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THEMA: Re:Pruzzens Glanz und Gloria
 
Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      24.11.2011 00:50:09 --- 6 Monate her  
Einige Tage später stand Christian ganz verträumt in einer Scheune und beobachtete die jungen Rekruten beim Ringen. Er erinnerte sich indem Moment an die Zeit im Kloster wo er als Knappe auf schmerzliche Weise lernen musste wie wichtig diie Lektion des unbewaffneten Kampfes ist.
Markus kam vorbei und brachte Christian sein SChwert. Er hatte es frisch geschliffen und poliert. Lange hatte er es nicht mehr eingesetzt. Nicht das es ihn störte doch so langsam wurde er unruhig. Etwas trieb ihn um.
Nachdem das Kampftraining der Knappen beendet war begab er sich in Richtung seines Zeltes. Dort angekommen stand wie zu erwarten war Dante davor und wartete auf ihn. Er fragte Christian ob er nicht Lust auf einen kleinen Übungskampf hätte da ihm seine Knochen drohen einzurosten. Christian grinste und sah zu Markus. Hab ich Korrespondenz die keinen Aufschub duldet? Er zuckte nur mit den Schultern denn er war sich nicht sicher was er wohl für wichtig erachten würde.
Einen kurzen Blick auf seinen Schreibtisch sollte er wohl besser werfen bevor er sich ins Vergnügen stürzen würde. Markus füllte 2 Becher mit Met welches Christians Familie im schickte und überreichte es Dante und seinem Herren. Ein Grober Blick über die Post und schon verschwanden die beiden wieder um sich auf dem Übungsplatz auszutoben. Beide Männer waren bedacht darauf sich nicht ernsthaft zu verletzen und dennoch gaben sie alles. Die Anfängliche Kälte war schnell verflogen und so schnappten die beiden nach einer Weile nach Luft. Keiner hatte den anderen in eine entscheidende Lage bringen können um den sieg zu erstreiten.
Der Sergeant des Heeres kam langsam auf die beiden zu und überreichte Post aus dem Gefechtszelt des Hochmeisters. nachdem Christian die Befehle gelesen hatte ergingen weitere vom Hauptmann und der Sergeant machte sich eiligst dran diese an die Richtigen Stellen weiter zu reichen.
Christian lächelte Dante an und sprach. "Es wird wieder ernst. Bereite dich vor, reite an meiner Seite und lass uns der Hölle trotzen." Dante schien die Worte von ihm nicht zu verstehen doch machte es den Eindruck das er sich freue auf das was da komme.


 
Letzte Änderung: 2011/11/24 20:12 von Archimbald le Moine. Grund: Wortverdreher auf Wunsch des Erstellers abgeändert.
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Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      24.11.2011 23:07:16 --- 5 Monate, 4 Wochen her  
Das Heer ritt in der nähe der Ostsee entlang. die Böhen zu dieser Jahreszeit konnten einem hier und da den Atem rauben. Christian genoss diese Jahreszeit sichtlich. Vidal sein treues Pferd, es war schon etwas in die Jahre gekommen, trug ihn und folgte im Schritt dem Heerestross. Da kam Christian ein praktischer Gedanke in den Kopf. Ziel seiner Überlegung war es sein eigenes Arbeitsaufkommen zu mindern und gleichzeitig ein treues Mitglied des Ordens mit Anerkennung zu bedenken. So gab Christian Vidal leicht Druck um zum Hochmeister aufzuschließen.
Er erzählte dem Falkensteiner von seiner Idee und dieser war davon offensichtlich begeistert.
Die dinge wurden etwas präzisiert und man kam darüber ein das aufgrund der Tatsache das der Ordensmarschall nicht zu gegen war um die Sache umzusetzen, es Christian durchführen zu lassen.
Der Hofmarschall setzte sich in Bewegung, Richtung der Einheit des Mannes. Schnell erkannte er ihn aus der ferne und begab sich zu ihm. Christian sah ihm fest in die Augen und musterte ihn ersteinmal. Noch vor einigen Monaten hätte ihn dieser Mann liebend gern der Inquisition oder noch schlimmerem übergeben. Doch er war in seinen Augen eindeutig der Richtige dafür und hatte sich aufgrund der Arbeit der letzten Jahre sich dies verdient.
Christian nickte ihm zu und sprach.

"Daniel von Wilhelmsthal? Ich habe mit dem Hochmeister gesprochen. Wie ihr euch sicher denken könnt habe ich im Moment einiges an Arbeit und so werde ich den Posten als Heerführer des Regimentes aufgeben."

kurz stockte er um zu überlegen wie er ihm die folgenden Dinge am besten beibringt.

"Nun, wie dem auch sei. Es fehlt dem Heer dann natürlich jemand der es Anführt. Ich habe euch vorgeschlagen und der Hochmeister war damit einverstanden. bis wir unser Reiseziel erreicht haben und ein Lager aufgeschlagen haben werde ich das Regiment noch führen. Danach informiere ich die Hauptleute über eure Ernennung und werde dies auch den Grafen sowie den einfachen Ordensbrüdern beim Appell mitteilen.
Ihr habt es euch verdient. Ich hoffe unser Disput von damals können wir in nächster Zukunft bereinigen."
Christian grinste ihn an und nickte zuversichtlich. So war er sich doch sicher das Daniel dem gewachsen ist und freute sich einfach darüber einem verdienten Mitglied in der Form eine Anerkennung zu erteilen.Christian reichte ihm die Hand. "Eure Ernennungsurkunde erhaltet ihr bei der öffentlichen Einführung."


 
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Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      26.11.2011 13:45:46 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
Einige Tage später erreichte der Heerestross sein Ziel. Zügigst wurden die Unterkünfte errichtet. Christian war nicht davon begeistert das Lager auf freiem Feld zu errichten. Um die Jahreszeit war der Ostwind stark und das Eisige Klima des Baltikums spürte er und die Männer in voller Intensität. Seinen Mantel hatte er fest um sich gewickelt und vorne verschlossen um der Kälte keinen Angriffspunkt zu liefern.
Die Kapuze setzte er auf und zog sie sich tief ins Gesicht. Markus führte Vidal zum Futterplatz der Reiterei und kümmerte sich um die alte Stute.
Währenddessen schritten Dante und Christian durchs Feldlager um ein wenig die Stimmung der Truppen zu erkunden und diese im späteren Besprechungen dem Hochmeister mitzuteilen.
Sie kamen zu einem Zelt wo die Korrespondenz zusammengetragen und verteilt wurden.
Christian sprach den Verantwortlichen dort an.

"Sind Nachrichten für mich dabei?"

Der Mann grinste ihn an, verschwand kurz hinter einem Planwagen der draußen neben seinem Zelt stand und kam mit einem großem Sack wieder.

"So mein Herr dies ist alles für euch." Dante nahm den Sack und sie gingen beide ins Zelt des Hofmarschalls.
Der Sack wurde ausgeschüttet und Christian Seufzte. "Kannst du mir die Post etwas nach Dringlichkeit vorsortieren?" Dante sah ihn an ubnd sprach. "So Leid es mir tut aber ich kann mit dem Schwert um, was Politik und Diplomatie angeht bin ich einfach gestrickt, ich möchte sogar behaupten unbedarft."

Christian Klopfte seinem treuen Begleiter auf die Schulter. "Das ist kein Problem. Ich werde dennoch jemanden brauchen der mir etwas unter die Arme greift. In der Verfassung Pruzzens habe ich gelesen das mir ein Sekretär zusteht. Nur dieser muss absolut Loyal sein und dennoch mir sagen wenn ich drohe falsch zu handeln." Christian musste lachen bei dem Gedanken und ging im Geiste die Liste der Ritter des Ordens durch.
Es traf ihn wie der Blitz. "Mein alter Schwertmeister, er würde in das Schema passen was ich mir vorstelle. Ein fähiger Mann und treu dem Orden. Dennoch spricht er stehts die Wahrheit und hat sein Herz am rechten Fleck."

Christian fing langsam an seine Post zu sortieren. Es schien eine Lebensaufgabe zu sein. so schickte er Dante schleunigst Graf Ramgar Zamgar zu ihm zu bringen. Er wolle sich einfach mal mit ihm unterhalten und vielleicht war der alte Haudegen ja auch nicht abgeneigt von der Sache.
Dante schenkte Christian noch ein Becher Met nach und verschwand aus dem Zelt um Ramgar zu suchen.
In der Zwischenzeit entfachte Christian das Feuer, hing einen Topf drüber, gab etwas Met rein und legte seinen Mantel ab. Am Tisch sitzend mit dem Becher neben sich sortierte er weiter. Sein Schwert hatte er in den Waffenständer nahe dem Zelteingang gestellt. Vor dem Zelt war etwas Lärm zu vernehmen und so schien Dante noch nebenbei die Wache angewiesen zu haben vor dem Eingang sich zu postieren.


 
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Ramgar Zambar

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      26.11.2011 15:13:22 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
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Ramgar Zambar saß an einem kleinen Tischchen und las die Bibel in stiller Konzentration, als ihn der Ruf seines Namens aus der Ruhe riss.

"Graf Ramgar Zambar... Herr, lasst mich ein! Ich bringe Nachricht aus dem Quartier des Hofmarschalls Christian Johannsen!"

Der Graf spähte nach draussen und erblickte die Gestalt Dantes nebst seinem Pferd. Beide qualmten von der Hitze eines schnellen Ritts an diesem elend kalten Wintertag.

"So kommt herein - trocknet euch. Und erzählt, was verschafft mir das Vergnügen eures Besuchs..?"

Der Zweck des Besuchs war schnell erklärt, sodass nicht viel Zeit blieb für Bequemlichkeiten ehe die Pferde des Grafen und seiner Garde gesattelt waren.

Wenig später befanden sie sich bereits auf dem Weg zum Quartier des Hofmarschalls. Dort angelangt waren sie allesamt von Wolkendunst umgeben, wie Dante und sein Pferd zuvor.
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Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      27.11.2011 15:06:14 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
Die Eingangsplane des Zeltes wurde beiseite gelegt, Dante führte den Grafen herein. Kurz strömte die beißende Kälte von draußen herein. Markus eilte zügigst zum Eingang und verschloss ihn wieder nachdem die beiden eingetreten waren. "Mistwetter heute was? Da jagd man nicht mal einen Hund vor die Tür. Ihr müsst entschuldigen das ich euch unter diesen Umständen rufen lies." mit einer Handbewegung deutete Christian auf einen Platz gegenüber seinen Schreibtisch. Markus schenkte 2 Becher warmen Met ein. Markus stellte fest das seinem Herren die Fässer seines Lieblingsgetränk ausgingen.
Er müsse sich beizeiten an Christians Mutter per Brief wenden um Nachschub zu erhalten. Ansonsten war es nicht gerade einfach dieses Getränk in Pruzzen zu erhalten.

"Nun der Grund weshalb ich euch hab rufen lassen ist zweierlei. Zum einen interessiert mich es wie es euch in den letzten Jahren des Krieges so ergangen ist. Die Berichte des Ordensmarschalls habe ich gelesen und eure Tätigkeit als Schwertmeister habe ich am eigenen Leib auch erfahren. Nur frage ich wie ist es euch als Mensch ergangen mein Freund." Christian lachte herzhaft auf nahm einen Großen Schluck aus seinem Becher. Kurz sah er in die warmen Flammen des Feuers undgenoß die Wohlige Wärme. Kurz schweiften seine Gedanken ab und er musste an seine Familie denken. Lange war es her das er sie gesehen hatte. viele Sommer war er nun schon fort, zu viele. Kurz seufzte Christian und wandte sich erneut an Ramgar. "Ein weiterer Grund weshalb ihr hier seit ist der, ich brauche einen Sekretär. Er muss loyal und von den Grafen anerkannt sein. Da habe ich an euch gedacht. Bevor ihr nein sagt nehmt einen Schluck und überlegt es euch gut. als Sekretär würdet ihr das Sprachrohr der Grafen mir gegenüber sein aber auch umgekehrt. Ihr könnt so die Geschicke des Landes in der Innenpolitik im Grunde Mitgestalten." Christian deutete auf den Becher Met vor sich und lächelte.


 
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Ramgar Zambar

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      27.11.2011 22:11:52 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
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Christian Johannsen deutete auf den Becher Met vor sich und lächelte. Ramgar griff danach und trank. Es war selten Zeit für persönliche Gespräche. Um so mehr freute sich Ramgar, dass der Hofmarschall die Gelegenheit des offiziellen Anlasses zu nutzen schien. Das musste bedeuten, dass diese zwei Männer mehr verband als nur das reine Staatsgeschäft. Und so mochten sich die Wachen wundern, als ausgelassenes Gelächter und Plauderton an ihre Ohren drang. Erst kamen sämtliche Neuigkeiten aus Familie und Bekanntschaft auf den Tisch bevor man sich der Arbeit zuwandte.

Doch dabei wurde Ramgar plötzlich ernst. Bisher hatte es nur die Pflicht vor Gott gegeben. Jetzt käme also die Pflicht vor dem Staat hinzu. Es würde ihn eine Menge Zeit kosten, die nun nicht mehr für das Studium der Bibel, sondern langwierige Korrespondenzen Verwendung finden würde.

Mehrere Augenblicke lang ließ Ramgar diesen Gedanken auf sich wirken. Er konnte die Verantwortung des Amtes förmlich spüren. Wie schweres Rüstzeug umschloß es ihn. Ein Kettenhemd, das schwer auf Brust und Schulter drückte. War er bereit diese Last zu tragen?

Ramgar schämte sich bereits in dem Moment in dem er sich diese Frage gestellt hatte. Natürlich war er bereit! Er war es gewohnt schwere Rüstung zu tragen. Er war es gewohnt seine Pflicht zu tun. Und so brach er schließlich das Schweigen und sagte:

"Christian Johannsen, ich habe euren Stern vom ersten Tage an aufgehen sehen. Dass ihr es seid, an dessen Seite ich von nun an meine Pflicht erfülle, beseelt mich mit Freude und Stolz. Ich bin euer Mann!"

Es würde noch viel zu lernen geben - da täuschte sich der Graf nicht. Aber er hatte das Schwert beherrschen gelernt, den Hunger überwunden und sogar die allumfassende Trostlosigkeit eines Kerkers gemeistert. Gemeinsam würden sie es schaffen!
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Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      29.11.2011 00:54:30 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
Ramgars erfrischende Art und die Anekdoten über seine Familie ließen ihn Zwischenzeitig derartig lachen das er kaum Luft bekommen konnte. Erfrischend dachte Christian nur, richtig erfrischend. Endlich saß ihm jemand gegenüber der Christian zum lachen bringen konnte. Lange wars her und entsprechend tat ihm nach einer WEile auch sein Bauch weh.
als sie zum offiziellen teil des Treffens ankamen betrachtete der Hofmarschall Ramgars Gesicht ganz genau. Seine Ernste Mine ließen ihn anfänglich befürchten das er es ablehnen könnte. Ein Stein fiel ihm vom Herzen als er hörte wie sein alter Schwertmeister seine Berufung annahm und die Inbrünstigkeit seiner Worte vernahm.
so goß Christian nochmals die Becher nach. Markus kam mit etwas Suppe an die die Truppenküche zubereitet hatte. Er deckte zügig auf verneigte sich und zog sich dann letztendlich zurück.

"Verzeiht die Einfache Küche, das Feldlager steht noch nicht lange und es gibt Probleme mit dem Proviantmeister. Offensichtlich hatte er versäumt rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Dennoch muss ich sagen ist mir die einfache Speise tausendmal lieber." Christian sah auf seinen Teller und freute sich auf das Abendessen. Weniger ging es ihm darum seinen Magen zu füllen. Bei der Jahreszeit tat eine gute Suppe richtig gut. Es wärmte förmlich von innen. Christian brach das Brot und reichte ihm das größere Stück. Er hatte schließlich die größeren Strapazen hinter sich und wird es sicher für seinen Rückweg brauchen können.
Während die beiden in ruhe aßen wechselten sie öfters die Themen. Christian berichtete Ramgar von dem einfachen Leben aus dem er eigentlich stammte. "Ihr hattet damals wirklich recht mein Freund. Mit ehrlicher Arbeit und dem rechten Willen kann man alles erreichen. Könnt ihr euch erinnern wie ihr mir diese Worte nahegelegt habt?" Das Feuer drohte zu fortgeschrittener Stunde zu verglimmen und so erhob sich der Marschall kurz und legte noch 2 Scheite nach. Das Knistern hatte eine beruhigende Wirkung auf ihn. So schweiften seine Blicke immer wieder in die Flamme. "Nun ich würde es gerne sehen das ihr als erste Amtshandlung einen Grafenrat ins Leben ruft. Rauf die Burschen zusammen. Ich möchte das die Brüderlichkeit im Orden nicht nur auf dem Schlachtfeld gelebt wird. Es soll ein Teil ihres Lebens werden. Sicherlich gibt es Entscheidungen die manchmal einfach beschlossen werden von mir ohne dies Großartig zu besprechen. Dennoch freue ich mich wenn es euch gelingt die Kommunikation zu fördern."
Christian leerte seinen Becher. Das deftige Essen machte ihn Träge und er merkte die Müdigkeit in seinen Knochen. "Es war sicher ein Harter Tag für euch. Ich habe euch in dem Gasthaus nahe unseres Lagers ein Zimmer herrichten lassen. Genießt es denn ich weiß das nach der Rückkehr zu eurem Verband das schöne Leben in nächster Zeit vorbei sein könnte. Bevor ich es vergesse. Grüßt mir den Ordensmarschall und unsere Außenkanzlerin."


 
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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      08.01.2012 23:42:22 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
Auf dem Weg zur Marienburg

Der Frost hatte das Land Vollstens im Griff. Die Luft war scheidend vor Kälte. Doch machte es Christian nichts aus. Die vielen Jahre im Heer hatten ihn an Entbehrungen gewöhnt. Es schien sich nichts verändert zu haben. Die Bauern in seinem Heimatdorf gelegen vor der Marienburg begrüßten ihn herzlichst. Abarlo wurde immer schneller, die vertraute Umgebung weckten seine Lebensgeister. Vor dem Haus seiner Familie angekommen erblickte Christian sein Schwesterchen Bente. Groß war sie geworden und zu einer Ansehnlichen jungen Frau.

Als sich die Blicke der Beiden trafen grinste Christian und legte den Kopf schräg. Würde sie ihn nach all der Zeit erkennen? Ein ungläubiger Blick ihrerseits, dann ein strahlen. Schleunigst begab sich Christian vom Pferd und nahm sie fest in den Arm. Wie hatte er sie vermisst.

"früher konnte ich dich ohne Probleme umarmen. Hast du zugelegt?"

Erbost schaute sie ihn an, stemmte die Arme in die Seiten und schnaufte. Frech sah er sie an.

"Das war nur ein Spaß. Ich sehe doch wie du dich entwickelt hast. Versucht dich Vater bereits zu verkuppeln?"

"Er machte Andeutungen aber den Zahn hab ich ihm bereits gezogen. Den Mann such ich mir dann doch selber aus."

Christian hörte ihr zu. Sie berichtete ihm vieles was im Dorf und der Familie wärend seiner Abwesenheit geschehen war. Es waren einfach zu viele Dinge und so entschwand seine Konzentration. Er nahm Bentes Worte nur noch Lückenhaft wahr.

".... aber was red ich da alles. kommt doch erstmal rein. Vater und Mutter werden sich freuen."

So begaben sich Bente voran schreitend Richtung Haus. Das Türwappen hing immer noch schief. Vater wollte dies schon vor der Abreise in Ordnung bringen. in den Kleinen Fenstern konnte man die Flammen des Kamins erkennen. Früher saß die Familie oft im Wohnzimmer zusammen. Während Christians Mutter eifrig Socken strickte. Erzählte Vater uns Kindern dustere Geschichten. Die Schatten die das Feuer warfen bildeten dabei oft gar gruselige Gestalten. Was war das Leben damals unbeschwert.


 
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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      09.01.2012 23:05:33 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Auf dem Weg zur Marienburg

Gedankenversunken stand Christian vor dem Haus. Die Tür stand einen spalt offen und es roch nach frisch gebackenem Brot. Kurz schloss er die Augen und sog den wunderbaren Duft auf. Unsicherheit machte sich breit. Wie würden die Eltern ihren lang vermissten sohn empfangen?

Dante sein treuer Begleiter und mittlerweile Leibgardist räusperte sich.

"Christian du wirst auf der Marienburg erwartet. Ich fürchte wir haben dafür keine Zeit."

Bente sah ihn an. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und ihr Blick wanderte zum Boden.

"Ich dachte jetzt wo die Kriege vorbei sind kommst du endlich..."

Christian bewegte sich schnellen Schrittes auf sie zu. Bevor sie den Satz ausgesprochen hatte legte er ihr seinen Zeigefinger auf die Lippen und lächelte sie an.

"Ich werde mich beeilen. Versprochen und dann werden wir Weihnachten zusammen verbringen. So wie Früher. Da kannst du mir die ganzen Neuigkeiten auch in Ruhe erzählen."

Kurz drückte er sein Schwesterchen. Leicht fiel ihm der erneute Abschied nicht und so begab er sich nur zögerlich zu seinem Pferd. Ein letzter wehmütiger Blick zurück ein sanftes Lächeln an Bente gerichtet und schon ritten sie weiter. Immer wieder blieb Abarlo stehen während die beiden aus dem Dorf ritten.


 
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Christian Johannsen

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Re:Pruzzens Glanz und Gloria      11.01.2012 01:05:13 --- 4 Monate, 1 Woche her  
[b[u]]Auf dem Weg zur Marienburg-19.12. des Jahres 1073[/u][/b]

Den Mantel über den Waffenrock geworfen und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen erreichten die beiden Reiter das Haupttor der Marienburg. Die Wache davor bewegte sich ruhig auf die beiden zu.

"Wo wollt ihr hin?"

Dante stellte sich und Christian kurz vor, sie durchquerten die Vorburg und ließen ihre Pferde am Stall.
Kurz richtete Christian seinen Mantel. Öffnete ihn leicht und das Tatzenkreuz seines Waffenrocks kam zum Vorschein. Ein wenig hier und da geklopft und der grobe Dreck war ab. Christian erhielt ihn als er sich damals aufmachte nach Nowgorod. Lang war es her.
Die beiden erreichten den Eingang zum Mittelschloss. Dieses ehrwürdige Gemäuer hatte schon vielen Angriffen getrotzt Einige geborstene Mauerstücken zeugten von dieser Zeit.

Dante begab sich zum Sitz des Ordensmarschalls um ihm der Ankunft seines Herren zu berichten.
Während dessen machte sich Christian auf in Richtung der St. Anna- Kapelle. Es war eine kleine Kapelle und bot nur wenig Platz. Dennoch hatte Christian lange überlegt und so war er zu dem Entschluss gekommen dieses Gotteshaus fürs erste zu seinem Sitz zu machen. Das Pfarrhaus im inneren der Burg war klein aber gemütlich.

Vorbei an seinem heim schritt er zum Tor welches ins innere der Kapelle führte. Er stieß sie auf. Die wenigen Bänke hatten schon bessere Tage gesehen und der Volksaltar wirkte unaufgeräumt. Christian lies seine Blicke schweifen. Die kleine Orgel zur Rechten des Altars wirkte stimmig im Raum. Es gab auch einen kleinen Beichtstuhl. Er befand sich links an der Wand im hinteren Bereich. Es wirkte alles etwas Glanzlos. Lange wurden die räumlichkeiten nicht mehr genutzt zum Beten oder für Gottesdienste. Die Kirche im Dorf seiner Familie befand sich in unmittelbarer Nähe und wurde Aufgrund der Größe der Burgkapelle meist vorgezogen.

Plötzlich herrschte ihn ein jemand von der Seite an.
"Wenn ihr Geistlichen Beistand wünscht so muss ich euch enttäuschen. Einen Pfarrer gibt es hier seid Jahren nicht mehr. Ich kann euch allerdings den Weg zu einer Kir..." der Mann hielt kurz inne und starrte den Kardinal musternd von oben bis unten an. Sein blick fiel auf den Ring an Christians Hand der von seinem Geistlichen Amt zeugte. "Vergebt mir eure Eminenz, hätte ich gewusst das ihr zu besuch kommt hätte ich hier für etwas mehr Ordnung gesorgt. Wo bleiben meine Manieren? Ich bin Wilhelm. Der Küster der Kapelle und der Kirche unten im Ort.. Darf ich fragen was euch hier her verschlägt?"

Christian reichte Wilhelm die Hand, schüttelte sie und nickte.

"Nun Wilhelm dann stelle ich mich euch ebenfalls kurz vor. Mein Name ist Christian Johannsen. Kardinal in Pruzzen. Was mich hier her verschlägt wollt ihr wissen?" Christian grinste. "Ich habe beschlossen diese Kapelle wieder für Gottesdienste zu öffnen und mache sie bis auf weiteres zu meinem neuen Amtssitz. Ich bin mir sicher das der Hochmeister und seine Kanzler erfreut darüber sein werden das sie für eventuelle Beichten nicht mehr so weit gehen müssen. Eine Frage habe ich bezüglich des Personals auf der Burg. Gibt es welches das sich um Kapelle und Pfarrhaus kümmert?"

Etwas verlegen sah Wilhelm Christian an. "ich fürchte ich bin der einzige und ich arbeite hier auch nur recht selten da die Kapelle nicht genutzt wird."

Christian überlegte kurz. Er müsste jemanden hier oben haben der sich vollständig um die Einrichtung und den Betrieb kümmert. Vielleicht einen weiteren Küster sowie Messdiener und jemand der sich um das Pfarrhaus und den Haushalt kümmere. "Nun ich bin heute erstmal nur hier um mir die Räumlichkeiten anzuschauen. Die Kapelle wird sicher bald in neuem Glanz erstrahlen. Ich möchte euch bitten mich morgen in meiner Amtsstube aufzusuchen damit ich mir ein genaueres Bild machen kann. Doch nun werd ich ersteinmal einen alten Freund besuchen gehen. Wenn ihr so freundlich sein würdet richtet ein wenig das Pfarrhaus für mich vor."

Christian ließ mit Genugtuung einen letzten blick durch den Raum schweifen und verabschiedete sich dann von Wilhelm.Auf dem Weg zu Seggaz gingen ihm so viele Gedanken durch den Kopf. Was er noch alles zu erledigen hätte und wo er erst einmal überhaupt Anfangen müsste. Ein leichter Seufzer kam über seine Lippen. So schritt er raus ins Freie.


 
Letzte Änderung: 2012/01/11 01:15 von Christian Johannsen.
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Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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