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Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 10.03.2010 19:30:47 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Es war frustrierend. Schon wieder die Petschenegen auf den Grafschaften Kiews.
Knjaz Sir Schurrstein setzte sich, gerade wieder zu Hause angekommen, an seinen Schreibtisch und verfasste eine Eilbotschaft an den Heerführer des petschenegischen Heeres.
QUOTE:
Werter Heerführer,
da ich aus dem letzten Konflikt gelernt und meine Fehler ungerne zweimal mache frage ich euch erst einmal was der Überfall auf die kiewer Grafschaft Mykolajiw dieses Mal zu bedeuten hat?!
Laut meinen Berichten befindet sich kein Räuber oder Bandit in der Nähe, der euer herorisches Eingreifen auf kiewer Boden rechtfertigen könnte, so wie es das letzte Mal war,
somit bitte ich euch erklärt mir wie ein Heerverband mit diplomatischer Flagge eine Grafschaft des friedfertigen Nachbarn einnehmen kann?!
Natürlich kann ich auch vorbeikommen, mit einer kleinen Gefolgschaft an Rittern und mir die Erklärung von eurem vom Volke gewählten König einholen lassen.
Je nachdem wie es euch beliebt, lasset es mich wissen.
Hochachtungsvoll
Knjaz Sir Schurrstein
Ritter vor Gott und dem Zaren
Nun entsandte er seinen zuverlässigsten Boten in die Gegend Mykolajiws und lies seine besten Heerführer zusammenrufen.
Gottfried Sohn des Zaren Sir Schurrstein Ritter vor Gott, dem Allmächtigen
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 10.03.2010 20:57:46 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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Die Schlacht war geschlagen und der Nebel verwischte alle Spuren. Die Räuber waren plötzlich aufgetaucht und hatten das Lager der kleinen Gruppe angegriffen.
Es waren Bauern der Kiewer dabei, sie hatten das Lager entdeckt und wollten wohl einem vermeintlichen Angriff der Petschenegen zu vorkommen.
Wahrscheinlich hatten Ihnen die Räuber ware Schauergeschichten über diese Reisegruppe erzählt und dann zog auch noch dieser dichte Nebel über das Lager. Gerade hatte der Bote das Lager verlassen und lag dann tödlich getroffen auf dem gefrorenen Boden.
Mit Mühe wehrten sie die wütenden Angriffe ab, hier und dann hielten die Bauern inne und schauten auf die kleinen Gruppe. War das ein großes Heer das mit Kindern und einem Ochsen karren ihr Land erobern wollte.
Der Kampf endete so schnell wie er begonnen hatte und die Gegner standen sich verwirrt gegen über. Finley Eachtinghearn verstand die Welt nicht mehr, was war nur geschehen. Ein berittener Bote der Kiewer erreichte das Lager in seinen Händen eine Botschaft für den Kanzler der Petschenegen.
Schnell öffnete Finley die Botschaft und las mit zitternden Händen... dann griff er in seine Dokumententasche und verfasste eine schnelle Depesche für den Knjaz von Kiew.
QUOTE: Werter Knjaz Schurrstein,
ich kann mir nicht erklären warum es zu diesem Angriff kam, aber glaubt mir es war ohne Absicht.
Wir haben euer Land betreten und gleich unseren Boten los geschickt. Aber er wurde getötet und wir kämpfen gegen eure Bauern und eine Gruppe gieriger Räuber. Unweit des Lagers fanden unsere Wachen den jungen Boten, ermordet. Er hatte uns vor Tagen verlassen und meine Botschaft an Euch lag noch in seinen Händen Ich werde nach diesem Vorfall meinen Kanzlerposten aufgeben. Wenn Ihr einen Schuldigen suchen wollt, dann wendet Euch an mich.
In tiefer Trauer
Finley Eachtinghearn
Schweigend nahm der Bote die Botschaft und verschwand so schnell wie er gekommen war.
Finley Eachtinghearn Uí Neachtáin
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 11.03.2010 13:28:18 --- 4 Monate, 3 Wochen her
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QUOTE:
Werter FInley Eachtingshearn,
ich bedanke mich für die schnelle Klärung dieses Vorfalles. Die Truppen Kiews werden in die Grafschaft Mykolajiw einrücken und die Räuber vertreiben, damit dies nicht noch einmal geschied. Danach möchte ich euch gerne, als nachbarschaftliche Geste, auf meine Burg einladen zu einem Festmahle.
Unsere Völker hatten eine schwere Vergangenheit, doch können wir beide den Anfang machen in eine friedlichere Zukunft. Ich bedaure zutiefst die vielen Verluste auf beider Seiten in diesem Vorfall und hoffe, ihr nehmt mein freundliches Angebot war und macht einen Abstecher auf die Burg Kiews.
Hochachtungsvoll
Knjaz Sir Schurrstein
Ritter vor Gott und dem Zaren
Gottfried Sohn des Zaren Sir Schurrstein Ritter vor Gott, dem Allmächtigen
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 16.03.2010 01:45:51 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Ein Bote klopfte an die Tore der Burg von Kiew und als sich eine Klappe öffnete und ein Wachsoldat herausschaute, überreichte der Bote ihm einen Brief mit den Worten:
"Dies ist eine Botschaft für den Knjaz Sir Schurrstein von der Außenministerin der Petschenegen!"
QUOTE:
Werter Knjaz Sir Schurrstein,
einen ergebensten Gruß sende ich Euch als die durch meinen Gemahl und Regenten Zuka von Zungenschlag neu ernannte Khagan Bek und Außenministerin. Mein Amtsvorgänger Finley Eachtinghearn lässt einen Gruß ausrichten sowie den Dank für Eure freundliche Einladung.
Ich beabsichtige, von Krementschug aus über Charkow und Sumy nach Kiew zu reisen. Begleitet werde ich außer von Finley Eachtinghearn von seiner Gattin Leca Eachtinghearn und unserem Innenminister, Khagan Bek Charli. Wir hoffen, mit Euch und Euren Würdenträgern gute, freundschaftliche Gespräche zu führen, um die in den letzten Jahren angespannte Beziehung zwischen unseren Völkern wieder zu verbessern. Wir werden auch die für die Reparationen vereinbarte Summe Silber mitbringen und Euch übergeben.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Khagan Bek Goldmarie, Außenministerin im Staate Davids
 Maria von Zungenschlag, geb. von Bruchtal, genannt Goldmarie Khagan Bek und Außenministerin im Staate Davids Peschenegien
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Letzte Änderung: 2010/03/16 01:49 von Goldmarie.
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 16.03.2010 18:33:01 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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In Abwesenheit seines Bruders übernahm Konrad, Heerführer Kiews, die Aufgabe sich mit dem seltsam anmutenden Boten aus dem Land der Petschenegen zu befassen.
Briefe, geschriebene Worte, lesen, so ein Pfaffen- und Weiberkram dachte er bei sich und diktierte einem untersetztem Mönch das folgende Antwortschreiben.
QUOTE: An Goldmarie, hochwohlgeborene Edelfrau aus dem Land der Petschenegen, wir übermitteln Euch die allerchristlichsten Grüße!
Es freut mich zu hören, dass Ihr eure diplomatische Reise ankündigt. Diesesmal können wir auch dafür sorgen, dass Ihr nicht von einigen Räubern und Dieben aus den Wäldern überfallen werdet. Wir werden einige Ritter für eure Sicherheit schicken. Desweiteren wünsche ich Euch eine unbeschwerte Reise und erwarte Euer Erscheinen in der Halle meines Bruder, Knjaz Sir Schurrstein. Seid versichert, Ihr werdet mit allen Euch zustehenden Ehren empfangen!
Hochachtungsvoll
Konrad III
Heerführer Kiews
Gloria in excelsis deo!
Konrad III - Heerführer Kiews - Herr von Modrow - vormals Graf von Charkov Streiter des Zarenreiches Gloria in excelsis deo!  
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 19.03.2010 13:13:23 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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Knjaz Sir Schurrstein kam von dem Jagdausflug wieder und wurde bei den Ställen der Pferde von seinem Sekretär abgefangen.
"Mein Knjaz, unsere Nachbarn die Petschenegen sind auf dem Weg zu uns für einen diplomatischen Besuch. Euer Bruder hat dies in eurer Abwesenheit veranlasst."
Man sah das nervöse Zucken des Sekretäres angesichts dieser Aussage. Er erwartete wohl eine Bestrafung oder eine Zurechtweisung durch seinen Knjaz.
Doch entgegen aller Erwartungen lies Schurrstein nur verkünden: "So hatte ich ihm aufgetragen. Ich hoffe, er war zuvorkommend. Habt ihr die Halle hergerichtet für den Empfang? Der Koch hat hoffentlich die Anweisungen befolgt und das Beste zubereitet, was der Hof zu bieten hat."
Sein Untergebener nickte nur fleißig und ging nach einer kleinen Verbeugung, um die Ausführung der Anweisungen zu überprüfen.
Gottfried Sohn des Zaren Sir Schurrstein Ritter vor Gott, dem Allmächtigen
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Re:Ein diplomatischer Brief an die Besatzer Mykolajiw 19.03.2010 21:41:34 --- 4 Monate, 2 Wochen her
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"Oh, dieser Mann hat aber eine schöne Handschrift!" dachte Goldmarie, als sie den Brief von Konrad III, dem Bruder des Knjaz Sir Schurrstein erhielt. "Und wie zuvorkommend er sich ausdrückt! Wenn er genau so gut aussieht wie er schreibt, ist das sicher ein sehr interessanter Mann!"
Die Außenministerin drückte dem Boten eine Münze in die Hand und wandte sich dann an ihre Reisebegleiter. "Dort am Horizont - das scheint die Burg Kiew zu sein. Ich schätze, wir werden sie übermorgen erreichen. Lasst uns hier rasten. Der Tag hat sich geneigt und die Kinder und die Tiere sind müde."
tbc: http://ritterheere.de/component/option,com_fireboard/Itemid,181/func,view/id,384249/catid,8/
 Maria von Zungenschlag, geb. von Bruchtal, genannt Goldmarie Khagan Bek und Außenministerin im Staate Davids Peschenegien
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Letzte Änderung: 2010/03/19 21:43 von Goldmarie.
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