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An die Nordleute 19.01.2012 21:14:25 --- 4 Monate her
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Die Ergebnisse der vergangenen Schlachten bestätigten Bloody Saladin in der Einschätzung der Lage. Es gab nur wenig Möglichkeiten diesen Konflikt zu lösen. Entweder sie würden ehrenhaft die Stärke des Gegners anerkennen oder aber man verließ sich auf alte Traditionen und verstärkte seinen eigenen Kontingente, bis der Gegner niedergeworfen war.
Zwar zürnte es Bloody beim Verfassen der Nachricht, war der Gegner doch von Anfang an übermächtig und zahlenmäßig weit überlegen, aber er musste es probieren. Ein neuer Wind sollte in Litauen und in der Ostsee wehen. Ein Wind, der alte Traditionen und Vorgehensweisen sprengen sollte.
QUOTE:
An die ehrwürdigen Thane der Dänen, Norweger und Schweden,
Morton Uthredson,
Morrigan,
Thargor Thunderson
Erst seit wenigen Tagen beglücke ich das kleine Litauen mit meiner Anwesenheit und schon wehen am Horizont und um uns herum die Banner des Krieges. Mein Weg führte mich aus den Gefilden Jerusalems und meiner Ordensfeste Kreta hier herauf in den Norden.
Stets waren die Berichte von den Kriegern aus dem Norden von Respekt und Achtung geprägt, gerade mein ehemaliger Ordensbruder Sir Friste und sein Sohn berichteten in hohen Tönen von den Dänen und euch anderen Nordmännern.
Ich möchte nicht lange um den heißen Brei herumreden, die aktuelle Situation auf dem Schlachtfeld ist mehr als bescheiden. Der Kampfkraft der vereinten nordischen Heere haben die litauischen Heere und Kontingente des pruzzischen Deutschritterordens nichts entgegenzusetzen.
Da wir nicht weiterhin unsere Unterlegenheit durch fremde Soldaten in Anzahl und Kampfkraft der Euren angleichen wollen, biete ich euch im Namen der Völker Litauens und Pruzzens eine Beendigung des Konfliktes an. Wir haben unsere Kampfgefährten darauf aufmerksam gemacht, jedoch vermag ich es nicht für sie zu sprechen.
Litauen und Pruzzen ziehen sich aus dem Konflikt zurück und erhalten dafür ihre alten Ländereien zurück. Verhandlungen über einen Waffenstillstandsvertrag stehen wir nicht abgeneigt gegenüber. Weiterhin fordern wir eine abschließende Schlacht, die sowohl unsere Aufrichtigkeit als auch unsere Einschätzung der Dinge beweisen soll.
Wenn ihr jene Männer der Ehre seid, welches ich im Süden der Welt vernahm, denkt über meinen Vorschlag nach. Wenn nicht findet Gefallen am Abschlachten Wehrloser.
Gezeichnet
Bloody Saladin
Außenminister Litauens
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Re:An die Nordleute 20.01.2012 20:49:16 --- 4 Monate her
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Als die schwedischen Reiter im Heerlager zu Cudskoje eintrafen, zu denen auch der Schwedenthane zählte, erwartete diesen bereits ein litauischer Bote. Verwundert überfolg der Thane die Zeilen, schickte einen Boten gen Haapsalu aus, dem dort zuständigen Verwalter eine Nachricht zu überbringen, ehe er ein Antwortschreiben für den Litauer verfasste, welches dessen Bote sofort zurück nach Litauen bringen sollte.
QUOTE: Werter Bloody Saladin, Kanzler für Äußeres Litauens
Mit verwundern überflog ich die von dir geschriebenen Worte, die mir dein Bote brachte, zeigst du darin doch eine Gesprächsbereitschaft, die wir Jahre zuvor von Litauen wollten und lange Krieg wegen einer Engstirnigkeit führten, die Litauen nahe an das Ende geführt hatte.
Die Wege der Götter sind meist sonderbar, gelang uns dies nun mit einem Angriff, der nicht auf euch gerichtet war, sondern den Russen galt, die ihr Wort des Öfteren gebrochen hatten und uns in den Rücken fielen.
Wie dem auch sei, Schweden sieht in dieser Gesprächsbereitschaft Möglichkeiten für die Zukunft und nimmt das Angebot Litauens und Pruzzens an. Keine weitere Grafschaft Litauens oder Pruzzens, wie auch keine schwedische Grafschaft soll von nun an in diesem Krieg fallen.
Mögen die Heere von unseren angestammten Gebieten abziehen und sie wieder unter die rechtmäßige Verwaltung gestellt werden.
Die Asen mit dir!
gezeichnet und gesiegelt
Thargor Thunderson, alias svarta drake
Thane Schwedens
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Re:An die pruzzische Garde 23.01.2012 23:21:49 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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QUOTE:
Hejsan Ludo von Falkenstein,
noch nicht lange herrscht Waffenstillstand zwischen unseren Völkern. Ich denke es ist verständlich, dass wir, trotz des ehrenhaften Annerkennens der Unterlegenheit eurerseits, das Misstrauen unsererseits noch zu groß ist, als dass wir euch momentan auf unseren Grafschaften dulden können. Schon öfters vielen Pruzzen in Schweden ein, ohne, dass jemand daheim war. Oft hielt Pruzzen den verachtenswürden, wirklichkeitsfremden Staufern die Treue und den Rücken frei. Nichts über Freundschaft.
Jedoch zwingen uns diese Tatsachen dazu, euch zu bitten, Schweden über den Hafen unserer Burg zu verlassen. Ich hoffe ihr versteht unsere Gründe und achtet sie, in denen ihr unseren Wünschen Gefolge leistet.
Odin zum Gruß
Areston av Schlichting
Außenhuskjarl Schwedens
Areston gab den Brief dem Späher mit, der die Bewegungen der Pruzzen studiert hatte und darüber berichtete. Im Moment sollte kein Schwede Grund haben einen Pruzzen zu töten und andersherum.
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Re:An die pruzzische Garde 24.01.2012 22:43:06 --- 3 Monate, 4 Wochen her
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QUOTE: Werter und geschätzter Areston av Schlichting,
Außenhuskjarl Schwedens,
Bitte entschuldigt meine späte Anwort auf Eurer Schreiben.
Zu groß und überwältigend waren die Eindrücke, die wir von Eurem Volke und Eurer Kultur, in dieser kurzen Zeit sammeln konnten. Allein schon die Kunstfertigkeit Eurer Waffenschiede versetzte uns in schiere Euphorie, so das wir nicht umhin kamen uns mit Wikkingeräxten einzudecken.
Barden besangen schon oft die Schönheit Eurer Frauen und ich muss zugeben, dass sie wahrlich nicht übertrieben haben.
Voll Ehrfrucht verneige ich mein Haupt vor der Größe der nordischen Völker, ins besondere Schwedens.
Möge Eure Axt stets scharf bleiben.
Ludo von Falkenstein
König zu Pruzzen,
Hochmeister des Ordens der Deutschritter
Sehnsuchtsvoll bickte Ludo zur schwedischen Burg, als das Schiff ablegte.
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