Eddard
Schottland
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Beiträge: 6951
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 09.02.2012 11:15:36 --- 3 Monate, 1 Woche her
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QUOTE:
Blanka Alhazred aus dem Hause Schwarzenberg
Königin von Zenata
Euer Schreiben erreichte mich auf dem Weg in die Heimat.
So Zenata es wünscht sei Wahran wieder Euer uns liegt nichts an diesem Land.
Zu den Forderungen bestimmter ehrloser Völker, welche nicht wie die ehrenhaften Völker Cordoba oder Berber mit Euch verhandelten, sei gesagt, dass Schottland seine Siedler aus Wahran abziehen wird sobald alle Schotten das Land verlassen haben und auf See sind.
Sollte sich vorher ein schmutziger Fuß dieser lächerlichen Völker in eine schottische Siedlerhütte verirren werden wir es zur gegebenen Zeit vergelten.
Unsere Schotten stehen unter dem Turnierfrieden Zenatas, welcher auch Ab- und Anreise betrifft.
Sorgt also gut für unsere Männer Königin Blanka, denn wir sind auf Wunsch Zenatas bei Euch.
Kurz, ich rate Euch die Gefolgsleute der schottischen Krone zu schützen bis wir sicher den Heimweg antreten!
Zu einem späteren Zeitpunkt wird Schottland mit Euch über die uns entstandenen Kosten sprechen, hat ja Zenata den Vertrag gekündigt und kann so seinen Teil nun nicht mehr einlösen. Wir werden sicher einen Weg finden unsere Kosten zu decken!
Die Götter zum Gruße
Eddard
Lord of Arms Schottlands
Nuair a thiocas an bás ní imeoidh sé folamh
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 09.02.2012 13:12:27 --- 3 Monate, 1 Woche her
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"Mein Herr, ich muss doch sagen, dass dies ein äußerst zufriedenstellendes Schreiben der Königin von Zenata ist."
"Meinst du, Yussuf?"
Eine Augenbraue hob sich fragend.
"Aber ja, mein Herr. Sie widerspricht Euch in keinem Punkt und sagt auch ausdrücklich Zahlungen zu... wenn auch nicht sofort."
"Da hast du es." Wütend wies ich auf das vor mir liegende Schreiben. QUOTE: "Doch möchte ich Euch bitten, diesbezüglich etwas Geduld mit Zenata aufzubringen,..." "Pah, sie will uns bloß hinhalten. Aber so leicht lassen wir sie nicht davonkommen! Yussuf, hol mir die Schreiber!"
QUOTE: An Blanka Alhazred, Königin von Zenata.
Euer Schreiben wurde zur Kenntnis genommen. Ihr versteht sicherlich, dass dies nicht ohne Weiteres hinnehmbar ist. Während der Versammlung habe ich auf die Nennung einer exakten Summe verzichtet in der Absicht, Eurem angeschlagenen Volk entgegenzukommen. Gedankt wird es mir mit bloßen Versprechungen.
Hiermit setze ich die Summe auf 400 Silber pro Grafschaft, insgesamt also 800 Silber, fest. Wir erwarten noch in diesem Jahr eine erste Zahlung.
Desweiteren verschweigt Ihr gänzlich, wie mit den schottischen Eindringlingen verfahren werden soll. Zur Durchsetzung auch dieser unserer Forderung verlangen wir Euren Beitritt zur Westafrikanischen Föderation von Cordoba und Zirid. Dies wird uns gestatten, ohne Behinderungen Eure Grafschaften zu durchqueren und somit die Schotten gründlich und vollständig zu vertreiben. Ich hoffe Ihr erkennt, dass langfristig die Föderation auch Euch nützt, vor allem bei weiteren unliebsamen Eindringlingen.
Seid weise und fügt Euch diesen Forderungen, bevor ihr unnötiges Leid über Euer Volk bringt.
Geschrieben im fünften Jahr der Herrschaft des Großemirs Sir Ron.
Abd al Mortrag
Wesir des Äußeren von Zirid
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Letzte Änderung: 2012/02/09 13:12 von Abd al Mortrag.
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SIr Ron
Zirid
Moderator
Beiträge: 264
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 10.02.2012 21:14:33 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Der König Zirids trat wie schon so oft in den letzten Wochen in den funktional gehaltenen und dennoch prächtig dekorierten Versammlungssaal der Burg auf Oran. Es war an der Zeit, dass die Friedensverhandlungen zu einem Ende gebracht wurden, denn die Männer und Frauen der vielen Kriegsparteien hatten schon lange getagt und erste Volksvertreter mussten bereits abreisen. Da in diesen Tagen auch die Finals im großen Turnier stattfinden würden, schien es ein guter Zeitpunkt zu sein, einen konkreten Friedensvertrag zu schließen.
Sir Ron erhob sich und sprach zu den anwesenden Edlen:
Werter Ritter der vielen Völker Afrikas und Schottlands, wir haben in den letzten Wochen und Monaten viele Schlachten geschlagen und selbst die ermüdendsten Märsche durch die Wüste konnten nicht dem Heimweh in die Ruhe der Oasen zum Obsiegen verhelfen, sondern wir haben tapfer für unsere Ideale gekämpft. Es war mir eine Ehre, mit euch die Waffen zu kreuzen.
Er blickte sanft nickend in die Runde und schaute in zustimmende Gesichter kampferprobter Könige, Kanzler und Grafen. Dann erhob er wieder seine Stimme:
Lasst uns diesen Krieg und unsere Verhandlungen mit einem Friedensvertrag beschließen. Von den Völkern Afrikas kämpften Cordoba, Berber, Mauren, Sarazenen und Zirid Seite an Seite. Die Beduinen und Fatimiden sind zur Unterstützung angereist, haben jedoch nicht mehr vor Kriegsende in den Kampf eingegriffen. Von den beteiligten Völkern hat einzig Zirid einen Verlust erlitten und zwei Grafschaften verloren. Mein treuer Wesir des Äußeren, Abd al Mortrag, hat bereits Reparationsforderungen genannt. Dem stimme ich zu, aber biete dennoch - da ich Verständnis für die aktuelle Finanzlage Zenatas habe und das Entgegenkommen Zirids beweisen möchte – eine zeitlich gestreckte Zahlung in Silber und Sonderrohstoffen an. Zusammen mit weiteren Forderungen der afrikanischen Völker unterbreite ich folgenden Friedensvertrag:
QUOTE:
1. Der vereinbarte Waffenstillstand wird in einen dauerhaften Friedenszustand gewandelt.
2. Zenata bezahlt als Entschädigung an Zirid binnen eines Jahres 400 Silberstücke und je 50 Tranchen Erz und Häute.
3. Zenata wird verpflichtet, innerhalb der kommenden Wochen Beitrittsverhandlungen mit der Nordafrikanischen Föderation aufzunehmen, um durch eine engere Zusammenarbeit mit den Afrika-nationalen Völkern einen dauerhaften Frieden zu garantieren.
4. Der von Zenata bereits gekündigte Pachtvertrag mit Schottland ist durch Räumung der Grafschaft Wahran umgehend zu vollziehen.
5. Zenata verpflichtet sich, innerhalb von 3 Monaten zum Bau eines Hafen wahlweise auf Algier oder Shilif, der allen Völkern Afrikas zur Nutzung offen steht.
Der König Zirids setzte sich und hoffte auf die Zustimmung der Verhandlungspartner zu diesem Vertragsentwurf. Die Annehmlichkeiten in der großen Stadt Waran waren zwar für eine gewisse Zeit nicht zu verachten, aber jetzt drängte es ihn, wieder in die Weiten seiner geliebten afrikanischen Heimat hinauszureiten und sich neuen Taten zuzuwenden.
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 11.02.2012 11:41:40 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Nachdem er die Bedingungen von Sir Ron gehört hat, überlegte Arthus einen Augenblick.
Dann stand er auf und richtete kurze Worte an die Anwesenden:
"Stellvertretend für das Volk Cordoba akzeptiere ich die Bedingungen für den Frieden. Cordoba hat keinen Schaden erlitten und somit gibt es von unserer Seite aus keine Ergänzungen. Möge in Nordwest-Afrika wieder Ruhe einkehren."
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 12.02.2012 17:12:12 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Blanka hatte immer wieder überlegt, wie es Zenata möglich wäre, seine Schuld zu begleichen und so war sie nun froh, dass Sir Ron ihr entgegen kam. Sie nickte bedächtig, lächelte Arthus dankbar zu und ergriff das Wort:
"Ich akzeptiere im Namen Zenatas die Bedingungen in den ersten 4 Punkten uneingeschränkt. Nicht jedoch akzeptiere ich, dass ein zenatischer Hafen von - wie Ihr Sir Ron es formuliertet, 'allen Völkern Afrikas' genutzt werden darf. Ihr alle wisst um das unangemessene Verhalten der Sarazenen, Fatimiden und Beduinen. Und auch jetzt haben sie erneut zenatischen Boden ohne Erlaubnis oder Ankündigung betreten. Einen zenatischen Hafen wird dieser Pöbel niemals nutzen dürfen."
Der in ihrer Stimme nur schwer unterdrückte Zorn stand der kleinen Frau jedoch ins Gesicht geschrieben. Sie bemühte sich um Haltung und fuhr schließlich fort:
"Zenata wird nun noch die Abreise der schottischen Edlen und Recken schützen. Anschließend steht den Gesprächen über einen Beitritt zur westafrikanischen Föderation aus meiner Sicht nichts mehr im Wege." Mit einem erleichterten Lächeln blickte sie sich um und ergänzte feierlich: "Ich danke Euch."
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SIr Ron
Zirid
Moderator
Beiträge: 264
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 13.02.2012 20:37:16 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Sir Ron erhob sich und seine Stimme:
"Es ist erfreulich, dass wir in nahezu allen Punkten bereits Übereinstimmung erzielen konnten. Deine Einwendungen zu Punkt 5, liebe Blanka, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen und teile auch nicht deine Abneigung den betreffenden Völkern gegenüber, doch daran soll die zeitnahe Beendigung der Friedensverhandlungen nicht scheitern. So lasst uns diesen Punkt 5 umformuliere in "Zenata verpflichtet sich, innerhalb von 3 Monaten zum Bau eines Hafen wahlweise auf Algier oder Shilif, der allen Mitgliedsstaaten der Nordafrikanischen Föderation zur Nutzung offen steht." Sofern andere Völker den Hafen nutzen wollen, können sie dies ja zur gegebenen Zeit persönlich mit euch vereinbaren oder eben auch nicht.
Können wir mit dieser Veränderung den Friedensvertrag beschließen? Wir haben Vorkehrungen zur Abreise getroffen und bereits eine Vorhut nach Marrakesh entsandt, um unseren cordobarischen Freunden einen Besuch abzustatten."
Der König Zirids setzte sich und bereitete sich auf den Abschied vor. Er wollte vor dem Aufbruch aus Oran gerne noch mit einigen vertrauten Rittern das persönliche Gespräch suchen. Man wusste schließlich nie, wann und ob überhaupt man sich wiedersehen würde.
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 14.02.2012 18:16:34 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Sie lächelte und nickte: "Ja, so kann und werde ich dem Punkt 5 der Vereinbarung zustimmen. Setzt die Urkunde auf und ich will sie unterzeichnen." Sie winkte einem Diener, der sogleich Kelche edlen Weins verteilte, um auf den Abschluss der Verhandlungen anzustoßen.
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SIr Ron
Zirid
Moderator
Beiträge: 264
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 14.02.2012 20:12:52 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Dem anwesenden und bewährten Schreiber Zirids genügte ein kurzer Blick seines Königs und er zog ein hochwertiges Pergament aus einer reich bestickten Tasche. Mit einem langen Federkiel und dunkler Tinte schrieb er in geschwungenen Buchstaben den besprochenen Friedensvertrag auf:
QUOTE:
1. Der vereinbarte Waffenstillstand wird in einen dauerhaften Friedenszustand gewandelt.
2. Zenata bezahlt als Entschädigung an Zirid binnen eines Jahres 400 Silberstücke und je 50 Tranchen Erz und Häute.
3. Zenata wird verpflichtet, innerhalb der kommenden Wochen Beitrittsverhandlungen mit der Nordafrikanischen Föderation aufzunehmen, um durch eine engere Zusammenarbeit mit den Afrika-nationalen Völkern einen dauerhaften Frieden zu garantieren.
4. Der von Zenata bereits gekündigte Pachtvertrag mit Schottland ist durch Räumung der Grafschaft Wahran umgehend zu vollziehen.
5. Zenata verpflichtet sich, innerhalb von 3 Monaten zum Bau eines Hafen wahlweise auf Algier oder Shilif, der allen Völkern Afrikas zur Nutzung offen steht.
Der König Zirids unterzeichnete den Vertrag an der dafür vorgesehenen Stelle, reichte ihn in der Runde an Blanka von Schwarzenberg weiter und stieß mit den anwesenden Edlen mit dem köstlichen Wein an.
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SIr Ron
Zirid
Moderator
Beiträge: 264
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 14.02.2012 20:55:18 --- 3 Monate, 1 Woche her
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In Vorfreude auf den köstlichen Wein reichte Sir Ron versehentlich das bis dato vor ihm liegende Pergament an Blanka weiter. Lachend nahm er es zurück und tauschte es gegen das neu formulierte Dokument aus:
QUOTE:
1. Der vereinbarte Waffenstillstand wird in einen dauerhaften Friedenszustand gewandelt.
2. Zenata bezahlt als Entschädigung an Zirid binnen eines Jahres 400 Silberstücke und je 50 Tranchen Erz und Häute.
3. Zenata wird verpflichtet, innerhalb der kommenden Wochen Beitrittsverhandlungen mit der Nordafrikanischen Föderation aufzunehmen, um durch eine engere Zusammenarbeit mit den Afrika-nationalen Völkern einen dauerhaften Frieden zu garantieren.
4. Der von Zenata bereits gekündigte Pachtvertrag mit Schottland ist durch Räumung der Grafschaft Wahran umgehend zu vollziehen.
5. Zenata verpflichtet sich, innerhalb von 3 Monaten zum Bau eines Hafen wahlweise auf Algier oder Shilif, der allen Mitgliedsstaaten der Nordafrikanischen Föderation zur Nutzung offen steht.
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Re:Frische Spuren auf alten Pfaden 14.02.2012 22:11:50 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Ein Schmunzeln konnte sich die kleine Frau nicht verkneifen, doch als Sir Ron ihr schließlich das korrekt formulierte Schriftstück überreichte, setzte sie schwungvoll ihr Signum darunter.
Erleichtert schob sie es von sich und sah freundlich lächelnd in die Runde. Sie erhob ihren Krug und prostete den Anwesenden zu: "Auf den Frieden und die Freundschaft." Sie nahm einen tiefen Schluck und genoss es, wie der kühle Wein ihr die Kehle hinunter rann. "Ich denke, die nun bald folgenden Verhandlungen zur Aufnahme in die Föderation können wir größtenteils unseren Unterhändlern übertragen, so dass Eure Anwesenheit hier nun nicht länger nötig ist." Ihr Lächeln verzog sich wegen ihrer ungeschickten Formulierung ein wenig, dann ergänzte sie eilig: "Doch sofern Ihr dies wünscht, seid Ihr selbstverständlich weiterhin eingeladen, meine Gäste zu sein."
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