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Reise in den Osten 15.12.2011 20:03:35 --- 5 Monate, 1 Woche her
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Lang war die Reise, welche Lambert ,seine Frau und die Geflügelten Reiter nun hinter sich hatten. Müde saß der Franzose auf seinem Pferde und blickte über die endlos erscheinende Steppenlandschaft. Seine Augen schlossen sich kurz und ein Gefühl der Ermattung überkam ihn. Lange war es her das er sich ausruhen durfte oder konnte. Seitdem die Byzantiner und ihre Verbündeten den Petschengen geholfen hatte, waren sie in dauernder Kampfbereitschaft gewesen und als dann nach einigen Wochen endlich das Heer in Richtung Kiew marschierte freute er sich auf einige Tage Ruhe und Erholung, doch nichts der gleichen konnte er sich gönnen, denn als sie endlich da war, bekam er die Nachricht das er seine Frau nach Chasarien begleiten sollte. Wieso und weshalb wurde ihm nicht gesagt , seine Frau klärte ihn dann später auf das sie am Krönnungsturnier teilnehmen sollten. Schweren Herzens machte er die Geflügelten oder besser den Adlerschwarm mit seinen Rotbraunen Flügelschmuck fertig und einen Tag Später ritten sie auch schon los.
Langsam öffnete er wieder die Augen und betrachtete die weite weiße Landschaft. Einer der Schwingenführer kam neben ihn "Herr, sagt wieso ist der ganze Schwarm aufgebrochen? Hätte nicht eine Schwinge gereicht?" Lambert blickt ihn an und schüttelte den Kopf "Der Schwarm reitet immer zusammen und niemals alleine, das solltest du wissen" meinte er ruhig. Leicht fröstelte es ihn und es kam ihm vor das es je weiter sie gen Osten ritten umso kälter wurde es, aber vieleicht war es auch nur Einbildung. So zog der Zug weiter, immer tiefer in die Steppe hinein und ihrem Ziel entgegen.
Lambert hoffte das er die Königin nicht zu Gesicht bekommen würde. Denn die neusten Nachrichten welche ihm von Hirten übermittelt wurden, verhießen nichts Gutes. So wie es aussah ist die Schwester von Florentiena nun Königin der Chasaren. Der Franzose musste ausspeien bei dem Gedanken an die Verräterin. Sicher sieht sie es anders doch das war sie nun mal, jedenfalls in seinen Augen, daran änderte auch nicht der Brief den sie vor Monaten an ihn schrieb. Sie dreht sich immer nach dem Wind und Verriet jeden dachte er sich und blickte in den Himmel. "Ich hoffe die Hexe nicht sehen zu müssen, aber das wird sich wohl nicht vermeiden lassen" seufzte er und hoffte das er sich unter Kontrolle hatte. Langsam lies er sich zurück fallen und klopfte an die Tür des Wagens in dem seine Frau saß "Meinst du es ist eine so berauschende Idee des Knjaz gewesen uns zu schicken, in Anbetracht auf den Hintergrund und dem Verhältnis welches wir zur neuen Königin haben?" fragte er seine Frau als diese den Vorhang beiseite schob
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Das Turnierende und warten auf die Abreise 18.12.2011 00:31:52 --- 5 Monate her
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komme von hier
Blut ran aus einigen Platzwunden und der Franzose blickte grimmig seine Gegnerin an. Nach einer schnellen Eröffnung seinerseits hatte sich die Chasarin schnell gefangen und mit zwei schweren Treffern ihres Speers ihn arg in Bedrängnis gebracht. Doch so schnell geht ein Geflügelter nicht zu Boden. Langsam stand er wieder auf und wartete den nächsten Angriff der Gräfin ab, welcher auch schnell kam. Mit einem schnellen Konterschlag parierte er den Vorstoß seiner Gegnerin und wirbelte herum um ihr mit einer Rückhand sein Schild gegen ihren behelmten Kopf zu hämmern, was sie nach hinten taumeln lies. Er setze nach und passte für einen kurzen Moment nicht auf ,so gelang es seiner Gegnerin ,wohl eher Reflexartig einen weiteren Treffer gegen sein ungepanzerten Bein zu landen, was Lambert stolpern lies und ehe er sich versah bekam noch einen weiteren Treffer ab, der ihm eine Fleischwunde am Waffenarm verursachte. Das wars dann dachte er sich und behielt recht, der Herold welcher jedes Duell überwachte erklärte kurz darauf seine Gegnerin zur Siegerin des Duell.
Lambert verbeugte sich nach diesem Duell und ging vom Platze um seine Blessuren behandeln zu lassen, denn der Massenkampf stand noch an.
Doch erst nachdem die Tjoste vorbei war, was ihm etwas Zeit der Erholung brachte. Wirkliches Interesse an dem Lanzengang hatte er nicht so döste er etwas auf dem Bett in seinem Zelte bevor ein Waffenknecht ihn bescheid gab das der Massenkampf bevorstand.
Der Anführer der Geflügelten nickte ihm zu und erhob sich, bevor er von einem Knappen sich die Schwingen wieder anlegen lies und seinen Helm aufsetze. Er nahm das Turnierschild und die Turnieraxt und trat ins Freie. Anders als bei den ganzen Chasaren , denn Ritter aus anderen Völkern sah er nicht trug er nicht das Kiewer Wappen sondern das der Geflügelten Reiter. Langsam ging er auf das Feld zu wo schon die anderen Standen, er schloss kurz die Augen und Atmete tief durch. Dann ging es los....... viel Gegenwehr leistete der Franzose nicht ,kämpfte so kann man sagen nicht mit Herz sondern nur soviel das es nicht so aussah als habe er keine Lust, teilte den ein oder anderen Treffer aus und bekam im Gegenzug seinerseits Treffer. Bis nach einem Besonders schweren das Schild splitterte und er heraus gewunken wurde, von einem der Herolde. Langsam ging er von dem Kampfplatz und ohne sich umzuschauen zu seinem Zelt. Endlich durch dachte er sich und schnallte die Schwingen ab, bevor er sich auf die Pritsche legte und an die Decke starrte. Jetzt hieß es nur noch auf sein geliebtes Weib warten, welche ja nicht hier war um am Turnier mitzukämpfen sondern in erster Linie um den Auftrag des Knjaz zu erfüllen, ist das erstmal getan konnte sie hier weg. Er seufzte, denn wenn es nach ihm ginge würden sie heute noch abreisen, naja wenigstens musste er nicht mehr in dem Schatten der Stadtmauer verweilen sondern hatte beschlossen weiter weg zu Lagern und auf seine Frau zu warten, welche sich ja innerhalb der Mauern aufhielt.
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Letzte Änderung: 2011/12/18 00:34 von Lambert d`Lilliaz.
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Umut macht sich breit unter den Geflügelten....... 02.03.2012 22:35:32 --- 2 Monate, 2 Wochen her
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Die Zeit ist wie im Fluge vergangen, viele Schlachten mit dem einen oder anderen Ausgang wurden geschlagen, viel Blut ist auf der Seite des Ordens vergossen worden, doch schlussendlich endete der Krieg und langsam kehrte Ruhe ein.
Lambert freute sich auf einige Tage in Kiew und dann darauf die Ordensfestung Cumrat wiederzusehen. Von Heeren hatte er erstmal die Nase voll und auch die verbliedenden Geflügelten brauchten etwas Ruhe und freuten sich ebenfalls wieder zurück nach Cumrat kehren zu können. Doch wurden sie je enttäuscht. Man war noch nicht lange in Kiew und hatte schon alles vorbereitet um nach Cumrat zurückzukehren, doch da kamen schon die Befehle sich Abmarsch bereit zu machen.
Unmut machte sich unter en Geflügelten breit denn jeder war sich sicher gewesen und so wurde es auch gesagt das sie zurück nach Hause kehren konnten. Lambert selbst konnte es fassen das es schon wieder irgendwohin ging und das ohne das ein Zielort bekannt gegeben wurde. Immer wieder kamen Hauptleute zu ihm und berichteten das die Männer und Frauen sehr unzufrieden waren und diese Unzufriedenheit sich von Zeit zu Zeit auch schon zu entladen begann.
Der Franzose schäumte langsam, denn so eine Unzufriedenheit konnte des Ende eines Jeden Heeres sein. Wütend polterte eines Abend seine Faust auf den kleinen im Zelt des Heerführers . "Was soll diese Geheimniskrämerei, nirgends sind Informationen zu bekommen und die Männer haben so langsam die Schnauze voll" zischte er seinen Adjuntanten an und blickt diesen an "Man behandelt uns als ob wir immer noch nicht dazu gehören, als ob wir immer noch Fremde sind, aber lange werde ich das nicht mehr mitmachen......." er stand auf und stürmte aus dem Zelt, er brauchte Ruhe und musste nachdenken, denn wenn das so weiter ging konnte er für nichts mehr Garantieren.............
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Re:Die Geburtsstunde eines neuen Ordens 02.03.2012 23:13:13 --- 2 Monate, 2 Wochen her
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Vieles hatte sich verändert. Flo hatte viel lernen müssen, sie hatte in all der Zeit des Krieges viel Leid gesehen, viel Blut und musste selbst mehr als einmal ihr Schwert erheben. An der Seite ihres Mannes hat sie gekämpft die Geflügelten haben ein ums andere Mal wichtige Schlachten für Kiew gewonnen. Aber nicht nur für Kiew sondern auch für die Bauern und unschuldigen Bürger des Landes.
In den Jahren des Krieges hat sie drei Töchtern das Leben geschenkt. Vittoria, Fedora und Aletta, es brach ihr das Herz, dass sie ihre Kinder kaum sah, dass sie sie zurück lassen musste bei Ammen um sie in Sicherheit zu wissen. Lambert hatte den Rang eines Grafen der Kiewer Rus übertragen bekommen. Eine Grafschaft für die Geflügelten es war eine große Ehre und hatte ihnen allen Zuversicht gegeben.
Der lange Krieg war vorbei und es herrschte eine Art Aufbruchstimmung. Die Kämpfer wollten Heim zu ihren Familien, zu ihren Häusern und Feldern und Florentina konnte es ihnen nicht verdenken, ging es ihr nicht anders.
Vor kurzem wurde ihr eine besondere Ehre zu Teil, sie wurde von Wladimir zu Sowetniza für Inneres der Kiewer Rus ernannt und so hatte sie sich in allerlei neuer Aufgaben einzufinden. Pergamente über Pergamente die sie ordnen musste und die sich für sie jeden Tag ein Stückchen mehr erschlossen.
Die Einberufung in die Heere auf der Burg Kiews kam auch für sie überraschend, doch zumindest fand sie sich in einem Herr mit all den neuernannten Grafen Kiews wieder, deren Koordination ihr nun oblag.
Sie nutzte die Zeit um die Grafen kennenzulernen, hatte die neue Aufgabe sie so sehr im Griff, dass sie kaum dazu kam an etwas anderes zu denken, als an die Arbeit.
So saß sie auch an diesem Abend an ihrem Schreibtisch in ihrem Zelt, neben einer brennenden Kerze und las in den Pergamenten, sie machte sich Notizen und eigene Pläne deren Umsetzung sie alsbald anstreben wollte, als sie das Grollen ihres Mannes vernahm. Sie kannte ihn lange genug wusste, dass er wenn er so aufgebracht war nur schwerlich zu besänftigen war, dennoch folgte sie ihm hinaus in die Dunkelheit.
Sie fand ihn irgendwo draußen, abseits von allem Trubel, sah es ihm ähnlich einen solchen Ort aufzusuchen.
Nur leise waberten ihre Worte durch die Dunkelheit an sein Ohr: "Ich werde herausfinden, was all das zu bedeuten hat...vielleicht hätte ich das eher tun sollen..."
Mit diesen Worten drehte sie um, kehrte mit eiligen Schritten zum Lager zurück und ließ sich vom Stallmeister eines der Pferde satteln um im gestreckten Galopp gen Burg zu reiten. Als Sowetniza hatte sie uneingeschränkten Zutritt zu allen Räumlichkeiten der Burg und auch das Recht mit dem Knjaz zu sprechen.
So klopfte sie an die schwere Tür die in das Arbeitszimmer des Knjazes führte und wartete auf Einlass.
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Re:Die Geburtsstunde eines neuen Ordens 03.03.2012 10:55:06 --- 2 Monate, 2 Wochen her
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Erst wieder auf der Burg angekommen, begannen auch schon bald die neuen Vorbereitungen. Der Krieg hatte tiefe Wunden hinterlassen im Land der Kiewer Rus. Die Kornspeicher waren fast leer, und jeder der Felder besaß betete zu Gott, um eine gute Ernte. Selbst der Knjaz dachte nach wie er das Leid lindern könnte. Die Nahrungsreserven der Burg, die während des Krieges schon so oft die Bevölkerung nährte, mussten nun auch diesen Winter über dafür sorgen, das niemand Hunger leiden musste. Die Ritter, die gerade auf der Burg angekommen waren, blieben aber nur zwei Wochen. Zur Sicherstellung, das die Nachbarn sich auch an den Friedensvertrag hielten, niemand hatte vergessen das ein Frieden wenig bedeutete, mussten die Ritter sich wieder auf den Weg machen.
Auch der Knjaz war in den Vorbereitungen, sich von der Lage direkt vor Ort zu überzeugen, als es an der Tür klopfte. Eine der Pagen ging hinaus und als er wieder herein kam sagte er dass Florentina di Angelosanto da sei. Lasst sie rein. Er setzte sich auf den Stuhl, hinter dem Tisch und erwartete sie.
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Re:Die Geburtsstunde eines neuen Ordens 07.03.2012 18:35:50 --- 2 Monate, 2 Wochen her
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Kurz holte sie Lufte ehe sie die Tür öffnete und eintrat. Sie machte einen leichten Knicks, ehe sie ihre Stimme erhob.
"Mein Knjaz, ich komme um einige Fragen zu stellen. Unmut macht sich breit bei vielen unserer Mitstreiter.
Der Krieg ist zu Ende und noch immer dürfen die Krieger nicht zu ihren Frauen, Kindern, Feldern und Heime.
Sie sehnen sich nach Ruhe und wissen momentan nicht einmal, warum sie noch immer in den Heeresbünden bleiben müssen." Sie seufzte leicht, wusste sie das Wladimir ebenso wie sie selbst viel zu tun hatte.
"Ich muss gestehen, dass es mir nicht anders geht. Ich bin mir sicher, dass ihr all das aus gutem Grund tut, aber wir sollten es ihnen auch erklären."
Abwartend blickte sie zu ihm.
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Zurück nach Cumrat............. 15.03.2012 20:14:08 --- 2 Monate, 1 Woche her
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Die Unzufriedenheit innerhalb des Ordens nahm mit jedem Tag an dem sie nicht in ihrem Zuhause waren weiterhin zu. Es gab nichts, rein Garnichts was an Informationen oder Anweisungen. So ging die Reise weiter und der Orden spaltete sich immer weiter vom Rest des Heeres ab und schlussendlich ging diese Abspaltung soweit das, das Banner und das Lager abseits vom Rest des Heeres standen. Zwar konnte man immer noch die Feuer sehen und Stimmenfetzen vernehmen, aber das war auch schon alles.
Dann endlich nach weiteren Wochen gab es den Befehl nach Hause zurückzukehren, doch anders als der Großteil der Soldaten und Ritter, wobei auch seine Frau dabei war, Trieb es Lambert nicht in Richtung Kiew, sondern in Richtung der Ordensfestung und seiner Töchter, welche in der Sicherheit von Cumrat waren.
So zogen die Geflügelten Reiter in Richtung Norden, Getrieben vom Ruf der Heimat. Der Franzose hatte sich nur kurz von seiner Gemahlin verabschiedet, da er wusste das sie ihren Pflichten nachkommen musste. Doch schienen düstere Wolken schon über den beiden zu liegen, wie ein Vorbote auf kommende Ereignisse. So reisten sie nun wieder getrennt, der Orden nach Cumrat und sie mit dem Knjaz.
Die Wochen vergingen, bevor endlich die Geflügelten Reiter die Mauer der Festung in der Ferne erblickten. Es schien alles so friedlich, von den Gehöften der umliegenden Dörfern sah man den Rauch aus den Schornsteinen aufsteigen und die Bauern gingen ihrer Arbeit nach.
Am späten Abend erreichten sie dann die Mauern der Festung und die Gardisten welche das Tor bewachten waren außer sich vor Freude. Als der Zug dann in den ersten Hofe einritten hatte sich schon viele Gesellen, Schmiede usw. versammelt um ihre Freunde, geliebten und Ehepartner zu begrüßen, sie endlich nach Jahren in den Arme zu halten. Lambert freute sich mit seinen Männern und Frauen und ritt aber weiter an der zweiten Mauer entlang zum Zentrum der Festung. Dort warteten schon seine Töchter mit den Amen. Seine älteste Vittoria kam auf ihn zugerannt "Papa, Papa" rief sie und der Ritter hob seine Tochter welche gerade 5 Jahre alt war in die Höhe, bevor er mit ihr auf dem Arm zu den Amen ging wo seine anderen beiden Töchter waren.
Einige Zeit später, als er seine drei Töchter in Bett gebracht hatte ,lauschte er im Garten den Worten seiner Spione, welche ihm von allerlei dingen Berichteten. Er nickte nur kurz und ging dann nochmal seine Runde durch die Burg, schaute nach dem was sich alles geändert hatte in den Jahren wo er nicht hier war und sie war immer noch nicht fertig..............
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Ein Orden im Umbruch 17.04.2012 21:31:45 --- 1 Monat her
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Die Tage, Wochen und Monate sind ins Landgezogen, während Lambert immer wieder interessante und sehr Merkwürdige Nachrichten erhielt, sei es die Absetzung als Graf oder wieder die Ernennung und dann kurz darauf wieder die Absetzung. So langsam wurde dieses hin und her ihm zu Bunt. Von alle dem aber merkte keiner der Geflügelten was und auch die Schlachten gegen die Litauer kamen für den Orden sehr, sehr überraschend.
Aber auch das sollte niemanden stören. Lieber und das war für jedes Ordensmitglied das wichtigste oder besser fast jedem weihte man die Fertigstellung der Festung Cumrat ein. Nach Jahren des Bauens und des Verbesserns war nun die Festung vollkommen fertiggestellt und suchte wohl seines gleichen.
Der beeindruckende Sandsteinbau vereint die großzügige Pracht einer Residenz mit der Verteidigungskraft einer Festung, die für eine so grenznahe Grafschaft von Nöten ist. Der achttürmige Oktagon genannte Palas wird von sieben Toren, verteilt auf fünf Ebenen, geschützt. Die Kasematten bieten Platz für eine Garnison von bis zu 2.000 Soldaten und sind somit derzeit gerade einmal zu einem zehnten Teil belegt.
Die Mauern der Festung beherbergen großzügige Säle für Musik und Tanz, eine beeindruckende Waffensammlung, ein Trunkkabinett und einen prunkvollen Spiegelsalon. Zahlreiche Türmchen und meisterliche Steinmetzarbeiten bringen jeden zum Schwärmen, dem es gestattet wird, hier zu Gast zu sein. Prächtige Gärten außen und farbenfrohe Landschaftsmalereien im Inneren erfreuen das Auge, während eine umfangreiche Bibliothek den Durst des Geistes befriedigen kann. Auch für den Gleichklang der Seele ist gesorgt: Eine jüdische Synagoge, eine Islamische Moschee und eine Christliche Kirche, bilden die Pfeiler des Glaubens für den Orden.
Doch auch das wurde dem Orden nicht gegönnt. Wieder einmal wurden sie kurzfristig abgezogen, wieder einmal konnte niemand sich Verabschieden da der Marschbefehl recht schnell kam und wieder einmal wurde Lambert zu Grafen ernannt. So langsam fand er dieses hin und her einfach nur noch nervend und so traf er genervt eine Entscheidung. Er lies z.B Personen die Flügel nehmen, was dem Ausschluss aus dem Orden gleichkommt. Diese Entscheidung war zwar schmerzhaft doch notwendig um ein gewisses Gleichgewicht im Orden zu behalten und auch so zeigte der Orden damit das er außerhalb vom Rest des Heeres lagerte wie sie mit dieser Entscheidung oder diesen Entscheidungen einverstanden sind.
Seine Frau mag zwar Kiew als Heimat ansehen, doch Lambert tut dies nicht mehr. Was wohl über kurz oder lang einige folgen haben wird.
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Letzte Änderung: 2012/04/17 21:40 von Lambert d`Lilliaz.
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Flügel im Norden 11.05.2012 19:21:23 --- 1 Woche, 3 Tage her
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Lange Zeit war vergangen als das Heer von Kiew aus aufgebrochen war. Es ging nach Norden immer weiter nach Norden. Aber diesmal war es anders, sie wussten alle wo es hinging und was sie erwartete. Bogenschützen, Armbrustschützen, Schwertkämpfer und Axtträger, leichte und mittelschwere Reiterei. Es war schon ein recht langer Zug und das obwohl es nur Truppen aus einigen wenigen Grafschaften waren.
Der Orden beteiligte sich mit einer Schwinge, bestehend aus Fußtruppen, Reiterei und Bogenschützen.
So schlängelte sich der Tross auf teils schlecht ausgebauten Wegen wie eine große Schlange gen Norden. Nach einigen Wochen erreichten sie dann die Küste, dort wartete man schon auf sie. Transportschiffe und Kriegsschiffe, welche das Heer aufnehmen sollten und an die Küste Finnlands transportieren mussten. Die Ostsee hatte immer schon ein raues Klima gehabt, aber in diesen Tagen tobten wohl die Götter und fast schon schien es, als müsste man umkehren. Doch gerade noch rechtzeitig kam die Finnische Küste in Sicht und man konnte Landen.
Die Landung an sich verlief ohne Probleme, doch schon bald hatte es sich herum gesprochen das ein fremdes Heer an der Küste Fuß gefasst hat. Der Charakteristische Flügelschmuck tat sein übriges.
Am Vorabend der Schlacht ging es hoch her im Feldherrnzelt.
"Verdammt nochmal mein Herr!!! Wir können sie nicht einfach so überrennen, immerhin haben sie reguläre Truppen aufgeboten und nicht nur dahergelaufene Bauern. Späher berichten von Bogenschützen und schwerer Infanterie und das sie uns an Zahl wenigstens 2:1 überlegen sind. Wir müssen in die Trickkiste greifen sonst wird es ein kurzer Ausflug" zischte der Franzose und stellte auf der Karte die Schlachtordnung um "So wäre es ganz interessant und wohl auch erfolgreich. Das Zentrum zieht ihren Beschuss auf sich, in dem Wäldchen dort an unserer linken wartet ihr mein Herr mit unseren schwereren Einheiten, während die Reiterei den Hügel dort als Deckung nutz. Eine klassische Zangenbewegung um den Feind von zwei Seiten zu fassen. " er schob die Markierungen so weiter das man sehen konnte was er meinte "Sicher unser Zentrum wird die größten Verluste haben und da ich die meisten Schützen unter meinem Kommando habe werde ich das Kommando übernehmen. Die Pavisen und Sturmschilde sollten uns Deckung genug geben damit wir eine Zeitlang dem Beschuss stand halten können, aber dann werden wir wohl so ausgedünnt sein das wir im Nahkampf kaum bei keine Rolle mehr spielen werden"
Er schaute den Knjaz an um eine Reaktion zu bekommen
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Re:Flügel im Norden 13.05.2012 01:46:29 --- 1 Woche, 2 Tage her
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Wladimir sah zu Lambert und dachte einen Moment nach. Eine Zangenbewegung? Die kannte er bereits. In einigen Schlachten, als er noch ein Knappe beim König der Franzosen gewesen war, hatte diese Taktik des Öfteren zum Sieg geführt. Doch auch einige Male herbe Verluste im Zentrum verursacht. Diese Bilder hatte er nicht vergessen, aber trotz dieser Bilder, schien es ihm in diesem Moment die richtige Entscheidung zu sein, auf Lambert's Erfahrung zu bauen. Der Geflügelte hatte bereits, sicherlich, mehr Schlachten erlebt, als der junge Knjaz. So ließ er Lambert seinen Plan durchführen. Alle Heeresteile hatten sich so positioniert, wie es der Geflügelte sich ausgedacht hatte.
Als der Knjaz in einem kleinen Waldstück sah, wie die Pfeile auf die Mitte nieder hagelten, wollte er schon los reiten und den Gegner nieder reiten, doch der Bischof zu Kiew, Axylles, hielt ihn mit den Worten zurück, das die Mitte hinter den Pavisen und Sturmschilden genug Deckung haben würde. So wartete Wladimir ungeduldig, bis der Pfeilhagel sein Ende fand und die Gegner in den Nahkampf übergehen wollten. Dies war der Moment, indem seine Reiter, und auch er angriffen. Fast hatten die Gegner die Bogenschützen erreicht, als die Reiterei ihnen zu Hilfe kam. Gemeinsam begann nun die Schlacht. den einen oder anderen Treffer mussten die Kiewer hinnehmen. Auch der ein oder andere Streiter auf ihrer Seite fiel und war nicht mehr. Auch der Knjaz erlitt einige Schläge, doch immer wieder konnte er sie erwidern. Sogar noch mehr erwiderte er. Als die Schlacht geschlagen war, der Feind sich geschlagen zurück zog, fand sich ein erleichterter Gesichtsausdruck bei dem Knjaz. Er sah Lambert, der zwar verletzt war, doch immer noch im Sattel sitzen, auf ihn zu kam. Die Schwingen wurden leicht vom Wind bewegt, fast als würde er fliegen.
Eine gute Entscheidung auf euch zu vertrauen, doch nun müssen wir die Verletzten versorgen lassen und die Toten bestatten. Wladimir sah sich um und kaum hatte er es gesagt, begann man damit die Verwundeten zu versorgen. Auch Lambert benötigte Hilfe. Diese lehnte er zunächst ab, bis die schwerer Verletzten versorgt waren.
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