zorK schaute zufrieden dem bayrischen König nach.
Wie erwartet war er der Diskussion ausgewichen und hat wieder einmal nur ein Bruchteil der Worte geistig verarbeitet, die der Kalif ihm gab. Nun wusste er, welch geistige Bauern oder zu mindestens Feiglinge die bayrischen Christen waren. Am Anfang hatte er ja noch Hoffnung, da der Peter von Schoenkirchen die Gespräche nicht führte, aber auch der König konnte dem Kalifen keinen brisanten Diskurs bieten.
Schade. Für die bayrische Bevölkerung, denn der Kalif hatte gar nicht beabsichtigt alle besetzten Grafschaften für 4 Wochen zu behalten. Dalmatien hätte ihm völlig ausgereicht. Aber war es anscheinend dem bayrischen König nicht möglich, ein paar mehr Gedanken zu fassen und Worte auszusprechen.
Vielleicht hatte er Angst vor dem Kerker? Aber wer möchte schon Bauern bewachen müssen.
QUOTE:
"Wache. Lasst den bayrischen Grafen Kunnibertus frei"
Und gebt ihm ein Pferd. Sein König hat ihn in seiner Eile vergessen. Seit 6 Wochen schmort er nun in unserem Kerker. Zwei zuviel, ohne das ihn jemand auf den Fehler aufmerksam machte.
Ein fremder Herrscher, der sich um verfeindete Ritter kümmern musste. War das die Nächstenliebe der Christen?