Kurz vor der Grenze zu Ungarn holte uns ein Botenreiter des Königs von Staufen ein.
Schon der Siegel, mit dem der Brief verschlossen war zeigte das dieser nicht vom König selbst sondern von des Königs Kanzler war.
Nach Studium des Schreibens seufzte ich auf. Wieder ein Schreiben mit leeren Worten.
Warum war es diesem Kanzler nicht möglich seinem Herrn und König klare Vorschläge zu unterbreiten wie man diese Peinlichkeit aus der Welt schaffen könne.
QUOTE:
„Kanzler.
Ihr langweilt mich.
Bat ich Euch nicht in Euch zu gehen und mir konkret zu schreiben was das Königshaus zu Staufen als Wiedergutmachung und als Kostenersatz zu fordern gedenkt?
Ich bot Euch Silber an um die entstandenen Schäden zu beheben.
Jedes einzelne Lehen könnte wieder aufgebaut werden, mit bayrischen Münzen.
Ich konnte jedoch keinen Schaden und Verlust erkennen die der Angriff der dänischen Truppen an Staufens Grafschaften hinterlassen hat.
Dennoch biete ich an mit barer Münze die Schande zu tilgen. Ein weiteres Mal reiche ich Euch die Hand zu Versöhnung.
Schlagt Ihr sie wieder aus? Dann seid Ihr Eurem Herrn kein guter Berater.
Nach dem Turnier in Ungarn stehe ich Eurem Herrn zur Verfügung. Oder Ihr wendet Euch vertrauensvoll an meinen Aussenkanzler.
Ich werde, in der Zwischenzeit, meine ganze Aufmerksamkeit den Feierlichkeiten und den Ritterspielen in Ungarn widmen.
Lebt lange und werdet weise
Benjamin von Schönkirchen
König von Bayern“