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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 03.02.2012 23:45:32 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Am Anfang des Jahres 1075 des Herrn...
Die Geburt Jesu feierten sie unterwegs und auch das Fest des Hl. Stephanus feierten sie unterwegs auf dem Weg in die weiten Steppen des Ostens.
Auf Ihrem Weg fanden sie ein Gebiet vor auf dem die Flaggen Georgiens wehten, aus Eriks Heimat wusste er das es heidnische Barbaren waren und so bereiteten sie den armen Seelen dieses Landes den Weg in das Himmelreich.
Es war kein langer Kampf gegen die Bauern die sich mit allem wehrten was sie hatten, doch dies bestärkte die Ritter Ungarns nur umso mehr in Ihrem Eid zu Gott.
Jeder gefallene Bauer oder Händler erhielt eine ordentliche Bestattung und Erik segnete zuvor den Boden.
Spät am Abend hielt man gemeinsam eine Messe ab und dankte Gott für den erfolgreichen Kampf und betete dafür das die Armen Seelen dieser Heiden Ihren Weg in das Reich Gottes fanden.
Titkar von Ungarn Ansprechbar in allen Belangen Kardinal zu Ungarn
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 19.02.2012 19:18:33 --- 3 Monate her
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Es war mal wieder einer dieser Abende - die echten Ungarn hatten sich im enormen Humpen eingefunden. Ulferons Oma musste richtig rotieren, um die Kehlen der Anwesenden feucht und den Humpen halbwegs sauber zu halten. Nach und nach lichtete sich die Besetzung am Stammtisch – der Kardinal auf seine alten Tage verschwand mit drei nicht mehr ganz jungfräulich aussehenden Vertreterinnen des unangemeldeten Gewerbes ins Hinterzimmer, Fekete und Ùr Negyven krachten multiple Male mit ihren Schädeln beim ungarischen Kampftanz gegeneinander, bis sie bewegungslos auf dem Boden liegen blieben. Ulferon wurde von seiner Oma ins Bett geschickt, nachdem er sich das zweite Mal übergeben hatte. Herold schlief mit einem Humpen in der Hand ein, auch als seine Hose Bekanntschaft mit dem Nass machte, regte er sich nicht mehr.
So blieben, ganz in alter Tradition, nur der Sudellord und Crest am Tisch. Kannst du in den Ferien auf Kuschelfee aufpassen? flüsterte der Lord in Richtung Hasselbards. Aber nur wenn du Király wirst! Unter Freunden sollte doch wohl auch mal eine Gefälligkeit drin sein, ohne gleich Király werden zu müssen. Sollte, hätte, hastenichjesehn – wir leben ja schließlich nicht im Wolkenkuckucksheim und das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber ich biete dir Folgendes an: Ich kümmere mich um deine Katze so gut, wie es kein anderer außer dir sonst vermag zu tun, so du mich im Tic Tac Toe schlägst. Verlierst du jedoch, bist du ab morgen nicht mehr der Sudellord, sondern der Sudelkönig und die Ära des, wie ihr merkwürdigerweise immer zu sagen pflegt, Lichtkönigs ist damit vorbei. Abgemacht, doch den bayrischen Hanf verwalte ich dann nach meinem Gutdünken.heiserte Kleinholz. Dann laß uns beginnen! Oma, bring noch ein Fass Pálinka und zwei Stücken Kreide – wir haben noch was vor.
Der Tisch wurde vom Überflüssigen befreit und somit das königliche, ungarische Rasterfeld bestellt.
Stunden und mehrere Humpen später, Ulferons Oma hatte den beiden schon längst fluchend den Schlüssel zum Gasthaus auf den Tisch geknallt, war es so weit. Crest nutzte die Gunst der Gelegenheit, als der Lord seinen Blick nicht mehr richtig fokussieren konnte und sein Kreuz neben das Spielfeld setzte. Flugs wurde der letzte Kreis gesetzt und die Diagonale komplettiert.
Ich glaube wir können aufhören, mein Király! grinste Crest den fassungslosen Sudellord an.
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 19.02.2012 21:18:11 --- 3 Monate her
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Mit völlig vernebeltem Geiste schrak Herold aus seiner art Trance herauf und brüllte lallend: "Füüüür Uuuungarn, maaaaain Suuuaaadelköööhhhh..n..nnnn..nig," *hick* - Er war selbst sehr von seinem Tun überrascht und schaute mit verpliertem Blick auf den über und über mit Kreide bekrakelten Tisch. Die vielen Kreuze und Kreise machten einen tollen Tanz und verwandelten sich in ein Tier. "Eiii ...nnn Tiiiiaaar?", murmelte Herold. War es ein Pferd oder doch ein Hund? - "Ahhhh, joooaaaa", lallte Herold "unsere liebe Kuschelfee", verdrehte die Augen und fiel zusammen, wie ein Sack Kartoffeln.
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 25.02.2012 17:44:10 --- 2 Monate, 3 Wochen her
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Erst als er wieder auf der Burg ankam erfuhr Erik von den Umbrüchen in Ungarn.
Den Sudellord gab es nicht mehr, denn er war nun der Sudelkönig.
So machte sich Erik auf den Weg zu Marek von Kleinholz um Ihm wie auch Crest zuvor die Treue zu schwören.
Einige Stunden und viele Humpen Palinka später verabschiedete sich Erik von dem neuen König und machte sich auf in seine Schlafstube, am nächsten Tag wollte er zusammen mit Brunhilde zu Ihren gemeinsamen Kindern Reiten.
Titkar von Ungarn Ansprechbar in allen Belangen Kardinal zu Ungarn
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 10.03.2012 12:58:35 --- 2 Monate, 1 Woche her
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Anno Domini Juni 1076 im heidnischen Norden...
Es war für Erik ein komisches Gefühl wieder im Norden zu sein.
Einst war er als Heide aus Island weggegangen und jetzt kehrte er als Bischof von Buda zurück in den Norden.
Gemeinsam mit dem Kiraly Marek und seiner geliebten Frau führte er die Truppen gen Norden.
Man hatte sich eigentlich auf den langen Weg gemacht um an einigen Turnieren in Pruzzen teilzunehmen, doch daraus wurde nichts.
Die Heiden aus Dänemark hatten wieder die alten Fehler begangen und suchten sich den falschen Feind, doch auch Norwegen kämpfte gegen die Sachsen und so entschloss man sich die Küste Polens anzusteuern um zu schauen wie es aussieht.
Irgendwann in einer langen und kalten Nacht an der Nordsee saßen Marek und Erik in seinem Zelt beisammen und tranken Palinka.
Erik konnte Marek davon überzeugen die Nordsee zu befahren, er erklärte Ihm das sie viel stürmischer und rauer war als das ruhige Mittelmeer.
Sie fuhren mit einigen größeren Schiffen auf die See hinaus, Erik stand an Deck und betete zum Herrn, als ein lauter Schrei vom Krähennest Ihn aus den Gebeten riss.
Man entdeckte einige Schiffe der Dänen, alle Männer machten sich kampfbereit.
Schickt diese Heiden in die Tiefen des Meeres, etwas anderes haben sie nicht verdient!
Rief Erik über das Deck des Schiffes und die Kehlen vieler Ritter antworteten Ihm mit einem lauten: Deus vult!
Eigentlich hatte sich Erik darauf vorbereitet selbst ins Kampfgeschehen einzugreifen, doch dies war nicht nötig.
Nach einer recht kurzen Schlacht sah man wie die Heidenschiffe von der See verschlungen wurden.
Erik war froh und er dankte dem Herrn, anschließend machte man sich auf an die Schwedische Küste.
In der Nacht im Land der Polen hatte er Marek auch davon überzeugen können die heidnischen Schweden anzugreifen.
Titkar von Ungarn Ansprechbar in allen Belangen Kardinal zu Ungarn
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 28.03.2012 11:54:53 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Die Schweden wollten, dass man zu ihnen kommt, und nun sind wir da. Nach einigen kleineren Vorgeplänkeln dürfen wir uns heute Abend nun richtig mit ihnen alleine messen. Endlich! Es sind jedoch nicht alle Nordmänner anwesend. Schade eigentlich. Trotzdem wird es schwer werden. Den Beschreibungen nach sollen unsere Gegner groß, kräftig, stolz, ehrenhaft und trinkfest sein. Zumindest die Männer. Frauen sind da aber sicher ähnlich..., was mir Erik so erzählte... Wir sind nur echt, überwiegend, und enorm. Immerhin! Ungarn ist noch jung und braucht Schlachterfahrungen gegen mächtige Armeen. Damit wir auch groß, kräftig, stolz, ehrenhaft und trinkfest in den Erzählungen unserer zukünftigen Gegner werden. Und wenn wir mit unserer langen Reise auch noch den Bewohnern Nowgorods helfen können die heidnischen Besatzer zu vertreiben, dann ist das eine gute Tat.
Aleko drehte ein paar Runden um sein Zelt...
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 28.03.2012 14:46:05 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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endlich mal ne richtige schlacht!
cruyf dachte an die letzten schlachten in afrika, gegen eher zarte und weiche möchtegernafrikaner. jetzt geht es gegen die berüchtigten nordmänner, die stark wie bären sein sollen und wo selbst frauen trinken wie männner. ein breites grinsen zog sich über cruyfs gesicht während er durch das lager ging. er sah seinen bruder, der vor seiner ersten großen schlacht stand und den guten alten latte, der nun stolzer pferdebesitzer ist. klar, hat er mehr flöhe als pferd gekauft und der abdecker hat nen nettes geschäft gemacht, aber immerhin ist er jetzt ein echter ritter! ix seine geliebte fru, stolze gräfin einer der neuen ostgrafschaften, voll wie ne haubitze verbrügelte sie wieder einen ihrer leibeigenen. cruyf fühlte sich sichtlich wohl!
er zog seine rüstung an und bestieg fury, um diesen abend zu einem echten zu machen...
Großžupan Serbiens Echter Ungar Träger des ungarischen Kulturordens
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 29.03.2012 12:10:14 --- 1 Monat, 3 Wochen her
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Die wilden Horden waren geschlagen..
Erik ging über das Schlachtfeld und kniete sich immer wieder zu Boden um einigen wenigen Ungarischen Rittern die gefallen waren die letzte Ölung zu geben, damit Ihre Seele gen Himmel fahren konnte.
Sie waren nicht umsonst gefallen. Man hatte gegen die wilden Krieger Schwedens einen wichtigen Sieg errungen um Nowgorod zu befreien.
Erik erhob sich nachdem er ein leises Gebet sprach und blickte über das Schlachtfeld.
So stand er da und die Erinnerungen an die Schlacht kehrten zurück..
Die geeinten Heere der Ungarn hatten auf einem kleinen Hügel Stellung bezogen und machten sich bereit für die heranstürmenden Schweden.
Erik hatte befohlen eine feste und standhafte Linie zu bilden, dahinter nahmen die Bogenschützen zu denen auch er zählte Ihren Platz ein und auf sein Kommando hin ließ man einen Pfeilhagel nach dem anderen auf die Schweden nieder, doch irgendwann waren sie für die Bogenschützen zu nahe an die Schlachtreihe heran gerannt und so befahl Erik sich in die Reihen einzugliedern.
Ungarns Ritter, welche für den allmächtigen Gott kämpften, standen fest und so hatten die wilden Schweden keine Chance, erst im letzten Augenblick kurz bevor man den Schweden den Todesstoß zufügen hätte können zogen sie sich zurück.
Für Schweden war es eine Niederlage und für Ungarn ein guter Sieg den die Ritter brauchten nach dem langen Marsch.
Titkar von Ungarn Ansprechbar in allen Belangen Kardinal zu Ungarn
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 14.04.2012 20:52:20 --- 1 Monat, 1 Woche her
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Alma nutzt in Bayern die Gelegenheit, fernab vom Trubel auf der ungarischen Burg, ein wenig in Ruhe zu verweilen und ihren Gedanken nachzuhängen. Weltturnierzeit, das war ganz schön aufregend und Ungarn im Mittelpunkt der Welt derjenigen, die es interessierte. Unglaublich viele Ritter waren von überall angereist, alte Bekannte, neue Gesichter, auch weniger wohl Gesonnene. Die Straßen waren voll, bunt und laut. Für Ungarn waren die Turniere gut gelaufen, gleich zwei Turniersieger konnte ihr Land verbuchen, im Melee und jetzt auch noch im Tjosten, in diesen Disziplinen waren sie unschlagbar. Im Humpen trinken wohl auch, vor allem wenn dieser mit Pálinka gefüllt war, schade, dass es diese Disziplin nicht offiziell gab und auch keine im Dattelkernweitspucken.
Apropos Datteln, da fiel ihr ein, dass sie doch einen Antrag für die Ausrichtung eines Gedenkturnieres gestellt und sich gleichzeitig um die berühmten Banatbeeren beworben hatte, was war daraus geworden? Mittlerweile verweilte der groß(und)artige Kardinal seit einem ¾ Jahr nur noch als Geist unter ihnen. Wann sollte eigentlich die Beerdigung stattfinden? Und hatte man sich nun für ein Mausoleum entschieden?
Alma entschied sich, Brunhilde von Makos aufzusuchen, diese würde wohl besser informiert sein und ihr zumindest ein paar Antworten geben können. Es war auch eine gute Gelegenheit, ihr nochmals zum Sieg im Melee zu gratulieren und sich für die Samen und Kräuter zu bedanken, die sie einst extra für sie aus Saransk mitbrachte. Bei ihrem letzten Besuch des Kräutergartens unmittelbar neben ihrer Brennerei konnte sie Interessantes beobachten, der Garten sah gut aus, um einige Pflanzen bereichert, und eine dieser war besonders spannend. Ein getrocknetes Exemplar hatte sie bei sich und wollte es Brunhilde nun zeigen, um sich zu vergewissern, dass es eines ihrer Mitbringsel war oder doch nur Unkraut, mit einem besonderen Geschmack.
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Re:Freundschaft und Pálinka - ungarische Geschichten 14.04.2012 23:26:37 --- 1 Monat, 1 Woche her
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Brunhilde saß abseits des Turniergetümmels, ihre Tochter Cveta im Arm, die gerade eingeschlafen war und genehmigte sich einen Schluck dieses sehr wässrigen doch ganz süffigen bayrischen Getränks. Sie dachte an den zurückliegenden Kampf. Die dritte und letzte Chance, einen Sieg davonzutragen. Eine bleibenden Erinnerung an das 1. große Weltturnier. Und es war gelungen, während Fatalitis von Lumprecht sie im Tjosten noch zweimal vom Pferd gestoßen hatte, war sie im Melee diesen einen Augenblick schneller und konnte einen Beintreffer setzen, der Fatalitis zu Boden warf und sie schwer angeschlagen als letzte noch stand. Ihr erster Turniersieg. In diesem Moment trat Alma Yabuka neben sie, die ihr zum Sieg gratulierte. Nach ein wenig Fachgesimpel über die beste Turniertaktik, zeigte Alma ihr einen vertrockneten Zweig. Brunhilde schaute Alma etwas verwirrt an, doch als Alma fragte: „Ist dies das Kraut, dass du mir damals aus Saransk mitgebracht hast?“, erinnerte sie sich wieder. Schwer bewachtes Kloster, Klostergarten, Cataha, Salomon von Shadir, Folter, verschwundene Frauen und Kinder … „Ja, das wuchs dort, wenn es im frischen Zustand auch etwas anders aussieht. Und es scheint ja auch in deinem Garten zu gedeihen. Blätter und Blüten sollen bekömmlich und mit einer speziellen sehr süßen Note sein, erzählte mir damals der junge Klosterbruder.“ Neugierig fragte sie: „Wird es bald eine neue Pálinkasorte geben?“
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Letzte Änderung: 2012/04/14 23:29 von Brunhilde von Makos.
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