Ritterheere-Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 8
THEMA: Re:Wenn Russen reisen...
 
Vasiya Pupkin

Susdaler Rus
Beiträge: 4580
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      07.12.2011 17:30:34 --- 5 Monate, 2 Wochen her  
Es wurde still und der Zar wusste wann es gut war zugegen zu sein und wann nicht. Er wollte die beiden nicht weiter stören und klopfte Dimi auf die Schulter. Er stützte sich auf ihn ab als er sich erhob und verneigte sich noch vor der Dame, welche gerade angekommen war. jene bekam es nicht richtig mit doch das war ihm egal. Er hatte zumindest die Höflichkeit besessen sich zu verabschieden.

Er drehte sich um und kam kaum vier Schritt weit bevor er wieder eingeladen wurde zu trinken. Der Zar war bekannt dafür das er unter den Männern wie einer von ihnen war. Obwohl ihm mehr Respekt entgegengebracht wurde als anderen doch das hatte seinen Grund. Dreißig Jahre im Kampf gegen den Feind und die Arbeit für sein Volk gingen an niemanden Spurlos vorüber.

Als er so dasaß und einer jungen Frau beim Tanz zuschaute, das Gröhlen seiner Männer als rauschen an seine Ohren kommen ließ versank er in Gedanken. Um ihn herum tobte eine ausgelassene Stimmung doch in ihm grummelte eine Überlegung nach der anderen. Wie war dieser Krieg zu gewinnen. Wie einem Völkerbund auf diplomatischer Ebene zu begegnen die jedes mal nicht antworteten wenn sie wussten das sie unrecht hatten. Hatten sie schlechte Übersetzer oder waren sie faul. Was hatte Ausgeglichenheit zu bedeuten. Es konnte nicht das selbe sein wie in Russland.

Wo waren ihre Heere und wie stark waren sie.... ein Rempler holte ihn in die Realität zurück. Eine Flasche wurde ihm gereicht und er trank. Ein paar Worte und er gab die Flasche weiter. Dann musste er austreten. Er suchte sich einen Graben der extra für solche Zwecke ausgehoben worden war und entleerte sich. In seiner Manteltasche entdeckte er dabei ein Dokument. Es war der sogenannte Vertrag aus Byzanz. Eine Liste an Forderungen an seine Völker....naja mehr eine Verhöhnung der einzelnen Völker. Wie konnte man so einen Mist verzapfen und dann schreiben es wären keine Forderungen. Ob es an seinem Zustand oder an der Müdigkeit lag diese Schreiben zu lesen konnte er sich nicht erklären. Das Schreiben entglitt seinen Händen und landete im Graben.

Er schmunzelte.....irgendwie passend.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Alessia von Drachenfels

Susdaler Rus
Beiträge: 164
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      09.12.2011 00:57:41 --- 5 Monate, 2 Wochen her  
Alessia schämte sich sehr, ihren Zaren nicht bemerkt zu haben, der sich dennoch formvollendet von ihr verabschiedet hatte, was sie nur am Rande wahrnahm, da sie von den eisblauen Augen so gefesselt war und ihren Blick nur schwer losreissen konnte.

Kurz sah sie ihm nach und bemerkte, wie er schon wieder an den nächsten Feuern eingeladen wurde.

Ihr Herz schlug bis zum Hals und sie war froh, daß es der blonde, junge Mann nicht hören konnte.
Auch sie selbst dachte, daß sie nach der Enttäuschung, die sie in Pruzzzen erlebt hatte, noch nicht bereit für eine neue Liebe war. Doch anscheinend hatte ihr ehemaliger Liebster richtig für sie beide entschieden, daß sie vom Temperament her nicht zueinander passten. Sie war eine Frau, die für sich selbst entschied und einen Mann schon mal in die Enge treiben konnte, auch wenn sie ihn sehr liebte. Und das hätte den Pruzzener und sie sehr unglüclich gemacht. Doch diese Augen hatten etwas an sich, das sie noch nie gesehen hatte und ihr Herz bis in ihr Innerstes trafen. Sie mochte nicht zugeben, wie sehr es sie berührte.

Doch es überlief sie heiß und kalt, es war ein Gefühl, das sie noch nie in ihrem Leben hatte, und sie riss sich mit Gewalt von diesem Blick los, der siie bis aufs Innerste erschütterte.

Es war nicht ihres, den Kopf wegen eines Mannes vollkommen zu verlieren und mochte er auch noch so schön sein. Siie würde abwarten, wie sich die Situation nun entwickelte, nachdem sie den ersen Schritt gemacht hatte.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
Beiträge: 3316
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      10.12.2011 13:13:34 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Das Feuer knisterte,ab und zu kam ein schwacher Windhauch der die Glut um sie herum tanzen lies,zusammen mit ihrem pechschwarzen Haar.Dabei schienen ihre Wangen leicht rötlich,wie Milch und Blut,ihre hellen Augen und ihr Haar,Dimitri bestaunte es.Selten hatte er Frauen von solchem Aussehen getroffen,aber es gefiel ihm und es fesselte ihn.

Ich freue mich, euch gesund wiederzusehen, sagte sie mit ihrer etwas tiefen, doch wohlklingenden Stimme und schenkte ihm ein Lächeln, das wohl Eisberge zum Schmelzen gebracht hätte, wären welche in der Nähe gewesen.

Ja es lies etwas schmelzen,seine Abgeklärtheit und er schien für einen kurzen moment hilflos,er hätte was sagen können,aber im Grunde wusste er nicht was...die Situation überforderte ihn und der Zar war auch soeben verschwunden.

Wir kennen uns aus dem Kloster in Kiew?...Dimitri kniff die Augen etwas zusammen und fasste sich an der Stirn,bis er sie wieder anschaute...Ich meine als ich dem Tode nahe war,glaube ich mich erinnern zu können,euch gesehen zu haben kurz bevor ich wieder das Bewusstsein verlor.Mein Gefährte damals,der mir das Leben rettete meinte,dort war eine Frau...sagt,wenn ihr diese Frau seid,wie kann es dann sein das wir uns hier wieder treffen?


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Alessia von Drachenfels

Susdaler Rus
Beiträge: 164
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      11.12.2011 17:54:23 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Ich war auf dem Weg zur Garde des Zaren und kam mehr durch Zufall an den Platz, wo man euch soeben ins Kloster trug, weil ich einen Falken an immer derselben Stelle kreisen sah,
sagte sie und sah ihn ernst an.

Ihr wart mehr tot, als lebendig, als euch euer Gefährte den Mönchen übergab. Ich wäre gerne geblieben, doch mein Regiment wartete auf mich und so mußte ich weiter, doch wußte ich euch dort in guten Händen.
Auf meinem Weg zur Garde habe ich jedoch viele Gebete für eure Genesung zum Himmel geschickt.

Ich bin nach vielen Irrwegen hierher zurückgekehrt, um für meine Heimat zu kämpfen. Nun bin ich hier an diesen Feuern gelandet, um mit den Männern, mit denen ich in den Kampf geritten bin, ein wenig zu scherzen und Kraft für die nächste Schlacht zu tanken.


Alessia warf ihre lange Haarpracht zurück, schenkte ihm ein offenes Lächeln und wie von selbst legte sich ihre schlanke, doch kräftige Hand um den Anhänger mit dem schwarzen Drachen an ihrem Hals.

Doch sagt, was führt euch an diese Feuer? Wohl habe ich euch an der Seite des Zaren gesehen, doch habe ich euch niemals am Kampffeld erblickt.

Während sie ihn ansah, schimmerte sein blondes Haar wie Gold im Feuerschein uns seine eisblauen Augen trugen das ihre dazu bei, daß sie sich an ihm nicht sattsehen konnte. Sie hatte selten einen so schönen Mann gesehen.

Doch dann erinnerte sie sich ihrer guten Manieren und sagte:

Ich bin Alessia von Drachenfels und habe einige Zeit als Söldner für Pruzzen gekämpft. Doch das Heimweh und einige andere Umstände zogen mich hierher zurück. Und sobald es meine Zeit zulässt, möchte ich meinen Vater auf seiner Burg besuchen, ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
Beiträge: 3316
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      12.12.2011 21:11:39 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Alessia,einen schönen Namen habt ihr,er passt zu euch.Wisst ihr,in all der Zeit habe ich euch nicht vergessen...euer Antlitz war mir stets in Erinnerung und eine der schönen Erinnerungen die ich von dieser Reise mitnahm.

Dimitri musste lächeln

Verzeiht,ich will euch nicht in Verlegenheit bringen...Ihr müsst verstehen,dass mich zu dieser Zeit im Fieberwahn Alpträume und Dämonen quälten und ihr mir,obwohl ich nur einen kurzen Blick auf euch erhaschen konnte,wie ein Licht,ein Hoffnungschimmer,gar ein Engel in der Finsternis erschienen seid.
Eure Gebete haben sicherlich dazu beigetragen das es mir nun viel besser geht...das ich hier mit euch am Lagerfeuer sitze und davon erzählen kann,ist wohl der beste Beweis...habt Dank dafür.


Er stand auf und hollte sein Schwert aus der Scheide,darauf war eine Inschrift in Kyrillisch eingraviert

Das Schwert aus Erde,Feuer und Blut geschmiedet,bringt dem Feind russischer Erde feurige,blutige Zerstörung und Verderbnis

Dimitri schaute Alessia an

Ich bin mit einer Aufgabe und Ziel aus dem Kloster ausgezogen,diese Inschrift soll mich im Kampf stets daran erinnern wofür ich überlebt habe.Wo der Feind ist da werde ich nicht weit sein und mit mir der Erzengel Russlands.Wenn eine Schlacht auf Erden stattfindet so kommt es unweigerlich auch zu einem Kampf in anderen Sphären und meist ist der Kampf in diesen Sphären entscheident wie der Kampf bei uns auf Erden ausgeht.

Dimitri versank in Gedanken als er dies sprach und war auf dies Schwert fixiert bis er sich wieder Alessia zuwandte

Ihr irrt euch,bei jedem einzelnen Kampf gegen die Garde des Byzantinerkönigs war ich dabei...sein Blick wurde finsterer,aber es war mehr ein heiliger Zorn der da hochkam...einmal verloren wir und einmal siegten wir entscheidend,so das ihr Vormarsch beendet wurde.Doch er lebt noch und der Krieg hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht,wann dies sein wird steht in den Sternen,aber der Höhepunkt eines jeden Kräftemessens ist auch zugleich ein Wendepunkt im Krieg.

Er hielt das Schwert mit beiden Händen und dessen Spitze zeigte,wohl ungewollt von Dimitri,in Richtung Alessias. Er atmete tief ein und wieder aus,sein Gemüt beruhigte sich wieder und ein freundlicher Gesichtsausdruck wurde wieder vorherrschend und er wechselte das Thema,zumindest schien es so.

Ein Söldner Pruzzens seid ihr gewesen?Ihr müsst euer Handwerk beherrschen und da ich davon überzeugt bin,das man für seine ureigene Heimat doppelt so gut kämpft wie für schnöden Mammon,freut es mich sehr das ihr bei der Zarengarde in dieser einen entscheidenden Schlacht dabei wart.

Dimitri setzte sich wieder,sein Schwert war bereits in der Scheide.

Wenn ihr wollt könnt ihr morgen mit mir zur Jagd und diesen majestätischen Habicht erneut treffen,der euch zu mir führte.Ich und Wanja nennen ihn Abilael...Also wenn ihr Interesse habt,ich und die anderen würden sich sicherlich freuen.


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Alessia von Drachenfels

Susdaler Rus
Beiträge: 164
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      12.12.2011 21:43:49 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Aufmerksam hörte sie ihm zu und beobachtete seine geschmeidigen Bewegungen.
Als er bei seinen Worten so in Rage geriet, daß die Spitze seines Schwertes auf sie zeigte, entlockte es ihr ein Lächeln. Er schien wohl von gleichem Schlag und Temperament zu sein, wie sie.

Ich war kein Söldner in dem Sinn, daß ich für meine Dienste bezahlt wurde, mein Vater schickte mich aus, weil er meinte, daß ich bei den Pruzzen meine Schwertkunst vervollständigen könnte,

sagte sie und ihre meerblauen Augen wechselten kurz ins rautierhafte grün, wie immer, wenn sie erregt, oder zornig war, als sie sich einige traurige, aber auch schöne Erinnerungen ins Gedächtnis rief.
Doch schnell verbannte sie diese wieder in ihr tiefstes Innerstes und ihre Augen wurden wieder blau, sie würde für immer vergessen und hier und heute ein neues Leben beginnen.

Hier für die Heimat kämpfe ich natürlich auch mit meinem Herzen und nicht nur für Ruhm und Ehre.
Und nur zu gerne möchte ich euch morgen auf die Jagd begleiten und sei es auch nur, um dieses schöne Tier wieder zu sehen.


Doch ihre Augen straften ihre Worte Lügen, als sie ihn schelmisch anblitzten und sie hoffte, ihr hitziges Temperament würde nicht zu sehr mit ihr durchgehen.

Doch wollt ihr mir nicht auch verraten, mit wem ich es zu tun habe?
fragte sie ihn neugierig.


 
Letzte Änderung: 2011/12/12 21:45 von Alessia von Drachenfels.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Oswaldt von Lavena

Susdaler Rus
Beiträge: 608
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      13.12.2011 18:09:07 --- 5 Monate, 1 Woche her  
"Der Byzanze stellt sich riesengroß
Hat gar kein Ei in seiner Hos!
Die Weiber schwängern Piraten,
wie werden‘s ihm nicht verraten!

Sauf Bruder! Sauf!
Steht auch der Feind zu Hauf!
Ist wütend mordend der Gesell
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!"

Dieses Lied sang Oswaldt an einem wunderschönen Abend am Lagerfeuer.
Die Heere waren fast alle vereint, man sah alte Freunde wieder, aß mehr als einem gut tat und soff, wie es nur Russen tun können.
Nachdem ihn die Freunde lange gebettelt hatten, zog der Hauptmann seine Balalaika hervor und improvisierte ein Sauf- und Spottlied.

"Der Bulgare säuft viel Katzenblut
und Hundefelle steh‘n ihm gut
Die Bauern niemals schlafen!
Vampire sind die Grafen!

Sauf Bruder! Sauf!
Steht auch der Feind zu Hauf!
Ist wütend mordend der Gesell
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!"

Während die Ritter grölten und jede Zote laut belachten, entdeckte er zu seinen Rechten den freundlichen Außenbojaren Dimitri Dolgoruki. Der hochgewachsene Recke schien dem Lied aber überhaupt keine Aufmerksamkeit zu schenken. Er hatte nur Augen für seine Sitznachbarin, einer schwarzhaarigen Schönheit, die Oswaldt noch nie aufgefallen war.
Und die letzte Strophe:

"Petschenegien ist das feigste Land
Mutig, wenn ein Freund zur Hand!
Unsren Schlag er nie vergisst!
Vor Angst er sich sein Wams vollpisst!

Sauf Bruder! Sauf!
Steht auch der Feind zu Hauf!
Ist wütend mordend der Gesell
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!
Verdreschet ihm sein schmutzig Fell!"



‚Hui, da is was am Laufen! ‘ dachte er mit Blick auf Dolgoruki und der fremden Schönen, schrabbelte auf der Balalaika einen Schlussakkord und genoss den lange vermissten Beifall.
„Und nun liebe Schwestern und Brüder! Sehr verehrtes Väterchen Zar, geehrte Fürsten, werte Bojaren und liebe Mitritter. Heben wir die Krüge auf unsere heilige russische Erde und saufen auf das Ende unserer Feinde. Mögen ihre Glieder in Unfruchtbarkeit verrotten!“
Er selbst leerte den Krug mit süßem Krimwein in einem Zug warf ihn Kyrill zu, der ihn auffing.
„Und nuuuuuun ein Tänzchen ihr faules, versoffenes Volk, streckt und bewegt eure Glieder! Und alle Kerle, fordert die Mädels zur Rechten auf und greift sie, werft sie, dass ihnen alle Sinne vergehen und alles mit sich machen lassen!!!!“
Er griff nach seiner Sackpfeife und blies sie auf. Erst gab sie nur ein Röcheln von sich, ein dissonantes Fiepen, dann dröhnten die Bassbrummer und er spielte auf der Schalmei in einem scharfen durchdringenden Ton einen schnellen irischen Tanz, den ihn ein alter Säufer vor Ewigkeiten in Deutschland gelehrt hatte.
Kyrill hatte zur Trommel gegriffen und begleitete seinen Freund und Meister.
allmählich sprang ein Paar nach dem anderen auf und tanzten mit wilden, extatischen Hüpfern.


 
Letzte Änderung: 2011/12/13 18:11 von Oswaldt von Lavena.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
Beiträge: 3316
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      15.12.2011 20:45:15 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Alessia sprach das eine,schönes Tier dieser Habicht,natürlich...aber ihre Augen schien dies nicht zu interessieren...Dimitri selbst war keiner dieser Männer die das Glück hatten als Frauenversteher geboren worden zu sein,er war auch keiner dieser Männer die nichts von Frauen verstanden aber alles von ihnen bekamen.Dennoch war Dimitri in dieser Hinsicht nicht völlig auf den Kopf gefallen und zumindest unterbewusst löste Alessias Blick etwas bei ihm aus...im Grunde war er einfach nur ein Mann wie ihn Gott geschaffen hat und ein wenig Romantiker war er auch

Alessia von Drachenfels,erlaubt mir mich euch vorzustellen.Mein Name ist Dimitri,aus dem Geschlecht der Dolgoruki,einer der ältesten Adelsfamilien Susdals.

Er verbeugte sich kurz und machte eine elegante Handbewegung,wie es am Hofe üblich war,nur das er sich jetzt besonders viel Mühe gab.

Ich bin Außenbojar des Zarenreichs,der Susdaler Rus und Feldherr in einer Person.

Das er auch Metropolit der russisch-orthodoxen Kirche Susdals war,verschwieg er,oder vielleicht dachte er sich einfach,dies tut jetzt nichts zur Sache.Wie auch immer,er schaute ihr in die Augen und fuhr fort

Wenn ihr meine Familiengeschichte hören wollt,dann empfehle ich den morgigen Tag...mit einem knappen Blick deutete er in Richtung von Oswald und die Tanzwütigen um ihn herum...aber wenn ihr wirklich etwas über mich in Erfahrung bringen wollt,dann erlaubt mir einen Tanz,ich bitte höflichst darum

er streckte die Hand aus und gewollt oder nicht,sein Gesichtsausdruck war anziehend...so als ob man ihm alles anvertrauen könnte,selbst das eigene Leben


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Alessia von Drachenfels

Susdaler Rus
Beiträge: 164
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      16.12.2011 16:07:50 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Alessia staunte nicht schlecht, als er sich bei ihr vorstellte, doch sie ließ sich nichts anmerken, stammte sie doch selbst aus einem alten Adelsgeschlecht.

Dimitri Dolgoruki also, dachte sie und sagte lächelnd, während sie mit Schwung ihre schwarze Mähne zurückwarf:

Es freut mich, euch kennenzulernen, euer Name ist im ganzen Zarenreich und noch über seine Grenzen hinaus bekannt. Euer Ruf eilt euch voraus und gern möchte ich etwas mehr über eure Familiengeschichte und über euch selbst erfahren.

Sie war so vertieft in das Gespräch mit Dimitri und in seine Augen, daß sie erst jetzt wahrnahm, daß es um sie herum laut wurde, ein Recke seine Balalaika spielte und dazu ein derbes Spottlied sang, dann ertönte auf einer Schalmei eine flotte, irische Melodie und Dimitri bat sie um einen Tanz und streckte ihr seine Hand entgegen.

Mit Freuden, sagte sie und griff nach seiner Hand. Als sie diese berührte, überlief es sie heiß und kalt und wiederum spürte sie, wie zarte Röte in ihre Wangen schoß, was ihr sonst nie passierte.

Alessia, nimm dich zusammen
, er ist nur ein Mann, wenn auch ein schöner, doch er scheint auf dem besten Wege zu sein, dir dein Herz zu stehlen. Halt es fest, oder willst du wieder enttäuscht werden? , schalt sie sich selbst.

Doch es gelang ihr nicht, sich gegen ihre Gefühle zu wehren und so beschloss sie, sich ihnen zu ergeben und würde riskieren, zu sehen, was das Schicksal für sie bereithielt.


 
Letzte Änderung: 2011/12/16 16:08 von Alessia von Drachenfels.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
Beiträge: 3316
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Wenn Russen reisen...      16.12.2011 21:29:19 --- 5 Monate, 1 Woche her  
Dimitri war selbst erstaunt wie gut er tanzte zu diesem flotten Lied,so geübt war er darin ja nicht.Aber für einen guten Kämpfer kam es ja nicht nur auf Kraft,Beherrschung der Waffen an,sondern er musste vor allem ein gutes Körpergefühl entwickeln und so gelang ihm jede Bewegung die er sich gedanklich vorstellte.Es machte ihm sichtlich Spaß vor allem mit einer solchen Tanzpartnerin...es war wie,wenn man ein hitziges Wortgefecht führte und sich hineinsteigerte,oder wenn er mit seinem Pferd nach einem harten Tag des Trainings und der Arbeit hinfortritt immer schneller und schneller...er vergaß alles und doch war er mittendrin und bei diesem Tanz war es ähnlich und doch ganz anders,wie absurd das auch erscheinen mag.Er vergaß alles um sich herum und nur ihr schönes Gesicht war da.Viel mehr war es was sie ausstrahlte...so als ob ihre Seele Freudentänze aufführen würde und die seine dazu mittanzte.Meine Güte dachte sich Dimitri,wie können Haare einen solch seidigen Glanz haben und so Geschmeidig im Volumen sein?ihm fehlten die Worte,er hätte glatt hineingegriffen...natürlich tat er das nicht und wieder schaute er ihr in die Augen,deren Farbe von Meerblau in leuchtendes Grün wechselte,je nachdem wie das Licht des Feuers seine Strahlen abgab.War das Meer in Pruzzen so oder das aus ihrer russischer Heimat wo sie geboren wurde?er wusste darauf keine Antwort,denn meist war das ihm bekannte Meer grau oder grünlich-grau,vielleicht auch dunkelblau mit Grau gemischt...aber wenn er einst irgendwo ein solches Meer antreffen würde,könnte er sich in es verlieben so glaubte er.

Ihr fragt euch wie Dimitri dabei aussah?nun wenn wir von seinen eisblauen Augen sprechen wollen,dann konnten sie einem den kalten Schauer über den Rücken laufen lassen,einem scheinbar furchtlosen Krieger seine Furchtlosigkeit für einen kurzen Moment vergessen lassen...oder aber wie das Tor zum Himmel erscheinen,offen und gütig,je nachdem in welcher Stimmung er grad war...und wenn er etwas getrunken hatte wie an diesem Abend,glänzten sie wie türkise Smaragde,wie Kostbarkeiten von denen man nicht den Blick lassen konnte.
Dimitri selbst sah sehr männlich aus,nicht im Sinne von einem sehr kantigen und grimmigem Gesicht...nein,er hatte etwas edles und strenges und zugleich freundlich distanziertes,aber wenn er lachte war er wie damals als kleiner Junge,unschuldig,herzlich so als ob er noch nie Verlust,Tod,Verletzungen seines Innersten gesehen hatte.Für Leute die aber das gesehen und erlebt hatten was bei Dimitri der Fall war,ist dies äußerst selten...vielleicht weil er mit der Zeit nicht abstumpfte oder verrohte,wie konnte man sich sonst die Güte in seinen Augen erklären?und wie konnte sich sein Blick wenn er zornig war,sich so verändern...vielleicht weil er wusste was das Böse war und seine volle Natur begriff...vielleicht ja...aber heute und jetzt lockte Alessia nur das Gute in ihm hervor

Die Nacht wurde lang und irgendwann mussten sie alle zu Bett gehen,aber kurz bevor er ging streichte er kurz über Alessias Haar und verabschiedete sich von ihr


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.
Anmeldung: 25818
Aktive:         1635
Online:         35
Gasthaus
Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
Das Mittelalter - Ritter, Grafen
und Könige kämpften Schlachten um die Macht.

Dich erwarten Abenteuer, Ruhm, und Intrigen. Mach mit bei dem Rollenspiel mit der grossen Portion Strategie.

53 Völker auf einer riesigen Mittelalter-Karte

Ritterheere bietet Dir die grenzenlosen Möglichkeiten in einer Welt des Kampfes.


facebook Ritterheere  Kostenlose Browsergames Liste