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THEMA: Re:Wenn Russen reisen...
 
Oswaldt von Lavena

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      27.01.2012 09:10:08 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
"Puuuuuuuuuuro!"



Der Bojar wütete. Im drehte sich alles vor Augen, im war schlecht - alles wurde rot-
Dann erinnerte er sich an die alte Bojarenregel: "Ist viel Wut hinter der Stirn - geht ganz schnell der Rest vom Hirn!"

Er nahm einen Schluck besten klaren Wassers und da stürzte der Sekretär herein.

"Herr?"

"Puro, hast Du DAS gelesen?"

"Herr ich lese Tabellen, Akten und Formulare. Verzeiht, aber Schlachtenepen sind mir zu langweilig..."

"Sososo! Ich will, dass unsere Leute den Autoren aufstöbern! Schnell! Geb das weiter an die Milizen, die Ortspolizeien und den KGB! Wenn der Kriegsbojar den Schreiberling vor mir in die Finger bekommt, gehts ihm schlecht!"

"Warum Herr?"

"Naja - er behauptet, Kaltherz wäre ein schwarzer Magier, der Herr von Satanas und son Dermo! Also Anweisung an alle. UUUUnd - Puro!"

"Herr?"

"Lasst Kaltherz beobachten, wenn er diesen Quatsch liest. Ich möchte wissen, wie er reagiert!"


 
Letzte Änderung: 2012/01/27 09:11 von Oswaldt von Lavena.
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Iwan Bolschakow

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      06.02.2012 20:01:23 --- 3 Monate, 2 Wochen her  
Allein in seinem Zelt war Iwan wie jeden Abend seit dem Beginn des Krieges in Kontemplation vor seiner kleinen Christusikone versunken. Seit der Schlacht um Timanskij suchte er allerdings so oft es seine Zeit erlaubte und so selten das Heer an einem Ort verweilte, auch öfters unter Tag sein Zelt zum Gebet auf. Seit dieser Schlacht - und es war ja beileibe nicht seine erste - hatte sich etwas verändert. War Iwan schon zuvor ein strenggläubiger orthodoxer Christ gewesen, so beschäftigten ihn die Ereignisse der Schlacht, insbesondere das Verhalten der Schwarzkuttengarde, die Auswirkungen auf den Feind und wie dies alles für einen Gläubigen zu erklären sei, fast andauernd. Hatte der Kriegsbojar in dieser kurzen Zeit die Truppe einfach nur entsprechend gedrillt und zusammengeschweisst? Das konnte sich Iwan nicht vorstellen. Als Mitglied des Warijäger Ordens und damit der Elite der Ritter Susdals, hatte er von solchen Möglichkeiten im Zarenreich noch nicht gehört. Waren hier die Erzengel am Werke gewesen? Seufzend beendete er sein Gebet beziehungsweise seine Gedanken und bekreuzigte sich. Er griff den neben der Ikone liegenden Brief. Kurz noch wog er ihn in seiner Hand und spitzte die Lippen. Heute hatte er im Gebet um Rat und Entscheidung gebeten. Sollte er die Ereignisse mit dem Erzpriester seines Hofes ansprechen? Neben den Gebeten war im der Briefverkehr mit Grigorij geistliche Stütze gewesen. Es sollte so sein ! Erleichterd ausatmend verließ Iwan sein Zelt um bei der einbrechenden Dunkelheit einen Boten zu suchen.


 
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Christian Johannsen

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Re:Wenn Russen reisen...      11.02.2012 22:42:35 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Christian, Dante und ein Loxias, Neffe des Hochmeisters des deutschen Ordens erreichten den pruzzischen Grenzposten. Der Wachposten grüßte lässig und gab Christian das Schreiben des Fürsten von Kiew.
Daraufhin beschlossen die 3 kurz Rast einzulegen und der Kardinal verfasste ein Schreiben an das Zarenreich.

QUOTE:
Zar Dimitri Dolgoruki,

nach dem Briefwechsel mit dem Kiewer Knaz wende ich mich nun an euch. Ich werde mich kurz halten da meine Reise eher privater Natur ist.
Ich bitte euch hiermit um Erlaubnis das Zarenreich durchreisen zu dürfen. Unser Ziel ist die Burg des Fürstentum Kasan, auf unserer Rückreise werde ich mich mit seiner Exzellenz dem Kiewer Bischof Axylles treffen um Gespräche zu führen die geistlichen Inhalts sind.

Es Grüßt

Christian Johannsen

Seneschall des deutschen Ritterordens


Das Schreiben erhielt ein Meldereiter des Posten der sich auf in die Russische Steppe machte.


 
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Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      12.02.2012 18:43:56 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Der Pruzze hat euch geschrieben,mein Herr...da hat er sich aber Zeit gelassen,gib schon her...folgendes Schreiben wurde nach Kiew und von dort an den pruzzischen Kanzler weitergeleitet.

QUOTE:
An Kanzler Christian Johannsen,

mir wurde berichtet das ihr mit einem Heer reist,daher scheint mir diese Reise nicht nur "rein privater" Natur zu sein,aber ich will eurem Wort vertrauen.Ihr habt daher Glück,das ihr mir noch geschrieben habt und ich auf Fürbitte des Knjas Wladimir Monomach gewillt bin,meinen Entschluss zurückzunehmen euch gänzlich die Einreise auf Zarenreichsgebiet zu verbieten.
Seht dies als keinen persönlichen Akt gegen euch von mir an,ihr habt nur einen politischen Skandal ausgelöst,indem ihr versuchtet die Einheit des Zarenreiches zu verwässern.

Ich empfehle euch also,eine wirklich nur rein private Reise zu machen.Sollte mir etwas anderes zu Ohren kommen,werden logische Konsequenzen folgen müssen.

Es Grüßt

Dimitri Dolgoruki

Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus,Kasans
Schirmherr Mordwinas,Armeniens,Antiochiens sowie ganz Russlands


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
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Christian Johannsen

Pruzzen
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Re:Wenn Russen reisen...      12.02.2012 22:32:11 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Noch bevor Die 3 aufbrechen konnten kam der pruzzische Meldereiter mit Nachricht vom Zaren zurück.
Christian wartete Gespannt bis sich der junge Soldat aus dem Sattel geschwungen hatte. Er nahm das Schreiben in Empfang. Er begann zu lesen. Langsam zog er seine Stirn in Falten, blickte sich zu seinen 2 Begleitern um. Er blickte über die beiden hinaus und es wirkte als wenn er etwas suchen würde. Dante sah sich ebenfalls um.
Stille herrschte in der Runde, so fragte Christian kurz und bündig.

"Dante? Habt ihr beim Ordensmarschall ein Geleitheer angefordert das uns in der Entfernung folgt?"

Der Leibgardist schaute fragend seinen Herren an und verneinte dies. So machte sich das Trio Abmarschbereit doch zur Überraschung aller wählte Christian den Weg zur Kiewer Burg.
Die ganze Zeit über schwieg der Seneschall und schien Gedankenversunken daher zu reiten. Auf der Burg angekommen bezogen sie Quartier im Gasthaus. Christian setzte sich an den Schreibtisch, ein besserer grobgehauender Tisch und setzte ein Schreiben an den Zaren auf.

QUOTE:
Werter Dimitri Dolgoruki

Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus,Kasans
Schirmherr Mordwinas,Armeniens,Antiochiens sowie ganz Russlands,

Eure Wortwahl verwundert mich ein wenig aber nun gut. Ich gehe erst einmal davon aus das die Wirren des Krieges daran Schuld sind. Meines Wissens nach steht ihr in direkten Kontakt zum Hochmeister des deutschen Ritterordens. Da die Korrespondenz zwischen ihm und Euch mir nicht bekannt sind masse ich mir kein weiteres Urteil über den Inhalt eures Schreibens an.
Nichts desto trotz beende ich meine Reise auf der Stelle und bedanke mich für Einblicke in die Diplomatischen Geflogenheiten des Zarenreichs.

Gehabt euch wohl.

Christian Johannsen

Kardinal zu Pruzzen,
Seneschall und des deutschen Ritterordens,
Außenkanzler des Königreich Pruzzens und
Schwertmeister des deutschen Ritterordens zu Litauen.


 
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Dimitri Dolgoruki

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      12.02.2012 23:07:59 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Wanja,war meine Wortwahl zu harsch?
Nunja mein Herr,ihr seid der Zar und ihr habt eure Prinzipien
Jetzt wird Monomach mir dies in die Schuhe schieben
Ladet ihn doch nach Susdal ein,vielleicht lässt sich das bei einem Wodka klären...in unserem Dorf regelt man das zumindest so
Wie stellst du dir das vor?ich bin nicht vor Ort,er könnt sich höchstens den Hauptsitz,die Marienburg in Uchta anschauen.Eine alte Deutschritterburg und die katholische Kapelle,wurde nichts angerührt
Wieso denn nicht,ihr habt ihn verschreckt und neben dem politischen gibt es ja auch noch die berühmte russische Gastfreundschaft!

Dimitri kratzte sich am Bart,trank noch einen Schluck vergorene Stutenmilch aus Petschenegien und spuckte sie wieder aus...eckliges Zeug

QUOTE:
Werter Christian Johannsen,

die politischen Sitten im Zarenreich sind rau vor allem in Zeiten des Krieges,überall sieht man einen Feind und potentiellen Spion,was ich euch keinesfalls unterstellen möchte!

Aber daneben gibt es noch die gerühmte russische Gastfreundschaft und es würde sehr an meiner Ehre als Gastgeber kratzen,wenn ihr wegen meiner Tonwahl und trotz Erlaubnis der Durchreise euren Besuch absagt.
Solltet ihr euch doch umentscheiden,lade ich euch auf die alte Deutschritterburg in Uchta die Marienburg,mein Hauptsitz ein.Ich selbst werde nicht anwesend sein können,aber vielleicht wird sich ein solcher Besuch für euch doch lohnen.

Was euren Hochmeister angeht,so stehen wir in keinem Kontakt,aber dies tut nichts zur Sache.Zum Schluss sei euch gesagt,Russland ist weit und sehr schön,ich möchte nicht das ihr mit einem falschen Eindruck geht.

gez.Zar Dimitri Dolgoruki


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
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Christian Johannsen

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Re:Wenn Russen reisen...      13.02.2012 17:51:43 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Nach einer durchzechten Nacht stand Christian auf. Sie hatten offensichtlich den richtigen Tag erwischt wo eine Hochzeitsgesellschaft im Gasthaus feierte. Spontan wurden die Pruzzen eingeladen und so feierten sie die halbe Nacht. Vodka kannte Christian hatte Christian bis zu diesem Zeitpunkt nie getrunken. Er hätte es sein lassen sollen. Noch während der morgentlichen Körperpflege kloppte es an der Tür. Das Geräusch schepperte derartig in seinem Kopf und so rief er entnervt "Herein". Dante sah seinen Herren an und wußte nun das er nicht der einzige ist mit einem dicken Schädel. Wortlos legte er einen Brief auf den Tisch und verabschiedete sich wieder.
Nachdem sich Christian angezogen und die Rüstung angelegt hatte las er ihn in Ruhe durch.


QUOTE:
Werter Dimitri Dolgoruki

Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus,Kasans
Schirmherr Mordwinas,Armeniens,Antiochiens sowie ganz Russlands,

ich danke euch für eure Einladung. Die Geste ehrt euch. Dennoch muss ich euch absagen da meine Zeit knapp bemessen ist. Vielleicht komme ich später auf euer Angebot zurück, wenn Frieden im Zarenreich herrscht.


Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Christian Johannsen

Kardinal zu Pruzzen,
Seneschall und des deutschen Ritterordens,
Außenkanzler des Königreich Pruzzens und
Schwertmeister des deutschen Ritterordens zu Litauen.


 
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Iwan Bolschakow

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      15.02.2012 22:16:16 --- 3 Monate her  
Melitopol

Nachdem die zaristischen Heere die Grafschaft Melitopol im Sturm genommen hatten, wurden Verbände ausgesandt um die Heere zu versorgen. Iwan durchkämmte nun schon das dritte Dorf und der Tag näherte sich der Mittagszeit. Die Packtiere und Karren wurden mit beschlagnahmtem Proviant und Wertgegenständen beladen. Iwan langweilte sich und genehmigte sich am Lagerfeuer sitzend einen Krug genießbaren Weins, als er zur Hütte des Ältesten gerufen wurde. Seine Leute hatten in 3 Kisten, welche in einer ersten Sichtung als uninteressant in der Scheune stehengelassen wurden, neben allerlei Krimskrams, merkwürdige Pergamente entdeckt. Seufzend begann Iwan zu sichten und zu lesen. Er schluckte schwer und begann hektisch die anderen Pergamente zu lesen.

Bringt mir den Alten her, sofort!

Als dieser kurze Zeit später vor ihm stand, schaute er ihn aufmerksam an und fragte ihn nach der Herkunft der Kisten.

Herr begann der alte Jude zitternd ich habe nichts Böses getan. Die Kisten habe ich aus der alten Christenkirche hinter dem Wald da hinten, als die letzten Bewohner des Dorfes dort vor 10 Jahren an einem Fieber starben. Sie waren unter dem Bett des Priesters versteckt, deswegen nahm ich sie mit. Ich weiss nicht was das ist Herr, ich hatte die Kisten auch schon längst vergessen. Dabei zitterte er beständig und buckelte ängstlich.

Iwan winkte ihn missmutig weg.

Schon gut, lasst ihn laufen.

Er begann die die Kisten auszuräumen, die Pergamente zu lesen, lies sich Feder und Pergament bringen und begann alles aufzulisten. Stunden später, als seine Leute längst die Pferde und Karren beladen hatten schickte Iwan einen Reiter mit einer Nachricht an den Zaren ins Lager.

Mein Zar und Metropolit,
heute habe ich in einem unseligen Dorf der Petschenegen einen besonderen Fund gemacht. Aus einem ausgestorbenen christlichen Nachbardorf haben sie aus der Kirche die Gebeine von Heiligen, Reliquien und Ikonen geraubt. Dass ein vergessenes kleines christliches Dorf mitten im jüdischen Land so viele Reliquien besaß ist sehr ungewöhnlich. Bevor ich ins nächste Dorf weiterziehe sende ich die Kisten mit den Reliquien zu Euch ins Heerlager zurück. Anhand der beigefügten Urkunden von verschiedenen Priestern und Bischöfen konnte ich eine Liste erstellen und die Kisten auch neu ordnen.


Ein Splitter vom Kreuz des Heilands
Ein Finger der heiligen Barbara
Haupthaar und die Pfeilspitze durch die er das Leben verlor, des heiligen Sebastian
Die Hand des heiligen Hermagoras
Ein Stück vom Gewand und eine Ikone des heiligen Methodios von Olympos
Haupthaar der heiligen Euphemia von Chalkedon


Ein verrostetes kleines Stück vom Schwerte und eine Ikone des heiligen Achatius von Byzanz
Eine Ikone des heiligen Basilius des Großen von Cesarea
Ein Stück vom Gewand, das Steissbein und ein Arm der wundertätigen Larissa der Krajina


Ich bitte Euch für die neue Abtei in Petrun einige der Reliquien zu stiften. Insbesondere die zuletzt abgesetzten Reliquien der verehrten Heiligen würden dem Kloster einen unglaublichen geistlichen Schatz bedeuten und das brennende Feuer des Glaubens bei den Gläubigen der ganzen Region erwecken.

Iwan Pawlowitsch Bolschakow
Druschinnik zu Inta


 
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Dimitri Dolgoruki

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Re:Wenn Russen reisen...      16.02.2012 00:44:42 --- 3 Monate her  
Ahoi ihr Landratten!Die Armenier begrüßen euch auf ihren Chaikas!rief ein stämmiger armenischer Seemann von Bord.Es waren wendige und schnelle Boote diese Chaikas,was so viel bedeutete wie Möwe.

Nach dem man ein par Petschenegenheere aufgelöst hatte und die Köpfe der Überlebenden an den gut sichtbaren Plätzen der Ortschaften aufspießte,konnte es endlich zur See gehen.Ein karges Land dieses Petschenegien,alles war hier zu wenig vorhanden...Mut...Kriegertum...Wohlstand...Ehre und von dem Pferdegesöff ihrem Nationalgetränk wurde es einem übel.Es war wirklich Zeit zu gehen um hier nicht unnötig Zeit zu verschwenden und so belud man die Schiffe mit Proviant und allem Nötigen.

Aber einige Stunden bevor es losging,erreichte Dimitri eine Botschaft vom Druschinik Iwan Bolschakow.Er schrieb dort Solches,dass es dem Zaren und Metropoliten in ihm zugleich die Sprache verschlug.

Wanja,weißt du was hier geschrieben steht!Es scheint so,als ob diese Petschenegen jahrzehntelang heilige Reliquien der ermodeten Christen bei sich gehortet haben.Welch Frevel vor dem Herren,diese Juden...zum Glück konnte einige von ihnen sichergestellt werden,wie ich hier lese...Ein Splitter vom Kreuz des Heilands,steht hier.


Dimitri schaute Wanja fassungslos an,dieser entgegnete

Mein Zar,was glaubt ihr was sie alles für Schätze auf der Krim horten!mich würde solches nicht wundern,sagt man doch diese Halbinsel ist besonders gut befestigt und durch eine Burg zu Land geschützt.

Fürwahr Wanja,dieser Halbinsel muss unbedingt ein Besuch abgestattet werden...sobald sich eine günstige Gelegenheit dazu ergibt,werde ich dies in die Wege leiten.Ich werde auch diesem eifrigen Diener Gottes,Iwan nennt er sich...Bolschakow,ja ich kenne ihn.Ihm werde ich das Kommando über die Suchtrupps anvertrauen,vielleicht findet er so manch gut gehütetes Geheimnis dieser Landstriche.

Ein Armenier kam zu ihm und meinte

Erwürdiger Schah Russlands,Hakoon der Schah Armeniens lässt euch ausrichten,dass wir nicht länger warten können.Es zieht ein Sturm auf und wenn wir nicht bald ablegen,werden wir hier für einige Tage festsitzen,wenn nicht noch mehr.

Dimitri fertigte noch ein Schreiben an Iwan an und man setzte die Segel

QUOTE:
Treuer Diener der russisch-orthodoxen Kirche,Druschinik Iwan Bolschakow

mir verschlug es die Sprache,als ich von euren Funden erfuhr.Ich möchte euch bitten eure Anstrengungen zu intensivieren um möglichst viel zu retten,bevor die Kontrolle über dieses Land wieder in petschenegische Hand gelangt.

Hiernach werde ich euch eine weitere Aufgabe übertragen,aber dazu später.Jetzt ist es vor allem wichtig die Reliquien in Sicherheit zu bringen und eine kleine Abteilung der bewaffneten Kräfte des Innenministeriums ist bereits auf dem Weg zu euch.

Zu letzt sei euch versichert,das euer Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Ein verrostetes kleines Stück vom Schwerte und eine Ikone des heiligen Achatius von Byzanz
Eine Ikone des heiligen Basilius des Großen von Cesarea
Ein Stück vom Gewand, das Steissbein und ein Arm der wundertätigen Larissa der Krajina

Diese Gegenstände werden der Abtei in Petrun gestiftet,auf das die Hand Gottes diesen Ort berührt.Die anderen Reliquien gedenke ich aber der Kathedrale in Uchta zu übergeben und womöglich werden wir sie auf Wanderschaft im ganzen Zarenreich bringen,um möglichst viele Gläubige zu erreichen.

Gott schütze euch,
gez.Zar Dimitri Dolgoruki
Metropolit der russisch-orthodoxen Kirche Susdal


Zar der Susdaler Rus,Kiewer Rus und Kasans
 
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Oswaldt von Lavena

Susdaler Rus
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Re:Wenn Russen reisen...      22.02.2012 13:00:17 --- 2 Monate, 4 Wochen her  
Schwarzes Meer - September 1075
Es schaukelte, es war heiß, es war feucht (nur nicht in der Kehle) und … es schaukelte.
Der Bojar des Innern des Susdaler Rus, Oswaldt Alexejewitsch Tronkowitsch Baron von Lavena litt.
Diese Seereisen in subtropischen Gewässern führten zu einem Verlust des Zeitgefühls. Das Gefühl, dass die Wochen verschwanden…
Er sehnte sich nach Schlachten im Schnee, nach Birkenwäldern und nach einem Schluck eiskalten Wodkas. Eins wusste er jetzt: Wenn er ständig in dieser Hitze leben müsste, wäre er auch so versessen auf Kolonien im frischen kühlen Russland, wie die Griechen und ihre Vasallen.

Es klopfte und herein kam Oswaldts neuer Bursche. Ein Junge von geschätzten 10 Jahren, dem ein Stück der Nase fehlte. Auf die Frage, wie dies geschehen sei, hatte Wanja (so hieß er) nur mit den Schultern gezuckt und „Bulgaren“ geflüstert. Auf die Frage nach seinen Vatersnamen zuckte er erneut und flüsterte, dass er ihn nich wisse… Und auch auf die Frage Oswaldts, ob denn ein Namenszusatz wie zum Beispiel „Stumpfnase“ angemessen sei, kam nur ein … Schulterzucken.



Nach einer Weile taute der Bursche auf. Er erzählte Oswaldt, dass er zuerst eine Riesenangst vor ihm gehabt habe. Oswaldt - der Stier von Krementschuk, der Bojar und Chef der Polizei und Autor solch populärer Lieder wie „Marsch auf Timanskij“, „Tzwensons Totenklage“ und natürlich „Sauft Brüder sauft“ und „Zier Dich nicht Anjuschenka“…
Der Respekt schwand etwas, nachdem er den Bojaren ein paar Mal betrunken auf seine Koje geschaffen hatte …
„Herr, in zwei Glockenschlägen seid ihr mit dem Zaren verabredet.“
Wanja blickte auf den Stapel Papiere auf dem Boden, der sich mit einigen Essensresten und schmutzigen Hemden paarte. Dann bemerkte er - immer noch voller Respekt:
„Ihr habt noch eine saubere Tunika, aber Eure Wappenröcke …“
„Ich weiß, ich weiß. Das ist schlecht, denn ein Bojar sollte immer schick und würdevoll aussehen. Du weißt aber schon, dass nach dem überstürzten Einschiffen in Nicomedia für Wäsche und Neukauf keine Zeit mehr blieb. Selbst Dimitri sieht aus wie‘n Landstreicher!“
Der Junge zuckte zusammen. Oswaldt sagte „Dimitri“ und nicht „Väterchen Zar“. Aber für Oswaldt war es immer noch schwer, den ewig jugendlichen Dolgoruki, als Väterchen zu bezeichnen. Er grinste über Wanjas Gesichtsausdruck.
„Zwei Glockenschläge sagst Du? Nun, dann bleibt uns Zeit die Kriegsbeute zu probieren!“
Oswaldt stand schwungvoll auf und ging zu einem in Ölzeug gewickelten Haufen. Gemeinsam packten sie die Beute aus Nicomedia aus. Es war ein Plattenharnisch. Wunderschön gearbeitet und – das war das Wichtigste – für einen kleinen, dicken Mann gearbeitet.
„Hast Du so etwas schon mal gemacht Wanja? Einem Ritter die Plattenrüstung angelegt?“
Wanja zuckte wieder mit seinen Schultern. „So schwer wird nich sein … der doofe Blobka schafft das ja auch!“

Ein wenig später…



Etwas eng um die Hüfte…
Und so sagte der Bojar: „Neue Bojarenregel: Auf hoher See und in der Schlacht / ist Kampf mit Leder angebracht!“


 
Letzte Änderung: 2012/02/22 13:05 von Oswaldt von Lavena.
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Gasthaus
Aaron von der Aue: Fremde Völker bringen mir dieses Spiel näher. Danke dafür. und nu Gute Nacht
Aaron von der Aue: worauf es in diesem spiel ankommt und wie man das spiel kennen lernt.
Aaron von der Aue: Naja, Du bist wahrscheinlich gerade anderweitig unterwegs. Ich jetzt auch ins Bettle. Nur ist mir fremd warum ein Abdul und Du mir hier Vorwürfe macht. Ich war wochenlang Mitglied in einem Volk welches mir nicht einmal gehofen hat oder mir gezeigt hätte w
Aaron von der Aue: fändest du es toll wenn ein Graf ein gerade rausgeschmissenes Jungmitglied unter (ich habe gelern) Beobachtung stellt? Das wirft doch kein gutes Licht auf dein Volk oder?
Aaron von der Aue: ich habe noch nicht geschaut welche Position du in deinem Volk hast. Ich gehe aber davon aus eine hohe, da du dich so ins Zeugs legst
Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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