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Endlich auf See. Es hat einige Tage gedauert bis ich das Boot fand, das mich meinem Ziel näher bringen würde. Und nochmal einige Tage bevor es auslief um mich meinem Ziel näher zu bringen. In all den Tagen vor verlassen der Hafenstadt hatte ich hin und wieder das Gefühl ich würde beobachtet werden. Es blieb aber ruhig. Ein solch unerfreuchliches Erlebnis wie in den Gassen der Stadt wiederfuhr mir nicht noch einmal.
Bevor es für mich auf´s Schiff ging, habe ich von Edurbur erstmals eine Nachricht übersandt bekommen. Er schrieb aber nichts von Bedeutung. Der Wirt ging seinen Geschäften nach, wobei hier die Schenke gemeint ist, und verließ sonst nicht sein Haus, außer wenn er Vorräte braucht. Eine freundliche Befragung, als Flirt getarnt, der Tochter erbrachte auch nichts nennenswertes. Sie erzählte ihm zwar von den aufregenden Vorgängen in der Schänke vor ein paar Wochen, aber mehr auch nicht. Keine Angaben zu dem Ritter, den Männern, die im Zimmer gewartet hatten. Wie sie dort hineingekommen sind wußte sie nicht.
Es ist für einen geübten Gauner nicht schwierig die Tür in einer solchen Absteige zu öffnen. Edurbur führte lediglich noch aus, das Nachricht aus Umbart eingetroffen ist. Man vermißt mich und wartet voller Ungeduld auf meine Rückkehr, aber es lief alles so wie es sollte.
Mir wurde wieder einen Augenblick lang schwer ums Herz. Wie gern würde ich tauschen, meine Reise ins Ungewisse für eine Heimkehr in mein Lehn, aber das ging nicht.
An Bord des großen Frachtschiffes, das mit seinen Segeln voll im Wind war, verlief alles normal. Sofern ich das als Landratte beurteilen konnte. Hoffentlich würde der Wind uns treu bleiben, damit ich schneller ans Ziel kommen würde. Und genauso hoffte ich, dass wir nicht in einen Sturm getragen wurden. Der meine Reise nur verkomplizieren würde. Ich war nicht der einzige Passagier. Außer mir waren noch etwa 20 andere Gäste an Bord. Darunter auch einige Damen. Überwiegend waren es aber Ritter aus den Länder der Ritter des Kreuzes, Byzanz, Syrien und meiner Heimat Akritien. Ich sollte mich also nicht nur langweilen. Konversation mit anderen Teilnehmern dieser Passage sollte mich ablenken und auf andere Gedanken bringen. Vielleicht läßt sich mit einer der wundervollen Rosen hier an Bord anbandeln.
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