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THEMA: Re:Eine Botschaft an Bayern
 
Rigel

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Re:Eine Botschaft an Bayern      09.02.2012 19:09:10 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Krieg hin, Kämpfe her. Rigel hat keine Lust immer nur als König dazustehen. Sein privates Leben hat sich seit der Krönung total verändert. Heimlich und in aller Stille packt er seine Sachen.

Die Wachen vor seinem Zelt hat er mit Wein betrunken gemacht. Sie schlafen nun tief und fest. Die Gelegenheit ist günstig.

Er schleicht sich aus dem Zelt. Hinter dem Heereslager befinden sich die Pferde. Rigel hat in Arabien so manche Tricks gerlernt, die man seinem Pferd beibringen kann. So ist auch Rigels Pferd gut darauf abgerichtet sich in besonderen Situationen still zu verhalten.

Er ruft sein Pferd mit einem vertrauten Pfiff, sattelt es, steigt auf und eilt davon. Niemand hat von dieser Aktion etwas mitbekommen. Sein Ziel Brandenburg vor Augen reitet er in die tiefe Nacht hinein ....
 
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Aidan Callahan

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Re:Eine Botschaft an Bayern      09.02.2012 21:34:02 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Ultimatum:
.................................................................

Werter Johannes zu Albigoi,

ich wende mich heute in einer ersten Angelegenheit an Euch, die Euren König betrifft.
Mir liegt ein Schreiben im Original vor, in dem Euer König wörtlich dem sächsischen Kanzler das Folgende schreibt:
Schönkirchen:
"Ich sehe Ihr habt alles im Griff. Schlachtfeld, Sizilien sogar der Vatikan kuscht wenn Ihr mit dem Fuß aufstampft. Noch nie sah ich einen Papst der mit eingekniffenen Schwanz das heil in der Flucht sucht."

Das Schreiben ist mit dem königlichen bayrischen Siegel versehen und die Handschrift wurde von meinen Schreibern und Notaren anhand von anderen Dokumenten aus seiner Hand als die Eures Königs identifiziert.

Diese Diffamierung kann und werde ich von einem König nach Gottes Gnaden keinesfalls hinnehmen.

Ich fordere eine öffentliche Entschuldigung und Distanzierung von der getroffenen Aussage durch Benji von Schönkirchen sowie eine angemessene Buße für diese unsagbare Verfehlung.

Die Päpstliche Garde ist an der Grenze aufmarschiert und sollten meine Forderungen binnen 14 Tagen nicht erfüllt werden, werden wir sie gewaltsam überschreiten.

Wisset, dass sich mein Zorn ausschließlich gegen euren König und weder gegen Euch noch Euer Volk richtet.
Bitte tut als guter Christ Euer möglichstes um zur Schlichtung beizutragen.
....................................................................
Aidan I.
Vicarius Iesu Christi
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Papst Aidan I.
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Johann der Streitbare

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Re:Eine Botschaft an Bayern      09.02.2012 21:49:42 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:
Grüße Johannes zu Albigoi
Ich bin froh, dass ich mit Euch schreiben kann und nicht mit Eurem geächteten und von der Inquisition angeklagten König. Nicht, dass ich noch mit ihm in Verbindung gebracht werde…
Aber kommen wir zum Thema. Da Ihr wie Hasen davon rennt und lieber unsere Grafschaften angreift, seid Ihr anscheinend nicht an einer schnellen Einigung interessiert. Wir akzeptieren Eure Entscheidung und nehmen die Herausforderung an. Bisher haben wir noch auf eine Schlacht gehofft. Doch Ihr steht anscheinend eher aufs Schlachten. Doch denkt daran, mit der Zeit werden die Grafschaften, auf die Ihr Euch zurückziehen könnt, immer weniger werden. Wenn Ihr schlau seid, würdet Ihr Euch jetzt stellen, bevor noch viele Lehen in Brand geraten.

Johann der Streitbare für das Königreich Sachsen


 
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Benji von Schönkirchen

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Re:Eine Botschaft an Bayern      10.02.2012 20:45:18 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:


Schreiben an Papst Aidan I.

Ich habe Eure Anklage vernommen, ebenso die Anklage von den Vertretern der heiligen Inquisation.
Diesem heiligen Gericht werde ich mich stellen.
Sobald ich dem Verbrechen der Diffamierung schuldig gesprochen wurde bekommt Ihr Eure Entschuldigung und die mir, von der heiligen Inquisition, auferlegte Buße.

Da mir aber die Waffenstarrenden Heere des Vatikans an meinen südlichen Grenzen nicht entgangen sind sende ich sogleich meine Entschuldigung.

Entschuldig und bitte Verzeiht.

Ich zeichne in Hochachtung

Benjamin von Schönkirchen




enim rex et patria
 
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Aidan Callahan

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Re:Eine Botschaft an Bayern      10.02.2012 21:51:37 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Ultimatum:
.................................................................

Von Schönkirchen,

Euer Schreiben ist eine weitere Beleidigung. Oder seid Ihr wirklich so naiv zu glauben, ich wollte von Euch ein Lippenbekenntnis hören? Vielmehr tretet Ihr den Beweis an, dass Eure Worte wohl weder im Wahn noch im Zorn geschrieben waren. Ihr maßt Euch tatsächlich an, den Papst zu tadeln.
Und einem weiteren Irrtum unterliegt Ihr, denn die Anwesenheit der päpstlichen Garde an Eurer Südgrenze hat nichts mit der Anklage der Inquisition gegen Euch zu tun. Hier steht das Heer eines Königs, des Königs von Roms, den Ihr beleidigt habt.

Nun denn - aufgrund Eures Wisches hätte ich vielleicht angreifen sollen. Doch wisset was mich davon abhielt.
Eine Eurer Untertanen, Isabel Pendragon, fand den rechten Ton und flehte für Euch und Bayern. Es waren ihre Worte die mich bewegten. Fromme Worte. Ohne den Hochmut und die Selbstgefälligkeit, die in Euren Schreiben mitklingt, seit Ihr von mir nicht Euren Willen bekommen habt.
So weit ist es also um Euren Glauben und Eure Treue zur heiligen Mutter Kirche bestimmt. Ihr betrachtet sie als einträgliches Geschäft und wollt sie nun abstoßen wo Ihr keinen unmittelbaren Gewinn erzielt.

Ihr seid eine Gefahr für Europa, Schönkirchen. Und ich fürchte, dass Ihr mir keine Wahl lasst, als diese Gefahr zu tilgen. Der Herr sei Bayern Gnädig, wenn ich dieses Geschwür aus ihm herausschneiden muss.

Ich verlängere aufgrund des Flehens von Isabel Pendragon das Ultimatum um 14 Tage. Die Forderung bleibt dieselbe und dieses mal werde ich sie nicht unerfüllt lassen. Eine öffentliche Entschuldigung und Distanzierung von der getroffenen Aussage durch Euch sowie eine angemessene Buße für Euren Hochmut.

....................................................................
Aidan I.
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Johannes zu Albigoi

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Re:Eine Botschaft an Bayern      10.02.2012 23:09:01 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:
Werter heiliger Vater,

verzeiht, wenn es im Schriftverkehr zu unerwarteten Verzögerungen gekommen ist. Doch als Bayer kämpfe ich in einem Heer gegen sächsische Invasoren, und so wechselt unser Lagerplatz beinahe täglich, so dass mein Depeschenreiter mich ein ums andere mal verpasst hat.

Es sind schwierige Zeiten für mich, besonders in meiner Position. Ich habe ich meinem König Gefolge geschworen. Doch genauso bin ich gläubiger Christ, wie alle meiner Landsleute, und mein Glaube an den Papst als Entsandter unseres Herrn ist mir heilig.

Und so muss ich mich für meinen König entschuldigen. Er ist ein gläubiger Christ, dies könnt ihr mir glauben. Doch sein Federkiel wird immer öfter vom Herz anstatt vom Verstand gelenkt. Sein Herz ist empört über sächsische Eindringline auf dem bayrischem Boden, den er so liebt, und so ist es schwer für ihn, einen klaren Gedanken zu fassen. Wie ein rasendes sterbenshungriges Rudel Wölfe, deren Verstand zuletzt aussetzt und sie sich gegenseitig zerfleischen.

Und so leugnet mein König seine Tat nicht. Und es liegt ihm fern, seine Schuld nicht einzugestehen.
Weiter ist mein König diese Tage stehts für sich geblieben, er scheint sich für sein Verhalten euch gegenüber zu schämen. Und so ist er natürlich bereit, sich in aller Öffentlichkeit bei eurer Heiligkeit zu entschuldigen.
Doch was wiegt heuzutage das geschriebene Wort? Wichtige Dinge müssen ausgesprochen werden. Und es muss gleichzeitig danach gehandelt werden.
So ist es ein persönliches Anliegen meines Königs, euch diese Worte der Entschuldigung und Distanzierung der erwähnten Aussagen selbst zu überbringen, so dass alle anwesenden Ohren aller Herren Länder dies ebenso vernehmen können. Und als Zeichen, dass die Worte keine leeren Worte waren, verspricht er vor euch niederzuknien, so dass der ganze Erdenkreis die Schuld des von Schönkirchen mit den eigenen Augen sehen kann.

Und so bereitet sich mein König auch bereits auf seinen Prozess vor, dessen Ausgang ungewiss ist. Schon sehr bald wird er sich auf den Weg machen, um sich den Befragungen zu stellen, einen mögliches Schuldspruch anzunehmen und sich daraufhin persönlich bei euch zu entschuldigen.
Im Falle eines Schuldspruches hat mein König bereits geäußert, als einzelner Pilger, ohne dem Schutz der einem König zustehen würde, nach Jerusalem zur Grabeskirche marschieren zu wollen. Oder auch jede andere Strafe anzunehmen, die ihm auferlegt wird.

So möche ich meinen Brief abschließen mit einem Satz aus dem heiligen Buch, der mir sooft schon wie ein Wegweiser im Dunkel vorkam.
QUOTE:

Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat." - Epheser 4,32


gez.

JzA

Kanzler des bayrischen Königs


Ritter Johannes zu Albigoi, Pfalzgraf und Reichsvikar des Bayrischen Königshauses
 
Letzte Änderung: 2012/02/10 23:09 von Johannes zu Albigoi.
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Aidan Callahan

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Re:Eine Botschaft an Bayern      11.02.2012 19:59:04 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Diplomatisches_Schreiben:
.................................................................

Werter Johannes,

Euer Angebot ist akzeptabel. Sollte Euer König zustimmen vor mir zu knien und seiner Beleidigung abzuschwören, so will ich von Vergeltung absehen.
Da es immer wieder zur Sprache kommt, so will ich darauf hinweisen, dass vor allem in der aktuellen Situation beachtet werden muss, dass weltliche und geistliche Themen getrennt zu betrachten sind. So sie sich denn auch auf denselben Vorfall beziehen sind Artikel 3 der Inquisitionsanklage und die Aussage die hier zur Debatte steht doch in anderem Zusammenhang zu sehen.

Ihr scheint mir ein vielversprechender Diplomat zu sein und noch dazu seid Ihr adeliger Abstammung. Ihr steht auf dem Schlachtfeld Euren Mann und Ihr verhandelt mit kluger Zunge mit dem Papst, Kanzlern und Königen.
Wahrlich - für Bayern besteht wohl noch Hoffnung.

Die Bedrohung Eurer Südgrenze endet vorerst. Lasst mich nicht zu lange auf die Erfüllung Eures Wortes warten.

....................................................................
Aidan I.
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Johannes zu Albigoi

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Re:Eine Botschaft an Bayern      12.02.2012 18:40:16 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:
Werter heiliger Vater,
werter Kanzler Sachsens,

schon seit Wochen tobt der Kampf im Norden Bayerns. Auf beiden Seiten wird mit großer Hingabe gekämpft. Die Truppen sind gut versorgt, einzig und allein der geistige Beistand kommt zu kurz. Das Osterfest konnte nicht gefeiert werden, wie es seiner würdig gewesen wäre, auch mit dem Pfingstfest wird es nun ähnlich ergehen. Und so möchte ich unter Katholiken eine Waffenruhe von 2 Wochen vorschlagen. Um alle Truppen verstandigen zu können, wäre es ratsam, eine Waffenruhe in 4 Wochen beginnen zu lassen.
Unseren Männern liegt sehr viel an der Ausübung und Feier ihrer katholischen Feiertage. So soll unser Glaube nicht unter dem Bruderkrieg leiden und Schaden nehmen. Sondern uns neue Kraft und Mut für die kommenden Schlachten schenken.
Ich hörte auch, dass eventuell Abgesandte des Vatikans sich im Frontgebiet aufhalten könnten. So wäre es vielleicht angebracht, für die Ritter beider Seiten Gottesdienste abzuhalten.

gez.

JzA


Ritter Johannes zu Albigoi, Pfalzgraf und Reichsvikar des Bayrischen Königshauses
 
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Johann der Streitbare

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Re:Eine Botschaft an Bayern      13.02.2012 08:39:48 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:
Grüße Johannes zu Albigoi
Ihr scheint in einer anderen Realität zu leben. Es gab nicht eine einzige Schlacht im Norden.
Eure Heere weichen jedem ritterlichen Kampf aus und plündern lieber schutzlose Grafschaften.
Wir sind bisher mit Rücksicht auf unsere lange Freundschaft sehr behutsam vorgegangen und haben so manche Chance verstreichen lassen, um Eure Grafschaften zu plündern. Doch Ihr lasst uns keine andere Wahl. Wir werden Eure Heere nun zum Kampf stellen, ob Ihr dies wollt oder nicht.
Natürlich ist es dem Papst und seinen Gesandten gestattet einen Gottesdienst abzuhalten. Ihr solltet es aber endlich lassen, ständig den heiligen Vater vorschieben zu wollen. Er wird Eure weltlichen Schlachten nicht schlagen. Dies müsst Ihr schon selbst tun.
Johann der Streitbare für das Königreich Sachsen


 
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Benji von Schönkirchen

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Re:Eine Botschaft an Sachsen      14.02.2012 09:04:29 --- 3 Monate, 1 Woche her  
QUOTE:
Geehrte Herren, König Riegl und Kanzler Johann der Streitbare.

Wie Euch sicher zu Ohren gekommen sein wird befindet sich die Inquisition auf bayrischen Boden beziehungsweise erwarte ich den ersten Inquisitor in den nächsten Tagen in der bayrischen Burg.

Ich ersuche daher um Waffenruhe für die Dauer des Prozesses gegen meine Person, so das die Befragung durch die heilige Inquisition nicht gestört werde.

In Hoffnung auf eine positive Antwort auf meine Bitte verbleibe ich in Hochachtung.

Benjamin von Schönkirchen
König von Bayern


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Aaron von der Aue: ich will nur dass die führung weiss was die grafen eigenwillig machen
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