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Re:Kanzlerkampf und Einladung zum Essen 29.05.2008 20:05:13 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Joseph seufzte, nachdem er an der Tafel Platz genommen hatte. Die Speisen Burgunds würde er sehr vermissen. Düstere Gedanken beherrschten das Gemüt des jungen Mannes.
Die Anwesenheit des sächsischen Kanzlers wirkte zudem nicht gerade beruhigendauf ihn, aber letztlich: Jeder hatte den Kampf gesehen. Nach einem kräftigen Schluck Wein stellte er seinen Pokal entschlossen auf den Tisch und sprach zu Albert:
"Edelster Mentor, Ihr ließet fragen, ob ich gewußt habe, welcher Gegner mich erwarten würde. Und ich muß gestehen: Ja, kurz vor Beginn des Kampfes erreichte mich eine Nachricht, die von einer mißlichenlage berichtete, in der mein Gegner steckte und die es ihm unmöglich machte, mit Ausrüstung zum SchauKampf zu erscheinen. In der Eile und dem trubel vor dem Ereignis kam mir leider nicht der Gedanke, nun meinerseits ebenfalls auf Waffe und Rüstung zu verzichten.
Ich bedaure diesen fehler zutiefst." Hier machte er eine Pause. "Allerdings habe ich dem Martelli bereits die Zusage gegeben, jederzeit zu einer Revanche zur Verfügung zu stehen. Ich hoffe sehr, dem Ansehen Burgunds keinen allzu großen Schaden zugefügt zu haben."
Während Joseph noch auf die Antwort wartete, kam ein Bote an, der Albert und Joseph je einen Brief mit dem Siegel des Herzogs überreichte.
Verwuundert nahm Joseph den Brief entgegen. "Na, das ging ja schnell" dachte er düster bei sich "Dies wird wohl mein letztes Mahl mit dem Wappen Burgunds sein:" Als er jedoch das Siegel erbrach und las, was ihm der Herzog mitteilte, traute er seinen Augen kaum. "Graf..."
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Aufgezeigte Grenzen und Brief der Rose 29.05.2008 20:16:40 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Ein Lächeln umspielte den Mund Alberts, als er dieses Wort von Joseph hörte, das seinen neuen Titel darstellte, denn in seinen Augen war dies auf lange Sicht unumstösslich gewesen, die einzige Frage die ihn drückte war welche Grafschaft dem jungen Ritter aufgebürdet würde.
"Teurer Graf Balsamo, wenn es so wie ihr beschrieben habt geschehen ist, so kann man Euch nur zum Vorwurf machen, das ihr in Euren jugendlichen Jahren, vor lauter Aufregung gar nicht auf den Gedanken gekommen seid Eurem Gegner anzubieten ebenfalls bar jeglicher Waffen und Rüstung zu fechten. Doch wenn dieser erst kurz vor dem Kampfe auf die Idee kommt Euch dies mitzuteilen ohne die Bitte nach Waffengleichheit hintenan zu stellen ... nun ist das sein Versäumniss und mit dem Angebot der Revanche gebt ihr ihm die Möglichkeit diese Scharte auszuwetzen. Deswegen grämt Euch nicht weiter, feiert Euren neuen Titel und ladet Euren Kontrahenten in Eure neue Grafschaft als gerngesehener Gast!"
Nach dem Mahle und einige weitere vergebliche Tage auf der Suche nach den Wüstensöhnen in Italien verstrichen waren, die es scheinbar geschickt verstanden hatten sich wieder mit ihren leichten Rudergaleeren, die auch die Piraten der Nordafrikanischen Küste bevorzugten, in ihre Heimat abzusetzen.
So blieb den Rittern Burgunds, nichts weiter zu tun als sich gen Rom zu wenden und für ihr Seelenheil in einer der heiligsten Stätten der Christenheit zu beten, so sie denn dort in den nächsten Wochen ankämen.
Um die Reise erträglicher zu gestalten, entschieden sich der stolze Graf von Bievre, Amphimelas, und der Baron zu Troyes, Albert de Moustache, ein wenig ihre Fertigkeiten zu schulen und liessen sich auf einer Lichtung zu einem Übungskampfe hinreissen, der kurz aber sehr heftig geführt wurde und den der Graf, ob des ungestümen Kampfstils und seiner dafür besser geeigneten Rüstung, für sich entschied.
Auf dem weiteren Wege suchten den Aussenkanzler gar viele Boten heim und deswegen war er ob des Auftauchens eines weiteren nicht wirklich entzückt, aber über dessen Nachricht schon, in der man folgendes lesen konnte:
"Werte Herren,
darf ich Euch antragen die Rose zu nehmen und Euch in den Orden der Rose aufnehmen?
Keine Verpflichtungen, keine Politik, keine Religion, eine Auszeichnung für Ritter, die ritterliche Werte noch Ernst nehmen, verbreiten und verteidigen?
Hochachtungsvoll
Croth Clairseach"
Dies war eine hohe Auszeichnung in seinen Augen, zu deren Annahme er sich aber noch nicht durchringen konnte, da seine vielen Pflichten ihn zurzeit dermassen beanspruchten, das es ihm nicht möglich war zu dem Edlen Croth Clairseach zu reisen, was diese Erhöhung verlangte. Auch wenn ihn die Insel im Atlantik als verlockendes Ziel einer Reise erschien, ob der Geschichten die man von dort zu hören bekam.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Letzte Änderung: 2008/05/29 20:26 von Archimbald le Moine.
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Re:Das Leben in Burgund 29.05.2008 22:33:56 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Rom war eine heruntergekommende Stadt. In allen Straßen und Gassen stapelte sich der Unrat und überall lagen Bettler herum die um Almosen baten. Doch gleichzeitig war Rom auch eine beeindruckende Stadt. Nirgends hatte Paiste jemals solche prächtigen Bauten gesehen die so alt schienen wie die Menscheit selbst.
"Diese Römer müssen mächtige Leute gewesen sein um solche Dinge zu schaffen," sagte Paiste zu Albert de Moustache während das burgundische Heer durch die Stadt ritt.
Er stammte zwar aus Italien, jedoch war er damals zu klein gewesen um sich heute daran zu erinnern. Aufgrund der Invasion der Nord-Afrikanischen Völker ist seine Familie nach Schottland geflohen um der drohenden Versklavung und Schändung durch die Moslems zu entgehen.
"Ihr schuldet mir im übrigen 50Silberstücke feinster Qualität werter Albert," sprach er und sah Albert de Moustache mit einer finsteren Mine an, welcher einige Schnittwunden und Blutergüße im Gesicht und auf den Händen hatte. Scheinbar war sein letzter Kampf nicht so erfolgreich ausgegangen was die Stimmung von Paiste ihm gegenüber nur leicht verbesserte. Doch trotzdem strahlte Albert über beide Ohren hinaus und das wiederrum verschlechterte seine Stimmung erheblich.
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Letzte Änderung: 2008/05/29 23:09 von .
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Rom und das Meer 31.05.2008 12:56:22 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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"Von welchem Gelde redet Ihr werter Paiste, denn ich kann mich beileibe nicht daran erinnern von Euch selbiges geliehen zu haben!", war die vergnügt Frage die den Grafen traf.
"Doch eines muss auch ich festhalten, diese Stadt wirkt wahrlich riesig und für weit mehr Menschen ausgelegt als heute in ihr zu wohnen scheinen. Lasst sie uns etwas weiter besichtigen, Eure Leibgarde kann uns ja den Weg freiräumen. Dieses Lumpengesindel hier ist ja gar furchtbar .... Malsvoisin, werft ein paar Kupferstücke unter sie! In meinem Lehen dürfen die sich nicht so munter verbreiten, wie ihnen die Lust gerade steht. Nur an den Toren und vor der Kirche und sonst unter Strafe nirgendwo anders ...." so plapperte der Aussenkanzler Burgnunds munter vor sich her während sie gemächlich durch die Stadt ritten.
Nach einer Woche Aufenthalt in Rom und unzähligem Silber, fanden sie endlich genug Schiffe die das Heer zu fassen in der Lage waren und setzten gen Burgund über, da die Muslime nicht mehr die heilige Stadt direkt bedrohten und sich in ihrer Abwesenheit Räuber in ihren herrlichen Landen breit machten, die die Bauern drangsalierten so das deren Rufen und Wehklagen auch irgendwann das Heer erreichten.
Als Lehnsherren war es ihre von Gott gegebene Pflicht nicht nur über das niedere Volk zu herrschen sondern sie auch zu schützen, schon allein aus wirtschaflicher Sicht ein sinnvolles Abkommen. So setzen sie über und begaben sich auf das Mittelmeer hinaus, um schnellstmöglich in ihre Heimat zu kommen, dabei aber nicht ausser Acht lassend auch auf hoher See ihre Übungen zu vernachlässigen. So kam es auch zur Revanche für den Kriegskanzler Burgunds und selten wurde ein Kampf mit dieser Heftigkeit geführt, denn beide dachten im Traume nicht daran nur um eine Armeslänge Boden zu geben und so geschah es das beide von den Medicussen versorgt werden mussten. Doch auch diesesmal war Fortuna nicht mit dem tapferen Ithar von Haran und so schenkte die launische Göttin den Sieg Abert de Moustache, der sich darüber auf seinem Krankenlager nicht wirklich zu freuen vermochte.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Lehnsherr und Unmengen von Depeschen 03.06.2008 19:16:49 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Frisch in Burgund angelandet, hätte ein Beobachter aus einiger Entfernung sehen können, wie zwei Ritter, kaum das sie Land berührten, aufeinander einschlugen und stachen, während das Fussvolk ein Lager bereitete.
Weiterhin hätte dieser Namenlose sehen können, das sich dieser Kampf sehr in die Länge zog und erst nach einer Reihe von Schlägen beendet war. Nachdem der Schneestaub sich gelegt hatte, hätte er erblicken können das der Kämpfer mit der Axt schweratmend über dem im Schneematsch liegenden Speerträger stand und ein gar verdutztes Gesicht machte.
Er hätte zwei mit einer Trage herbeieilende Knappen sehen können, die kurz darauf zu den Feldschern eilten mit ihrer kostbaren Fracht, verfolgt von einem sich langsam bewegenden Aussenkanzler Burgunds, der durchaus auch Hilfe hätte gebrauchen können.
Nachdem diese sich um seine Wunden gekümmert hatten, ging der Baron zu Troyes in sein mittlerweile von der Dienerschaft errichteten Zelt, wo ihn bereits einer seiner gutbezahlten Meldereiter erwartete mit einem in gewachsten Leder verstauten Bündel Depeschen unter dem Arme. Die er nach Erbietung des demutsvollen Grusses überreichte und nach Entlassung sich zu Erquickung gen Feldküche begab, wohlwissend bald wieder aufbrechen zu müssen.
Albert warf, gedankenverloren, das Paket Malvoisin zu, als ihm kurz darauf einfiel das dieser sich bei dem edlen Grafen von Tessin im Zelt der Heiler befand. So musste er sich ächzend selbst danach bücken und auf die Truhe legen, bevor er sich müde und zerschlagen auf sein Strohlager fallen lies.
Warum habe ich trotz den in das ich in allen Belangen unterlegen war gewonnen? .... Die Schreiben können noch etwas liegenbleiben.... tut sicherlich keinem weh!, waren seine letzten Gedankengänge, bevor er ermattet einschlief.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Räuber in Auvergne und diplomatische Verwicklung 05.06.2008 20:43:27 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Dunkelheit ... Schmerzen ... ein Leinenhimmel tut sich auf ... dann kommt die Erinnerung wie ein Hammer über ihn und schwach kommt sein Ruf nach dem Knappen über die Lippen.
"Malvoisin, was ist passiert? Geht es dem Herzog und unseren Edlen gut? Sind die Räuber gestellt und vernichtet? Haben wir Nachricht von unseren Freunden aus Franken?" stürtzen die Fragen auf den jungen Mann ein, nur unterbrochen von gelegentlichem Husten und dann erst: "Was ist mit mir?"
"Herr, liegt bitte still ... der Medicus meint ihr dürft Euch vorerst nicht rühren, der Kampf mit dem Edlen Grafen von Bievre und dann die Jagd auf die Räuber, mit anschliessender Schlacht haben Euren Körper stark mitgenommen! Der Herzog ist gesund und munter, wie die meiste Edlen auch! Die Räuber sind vernichtet worden und auch bei den Franken scheint auch kein blaues Blut zu echtem Schaden gekommen sein ... nur kam es zu einer unvorhergesehenen Verwicklung."
"Was meinst du mit Verwicklung? Schnell sprich!"
"Einige unserer Serganten haben, im Rausche der Schlacht die nahe gelegenen Lehen überfallen und auf der hiesigen Feste die Banner gehisst! Der werte Ithar von Haran, hat sich sofort um Schadensbegrenzung bemüht!"
"Herr im Himmel ... wie konnte das nur geschehen? Ich fürchte da müssen wir uns etwas als Entschädigung einfallen lassen!"
"Baron, ihr dürft zur Zeit laut Medicus nur Euer Lager nicht verlassen!"
"Bei allen Heiligen ... ", fluchend versucht er sich aufzurichten, aber die Schmerzen belehren ihn eines besseren und Dunkelheit umfängt, dankbar aufgenommen, seinen Geist.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Letzte Änderung: 2008/06/05 20:47 von Archimbald le Moine.
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Turnier in Anjou 16.06.2008 09:29:45 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Viel Zeit war seitdem vergangen, die immer niedriger stehende Sonne kündigte bereist den herannahenden herbst an, da hatte Joseph Balsamo erneut die Ehre, mit seinem Mentor an einem Turnier teilzunehmen.
Und in Anjou war das Waffenglück dem jungen Ritter wieder einmal hold. Turniere schienen ihm mehr zu liegen als die Schlachten...
Im Melee fegte der junge Mann durch die Reihen der Gegner, einer nach dem anderen mußte aufgeben. Schwer atmend und bereits deutlich von den Kämpfen gezeichnet, stand er zum Schluß vor el blindo. Mit zwei schnellen Schlägen brachte er diesen zum Wanken und Joseph spürte genau, daß es nur noch eines winzigen Treffers bedurfte, um auch diesen letzten Gegner zu besiegen. Er holte aus, da traf ihn selbst ein Schlag und er fand sich im Staube wieder.
Auch die Duelle verleifen bislang glücklich. Sowohl Hanny als auch Theodereich mußten sich ihm geschlagen geben. Und nun wollte es das Schicksal, daß er in der vorletzten Runde erneut auf el blindo traf - Joseph brannte auf eine Revanche.
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Letzte Änderung: 2008/06/16 09:31 von .
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Re:Turnier in Anjou 23.06.2008 19:25:07 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Viele Welle des Mittelmeeres hatten sich an den Küsten Burgunds gebrochen seit jenem unrühmlichen Turnier in Anjou, bei dem sich der junge Graf Joseph Balsamo hervortat und er selbst schändlich in der ersten Runde ausschied. Einzig im Melee konnte er sich hervortun und wütete gefrustet durch die Reihen, bevor ihm dieses agressive Vorgehen einen schweren Hieb auf den Unterarm einbrachte, nachdem er seine Waffen strecken musste.
Danach machte er sich auf um einigen Monarchen im Osten Europas seine Aufwartung zu machen und fing seinen Reise mit einem Abstecher in Staufen, mit dem Nebeneffekt an deren Turnier teilhaftig zu werden, das bisher zur Gänze anders verlief als das zu Anjou.
Gleich den ersten edlen Gegner, den tapferen Rasuth, konnte er niederzwingen und hernach war sein Stolz nicht so getroffen, das er das Melee mit Besonnenheit angehen konnte. Er schlug umsichtig drei Gegner aus dem Felde und als nur noch ein Kontrahent ihm gegenüberstand, war es eben wiederum der tapfere Ritter Rasuth. Diesen ging er auch mit dem nötigen Respekt an und war nach der Reposte überzeugt einem würdigen Gegner gegenüber zu stehen und nur eine erfolgreiche Finte schenkte ihm, dem Baron zu Troyes, den Sieg in dem Melee zu Staufen.
Noch während er mit stolz geschwellter Brust gen Zelt strebte, lauerte ihn ein Bote auf um die gute Laune zu zerstören mit folgenden knappen Worten:
"Herr, der Wikinger steht an den Toren der Normandie und ich bringe Euch ein Schreiben des tapferen Kriegskanzlers Ithar von Haran!"
Schnell entriss er dem Nachrichtenreiter das Bündel und lass mit Entsetzen die ausführlichere Darstellung des knappen Satzes, die mit einem Male die Reise in Richtung Osten verblassen lies!
So würde er stattdessen seinen Gaul nach Staufen gen Westen zu seinen Brüdern aus dem Französischen Grossreich traben lassen müssen, um ihnen in ihrer Not zur Seite stehen zu können.
"Teurer Malvoisin, bereitet alles für einen schnellen Aufbruch nach dem Turnier vor, und gebe Gott das ich gewänne und recht gesund mich auf die Reise begeben möge! Desweiteren lasse er mich bei dem Bankett des Siegers entschuldigen und wenn die Edlen Staufens erfahren möchten warum, sagt ihnen der Nordmann steht vor unserer Tür und wichtiger als Turniersieg zu feiern sei es unsere treuen Untertanen zu schützen. Wenn diese Barbaren zurückgetrieben worden sind werden wir in Burgund ein Turnier auf ihr Niederlage geben und diese Feier hoffentlich nachholen" so instruierte er seinen Knappen, eh er sich niederlegte um Kräfte zu sammeln für seinen neuen Gegner dem edlen Ritter Satanos.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Der Turniersieg und Überfall der Nordbarbaren 25.06.2008 00:35:31 --- 3 Jahre, 11 Monate her
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Starker Schneefall erschwerte das Vorankommen in den Staufischen Landen, doch noch immer durch den Sieg gegen den tapferen Streiter Staufens Satanos im Turnier auf deren Burg und den dadurch absoluten Sieg beschwingt, fiel es Albert um ein vielfaches leichter als seinen Begleitern.
Da wurden ihnen das Banner eines anderen Ritters gewahr, der sich ebenfalls mit seinem Gefolge durch die verschneiten Landschaften zu kämpfen schien und so schickte er seinen Knappen um sich nach dem Namen des Edlen zu erkundigen. Als dieser kurze Zeit später zurückkam und erklärte es handle sich um die syrische Kanzlerin Loraine, lies er direkt ein Schreiben aufzusetzen in dem er um einen freundschaftlichen Wettstreit bat, denn er wollte bei dem Kampf gegen die Nordmänner in bester Form sein und da bedeutete jeder Tag Ausfall einen Wikinger weniger den man erschlug.
Er hörte von Botschaften in denen gewarnt wurde vor einem grossen Kriege, wo es doch nur ein Wiking wäre, aber soweit ihm bekannt war bedeutete dies räuberischer Überfall und in seinen Landen war man Räubern gegenüber wenig zurückhaltend. Der Scharfrichter war schnell mit dem Hanf, dem Beil oder dem Rade zur Hand und genau so gedachte er diese Nordräuber zu behandeln, nicht mehr oder weniger!
"Werter Malvoisin, sagt mir was könnt ihr mir von dieser Kanzlerin erzählen?" war seine Frage gen Knappen.
"Ich konnte sie bedauerlicherweise nicht selbst erblicken, doch ihre Männer scheinen voller Ehrfurcht und Respekt zu sein... der Dolmetsch beschrieb sie als aussergewöhnlich, doch mein Latein ist nicht so gut wie ihr wisst Herr!" war die wenig aussagekräftige Antwort.
"Nun, lasst das Lager aufschlagen und bereitet einen kleinen Imbiss mit Umtrunk, falls die Edle sich hernach zu uns gesellen möchte .... achja und ihr Knappe seid mit geladen und müsst, dank meines Grossmutes, nicht aufwarten!" waren die Anweisungen des burgundischen Aussenkanzlers.
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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Fast gewonnene Schlachten und weglaufende Norder 11.07.2008 15:52:41 --- 3 Jahre, 10 Monate her
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Die Zeit raste nur so an dem nicht mehr ganz so jungen Albert vorbei, zumindest sagte ihm das sein Gefühl, als er sich wieder seinem anstehendem Duell gegen den starken und edlen Frankenkanzler Pharamond zuwandte. Er vergegenwärtigte sich der bevorzugten Ausrüstung des Kontrahenten und versuchte abzuschätzen wie dieser wohl zu kämpfen dächte, doch irgendwie gelang es ihm heute nicht recht seine Gedanken zusammen zuhalten und er ertappte sich wie er seinem Knappen Malvoisin nur auf die Finger starrte, als der in des Kanzlers Kettenhemd Ringe einsetze um die Löcher zu stopfen, die in den vergangenen Schlachten gegen die Nordbarbaren entstanden.
Er erinnerte sich wie diese in Flandern einfielen, anschliessend in die Normandie und dort die schwachen Milizen und Bauern hinwegschlachteten, die nur ihr Heim zu verteidigen suchten und sobald ordentliche Heere ansichtig wurden Reisaus nahmen und flüchteten.
Nach Süden wichen sie aus, obwohl an Mannstärke um ein vielfaches überlegen, landeten in Spanien unter Androhung von Waffengewalt und nannten dies dann freies Geleit. Er musste darüber bitter lächeln, als ihm der Vergleich zu einem Schurken in seinem Lehen einfiel, der einen Bauern ein Messer an die Kehle hielt, ihm seinen Korb mit Gemüse abnahm und bei der Verhandlung meinte, er wäre unschuldig dieser hätte ihm dies ja schliesslich ohne Widerworte ausgehändigt.
Er dachte an die Hinrichtung dieses Verbrechers, das Blut das aus seinem Halsstumpf schoss, nachdem der Henker ihm in vollkommener Ausführung seines Handwerks den Kopf mit nur einem Schlage der Axt abtrennte. Genau bei diesem Bilde kamen die erschütternden Bilder der Schlachten gegen die Wikinger in seinen Sinn, denen sie von der Nordküste des Grossreiches auf die iberische Halbinsel hinterherhechteten und die nie den ehrlichen Kampf suchten, sondern sich lieber nur mit Bauern verglichen, die sie dann in den Schlachten als menschliche Schutzschilde gegen die Christlichen Ritter ins Felde führten, worauf diese gehemmt den armen Kerlen einfach den Schädel einzuschlagen, knapp bezwungen wurden.
Beide Schlachten hatten die Norder obwohl an Kriegern um ein vielfaches überlegen fast verloren, den die blonden Hünen kämpften nun mal nicht für eine gerechte Sache sondern raubten und plünderten nur wie gemeine Verbrecher. Deshalb wurden nun ihre Räuberhöhlen von den wackeren Streitern der Bretonen und Sachsen ausgeräuchert und es würden noch viele weitere Höhlen folgen, so Gott es wollte.
Seine Gedanken schweiften weiter zurück an den Tag des ersten Überfalls dieser sogenannten Wikinger und seine Enttäuschung über die wortbrüchigen Isländer, von denen er seid der Schlacht bei Hamburg einen guten Eindruck hatte. Ihm fiel der Dolch ein, den er damals von ihrem König geschenkt bekam und dabei kam ihm einen Idee.
"Teurer Malvoisin, lasst den Dolch des Strutter aus meiner Waffenkammer holen und schickt ihn ohne Schreiben an den König der Isländer zurück!"
Der Knappe stand auf, verneigte sich und wollte just lossprinten einen Boten zu beauftragen, als er noch einen Nachsatz mitbekam:
"Und ladet die Edlen des Heerlagers ein auf einen Umtrunk mit kleinem Essen!"
Archimbald le Moine Seneschall Burgunds Baron von Troyes Lang lebe Burgund, lang lebe das französische Grossreich und Gott mit uns!
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