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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube! (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!
 
Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      13.10.2011 19:22:33 --- 7 Monate, 1 Woche her  
Rinaya stand auf dem Balkon der Burg und sah zum Horizont in südöstlicher Richtung, als ein Bote zu ihr kam.

"Habt ihr die Schreiben abgeliefert?" fragte sie ruhig.
"Ja, meine Königin, das habe ich."
"Gibt es zwischenzeitlich eine Antwort?"
"Nein, leider nein."
"Hm."

Rinaya legte die Stirn in Falten.
Diplomatie war nicht ihre Kernkompenz und sie würde wohl auch in dieser Angelegenheit keine Möglichkeit haben, zu üben.

"Wie verhalten sie sich? Die Iren und Schweden?"
"Unsere Späher berichten davon, dass es keine Reibereien gibt."

"Gut. Das ist gut. Fast alle meine Ritter sind im Süden und folgen den Sizilianern. Ich hätte keine Möglichkeit, meine Dörfer zu schützen."

Sie überlegte eine kurze Weile. Cadrael war im Süden. Ihre Tochter war irgendwo in Gebieten unterwegs, in denen es demnächst vielleicht Kämpfe gab. Sie war es nicht gewohnt, so lange von ihnen getrennt zu sein.

Schließlich wandte sie sich zu dem Boten um.
"Ich werde Briefe schreiben, an meine Kanzler und an meinen Mann. Wartet bitte, bis ich damit fertig bin, dann bringt sie so schnell wie es geht nach Süden. Außerdem werde ich noch eine Order an den Hafenmeister erlassen. Bitte überbringt diese ebenfalls."

Sie nickte dem Boten kurz zu, dann wandte sie sich ab und ging schnell zu ihrem Sohn, ohne nochmals zurück zu sehen.
 
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Henriques da Braganca

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      15.10.2011 00:10:56 --- 7 Monate, 1 Woche her  
Ich blickte auf die gegenüberliegende Anhöhe wo sich das Heerlager der Iren befand.

Es lag eine seltsame Ruhe über dem Tal und mir war noch immer nicht klar was die Iren mit ihrem Einfall bezweckten.
Bisher war es noch zu keinen Agressionen oder gar Kampfhandlungen gekommen, aber ich war mir sicher das es in den nächsten Tagen zur Schlacht kommen würde.
Niemand setzte sich einer tagelangen, strapaziösen Seereise aus, marschiert wochenlang, schwerbewaffnet durch fremde Ländereien um dann nach einigen Fässern Rotwein wieder den Heimweg anzutreten.

Ich beschloss Rinaya über die momentane Situation zu informieren.

QUOTE:
An Ihre Majestät Rinaya von Punin.

Ich schreibe Euch diese Zeilen aus Extremadura.
Leider muß ich Euch mitteilen das irische Heere im Begriff sind die Grafschaft unseres Brudervolkes zu überfallen.
Wir sind bereit den Rittern Kastiliens nach Kräften bei der Verteidigung ihrer Heimat beizustehen.

Heute ist ein Kontingent bretonischer Streiter unter der Führung der Herzogin Jolie St.Claire eingetroffen.
Mit dieser Verstärkung haben wir eine reelle Chance die Angreifer zurückzuschlagen.

Kundschafter berichten das die Iren durch unsere Grafschaften marschierten, soweit mir bekannt ist kam es hierbei zu keinen Zwischenfällen.

Ich werde Euch über die weiteren Geschehnisse unterrichten.

Hochachtungvoll
Euer in Treue ergebener Henriques da Braganca
 
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Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      03.12.2011 00:05:34 --- 5 Monate, 3 Wochen her  
Mit halbgeschlossenen Augen betrachtete Rinaya das Turnierlager, in dem gefeiert wurde.
Sie hatte die erste Runde überstanden und war soweit zufrieden mit dem Turnierverlauf. Dennoch plagte sie Wehmut. Sie hatte schon immer an der Vergangenheit gehangen, doch nun, mit zunehmendem Alter, wurde es schlimmer.

Sie vermisste so vieles, vor allem die unbekümmerten Zeiten früher.
Schmunzelnd viel ihr das Turnier ein, in dem sie Aidan kennen gelernt hatte. Aidan. Ihr guter Freund. Der jetzt Papst war. Rinaya wusste nicht recht, ob sie ihn dafür bedauern sollte und sie war gespannt, was Aileen berichten würde, wenn sie aus Rom zurück war.

Vor ihrem inneren Auge verglich sie stehts den Aidan, den sie kannte mit dem Papst, den sie kennen gelernt hatte, als sie....sie musste nun konzentriert nachdenken, da es schon sehr lange her war, dass sie die Gefangene des Papstes war. Ob er als Papst jemals lachte? Aidan konnte herrlich lachen, aber bestimmt ziemte es sich nicht für dieses Amt. Der arme Aidan.

Sie selbst packte immer wieder das Fernweh. Wie schön wäre es, einfach in die Welt hinauszureiten...ohne Verpflichtungen und ohne Reue.... Ob jemand sie vermissen würde? Immerhin konnte sie sich an nicht eine einzige dipomatische Entscheidung erinnern, die sich als richtig erwiesen hätte.

Bevor sie noch mehr in Selbstmitleid versank, erhob sie sich leise ächzend und beschloss, zurück zu den Feiernden zu gehen. Vielleicht fand sie dort ihren Mann. Eine Massage würde ihr sicherlich gut tun.
 
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Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      01.02.2012 14:11:54 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Als Rinaya und Cadrael von ihrer Turnierreise zurückkamen, empfing sie eine schlechtgelaunte Tochter, die verkündete, Aileen wäre mal wieder in Rom, Lucas würde nur trainieren und ihr wäre langweilig.

Rinaya zog die Augenbrauen hoch.
"Wenn dir langweilig ist, mein kleiner Sonnenschein, dann geh zu deinem Vater. Ich glaube, er sehnt sich nach Ruhe."

Liadan marschierte energisch aus dem Arbeitszimmer ihrer Mutter, die seufzend erst ihrer Tocher nach und dann zu ihrem Schreibtisch blickte. Darauf lagen viele Listen und einige wenige diplomatische Schreiben. Mit einer Hand blätterte sie diese durch und entdeckte eines mit schottischem Sigel.

Ob ihr Bruder ihr geschrieben hatte?
Schnell setzte sie sich und öffnete das Schreiben.
Es waren knappe Worte ihres Neffen, der sie über den Tod seines Vaters informierte.
Ratlos kratzte Rinaya sich am Kinn. Hatte sie nicht Eddards Frau auf den Turnieren getroffen? Warum hatte sie nichts gesagt? Nun, sicher hatte sie sie nicht erkannt.

Sie seufzte und überlegte, wie sie das Schreiben beantworten sollte, beschloss aber dann, zuerst ihre Familie zu informieren.

Am Abend verließen dennoch zwei Beileidsbekundungen, jeweils an die WItwe und an den Sohn ihres Bruders, sowie eine Nachricht an Aileen in Rom die Burg.
 
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Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      12.03.2012 23:03:40 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Rinaya saß schweigend am Kaminfeuer und sah in die Flammen. Gelegentlich wanderte ihr Blick zu Cadrael, der, ebenso schweigend, bei ihr saß.

Die Ruhe tat gut.
Rinaya mochte keine Politik und auch keine Verhandlungen, und derzeit gab es genug davon.

Sie lächelte, als sie Cadraels graue Schläfen betrachtete.
Sie waren schon so lange zusammen, dass sie sich nicht mehr daran erinnerte, wie es ohne ihn gewesen war. Das war auch gar nicht schlimm.

Langsam legte sie ihre Hand auf seinen Arm.
„Erinnerst du dich daran, wie wir uns geschworen haben, uns im Alter irgendwo zur Ruhe zu setzen?“
Ihr Blick ging wieder zu den Flammen im Kamin.

„Da ist nur noch eine Sache….eine Sache, die ich erledigen möchte. Vertraust du mir?“
Ihre Augen blitzten und ihre Mundwinkel zuckten, als sie ihn ansah.

Eine Sache noch.
 
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Lucas von Arborath

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      12.03.2012 23:10:26 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Cadrael hustete. Das Alter tat ihm eindeutig nicht gut, dennoch wirkten seine Augen jünger als er es war, um einiges. Er lächelte Rinaya und bemerkte ihren verschlagenen Blick.

"Alles, mein Herz. Alles was du willst." Und er grinste dann verschmitzt zurück, während sein Blick kurz zu seinem Zweihänder schlich, der ruhig an der Wand hing.
 
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Fatih al Wahran

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      13.03.2012 18:48:04 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Skeletor, der zur Zeit mit 2 kleinen Fregatten im Atlantik verweilte, ging an Deck auf und ab. Die Seefahrt war noch nie sein Ding gewesen. Er war ein Wüstensohn. Er war Hitze und Sonne gewohnt. Nicht dieses raue Klima das hier vorherschte. Der Mann im Vogelnest hatte ein Schiff unter leonesischer Flagge gemeldet das auf sie zusteuerte. Als dieses die beiden Fregatten erreichte sah er schon auf den ersten Blick das es sich um den Staatsdiener seiner Königin handelte.
"Was will der denn hier" murmelte Skeletor vor sich hin, lies ihn aber an Board um zu erfahren was dieser wollte.
"Ich habe hier eine Depesche ihrer Majestät Königin Rinaya von Punin" sagte der Staatsdiener als er mit strammen Schritten auf Skeletor zukam. Dann drückte dieser Skeletor eine Schriftrolle in die Hand.

Als Skeletor schließlich die Depesche gelesen hatte runzelte er die Stirn. Dann las er das Pergament ein 2. mal. Er versuchte eine Regung im Gesicht des Staatsdieners zu erkennen, doch dieser stand nur stumm neben ihm.
"Geht wieder auf euer Schiff, Diener! Hier habt ihr nichts mehr zu suchen."
Skeletor deutete dem Diener an wieder auf seine kleine Barkasse zurückzukehren

"Hisst die Brahmsegel. Bringt alles an den Wind was wir haben. Kurs Süd."
Einige der Offiziere an Deck sahen verwundert umher, denn keiner wusste was los war.
 
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Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      13.03.2012 19:33:16 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Rinaya drehte ihren Stuhl etwas und legte ihre Beine über die ihres Mannes.

"Ich vermisse die Zeit, in der wir wild waren, Cadrael. Wirklich, ich vermisse das.
Als wir morgens noch nicht wussten, wo wir Abends übernachten. Keine Verantwortung außer für unser Leben. Es war herrlich."

Sie schwieg eine Weile, nahm einen Schluck Wein aus ihrem Becher und redete weiter.
"All die Jahre in Frieden haben mich weich gemacht. Weich, nachlässig und kurzsichtig. Wir diskutieren nur noch über Machtverhältnisse und blablabla. Es langweilt mich.

Erinnerst du dich noch an die schönen Schlägereien, die wir hatten?
Cadrael..." sie beugte sich zu ihm und zwinkerte ihm zu "Cadrael, hast du nicht auch Lust auf eine richtig tolle Schlägerei? Entweder wir sterben dabei oder wir...hauen einfach ab. Was meinst du?"
 
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Lucas von Arborath

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      13.03.2012 19:41:00 --- 2 Monate, 1 Woche her  
"Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen um die Vergangenheit aufleben zu lassen. Und ich glaube das hat sie nötig. Aber... wir sollten uns davor von unseren Kindern verabschieden. Und ihnen einen Brief darlassen, nur falls uns danach ist länger wegzubleiben." Cadrael grinste und drückt seine Frau leicht an sich.

"Leider können wir die nicht so einfach vergessen." Fügte er dann lachend hinzu. "Nun, welchen Ort hattest du dir denn als Schauplatz vorgestellt?"
 
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Rinaya von Punin

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Re:Leon, es zählt der Mensch nicht sein Glaube!      13.03.2012 19:49:45 --- 2 Monate, 1 Woche her  
"Aileen ist in Rom und fühlt sich dort wohl, wie es aussieht.
Wir werden ihr schreiben.

Lucas ist schon sehr selbstständig und Liadan..." Rinaya kratzte sich kurz am Kopf und schüttelte diesen dann leicht. "Vergiss es. Wir haben keine Chance, irgend etwas zu organisieren, ohne dass sie es mitbekommen. Wir werden sie mitnehmen. Und zu ihrem Schutz...noch ein paar Leute."

Betont ächzend nahm sie dann ihre Beine vom Schoß ihres Mannes.
"Wenn du mich entschuldigen würdest, mein Herz, ich habe eine ordentliche Prügelei zu organisieren. Ich bin aber...bald zurück."
 
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Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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