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*Dieses Dokument wurde überall auf der Welt verbreitet. Angeschlagen an Kirchentore, verlesen auf öffentlichen Plätzen, zugestellt des Königshäusern christlicher Herrscher*
Höret, ihr Christen dieser Welt.
Auf Grund des Skandalspruches zum Tode von Papst Georg, dem I. von Ritter Manny vom Kiez, dem Großinquisitor und untertänigsten Untertanen von Ritter thjun, dem einstigen Hochmeister der Deutschritter, lässt, mein Herr, Aloadin – Der Alte vom Berge, die Untersuchungsergebnisse der Assassine zum Tode von Papst Georg I. hiermit veröffentlichen.
Als Gegendarstellung zu den schändlichen, falschen, verleumderischen und primitiven Darstellungen des Großinquisitor.
Auf Grund unserer Ermittlungen stellt sich die Sachlage wie folgt dar:
Der kürzlich verschiedene Papst Georg der I. war nicht der wahrhaftige, authentische Papst Georg der I. sondern ein Doppelgänger. Ein Mann einfachen Geschlechts und Bettler in Roms Gassen, der durch Zufall von einem Deutschritter entdeckt wurde.
Der authentische, wahrhaftige Papst Georg, der I. wurde am Abend jenes Tages, nachdem der Vatikanritter Lord Gorn den Vatikan aus eigenem Entschluss verließ, von einem Todeskommando der Deutschritter, auf Befehl des damaligen Hochmeisters thjun in seinem Gemach niedergestreckt und erlag kurz darauf seinen Verletzungen.
Die Schergen der Deutschritter wurden eingelassen von dem Großinquisitor Manny vom Kiez, der sich in dieser Zeit im Vatikan aufhielt.
Er hatte freien Zugang zu den Gemächern des Papstes, kannte dessen Tagesablauf und konnte die Mörder heimlich einlassen.
Er lieferte die notwendigen Informationen und plante für seinen Busenfreund thjun das Attentat und setzte den Doppelgänger anstelle des wahrhaftigen Papstes ein.
Doch hatten sie weder die Zeit, noch offenbar die Fähigkeit, diesen auf sein Amt vorzubereiten.
So rief dieser einen Kreuzzug aus, obwohl das Wesen der Kreuzzüge vom wahrhaftigen Papst abgeschafft worden war.
Da der Doppelgänger dies nicht rückgängig machte, rief also der falsche Papst etwas aus, das gar nicht mehr existierte.
Desweiteren wurden starke Bewußtseinsveränderungen und andere Lebensgewohnheiten vom Personal beobachtet. "Man könne ihn nicht wiedererkennen" - so der O-Ton.
Genauso verwirrend waren viele seiner anderen Entscheidungen.
Als dann auch noch der ausgerufene Friedensvertrag scheiterte und offensichtlich wurde, dass der Papst nur eine Marionette der Deutschritter war, die Nerven verlor und drohte, seine wahre Identität preiszugeben, beseitigte man ihn auf die gleiche Weise wie einst den wahrhaftigen Papst und versucht nun mit dem Dämonengeschwätz die Spuren zu verwischen.
Wenn es je einen Dämon gab in dieser bizarren Angelegenheit, so ist sein Name thjun.
Gezeichnet
Mulhet Altair
- im Auftrage des Alten vom Berg -
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