten Litauens für ihren Kanzler Synithor, ihren Freund, ihren Weggefährten. Zum Herren gerufen im Jahre 1053 nach Schlachten gegen Heiden und langer Gefangenschaft.


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Re:Übermacht      28.08.2010 19:46:40 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Sancho wurde von seinem Leibgardisten, auf den Tumult vor des Fürsten Zelt, aufmerksam gemacht.
Er begab sich sofort dahin und hörte die Ansprache von Wulfgar.
Wie in einem Nebel vernahm er die Worte und konnte sie dennoch nicht fassen.Synithor Tod
Ein grosser Seufzer drang aus Sanchos Brust und er viel mit den anderen auf die Knie um zu beten.
Wir haben einen großen Mann verloren, welcher uns durch viele schwere Zeiten geleitet hatte.
Einst Wulfgar ohne Land und jetzt Synithor, wann wäre seine Zeit gekommen. Nach diesen Gedanken betete Sancho inbrünstig zum Herrn.


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Re:Übermacht      30.08.2010 13:17:19 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Eine Nachricht erreichte Sancho Pansa. Sie war von seinem Sohn.
Er teilte Sancho mit was in Susdal geschehen war und dass er auf dem Heimweg in das Lehen wäre, um nach dem Rechten zu schauen.
Sancho schüttelte nur den Kopf und dachte was für ne Frau. ER schickte eine Botschaft an Smoker und
teilte im das Ergebnis aus Susdal mit, ebenso bat er ihn um die Mitreise zur Pruzzenburg.
Dort wollten sie am Deutschrittertreffen teilnehmen.


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Re:Übermacht      30.08.2010 21:58:13 --- 1 Jahr, 5 Monate her  
Sancho erfuhr durch einen anderen Ritter, dass sich Smoker schon auf den Weg gemacht hatte. also musste er mit seiner Leibgarde reisen. Das tat auch mal wieder gut, ohne einen grösseren Tross zu ziehen.
Sancho genoss es mit seinen Männern alleine zu sein.


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