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Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus
 
Wladimir Monomach

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Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      05.12.2011 21:26:06 --- 5 Monate, 2 Wochen her  
Lang waren die Jahre gewesen. Kriege hatten das Land gezeichnet. Aber nicht nur das Land war gezeichnet. Auch Smoker, der Knjaz der Kiewer Rus war inzwischen gealtert. Zu jeder Zeit signalisierte ihm sein Körper, das sein Alter seine größte Bürde sei. Aber sein Wille war stärker - bis jetzt. Immer wieder übertrumpfte sein Wille zum Kampf seinen Körper. Immer wieder schlug er Gegner auf dem Feld der Ehre nieder. Nicht weil es ihm Freude bereitete. Nein! Weil er es musste. Die Feinde Kiews fanden sich inzwischen fast überall. Die letzten Schlachten hatten gezeigt das Kiew durchaus ein Gegner sei. Der Gegner schien das auch festgestellt zu haben. Nicht umsonst schickten sie dem Heer der Kiewer alles auf die Fährte, was sie im Süden an Kräften bündeln konnten.

Die Kiewer Burg war sicher. Trotzig stand sie da. Die hohen Mauern schimmerten in der Morgensonne fast so als wären die Mauern aus Gold und in der Höhe unüberwindbar. Jetzt im Sommer des Jahres 1072 des Herren, schien es fast noch schöner zu sein. Der Knjaz kehrte heim und sah wie das Leben, trotz Krieges, pulsierte. Die Händler handelten mit dem was sie zur Verfügung hatten. Der Hafen von Odesskaja war zwar immer noch in Feindeshand, doch vom Osten her zogen Karawanen in die Stadt ein. Das einfache Volk bemerkte von dem Krieg wenig. Nur das die Wachen sehr vorsichtig waren und auch mehr als sonst fiel dem geneigten Beobachter auf.

Als der Knajz mit der Reiterei die Burg erreichte, das schwere Tor sich langsam öffnete jubelte das Volk. Nicht nur dem Knjaz. Auch den anderen Kämpferinnen und Kämpfern, die ihren Mut bewiesen hatten. Sich dem Feind gestellt hatten, nicht nur einmal, um sich dann zu verkriechen, wie andere Völker dies tun würden. Sie hatten ihren Willen und ihren Mut auf dem Felde gezeigt. Gesiegt, aber auch verloren. Doch eines hatten sie errungen! Die Ehre! Kurz nach der Ankunft hatte man die Ritterinnen und Ritter neu mit Proviant versorgt und unter den Jubelstürmen zogen sie erneut aus, um zu zeigen das man Kiew nie niederringen konnte! Sie mögen ihnen Land nehmen! Sie mögen ihnen in Scharen gegenüber treten! Doch niemals würden sie weichen!


 
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Wladimir Monomach

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      15.01.2012 03:46:27 --- 4 Monate, 1 Woche her  
An Basinni, ein Jahr nach dem Tode des alten Knjazes Smoker, trafen die Kiewer Heere erneut auf Feinde. Nicht das es im letzten Jahr überraschend kam, das sich feindliche Heere auf dem Boden der Kiewer Rus befanden, doch selten waren sie so minder besetzt. Seit kurzem hatte das Kriegsglück zu den Kiewern zurück gefunden. Nach einem Einfall der Feinde in das Hinterland, konnte man eben diese an empfindlichen Stellen treffen. Sogar schlagen konnte man den Feind. Sogar Übermachten wurden besiegt. Zwar waren es nicht viele mehr, doch nach und nach wuchs der neue Knjaz mit seinen Aufgaben. Immer wieder hörte man aus dem Zelt, das für Planungen vorbehalten war, Diskussionen.

Hier also würde die nächste Schlacht stattfinden. Hier zwischen den beiden Flüssen Charkow und Lopan hatte sich ein Heer der Makedonen verirrt. Sie traten den Heeren der Kiewer Rus und einem Heer der Mordwinen gegenüber. Wladimir schritt noch einmal zu jedem Ritter, jedem Knappen und jedem der sich im Heerlager aufhielt. Dadurch zeigte der junge Knjaz das ein jeder in diesem Krieg wichtig sei. Nicht nur der Ritter der in der ersten Reihe steht und sich dem Feind Auge in Auge gegenüberstand. Nein, auch jeder Schildknappe ist wichtig, da dieser sich um die Waffen zu kümmern hatte, mit dem der Ritter die Freiheit der Kiewer Rus verteidigte.

Am Morgen der Schlacht, waren alle bereit sich dem Feind entgegen zu stellen. Egal was er aufbieten würde. Man würde ihm die Waffe aus der Hand schlagen, und ihm zeigen, das dieses Land nicht ihm gehört. Aber zuvor, schickte Wladimir Monomach noch einen Adjutanten mit einer Nachricht zum gegnerischen Heer, in der er dem Gegner anbot sich diese Schlacht zu ersparen. Sie würden friedlich abziehen können, und würden nicht verfolgt werden, so lange sie dieser Gegend den Rücken zukehren. Dabei hoffte er das die Gegner einsehen würden, das seine Lage aussichtslos war, aber daran glauben...


 
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Wladimir Monomach

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      18.01.2012 15:09:10 --- 4 Monate her  
Charkov war wieder befreit. Die Schlacht war wie erwartet sehr kurz. Der Feind zog sich auf Tscherkassy zurück. Doch auch hier, auf dem Gebiet das zur Kiewer Rus gehört, würde man den Feind stellen. So waren die Feiern über den Sieg kurz. Der Knjaz machte allen klar, dass das Heer sich weiter bewegen müsse und so wurden alle Feierlichkeiten unterbunden. Nicht weil Wladimir es nicht mochte wenn ein Sieg gefeiert würde, sondern weil er wusste das dieser Sieg fast ein geschenkter war. Der Feind hatte sich, in scheinbarem Anflug von Nachlässigkeit, taktisch ungeschickt aufgestellt. Zudem waren sie in der Minderheit. So kam es das fast ein jeder Ritter, Knappe oder Page nach der Schlacht kaum verwundet war.

Auf Tscherkassy fand man sich schnell zu recht. Man kannte sich hier aus. Die makedonischen Heere wohl eher weniger! Sie hatten es versäumt an einigen Stellen Wachen aufzustellen, die strategisch wichtig waren. So konnte sich das Heer unbemerkt bist auf einen Tagesmarsch an das Heerlager des Feindes bewegen, ehe die Makedonen bemerkten das die Kiewer ihnen gefolgt waren. Späher berichteten davon dass das Heerlager der Makedonen in heller Aufruhr war. Eiligst sollten sie sich auf eine Schlacht vorbereiten. Als der Knjaz dies hörte, entschied er das Kiewer Heer die Nacht hindurch marschieren zu lassen, um den Feind in den Morgenstunden zu überraschen. Der junge Mann wusste um die Kondition der Ritter und das sie selbst nach einer Nacht ohne Schlaf, gut kämpfen würden.

Bereits kurz vor Sonnenaufgang war das Heerlager zu erkennen. Bereits als die Sonne hinter ihnen aufging, begannen die Vorbereitungen im Kiewer Heer für die Schlacht. Die Aufstellungen für den Kampf wurden vorgenommen. Die Reiterei postierte sich auf den Flanken und die Ritter zu Fuß sollten in der Mitte Stellung beziehen. Langsam näherte man sich dem Heerlager, in dem sich die Makedonen bereits auf den Kampf vorbereiteten und sich vor dem Lager aufstellten. Die ersten Pfeile flogen auf die Kiewer zu. Die meisten Geschosse prallten an den Schilden der Kiewer ab, doch auch einige trafen die Streiter. Auch der Knjaz wurde getroffen. Ein Pfeil schlug traf über dem Schild die Schulter des jungen Mannes und blieb dort stecken. Er bemerkte dies nicht, da die Pfeile immer wieder auf sie herab prasselten. Immer wieder wurden die Schilde gezückt. Die meisten Geschosse konnten abgewehrt werden. Doch einen weiteren Treffer musste Wladimir hinnehmen. Der Pfeil steckte in seinem linken Bein, knapp unterhalb der mit dem Schild geschützten Fläche.

Kurz darauf begann die Schlacht. Der Nahkampf wurde erbittert geführt. Immer weiter konnten die Ritter der Kiewer Rus den Feind zurück drängen. Selbst der Knjaz, auf seinem vom Blut in rot gefärbten Schimmel, schlug sich durch die Reihen des Gegners. Bis zu einem gewissen Moment, indem der Pfeil in der Schulter seine Schildabwehr dermaßen einschränkte das er sich aus dem Felde zurück ziehen musste. Zu dieser Zeit befanden sich die meisten der Gegner bereits auf dem Rückzug. Manche Kiewer setzten ihnen nach, doch beschränkten sich die meisten damit die immer noch bestehende Ordnung in den Reihen zu halten. So kam es das die Kämpfer, die sich aufgemacht hatten die fliehenden Feinde zu verfolgen, wieder zurück fanden. Die Makedonen hatten sich ehrbar geschlagen. Man ließ sie abziehen, und machte sich kurz darauf daran in Tscherkassy die Verwaltung wieder herzustellen.


 
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Axylles

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      23.01.2012 22:03:59 --- 3 Monate, 4 Wochen her  
Nach der erfolgreichen Besetzung der Grafschaft wurde Axylles betraut mit der Aufgabe die Grafschaft zu sichern. Axylles stand mit den Heerführern vor seinem Zelt als ein Kundschafter herbei eilte. Aufgeregt stand er vor Axylles und berichtete das man abseits der Schlacht einige Bulgaren festgenommen hätte. Axylles grinste und fing laut an zu lachen. Mit vielem hatte er hier gerechnet aber nicht ein paar versprengte Bulgaren zu finden. Als gleich schrieb er 2 Botschaften, eine an seinen Knjaz und eine an den Zaren.

QUOTE:
Werter Zar Twenszon,

eine erfreuliche Nachricht aus den südlichen Kampfgebieten habe ich für euch. Es ist uns gelungen einige Bulgaren festzunehmen welche anscheinend auf dem Weg in ihre Heimat waren. Entweder handelt es sich um Deserteure oder um Reste eines geschlagenes Heeres. Wir werden die Bulgaren vernehmen und euch dann selbstverständlich informieren welche Ritter welchen Standes wir aufgegriffen haben.

gez. Axylles
Woewoda der Kiewer Rus

QUOTE:

Werter Knjaz Wladimir Monomach,

eine erfreuliche Nachrich habe ich für euch. Es ist uns gelungen einige Bulgaren festzunehmen welche anscheinend auf dem Weg in ihre Heimat waren. Entweder handelt es sich um Deserteure oder um Reste eines geschlagenes Heeres. Wir werden die Bulgaren vernehmen und euch dann selbstverständlich informieren welche Ritter welchen Standes wir aufgegriffen haben.

gez. Axylles


Sofort machten sich 2 Boten auf um die Botschaften zu überbringen


 
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Wladimir Monomach

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      24.01.2012 00:39:29 --- 3 Monate, 4 Wochen her  
An einem ruhigeren Ort im Land der Kiewer Rus rastete die Garde des Knjazes, als eine Nachricht von Axylles, dem Titelsammler der Kiewer Rus schlechthin, eintraf. Gefangene Bulgaren auf Charkov. Die Liste der aufgenommenen Ritter Bulgariens wurde dem Knjaz überbracht. Festgesetzt wurden Walaskjalf der Germane, Khan der Bulgaren, Khan Krum II, Sokhan für Angelegenheiten des Krieges, der Takhan zu Dakien, Ragnar, der Takhan zu Sieben Bürgen, Ansilius und der Takhan zu Transsilvanien, Payen von Montdidier. Dazu die Reiterin Emily zu Erdbach und die Reiter Khan Batbajan, Wolfsblut, Atreides, Ferenc Olt und Werner von Grünfels. Der junge Mann las sich die Liste durch und musste feststellen das es doch recht hohe Ränge waren, die sich in Gewahrsam befanden. Er ließ sich versichern das es allen gut ging und sie auch ausreichend Verpflegung erhielten. Ihm wurde auch mitgeteilt, dass sobald sich heraus gestellt hatte, wer ein jeder war, das sie ihres Standes entsprechend untergebracht wurden.

Sie waren wohl ausgezehrt und hatten sich auf ihre Rartionen gestürzt, so dass sich der Kerkermeister sorgte, das es kaum reichen würde. Aber der Knjaz war sich sicher, das Kiew genug Reserven hatte um alle Feinde zu versorgen. Er nahm sich ein paar Papiere und begann ein paar Botschaften aufzusetzen. Als diese Nachricht fertig war, schickte er noch eine Nachricht an den Kerkermeister. In dieser wurde dieser damit beauftragt das Emily zu Erdbach, Atreides und Payen von Montdidier, Takhan zu Transsilvanien, auf freien Fuß gesetzt werden sollten. Sie hätten freies Geleit, für den direkten Weg in ihre Heimat. Einige Wachen sollten sie dabei aber zu ihrer eigenen Sicherheit begleiten. So widmete er sich wieder anderen Aufgaben, bis er Antwort aus Charkov erhalten sollte.


 
Letzte Änderung: 2012/01/24 00:40 von Wladimir Monomach.
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Christian Johannsen

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      29.01.2012 23:27:10 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Christian saß in der für ihn vorbereitete Kammer der litauischen Kathedrale und richtete einige Worte an den Fürst zu Kiew.

QUOTE:
Werter Knaz der Kiewer Rus,
Wladimir Monomach,

ich wende mich an euch mit einer Bitte. Ich möchte meine Fähigkeiten im Schwertkampf verbessern dafür benötige ich eine entsprechende Waffe welche ich im Fürsttum Kasan zu erwerben gedenke. Desweiteren wäre es mir ein Anliegen die oft gepriesenen Schwertkampfmeister der Kiewer Rus zu besuchen. Ich wäre erfreut wenn ihr es einrichten könntet mir in den Fürstentümern der Kiewer Rus, Mordwina und Kasan eine Einreisegenehmigung zu erteilen Beziehungsweise bei den genannten Völkern zu erbitten.
Desweiteren möchte ich mir ein Bild des momentan Vorherrschenden Krieges machen und so hoffe ich das meine Anwesenheit dem ein oder anderen frommen Christen einen gewissen Trost spendet. Momentan habe ich noch in Litauen zu tun und kann euch den genauen Einreisezeitpunkt nicht benennen. Dies würde ich zum Zeitpunkt meiner Abreise gerne mitteilen.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

Es grüßt euch...

Christian Johannsen

Kardinal zu Pruzzen
Graf von Wolyn


 
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Christian Johannsen

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      09.02.2012 22:41:00 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Es war einige Zeit ins Land gegangen. Auf der Marienburg angekommen setzte er ein Schreiben an den Kiewer Fürsten auf.

QUOTE:
Werter Knaz der Kiewer Rus,
Wladimir Monomach,

einige wichtige Geschäfte hielten mich bisher von meiner Reise ab. Entsprechend antworte ich erst jetzt.
Meine Abreise kann nun beginnen und wir werden in einigen Wochen eure Grenzen erreichen.

Es grüßt

Christian Johannsen

Kardinal zu Pruzzen


 
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Wladimir Monomach

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      11.02.2012 09:30:28 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Die Nachricht, dass der Kardinal zu Pruzzen sich nun auf dem Weg befand, erreichte den Knjaz auf dem Felde. Er setze eine Nachricht auf.

QUOTE:
Hochwürdigste Eminenz Christian Johannsen,

nur zu gerne würde ich euch selbst in Kiew begrüßen, doch leider ist es mir nicht möglich. Aber, um euch zu zeigen das Kiew euch nicht ganz allein lässt, empfängt euch Seine Exzellenz der Hochwürdigste Herr Bischof Axylles auf der Burg. Wenn es mir möglich ist, werde ich euch auf der Burg aufsuchen. Ich habe eure Bitte an den Zaren weiter geleitet. Wenn ihr noch persönlich ein paar Zeilen an ihn richten könntet, würde dies die Abwicklung eurer Reise sicher beschleunigen. Ihr könnt dem Boten, der euch diese Botschaft überbringt, euer Schreiben an den Zar übergeben. Er ist informiert ihn schnellstmöglich aufzusuchen.



 
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Christian Johannsen

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      12.02.2012 13:48:11 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Nachdem Christian und seine Begleiter Ihre Vorräte am Grenzposten aufgefrischt hatten machten sie sich auf den Weg. Sie überschritten die Grenze nach Kiew. Den Soldaten des Fürsten zeigte der Kardinal kurz sein Schreiben mit dem Fürsten und sie ließen ihn ohne weiteres passieren. Die ersten Sonnenstrahlen erkämpften sich bereits ihren Weg durch die Kalte Umklammerung des Winters.
Die Bauern auf den Feldern hatten bereits begonnen mit der Aussaat. Christian wusste dass das Zarenreich Krieg mit der halben Welt führte doch hier konnte er nichts erkennen was darauf hindeutete. Die einfachen Menschen in den Dörfern gingen geschäftig ihrer Arbeit nach. Die Kinder spielten auf der Straße und auf den Märkten gab es ein reichhaltiges Angebot an Waren. So hielten die 3 kurz inne in einem Dorf nahe der Kiewer Burg. Aus der Entfernung konnte man bereits die Silhouetten des prächtigen Bau erkennen. Kurz schaute Christian zu seinen Gefährten und seufzte.

"Wir haben noch einiges vor. Das Treffen mit dem Kiewer Bischof findet auf unserer Rückreise statt."

Nachdenklich sah Christian Abarlo an. Er fragte sich ob es wirklich eine gute Idee war ihn auf diese lange und beschwerliche Reise mitzunehmen. Plötzlich riss Dante seinen Herren aus seinen Tagtraum.

"Ich werde kurz über den Markt und noch etwas Proviant besorgen. Ich habe keine Lust mit knurrenden Magen durch die russische Steppe zu reiten."

Christian lachte und nickte ihm zu. So machte er sich auf den Weg und verschwand in der Menge der Menschen.
Während dessen führte Christian Vidal an die Tränke, er selber nahm seine Kapuze ab und stülpte seinen Kopf kurz unter Wasser um den Staub der Reise von sich zu waschen und sich zu Erfrischen.
Im Anschluss beschloss Christian noch ein wenig sich unter die Menge zu begeben um Eindrücke und Wortfetzen zu erhaschen. Die Berichte aus dem Zarenreich schienen nicht für Kiew zu gelten jedenfalls nicht für den Norden. Nach einer Weile traf Christian auf Dante. Etwas Proviant sagte er wolle er einkaufen. Er hatte die Arme voll und es sah so aus als wenn er für Jahrzehnte plante. So nahm ihm sein Herr ein Teil ab und sie gingen zurück zu den Pferden. Dort angekommen wurde alles auf die Lasttiere verladen und sie setzten ihre Reise fort. Sie wollten die Grenzen zu Mordwina innerhalb der nächsten 3 Wochen erreichen.
Dante blickte sich um als sie aus dem Dorf hinaus ritten und sah bereits die Sonne untergehen.
So beschlossen die 3 einen geeigneten Platz üfrs Nachtlager zu suchen.


 
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Wladimir Monomach

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Re:Nestorchronik - Die Geschichte der Kiewer Rus      15.03.2012 04:59:09 --- 2 Monate, 1 Woche her  
fast dreieinhalb Jahre waren in das Land gegangen. Wladimir Monomach, der Kriegsknjaz, so nannte man ihn zeitweise unter den Bauern, da er bisher nur im Krieg regierte, Knjaz der Kiewer Rus, wurde bislang noch nicht gekrönt. Da der Krieg vor seinem Erbe los brach, und bisher noch nicht die Zeit gefunden wurde ihn zu krönen, musste er sich stets von den Rittern, die neu in Kiew ankamen, die Treue schwören lassen. Sich selbst gegenüber. Dies war diesem jungen Mann ziemlich recht. Doch nun, da der Frieden langsam den Weg in die Lande der Kiewer Rus fand, sollten sie sich anschicken die Krönung vorzubereiten. Der Bischof zu Kiew, Exzellenz Axylles, war damit beauftragt worden, die Krönung in der Sophienkathedrale vorzubereiten.

Die Insignien wurden ebenso vorbereitet wie auch das Volk sich vorbereitete. Die Speicher der Burg zu Kiew wurden geöffnet. Niemand sollte Hunger leiden dieser Tage. Immer mehr Menschen strömten in die Stadt. Schien sie nun völlig aus ihren Nähten zu platzen. Inmitten dieses Trubels kehrten immer wieder die Ritter, die das Land Tag um Tag verteidigten, auch nach Kiew. Jeder wurde vom Volk jubelnd begrüßt. Auch der Knjaz persönlich bekam die Burg wieder einmal zu Gesicht. Wie er diese Stadt vermisst hatte. Durch das Goldene Tor Kiew reitend, sah er schon den Trubel den die bevorstehende Krönung bewirkt hatte. Die Ritter die sich mit ihm durch das Tor begaben sahen die Menschenmassen die sich durch die engen Straßen und Wege drängten. Kurz hinter dem Tor blickten sie auf die Sophienkathedrale, die schon fast danach zu schreien schien, endlich die Krönung ausrichten zu dürfen.

Der erste Weg führte Wladimir allerdings zur Burg. Viel war noch zu erledigen, sehr viel. Darunter befanden sich auch Nachrichten über die neuen Ritter, die sich ihm und der Kiewer Rus anschließen wollten. Mitunter auch so manche Diplomatische Post war zu erledigen. Er wies einen Pagen an alle Entscheidungsträger in einen Raum zu bitten. Der Knjaz hatte sich inzwischen auch etwas zurück gezogen und neue Kleider angezogen. Er war der erste im Raum und nahm an einer Tafel Platz, wartend auf die anderen.


 
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Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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