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THEMA: Brenne Zenata Brenne
 
Luca Donato

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Wochen nach der Schlacht      09.10.2011 00:04:41 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
Verloren war die Schlacht um Jerusalem. Verloren waren die Geschichten der Stadt, die auf ewig in den Händen muslimischer Völker sein sollte. Alles war verloren. Die Berber hatten sich zurückgezogen als die Schlacht verloren war. Zwischen ihnen und den Arabern waren wenig Worte gesprochen worden, denn beide Seiten hatten einen Verlust zu beklagen. Wo sich Berber und Araber unterschieden, da brachte sie ihre Religion wieder zusammen. Man dankte sich, und hinter all der Diplomatie, hinter allen großen Reden war nur ein Grund versteckt. Danke.
Die Araber bedankten sich für die Hilfe in dieser Schlacht, die Berber bedankten sich für die Ehre für Jerusalem gefochten zu haben. Beide Völker hätten gemeinsam gegen einen Feind gekämpft der größer war als alles was die Reiche aufbringen konnten. Trotzdem hatte keiner der Anführer auch nur eine Sekunde gezögert. Und doch hatten sie etwas gewonnen. Vertrauen und Respekt zueinander.
Doch die Schlacht war verloren.

Wochen nach der Schlacht, im Lager der Berber

Es waren viele Tage vergangen, und langsam erholten sich die Krieger von den Strapazen der Schlacht um Jerusalem. Viele Worte waren nicht gewechselt worden zwischen den Kriegern, zuviel Trauer und Unverständnis herrschte im Lager. Die Offiziere versuchten die Stimmung zu heben, ihren Männern Mut einzuflößen, doch brachte dies nur wenig Erfolg. Sie brauchten einen Sieg, sie brauchten einen weiteren Feind an dem sie Rache üben konnten. An dem sie ihre ganze Wut auslassen konnten. Doch den würden sie hier nicht finden. Sie mussten neue Kräfte sammeln, merken das die Stärke zurückkam, und die Niederlage nur eine Verzögerung ihres Sieges gewesen war.
Dammar war nun immer öfter im Lager anzutreffen. Er mischte sich unter seine Soldaten, speiste sogar manchmal mit ihnen. Er wollte ihnen damit beweisen das auch er nur ein Mann war, und das er jederzeit zu ihnen gehören würde, auch wenn der Adel sie trennte. Doch auch er hatte an der Niederlage zu leiden. Sein Stolz war dadurch verletzt worden, und er trug schon seit Wochen eine Wut in sich, die er nirgends auszulassen vermochte. Es plagten ihn Zweifel, ob nicht er es war der die Niederlage heraufbeschworen hatte, auch wenn er insgeheim wusste das die Christen einfach die besseren Kämpfer gewesen waren.

Es zog ihn an diesem Tag auf den Platz in der Mitte des Lagers, auf dem die Krieger sich in Duellen stärkten. Sie übten Ausfallschritte, Finten und das Blocken, bis es ins Fleisch und Blut überging. Die Marabouten für Kriegsangelegenheiten und für Inneres hatten wirklich gute Arbeit geleistet, denn die Krieger wurden täglich stärker. Vielleicht war es auch einfach zu früh gewesen sie in eine Schlacht zu führen? Vielleicht waren sie noch keine Armee gewesen als sie sich zur Verteidigung von Jerusalem gestellt hatten? Sein Blick schweifte über die Männer die sich duellierten, und diejenigen die am Rand saßen und warteten. Es waren so viele Gesichter, und doch erkannte Dammar sie sofort. Caterina saß ebenfalls am Rand, ein wenig abseits. Seine Stirn legte sich in Falten, und er winkte seinen Diener Esfandiar zu sich.
"Was macht sie hier?"
"Mein Herr?"
"Na sie da." Er zeigte mit dem Finger auf Caterina die ein wenig weiter entfernt saß. Ob sie ihn gesehen hatte wusste er nicht.
"Nun ja..." Esfandiar zögerte mit der Antwort, hatte man doch Anweisungen gegeben die Frauen in Tripolis zu lassen, dort wo sie geschützt und sicher waren. Und das galt auch für die junge Caterina.
"Die Befehle des Königs haben doch befolgt zu werden, oder habe ich eine Änderung des Vorgehens vielleicht nicht mitbekommen? Was macht eine Frau hier, obwohl doch strikt und klar befohlen worden war das sie zuhause bleibt?"
"Nun ja Herr. Ich wusste nicht das sie hier ist. Irgendjemand muss sie gedenkt haben denke ich. Aber ich verstehe nicht, was dieses..."
Dammar riss seinem Diener den Speer aus der Hand und ging schnellen schrittes auf die junge Frau zu. Sie hatte sich vermummt, so hatte sie versucht sich vor den Augen der Offiziere zu verbergen, doch Dammar hatte sie allein wegen ihrer Augenpartie erkannt. Es waren einfach nicht die kalten Augen eines Kriegers. Er stellte sich vor sie. Er tat so, als wüsste er nicht wer vor ihm steht.
"Krieger, ich denke es wird Zeit das auch wir uns einmal in einem Duell messen, meint ihr nicht auch?" Er hielt ihr seine Hand hin um ihr aufzuhelfen.
 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Re:Wochen nach der Schlacht      09.10.2011 00:31:51 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
Eine ganze Weile schon hatte Caterina den Kriegern bei ihrem Training zugesehn, waren auch die überreste ihrer Leute mit dabei und immer wieder streifte ihr Blick über den Platz doch so wirklich war ihr selbst nicht nach einem Kampf denn noch immer schmerzte ihr Oberarm, denn der Muskel und die Wunde heilten langsamer als erwartet. Sie war noch immer nicht wieder völlig zu kräften gekommen seit der Schlacht gegen die Ritter des Kreuzes, auch wenn Sie in der um Jerusalem ihren Schmerz unterdrückte und ihr bestes gab, doch auch ihr Stolz war deutlich angekratzt ob der Niederlage die errungen wurde. Dass Dammar auf Sie zukam hatte Caterina gar nicht erst bemerkt, so versunken war Sie in ihren Gedanken und als seine Stimme erklang wurde nur der Blick leicht angehoben und die Braue nach oben geschoben. „As salaam alaykum Marabout“ liess Caterina nun verlauten, und es war ihr reichlich egal, dass er nun wusste, dass Sie sich unter die Krieger geschlichen hatte, denn was wollte er ihr nun tun, es war ohnehin alles vorüber und der Heimweg angetreten. Mit festem Griff packte Sie seine Hand, hob den Speer auf und zog sich hoch, richtete sich zu voller Grösse auf, auf wenn Sie doch immer noch kleiner war als Dammar. „Wie ihr wünscht Marabout, dann soll es so sein doch beklagt euch nicht, wenn ich euch den Hintern versohle“ versuchte Caterina ihn davon abzuhalten das Duell auszufechten, denn die Niederlage war ihr eigentlich gewiss mit der Verletzung, denn Sie hatte in dem Arm einfach zu wenig Kraft um den Speer ordentlich zu führen oder gar kräftig zuzustossen damit.

Tief atmete die junge Italienerin durch und begab sich dann einige Schritte voran auf das Duellfeld und blickte den Marabout auffordernd an, brachte sich selbst dabei in Kampfposition und wartete darauf, dass er ihr folgen würde. Ein schmerzverzerrtes zischen entrann ihren Lippen, leise genug, dass Dammar es vermutlich gar nicht hörte, als Sie den Speer anhob und der Blick der Braunen ruhte auf dem jungen Perser. Warum tat er so als hätte er Sie nicht erkannt? Sie unterschied sich deutlich von den anderen Kriegern, schon allein in ihrer Statur war Sie völlig anders. Nicht sonderlich muskulös, eine schmale fast zerbrechlich wirkende Statur und keine breiten Schultern. Zudem war Sie kleiner als die Männer hier, vielleicht wäre Sie gerade so als junger Kerl durchgegangen aber gewiss nie als erfahrener Krieger. „Wem versucht ihr etwas vorzuspielen Dammar? Ihr wisst längst, dass ich kein Krieger bin wie die euren. Tut also nicht so, als würdet ihr mich nicht kennen“ fauchte Sie leise gen Dammar als er ihr gegenüber trat und ihr Blick fixierte ihn , wie immer wenn Sie kämpfte der Gegner fixiert wurde. Angsteinflössend war die junge Frau nicht, aber irgendwo war es auch gut, denn so wurde Sie stets unterschätzt und Sie hatte den Überraschungsmoment meist auf ihrer Seite, konnte so immer wieder Duelle für sich entscheiden.


 
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Luca Donato

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Re:Die Berber - Krieg und Handel      09.10.2011 00:55:47 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
Die junge Frau stürmte so schnell und sicher auf den Duellplatz das Dammar sich kurz unsicher wurde, ob sie eigentlich wirklich diese Art Frau war für die er sie hielt. Nein, sie war nicht zerbrechlich, und die Blöße würde sie sich keine geben. "Herr, bitte bedenkt das sie eine Frau ist. Es wäre unehrenhaft wenn ein Marabout...." Begann Esfandiar seinen Herren auf geübte weise zu beschwichtigen. "Schweig jetzt, sie will in den Krieg, dann bekommt sie auch was ein Krieg mit sich bringt. Manche lernen es durch Schmerzen am besten."
Er trat ihr gegenüber. Sie fragte ihn wieso er ihr etwas vorspielte. Wunderbar dachte er sich. Beide begaben sich in Kampfposition, einige der Krieger standen auf, um den Kampf besser sehen zu können. Das der Marabout jemanden forderte dies war schon vorgekommen. Doch spürten sie, das dieser Kampf für beide ein besonderer werden würde.
"Ihr habt euch über den Befehl des Königs hinweggesetzt als ihr die Schiffe des Heeres betreten habt, ist euch das eigentlich klar? Was sollen diese Männer von mir denken, wenn ich nun als einer seiner Vertreter diesen Verstoß hier und jetzt nicht bestrafe?"
Er fixierte sie, versuchte seine Muskeln vor dem Angriff ein letztes mal zu entspannen. Das Duell und sein Ausgang würde Folgen haben. Wenn er verlor, dann wäre dies ein Todesurteil für seinen weiteren Werdegang. Er musste sie bezwingen, und damit zeigen das man sich keinem Befehl von Timosch Ibn Tiuri widersetzte.
"Ich denke das ihr manche Dinge am besten mit Schmerzen lernt. Er ist stehts ein treuer Lehrmeister gewesen, und es wird mir eine Freude sein euch diesen vorzustellen." Rief er in die Menge und hob seinen Speer, die Menge jubelte.

Sie machte den ersten Angriff, mit einer Geschwindigkeit mit der Dammar niemals gerechnet hatte. Seine Abwehr schaffte es schlimmeres zu vermeiden, Treffer hatte er allerdings trotzdem abbekommen. Sie waren nicht schlimm, doch sie steigerten seine Wut und den Druck den er in diesem Duell hatte. Er konterte, schaffte es einmal mit der stumpfen Seite des Speer zu treffen, dann griff er diesen weit unten am Griff und landete noch weitere Treffer, da er durch seine Größe eine bessere Reichweite mit dieser Waffe erzielte als seine Gegnerin. Sie war schnell, doch konnte er sie gut auf Abstand halten, und einen Schlagabtausch beginnen wenn er es für richtig hielt. Das Duell begann sich aufzuheizen, beide Schlugen aufeinander ein, blockten, konterten was ging, bis sie sich schließlich wieder in der Starposition wiederfanden. Es würde hart werden.
 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Re:Die Berber - Krieg und Handel      09.10.2011 01:24:52 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
„Angeber“ murmelte Caterina noch während Sie schon den ersten Angriff startete und direkt einen Treffer landen konnte, welcher leider nicht so perfekt sass wie Sie es geplant hatte, aber immerhin es war ein Treffer. „Schmerzen? Darf ich lachen Dammar? Weisst du überhaupt was wirklicher Schmerz bedeutet“ entliess Sie zischend und versuchte nun den Gegenangriff abzuwehren was ihr nur mühsam gelang denn der Schlag war hart und traf Sie trotz dem Block den Sie versuchte. In Gedanken verfluchte Sie es wieder, dass Männer stärker und auch grösser waren, und ihr so überlegen, da half leider auch ihre Schnelligkeit selten wirklich denn ihre Gelenke brannten jedesmal wie Feuer wenn der Schlag sass und manchesmal schaffte er es auch Sie zum zurückweichen zu bringen aufgrund ihres deutlich geringeren Körpergewichts. Immer heftiger wurde der Schlagabtausch zwischen den beiden, je länger der Kampf dauerte und die Krieger johlten und gröhlten in Vorfreude auf den Sieg des Marabouts denn die Kraft liess bei Caterina deutlich nach, ihre Hand schmerzte heftig. Ein letzter Hieb welcher ihr von Dammar versetzt wurde liess Sie nach hinten stolpern und Sie landete unsanft im Sand, wo Sie schwer atmend liegen blieb und den Blick auf ihn legte. „Guter Kampf Dammar, aber eure Ehre ist wohl kaum wieder hergestellt, nur weil ihr ein schwaches Weib zu Boden ringt. Ein wahrer Held seid ihr, das muss ich euch lassen.“ zischte Sie ihm entgegen, die Speerspitze welche an ihrem Halse ruhte ignorierend. Ein Lachen ging durch die Reihen der Krieger welche sich versammelt hatten um den Kampf zu sehen ob der Worte Caterinas.

Ihre Hand löste sich von der eigenen Waffe und schob den Speer beiseite ohne den Blick von Dammar zu nehmen, dann wurde das Mundtuch der Kufiya gelöst und ein süffisantes grinsen ruhte auf ihren Zügen. „Es ist mir einerlei wie der Befehl lautete, denn ich bin eine Kriegerin wie jeder andere hier und als solche fühlte ich mich verpflichtet an eurer Seite in den Krieg zu ziehen. Zudem bin ich wohl nicht das einzige Weib in euren Reihen gewesen, immerhin habt ihr eine Amazigh mitgenommen also tut nicht so, als wäre ich unerwünscht gewesen“ knurrte der Rabenschopf nun und atmete mehrfach tief durch um sich von den strapazen zu erholen, die das Duell so mit sich gebracht hatte.


 
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Luca Donato

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Re:Die Berber - Krieg und Handel      09.10.2011 02:00:04 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
"Caterina di Angelosanto, eine Amazigh in die Reihen der Krieger aufzunehmen ist eine andere Sache. Frauen die...weder Titel noch die Erlaubnis besitzen, haben nichts in den Reihen der Krieger zu suchen. Jedenfalls nicht solange Timosch Ibn Tiuri etwas anderes sagt." Die Männer hinter ihm jubelten und grölten noch immer. "Und was die Ehre angeht...schwach seid ihr nicht. Daher wird mir dieser Sieg mehr einbringen als ihr vielleicht glaubt. Außerdem, ich habe in den Reihen der Christen schon so manche Frau gesehen die einem Mann in nichts nachstand. Sie sind gefährlich wie jeder andere Krieger."

Er beugte sich zu ihr hinunter und bot ihr die Hand zur Hilfe an. Der Kampf mit ihr hatte seinen Standpunkt gefestigt, das war alles was zählte. Ihm war egal ob sie es verstand, oder sie sich nun versuchte über ihn lustig zu machen. Es ging ihm allein um das Ansehen in der Armee, nichts anderes. Natürlich hätte er sie nicht ansprechen müssen, dann wäre sie wieder nach Tripolis zurückgekehrt, und niemand hätte jemals erfahren das sie überhaupt in Jerusalem gewesen war. Er mustere Sie interessiert. Sie war frech, hielt sich nicht an die einfachsten Regeln, sprach ihn nicht mit vollen Namen und Titel an. Alles Dinge für die man normalerweise in Persien bestraft worden wäre. Hier in Afrika wurde dies anscheinend ein wenig lockerer gestaltet, und im Heer sowieso. Doch, selbst wenn er sie noch so sehr dafür büßen lassen würde, er würde sie nicht ändern können. Die Männer zerstreuten sich langsam wieder und begannen mit ihren Duellen.

Als er ihr aufgeholfen hatte, konnte er nicht anders. "Sagt mir, wie ist es euch ergangen? Die Schlacht in Jerusalem, die Schlacht im Land unserer Brüder der Fatimiden, ihr scheint dies alles gut überstanden zu haben, und das freut mich wirklich...wirklich sehr. Bei den Persern pflegten wir die Gewohnheit einen geschlagenen Feind einzuladen. Vielleicht erweist ihr mir ebenfalls diese Ehre." Dann hob er den Finger und fügte lächelnd hinzu. "Und bitte nun keine Worte mehr, nehmt es einfach so wie es ist, macht mir die Freude."
 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Re:Die Berber - Krieg und Handel      09.10.2011 15:59:17 --- 7 Monate, 2 Wochen her  
Kurz war Caterina versucht Dammar nach zu machen wie er versuchte Sie zu belehren und mit ihr zu schimpfen doch schüttelte Sie nur leicht den Kopf und liess dann ihren Blick gen der Männer streifen und dann wieder zurück zu Dammar wo er sich wieder in seinem fing. „Immerhin etwas, das ihr richtig erkannt habt wenn euch auch eure seltsame Ehre wichtiger ist als eine geübte Kriegerin mehr in euren Reihen. Ein paar mehr von meiner Sorte hätten in Jerusalem vielleicht eine Wende herbei geführt“ knurrte Caterina leise und griff mit der Linken nach der dargebotenen Hand um sich hoch zu ziehen, denn Rechts hatte Sie endgültig keine Kraft mehr im Augenblick. „Ihr seid mir noch eine Antwort schuldig im übrigen, oder seit ihr nicht fähig mir zu sagen warum ihr versucht mich zu täuschen. Sehr glaubhaft war eure Anrede jedenfalls nicht, ihr wusstet nur zu genau wen ihr da zum Duell fordert“ folgten die Worte der jungen Italienerin als Sie sich wieder auf die Beine gebracht hatte und sich den Sand aus der Kleidung klopfte welcher ohnehin schon recht unangenehm auf der Haut rieb seit Tagen. Die Hitze war unerträglich, der Schweiss liess die Kleidung förmlich auf der Haut kleben und bis auf eine kurze Katzenwäsche war es nicht möglich sich ordentlich zu waschen seit Tagen, so hoffte Caterina bald wieder in eine Stadt zu kommen um ein Bad zu nehmen und ihre Kleider endlich zu waschen, welche noch immer teils mit Blut befleckt waren von der Schlacht.

„Sonderlich gut im Beobachten scheint ihr nicht zu sein Dammar, denn sonst wäre es aufgefallen, dass ich eine Verletzung aus der ersten Schlacht davon getragen habe, und es dem Imam Salladin zu verdanken habe, mich überhaupt auf den Beinen halten zu können. Er war es der mich in Jerusalem hatte versorgen lassen und meine Wunde, sonst wäre ich nicht einmal fähig gewesen den Speer in der Schlacht zu führen“ liess der Rabenschopf verlauten und nickte auf die letzten Worte lediglich die Dammar von sich gab. Sie wusste, dass ein nein ihn beleidigt hätte denn in einem Land wie diesem galt eine persönliche Einladung als eine Ehre, die nicht jedem zu teil wurde und ein Nein als eine der grössten Beleidigungen. „Gewiss werde ich euch diese Freude machen, ihr scheint wohl keine anderen zu haben als erst junge Frauen zu Boden zu bringen, sie zu Maßregeln und anschliessend einzuladen“ nuschelte Caterina, diesesmal allerdings nicht wie gewöhnt in akzentfreiem arabisch sondern auf Italienisch, denn verstehen sollte er diese Spitze die Sie gerade von sich gab nicht.


 
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Saadi Shiraz

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Re:Die Berber - Krieg und Handel      26.12.2011 19:16:46 --- 4 Monate, 3 Wochen her  
Saadi Shiraz wußte, warum er den persischen Rassepferden den Vorzug gab. Ihre Kraft und Ausdauer waren sprichtwörtlich. Und so kam es, dass alle muslimischen Völker nach und nach die Nachricht erhielten - die Schotten zeigten sich geschlagen und zogen sich aus dem Lande der Mauren und Berber zurück.

Nicht zuletzt ihrer Elite-Miliz und ihren feinen Rohstoffen war es zu verdanken, dass die Berber in der Schlacht bei Suf den Sieg davon trugen. Und dies, obwohl die Schotten dem kleinen Volke der Berber zahlenmässig haushoch überlegen waren. Allah sei gepriesen!

Doch es war unklar, ob die Schotten so einfach nach Hause segelten. Zenata ließ wieder einmal gewähren. Sollte das kleine Zirid das nächste Angriffsziel der Schotten werden? Das kleine Zirid, das im Begriff war, die Machtverhältnisse an der nordafrikanischen Küste gerade zu rücken.....




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Al Zheimah

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Brenne Zenata Brenne      15.01.2012 18:08:32 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Der junge Mann war nur noch wenige Tagesreisen von seinem Ziel entfernt. Bald würde er sich im Heer der Berber beweisen können.
Von überall hörte man Jubelschreie, denn eine weitere Schlacht gegen die Schotten und deren Vasallen aus Zenata endete unerwartet als Sieg. Es war nicht der erste Sieg gegen die Schotten. Die Reihen der Cordobaren bestanden zum großen Teil aus Jungrittern. Auch die Reihen der Berber waren kaum noch so mächtig wie noch vor wenigen Jahren. In den Reihen der Schotten dagegen kämpften viele erfahrene Kämpfer auf Schlachtpferden, so groß wie nur weniger Menschen sie vorher gesehen hatten. Und gerade deshalb freute man sich über den Sieg.

Die Berber standen im Krieg mit den Schotten, den Eindringlingen aus dem Norden. Der junge Krieger hatte nichts gegen die Schotten. Sie konnten gerne nach Afrika kommen und die Völker hier besuchen, aber sie gehörten nicht dauerhaft hier hin. Nicht als Herrscher über ganze Landstriche. Dafür waren sie zu unterschiedlich. Und deshalb mussten sie weg, so einfach war das. Doch das verräterische Volk aus Zenata unterstütze die Schotten, schlimmer noch, sie drohten jenen, die für die Freiheit Afrikas kämpften sogar mit Krieg und zogen gegen diese ins Felde, kämpften gar für die Schotten, für die Fremden.
So lange waren die einstigen Ungarn nun schon in Afrika, so wenig hatten sie Kultur verstanden. Einst hatten sie ihr eigenes Volk verraten, nun verrieten sie die afrikanischen Völker. Völker die sie unterstützt und ihnen bei der Besiedlung geholfen hatten. Man kannte ihre Pläne als große Despoten in Afrika herrschen zu wollen, ihren Machtanspruch als Schutzherr für andere afrikanische Völker gelten zu wollten. Aber was taten sie? Sie sorgten dafür, dass Afrikas Völker durch Fremdvölker unterdrückt wurden und halfen ihnen sogar dabei. Und dafür würde man sie bestrafen.
Dieser Krieg hatte gerade erst begonnen. Nun würde er sich auf den Feldern Zenatas, der Berber und der Mauren ausweiten. Sollte er siegreich für die Berber enden, dann würde Zenata keine Grafschaften mehr östlich oder südlich seiner Burg mehr zugesprochen bekommen.
 
Letzte Änderung: 2012/01/15 18:10 von Al Zheimah.
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Saadi Shiraz

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Re:Die Berber - Krieg und Handel      02.03.2012 01:52:51 --- 2 Monate, 3 Wochen her  
So so, die Isländer, dachte sich Saadi Shiraz. Warum die ausgerechnet bei uns Urlaub machen wollten? Es war doch noch gar keine Saison. Sie würden sich einen Sonnenbrand erster Klasse holen, falls sie nicht aufpassten. Saadi dachte ernsthaft daran, etwas Tee und Knabbergebäck vorbeibringen zu lassen, denn die Berber waren von jeher 3-Stern-Afrikaner. MIndestens.

Interessieren würde es aber doch, wie lange die Island Rowdies gebucht hatten. Komisch, dabei ging gar keine Vorbestellung ein. Diesen rotzfrechen halben Portionen gehörten eigentlich die Hammelbeine lang gezogen. Aber jetzt wurden sogar noch mehrere andere Island Rowdies auf See gesichtet. Wahrscheinlich wollte diese auch an Land, weil ihre Nuss-Schalen bestimmt irgendwelche technischen Defekte hatte. Kein Wunder - nach Monaten der Seereise hatten sich sogar die Holzwürmer durchgefressen.

Man sprach sogar von einer Schatulle voll von Gold- und Silberstücken für diejenigen, die wirklich was damit anfangen konnten.....




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Saadi Shiraz

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Re:Die Berber - Krieg und Handel      15.03.2012 20:49:14 --- 2 Monate, 1 Woche her  
"13 schwer Bewaffnete nebst Gefolge, mein Marabout."

"Aaah, habt Dank, Aida.... sind unsere Männer bereit?"

"Ja, mein Marabout."

"Haben sie auch alle die Stellung bezogen?"

"Ja, mein Marabout." Aida verneigte und entfernte sich.

"13 schwer bewaffnete Bretonen.... hmm.... und draußen auf See wurden sizilianische Flaggen gesichtet. Wir müssen auf der Huth sein...."




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Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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