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Re:An Staufen 12.01.2012 20:20:26 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Hejsan Alexander von Staufen,
jetzt überrascht auch ihr mich.
Als Husjarl sollte ich von Scharmützel, welche in den letzten Wochen stattfanden - gerade zwischen unseren Völkern - wissen.
Laut dem dänischen Kriegstagebuch ist unser Zwist bereits 5 Monde her.
Aber zänken wir nicht darum.
Ich werde unseren Langbooten Nachricht geben, dass Gravenhage diesmal freidlich zu betreten ist und sie das Feldzeichen (weißes Einhorn auf rotem Grund) einen der Euren zu übergeben haben.
Ich erbitte dafür nur unsere zwistlose Ein- und Ausreise.
gesiegelt und gezeichnet
Malte von Bullensoll
dänischer Krieger und sæwicingas
Husjarl über Krieg & Tod
Malte seufste, wie viel angenehmer war doch der Briefwechsel mit seinem alten Freund Rigel.
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:An Staufen 14.01.2012 16:59:06 --- 4 Monate, 1 Woche her
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QUOTE: Werter Malte vom Bullensoll,
wir hegen Verdacht, dass ihr unsere Küstenstadt ausspionieren wollt, weshalb wir heute einen Trupp hinausschicken werden, um euch zu vertreiben, solltet ihr euch nicht erklären. Wir haben zugestimmt, euch passieren zu lassen doch harrt ihr anscheinend aus. Sollte von euch keine Rückmeldung über die Lage kommen, bereitet euch schonmal darauf vor eure Leute aus dem Wasser zu bergen.
gez.
Alexander von Staufen
Außenminister von Staufen
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Re:An Staufen 14.01.2012 17:13:31 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Hejsan Alexander von Staufen,
da Eure Antwort nur zu mir gesandt wurde, dauert es leider etwas länger, bis ich meinen Heerführer Eure Erlaubnis mitteilen konnte. Ihr vergaßt sicherlich meine Erwähnung im ersten Schreiben, dass ich weiter weg weile.
Und sicher vergaß auch ich, Euch zu bitten Uhtred von Bebbanburg eine Kopie Eurer Antwort zukommen zu lassen.
Ich bin durchaus zuversichtlich, dass Ihr demnächst mit dem Erscheinen unserer Fahne in Eurem Hafen rechnen könnt.
Also schont Eure Segel, wir werden unsere Ruder benutzen.
gesiegelt und gezeichnet
Malte von Bullensoll
dänischer Krieger und sæwicingas
Husjarl über Krieg & Tod
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:An Staufen 15.01.2012 17:41:57 --- 4 Monate, 1 Woche her
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Uhtred von Bebbanburg fühle sich gar nicht wohl. Vor ihm lag der Hafen von Gavenhage und er hatte Befehl seine Waffen stecken zu lassen und dafür ein Fetzen Stoff an einem Holzstab zu übergeben, Er hatte Malte schon beim Erhalt des Auftragen gesagt, für was für eine beschissene Idee er das ganze hielt. Und wenn er vom Turnier zurück kommt, wird er es ihm nocheinmal sagen.
Langsam kam die Einfahrt des Hafen näher und er sah ein staufischen Seelenverkäufer ihnen entgegen segeln. Seine Männer erwartete jeden Moment, das Pfeile auf sie niedergingen, aber nichts derartiges geschah. Der Seelenverkäufer zog unbeirrt Kurs auf die offene See.
Uthred atmete tief durch und wartete das sie an einem Steg festmachten.
Sofort kamen einige Ritter in voller Rüstung und erwarteten ihn. Einer sprach ihn. Da er aber nie das Interesse gezeigt hatte, die Sprache des Feindes zu lernen, verstand er den Inhalt nicht. Uhtred übergab das Banner an ihm, nickte kurz und begab sich wieder an Bord.
Er konnte spüren, dass einige der Staufer bestimmt zu gerne sein Langschiff angesteckt hätten. Wobei er zugeben musste, er hätte auch gerne ein paar Seelenverkäufer versenkt. Er hatte Malte sein Wort gegeben, soetwas nicht zu tun und gab deshalb den Befehl wieder auszulaufen.
Als die Hafeneinfahrt hinter ihnen verstand, kein staufisches Boot sie verfolgte, gestattete er sich Odin zu danken. Aber Malte.... der wird noch was zu hören kriegen.
(mit freundlicher Gestattung von Uhtred von Bebbanburg)
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Letzte Änderung: 2012/01/15 17:42 von Malte vom Bullensoll.
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Re:An Staufen 16.01.2012 15:27:46 --- 4 Monate her
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Alexander wurde vom Botengang der Dänen kund getan. Man übergab dem Wachmann der ersten Brigade einen schmutzigen Stoff auf dem ein Einhorn auf rotem Hintergrund zu sehen war. Der Wachmann schickte es sofort zum Außenminister in Brabant. Als Alexander den Stoffrest erblickte, kam ihm sofort das Wappen der Igelheims in den Sinn. Er stecke den Fetzen in die Tasche und begab sich zur Burg, wo Speiß und Trank auf ihn warteten.
Auf dem Weg zur Festhalle stieß er mit einem Fischer zusammen, Alexander flog auf den Boden und das Wappen fiel ihm aus der Tasche. Nachdem der Mann ihm auf half und das Stück Stoff vom Boden nahm, um es Alexander zurückzugeben, konnte er sich die Konversation nicht verkneifen:
"Tut mir Leid werter Herr, ich habe euch nicht gesehen kann ich das irgendwie wieder gut machen?"
Alexander glättete sein Gewand und äußerte sich darauffolgend: "Schon gut mir ist nichts passiert, den beißenden Fischgeruch bekomme ich schon wieder raus".
Bevor sie es vergessen, hier ihr Stofftuch, sie haben wohl einen langen Weg hinter sich, was?
"Wie meint ihr das? Ich bin eben erst in Brabant angekommen!"
Na der Stofffetzen! So wird nur im hohen Norden genäht. Wo habt ihr es denn her, Norwegen, Schweden, Dänemark?
Nachdenklich wimmelte er den Fischer nun ab: "Schon gut, ich habe es eilich, danke für die Information"
Am Abend kam ihm die Sache mit dem Fischer wieder in den Sinn, was hatte das zu bedeuten warum sollten die Dänen uns ein Wappen zurückgeben, das uns garnicht gehört. Im Gedanken versunken legte er sich ein Blatt zurecht und fing an zu schreiben:
QUOTE: Werter Malte vom Bullensoll,
ich muss euch enttäuschen, eure Reise war leider sinnlos das von euch gebrachte Wappen gehört uns nicht, stattdessen habe ich herausgefunden, dass dem Nähort zufolge der Stoff aus eurer Heimat im Norden kommen muss. Ich weiß zwar nicht was das zu bedeuten hat, aber ein Bote wird euch das Wappen zurückbringen, vielleicht gehört es ja einem von euren Kriegern. Wo habt ihr es überhaupt her?
Ich bin gespannt auf eure Anwort,
gez.
Alexander von Staufen
Außenminister von Staufen
Müde vom Tag legte er sich zu Bett um etwas zu ruhen, Gilfred ließ er in seine Kammer holen, er solle das Wappen übers Meer wieder nach Dänemark bringen.
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Re:An Staufen 18.01.2012 19:57:38 --- 4 Monate her
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Müde streckte Malte die Hand zum nächsten Brief aus, der an einem Päckchen hing.
Ein Stirnrunzelnd las Malte das Schreiben. Dann packte des das Päckchen aus und hielt das Banner in der Hand. Dann schloss er die Augen.
Das Geräusch von Erde aufwühlenden Hufen und das Scheppern der Rüstung durchdrang die Stille und vertrieb die Einsamkeit.
Ein Trupp Dänen sprengte im vollen Galopp durch die Harde (kleinste Verwaltungseinheit Dänemarks) Arensharde in der Jarlschaft Haithabu. Sie suchten das Restheer der Staufer, deren Befehlshaberin und berufene Gräfin eine junge Ritterin, die gerade mal dem Knappenalter entsprungen ist, sein sollte.
Just in diesem Moment erschien hinter der nächsten Biegung eine kleine Festung, der ihnen von der Bevölkerung benannte Sitz der staufischen Gräfin auf dänischen Eigentum. Aber die Feste war leer. Die auf dem Turm wehende Fahne wurde unverzüglich gegen die dänische ausgetauscht und das staufische Banner verschwand in Maltes Tasche.
Und jetzt hielt Malte die Fahne wieder in der Hand und wusste nicht was er davon halten sollte.
Werte Zweifler Alexander von Staufer,
es drängt mich nicht den Staufer jenes zu geben, welches Ihr Eigentum ist.
So entschuldigt meine Annahme, dass Tradition, Ehre und Herkunft in Staufen von Bedeutung sei.
Erlaubt mir eine Frage. Erlangen in Staufen Ritter ihr Wappen, indem sie das Wappen eines anderen Ritter in Form eines Banners in Besitz nehmen? Oder wie erklärt Er mir Eure Einlassung, dass jetzt das staufische Wappen demjenigen Krieger gehört und zwar mir, der es an sich nahm?
Ich kenne nur die Sitten des angelsächsischen Rechts. Der Innenkanzler wacht über die Wappenrolle und nur ehrenwerten und verdienten Rittern spricht er das Recht ein Wappen zu führen. Und durch den Eintrag in die Wappenrolle erhält der Ritter und nur er das Recht sich als Wappenführender zu bezeichnen.
Dann tragt mich in Eure Wappenrolle als wahrer und einzig Berechtigter zur Führung des Wappens (im Schild ein linksgewendetes, nach links steigendes, weißes Einhorn, mit gelber Mähne auf rotem Grund) ein.
gez. und gesiegelt
Malte von Bullensoll
dänischer Krieger und sæwicingas
Husjarl über Krieg & Tod
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:An Staufen 18.01.2012 21:36:20 --- 4 Monate her
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Es sich am Feuer gemütlich machend aß Alexander zu Abend. Es war ein ruhiger Tag, anscheinend doch zu ruhig. Schon kam der Bote in sein Gemach und überreichte ihm einen Brief des dänischem Außenministers, Alexander war es langsam satt.
Nachdem er den Brief durchgelesen hatte, musste er erstmal seine Gedanken ordnen, hatte der Däne den Inhalt seiner letzen Nachricht nicht verstanden? Zur Sicherheit griff er erneut zur Feder:
QUOTE: Werter Malte vom Bullensoll,
ihr habt Recht, das Besitzen eines Wappens ist eine ehrenvolle Sache, manche würden sogar dafür sterben, ihr Wappen nicht in feindliche Hände geraten zu lassen. Zu diesen zähle ich mich und unter anderem Gräfin Elizabeth von Igelheim. Ich weiß nicht worauf ihr hinaus wollt, doch anscheinend begreift ihr nicht, dass das von mir zurückgeschickte Wappen nicht der Besitz der Igelheims ist. Die Gräfin hat eine Turnierserie hinter sich. Wie ihr in den Besitz ihres Wappens kommen solltet ist mir ungewiss, vor allem wenn es sich anscheinend um ein billiges Duplikat handelt. Ihr könnt den Fetzen gerne behalten, für die Familie Igelheim wird es sicherlich keinen Nutzen haben, da sie ,man glaubt es kaum, im Besitz ihres Wappens sind.
Doch solltet ihr dieses Wappen übernehmen wollen, wird ein Zwist mit dem rechtmäßigen Besitzer wohl unvermeidbar sein, auch wenn ihr es nach diesem billigen Duplikat gestaltet, das sicherlich nicht von Stauferhand gefertigt wurde.
gez.
Alexander von Staufen
Außenminister von Staufen
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Letzte Änderung: 2012/01/18 21:37 von Alexander von Staufen.
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