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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 13.06.2011 12:23:48 --- 11 Monate, 1 Woche her
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Matthias machte sich daran, ein kleines Feuer zu entzünden, was reichlich schwer fiel, bei diesem Wetter.
Er hatte einen kleinen Baldachin über der Feuerstelle aufgebaut, sodass der Regen diese nicht erreichte.
Danach holte er trockenes Brennmaterial aus dem hinteren Teil des Metwagens und schüttete etwas leicht übel riechende Flüssigkeit darüber, ein öliges Konzentrat aus Griechenland, welches, so hatte es ihm jedenfalls der fliegende Händler auf der Burg versichert, dazu benutzt wurde, in Seeschlachten, das berühmte "griechische Feuer" zu entfachen. Das griechische Feuer war eine, in den Augen der Wikinger, heimtückische Waffe, denn es war unlöschbar und jedes Schiff, abgesehen vielleicht von der "Nagelfar", welches davon getroffen wurde, war unrettbar verloren.
Allerdings leistete es in kleinen Mengen auch gute Dienste, z.B. um bei Regenwetter etwa, ein Lagerfeuer zu entfachen.
Matthias setzte sich auf einen kleinen Schemel und heizte das Feuer an. Als dieses eine solche Größe erreicht hatte, um auch von allein zu brennen, nahm er sich einen kleinen Dolch und fing an, die Kaninchen auszuweiden. Der Schrecken der letzten Nacht steckte ihm noch in den Knochen, seine Hände zitterten leicht, dies merkte er jedenfalls, als er es nicht fertig brachte, einen richtig geraden Schnitt beim Zerteilen der Tiere hinzubekommen.
Matthias stürzte sein Horn Met in sich hinein und nach ein paar Minuten war auch das Zittern wieder deutlich besser geworden.
Morgen würden sie sich zum Hein aufmachen, sollte der Boden wieder etwas trockener geworden sein.
Es gruselte ihn weiterhin, war doch niemand auf der Burg, der wissen konnte, welches ihr wahres Ziel sein sollte. Ihre Ausrede war gewesen, dass sie eine kleine Inspektion in Smaland durchführen wollten, was ja auch soweit stimmte, nur dass halt einige Details "vergessen" worden waren, zu erzählen.
Allerdings wollte er sich nicht noch mehr Angst von einem gigantischen Stück Dörrobst auf zwei Beinen machen lassen. Matthias dachte viel mehr, was das denn Weltbewegendes sein musste, bei dem so verbissen daran gearbeitet wurde, dass es ja nicht gesucht, bzw. gefunden wurde.
Er spießte die fertig ausgeweideten Kaninchen, denen das Fell abgezogen worden war und nun die Bäuche mit Kräutern gefüllt hatten, auf zwei lange Metallstangen und rammte diese an den Rand des Feuers, gerade so, dass sie nicht verbrannten, sondern schön saftig brieten.
Nach einiger Zeit tropfte zischend Fett in das Feuer und es würde nicht mehr lange dauern, bis die beiden Wikinger essen konnten.
Matthias Magen knurrte. "Ich bekomme schon solche Stilaugen bei dem Essen, wie der Papst beim Anblick eines Bordells", rief er lachend zu Areston hinüber.
Als die Kaninchen fertig waren, stürzten sich beide Wikinger gierig auf das Fleisch. Laut schmatzend berieten sie darüber, was wohl im Hein auf sie Warten würde. Die Debatten gingen vom Grab des Beowulf bis hin zu Mjölnir. Keine der Ideen konnte allerdings die Gedankengänge der Wikinger wirklich befriedigen, dachten sie sich doch dabei, dass es auch etwas anderes sein könnte, etwas äußerst unschönes, wie etwa der angekettete Fenriswolf, oder schlimmeres.
Wenn sie es allerdings nicht wagten, würden sie niemals herausbekommen können, was das große Geheimnis war und so waren sich beide sicher, dass es besser war, mit der Gewissheit, als im hohen Alter zu sterben, schließlich waren sie Männer und keine Mönche. Beide Wikinger schmunzelten über das primitive Wortspiel, was Matthias da eingefallen war. Langsam wurde der Regen weniger und die Sonne war wieder ein wenig zu sehen, ein sicheres Zeichen dafür, dass die Reise bald weitergehen konnte und das würde sie auch, stimmten sich die beiden Nord grunzend gegenseitig zu.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 12.07.2011 16:38:12 --- 10 Monate, 2 Wochen her
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Der Treck war schon wieder seit einigen Stunden unterwegs. Seit dem man nur noch bis zum Knöchel und nicht mehr bis zur Wade im Morast versank, war es sogar ganz angenehm gewesen, weiter zu reisen, ohne andauernd mit dem Gesicht voran, im Dreck zu landen, wenn mal wieder Arestons Metwagen angeschoben werden musste.
Langsam kam wieder dieser bekannte, ekelhafte Geruch auf und die Reisenden wussten, dass sie sich nun dem heiligen Hain näherten.
"Heilige Kloake sollte man es eher nennen", rief Matthias und fügte hinzu: "Meine Güte, dass stinkt hier ja schlimmer, als beim reinigen des öffentlichen Aborts der Schwedenburg."
Areston nickte zustimmend und zog sich, genauso wie Matthias, ein Tuch vor Mund und Nase, um den Gestank wenigstens ein bisschen abzumildern.
Die Pferde husteten zwischendurch und hätte man es nicht besser gewusst, so hätte man denken können, dass sich ihre Köpfe leicht grün verfärbt hätten, als ob ihnen der Gestank auf den Magen geschlagen war.
Nach weiteren 2 Stunden der beschwerlichen Reise sah man endlich am Horizont die alten Eichen des Thors aufragen.
"Allen Göttern gleichzeitig ists gedankt, dass wir nicht noch weiter müssen. Eine noch größere Konzentration des Gestanks findet man glaube ich nur, wenn die Hel ihre Achseln freilegt.", war von Areston unter lautem Husten und Würgen zu vernehmen.
"Welch abartige Kreatur... muss jemand sein, um hier den... Priester zu mimen?!", kam es abgehackt und zwischendrin laut hustend von Matthias.
Vor dem Hain war ein kleines Häuschen. Es schien bewohnt zu sein, stieg doch Rauch aus dem Kamin. Diese Tatsache verwunderte allerdings die Reiter zunehmend, dachten sie doch daran, dass die Luft bei Funkenschlag, geschweige denn offenem Feuer in Flammen aufgehen müsste, bei dem Methangehalt, den sie besaß.
Als beide Wikinger vor der Hütte angekommen waren, stiegen sie ab und einer der beiden klopfte an die Tür.
Nach ein paar Augenblicken, die allerdings für die beiden Männer wie die Ewigkeit vorkamen, da der Gestank langsam die Sinne zu rauben begann, öffnete ein kleines, buckeliges Männlein die Tür.
"Seid gegrüßt, ich bin Smörbröd, Hohepriester des Thor, mit wem hab ich die Ehre?", begrüßte es die Wikinger.
"Mein Name lautet Matthias von Tronje... und dies ist Areston av... Schlichting und um gleich mit der Tür ins Haus... zu fallen, der Grund.. unseres Erscheinens ist dies hier.", er reichte dem Hohepriester, welchem im Übrigen der Gestank nichts auszumachen schien, das Wörterrätsel auf dem Pergament. Das kleine Männchen schien noch weiter in sich zusammenzuschrumpeln (war dies denn überhaupt möglich?!) und bekam eine eigenartige Blässe im Gesicht.
"Bei allen heiligen Göttern...", hustete es entgeistert, "wisst ihr denn überhaupt, worauf ihr euch da eingelassen habt? Kommt erst einmal rein, damit ich euch aufklären kann, was ihr getan habt und was die Legende des heiligen Potts ist, denn beides scheint ihr nicht zu wissen, sonst wärt ihr nicht hier. Außerdem will ich nicht, dass noch mehr von diesem Gestank in mein Haus zieht."
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Letzte Änderung: 2011/07/12 16:39 von Matthias von Tronje.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 13.07.2011 20:55:09 --- 10 Monate, 1 Woche her
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Die Krieger waren in die kleine, schäbige Hütte eingetreten. Mit einem lauten Knall warf das kleine Männchen die Tür in das Schloss. "Wir wollen doch nicht, dass die ekelhafte Suppe von draußen hier drinnen auch noch alles verpestet!", erklärte der seltsame Priester.
Die Wikinger stellten fest, dass der seltsame Kerl damit nicht einmal so unrecht hatte, war doch der Gestank innerhalb des Hauses bei Weitem geringer, als noch vor der Haustür.
Sie sahen sich in dem Chaos, was der Priester bestimmt Mobiliar nannte, um. Das schwache Licht mehrerer, plump auf die Tische und Schränke geklebten Kerzen, sowie eines schwachen, wahrscheinlich mit feuchtem Holz entfachten Feuers der Kochstelle erhellte den Raum, wurde allerdings wieder gemindert, durch den Rauch des wie gesagt, dilettantisch entfachten Brandes, welcher wohl durch einen nicht wirklich durchlässigen Kamin versuchte, zu entkommen.
Dass es hier nicht schon längt alles niedergebrannt war, verwunderte beide Nords sehr. Nur der Priester schien gelassen, war er doch wohl davon überzeugt, dass irgend eine x-beliebige Gottheit schon seine/ihre schützenden Hände über ihn und seinen "Zustand" (denn "zu Hause" konnte man es nicht nennen) hielt.
"Setzt euch, setzt euch...", forderte Smörbröd der Hohepriester die beiden Wikinger auf, um mit der Frage zu enden: "Möchtet ihr etwas Met? Ich habe gerade welchen heiß gemacht. Habe ich selbst hergestellt."
Areston und Matthias beantworteten die Frage mit einem lauten Ja, war es doch draussen durch die Witterung immer noch recht kalt gewesen. So ein Schluck würde bestimmt gut tun. Der Priester schenkte ihnen ein und die Wikinger tranken hastig die Hörner aus.
Als sie aufsahen, grinste sie der hutzelige kleine Mann schief an und sagte mit einem kleinen Räuspern: "Dies ist übrigens eine Eigenkreation, die ihr da gerade getrunken habt... Ich nenne sie Kristall Met, es ist Honigwein, versetzt mit einer hohen Dosis des Tollkirschsafts und des Fingerhuts."
Das schiefe Grinsen wurde mehr und mehr zu einem höhnischen. Er erläuterte weiter: "Nun, da ich euch damit ruhig gestellt habe und ihr so dämlich wart, dieses Gesöff zu trinken, kann ich euch auch getrost erzählen, wer ich wirklich bin.", der bösartige Zwerg lachte gemein auf. "Ach übrigens, der echte Hohepriester liegt da hinten im Schrank, bevor er feststellen musste, dass eine intakte Luftröhre ein elementarer Bestandteil zum Leben ist, faselte er noch irgendetwas Seltsames, dass er sich wundern würde, warum gerade Wikinger hinter dem Pott her seien. Er hätte erst später mit Besuch deswegen gerechnet gehabt. Dann hat er noch irgendwas von einem Kerl mit Schlapphut und Reiterpeitsche geredet und von irgendwelchen Kerlen, die sich selbst Natschis oder Nasis nennen, keine Ahnung, was der meinte.", der kleine Mann machte eine Pause, grinste in die Runde und sprach weiter: "Nun denn, da meine Männer sowieso bald hier sein werden, werde ich euch wenigstens noch kurz erzählen, warum ihr hier überhaupt sterben werdet." Der falsche Priester lachte laut auf.
Der Schweiß perlte den beiden Wikingern vom Gesicht, ihr Herzen schlugen ungleichmäßig und ihre Pupillen waren geweitet. Entsetzt hörten sie dem Zwerg zu.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 30.09.2011 03:41:53 --- 7 Monate, 3 Wochen her
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Das kleine Männchen grinste breit und nahm einen tiefen Schluck aus seinem, nicht vergifteten Trinkhorn.
Notdürftig hatte er die beiden paralysierten Schweden mit Stricken festgebunden, sodass sie nebeneinander in zwei Ecken des Raumes saßen und sich nicht rühren konnten.
"Nun denn, dann will ich euch nicht auf die Folter spannen.", er räusperte sich tief und fuhr fort: "Ihr beiden Trottel wart einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Was auch immer euch hier her getrieben hat, es war euch jedenfalls nicht freundlich gesinnt." Smörbröd oder wie auch immer dieser Kerl sich in Wahrheit nennen mochte, machte einen zufriedenen Gluckser. "Aber wer seid ihr? Was wollt ihr hier? Was habt ihr mit der Prophezeiung zu schaffen?", grunzte der Areston, dem das Sprechen immer schwerer fiel.
"Wer wir sind?!", ein lautes Lachen erschall, "Wir sind niemand, Diebe, Räuber, Wegelagerer, Halsabschneider, Verbrecher, wie auch immer ihr uns nennen mögt, ist uns gleich. Wir sind einfach nur auf eine schnelle Brise aus, mehr nicht. Man hat uns reiche Beute versprochen, dafür sollten wir unserem Auftraggeber nur eine Kleinigkeit mitbringen.", allerdings war nun Misstrauen in der Stimme des kleinen Mannes, "aber... was war das mit der Prophezeiung, wovon redest du, Kerl, sprich."
Areston grinste über beide Ohren, auch wenn ihm dies bei den Schmerzen, die das Gift verursachte, schwer fiel.
"Nun, wir haben eine Prophezeiung, du hast ein Gegenmittel. Nichts auf der Welt ist umsonst und wie du siehst, nicht einmal der Tod."
Das Männchen war erbost. Wütend sprang es auf und versetzte Areston eine Ohrfeige.
Laut keifte es: "Antworte mir du Kö...", weiter kam es nicht, denn mit einem lauten Keuchen sackte es zusammen. Eine Wikingeraxt ragte ihm aus dem Rücken.
"Na Wunderbar", schnaufte Areston. "Ich dachte, du brauchst noch 20 Jahre, um dich von den Fesseln zu entledigen. Tronjaner, du warst auch schon mal besser. Und dann lässt du den Wicht nicht einmal zu Ende sprechen, er hätte uns bestimmt noch mehr verraten können."
"Das heißt Tronjer.", verbesserte ihn Matthias.
"Ich kann dich auch 'Trottel der für lächerliche Fesseln verdammt lange braucht, während ich kleine Gnome von ihm ablenke und dann auch noch den Hinweis verkackt' nennen, wenn dir das besser gefällt, Tronjaner.", grummelte Areston.
Der Tronjer antwortete mit einem Schulterzucken: "Nun denn, wenn du meinst. Hätte ich ihn allerdings abgelenkt, hätte ich zu sehr Angst davor haben müssen, dass diese Axt jetzt nicht im Zwerg sondern in irgend einem Körperteil von mir stecken würde."
Areston drehte sich zu Matthias um und grinste breit: "Und wahrscheinlich wäre es volle Absicht gewesen.", er begann die Hütte zu durchsuchen. "Hier muss es doch einen Hinweis geben, was sie hierher geführt hat, selbst Banditen bringen nicht einfach einen Priester um."
"Dann lass uns beeilen, nicht mehr lang und seine 'Männer' von denen dieser Kerl gesprochen hatte, kommen zurück.", sprach Matthias und begann auch den Raum zu durchsuchen. "Außerdem brauche ich dringend eine Latrine, zwar war sein seltsames Getränk, womit dieser Wicht glaubte, uns außer Gefecht setzen zu können, nicht so stark wie dieses durchsichtige Zeug der Russen, aber meine Gedärme winden sich schlimmer, als der angekettete Fenriswolf."
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 28.10.2011 00:07:55 --- 6 Monate, 3 Wochen her
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Areston und Matthias durchsuchten die Hütte fieberhaft. Sie gaben sich keine besondere Mühe, Ordnung einzuhalten, fehlte ihnen doch die Zeit dazu. Es war wie verhext und beide verfluchten sich dafür, dass man den kleinen Mann nun hätte nur noch befragen können, wenn man freundlich bei der Göttin Hel nachfragte, ob sie wohl bereit wäre, den beiden Wikingern ihren neuen "Gast" auszuleihen.
Da bei dieser Option die Erfolgsaussichten wohl in etwa so hoch waren, wie in der Sahara ein Freibad zu finden, beeilten sich die beiden Krieger nur umso mehr.
Endlich fiel ihnen in der Ecke eine Kiste auf, sie war mit vielen Runen verziert und schwer verschlossen worden. Was genau "schwer verschlossen" bedeutete, bemerkte Matthias erst, als er mit seiner Axt mit voller Wucht auf den Verschluss der Truhe schlug, nur um festzustellen, dass dies äußerst negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden seines Armes hatte. Um genau zu sein, hätte Matthias lieber eine Horde wild gewordener Elche mit Adipositas auf seinem Arm Rumba tanzen lassen, als dieses Gefühl zu spüren.
Er rieb gerade schmerzerfüllt seinen Arm, als die beiden durch Stimmen aufgeschreckt wurden. Anscheinend musste der Trupp des kleinen Wichtes (er hatte also nicht gelogen) zurück sein.
"Verdammter Mist... und wir haben nicht einmal einen Hinweis auf den Hinweis zum Hinweis, das ist zum Mäuse melken.", murmelte Areston.
"Dann lass uns aufs Ganze gehen und diese Truhe packen, mehr können wir sowieso nicht machen, außer du möchtest herausfinden, was diese Leute mit solchen machen, die gern falsche Hohepriester als Zielscheibe benutzen.", zischelte Matthias zurück.
"Hier ist ein Fenster im hinteren Bereich, lass uns dadurch verschwinden.", Areston riss die Holzladen auf und verspürte bei dem Gestank sofort den inneren Wunsch, sie wieder zu schließen. Er beherrschte sich jedoch, winkte Matthias zu und beide stemmten die Kiste durch die Öffnung und verschwanden in der Dunkelheit.
Aus der Ferne konnten sie das wilde Wutgeschrei der Zurückgelassenen hören, sie hatten also das "Präsent" bemerkt, welches ihnen die beiden Wikinger zurückgelassen hatten. Nun beeilten sich die Nordmänner, denn selbst der Fenriswolf würde kein schnellerer Verfolger sein können.
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Die Suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 16.11.2011 23:30:59 --- 6 Monate, 1 Woche her
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So schnell die Beine sie trugen liefen Matthias und Areston über den sumpfigen Boden, den ein Gemisch aus Moos und Schlamm bedeckte oder vielleicht andere braune Substanzen.
So oft auch einer in ein tieferes Loch rutschte, stolperte, vernschaufen musste oder ohne Schluck Met nicht weiter konnte, hängten sie die Verfolger ab. Die Hatz war gelungen. Mittlerweile befanden sie sich in einem Nadelwäldchen. Areston ließ sich unter Kiefer nieder, deren Fuß mit einem reichlichen Moosbett bedeckt war. Ein dumpfes, metallenes Geräusch ließ auch Matthias erkennen, dass sich jener dabei den Kopf leicht anstieß. "Verdammte Scheiße. Dass diese bekakcten Bäume auch überall rumstehen müssen!", fluchte Areston laut durch die Gegend. "Aber du hast auch immer das affige Bedürfnis dich daran zu stoßen", erwiderte Matthias keuchend. Anschließend ließ auch er sich plump ins Moos fallen. Mit letzter Kraft zog er seinen mit Met gefüllten Trinkschlauch vom Rücken, öffnete ihn und setzte an.
"Und das übel nimmt kein Ende zur Hel!", wetterte der Huskjarl weiter, "Egal was für nen Scheiß gerade suchen - unser nächstes Abenteuer heißt: Die Suche nach Areston's Metwagen. Jetz ist mein kompletter Reiseproviant an Met weg." Dabei schielte er immer wieder zum trinkenden Matthias rüber. Dieser hatte mitlerweile den kompletten Schlauch in einem Zug geleert. Befriedigt antwortete er: "Ach der Metwagen. Verdammt! Das einzige Gold was hier zu sehen war. Aber wir haben die Truhe!"
"Aber wir haben die Truhe", plapperte Areston trotzig nach, "Scheiß auf die verdammte Truhe! Der Met Matthias! Der Met!" Beleidigt trat dessen Fuß nach dem Stück Holz mit dem beherzten Eisenschloss, das nur Zwerge geschmiedet haben konnten. Klick! Der Deckel der Kiste sprang auf. Die beiden Schweden trauten ihren Ohren und Augen nicht. Die Kiste, an der sich der Jarl noch beinahe abgehauen hätte, hatte sich bei einem schnöden Tritt geöffnet. Das Schloss war eigentlich nichts weiter als eine Art Hebel oder Kippschalter, der zur Seite bewegt musste. Wie einspurig Menschen denken können! Aber hauptsache die Kiste war offen.
Wäre man nun die Kiste gewesen, hätte man in Lachen ausbrechen können, wie sich die zwei ungläubig und blöd dreinschauenden, behaarten Gesichter über dessen Öffnung beugten. Areston griff hinein und holte einen Zettel heraus, die wahrscheinlich auch der Kiste die Sicht versperrt hätte.
"Was soll das sein? Wieder so ein Scheiß wie aus dem litauischen Klopapier?", fragte Matthias. "Dafür kommt mir die Art des Blattes un der Verzierung zu bekannt vor", wunderte sich Areston. Na klar! Das war es! "Wir haben zu Hause die Edda und in dieser fehlte bisher immer ein Seite. Meine Oma sagt, diese bringe nur Unheil und verderben. Achso und wenn du dich fragst, was die Edda ist: so nannten einst meine Vorfahren witzigerweise die Sammlung ihrer niedergeschriebenen Taten und so. Manchmal auch irgendwelche Geschichten über die Götter und weiteres", erklärte der Huskjarl erleuchtet. "Na los! Ließ vor! Ich habs nicht in der Hand!"
QUOTE:
Einst war die Hel in Asgard bei den Asen, weil sie selbst eine von ihnen war. Doch bald verbündete sie sich mit Loki um zu bringen Ragnarök und selbst zu regieren. So kam es denn, dass der listige Ase die Hel überredete, Odin doch im Schlafe zu erstechen.
So kam es, dass sich Hel in Odins Gemach schlich. Dort lag der Allvater im Dunst des Mets, den er mit seinen Einherjern in Walhalla genossen hatte. Doch Odin hatte nur kurze Zeit vorher seine Blase entleert und auch mehr, bevor das garstige Weib eintrat. So hörte er sie auf sich zuschreiten. Die Arme erhobe, mit dem Dolch in der Hand war Hel bereit den vermeidlich Schlafenden zu töten.
Aber Odin griff seinen Nachttopf und warf ihn mit seiner ganzen Kraft nach der Hel. Diese wurde erfasst von nun an heiligen Pott. Die Wucht war so gewaltig, das es die Asin von Asgard, nach Mitgard und sogar durch Utgard trieb. Dort ist sie nun verdammt über die Toten zu wachen anstatt über die Lebenden.
Der Durchschlag soll auf Mitgard ein riesiges Loch hinterlassen haben, um das die stinkenden und braunen Ausscheidungen des Allvater verteilt sein sollen. Es soll auch heißen, das der heilige Pott in Utgard mit wertvollen Metallen verziert worden war und dem Träger besondere Kräfte verleihen soll.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 25.11.2011 02:36:27 --- 5 Monate, 4 Wochen her
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Die beiden Wikinger blickten auf.
"Soll das ein schlechter Scherz sein?", polterte Matthias plötzlich los. "Eine Seite vollgekritzelt mit einem Märchen? Und ja, ich kenne die Edda, in der stehen Lügen über meine Familie, so etwa die, dass mein Vorfahr einen Drachentöter ermordet hätte, obwohl doch jeder weiss, dass dies nur ein Unfall war... er ist halt gestolpert, der Speer ist ihm aus der Hand gerutscht und hat unglücklicherweise die einzig verwundbare Stelle des Helden getroffen, die zufällig mit einem Kreuz markiert. worde..."
"Genug jetzt Matthias, wir haben andere Probleme.", fauchte Areston. "Und bezeichne unsere Göttergeschichten nicht als Märchen, sonst zeigt dir meine Faust gleich die Geschichte der Sterne."
Matthias blickte wütend in die leere Kiste.
"Dieses verdammte Ding... eine Schnitzeljagd nach der anderen und jedesmal ist der Gewinn ein neues Stück Klopapier. Wenn das der Spaß der Götter sein soll, so nach dem Motto: Haha, die Christenmenschen haben einen Gral, der unsterblich macht, aber ihr, ihr bekommt eine Lebensration Hinternsanft, dann kann ich darauf gern verzichten. Die habe ich sowieso schon, dank der Klöster auf der anderen Seite der Ostsee."
Matthias wühlte in der Kiste herum, er suchte einen doppelten Boden, als er diesen nicht fand, trat er vor Wut gegen sie, was jedoch nur einen lauten wuterfüllten Schmerzensschrei zur Folge hatte.
Mit großen Sätzen sprang der Nordmanne in Kreis herum, nur um nach einigen Sekunden sich humpelnd auf Areston zuzubewegen. "Immerhin wissen wir jetzt, sollte das Märch... pardon... die Sage stimmen, warum es hier wahrscheinlich so abartig stinkt." Er blieb stehen, hatte er doch etwas entdeckt.
"Dreh das Klopapier mal um, da ist eine Markierung auf der Rückseite, die ich kenne."
Areston wendete das Blatt und sah erstaunt auf. "Ja, das ist das Lagerzeichen einer Bibliothek in Brittanien, sie ist mir gut bekannt, erlesenes Papier, auch wenn man es nicht benutzen darf." Man hätte meinen können, dass der Wikinger beinahe traurig bei diesen Worten wirkte. "Sie ist noch aus der Römerzeit, als diese noch über Britannien herrschten, keine Frauenkleider anzogen und auch nicht ihre Stadt in einen gigantischen Abort verwandelt hatten."
Matthias blickte Areston ernst an: "Das bedeutet, dass wir nach Britannien müssen... aber diese Reise geht nur mit dem Metwagen... denn wie soll ich die Seekrankheit ohne... äääh Medizin überstehen?"
Areston zog seine Axt: "Dann auf, da haben Leute etwas, was mir gehört und ich will es zurück."
Ein mordlüsterndes Grinsen war auf den Gesichtern der Nordmänner erschienen.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 30.12.2011 18:49:42 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Den Kompletten Rückweg zur Hütte, oder was die beiden Schweden zumindest dafür hielten, fuchtelten sie wild mit ihren Waffen rum. "Wenn ich diese Lausköpfe in die Finger bekomme, dann ziehe ich ihnen die Haut ab und verkaufe sie an litauische Pelzhändler!", regte sich Areston auf und schlug wieder einen Ast von einem Baum. "Warum gerade an litauische?", fragte Matthias zwischen die wütenden Laberanfälle seines Gefährten. Dabei wolllte er ebenso wütend einen kleinen Baum umtreten, von dem er jedoch abrutschte und so mit seiner Hose an einem Ast hängen blieb. Areston merkte dies nicht und schritt weiter voran, weiter Äste abhackend. "Na weil nur die blöd genug sind so einen Mist auch noch zu kaufen", antwortete er halbverwirrt, "Ist aber eine ganz schön blöde Frage von dir. Ich weiß gar nicht was die soll." Matthias hatte mittlerweile seinen Kampf mit dem Baum beendet und rückte eilig auf. "Hast du schonmal daran gedacht, dass sich Russen nicht gerade viel klüger anstellen?", sprach Matthias überlegen. "Wo du Recht hast, hast du Recht."
Hinter dem blau-gelben Duo legte sich eine Spur aus misshandelten Zweigen. Vor ihnen kündigte ein andauerndes Holz-Eisen-Geräusch die beiden an. Nach einer ziemlich langen Wanderung sahen sie rechts von sich die Hütte.
"Das riecht ja noch beschissener als vorher hier", stellte der Tronjaner, mit dem Würgereiz kämpfend fest, "Als hätte der Gnom vor seinem Tod nochmal einen extragroßen Riesenhaufen gelegt." "Das ist mir grad so egal, wie wenn der Papst einen Knoten im Hoden hätte. Ich will meinen Metwagen wiederhaben!" Den letzten Satz brüllte der Huskjarl, als er kurz vor der Tür stand. Seine Wut hatte sich, der Hütte annähernd, exponentiell gesteigert.
"Glaubst du nicht, dass du damit jetzt den Überraschungeffekt zu nichte gemacht hast?", fragte Matthias und richtete sich kurz den Helm. "Das geht mir gerade drei Meter am Arsch vorbei", knurrte Areston und klopffte energisch an der Tür, sodass einige Splitter durch die Gegend flogen.
Die Tür öffnete sich und im Rahmen stand kein besonders breiter Mann mit einem kleinen Schwert bewaffnet. "Halloooo", grüßte Areston zynisch und schlug dem Gegenüber, der gerade die Waffe zum Hieb erheben wollte, den Kopf von den Schultern. Dann tat der Huskjarl einen Schritt in den Raum, wo ein weiterer Wegelagerer wartete. Ein auf die Nase gezielter Schlag mit der Eisenfaust brach eben diese und schmetterte den fast überrascht wirkenden rüchwärts auf den Boden.
Währenddessen schritt Matthias rechts an Areston vorbei und trat somit in den Raum. Mit einem gekonnten Schlag seiner Wikiaxt hieb der Tronjaner zwei weiteren Angreifern den Kopf ab. Die beiden Schweden schauten sich im Raum um und sich anschließend an. Areston zog den Wegelagerer mit der gebrochenen Nase zu sich hoch. "So Bürschchen! Jetz sage mir verdammt nochmal, wo ihr meinen Metwagen versteckt habt! Ansonsten reiß ich dir den Arsch so weit auf, dass du ihn als Schal um deinen Hals legen kannst!", schrie Areston den Verletzten an, "Und komm ja nich darauf zu lügen! Deine Hosen sind eh schon voll. Das rieche ich."
"D ... d ... d ... der Wagen ist ein paar hundert Meter von hier unter Zweigen versteckt", stotterte der Mann. "Danke", sagte Areston freundlich und warf das Ding zu Matthias rüber. Perfekt berechnet traf dessen Axt den Schädel des Flugobjektes und spaltete ihn.
"Auf zum Metwagen und dann zur Vägvisaren. Ich hoffe du kennst den Weg nach Britannien, Tronjaner."
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Letzte Änderung: 2011/12/30 18:52 von Areston av Schlichting.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 04.01.2012 00:10:48 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Einige Tage später befanden sich die beiden Wikinger bereits auf hoher See. Nach einem kleinen Zwischenstopp auf der Burg Norwegens, um Vorräte und Trinkwasser aufzufüllen, hatte ihre Reise begonnen.
Das Meer war stürmisch zu dieser Jahreszeit und die Gischt schlug hoch über die Bordwand.
Matthias hing mit dem Kopf über der Reling und alle paar Minuten kamen laute, würgende Geräusche aus seiner Richtung.
Ganz im Gegensatz zu ihm stand Areston vorn am Bug und lachte laut. "Hohoho, ein Wikinger der Seekrank ist, was ist das denn bitte? Wenn mir noch ein Wepse über den Weg läuft, der sich öfters wäscht, als es regnet, habe ich alles auf dieser Welt gesehen, was es zu sehen gibt."
Ein graugrüner Kopf erhob sich über die Reling, blickte Areston leidenschaftslos an und sprach: "Sie es so, es hat seine Vor- und Nachteile. Dreck und Gestank ist im Sommer gut gegen Ungeziefer, aber was Ungeziefer abschreckt, hat den gleichen Effekt bei Frauen... wie vermehren die sich bloß?!"
Mit einem Ruck verschwand der Kopf wieder über der Reling und es war ein lautes Würgen zu vernehmen.
Hinter der Reling hörte man Matthias dumpfer verzweifelt weiter sprechen: "Hoffentlich sind wir bald da. Ich hasse Seefahrten...", wieder gefolgt von einem weiteren Würgegeräusch. Areston reichte Matthias ein Stück Papier. "Hier Tronjaner... ein Stück Papier aus Litauen... zum Saubermachen."
Die Tage gingen dahin, die See beruhigte sich und damit ging es auch dem Magen des Tronjers sehr viel besser. Es passierte nicht mehr viel, nur dass sie an einem Tag hätten schwören können, die Segel und Fahnen einer Stauferflotte in der Ferne erblicken zu können. Dies war jedoch nicht ihr Problem und selbst wenn, was hätten zwei Wikinger gegen eine Armee ausrichten können. Sie setzten ihren Weg auf die Inseln fort.
Eines morgens, die Sonne stand schon fast am Zenit, schrie Matthias plötzlich laut: "LAAAAND, LAAAAAAAND, den Göttern seis gedankt, endlich Land." Vor ihnen ragten die majestätischen Felsen von Dover in die Höhe, sie hatten fast ihr Ziel erreicht.
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Re:Die suche nach dem hlg. Pott - Hmmm! schön weich! 31.01.2012 17:34:39 --- 3 Monate, 3 Wochen her
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Nach einer Weile durch brisante Gewässer erreichte die Vägvisaren Englands Hauptstadt. Schon als das Drachenboot noch gut einen Meter vom Dock entfernt war, sprang Matthias von Bord um das Stückchen Festland in gebückter Pose mit den Lippen zu liebkosen. "Odin sei Dank! Ich dachte das Wasser würde mich verschlingen!", rief er dabei. Nur ähnliche Worte unterbrachen das vergewaltigungsähnliche Schauspiel.
"Aber ein bisschen albern kommst du dir dabei nicht vor oder?", fragte Areston skeptisch, "Ich glaube nicht, dass dir England so viel bedeutet dass du davor niederknien musst. Und ich glaube nicht, dass du dem englischen König so viel bedeutest, dass er dich oder schwedischen Boden ebenfalls küssen würde." "Das glaube ich auch", antwortete Matthias leicht enttäuscht, "Würde er das tun, würden die Götter auf meine leichte Seeintolleranz Rücksicht nehmen und er mich hierbehalten."
"Und seit wann Überhaupt benimmt sich ein stolzer Nordmann, wie ein Christ und rutscht auf seinen Knien rum?", bei dem Wort Christ schüttelte es Areston, "Und dann auch noch wie der alberne Papst, der Böden küsst, als ob es liebliche Frauen werden", erneut schüttelte er sich bei dem Gedanken an den Papst. "Nun wer weiß? Vielleicht bin ich insgeheim ein Mann, gefangen im Körper einer Frau und möchte deswegen auch mal Kleider tragen? So geht es doch dem ganzen weibischen Christengesindel. Nicht umsonst wurde Wulfi Sexiest Woman Alife. Die weiblichsten Mänenr kommen immerhin aus Litauen."
Als das Schiff ordentlich vertäut war, setzte auch Areston seine Füße wieder auf festes Land, das ihn leicht zum Schwanken brachte. Ein echter Wikinger, würde das Gefühl der Wellen der See, die gegen den Bug der Boote klatschen, erst nach ein paar Tagen an Land wieder los.
Man verzichtete darauf den Metwagen abzuladen, da die englische Hauptstadt sehr reich an Sehenswürdigkeiten sein solle. "England", begann Areston sein Fachwissen zu entleeren,"Einst Reich der stolzen germanischen Stämme der Angeln und Sachsen", der Name des Feidnes brachte erneut ein Ekelschütteln hervor, "Schade das von dem einstigen Ruhm und der Ehre in den alten, sowie neuen Landen nicht mehr viel übrig ist." "Ja wahrlich schade. Das einst wahrhaftige Londinium - entrissen den christlichen Römern, durch stolze Asentreue zu Blüte gebracht und jetz wieder christlich." Die erneuten Christenbemerkungen erbrachte den Beiden wieder einen Ekelschauer.
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