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Re:Eine Botschaft an Sachsen 02.02.2012 22:23:34 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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QUOTE: An Malte Blutzoll
Euer Verhalten bestärkt uns Sachsen nur in dem Entschluss unsere Ostgrafschaften aufzugeben und uns voll auf unsere Grafschaften rund um die Burg zu konzentrieren. Außerdem beweist dies endgültig, dass Bayern die Staufer verraten und verkauft hat. Wenn Ihr meint, Sachsen angreifen zu müssen um Bayern zu helfen, dann ist das Eure Entscheidung. Wir werden uns von Dänemark nicht vorschreiben lassen, was wir zu tun und zu lassen haben. Es beweist zudem, dass dem König der Bayern jedes Mittel Recht ist um nicht selbst kämpfen zu müssen.
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Re:Eine Botschaft an Bayern 03.02.2012 15:14:28 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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An den scheinbar des Lesen unmächtigen,
das einzige was Dänemark und Bayern je verband, war eine gemeinsame, aber kurze Grenze, über die ein steter und reger Warenaustausch stattfand.
Auch in Sachsen sollte es bekannt sein, dass wir neben Krieger auch Händler sind. Und durch das Verhalten Eures Volkes oder seien es Eure Zöllner ist dieser einträgliche Handel empfindlich gestört.
Und wenn wir nicht handeln können, besinnen wir uns immer wieder auf unsere zweite Bestimmung.
Und das wäre der Krieger.
Ich gebe Euch einen Mondumlauf Zeit die Voraussetzungen für einen florierenden Handel mit Bayern wieder herzustellen.
Und bitte verschont mich mit irgendwelchen belanglosen Intrigen bzw. Behauptungen. Von mir aus schlagt Euch Christen gegenseitig die Köpfe ein. Mir wäre es aber lieber, wenn wir dies bei Euch übernehmen dürften.
gez. und gesiegelt
Malte von Bullensoll
dänischer Krieger und sæwicingas
Husjarl über Krieg & Tod
Der Bote erreichte schnell und sicher sein Ziel
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Rigel
Sachsen
Beiträge: 418
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Re:Eine Botschaft an Bayern 03.02.2012 16:38:03 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Am königlichen Hof zu Sachsen traf eine Depesche ein. Nicht eine der üblichen Diplomatien, sondern eine Botschaft aus Dänemark! Rigel entfaltete beide Dokumente. Eines ein politisches Schreiben, dass andere ein privates. Rigel griff selbst zur Feder und verfaßte eine Botschft an den dänischen Kanzler
Werter Freund Malte,
Zunächst zur Grafschaft Lausitz. Solange sie in bayrischen Besitz gewesen ist, war sie auch die Grenze der Dänen zu Bayern. Aber wie wir aus Erfahrung wissen diente die Grenze nicht nur zum Handel, sondern auch zum militärischen Durchzug dänischer Truppen Richtung Staufen. Offenbar bestehen gute diplomatische Kontakte zwischen Dänemark und Bayern, die sich nicht nur auf den Handelswaren beziehen.
Deine Position zur Bedeutung der Lausitz kann ich gut verstehen. Das Sachsen die Lausitz von den Bayern gegen eine andere Grafschaft eintauschen wollte, ist aber auch hinlänglich bekannt. Die ganzen diplomatischen Gründe hierzu werde ich nicht weiter kommentieren, da es eine Angelegenheitz zwischen Sachsen und Bayern ist und auch bleiben wird. Sachsen sieht die Lausitz als Kernprovinz an, so dass ich Dir eine Räumung der Grafschaft nicht in Aussicht stellen kann.
Wenn Eurer Land mit den derzeitigen Grenzen nicht einverstanden ist, kann ich auch nicht helfen. Sachsen wird auf jeden Fal seine Grafschaften nicht einfach so preisgeben. Mein Außenkanzler wurde in diesen Angelegenheiten von mir betraut und handelt in meinem Namen.
gezeichnet und gesiegelt
Rigel
König der Sachsen
Einen Augenblick werde ich meine Königswürde ablegen und Dir diese Worte schreiben. Als König herrscht man über ein Volk, so dass man private DInge schnell außer acht lässt. Es ist schön, von Dir wieder einmal etwas zu hören.
Leider habe ich von Atair und Wiebke nichts mehr gehört. Die letzte Nachricht erhielt ich, als sie sich auf den Seeweg über das Mittelmeer begaben. Sie haben sich als Wächter eines Händler anwerben lassen.
Sollte es zwischen zu einem Krieg zwischen Dänemark und Sachsen kommen, werde ich meine Pflicht als König wahrnehmen. Egal wer Verlierer oder Gewinner ist, auf unsere Freudschaft soll es keine Auswirkung haben. Mißgönner und Neider gibt es überall.
Leider muss ich jetzt aufhören zu Schreiben. Mein königliches Amt fordert wieder meine Aufmerksamkeit.
Sei gegrüßt von Deinem Freund
Rigel
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Re:Eine Botschaft an Bayern 07.02.2012 15:17:07 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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Das dänische Heer lagerte an den Hänge der Havel und einer Vielzahl von Kirschbäumen. Die Enheimischen nannten diese Gegend Werder. Auch wenn die Dänen jetzt einige fällten, um Feuerhlz zu erhalte, fragte malte sich, was die bauern nur mit den riesigen Mengen Kirschen machten. Wein vielleicht? Da werden aber eine Menge Kirschkerne anfallen! Kein Wunder also, dass die Sachsen diese Grafschaft als ihr kernland bezeichneten, dachte Malte bei sich und musste grinsen. Da fiel ihm ein, dass er noch etwas zu tun hatte und griff zur Feder.
An die sächsische Führung,
ein Mondumlauf ist nutzlos verstrichen und Ihr habt die Mölichkeit verstreichen lassen, Tatsachen zu schaffen, um einen reibungslosen Handel zwischen Bayern und Dänemark zu gewährleisten.
Jetzt sprechen die Waffen, wobei wir uns keinen ernstzunehmenden Angeboten Eurerseits verschließen werden.
gez. und gesiegelt
Malte von Bullensoll
dänischer Krieger und sæwicingas
Husjarl über Krieg & Tod
Ein Bote eilte dem feindlichen Heer entgegen.
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:Eine Botschaft an Bayern 07.02.2012 22:28:08 --- 3 Monate, 2 Wochen her
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QUOTE: Grüsse Malte von Bullensoll
Nun sicher seid Ihr andere Gegner gewohnt als Sachsen. Daher wollen wir mal Eure etwas dürftige Vorstellung gegen den grössten Teil unserer Jungritter verzeihen.
Sachsen wird großzügig sein und Eure geschlagenen Ritter von Brandenburg davon ziehen lassen. Mit Ausnahme Eures Thanen. Mir sind unfähige Anführer zutiefst zuwider. Darum wird er im sächsischen Kerker darüber nachdenken dürfen, warum er zwar seine Ritter in die Schlacht, aber nicht mehr hinausgeführt hat. Sagt mir einfach, wo Euer König sein Lehen hat, damit wir es als Ausgleich plündern können. Oder hat der Feigling dies etwa auf der Burg ? Ein Anführer sollte Vorbild sein, in der ersten Schlachtreihe kämpfen,und sein Lehen als erstes opfern.
Johann der Streitbare für das Königreich Sachsen
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Re:Eine Botschaft an Bayern 08.02.2012 08:52:27 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Malte lief durch das (Gefangenen)Lager und sprach mit den Kriegern und schaute nach den Verwundeten. Während er bei einem Verletzten kniete, erschien Johann der Streitbare.
Malte stand auf und verneigte sich. Nicht zu tief, um sich nicht anzubiedern. Nicht zuwenig, denn die Sachsen hatten die Schlacht gewonnen und die Ehre gebührte ihnen.
Ich danke für das unerwartete und großzüge Angebot alle dänischen Krieger bis auf den Thanen ziehen zu lassen.
Ich kann es aber nicht annehmen. Als Husjarl über Krieg & Tod ist es auch meine Verwortung. Ich werde das Schicksal meines Thanen teilen.
Als vor 15 Jahren das Lehen meiner Eltern in Mecklenburg zerstört wurde, habe ich es dort nicht wieder aufgebaut. Ihr werdet es jetzt in der Nordmark finden.
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:Eine Botschaft an Bayern 08.02.2012 17:45:12 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Johann blickte grimmig Malte an. Einen Augenblick hörte man nur Stille. Plötzlich fing Johann an zu lachen und schlug Malte mit der Handfläche auf den Oberarm.
"Ihr seid ein Kerl nach meinen Geschmack. Nun gut wie Ihr wollt, verweilt bei Euren König. Doch lasst euch gesagt sein: Unser Kaiser ist furchtbar wütend wegen Eures Angriffes auf sein Reich. Seine Panzerritter befinden sich bereits auf den Weg zu Euch.
Ihr müsst Euch jetzt entscheiden zwischen Ehre und Pflichterfüllung. Ich denke eure Heere werden Führung brauchen, um gegen des Kaisers Garde etwas ausrichten zu können.
Ich werde meinen König ausrichten, dass Ihr Euch in Brandenburg befindet. Möglicherweise verspürt er den Drang Euch zu besuchen. Ich selbst werde mich Euren Auftraggeber widmen...
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Letzte Änderung: 2012/02/08 17:46 von Johann der Streitbare.
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Rigel
Sachsen
Beiträge: 418
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Re:Eine Botschaft an Bayern 08.02.2012 19:09:34 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Rigel erfuhr, dass sich die Dänen in Brandenburg befinden. Unter ihnen auch Malte von Bullensoll. So nah und doch so fern. Rigel dachte sich, wenn er schon auf sächsischen Boden weilt, kannst Du ihm wenigstens eine Botschaft schicken. Gesagt, getan!
Werter Malte,
ich erfuhr davon, dass Du in Brandenburg weilst. Ich hätte gern die Gelegenheit genutzt und Dich ehrenvoll willkommen geheißen. Egal wie die Schlacht ausging. Leider bin ich weiter südlich gebunden, so dass ich diese Gelegenheit nicht wahrnehmen kann. Aber eines Tages werden wir uns sicherlich persönlich begegnen.
Es grüßt Dich
Rigel
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Re:Eine Botschaft an Bayern 08.02.2012 23:45:55 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Malte schaute Johann prüfend an.
Denkt ihr, Dänemark hat nur einen Heerführer? Und selbst wenn es so sein sollte ... Malte zeigte mit der Hand auf seine Männer
besonders gut war er wohl nicht gewesen. Ich denke eher, sie werden dichter zusammenrücken und ein jeder wir über sich hinauswachsen. Und wer weiß, vielleicht wird aus der Not heraus, ein wirklich guter Heerführer geboren.
Ich bin davon überzeugt, dass die dänischen Krieger wissen, wie sie ihre - meine Heimat zu verteidigen haben.
nach einer kurzen Pause fuhr Malte fort.
Den Sohn Eures ehemaligen Innenkanzlers würde ich gerne treffen. Nur hat Euer König mir bereits mitgeteilt, dass seine Verpflichtungen dies nicht zulassen. Wir werden zu anderen Zeiten hierfür Gelegenheit finden.
Aber nun entschuldigt mich, ich muss für die Abreise meiner Männer noch einige - viele Vorbereitungen treffen. Und Euch wird es wohl nicht anders gehen, um Euren Auftrag zu erfüllen.
Nach dieser Schar kommt stolz ein Seekrieger, Seewikinger, zahlreiche Männer, trugen ihre roten Schilde über das salzige Meer, eine ausgesuchte Schar, die ging ohne Furcht
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Re:Eine Botschaft an Bayern 09.02.2012 09:34:50 --- 3 Monate, 1 Woche her
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Seit den Kämpfen um Brandenburg und die Lausitz waren wohl schon einige Tage wenn nicht sogar Wochen vergangen, als Morton wieder zusich kam. Er fühlte sich wie von mehreren Fuhrwerken überfahren und hätte er eine spiegelnde Fläche zurhand, würde er diesen Eindruck wohl auch optisch wahrnehmen. Sein Schädel war um sein linkes Auge notdürftig mit ein paar Leinenfetzen verbunden, ebenso wie weitere Schnittwunden. Den linken Arm hatte man mehr schlecht als recht versucht zu schienen und an seinem Oberkörper fixiert.
Dies war nicht die Arbeit von Krateos, Mortons Medicus aus Byzanz, sondern eines sächsischen Flickschusters! Dies und das laute sächsiche Stimmengewirr ließ Morton erahnen dass die letze Schlacht für ihn nicht gut ausgegangen war. Das einzige woran er sich noch errinnerte war, dass er sich Seite an Seite mit seinen Kriegern und in Begleitung seiner weißen Kriegshunde Sodom und Gomorha auf seinem Hengst Bjarmi in den Kampf stürzte. Und so versuchte die Kämpfer des ersten Heeres zu befreien dass durch die schwere Lanzenreiterei der Sachsen niedergewalzt worden war.
Unter starken Schmerzen und blutspuckend wegen der wohl gebrochenen Rippen, machte Morton auf sächsisch mit schlimmen Beleidigungen, Flüchen und Verwünschungen und dem Reißen an der Kette, mit der man ihn an seiner rechten Hand gebunden hatte, die Wachen auf sich aufmerksam!
Herr von "Uthredsborg" Bruder der Jomswikinger
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