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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Frische Spuren auf alten Pfaden
 
Crom

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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      18.01.2012 18:59:30 --- 4 Monate her  
Als er sich so auf den Weg machte nach Paris, eine der Hochburgen des Wissens, dachte er daran, wie groß doch Schottland in den letzten Jahren geworden ist - wieviele Orte er bereist hatte und wieviel er dadurch gelernt hatte.

Und bald würde es gen Afrika gehen - menschenleere Weiten voller Sand - er fragte sich, was es dort wohl zu lernen gäbe.

Aber was solls - Schottland war übervölkert, und unbesiedeltes Land sollte eigentlich besser sein, als im dichtbesiedelten Norden Europas Völkern ihre Grafschaften wegzunehmen.


 
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Zahra

Cordoba
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      19.01.2012 12:59:36 --- 4 Monate her  
Als die junge Cordobarin die neusten Informationen von ihrem Kalifen erfuhr, war sie einen Augenblick beinahe gelähmt vor Schreck. Doch dann stahl sich ein Lächeln auf ihr Gesicht, das schnell zu einem breiten Grinsen wurde.

"Mein Kalif, dankbar sollten wir sein, dass die Nordmänner es für nötig erachten, so viele Kämpfer zu uns zu schicken. Sie müssen uns für sehr gefährlich halten, dass sie dafür den immensen Aufwand und die hohen Kosten in Kauf nehmen."

Es konnte zwar sein, dass ihre Zuversicht unangebracht war, doch trotzdem war sie guter Dinge, als sie sich daran erinnerte, was Kuriere von den Gefechten auf zenatischem Boden berichtet hatten. Cordoba war nicht allein. Jung mochten die Ritter Cordobas sein und auch reichlich unerfahren, doch nicht allein.


 
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Crom

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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      19.01.2012 17:16:10 --- 4 Monate her  
Afrika war ein fast menschenleeres Land. Im Gegensatz zu Schottland, was die zweitbevölkreichste Nation der bekannten Welt war.

Man brauchte Platz - in Afrika gab es ihn - Schottland wollte nicht mal dauerhafte Länderein, sondern sie nur von Zenata pachten.

Sie konnten das Land zum jetzigen Zeitpunkt sowieso nicht besiedeln - trotzdem legten sie mit ihrem Verhalten Schottland nahe, lieber in Nordeuropa fremde Familien aus ihren angestammten heimen zu jagen als hier in Afrika Land urbar zu machen. Was hatten die Afrikaner für einen Gott, der soetwas befürwortete.

Crom stellte sich wirklich die Frage, wer hier wirklich zivilisierteres Verhalten an den Tag legte.

,,Sei es wie es sei - niemand legt sich ungestraft mit dem schottischen Riesen an" murmelte Crom leise in seinen Bart und musste grinsen, während er sich wieder von Paris in Richtung Normandie machte.


 
Letzte Änderung: 2012/01/19 17:16 von Crom.
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Aida

Berber
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      19.01.2012 17:32:13 --- 4 Monate her  
Langsam streife ich durch das Heerlager nachdem meine Waffen gepflegt sind und ich versuche ein wenig Abstand von dem Treiben zu bekommen welches sich immer und immer wieder abspielt in der Wüste Afrikas. Scheinbar träume ich schon ständig davon, daß ich meine Waffe immer wieder gegen dieses Pack erheben muß welches sich Schotten nennt und diese Menschen machen mir irgendwie Angst. Nicht weil sie so viele sind, nein weil sie so komisch sprechen, so komisch gekleidet sind und noch viel seltsamer bemalt. Manche Männer waren in Röcken gekleidet, ich habe es genau gesehen und ich frage mich noch immer ob ihnen diese Hitze und vor allem der Sand, der sich in jede Ritze verkriecht denn nichts ausmacht. Die Wüstenvölker haben gelernt damit umzugehen, verstehen sich darauf sich zu schützen und wissen ebenso wann es Zeit wird sich einen geschützten Ort zu suchen wenn einer der Sandstürme aufzieht, aber ob diese Fremden das auch wissen? Kurz halte ich inne und lasse meinen Blick über das Lager gleiten, in Gedanken bei den ruhigen Tagen die ich auf dem Anwesen meines Herrn erlebt hatte. Irgendwo bin ich froh, daß Ali soviel daran gesetzt hatte, daß ich lesen und schreiben lerne und auch mich im Umgang der Waffen übe. Heute ist es doch nützlich geworden für mich, auch wenn ich noch immer etwas traurig bin, daß Ali nicht mehr bei uns ist und auch vermisse ich meinen Mitsklaven 001 der auf der Reise war und nicht mehr heimgekehrt ist. Mittlerweile weiß ich nicht einmal mehr wie lange ich bereits nicht mehr zu Hause war und wieviele Schlachten geschlagen wurden. Aber es waren viele, zu viele für meinen Geschmack und ich bete täglich zu Allah, daß er dem sinnlosen Schlachten endlich ein Ende bereitet, denn die Bauern die uns so oft im Kampf entgegen treten wissen manchesmal nicht wirklich warum sie es tun, denken wohl wir wären der böse Feind, dabei wollen wir sie doch schützen vor diesen Fremden aus dem Norden. Dies Frau, sie scheint unermeßlichen Einfluß zu besitzen. Dieses Weib welches sich Großemirin schimpft und doch keine Ahnung hat von dem Leben hier. Eine Exilungarin erzählt man sich in den Lagern, von weit her, und so wundere ich mich doch besser nicht wirklich darüber, daß dieses Weib unseren Glauben und vor allem das wofür wir einstehen mit Füßen tritt und sich sogar noch im Recht fühlt.


 
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Abd al Mortrag

Zenata
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      20.01.2012 15:08:15 --- 4 Monate her  
"Oh Wesir, wir haben ein Wunder gefunden!"

"Ein Wunder? Mach schnell Yussuf, der Großemir ruft zur Schlacht."

"Oh Wesir, wir haben den schottischen Riesen gefunden, von dem das Gerücht umgeht. Los, bringt ihn her."

Den Mann den sie brachten war wirklich ein Riese, einen jeden Anderen im Heerlager überragte er um einen Kopf. Helle Haut und helles Haar ließen darauf schließen, dass er wirklich Schotte war, ebenso sein Blick. Reiner Schwachsinn war darin zu finden.

Wie der Kerl so bei mir stand und mich dämlich angrinste, bemerkte ich eine angenehme Kühle auf der Haut, während die Sonne hinter dem Riesen verschwandt.

"Lasst mich raten, ihr hab ihn in der Wüste gefunden, wo er ziellos umherirrte? Gut, ich werde mich seiner annehmen. Von heute an soll er stets so geführt werden, dass er mich vor der brennenden Sonne abschirmt."

"Aber Wesir, es heißt, die Schotten vertragen die brennende Sonne nicht. Wenn er durch die Hitze stirbt?"

"Auch egal, einem Schotten weint keiner hinterher."


 
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Blanka von Schwarzenberg

Zenata
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      27.01.2012 12:08:16 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Wochen waren vergangen und viel war seither geschehen. In Nordafrika herrschte seit einigen Tagen Waffenruhe und der Beginn der Friedensverhandlungen stand kurz bevor. Blanka hatte zu diesem Zweck zur Burg geladen und alle Kriegsparteien hatten zu ihrer großen Freude zugestimmt.

Es dauerte nicht lange und die Hauptstadt war in heller Aufregung. In den Herbergen war kein freier Platz mehr zu finden, auf den Basaren hatten die Beutelschneider wegen des Gedränges Hochkonjunktur und vor der Stadt war eine zweite entstanden, in der sich Zelt an Zelt reihte. Aus allen Richtungen waren sie schließlich gekommen und noch immer waren nicht alle eingetroffen.

Blanka nickte zufrieden, als sie vom Balkon des Thronsaals auf die Stadt hinunterblickte. Einen Wermutstropfen gab es allerdings. In der Nacht hatte ein großes Feuer gewütet und die Pferdezucht in Schutt und Asche gelegt. Zahlreiche Tiere waren dabei verendet und noch konnte keiner sagen, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Außerdem war es zu mehreren Auseinandersetzungen auf den Straßen gekommen. Unvermeidlich wohl, wenn Krieger, die sich noch Tage zuvor auf dem Schlachtfeld gegenüber gestanden hatten nun in den engen Gassen der Stadt begegneten.

Sie wandte sich um und ließ ihren Schatzmeister eintreten, der sich vor wenigen Augenblicken bereits angemeldet hatte. "Herrin", sagte er, indes er sich vor ihr verneigte, "die Angelegenheit ist dringend. Ohne die Verwaltung durch einen Emir, verschlingen die Grafschaften, auf denen jüngst die Banner Zenatas gehisst wurden Unsummen. Korruption und Ungehorsam machen es unmöglich, aus diesen Regionen Gewinne zu erwirtschaften. Und die Mittel der Krone sind derzeit begrenzt." Sein Gesicht verriet ihr, dass es dem armen Mann unangenehm war, ihr diese Nachricht bringen zu müssen. Sie legte die Stirn in Falten und rieb sich die pochenden Schläfen.

"Gut", entschied sie nach einer Weile des Schweigens, "überlasst diese Provinzen den Menschen, die dort leben und ruft die wenigen Wachen zurück, die dort erfolglos versuchen, für Recht und Ordnung zu sorgen. Zum einen benötigen wir sie hier dringender und zum anderen will ich kein Silber ausgeben, dass ich möglicherweise für den Erhalt des Friedens in Zenata benötige. Doch tut es in aller Stille. Die Männer sollen die Banner einholen und schnellst möglich Heim kehren." Ein Lächeln umspielte nun ihre Lippen als sie fortfuhr: "Und schickt mir den Schreiber!"

Sie würde Sir Ron ein Schreiben zukommen lassen, in dem sie, als Zeichen ihres guten Willens, die eroberten und verheerten ziridischen Gebiete frei gab. Obwohl die den Mann eigentlich schätzte, glaubte sie, dass dies einen besseren Eindruck hinterlassen und ihre Position bei den Friedensverhandlungen stärken würde, als wenn sie zugäbe, die Provinzen mangels kompetenter Gefolgsleute einfach nicht unter Kontrolle zu bekommen.

 
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Fadia As Sulayyil

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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      27.01.2012 21:33:40 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Fadia schlug den Stoff ihres Zeltes auf, nachdem sie sich angekleidet hatte. Ein penetranter Geruch von Verbannten Holz hatte sich in den Duft der Stadt gemischt. Die Gewohnheit der Beduinen immer in einem eigenen Lager in den traditionellen Zelten zu nächtigen hatte sich erneut ausgezahlt. Langsam durchschritt Fadia das Lager der Beduinen. Diese landschaft war für Fadia zugleich faszinierend als auch befremdend. Noch nie zuvor hatte sie so hohe Gebirge gesehen. Selbst bei den Seldschucken war das Land flacher als hier. Aber Fadia war auch noch nie so weit von Mekka entfernt gewesen. Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen: "Verehrte Shaykha, sind die Berge nicht faszinierend? Allah hat diese Felsen wahrlich zu einer Festung für das Volk von Zenata geschaffen. Werdet ihr an den Verhandlungen auf der Burg teilnehmen?" Fadia riss ihren Blick von den Bergen los und wendete sich ihrem Berater zu. Er lächelte sie freundlich an und wartete auf eine Antwort. "Das Volk von Zenata gibt es nicht mehr. Berge konnten sie nicht schützen und nun sitzen Fremde in ihren Häusern und den Feuern die einst Zenata brannten. Nein ich werde nicht mit Vertretern des Dar al-Harb verhandeln. Die Waffen ruhen nur an diesem Ort weil es unsere Glaubensbrüder wünschen."


 
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SIr Ron

Zirid
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      28.01.2012 12:19:35 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Die umtriebige Geschäftigkeit in der mit Rittern und Begleittrossen völlig überfüllten Hauptstadt Zenatas erschien Sir Ron dennoch ruhig verglichen mit dem ohrenbetäubenden Schlachtlärm der vielen großen Kämpfe, die in den letzten Wochen auf und um afrikanische Erde ausgefochten wurden. Er war stolz auf die Kampfkraft und das mutige Streiten seiner Ritter Zirids und erfreut über den gemeinsamen Wiederstand der Völker Afrikas gegen schottische Truppen und Zenata unter der Führung der ehemaligen Gross-Emirin Hildburg von Hagen. Es gab zweifelsohne auch schmerzhafte Niederlagen, doch auch triumphale Siege und Demoralisierung der gegnerischen Heere durch ständiges Nachsetzen, ohne den Kämpfern eine Pause zu gönnen. Ein Waffenstillstand wurde erst durch den Machtwechsel in Zenata mit der neuen Gross-Emirin Blanka von Schwarzenberg möglich.

Nun war der König Zirids mit seinen Männern und Gefolge nach Oran geritten, um dort mit den Führenden der beteiligten Kriegsparteien einen Friedensvertrag auszuhandeln. Als erstes Zeichen der Bereitschaft zu Verhandlungen und Reparationsleistungen seitens Zenata hatte die neue Herrscherin Zirid die im Kampf verloren gegangenen Grafschaften Ghir und Tunasin zurückgegeben. Dies war erfreulich, doch auch unabdingbar, denn die Bevölkerung Zirids durfte der für seine Untertanen - und seien es die einfachsten Bauern - verantwortliche König nicht länger als durch den Krieg erforderlich unter fremder Herrschaft belassen. So schickte er nun umgehend nach Erhalt des betreffenden Schreibens der Gross-Emirin bewaffnete Männer und gut ausgebildete Verwalter gen Süden, um die Grafschaft Ghir wieder in das Reich Zirids einzugliedern.

Sir Ron lehnte sich in einer bequemen Sitzecke mit reich bestickten orientalischen Kissen zurück und beratschlagte sich mit seinen Wesiren, wie der Friedensvertrag zu einem zeitnahen und gerechten Ergebnis gebracht werden könnte. Auf eine angemessene Entschädigung für die erlittenen Kriegsverluste wollten die Männer jedenfalls nicht verzichten. Anderseits wurden im Rat Zirids auch Stimmen laut, dass man nicht durch zu hohe Reparationsforderungen den Neuaufbau des kriegsgebeutelten Zenatas unter der neuen und freundschaftlich gesinnten Königin torpedieren dürfe. Letztlich stand eine Zahlung von 400-500 Silberstücken als Ausgleichszahlung im Raum, mit der die Führung Zirids in die weiteren Friedensverhandlungen gehen würde.

Nun aber war er zunächst mit seinen Freunden und Amtskollegen Arthus von Knochenberg, Timosch Ibn Tiuri und Leila Emami Moghadam zu einem dekadent anmutenden Dîner verabredet, bei dem sie es sich nach den kräftezehrenden letzten Wochen bei köstlichen Speisen und erfrischenden Getränken gut gehen lassen würden.


 
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Amarok der Rabe

Fatimiden
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      28.01.2012 17:47:50 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Oran schien schier zu platzen so viele Menschen hatten sich hier in der Wüste versammelt. So mußte es wohl sonst in Mekka zugehn zur Pilgerzeit, nur mit dem Unterschied das dort wohl keine wilden Ungläubigen in dieser Zahl anzutreffen waren, wie sein schmerzender Kiefer und das Veilchen bewiesen das er als Andenken seines Besuchs auf dem Basar erhalten hatte.

Der junge Sohn des Raben war verärgert, gut das man dies seiner Miene nicht ablesen konnte hatte er doch die Kapuze das Veilchen zu verdecken tief ins Gesicht gezogen. Als Beobachter der Friedensgespräche war er angereist um zu erfahren ob die Kriegserklärung der Fatimiden nun aufrecht erhalten werden würde oder nicht, doch die Verbündeten trafen sich abgeschottet zum dinieren, die neue Königin Zenatas schien sich im Gemäuer verborgen zu halten, ließen die Wachen doch den Abgesandten der Fatimiden nicht vortreten, und das Heidenpack aus dem Norden hatte die Stadt fest in der Hand.

Pah, kein Wunder, diese würde die Sonne doch binnen weniger Stunden zu Staub verbrennen sollten sie einen Schritt in die Wüste wagen.

So rannen die Tage dahin, und wie jeden Tag kehrte Amarok zurück ins Heerlager der Fatimiden und ihrer sarazenischen Brüder um wie immer den gleichen Rapport dem Malik und der Sultana vorzutragen.

Hier im Westen gibt es wahrlich nichts neues zu berichten.


 
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Blanka von Schwarzenberg

Zenata
Beiträge: 1186
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden      30.01.2012 15:00:48 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Schließlich war es soweit und Blanka musste sich den Kriegsherren stellen. In der Stadt war weitestgehend Ruhe eingekehrt, zumindest soweit sich das in Anbetracht der Menschenmengen behaupten ließ.

Die kleine Frau war im Zweifel gewesen, wie sie hatte vorgehen sollen: würde sie ihre Gesprächspartner rufen lassen und im Besprechungsraum erwarten, hätte es den Anschein, als würde sie Untergebene zu sich zitieren. Würde sie sie hingegen warten lassen, könnte es als ebenso unhöflich aufgefasst werden. Sie war nicht geübt im Umgang mit fremden Herrschern oder Diplomaten und so hatte ihr dieses Problem einige Sorgen bereitet. So oder so würde der, der es wollte, die falsch interpretieren und möglicherweise entsprechend reagieren.

Schließlich jedoch gelang es, ihre hohen Gäste zu versammeln. Bedienstete eilten umher, die hohen Frauen und Männer der anderen Völker zu bewirten und dann, als sie glaubte, ein jeder habe sich eingefunden und sei versorgt, erhob sie ihre Stimme:

"Im Namen meines Volkes heiße ich einen jeden von Euch in diesen Hallen Willkommen und will Euch meinen Dank aussprechen." Sie schluckt ihre Nervosität und Beklemmung mühsam hinunter. "Zenata hat viel Schuld auf sich geladen. Mit etwas mehr Umsicht in der eigenen Verwaltung und etwas mehr Respekt seinen Nachbarn gegenüber, hätten sich die Verluste in diesem Krieg sicher vermeiden lassen. Dafür bitte ich Euch demütig um Verzeihung." Jetzt hielt sie ein verschimmeltes Pergament in die Höhe, das für jeden ersichtlich kaum noch lesbar war. "Dieses Dokument ist laut meiner Schreiber vermutlich die Abschrift eines Vertrages zwischen Schottland und Zenata, in dem die Verpachtung der Provinz Wahran geregelt wurde. Zu meinem größten Bedauern ist das Original nicht auffindbar. Durch den Mord an unserem damaligen Großemir Fan Mortragson gerieten die Inhalte in Vergessenheit, so dass sich Zenata bei dem Angriff der Berber auf Wahran seiner vertraglichen Pflichten nicht bewusst war und somit falsch verhalten hat. Es war überheblich zu glauben, Zenata könne eine Provinz gegen den unbedingten Willen seiner Nachbarn schützen. Zumal, wenn es sich selbst den Weg der Diplomatie verbaut. Und es war falsch, Schottland in einen Bruderkrieg hinein ziehen zu wollen." Mit einem bedauernden Lächeln wandte sie sich an die Vertreter der Schotten: "Verzeiht Chancellors, Zenata wird zukünftig unmöglich eine schottische Provinz in Afrika schützen können." Sie verstummte und blickte umher. Das Unbehagen stand ihr ins Gesicht geschrieben, doch für den Anfang konnte sie mehr nicht tun. Nun hieß es für sie abzuwarten und darauf zu hoffen, dass nicht nur Zirid und Cordoba Willens waren, dem Volke Zenata zu verzeihen. Beide Völker hatten ihr bereits Hilfe beim Wiederaufbau zugesichert, sofern die Verhandlungen zufriedenstellend verlaufen würden.

 
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Gasthaus
Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
Das Mittelalter - Ritter, Grafen
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