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Keksx trat vor die die aufgereihten Stauferheere die in der Nähe von Hambach ihr Quartier aufgeschlagen hatten,. Er hielt den anrückenden Wachen ein Schriftstück in lateinischer Schrift entgegen. Mit ernster und entschlossener Miene und dabei das Schriftstück in die Höhe haltend, schrie der die herannahenden Wachen an: Ich habe als Adliger ein verbürgtes Rederecht.
Die Wachen waren verunsichert, ob des Auftretens des sächsischen Grafens und drehten sich fragend zu Ihrem Kommandeur um.
Der winkte aus der Ferne ab, und hielt das ganze wohl für einen Scherz, dem ihn während seiner Wache jemand spielen wollte. Möglicherweise war es ein Spaß des Königs Chris Deso der die Moral der Truppen steigern wollte. Man hörte, daß er gefangene Wikinger in Frauenkleider hatte stecken und sie vor der Truppe hat tanzen lassen. Sie sollen dabei geheult haben wie kleine Mädchen die man die Puppe weggenommen hatte.
Keksx nahm ein Messer und zerschnitt sein Gewand mit dem sächsischen Wappen. Ich bin nicht länger nur ein sächsischer Adliger. Keksx zog eine Fahne die der Stauferfahne ähnelte aus dem Ärmel. Eine goldene Flagge die statt eines Löwen einen Adler in der Mitte trug mit roten Klauen und Schnabel. Er legte sie sich über die linke Schulter, von der er gerade die sächsischen Farben entfernt hatte.
Wir sind Brüder und alle eines Bundes Glieder. Ihr seid Deutsche so wie ich.
Unser Traum sollte es sein. In einen eigenen Reiche leben zu können. Frei von Fremdherrschaft und Tyrannei. Aber was passiert?
Aufgehetzt von den Willen äußerer Mächte, stehen wir Brüder uns als Gegner gegenüber und sollen für die Völker bluten die sich an unserem Streite laben. Ich weiß, ich bin nicht allein. Es gibt viele von uns in allen Ländern des verstümmelten Reiches. Es ist an uns Adligen die Gier nach dem Besitz des Bruders zu verdrängen und stattdessen unseren Traum von einem Reich geeint und stark im Herzen des Abendlandes zu verwirklichen.
Wenn wir es nicht tun, wird es eines Tages der Pöbel tun. Nur dann werden wir Adligen nicht mehr gebraucht und sind dem Untergang geweiht.
Unsere wahren Feinde, die an der Spaltung unseres Volkes größtes Interesse haben, zeigen nur selten ihr wahres Gesicht. Sie sitzen weit weg und schauen genüsslich zu, wie wir Brüder uns gegenseitig niedermetzeln. Um dann im richtigen Augenblick, unser Gott gegebenes Land an sich zu reißen. Sie zittern schon von einen geeinten Reich, denn sie wissen dass Ihre bösartigen Pläne, dann zum Scheitern verurteilt sind.
Die Einheit des Reiches unter diesem Banner. Er hält kurz inne und reißt die goldene Fahne mit dem Adler nach oben. Das Banner unseres geheiligten Reiches, soll das Leitbild des deutschen Adels sein……………………….
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