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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 03.08.2010 11:59:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Aufgrund des sich dahin ziehenden Schriftverkehrs, überlegte Haldon ob er nicht seine Ankündigung wahr machen sollte. Schließlich betraf dieser Schriftswechsel alle im Krieg betroffenen Parteien. Aber behielt sich vor nur die Freunde (Byzanz, Templer, Makedonen und Dänen) die hier im Balkan und dem Süden des HRRDN operierten Abschriften über den Briefwechsel zu kommen zu lassen.
Byzanz hatte wahrlich schon seine eigene Meinung bezüglich der geführten und letzlich gescheiterten Verhandlungen mit dem Zarenreich, aber bei den Templern und Makedonen wußte er es nicht. Und zumindest sollte man sehen, das man gewillt und bemüht war einen Frieden zu schaffen und zu erreichen, aber lettlich scheiterte an den gewollten Mißverstehen des Zaren. Haldon war es gleich, obwohl er seinen Männern wahrlich eine Heimreise gewünscht hätte. So aber verblieb man leider weiterhin auf dem Balkan und musste sehen was die Zeit bringen würde.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 03.08.2010 12:21:27 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Tzwenson der in seinem Heerlager mit Arbeit und mit der Post für das Zarenreich geradezu bombardiert wurde pflegte eine Ordentliche Arbeit und arbeitete akurat seine briefe und Befehle ab. Als entspannung mischte er in dem ein oder anderen Kampfe mit um siene Muskeln zu lockern.
Jedoch war eine Nachricht ihm nicht aus dem Kopf gegangen. Ein schreiben aus dem fernen Akriten ging bei ihm ein just in dem moment in dem der Bote der seine Botschaft zu den Akriten bringen sollte außer sicht gewesen war. Die konnt enicht sein. Auch hatte neimand den Boten gesehen der die Nachricht brachte, si elag einfach da. Solch Hexenwerk musst verbrannt werden und er beschloss Haldon zu berichten was geschehen war.
QUOTE:
Werter Haldon,
Als ich meine letzte Botschaft an Euch richtete und den Boten losreiten sah erblickte ich eine Schrift, anscheinand von Euch, auf meinem Schreibtisch. Eine angebliche Antwort auf mein schreiben in so kurzer Zeit kann nur Hexenwerke sein so verbrannte ich die Nachricht und lies einen Pfarrer einige Gebete sprechen. So lasst mich denn hören was ihr auf mein Schreiben zu antworten vermögt. Und vorallem wer aus dem Südbund nun der Ansprechpartner ist für das Zarenreich. Die Hülle der Nachricht lässt nur den entschluss zu das ihr euch nicht sicher seit wer nun den Schriftwechsel führen will.
Auch werde ich in Zukunft genau acht geben auf die Rollen womöglich mögen weitere kommen die von Hexen oder gar demonischen Dienern des Satan geschrieben wurden.
Gezeichnet
Knjaz Mordwinas
Tzwenson
Tzwenson gab diesen Brief einen Pfarrer mit auf dem Weg, an einen solchen Gottesmann würde sich keine Hexe herantrauen. Ebenfalls bekamm er ausrüstung verpflegung und die graue Fahne mit auf den Weg. Sein Name war Waldemar der Brave und Tzwenson war sich sicher das dieser Brief wohlbehalten auf dem Hofe der Akriten ankommen würde.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 03.08.2010 18:22:33 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Der gute Pfarrer hatte wahrlich einen weiten Weg auf sich nehmen müssen. War er doch vom anscheinend doch etwas überarbeitet Knjarz den weiten Weg zum akritischen Hof gesandt worden, dabei wußte der Knjarz wo sich die akritischen truppen aufhielten und wenn nicht, war seine Aufklärung ja sowas von miserabel.
Aber der Pfarrer hatte Glück er hatte sich gerade eingeschifft als sein Boot im Schwarzen Meer auf einen kleinen akritischen Verband stieß, der den guten Pfarrer nach erfolgtem Nachrichtenaustausch zwischen Kapitänen in die richtiige Richtung wies.
Im Heerlager der Akriten erhielt der gute Mann Verpflegung und Unterkunft und die Botschaft dem Sultan vorgelegt.
QUOTE: Werter Twenzson,
nun hat sich Euer Gedächnis nicht allein getrübt auch Eure Sinneswahrnehmung scheint unter diesen leidigen Konfklit zu leiden, doch keine Sorge wir haben für solche Fälle immer Abschriften bereit. Und sofern es sich wirklich um meine letzte Nachricht handeln sollte so füge ich Euch gern eine Abschrift bei.
QUOTE: Werter Knjaz Twenzson,
wir danken Euch für Eure bemühte Antwort doch folgen können wir Euch nicht. Mein erster Rat in meinem letzten Schreiben war -befragt Eure Chronisten-. Ist es Euch wirklich entgangen, dass ihr schon im November des jahres 1049 des Herren aktiv in dem Krieg auf dem Balkan, der Heimstatt des oströmischen Bundes standet. Wenn ja, so sieht zu Euer Gedächnis folglich aufzufrischen. Dann wäre die Frage wer, mit den Kampfhandlungen in diesem unseeligen Krieg begann geklärt.
Das Ihr Sachsen helfen wolltet ehrt Euch, es ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass nicht Byzanz Euch zuerst angriff, sonder Ihr den Bund, also verdreht bitte nicht die ehrlichen und gut gemeinten Worte eines um den Frieden bemühten.
Byzanz war lediglich so freundlich und machte formell, was ihr versäumtet. Also könnt Ihr diesbezüglich noch einen Dank an das Kaiserreich Byzanz versenden. Ob Ihr in diesem Krieg nach dem Bund eingegriffen habt, wahrlich ja, aber ihr ward der erste der seinen Fuß auf Feindesboden setzte, nicht Byzanz. Sagt doch selbst, ihr würdet auch einem solch frechen Volk den Krieg erklären.
Nun das Angebot Byzanzs besagte die Einstellung aller Kampfhandlungen. Ein für wahr schöner Gedanke. Zudem besagte es und garantierte Euch den Rückzug nach Osten, allein eine unruhige Provinz, besetzt von revoltierenden Bauern, kreuzte Euren Weg. Aber dem stolzen Heer der Mordwinen hätten ein paar vom Hafer gestochenen Bauern wohl kaum den Rückweg verstellen können. Und trotzdem seit ihr nach Westen weitergezogen, genau das Gegenteil von dem was Teil eines Friedens hätte sein können.
Wer will es da Byzanz verdenken, dass das Gefühl des HIngehalten werdens aufkam. UNd da der oströmische Bund so lange versuchte über das Fehlverhalten Mordwinas hinweg zu sehen, war der Zeitpunkt gekommen es nicht mehr zu tun. Mit leeren Worten wolltet Ihr lediglich erreichen, dass die Front im Südosten sich für Euch nicht eröffnet. Aber jeder Geduldsfaden endet und ich bewundere Byzanz dafür, dass derer Faden so lange hielt. Allein der Wille für einen frieden war es der einen Einmarsch nach Mordwina/Kiew verhinderte, aber Ihr habt diesen durchtrennt.
Eure Gefangenschaft habe ich übrigens nicht erwähnt, mag sein das Byzanz dies tat. Aber ich denke, Byzanz bat sich an sich für die Euren einzusetzen, wenn ihr den Friedensbemühungen gefolgt wäret.
Wir finden es eher traurig, das Euch der deutsche Kaiser soviel Sand in Eure Augen gestreut zu haben scheint, dass Ihr nicht mehr unterscheiden könnt zwischen Lüge und Wahrheit. Aber bei diesem Umgang wundert es uns nicht.
Wie sol ich Euch schlecht machen bei Euren Freunden? Wir Beide kommunizieren untereinander, aber wenn Ihr dies wollt, so lasse ich diese Schreiben öffentlich werden. Dies kann ich gern für Euch tun, dabei kann ich natürlich auch die Berichte meiner Augen, sowie das dazugehörige Kartenwerk verfielfälltigen lassen. Ihr müsst es nur sagen, so werde ich Euren Wunsch erfüllen.
Eure Einladung auf Eure Burg, jedoch werde ich erst nachgekommen, wenn ein Friedensvertrag unterzeichnet ist, denn solange dies nicht der Fall ist, wird Akritien auf dem Balkan zur Verteidigung seiner Freunde stehen und Euch auch dort auf dem Feld der Ehre erwarten. Akritien hegt kein Groll gegen Euch, daher werden wir uns auch nicht auf Angriffe der Kernprovinzen Kiews/Mordwina beteiligen. Wir werden aber die sich wehrenden Byzantiner zu Hause beschützen, So weit es uns möglich.
Wenn ihr also einen Friedensvertrag unterzeichnet habt, der alle Kampfhandlungen einstellt, dann werden wir Eure Einladung sehr gerne annehmen.
Gruß und Ehre
Haldon vom Kreuze
Sultan der Akriten
Großmeister des Larzarusorden
Ihr wisst wer mit Euch einen Frieden schließt zu Gedenken und sofern ihr diesbezüglich erneut Ambitionen habt so wendet Euch vertrauensvoll an die Gesanden Byzanzs. Welche schon einmal versuchte mit Euch einen Frieden zu schließen, wir hoffen ihr erinnert Euch.
Und so lange ihr keine anderen Sorgen habt woher so schnell die Boten mit Depeschen für Euch kommen, bitten wir Euch nur immer zu bedenken das es von Zeit zu Zeit zu Gedächnistrübungen kommen kann. Daher habdelt nicht vorschnell.
Sofern Ihr gedenkt Euch die Mühe zu machen auf meine, jetzt eigentlich, beiden Briefe zu antworten, erwarten wir Eure Antwort mit Freude.
Gruß
Haldon vom Kreuze
Sultan Akritiens
Großmeister des Larzarusorden
Dem Pfarrer wurde nach einer erholsamen Nacht die Depesche mitgegeben. Vorher wurde ihm gesagt wo sich welche mordwinischen und kiewischen Truppen befanden. Zumindest jene die von der akritischen Aufklärung und ihren zahlreichen Spionen zu diesem Zeitpunkt aktuell gemeldet waren.
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Letzte Änderung: 2010/08/03 18:25 von Marius vom Kreuze.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 03.08.2010 19:23:24 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Der Turbobote hatte wieder zugeschlagen. Emotionslos laß Tzwenson die Antwort.
QUOTE:
An Haldon,
Nur jene Worte können beleidigen die man für wichtig erachtet!
Ich erspare mir derwiel solch sinnlose Schreiben da ich nun weiß an wen ich mich zu richten habe. Man berichtete mir das Ihr vor unserer Küste im Meer liegt. So denn sehen wir also bald wer von uns zu seinem Wort steht und wer nur Worte verbreitet die sich schön anhören.
gezeichnet
Tzwenson
Tzwenson hatte erst vor kurzem ein Dorf gesehen das von der Pest heimgesucht worden war. Er suchte einen Mann aus der noch keine Anzeichen der Krankheit zeigte, jedoch von dieser Krankheit befallen war. Sie nannten ihn Yuri. Er übersandte Yuri diese Nachricht, nicht persönlich, und Yuri machte sich auf den Weg zu den Akriten.
Mal sehen wie der allwissende und allmächtige Haldon hiermit klarkommen würde. Vielleicht sollte er ja diesen auf Erden wandelnden Gott anbeten statt seinen Herrn.
Ebanfalls sandte er Boten an alle Christlichen Höfe mit abschriften der korespondenz auf das sie sehen mögen wie falsch man doch spielen konnte und wie sinnvoll die gespräche mit einem solchen Beamten waren.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 04.08.2010 12:44:06 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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"Und eine neue Depesche der Mordwinen dabei?" fragte Haldon seinen Schreiberling der gerade die neusten Depeschen und Botschaften durchsah. "Nein, mein Herr. Aber sagtet ihr nicht der Schriftwechsel mit dem mordwinischen Herrscher sei fruchtlos und unnütz?" Haldon grinste. "Sicher sagte ich das. Aber ich freute mich bisher immer über seinen Ausdruck zum bestehenden Schwund des Erinnerungsvervögens und will sehen, was er dazu schreibt. Hinzu kam im letzten Schreiben so ein abergläubiges Geschwätz zum Ausdruck, auch dort würde mich interessieren was er zu meiner Vermutung zu den getrübten Sinneswahrnehmungen schreibt." Haldon seufzte."Aber ich werde mich wohl gedulden müssen."
So verbrachte der Sultan der Akriten weiter die leidige sich Depeschen durchzulesen und beantworten zu müssen, aber es machte ihm nicht so viel Spaß wie in den letzten Wochen, wo so ein reger Schriftverkehr mit dem mordwinischen Zaren herrschte. Aber er war Gedulsam und würde warten können.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 04.08.2010 15:46:15 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Tzwenson lies sich einen Schreiber kommen der einen Brief an die byzantienische Führung verfassen sollte. Sie nannten ihn Haldon den dämlichen da er zwar in vielen Sprachen schreiben konnte doch seine Intelligents ließ kaum mehr als einen Gedanken am Tag zu. Er wiederholte sich zudem ständg so das man schnell müde war ihn auszulachen und es nurnoch nervend war. Doch Tzwenson war auf solche Männer aus Byzanz angewiesen da sich keiner seiner stolzen Landsleute dazu herblassen wollte um die Sprache dieser Lügner und Diebe zu erlernen.
Du weißt warum ich dich rufen ließ?
Haldon der Dämliche nickte.
Gut dann komm und setz dich her. Schreibzeug liegt dort schon bereit schreibe folgendes:
QUOTE:
An die Byzantienische Heerführung in Voronez,
Da ihr nun umzingelt seid nehme ich an wir können ohne weitere Kämpfe dafür Sorge tragen das Ihr aus unseren Landen abzieht. Hierzu habe ich es bewilligt das man euch die Südstrecke freiräumt. Ich gewähre Euch freien Abzug aus Mordwina Kiew und möchte so verhindern das es zu weiterem Blutvergießen kommt.
Solltet Ihr Euch damit einverstanden erklären werden wir euch ziehen lassen und euch während des Abzuges nicht weiter beheligen. Die Dörfer werden schnell wieder unsere Flaggen hissen daher empfinde ich es als nicht Notwendig irgendeinen Ausgleich zu verlangen.
gezeichnet
Knjaz Mordwinas
Tzwenson
Gut Haldon nun sei schön brav und bringe es zu dem Heer aus Byzanz. Du findest ja den weg bzw dein Esel wird es für dich tun.
tzwenson war schon fast froh nun endlich nicht mehr Briefe an unwichtige aufschneider und wichtigtuer schreiben zu müssen. In Zukunft würde er sich besser nurnoch an den Kopf der Südbande wenden. Zwar sagt man der Fisch stinkt vom Kopfe her aber womöglich wird dort mehr Gedacht und vor allem intelligenter geschrieben als bei den unwichtigen Höflingen und Speichellecker die sich in hohen Ämtern eingeschlafen hatten.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 05.08.2010 08:39:25 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Antonidas, Woschs Leibwächter, betrat das Zelt des Protosebastos und ergriff das Wort.
Mein Kaiser. Ein Bote aus dem Lager der Mordwinen ist im Heerlager angekommen. Ich glaube er hat eine Botschaft für Euch.
Botschaften fallen in den Bereich des Domestikos Logothenes, belästigt mich damit nicht und was heißt überhaupt ihr glaubt, er habe eine Nachricht für mich?
Nun mein Kaiser, um ehrlich zu sein ich verstehe den Mann nicht recht. Er scheint zwar etwas zu sprechen, dass er für griechisch hält, doch versteht man kaum ein Wort. Ich glaube er spricht eine art alt-äolischen Dialekt. Verzeiht mein Herr, aber niemand spricht mehr diese Sprache und so weiß keiner so recht sich mit ihm zu unterhalten, allerdings faselt er immer wieder etwas von Strategos und Augustus. Ich nehme an er meint Euch.
Und woher wollt ihr wissen, dass er von den Mordwinen her kommt?
Nun, unsere Späher berichten, er sei vom Süden her, auf einem alten Esel dahergeritten gekommen. Direkt aus Belgorod.
Mein Kaiser, im Übrigen. Wie soll ich sagen. Er stinkt wie ... nun ihr wisst schon was ich meine. Er riecht eben wie diese Barbaren so riechen. Er muss wohl eine Weile unter ihnen gewesen sein.
Dann lasst ihn auf keinen Fall in mein Zelt. Nehmt ihm die Botschaft ab und bringt sie mir. Was den Boten anbetrifft. Verbrennt seine Kleidung und seht zu, dass er sich waschen und neu bekleiden kann. Dann tötet den Esel und verbrennt seinen Kadaver. Wer weiß welche Krankheiten das Gespann mit sich brachte.
Einige Minuten später kehrte Antonidas mit dem Schriftstück des Boten ins Zelt des Protosebastos zurück. Das Stück Papier stank zum Himmel. Zu Woschs Überraschung war der Text aber nicht in äolisch und auch sonst keiner Sprache der Koine, sondern in Latein verfasst. Auch wenn Woschs Latein denkbar eingerostet war, machte das das Ganze erheblich einfacher. Denn sein Altgriechisch war eine Katastrophe.
Zum Verfassen einer Antwort ließ Wosch einen Logotheten rufen, der sich auf barbarische Sprachen des Ostens verstand und diktierte ihm folgenden Brief.
QUOTE: An Twenson,
Knjaz Mordwinas.
Ich grüße Euch werter Tzwenson. Es ist schon wieder eine Weile her seit mir Eure letzten Schrifstücke an meinen obersten Logotheten vorgelegt wurden und ich muss sagen, es war eine schöne Zeit. Nun da es möglich scheint, dass wir uns endlich auf einem Schlachtfeld begegnen ließ ich meinen kaiserlichen Speer mit einer Spitze mit Wiederhaken versehen um Euch eine passende Antwort für die verschiedensten Beleidigungen eurerseits, dem Volke von Byzanz, meinen Asekretai und mir gegenüber, zukommen zu lassen. Worte sind nicht meine Stärke und ich glaube nicht, dass ihr Euch meine Worte so zu Herzen nehmen würdet, wie ich euch meinen Speer wünsche, so bleibt mir wohl nur dieser Weg der Satisfaktion.
Da Ihr es nach Monaten der sinnlosen, da vermeidbaren, Plünderungen, Eurer trostlosen Heimatlande nun jedoch zu meiner Überraschung vollbracht habt diplomatische Worte zu finden, welche der Form, eines Herrschers, zumindest im Ansatz nahe kommt und ihr es geschafft habt in Eurer Botschaft von sinnlosen Beleidigungen und Hasstiraden abzusehen will ich Euch eine Antwort zukommen lassen und auf Euer Angebot eingehen, so wie es mir möglich ist.
Ich bin sehr wohl erstaunt welche Vielfalt an Flaggen und Wappen in unserer unmittelbaren Umgebung gesichtet wurden. Verzeiht, wenn ich sie nicht alle auseinanderzuhalten vermag, doch Heraldik ist die Stärke von Anderen. Da mir meine Spione aus der Heimat berichten, dass es Eure Heerscharen geschafft haben sich von der unwürdigen Inanspruchnahme durch den deutschen Kaiser zu lösen und sich unter dem Druck dieser, verzeiht, langweiligen Plünderungen, sowie dem Unmut der russischen Krieger auf dem Heimweg befinden, ist ein weiteres Vordringen von Byzanz auf russischen Boden in der Tat unnötig geworden.
Sofern es wirklich die Heimat ist, nach der sich die Truppen eures Volkes sehnen.
Es scheint mir denkbar sinnlos zu sein diese Lande zu verlassen, nur um in meiner geliebten Heimat oder an einem anderen Orte dieser Erde die Kämpfe gegen die Zarentruppen fortzusetzen, insofern werden wir dieses Spielchen noch eine Weile weiter spielen müssen, wenn es kein Frieden ist, den ihr anstrebt.
Seien wir ehrlich werter Tzwenson. Meine Truppen mit verschiedensten Flaggen einzukreisen mag einem bedrohlich erscheinen, dessen Spione nicht die Heerstärken der Heere verfolgen. Ich bin ob Eures Angebotes uns den Weg nach Süden freizuräumen sehr angetan, doch glaubt mir, wenn ich nach Süden will habe ich genug Männer dabei um ihn auch selbst freizuräumen.
Dennoch haben wir beide mehr gemeinsame Interessen als ihr meinen würdet. Redet mit mir über einen Frieden und ich rede mit Euch über einen Abzug. Redet mit mir über einen Abzug und ich rede mit Euch über einen Frieden. Eines ohne das Andere liegt nicht allein in Eurer Macht zu erreichen, erst Recht nicht zu diesem Zeitpunkt. Wenn ihr denn aber meint ich irrte mich, was meine Einschätzung der Situation angeht, belehrt mich auf dem Feld der Ehre eines Besseren.
Es grüßt,
Wosch, der Findige
Protosebastos von Byzanz
Übergebt den Brief einem unserer Meldereiter und schickt ihn in Richtung des mordwinischen Heeres. Sie dürften sich inzwischen auf dem Marsch befinden.
Herr, wie soll er dann die Mordwinen finden?
Immer der Nase nach!
-------------------------------------------------------------------------------- -------------------------------------------------------------------------------- Megas Domestikos Byzantinae Protostratega Helena Euphemia
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Letzte Änderung: 2010/08/05 08:47 von Helena Euphemia.
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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 13.08.2010 17:56:51 --- 1 Jahr, 6 Monate her
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Der Heereszug der Akriten befand sich auf den Weg zu seinen sicheren Lagern, als ein Meldereiter unter byzantinischem Wappen zu den Truppen der Akriten aufschloss. Er liess sich zum Heerführer und dann zum neuen Sultan der Akriten bringen.
"Herr, ich bringe Nachricht aus Karvuna, der dortigen Provinzhaupstadt. Im dortigen Hospiz wurde ein Mann betreut der vorgab ein Bote aus Mordwina zu sein. Da aber unser Medicus vor Ort im Verbot die für die Kranken festgelegten Bereiche zu verlassen, konnte Euch die Nachricht nicht überbracht werden."
Er war also Melder aus Mordwina?"
Ja wie sich herausgestellt hat. Er starb einige Tage später an der Pest. Die Nachricht befand sich bei seinen persönlichen Sachen. Sie wurde aber verbrannt, mit seiner ganzen Habe. Er hatte die Pest, es wurde kein Risiko eingegangen.
Ich wurde gesandt um Euch zu informieren, falls ihr wichtige Post erwaten solltet."
"Nun hab Dank, guter Mann, aber es wäre nicht nötig gewesen. Es scheint als hätte sich dies erledigt, denn wenn es so wichtig oder gar eilig gewesen wäre hätte der Zar einen neuen Melder gesandt." Haldon ließ den reiter vorräte einpacken für seine Rückreise.
Das Heer der Akriten setzte seinen Weg unbeirrt fort.
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