PigToTheSlaughter schrieb:
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Der französische Inquisateur lässt verlauten:
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An die Kardinäle in Rom
An Manny vom Kiez, Grossinquisitor
An die Herrscher der Christlichen Länder
An die christlichen Würdenträger in aller Welt
An Flavius Aetius, Imperator von Rom
An alle Christen der Welt
Unruhen belasten das Volk der Bretagne, welches meiner Zuständigkeit unterliegt. Weit über die Grenzen des Französischen Grossreiches hinaus war bekannt, dass der Duc PigToTheSlaughter trotz überwiegend
christlich gesinnter Bevölkerung die Lande multikulturell regierte und den in der Bretagne seit jeher ansässigen Menschen auch nichtchristlichen Glaubens so Schutz und Recht gewährte.
Trotz dieses Umstandes wurden immer mehr unzufriedene Stimmen laut. Aufwiegler nichtchristlichen Glaubens gingen um und verbreiteten Unwahrheiten über Duc PigToTheSlaughter und den Zusammenschluss der drei französischen Staaten. So sammelten die Aufwiegler um eine Schar Rebellen um sich, um nach der Bretonnischen Burg und anschliessend nach Paris zu ziehen.
Glücklischerweise ist es Duc PigToTheSlaughter und den rechtschaffenen Bretonnischen Bürgern unter der Führung von Kanzlerin popelchen gelungen, diesen Marsch auf die Burg zu verhindern. Die Rebellen lösten sich auf und entflohen in den Untergrund. Sie entsagten der Bretonnischen Bürgerschaft und schworen dem Französischen Grossreich und dem Christentum Rache.
Auf Wunsch von Duc PigToTheSlaughter und der Mehrheit der Ritter der Bretagnie ist es mir eine Ehre folgendes Verkünden zu dürfen:
Der Wandel der Bretagne zum Christentum ist endgültig und unwiderruflich eingeleitet und wird vollzogen werden. Zu gegebener zeit wird Duc PigToTheSlaughter in Rom vor dem neuen Papst niederknien und das Bekenntnis und die Treue der Bretagnie zu Rom und zum Heiligen Vater beschwören.
Die Rebellen sind auf der Flucht und versuchen die Bretagne zu verlassen. Das Französische Grossreich, die Französische Inquisition und die Kirche werden den Versuch der Schändung der Bretagne, des Grossreiches und des Christentums nicht tatenlos hinsehen.
Deswegen sei einem jedem der Rebellen bis auf weiteres das Betreten franzoesischen Bodens verwehrt und bei Zuwiederhandlung sollen sie in den Kerker verbracht werden.
Hochachtungsvoll
Joliet de Guernon
Comte de Loire et Cher
Inquisiteur de l'Empire Francais Uni
Werter Joliet,
anbei liegt ein Schreiben, welches angeblich Du verfasst haben sollst. Zuerst klang das für mich vollkommen irrsinnig, aber vielleicht ist das einfach die heutige Zeit. Solltest Du nicht der Autor sein, so brauchst Du jetzt nicht weiterzulesen, dann sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, denjenigen, der es da wagt, Lügen in Eurem Namen zu verbreiten, zu fassen zu kriegen und seiner gerechten Strafe zuzuführen.
Von einer Rebellion ist da die Rede. Die Rebellen seien einst Bretonen gewesen, hätten ihrer Bürgerschaft entsagt, hätten nach Paris marschieren wollen, wären dann aber in die Flucht geschlagen worden. Ich weiß nicht, was eine Bürgerschaft sein soll, aber es ist eine Tatsache, dass in den letzten Wochen der Großteil der bretonischen Ritter von der Bretagne Abschied nehmen musste. Die Gründe dafür könnte ich Dir in dem Fall, dass Du wirklich dermaßen vergesslich wärst, natürlich nochmal erzählen, aber ich denke das ist nicht nötig. Mit Chaillean, Charriu, d0zz1, deeay, DpB, ElSpEcKo, el_blindo, el_stupido, g4nzLieb, Gringor, Guillaume de Chateauneuf, Heiko der Gestachelte, HuGly, KnuddelMonster, LadyEspalienca, Lord_Aftermath, Montesquieu, Neutronius, Praiodan von Westpfal, Rufio von Bangorang, SirFix, Suu, T3RR0RErik, Takai, Terross, Twister, Vridebrant und wh1sky sahen sich hochrangige Ritter, fast alle Grafen sowie der Innenminister dazu gezwungen, der Bretagne den Rücken zu kehren, so dass der Bretagne von den ehemals 44 Rittern nur noch 16 (!) blieben. Alleine diese Zahl macht schon deutlich, dass wir hier nicht von einer Rebellion zu reden haben, sondern davon, dass in der Bretagne ein Tyrann auf dem Thron sitzt. Ein Tyrann, der sich durch Enteignungen an den Erbländereien seiner Ritter bereichert!
Die aufgezählten Ritter sind alle relativ jung, keiner ist über 24 Jahre alt. Alle sind sie geboren in der Bretagne. Allesamt christlich aufgewachsen, mit Ausnahme von mir, doch auch ich habe mich schon vor langer Zeit taufen lassen, das weißt Du. Warum die Bretonen nicht als christliches Volk galten, lag an den alten Rittern, die vor einigen Jahren aus Nordfinnland in die Bretagne kamen und die Macht übernahmen. Zu nennen wären da vor allem Tyrann PigToTheSlaughter, Außenministerin popelchen und Kriegsminister Krilin sowie basilisk und Schubator, die ihre heidnischen Bräuche, mit denen sie im hohen Norden aufgewachsen waren, weiterhin praktizierten. Der Tyrann tat zwar offiziell so, als wäre er den christlichen Lehren gegenüber sehr aufgeschlossen, heimlich praktizierte er seinen heidnischen Glauben allerdings weiter und weigerte sich strikt, das Christentum zum Gesetz werden zu lassen, wie die heilige Mutter Kirche es wünscht. Dabei habe ich immer wieder, teilweise auch ganz öffentlich danach gefordert und das weißt Du auch. Nachdem all meine persönlich an den Tyrannen gesendeten Denkschriften ignoriert wurden. Aber auch diese Denkschriften kannst Du Dir ja vielleicht beschaffen.
Lieber Joliet, ich muss Dich also bitten, erstens sehr genau zu prüfen, ob der Tyrann es wirklich ehrlich meint mit dem christlichen Glauben, oder ob er nur zu dem Schluss gekommen ist, dass er jetzt seine Macht durch diesen Schritt festigen müsse. Zweitens möchte ich Dich bitten, auf dieses Pamphlet eine Richtigstellung zu verbreiten. Niemals hatte einer der Ritter, die nicht mehr vom Tyrannen regiert werden wollten, die Bretagne oder den Großbund (schaut mal im Bündnis-Vertrag nach, es heißt nicht Großreich) "schänden" wollen und erst recht nicht das Christentum. Wie kann es eine Schändung des Christentums sein, wenn man einen heidnischen Tyrannen verlässt?
Wenn PigToTheSlaughter erfreulicherweise doch endlich erkannt haben sollte, dass er einzig in Jesus Christus Erlösung finden kann, dann lasst ihn Buße tun dafür, wie er sein Volk und seine Ritterschaft tyrannisiert hat. Legt ihm nahe, sein Amt aufzugeben und sich der Religion zuzuwenden, denn er hat wahrlich viel zu lernen.
In Freundschaft,
Montesquieu