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THEMA: Re:In den Heerlagern
 
Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Chasarien – Perle der kasachischen Steppe      21.12.2011 02:25:02 --- 5 Monate her  
Markttage - Februar 1073

Gerade erst wieder blühte das Land um Azgir auf, es wurde reger Handel betrieben in den grossen Städten rund um die Hauptstadt und die Familien bewirtschafteten ihre Ländereien vorzüglich. Die Landsherren der einzelnen Grafschaften sorgten gut für ihre Bewohner und ein jeder schien zufrieden zu sein mit den neuen Herren. Ein Land in dem der Ruf der Freiheit stets mit dem Wind getragen wurde, dieser die Worte leise flüsterte welcher ein jeder edle Recke und jedes stolze Weibe zum zuhören zwang, das Lied welches still erklang wenn der Wind durch die Gräser der Steppe striff, sich manchesmal in kleineren Bäumen und Büschen verfing. Kalte Winter suchten diese Gegend ebenso heim wie jene weiter nördlich oder westlich von Chasarien welches sich in die kaukasische Steppe bettete zwischen Wolga und dem Kaspischen Meer. Verschiedenste Menschen lebten hier, von unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe und doch war es stets ein friedliches miteinander welches hier gelebt wurde. Feste wurden gefeiert, üblich unter den Bauern des Landes mit mächtigen Feuern und allerlei Speisen was die Natur ihnen schenkte oder die Wälder welche die Dörfer säumten. Auch war nach den Krönungsfeierlichkeiten wieder Ruhe eingekehrt in den beschaulichen Städten von Azgir und Bitik, die Turniere waren beendet und die Edlen des Landes gingen wieder ihrem Tagewerk nach, ebenso wie die Bauern welche den Aufbau ihrer Dörfer weiter in Angriff nahmen. Und doch schien so einiges anders geworden zu sein, seit dem der Khagan seine Braut heimgeführt hatte, es hatte sich etwas geändert in diesem sonst so ruhigen Völkchen. Es schien fast als ob dieser Tage etwas mehr Aufregung mit dem einstigen Gast eingekehrt war, seit die junge Frau nun Chasarien ihre Heimat nannte.

Auch dieser Tage war die junge Herrin wieder zu erblicken, geleitet von zwei Soldaten um ihr Schutz zu gewährleisten, wie Sie sich auf den Märkten herum trieb und mit den Händlern aus fernen Landen feilschte welche über die Seidenstrasse ins Land gekommen waren und feinste Stoffe feilboten oder andere exotische Güter. Der grosse Markt fand statt und man konnte die feinsten Gewürze und Früchte aus fernen Ländern erstehen, ebenso wie die Schmiede ihre Waren feilboten. Feinste Klingen, schwere Rüstungen oder einfache Parierdolche sowie Dolche mit aufwendig gearbeiteten Griffen umwoben von Gold und besetzt mit Edelsteinen konnte man hier finden ebenso wie Wolle, Vieh, Getreide und was man für das tägliche Leben sonst so brauchte. Der Duft von frischem Brot lag in der Luft, vermischte sich mancherorts mit jenem der Gewürze aus dem Orient oder jenem von getrockneten Datteln sowie frisch gebratenem Fleisch. Es lief einem förmlich das Wasser im Munde zusammen wenn man diese Gerüche vernahm, welche die Nasen umschmeichelten, ihren leisen Lockruf auf ganz eigene Weise erklingen liessen einer aus den verschiedenen Sagen und Geschichten bekannten Sirene gleich. Man konnte sich einfach nicht entziehen, schloss die Augen und sog den Duft tief in die Lungen um ihn dort für einige Sekunden zu halten und ihn auf sich wirken zu lassen. Leises Wiehern war aus der Entfernung vom anderen Ende des Marktes zu hören, vermischt mit dem blöken einiger Schafe und je näher man den Geräuschen kam umso stärker vermischte sich die Luft mit dem Geruch des Viehmarkts wo Bauern lautstark um das beste Stück Vieh feilschten, edle Recken sich Pferde erwählten aus den Zuchten des Khaganats. An einem andren Ende des Marktes bekam man Vodka und Wein zu trinken, wieder anderorts wurden feinste Geschmeide der geschicktesten Goldschmiede feil geboten, Gaukler trieben ihre Spässe um die Menschen zu erheitern und das laute fröhliche Kinderlachen erklang.


 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Den Moderatoren den

Re:Chasarien – Perle der kasachischen Steppe      31.12.2011 10:29:49 --- 4 Monate, 3 Wochen her  
Geschäftiges Treiben

Es war Sommer geworden in Chasarien und die Felder waren bestellt, der Weizen wuchs und reckte seine feinen Köpfchen der Sonne entgegen die mittlerweile das Land erwärmte. Bauern trieben ihre Viehherden über das Land immer auf der Suche nach dem besten Flecken frischen Grases für das Vieh. Wann immer man seinen Blick durch die Umgebung streifen liess, erblickte man Menschen bei der Arbeit. Entweder waren sie Bauern welche sich um Feld und Vieh kümmerten, Mägde und Eheweiber welche Wäsche wuschen oder ihren Einkauf tätigten auf den Märkten der Dörfer oder es waren eben jene Männer, Frauen und Kinder welche halfen die Städte zu erbauen. Zimmerer, Maurer, Baumeister und einfache Helfer verdienten sich ihr Essen mit dem Bau von Häusern, Stadtmauern oder anderen imposanten Bauwerken, immer unter den Wachsamen Augen der Landsherrn. Es war fast unglaublich geworden für den Betrachter, dass hier einst Wildnis herrschte und nur noch wenige der ansässigen Bauern ihrem Tagewerk nachgegangen waren, wenn man sich das Land nun betrachtete. Die Wälder und Wege waren wieder begehbar, auch schwere Ochsengespanne oder gar Kutschen kamen mittlerweile wieder voran. Brücken über die Flüsse waren geschlagen und die Felsen und schweren Steine abtransportiert, ebenso wie das Geäst und Gestrüpp was einst den Weg für Händler und Reisende versperrt hatte.

Die Luft war erfüllt von den verschiedensten Gerüchen, teils der Duft der vielen Wildblumen die hier in der kasachischen Steppe wuchsen, teils die Gerüche der Viehherden und je weiter man an die Dörfer kam umso intensiver wurden andere Gerüche nach frisch gebackenem Brot, verbranntem Holz und frisch gewaschener Wäsche. Kinder tobten durch die Gassen und über Felder und Wiesen, das Lachen erfüllte die Luft und dem Betrachter trieb es ein sanftes schmunzeln aufs Antlitz wie unbeschwert doch diese Kinder noch waren. Man konnte getrost sagen, dass die neuen Landsherren hier etwas wunderbares schufen, das lange Zeit gefehlt hatte. In einiger Entfernung war ein wiehern eines Pferdes zu vernehmen, anderorts der Gesang der Vögel in den Baumwipfeln oder das leise rascheln wenn der Wind durch diese strich und mit den Blättern einen Tanz beging.


 
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Georg zu Erkenbrecht

Chasarien
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In den Heerlagern      03.01.2012 00:33:59 --- 4 Monate, 2 Wochen her  
Der Krieg tobte um Chasarien herum, kaum ein Landstrich, der nicht heimgesucht wurde durch das Wüten der streitenden Armeen. Doch wie durch Gottes Hand blieb das neue Reich verschont, ein Garten Eden in den Höllen des Kriegstreiben.

Dennoch blieben die Heere der Chasaren nicht untätig. Unablässig patrouillierten sie die entlang der Grenzen, jedem versprengten Scherler Einhalt zu gebieten, sollte es Not tun. Kam man auch durch liebreizende Landschaften mit erstarktem Mute ans Werk gehende Bauern und Knechte, so waren die Laute im Lager andere.

Hier hörte man die mächtigen Schläge der Rüstungs- und Waffenschiede, dort das Klirren der Waffen, wenn sich die Edlen im Duell maßen. Da wurden Befehle lautstark erteilt und ausgeführt, da wurde geprahlt mit den Erfolgen auf dem Plane oder der letzten Errungenschaft durch der Meister Hand. Nur am Abend wurde es ruhig, wenn die Männer und Frauen beieinander saßen, sich erzählten von vergangenen Erlebnissen, die dem einen so fremd vor kamen, wie sie dem anderen vertraut waren. Ein sonderbarer Menschenschlag hatte sich hier zusammen gefunden, aus aller Herren Länder vereint in dem einen Glauben, das Chasarien, die Perle des Ostens, ihrer aller Heimat sei. Und so manches Mal ließ einer die Laute erklingen und es wurde gesungen von dem einem, dem neuen Chasarien.


Si deus pro nobis, quis contra nos?

Georg zu Erkenbrecht
Bischof zu Azgir
Khagan Bek Chasariens
 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Re:In den Heerlagern      02.02.2012 22:45:12 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Dezember 1074

Der erste Geburtstag der chasarischen Prinzessin stand an und seit die junge Dame zur Welt gekommen war, hatte diese noch nie ihre Heimat erlebt denn das Elternpaar musste dank der Kriegswirren einen Umweg nehmen und befand sich nun in einem der Heertrosse Chasariens unweit der Grenzen. Mittlerweile konnte Caramia auch schon laufen und die junge Königin nebst ihrem Gemahl hatten tatsächlich alle Hände voll zu tun, den kleinen Wirbelwind unter Kontrolle zu halten und die Zofen welche mit bei waren erst recht, denn diese blieben mitsamt dem Kinde immer in den Heerlagern zurück wenn die Soldaten ausrückten um Patrouille zu reiten oder es zu einem Kampf kam. Sergeij war dem Heertross entgegen gereist, einige Briefe im Gepäck und die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Königreich in der Tasche, ebenso wie die Berichte und Schreiben der anderen Khagan Bek welche sich im anderen Heertross befanden. Langsam trottete die in die Jahre gekommene braune Stute nun auf das Heerlager zu, denn der Weg war lange gewesen und die Nächte bitter kalt, so dass Sergeij immer wieder gezwungen war Pausen einzulegen aufgrund von Schneestürmen oder vereisten Wegen. Tief hingen die Äste von den Bäumen, neigten sich weit gen Boden unter der schweren Schneelast und es waren nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Ein weiteres welches man nicht zu Hause auf Schloss Azgir oder einer der anderen Ländereien verbrachte im Rahmen der Familien sondern auf dem Felde. Das Schicksal eines Soldaten eben, welcher im Dienste seiner Majestäten stand und doch liebte Sergeij genau das seit jeher so sehr. Er konnte sich selbst kaum etwas anderes vorstellen als den hohen Herren zu dienen, denn es bereitete ihm Freude ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und auch konnte er als persönlicher Berater und Schreiber der Khagani so einiges an Einfluss auf das Geschehen des Landes nehmen, denn er war ein einfacher Mann und hörte immer die neuesten Sorgen und Geschichten des Volkes.

Weiss bedeckte der Schnee die Felder an denen der etwas ältere Soldat immer wieder vorbei kam und der Wind zog eisig über eben jene, wirbelte an so mancher Stelle den frisch gefallenen Schnee auf und liess ihn tanzen in silbernen Schleiern. Es wirkte als wären es Wald und Wiesengeister welche ihren Tanz vollführten um baldigst den Frühling herbei zu rufen und doch war eben jener noch so weit entfernt und das Jahr neigte sich neuerlich dem Ende zu. Fest war die braune Kutte und der lodene Umhang um den ausgezehrten sehnigen Körper von Sergeij geschlungen um sich vor dieser bissigen Kälte zu schützen und auch wenn er hier aufgewachsen war und immer schon hier gelebt hatte, so war dieser Winter ein besonderer für ihn, denn er wirkte kälter als alle vorangegangenen und doch hatte er etwas in sich, was er noch nicht zu beschreiben vermochte. Er spürte förmlich, dass sich einiges verändern würde in den nächsten Wochen und doch wusste er nicht was es war.


 
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Ratattack von Astnithi

Chasarien
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Re:In den Heerlagern      09.02.2012 14:27:29 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Ratattack hatte entlich mit seinen Gefährten vor einer Weile eine neue Heimat gefunden..... Er hatte vor einigen Tagen einen Brief an seiner Familie geschrieben....gestern abend kam ein Bote ins Heerlager und brachte einen Brief seiner Familie zu ihm...... Seine Familie war nicht gerade begeistert, das er die Templer verlassen hatte aber Sie konnten Ihn verstehen...... Sie waren aber auch Glücklich darüber das er eine neue Heimat gefunden hatte und Stolz auf Ihm das er in kurze Zeit zum Khagan Bek für Kriegsangelegenheiten ernannt wurde..... Seine Familie teilt ihm noch mit das er dieses Amt mit Stolz und Würde ausüben solle.......

Aber was seine Familie noch ansprach in dem Brief war; das er sich entlich eine Gemahlin suchen sollte, da sein Sohn nicht ohne Mutter aufwachsen solle.....Ein kleines Lächeln zog sich über Ratattacks Gesicht, er wusste das seine Mutter es nicht gerne sieht, wenn er sich mit dem Weibsvolk iaus den Gasthäusern abgab......



KhaganBek,Kriegsminister Ratattack von Astnithi
 
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Caterina di Angelosanto

Mordwinen
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Die Rückkehr der Helden      27.02.2012 21:51:59 --- 2 Monate, 3 Wochen her  
Endlich waren die Grenzen Chasariens schon fast in Sichtweite für das heimkehrende Heer, welches nach langen und teils unerbittlichen Kämpfen endlich wieder in die Heimat zurück kehrte und die Ritter und Soldaten zu ihren Familien durften. Nur noch wenige Tage würde es dauern, eh man an eben jenen Grenzen angekommen war und man wieder sagen konnte man wäre zu Hause. Vieles war passiert in den letzten Monaten, viele Kämpfe waren gefochten seit die Kriegserklärung an Armenien ergangen war und viele Ländereien hatten wenigstens für kurze Zeit ihren Herrn gewechselt wie es von den Chasaren versprochen ward, wurde der Feind mit allen Mitteln geschliffen und sein Besitz bis auf ein paar beschaulich kleine Ländereien nahe der Burg verringert. Kein Stein war auf dem anderen geblieben, die Äcker warfen nun kaum mehr Ernte ab denn das meiste war nieder gebrannt worden. Ein wenig Wehmut hatte immer mitgeschwungen wenn die Dörfer niedergebrannt wurden, und dennoch galt es sich den Respekt zu verschaffen. An jedem Ort an dem man war, wurde die Nachricht hinterlassen an die Armenier, dass es wohl besser wäre nicht weiter zu reizen und endlich ein zu lenken, doch eben jene hatten es vorgezogen das sprichwörtlich sinkende Schiff zu verlassen und davon zu laufen anstatt ihren Bauern zur Seite zu stehen im Kampf gegen das Chasarische Heer. Erst im Land der Akriten war man auf eines der Heere gestroffen und hatte gemeinsam Seite an Seite mit Akriten und Rittern des Kreuzes den Sieg heim getragen in dieser Schlacht gegen diese Russen welche sich in Antiochia angesiedelt hatten und gegen eben jene Russen die Armenien unterwandert hatten. Ein trauriges Bild hatte sich immer und immer wieder abgezeichnet, nämlich eben jenes, dass nicht ein jeder Russe etwas von Ehre und Landestreue hielt, und wohl die schlimmsten eben jener sich nun in die Landstriche der beiden Königreiche zurück gezogen hatten.

Ein jeder der Soldaten war müde geworden, müde des Kampfes und ebenso müde durch die endlosen Schlachten und so wurde es vorgezogen nun Heim zu kehren. Eine weise Entscheidung die den Entscheidungsträgern gedankt wurde, ohne zu wissen, dass eben jene selbst froh darüber waren endlich wieder heimatlichen Boden unter die Füsse zu bekommen. So lange hatte Caterina ihre Tochter nun nicht mehr gesehen, so lange Zeit lag es zurück, dass Caramia nach Azgir gebracht wurde, weit weg vom Kriegstreiben und in Sicherheit. Noch wusste die kleine Prinzessin Chasariens nicht, dass mittlerweile ein Brüderchen das Licht der Welt erblickt hatte. Caterina selbst war noch erschöpft von den Anstrengungen des Krieges und der Geburt, dass es nicht weiter verwunderlich war, dass Sie selbst auf einem der Karren mitreiste und das Pferd an jenen gebunden war. In ihren Armen den Säugling welchen es nun galt heil nach Hause zu bringen. Die Leibgarden ihres Gatten flankierten den Karren um der Khagani und dem Kind ausreichend Schutz vor möglichen Angreifern zu bieten, und insgeheim verfluchte die junge Italienerin diesen Umstand immer wieder aufs neue, doch wäre Sie selbst kaum in der Lage wirklich sich ernsthaft zur wehr zu setzen. Boten hatten das freudige Ereignis in den Heerlagern wohl bereits in ganz Chasarien angekündigt, zum einen die Geburt eines gesunden Thronfolgers zum anderen die Rückkehr des Heeres und die Vögte und Tarchane waren wohl bereits dabei alles her zu richten um die Ankunft der tapferen und stolzen Streiter der Perle des Kaukasus gebührend zu Hause zu empfangen.


 
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Steppenwolf v Aktau

Chasarien
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Re:Die Rückkehr der Helden      27.02.2012 22:46:50 --- 2 Monate, 3 Wochen her  
Über ein Jahr war Steppenwolf nun schon Mitglied der Chasarennation. Von Osten war er gekommen, von jenseits des Ural, vom Clan der Wandernden Städte. Gehe über das Gebirge, hatte der Schamane ihm gesagt, ihn getrieben, seien Heimat zu verlassen. Werde seßhaft auf eigenem Land, tja wenn der wüßte. Land hatte er zwar, aber im eigenen Haus dort geschlafen hatte er genau zwei Nächte.

Denn kaum angekommen und die Bürgerrechte erworben, hieß es: Auf in den Kampf! Nun waren es nicht mehr die Herden, die seinen Weg bestimmten sondern die Erfordernisse des Feldzuges, an dem erteilnahm, die befehle der Heerführer wiesen die Richtung. Armenien hieß der Feind, der aber eben doch mehr Susdal hieß.
Inzwischen hatte er selbst die Aufgabe einen Teil des Heeres zu führen, auch hatte er vor dem Khagan und der Khagani niederknieend die Verwaltung einer Grafschaft übernommen. Er wußte gerade, wo diese Tarchanie lag, jenseits des kaspischen Meeres, aber gewesen war er dort noch nie in seinem Leben.
Und vor gut einem Monat geheiratet. "Donna Eleonora de Peyrepertuse, Rose in Chasarien" so lautet der Name der stolzen Dame, die ihn, der sich manchmal immer noch wie ein Hirtenknabe vorkam, Wie dies kam, er wußte es nicht, der Ewig Blaue Himmer und die Allmutter Erde werden gewußt haben, warum sie sie füreinander bestimmt hatten, er selbst wußte es bis heute jedenfalls ncht. Aber eines hatte er ja inzwischen gelernt: Du musst die Welt nicht verstehen, du musst dich nur in ihr zurecht feinden. Und das, so hatte er jedenfalls den Eindruck, das tat er.

Und nun, genau am 2. Januar des Jahres 1076 überschritt er inmitten des Heeres den Grenzfluß, der das Fremdland von Chasarien trennt. Seine Mitstreter und Mitstreiterinnen hatte er ja auf dem monatelangen Märschen und in den Gefechten kennen und schätzen gelernt, hatte erfahren, dass hier auch Frauen (anders als beim Clan der Wandernden Städte) durchaus im Stande waren, Befehlsgewalt auszuüben. Aber seine Heimat, sein Chasarien musste er jetzt erst anfangen kennen zu lernen.
Sie wurden von der Bevölkerung jubelnd empfangen, Der Khagan und die Khagani wurden mit Blumengehängen bedeckt, Wein und Kuchen wurde gereicht...Es war eine Ausgelassenheit, wie er sie sonst beim Erntefest östlich des Gebirges erlebt hatte, nur dass es jetzt mitten im Winter wr. Nur es war ja auch so etwas wie ein Dankfest, Das Volk dankte dem Himmel für den Sieg und jubelte den Heinmkehrern beglückt zu...


Steppenwolf,

Nachfahre Mönke Kök Tengris (Ewiger Himmel) und Gazar Ejes (Allmutter Erde)
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Wer sich zum Schaf macht, den frißt der Wolf!
 
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Eleonora de Peyrepertuse

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Re:Die Rückkehr der Helden      28.02.2012 11:47:56 --- 2 Monate, 3 Wochen her  
Für Donna Eleonora de Peyrepertuse wird die Gemarkung Jerevan in Ewiger Erinnerung bleiben. Dort hatte sie die Gelegenheit Anfang Dezember des Jahres 1075, als ein Großteil der Chasaren dort in einem Feldlager weilte, ihre Khagani persönlich kennen zu lernen. Jene Frau die als mächtige Fürsprecherin im Hintergrund, ihr die Sichere Reise über Tunis, Krete, Byzanz und Trapezunt bis zu den Chasaren wenn nicht erst ermöglicht, so aber doch zumindest unendlich erleichtert hatte.
In Jerevan hatte es der Allmächtige gefügt, dass sie Steppenwolf, den Mann aus dem Osten schätzen und lieben gelernt hatte. Ihr war dieses Raubtier, nannte er sich doch zumindest Wolf eher wie ein schüchternes Füchschen vorgekommen. Und sie hatte gemeinsam mit ihm geglaubt, dass niemand im Feldlager mitbekommen hatte, dass da zwei Feuer gefangen hatten. Ach, da kannten sie ihre Khagani schlecht. Sie stellte unter Beweis, dass ihre Augen und Ohren nicht nur im Vatikan und weiß der Himmel wo sonst noch weit geöffnet sind, sonders dass ihr auch nicht verborgen geblieben war, was direkt vor ihrer Nase von statten gegangen war.

So gab es eine feierliche hl.Messe -zelebriert vom Bischof der Chasaren- als Dankgebet für den bisherigen Verlauf des Feldzuges, als Dankgebet für die Geburt eines gesunden Thronfolgers, wo gesagt werden konnte: "Mutter und Kind wohlauf, Vater schwer angeschlagen!"
Nein, es wurde auch ein Bittgottesdienst daraus, für Felicia und Lancelot, die sich wiedergefunden hatten und eben für Eleonora und Steppenwolf, dass sie sich aus der Terra Cathara und dem Land der Wandernden Städte kommend im Chasarenreich mit der Hilfe des Allmächtigen gefunden hatten. Die lateinischen Messgesänge hatten einen anderen Klang als in den Pyrenäen, es klang wesentlich härter und weniger melodisch, aber rauhe Krieger und Kriegerinnen müssen besser kämpfen als singen können. Steppenwolf hatte nur gestaunt, ihm musste man die wesentlichen Bestandteile übersetzen. Und dass war schwierig genug, denn ihre eigene Muttersprache war das Katalanische und die ihres Gatten irgendein mongolisch-uralisches Idiom, chasarisch eine dem türkischen ähnliche Sprache sprachen sie beide selbst erst ein Jahr, bzw. waren dabei sich in die Feinheiten dieser Sprache ein zu arbeiten.

Und jetzt stand sie weiter im Feld, ihren Gatten hatte sie im Auftrag der Krone ziehen lassen müssen. Nun war es auch an ihr, mit der Waffe in der Hand dem Chasarenreich zu dienen...


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Letzte Änderung: 2012/02/28 11:49 von Eleonora de Peyrepertuse.
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Steppenwolf v Aktau

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Auf zur Jagd auf Marodeure      03.03.2012 21:44:08 --- 2 Monate, 2 Wochen her  
Nach einigen Wochen, mehr als drei waren es auf keinen Fall, wo es galt sich zu erholen, machte sich unsere Heeresabteilung auf nach Norden.Vorbei war es mit dem Wohnen in einem festen Haus, mit warmen Bädern und Flanieren um die Parkanlagen vor der Stadt. Jetzt galt es wieder, Proviant einpacken, aufmarschieren und nach einer kleinen Parade vor den Augen des Khagani-Paares mit frohem Mut auf nach Norden.
Auch wenn sich Steppenwolf darüber im Klaren war, dass er inzwischen ganz und gar Chasare war, berüjhrte es ihn doch ein gutes Stück, dass er jetzt fast bis ans grenzland kam. Hinter den hohen Bergen lag der Ort seiner Geburt, in den weiten Steppen Trans-Uraliens, wie diese Weltgegend hier Zuhause in Chasarien genannt wird.
Es war ein großes Hallo, diejenigen zu treffen, deren Eintritt in die Chasarische Nation noch recht frisch war. Keine 2 Jahre ist es her, da war er selbst, fremd, neu, unerfahren, scheu, schüchtern...nicht alles auf einmal aber genug davon, oder von allem ein Bisschen.
Aber zum Feiern war keine Zeit; das wird geschehen, wenn wir unsere Aufgabe erfüllt haben...


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Eleonora de Peyrepertuse

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Ein Land im Umbruch      22.03.2012 22:39:58 --- 2 Monate her  
Zu Beginn des Jahres 1077 nach der Geburt des Herrn ist unser Chasarien im Umbruch. Dank der tätigen Mithilfe des Herrn Inquisitors Heinrich von Rätenberg, der da wohl meint, römischer sein zu müssen als der Bischof von Rom selbst, hat der Bischof des Landes sein Amt niedergelegt und sich in die Einsamkeit der chasarischen Wälder zurückgezogen. Nur sehr selten läßt er sich noch in der Öffentlichkeit sehen. Da der Inquisitor unsere Khagani in ungemäßer Tonart angegangen ist (zumindest gemäß unserer Verfassung, dem Chasarenspiegel) ist kein Chasare bereit, die Nachfolge Ivans anzutreten, weil dies unweigerlich zur Zusammenarbeit mit jenem Herrn führen würde. Und wer möchte sich schon durch die Herren der Inqusition zum Hochverrat bzw. zur Majestätsbeleidigung hinreißen lassen.
Doch das Volk der Chasaren steht zusammen: Jetzt zählt nicht mehr: Bist du Jude, Muslim, Christ oder sonst was. Jetzt ist allen mehr denn je bewußt. Wir alle sind unter dem Schutz der Katholischen Kirche Chasaren.


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Gasthaus
Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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